Jump to content
TabletopWelt

Franzosen der Italienischen Kriege


Empfohlene Beiträge

Habe mich von einigen meiner Spielkameraden für die Italienischen Kriege begeistern lassen. Wem das nichts sagt... keine Sorge, die waren mir auch unbekannt und ich hab mich erstmal auf Wikipedia informiert. War eine recht turbulente und bunte Zeit und außerdem eine Zeit des Umbruchs in der Kriegsführung. Dürfte also nicht so schnell langweilig werden. Eine Fraktion hat mich auch relativ schnell angesprochen, und so nahm das Schicksal seinen Lauf... was hier also nun entstehen soll ist eine französische Armee etwa der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, in 15 mm.

 

Zuallererst habe ich mich einer kleinen Einheit mit wenigen Miniaturen angenommen (swiss handgunners), um zu sehen, wie ich mit dem Maßstab zurechtkomme, denn ich hatte zuvor noch keine Miniatur in 15 mm bemalt (die Basen sind noch nicht fertig).

 

swiss_handgunners_zpstx3rm49e.jpg

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Freu mich, wenn Euch das Thema zusagt.

Zur Größe des Bildes muß ich gestehen, daß ich auch verwundert war, warum das Bild hier so klein dargestellt wird. Das Bild ist 1200 Pixel breit und ist bei Photobucket auch so gespeichert. Mein Beitrag lädt es von dort. Ich weiß nicht, warum es hier nur mit 640 Pixel Breite angezeigt wird. :???:

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was die Bildgröße angeht: Ich habe im ersten Beitrag das Bild zwar nicht größer bekommen, es aber mit einem Link versehen, der zu Photobucket führt. Dort kann man mit dem Mauszeiger über das Bild gehen, wodurch rechts oben ein Menu aus fünf Icons angezeigt wird. Eines davon ist ein Vergrößerungsglas, über das man das Bild in der abgespeicherten Größe angezeigt bekommt. Ich habe leider keine Möglichkeit gefunden, das Bild in der originalen Größe direkt hier im Forum dargestellt zu bekommen. Seltsame Sache...

Da ist dann wohl die brachiale Lösung die einfachere: das Bild hier direkt ins Forum hochzuladen.

post-26793-0-16200400-1426621107_thumb.j

bearbeitet von Der Bil
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke!

Als nächstes erwarten Euch acht Basen Gendarmes:

Obwohl die Regeln für diesen Truppentyp drei Modelle pro Base vorsehen, haben meine nur zwei, denn die Modelle sind so breit, daß es schlicht nicht möglich war, drei auf eine Base zu packen. Da die Regeln es aber erlauben, bei zu großen Modellen deren Zahl zu reduzieren, konnte ich das ohne schlechtes Gewissen machen.

Bei der Bemalung habe ich, um meine Malgeschwindigkeit ein bißchen zu erhöhen, versucht, auch mal fünfe grade sein zu lassen. Anders ausgedrückt: wenn ich mal an einer Kante etwas drübergemalt hab, dann geht davon die Welt nicht unter, und beim Spielen wird's wohl eh kaum jemand bemerken.

Weil ich mich nie so richtig mit statischem Gras anfreunden konnte, habe ich bei den Basen mal etwas Neues versucht und Flock verwendet, um so allerlei Kraut darzustellen. Der eine Grünton war mir hinterher dann aber zu eintönig und so habe ich das Flock stellenweise noch mit zwei Grüntönen bemalt. Und weil ich eh schon dabei war, Neues auszuprobieren, habe ich mich anschließend gleich noch daran versucht, dem Flock Blüten zu verpassen.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, daß ich die angegossenen Lanzen entfernt und durch stabilere ersetzt habe.

gendarmes_4_zps59eklmnz.jpg

gendarmes_3_zpsr5zniltm.jpg

gendarmes_2_zpswkzsk8ek.jpg

gendarmes_1_zps3at4wfmy.jpg

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die nächste Einheit sind die schweizer Pikeniere. Mit ihren zwölf Basen ist das die mit Abstand größte Einheit meiner Armee. Leider habe ich ausgerechnet für diese nur drei Posen zur Verfügung.

 

swpikes_armrd_poses_blacktree_zpsx9pxk2j

Ich nenne sie mal A (keinerlei Rüstung), B (wenigstens ein Helm) und C (Helm, Schultern, Arme, evtl. noch Oberkörper). Etwa zu diesem Zeitpunkt ist mir aufgefallen, daß die Einheit in der Starter-Armee als "armoured" beschrieben ist, was so richtig nur auf Pose C zutrifft; Pose B ist eher dürftig und Pose A überhaupt nicht dafür geeignet.

Wie bei den Gendarmen werden auch hier die Piken ausgetauscht gegen etwas Stabileres. Die Pikeniere versprechen also einiges an Arbeit... Leider hat sich gezeigt, daß bei Pose C die linke Hand mit der Pike so nah am Kopf ist, das dieser beim Abzwicken der Pike bei etwa jeder zweiten Mini abbricht.15mm-Köpfe stiften?! Gaaanz toll!

Aber, wenn ich eh stiften muß, dann könnte ich doch gleich von Pose A den Kopf absichtlich entfernen und die Köpfe austauschen... so würde ich für Pose A ein klein wenig Rüstung gewinnen und Pose C schmerzt das nicht sonderlich, denn die hat je eh genug Rüstung. Gesagt, getan, und so geriet ich ins Umbauen... und wer meinen Ork-Umbau-Thread kennt, der ahnt womöglich, wohin dies führen mag....

Hier mal die Anfänge:

 

swpikes_armrd_pcha_bag_zpsbngricmr.jpg

Wie oben beschrieben haben wir hier eine Pose C mit dem Kopf einer Pose A. Zusätzlich habe ich noch eine Tasche modelliert, um ein wenig Abwechlung zu schaffen.

 

swpikes_armrd_pb_feather_zpssdsstwjz.jpg

Zweimal Pose B mit einem zusätzlichen Federpuschel auf dem Helm.

 

swpikes_armrd_pb_leather_zpsroj5yay4.jpg

Nochmal zwei Exemplare der Pose B. Beim rechten wurde der Kopf ersetzt durch einen der Pose C. Bei beiden habe ich Tasche und Dolch von der Rückseite entfernt und stattdessen einen glatten Waffenrock modelliert. Im Hintergrund sind noch einmal die beiden mit den Federpuscheln zu sehen.

bearbeitet von Der Bil
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Gemalte Bilder?!? Achnöö, Du, das Fotografieren geht dann doch um ein Vielfaches schneller als das Malen... :D

Vorerst geht's noch weiter mit dem Umbauen:

 

swpikes_armrd_pahc_face_zpstnjw1twu.jpg

Hier eine Pose A mit dem Kopf einer Pose C (und mit entfernter Pike, versteht sich). Ansonsten sieht man hier noch, daß ich öfters mal die übertriebene Anatomie der Beine und die IMO übertriebenen Schuhe der Minis etwas reduziere. Das linke Bein ist wesentlich dicker wegen der Schwertscheide; besser zu sehen bei Pose B auf dem folgenden Bild.

 

swpikes_armrd_pb_cut_shoulder_armr_zpsur

Ein Beispiel einer simplen "Aufrüstung" einer Pose B: Der ohnehin zu dicke Arm wird so heruntergeschnitzt, daß am Oberarm eine Stufe entsteht und voilÍ , schon haben wir einen Schulterpanzer, ganz ohne Knete.

 

swpikes_armrd_pbhc_leather_armr_zpsrvakq

Nochmal eine Pose B mit Kopf von A und entferntem Dolch und Tasche, dem ich einen wattierten Waffenrock verpaßt habe.

 

swpikes_armrd_pc_newhead_zps2rk3e374.jpg

Weiter oben hatte ich geschrieben: "Leider hat sich gezeigt, daß bei Pose C die linke Hand mit der Pike so nah am Kopf ist, das dieser beim Abzwicken der Pike bei etwa jeder zweiten Mini abbricht." Dumm nur, wenn man danach noch nicht mal etwas zum Stiften hat... weil mir der Kopf runtergefallen ist und ich ihn nicht wieder finden konnte. Das Ergebnis ist hier zu sehen: mein erster selbstmodellierter Kopf in 15 mm, mit Bart und Mütze.

bearbeitet von Der Bil
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich nenne sie mal A (keinerlei Rüstung), B (wenigstens ein Helm) und C (Helm, Schultern, Arme, evtl. noch Oberkörper). Etwa zu diesem Zeitpunkt ist mir aufgefallen, daß die Einheit in der Starter-Armee als "armoured" beschrieben ist, was so richtig nur auf Pose C zutrifft; Pose B ist eher dürftig und Pose A überhaupt nicht dafür geeignet.

 geriet ich ins Umbauen...

 

 

Hm. ich würde solche aussagen aus Profilen nicht unbedingt zum Indikator der Modelle machen. Eine besondere Widersandskraft und Zählebigkeit auf dem schlachtfeld ergibt sich ja nicht nur aus der Rüstung, die man trägt und hat ja gerade bei Systemen wie FoG oft im Vergleich zu anderen Einheiten vor allem die Funktion, die Einheit stärker oder schwächer zu machen. Mit der realen Rüstung hat das nicht unbedingt was zu tun.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei den nächsten vier Basen wollte ich mal versuchen, die Hälfte mit nach oben gerichteten Piken zu machen, statt der bisherigen nach vorne geneigten Haltung.

swpikes_armrd_papc_aufrecht_zpsd4seydzt.

Bei Pose A (links und Mitte) mußte ich den rechten Unterarm abtrennen und mit einem neuen Ellbogen so positionieren, daß die Pike durch beide Hände gehen konnte. Bei Pose C habe ich das linke Handgelenk durchschnitten, um die linke Hand in die notwendige Lage zu bekommen. Für den rechten Arm habe ich mir einen Umbau gespart; der Pikenier muß sich halt grad mal am Bauch kratzen...

 

swpikes_armrd_pb_aufrecht_zpsmr7ry7z0.jp

Pose B ist ja nicht nur die mit Abstand häufigste, sondern auch eine schreitende. Für Soldaten mit aufrechter Pike schwebte mir aber eine weniger vorwärts drängende Pose vor, sondern eher eine mit kleinen Schritten oder gar stehend.

Von links nach rechts: Angezogene Arme, aber unveränderte Beine; rechtes Bein abgetrennt, Waffenrock umgeschneidert, wirkt aber etwas steif; gleiche Prozedur, Ergebnis geringfügig weniger steif; gleiche Prozedur, kleinen Schritt hinbekommen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die sind Dir klasse gelungen und Umbauen in 15mm ist schon eine Kunst für sich. Ich war schon stolz, dass ich aus einem Gewehrträger einen Fahnenträger gemacht habe... Du hast Dir ja aber noch deutlich mehr Mühe gemacht. Aber, ich finde, das hat sich auch gelohnt und die tolle Gesamtwirkung spricht für sich.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab mal etwas Abwechslung von all den Piken gebraucht und hab mich mit den Aventuriers beschäftigt; dies sind Armbrustschützen. Die Posenvielfalt ist hier größer als bisher, da ich auf drei verschiedene Artikel des Herstellers zurückgreifen konnte.

 

aventuriers_ueberblick_zpssc4hxjo6.jpg

Allerdings haben alle die gleiche Haltung - schußbereit -, bis auf zwei, die im Bild ganz links unten zu sehen sind. Aber keine Sorge, ich bin trotzdem nicht um zahlreiche Basteleien herumgekommen... Grund hierfür ist in erster Linie der Umstand, daß Black Hat zu den Herstellern gehört, die ihre Armbrustschützen mit senkrechter Armbrust gestalten. Ist wohl einfacher zu giessen... auch wenn ich mich fragen muß, warum dann trotzdem 20 % Fehlgüsse auftreten. Womit wir auch schon beim zweiten Grund sind, denn die Fehlgüsse sind immer in den Bogen der Armbrüste. Es steht also eine Drehung um 90 Grad an, um die Armbrust in die Horizontale zu kommen. Dabei ist mir dann entweder a) eine Bogenhälfte abgebrochen, b) beide Bogenhälften abgebrochen, c) die Spitze des Schafts mit dem Bogen abgebrochen oder d) gleich der ganze Schaftteil jenseits der linken Hand abgebrochen. ;( Ok, ich muß zugeben, es geht auch besser: mit zunehmender Übung (und viiiiel Gefühl) konnte ich die Zerstörungen auf null reduzieren. Aber was nützt es mir, mich gegen Ende von ca. zwanzig Armbrusthalsumdrehungen einen fehlerlosen Experten rühmen zu können, wenn sich aus der Anfangszeit noch ein Berg von Leichen hinter meinem Rücken auftürmt? Also: Messer und Feile gewetzt, es gibt Arbeit!

Angefangen habe ich mit einer Armbrust mit abgebrochenen Bogenhälften. Ihr Schaft war einen Millimeter hoch, so daß ich einen 0,6 mm dicken Draht und einen passenden 0,7er Bohrer herausgesucht und mich ans Werk gemacht habe. Was oberhalb der Bohrung noch an Metall blieb war gerade mal ein Hauch. Und der Bogen sah mit diesem dünnen Draht im Vergleich zu den Originalen deutlich schmächtiger aus. So ganz zufrieden war ich also nicht. Bei Armbrüsten, deren Schaft kurz nach dem Bogen gebrochen war, habe ich zweierlei Verfahren erprobt: Wegen der verkürzten Länge des Schaftes sollte der neue Bogen also vorne auf die Bruchstelle kommen, um den Schaft so optisch etwas zu verlängern. Ich habe einmal die Bruchstelle plan gefeilt und einen Streifen Plastikkarton aufgeklebt. Beim anderen Modell habe ich die Bruchfläche waagerecht eingekerbt, um einem runden Draht (dicker als der Vorherige, ca. 1 mm) etwas mehr Halt zu geben. Fazit: optisch ok, aber den Draht anzukleben ist eine Wahnsinnsfieselei, denn er muß am Ende ja nicht nur waagrecht sein, sondern auch von oben gesehen rechtwinklig zum Schaft; und dafür ist die Bruchfläche einfach zu klein, um irgendwie Halt zu bieten, Einkerbung hin oder her. Der Streifen Plastikkarton ging relativ gut anzukleben (hier genügt es, nur auf die waagrechte Anbringung zu achten), aber das Plastik ist so flexibel, daß ich Zweifel hatte, ob da die Farbe lange drauf halten wird. Diese Sorge wurde mir aber abgenommen, weil beim Waschen der Minis vor der Grundierung eine Bogenseite abgebrochen ist. Diese beiden Methoden waren also auch nicht so der Brüller...  Einen weiteren Versuch habe ich noch unternommen, indem ich einen nach dem Abbrechen noch ausreichend langen Schaft von oben eingekerbt haben, wiederum um einem da hinein zu klebenden Draht etwas Halt zu geben. Das Kleben hat relativ gut funktioniert und das Ergebnis ist auch optisch ok, aber es setzt halt einen ausreichend langen Schaft voraus. Und an einen bestehenden Schaft etwas anzustückeln halte ich für nahezu unmöglich.

 

aventuriers_reparaturen_oben_zpsffmbc8cy

V. l. n. r.: erfolgreich gedreht; dito; 0,6 mm Draht durch Bohrung; Plastikkarton von vorne; 1 mm Draht von vorne; 1 mm Draht von oben.

Am Ende bin ich dann so vorgegangen: Ob nur der Bogen gebrochen ist oder der Schaft und ob dieser direkt am Bogen gebrochen ist oder weiter hinten ist mir jetzt wurscht. Ich sehe mir den verbliebenen Schaft an und wenn er insgesamt lang genug ist und hoch genug ist für eine 1 mm Bohrung, dann wird gebohrt. Ansonsten wird der Schaft entfernt bis hinter zur rechten Hand und durch einen eigenen aus Plastikkarton ersetzt. Das sieht dann so aus:

 

aventuriers_reparaturen_bsp_zpsbxvg85q7.

 

Die Vorteile sind:

  • Ich kann einen Schaft verwenden, der die von mir gewünschten Maße hat (1 mm breit, 1,5 mm hoch).
  • Eine Befestigung des Bogens in einer Bohrung ist wesentlich stabiler als in einer Kerbe.
  • Ich kann die Bohrung vor Einbau des Schaftes vornehmen, das ist wesentlich einfacher und exakter.
  • Ich habe zwei Klebepunkte (linke Hand und rechte Hand/Brust).
  • Der Punkt der Anstückelung von vorderem und hinterem Schaft (dem "Gewehrkolben") verschwindet gewissermaßen unter der rechten Hand.
bearbeitet von Der Bil
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich nehme an, daß bei allem, was über ein gewisses Maß von der Trennfläche (ich weiß nicht, wie das fachmännisch heißt; was ich meine, ist die Fläche, an der die beiden Formenhälften einander berühren) in die Formenhälfte hinein führt, kritisch ist, was das Entweichen der Luft betrifft. Habe ich eine eher kompakte Gestalt abzugießen, dürfte es weniger problematisch sein, sich ein gutes Stück von der Trennfläche weg hinein in die Formenhälfte zu begeben. Beispiel: Bei einer Kugel hätte ich in jeder Formenhälfte eine halbkugelförmige Vertiefung, und selbst von deren "tiefstem" Punkt sollte die vom hereinströmenden Metall verdängte Luft problemlos entweichen können. Die Fläche, über die der tiefste Punkt der Hohlform "Zugang" zur Trennfläche hat, ist maximal, nämlich die komplette Äquatorebene der Kugel, und unterwegs gibt es auch keinerlei Engstellen. Anders bei einem schmalen Körper wie etwa einem Stock: ordne ich den senkrecht zur Trennfläche an, ragt die auszugießende Gestalt weit in die Formenhälfte hinein, nämlich um die halbe Stocklänge, und die Fläche, über die die Luft in die Trennfläche entweichen kann, ist relativ klein, nämlich nur ein Kreis mit dem Durchmesser der Dicke des Stocks. Mit anderen Worten, ich habe einen schmalen Kanal, durch dessen geringen Durchmesser des Metall hineinwill, gleichzeitig aber die verdrängte Luft hinauswill. Schlechte Karten für die Luft, tät ich sagen, und damit gleichzeitig auch für das Metall, denn es kann wegen der eingeschlossenen Luft nicht den Hohlraum komplett ausfüllen. Das Ergebnis dürfte ein Stock sein, bei dem die beiden Enden fehlen. Oder halt ein Bogen, bei dem die Enden fehlen.
Vermeiden ließe sich dies, indem man einfach an den Enden des Stockes einen schmalen Kanal in die Form schneidet, durch den die Luft entweichen kann. Das ist nur recht umständlich zu bewerkstelligen. Wesentlich einfacher ist es da, in der Trennfläche mit zwei schrägen Schnitten einen Kanal nach außen zu führen (man sieht die ja immer wieder mal an den Minis rumhängen mit ihrem dreieckigen Querschnitt). Dafür sollten aber die kritischen Punkte einer Gestalt nicht irgendwo in den Tiefen der Formenhälfte verborgen sein, sondern direkt in der Trennfläche liegen. Und deshalb spart man sich viel Ärger und Gefummel, wenn man die Armbrüste um 90 ° dreht, so daß deren Bögen in der Trennfläche liegen.
Dies alles sind natürlich nur Überlegungen von mir, und mitnichten Wissen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.