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Darkover

Saga und die Historie - wie haltet ihr es damit?

Wie spielt ihr Saga?  

101 Stimmen

  1. 1. Wie historisch korrekt sollten eure Saga-Spiele sein?

    • Ich spiele grundsätzlich nur mit Armeen aus einer Epoche, die sich auch real auf dem Schlachtfeld begegnet sind.
      8
    • Die Armeen sollten definitiv aus derselben Epoche stammen.
      48
    • Historische Korrektheit ist mir egal, Römer gegen Samurai? Ich bin dabei!
      45


Empfohlene Beiträge

Die These, dass von der Ungewissheit, welche Hosenfarben die Wikinger getragen haben, die Ungewissheit ableitbar  wäre, ob sie den Gesetzen von Raum und Zeit unterlagen, auch höchst fragwürdig :D

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Klar, dass man einige Sachen mit Sicherheit sagen kann aufgrund der zeitlichen und räumlichen verortung der Funde.

Ich meinte eher damit, dass man, meines Wissens nach, nur wenige Funde bzw verlässliche Quellen über Ausrüstung, Kleidung, Kultur und Kampftaktiken hat. Dadurch entstehen einige Lücken die mit Theorien gefüllt werden müssen.

Na und wenn da eh schon Lücken sind, kann man es meiner Meinung nach auch auf die Spitze treiben und gegen Orks und Elfen in die Schlacht ziehen :D

Cheers

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Das ist ein Mythos, wir tapsen da nicht in einem schwarzen Loch.

So lückenhaft ist das Wissen nicht. Wir wissen ziemlich viel über Kultur, Kleidung und Ausrüstung.

Es reicht mit Sicherheit nicht um Wikinger gegen Elfen antreten zu lassen. Wer da will kann das natürlich machen, aber der soll bitte nicht die Wissenschaft als Rechtfertigung dafür nutzen. ;)

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Wusste tatsächlich nicht, dass der Wissensstand soweit fortgeschritten ist. Bin schon länger aus dem Mittelaltergeschäft raus :D.

Dennoch hätte ich keine Probleme auch kuriose Spielpaarungen zu begehen.

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Ich habe ja an sich überhaupt nichts gegen Fantasy SAGA (und zu Fantasy gehört für mich  auch ein Spiel, das Gesetze von Raum und Zeit außer Kraft setzt ;) ). Eigentlich wäre das der nächste logische Schritt.

SAGA: Ragnarök wo man die Mythologien der unterschiedlichen Völker ausschlachten kann. So was finde ich ganz cool, Fantasy mit historischem Anstrich,deswegen mag ich Godslayer ;) So was ähnliches gibt es ja schon mit "Of Gods and Mortals" von Osprey. Damit könnte man noch mehr Spieler abholen und sich Diskussionen um historische Genauigkeit ersparen. Dann würden auch endlich mal die Boards vor dem Hintergrund des Spieles Sinn machen.

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Barbie und ich wollten irgendwann mal Battleboards für die guten alten Wargods-Minis basteln und damit spielen, hat sich dann aber nie ergeben. (u.A. glaube ich weil man Wargods in Deutschland kaum noch kriegt...? - keine Ahnung). Das wäre ansich aber ein echt gutes Konzept!

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Ich denke Saga ist im folgenden Sinn historisch:

Es wird aber nicht gespielt, was historisch passiert ist, sondern es wird gespielt was man sich damals erzählt hat was passiert ist. Saga ist das schwedische Wort für Märchen.

Will man sich in die Sagas der Wikinger hineinversetzen, dann braucht es dazu ein bisschen Fantasie. Aber selbst knochentrockene Altsprach-Profesoren bekommen das hin. Tolkien und Lewis haben zusammen isländische Sagas im original gelesen.

Dann gibt es noch die These, dass das ganze Dark Age eine große Saga ist, nämlich gar nicht stattgefunden hat:

"Das erfundene Mittelalter", http://de.wikipedia.org/wiki/Erfundenes_Mittelalter, https://www.youtube.com/watch?v=jIh_ZIEj7kM

Ich glaube nicht an diese These, finde das Buch aber trotzdem lesenswert, denn es wird sehr unterhaltsam erzählt und es werden auch viele Sagen rund um Karl den Großen erwähnt und sehr interessant interpretiert.

 

 

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Naja, eine These im wissenschaftlichen Sinne ist das erfundene Mittelalter aber nicht. Die Arbeit von Illig ist methodisch wie inhaltlich sowas von falsch, dass man da eigentlich nicht von einer These sprechen kann.

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SAGA: Ragnarök wo man die Mythologien der unterschiedlichen Völker ausschlachten kann. So was finde ich ganz cool, Fantasy mit historischem Anstrich,deswegen mag ich Godslayer ;) So was ähnliches gibt es ja schon mit "Of Gods and Mortals" von Osprey. Damit könnte man noch mehr Spieler abholen und sich Diskussionen um historische Genauigkeit ersparen. Dann würden auch endlich mal die Boards vor dem Hintergrund des Spieles Sinn machen.

Ich glaube ja nicht, dass damit die Historik-Diskussion erledigt wäre. Dann gäbe es immer noch die Spieler, die die Hollywood-Variante der entsprechenden Mythen spielen wollen, und diejenigen die "originalgetreue" [hier Volk einsetzen] plus den zugehörigen originalgetreuen Mythen bevorzugen. Also in der Form, die die Leute sich damals eben so erzählt haben (soweit das Balancing das zulässt).

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@MegBen,

Du sagst ja selbst, es ist eben Fantasy ;) Wenn ich von der Ilias spreche, z.B. dann rede ich auch nicht von der Geschichte Grichenlands, sondern von der Mythen und Sagenwelt Griechenlands.

Die These vom erfundenen Mittelalter wurde ja schon zu meiner Studienzeit vom gesamten Fachkollegium als das entlarvt was es sit, kompletter Blödsinn ;)

 

@ Schokoladenmann

Das w#re dann aber eine Fluffdisskussion. Die hat man bei WHF und 0k auch ständig ;)

 

Wie gesagt, ein paar Mythologische Wesen mit aufnehmen. Helden, Götter und schon hat man viel mehr Optionen, spricht viel mehr Spieler an und macht ein für alle mal kler was das Ziel vn SAGA ist. Bei "Of Gods and Mortals" habe ich noch nie eine historische Diskussion gesehen.

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Man sollte sich doch mal erst die Frage stellen warum man

1. eine bestimmte Epoche spielen will

2. Welchen Aufwand ich betreiben will

3. welches Format (große Schlachten/Skirmish) und hiermit welches System.

 

Jetzt aber in ein bestehendes System etwas hinein zu interpretieren, was es nicht kann oder sowieso nicht wollte, ist grundsätzlich verkehrt. Warum dies gerade jetzt bei SAGA probiert wird, ist mir eigentlich schleierhaft. Vielleicht sind manche enttäuscht, nicht das bekommen zu haben was sie erwarteten.

Ich probier trotzdem mal meine Sicht darzulegen:

Ich würde mich mal als der historischen Spielerfraktion zugehörig bezeichnen (hat jetzt nix mit meinem Alter zu tun :-) ).

Aber ich halte Spiele, die in den historischen Rahmen passen, aber ein  "what if" darstellen, bis zu einem gewissen Grade jetzt nicht so verwerflich. Die Geografie und Nachvollziehbarkeit sollte aber beachtet werden, bestes Beispiel ist eine mögliche Intervention der Briten im amerikanischen Bürgerkrieg. Für mich setzt das aber auch voraus, dieses mit passenden Figuren darzustellen. Aber zu sagen, dann nehm ich für die Briten nap. Franzosen wäre ein "No go", weil es sich einfach falsch "anfühlt".

Nun aber zu SAGA: Man hat, glaube ich damit versucht, vieles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen.

Der Zeitabschnitt bietet sich an, da das frühe Mittelalter ein Schnittpunkt von Mystik/Sagen/Erzählungen und (schriftlich belegter) Historie ist. Dadurch läßt man sich einen gewissen Spielraum frei. Der Hinweis auf den "Fantasy"-Anteil bei SAGA (Battleboard-Fähigkeiten) würde ich in diesen Kontext setzen + gewisse geografische Aspekte (z.B. russischer Winter) der Völker.

Das man natürlich versucht, durch eine entprechende Anzahl von Völkern (inkl. Erweiterungen) mehr Anreize für potentielle Käufer zu generieren ist verständlich, rückt damit aber natürlich wieder mehr in den "What if"-Bereich, da nicht alle Völker gleichgut historisch/geografisch kompatibel sind (z.B. Iren - Byzantiner). Durch den überschaubaren Einsatz an Figuren und den Skirmish-Ansatz lässt man sich natürlich auch wieder ein Hintertürchen offen.

Aber jetzt einfach hingehen und sagen ich spiel Ritter vs. Samurai, wäre für mich gegen die Intention des (Original-)Spiels, da fehlt mir einfach die historische Reflexion. Ich hab aber auch kein Problem wenn jemand mit den Battleboards Elfen vs. Orks spielt. Wenn sich jemand für ein neues System interessiert, mag er zum Testen (von SAGA) gerne seine vorhandenen Figuren nehmen , wenn es im Rahmen bleibt (ich hätte bestimmt mit Orks weniger Probleme als mit WW2-Figuren ;) ), eine Dauerlösung wäre sowas für mich nicht. Man sollte halt Tolleranz nicht mit Ignoranz kontern.

Zum Schluß noch die große Erkenntnis, es ist und bleibt ein Spiel, keine Simulation.

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Ich sehe das mit der historischen Korrektheit geteilt.

Die Fraktionen sollten schon iwi gegeneinander gekämpft haben. 

Bei Saga sollte es die gleiche Epoche und nicht komplett abwegig sein Normannen vs. Japanische was weiß ich (ich interessiere mich nicht für Japazeug, daher keine genaue Bezeichnung), geht für mich nicht.

Bei BA möchte ich mit meinen Sovjets auch nicht gegen Briten oder US Truppen antreten. Achsenmächte in allen Variationen sind ok. Die Option auf "early" "mid" "late" war, finde ich nett, muss nicht unbedingt sein. Wenn ich die Wahl habe, spiele ich aber lieber gegen "historisch korrekte" Armeen. Ich mag einfach den erzählerischen Hintergrund von Schlachten... 

"Weißt du noch wie deine paar Sovjets letztes mal das Getreidesilo gehalten haben und dann die Sturmpios rann sind und es mit letzter Kraft genommen haben...?" 

Das macht für mich nen schönes Spiel aus... meine Antwort war daher nr. 2

Grüße

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Sers hätte da ma ne Frage ob das ginge, Würde gerne Byzantiner spielen mir gefallen aber die Figuren von Hail Ceasar . Speziell das Oströmische Reich. Meint ihr man könnte das so spielen, Sind halt kleidungstechnisch Römer.

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Warlord Games hat soviel ich weiss nur Cäsarianische und frühe Imperiale Römer und in beiden Fällen muss man sagen: das geht ganz klar NICHT!

Am besten einfach mal ein Bisschen Modelle oder Illustrationen miteinander vergleichen, das ist was komplett anderes, außerdem liegen auch da noch knapp 1000 Jahre Geschichte dazwischen.

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Warlord hat zwei Blister mit östlichen römischen Truppen, einmal die östlichen Auxiliar-Bogenschützen und einmal die Kamelreiter. Beide sind jedoch frühimperial, von daher nicht geeignet. Von den anderen Römern will ich mal schweigen.

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Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten historische TTs und bevorzuge es gegen historische Gegner zu spielen (als solche gegen die meine Armeen tatsaechlich gekaempft haben oder gekaempft haben koennten) aber...

1. Gerade mit Armeen der selben Epoche lassen sich interessante "Was waere wenn" Spiele austragen. Z.B. Was waere gewesen, wenn Alexander nicht in Indien umgedreht sondern es bis nach China geschafft haette?

2. Man muss immer die Verfuegbarkeit von Mitspielern bedenken. Als ich angefangen habe gab es noch keine so grosse Community wie heute, da war man froh wenn man mal Mitspieler gefunden hatte und hatte oft nicht den Luxus auf historische Genauigkeit zu achten.

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Die Unterschiede zwischen einem normannischen Reiter/Ritter und einem Ritter des Templerordens um 1250 sind eigentlich groß.

 

Naja. Zwischen einem normannischen Ritter und einem Templer besteht jetzt nicht so wirklich ein Riesenunterschied. Beide sind technologisch so gut wie gleich: Kettenhemd, Schwert, Lanze, Schild. Dahingehend ist die Epoche wirklich nebensächlich.

Ganz anders verhält es sich natürlich zu dem hier erwähnten Vergleich 2.WK und Linientaktik.

 

Dementsprechend meine Meinung dazu: "Epoche" heißt für mich, technologische Entwicklung. Ein Schwert-Schild-Wikinger darf auch gerne gegen einen Templer oder Ork antreten, aber nicht gegen Liniensoldaten. Ganz allgemein, nicht nur auf SAGA bezogen. Trotzdem habe ich auch gerne historisch sinnvolle Auseinandersetzungen.

bearbeitet von OnkelFelix

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Für mich ist das ganze ein Spiel. Ich würde Steinzeitmenschen gegen Space Marines antreten lassen.

Es ist ein Teil des Hobbys und wenn es dem entsprechende Regeln hat würde ich sie nutzen.

 

Anderereseits finde ich es toll wenn Armeen  nach einem gewissen Hintergrund auf gebaut sind. Schlachten nach einem Szenario oder historischen Vorbild ausgetragen werden usw.

Das ist jedoch für mich ein anderer Teil des Hobbys.

 

Ein Spiel ist ein Spiel. Um es zu spielen sind die Modelle nicht relevant. Man könnte auch bunte Bauklötze nehmen.

 

Wer wie seine Armee auf baut bleibt jedem selbst überlassen. Den Teil des Hobbys bestimmt jeder selber.

 

PS.: Ich kann jeden verstehen der das anders sieht ;-)

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Ich schließe mich Lucky an. Es ist ein Spiel und wenn jemand gerne seine Lieblingsfiguren zu einem passenden Board spielen will, dann soll er es tun, wenn sein gegenüber mitmacht. Klar ist es schöner, wenn der Hintergrund passt, aber es ist eben "nur" ein Spiel.

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Ich habe jetzt mal die eins gewählt. Passt nicht immer, aber in 95% der Fälle sicherlich. Ich spiele mit immer den gleich zwei Freunden, von daher ist das auch einfach umsetzbar. An meine Grenzen stoße ich allenfalls bei Details. Gerade bei konkreten Regimentern wird es manchmal schwierig. Idealerweise habe ich für meine Einheiten immer mehrere Standarten und Fahnen, um das anzupassen, das reicht aber nicht immer. Meine Briten verteidigen Montreal daher auch am Neujahrstag leider in Sommeruniformen.

In der Regel klappt das bei uns mit vorherigen Absprachen aber. Iren müssen bei uns jedenfalls nicht gegen Steppenreiter antreten. :)

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Ein Schwert-Schild-Wikinger darf auch gerne gegen einen Templer oder Ork antreten, aber nicht gegen Liniensoldaten

Naja es war jetzt zwar kein Wikinger, aber bei der Schlacht von Culloden haben die Schotten tatsächlich mit Schwert und Schild gegen Englische Linieninfanterie gekämpft.

Ich sehe das mit der Historie aber auch nicht so genau. Mir kommt es eher auf den spielerischen Aspekt an, und dass es eben Spaß macht.

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Also es ist grundsätzlich schöner , wenn die Armeen historisch auch zueinander passen.

Aber wenn es nicht anders geht, dann eben auch mal Römer gegen Samurai ! Hauptsache der Spielspass bleibt nicht auf der Strecke !

:D

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