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Marvel Cinematic Universe - der Treff für MCU-Fans

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Am 30.9.2019 um 21:01 schrieb BioHolic:

Gehört zwar nicht zu MCU, weiß halt nicht wohin damit.

 

Mittlerweile wurde von Ghur ein Thread zum Thema erstellt. Wer sich zu den News äußern möchte, möge bitte BioHolic in den eben verlinkten Thread folgen. :D

 

Wie unterdes vor wenigen Tagen berichtet wurde, führt die Rückkehr von Spider-Man ins MCU zu dem Novum, dass im Jahre 2021 erstmalig vier Werke aus dem Filmuniversum im Kino zu sehen sein werden. Dabei soll es sich jedoch um eine Ausnahme handeln.

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Passender Anknüpfungspunkt, da ich einen weiteren Artikel aufgetan habe, der sich mit dem Spinnenmann beschäftigt und zusammenfasst, wie es mit der Figur in naher Zukunft weitergehen könnte. Da mir nicht bewusst ist, wie bekannt die darin aufgeführten Informationen sind, kann es sein, dass der Artikel für den einen oder anderen unter Euch bereits in die Kategorie "old news" fällt.

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Im Moment scheinen da recht viele Spekulationen im Raume zu stehen. Insofern wird man wohl abwarten müssen, bis die ersten konkreten Informationen hinsichtlich Spider-Man für das angedachte Filmuniversum von Sony veröffentlicht werden. Obgleich ich vermute, dass dies erst im neuen Jahr der Fall sein wird (sofern nicht vorher irgendetwas geleakt wird).

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Wie berichtet wird, könnte in den kommenden Jahren ein dritter Ant-Man-Film erscheinen. So soll zumindest feststehen, dass sich der Regisseur der ersten beiden Werke erneut beteiligen wird. Weitere Informationen sind allerdings nicht verfügbar, noch nicht einmal ein angedachter Termin.

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Am 26.8.2019 um 19:05 schrieb Zavor:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Entscheidung, etablierte Figuren der Filme in Serien zu überführen, als eine Sauerei empfinde - insbesondere dann, wenn die Handlung der Serien für kommende Filme relevant sein könnte. So wird der Druck auf Fans des Filmuniversums erhöht, sich auch die Serien anzusehen, um ja nichts zu verpassen. Das wäre vielleicht noch im Rahmen, wenn die Serien auf Plattformen ausgestrahlt würden, bei denen bereits Marvel-Serien liefen. Aber für die kommenden Serien muss man sich dann noch einen zusätzlichen Service in Anspruch nehmen. Kundenfreundlich ist das aus meiner Sicht absolut nicht.

 

... und scheinbar wird es genau so kommen.

 

Wie berichtet wird, hat sich Kevin Feige dahingehend geäußert, dass die anstehenden Serien in Teilen mit kommenden Filmen verknüpft sein werden, sodass Letztere Bezüge und Referenzen zu Ersteren bereithalten werden. Damit dürfte ein gewisser Druck auf die Zuschauer entstehen, auch die Serien zu konsumieren, wenn man tatsächlich komplett im Bilde bleiben möchte.

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Vor wenigen Stunden veröffentlichte Marvel den ersten Trailer zu Black Widow.

 

Tja, wäre doch dieser Film im März diesen Jahres gezeigt worden anstatt Captain Mary Sue Marvel... damit wäre viel Ärger erspart geblieben...

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vor 40 Minuten schrieb Zavor:

Vor wenigen Stunden veröffentlichte Marvel den ersten Trailer zu Black Widow.

 

Tja, wäre doch dieser Film im März diesen Jahres gezeigt worden anstatt Captain Mary Sue Marvel... damit wäre viel Ärger erspart geblieben...

 

Ja! Absolut! Und sowas von! Goddammit! <_<

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Kommt davon wenn man Urlaub und Kind hat man bekommt nix mit.

 

Sieht für mich nach einem Thriller Marvel Movie aus, ähnlich wie Captain America: Wintersoldier. Mein bisheriger Lieblingsfilm bon Marvel. Daher bin ich leicht gehyped und bin gespannt auf die Umsetzung.

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Ich fand Captain Marvel super. Der Begriff Mary Sue ist total veraltet, vor allem im Hinblick darauf, dass es genug männliche Superhelden gibt, die dafür nicht kritisiert werden (Dr. Manhatten, Superman etc.) 

Black Widow kommt ein bisschen spät. Den hätten sie uns vor Jahren geben sollen, als das Fandom darum gebettelt hat und nicht jetzt, wo sie schon so viel ruiniert haben und Scarlett Johansson so unsympathisch geworden ist :( Angucken werde ich ihn mir aber natürlich trotzdem.

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vor 6 Stunden schrieb Siebenstern:

dass es genug männliche Superhelden gibt, die dafür nicht kritisiert werden (Dr. Manhatten

 

Naja, Dr Manhatten wurden explizit als entsprechender Charackter entworfen, da geht es nicht darum das er den Tag rettet weil er alles kann, außer er kann es zufällig grad nicht, sondern das ein Mensch der alles kann aufhört sich für die Menschen an sich zu interessieren.

 

vor 6 Stunden schrieb Siebenstern:

Der Begriff Mary Sue ist total veraltet

War er, und ohne die neuen Star Wars Filme wäre er das auch geblieben.

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vor 15 Stunden schrieb Kodos der Henker:

War er, und ohne die neuen Star Wars Filme wäre er das auch geblieben.

 

Sie ist in der Wüste groß geworden, hat sich selbst das kämpfen beigebracht und ist daran gewachsen. Ihr Können ist viel realistischer als das von Luke, wenn wir ehrlich sind. Finde ich dementsprechend nicht legitim.


Captain Marvels Story ist faszinierend, weil sie all diese Kräfte bekommt und durch Gehirnwäsche manipuliert wurde, um sie für eigene Zwecke einzusetzen. Dass sie sich trotz dieser Vorgeschichte dafür entscheidet für das Universum da zu sein, finde ich stark. Gerade weil sie sich erinnert was es ist ein Mensch zu sein, im Gegensatz zu Dr.  Manhatten...

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vor 23 Stunden schrieb Siebenstern:

Sie ist in der Wüste groß geworden, hat sich selbst das kämpfen beigebracht und ist daran gewachsen. Ihr Können ist viel realistischer als das von Luke, wenn wir ehrlich sind

 

Ja, sie kann mit der Macht besser umgehen als Luke, mit dem Schwert besser als Vader Junior und ist von Grund auf talentierter als alle zusammen, das aber unter der Prämisse das die Macht explizit erlernt werden muss und selbst das talentierteste Machtwesen nichts kann wenn es nicht dahingehend trainiert wird.

 

Mal abgesehen davon das man damit den Spannungsbogen verweigert, hat sie alle klassischen Eigenschaften von Mary Sue, welche ursprünglich ja nur als Muster Beispiel für schlechte Charakterdarstellung in FanFiction bei bekannten SciFi Franchise geschrieben wurde damit man sich mehr Mühe gibt.

 

Das JJ an sich den Film gedreht hat wie eine halbe Staffel Lost und ein paar 1:1 Kopien vom Original für die Fans eingestreut hat, rundet es dann noch ab.

 

vor 23 Stunden schrieb Siebenstern:

Captain Marvels Story ist faszinierend

 

Captain Marvel hat in erster Linie das Problem das der Film nur gemacht wurde um eine glaubwürdige, für nicht Comic Leser verständliche, Erklärung zu haben wie Tony in Endgame 2 gerettet werden kann.

 

Vom bisherigen MCU hätte Scarlett Witch sich deutlich besser geeignet den Part ein zu nehmen, und sie hätte auch die Fähigkeit Tanos alleine zu besiegen.

Nur Tony retten war halt schwierig und anstelle hier einen Solo Film für sie als Übergang zu machen, musste halt die Blonde Amerikanerin her um aus der Ecke in die man sich geschrieben hat heraus zu kommen.

 

Grundsätzlich wäre der Film sicher besser angekommen wäre er nach Endgame veröffentlicht worden, Tony anders gerettet (an sich war da genug Zeit für ein Dr Strange Portal zurück) und der Black Widow Film (zusammen mit Scarlett Witch Film) vorher.

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Am 4.12.2019 um 10:13 schrieb Siebenstern:

Der Begriff Mary Sue ist total veraltet, vor allem im Hinblick darauf, dass es genug männliche Superhelden gibt, die dafür nicht kritisiert werden (Dr. Manhatten, Superman etc.)

 

Mir zeigt bereits dieses Statement, dass Du Dich mit der Thematik nur selektiv beschäftigt hast. Es existiert ein männliches Äquivalent zur Mary Sue, das beispielsweise unter den Begrifflichkeiten Marty Sue oder Gary Stu läuft. Die Darstellung von Han Solo in seinem "Origin"-Film des vergangenen Jahres ist ein hervorragendes Beispiel für eine solche Figur.

 

Dass das Konzep der Mary Sue wieder an Relevanz gewonnen hat, ist auf den aufkommenden Zeitgeist zurückzuführen, weibliche Charaktere vermehrt unglaubwürdig kompetent darzustellen, sie zeitgleich ohne Charakterschwächen auszustatten und ihnen keinerlei Herausforderungen in den Weg zu legen oder gar scheitern zu lassen. Diese Aspekte des Mary Sue-Konzeptes werden durch Captain Marvel und Rey sehr passgenau verkörpert, obgleich dies auf Letztere tatsächlich stärker zutrifft als auf Erstere. Denn Captain Marvel ist von sich sehr überzeugt und scheint zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihren Handlungen zu haben, was schon als Charakterschwächen wahrgenommen werden kann.

 

Dass gerade Dr. Manhattan kein Gary Stu-Charakter ist, hat Kodos schon angeschnitten. Durch seine Gott-ähnlichen Kräfte verliert er zunehmend den Bezug zur Realität und empfindet immer weniger Interesse für die menschliche Rasse, der er einst angehörte. Er ist vielmehr gefürchtet als beliebt und hat große Kritiker unter seinen Verbündeten (beispielsweise der Comedian oder Rorschach). Dr. Manhattan muss natürlich keine Herausforderungen im klassischen Sinne bewältigen, ist aber weit davon entfernt, unfehlbar zu sein (schließlich schafft es Ozymandias, ihn hereinzulegen).

 

Superman geht schon mehr in Richtung Gary Stu, reicht an dieses Konzept aber ebenfalls nicht heran. Er hat beispielsweise intellektuelle Schwächen, was sich der eine oder andere Gegenspieler - beispielsweise Lex Luthor - schon zu Nutze gemacht hat. Je nach Darstellung ist er ebenfalls sehr von sich selbst überzeugt, was ihn in Konflikte mit seinen Mitstreitern - meist Wonder Woman oder Batman - versetzt. Ferner ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Superman die Grenzbeschreitung, zu welchem Grade er seine übermenschlichen Kräfte nutzt. So wurde in diversen Geschichten, die das DC Multiversum einschließt, aufgegriffen, dass Superman mit seinen Kräften eine todbringende Macht darstellt, die ihn leicht zum Schurken werden lassen kann. Interessanterweise hat man beim DCEU versucht, diese Thematik ebenfalls aufzugreifen, wie man in "Batman v Superman" sehen konnte - leider hat man es versäumt, diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Darüber hinaus hat Superman eine ganz große Schwäche: Kryptonit. Zugegeben: Dabei handelt es sich quasi um eine Art Konter-McGuffin gegen diese Figur, aber das bedeutet nicht, dass man sie unter den Tisch fallen lassen sollte. Zumal Kryptonit sowohl in den Comicbüchern, als auch in einem Film benutzt wurde, um Superman zu töten. Etwas, das einem Mary Sue/Gary Stu-Charakter niemals widerfahren würde, weil es dem Konzept im Grundsatz widersprechen würde.

 

vor 18 Stunden schrieb Siebenstern:

Sie ist in der Wüste groß geworden, hat sich selbst das kämpfen beigebracht und ist daran gewachsen. Ihr Können ist viel realistischer als das von Luke, wenn wir ehrlich sind. Finde ich dementsprechend nicht legitim.

 

Wenn "wir ehrlich sind", dann ist dieser Absatz auf jeder Ebene falsch. Oder um eine Szene aus "Die letzten Jedi" heranzuziehen ...

 

Rey hat gelernt, mit einem Stab zu kämpfen und kann sich damit gegen andere Schrottsammler wehren oder zumindest gegen Personen, die ganz offenbar keine trainierten Soldaten sind. Das ist vollkommen in Ordnung und ergibt in Anbetracht des Lebens, mit dem sie sich arrangieren musste, Sinn. Das allerdings ermöglicht keinen Transfer, das erste Mal ein Lichtschwert in der Hand zu halten und im ersten Kampf einen trainierten und begabten Machtanwender der Dunklen Seite der Macht besiegen zu können. So funktioniert noch nicht einmal natürliches Talent - zumindest nicht gegen einen solchen Gegner.

 

Rey erhält zu keinem Zeitpunkt auch nur eine Lektion, wie man mit einem Lichtschwert kämpft, ist aber gleich so gut damit, dass sie nicht nur Kylo Ren besiegt, sondern auch die Thronwächter (fernab davon, wie lachhaft unglaubwürdig dieser Kampf im Einzelnen abläuft). Und all das, weil sie geübt darin ist, sich mit einer Stabwaffe zu verteidigen? Das soll realistischer für Dich sein als der Verlauf bei Luke Skywalker? In "Krieg der Sterne" - also dem ERSTEN Film - kämpft Luke mit dem Lichtschwert nicht, sondern trainiert gegen einen schwebenden Druiden. Noch 'mal dazu der Vergleich: Rey nimmt in ihrem ERSTEN Film ein Lichtschwert in die Hand und besiegt einen trainierten und begabten Kontrahenten! In "Das Imperium schlägt zurück" zieht Luke das erste Mal mit dem Lichtschwert in den Kampf, nachdem er erste Trainingslektionen von Meister Yoda erhalten hat. Zum Vergleich: Rey hat weder im ersten, noch im zweiten Film ein Training absolviert. Luke stellt sich Darth Vader und wird von diesem spielend leicht besiegt, weil Luke vollkommen unerfahren ist und das Training vorzeitig abbrach. Er verliert sogar eine Hand! Erst in "Rückkehr der Jedi-Ritter" sieht man einen Luke Skywalker, der sich mit seiner Waffe vertraut gemacht hat und sich auf dem Wege befindet, die Macht zu meistern. Das ermöglichte ihm, einen Gegner wie Darth Vader zu besiegen. Aber selbst dann ist er nicht unbesiegbar, was ihm der Imperator vor Augen führt.

 

Rey kann alles. Sie kann mit einem Lichtschwert kämpfen, ohne zu wissen, wie man es benutzt. Sie kann die Macht nutzen, obwohl sie kurz zuvor noch davon überzeugt ist, diese Kraft sei ein Märchen (dass das hinsichtlich der Kontinuität des Filmuniversums keinen Sinn ergibt, ist ein ganz anderes Problem), sie kann ein Raumschiff, das sie zum ersten Mal fliegt, nahezu perfekt manövrieren und besser in Schuss halten als ihre langjährigen Besitzer, sie kann Schusswaffen jeglicher Art bedienen/benutzen (ich sage nur "Tripple-Shot" auf Nicht-Hoth), ohne jemals mit solch Waffen hantiert zu haben. All das ohne Erklärung, ohne Training, ohne irgendeinen Anhaltspunkt. Das ist - und da stimme ich wenig überraschend mit Kodos erneut überein - eine Lehrbuch-Beschreibung für eine Mary Sue.

 

Also nein, die Qualität von Reys Fähigkeiten ist keinesweges realistischer als der Werdegang von Luke Skywalker - ganz im Gegenteil. Denn bei Rey fehlt dieser Werdegang komplett - und das ist bei zwei bereits erfolgten Filmen eine Lachnummer.

 

vor 18 Stunden schrieb Siebenstern:

Captain Marvels Story ist faszinierend, weil sie all diese Kräfte bekommt und durch Gehirnwäsche manipuliert wurde, um sie für eigene Zwecke einzusetzen. Dass sie sich trotz dieser Vorgeschichte dafür entscheidet für das Universum da zu sein, finde ich stark. Gerade weil sie sich erinnert was es ist ein Mensch zu sein, im Gegensatz zu Dr.  Manhatten...

 

Hier bin ich teilweise geneigt, Dir zuzustimmen. Die Idee hatte Potential, wurde aber sträflich vernachlässigt und wurde nicht auch nur ansatzweise ausgeschöpft. Es ist mittlerweile keineswegs innovativ, eine Hintergrundgeschichte auf einem Gedächtnisverlust fußen zu lassen - vielmehr ist dieses Konzept schon beinahe überstrapaziert. Darüber hinaus hat man leider vergessen, die Ansätze des Worldbuildings, die der Film im Hinblick auf die Kree-Zivilisation zeigt, auszuweiten. Das wiederum führt zu dem Umstand, dass der drastische Bruch, der sich zwischen Carol Danvers/Vers und ihren ehemaligen Kameraden vollzieht, keineswegs glaubhaft erscheint. Bis zu der Unterhaltung mit Talos im Haus von Maria Rambeau verfolgt Carol den Plan, die Skrulls auszuschalten, ohne Gnade. Einen natürlichen Verlauf, der sie an den Motiven und dem Vorgehen der Kree zweifeln lässt, gibt es nicht, bis dahin ist sie mehr oder minder überzeugt, selbst eine Kree zu sein. Dann aber hat sie plötzlich Zweifel, ob ihre eigene Hintergrundgeschichte Sinn ergibt und wer die wahren Antagonisten sind? Das ist schlicht und ergreifend schlechtes Storytelling und da erwarte ich vom MCU einfach mehr - zumindest nach zehn, elf Jahren im Geschäft.

 

Dass sie sich daran erinnert, Mensch zu sein, scheine ich wohl übersehen zu haben. Welche Verbindung zur Menschheit baut die Figur denn auf? Nachdem sie die Kree in die Flucht geschlagen hat, verschwindet sie mit den verblieben Skrulls. Sie schließt sich der menschlichen Zivilisation also nicht erneut an, das erfolgt erst knapp zwei Jahrzehnte später, als die Avengers versuchen, eine von Thanos' Wirken veränderte Galaxis zu unterstützen. Und selbst dann ist Captain Marvel nur kurz auf der Erde, um einmal an der Seite der Avengers den pensionierten Thanos aufzusuchen und ein weiteres Mal, um den "Vergangenheits-Thanos" während des alles entscheidenden Kampfes niederzuringen. Innerhalb dieser Begebenheiten besteht gar keine Möglichkeit, ihre Menschlichkeit wieder zu entdecken. Das muss - wenn überhaupt - in einem zweiten Film stattfinden, der amüsanterweise aber immer noch nicht offiziell angekündigt wurde.

 

Wenn Dir die Exekution der durchaus nicht uninteressanten Idee ausreichend erschien, dann will ich Dein Empfinden keinesfalls in Zweifel ziehen. Mir reicht das allerdings nicht - da erwarte ich einfach mehr. Insbesondere für einen Charakter, der das neue Flaggschiff des Filmuniversums werden soll - da sollte man besonders viel Aufwand investieren, den ersten Auftritt so zu gestalten, dass man vom Charakter und dessen Geschichte emotional mitgenommen wird. Das ist aber bei einem sehr großen Teil der Zuschauer nicht geschehen. Und dieser Umstand ist schon ein Armutszeugnis für ein Filmstudio, zu dessen Stärken es gehört, Charaktere zu erschaffen, die die Filme tragen können, selbst wenn die Handlung nur mittelmäßige Qualität aufweist. Das galt bisher selbst für zuvor eher unbeliebte oder unbekanntere Charaktere wie Ant-Man oder die Guardians of the Galaxy.

 

Bei Captain Marvel jedoch hat man sich zu sehr von der Inkarnation des Charakters seit 2012/2013 (und wenn man sich ein wenig zur damaligen Autorin Kelly Sue DeConnick einliest, macht es sehr schnell "Klick") inspirieren lassen - und diese Inkarnation ist schlicht und ergreifend unbeliebt, weil sie einer offensichtlichen politischen Agenda zugehörig ist, sich mitunter verhält wie ein Superschurke und keine Sympathien bei der breiten Masse zu erwecken vermag. Obgleich ihr filmisches Gegenstück diese Aspekte (noch?) nicht im gleichen Maße aufzeigt, ist dessen Darstellung bestenfalls unterwältigend, was allerdings auch an den schauspielerischen Fehlleistungen von Brie Larson liegt. Fern ab davon, dass auch die Film-Version von Captain Marvel keinerlei Herausforderungen überwältigen muss (und die einzige, die mit der sie sich auseinandersetzen müsste, wird - wie weiter oben beschrieben - durch schlechtes Storytelling unglaubwürdig dargestellt). Sie gewinnt jeden Kampf mit Leichtigkeit, selbst als ihre Kräfte noch unter "Kontrolle" gehalten werden (die innere "Logik" der Plakette an ihrem Hals ist indes ein Problem für sich selbst).

 

Ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn jemand einen unter objektiven Gesichtspunkten schlechten Film gerne ansehen mag oder mochte. Ich habe da genug eigene "Leichen" im Keller wie beispielsweise diverse Transformers-Filme, Black Panther, Con Air oder diverse DCEU-Filme. Diese Werke können Spaß machen und man kann einzelne Facetten lobenswert herausstellen. Dabei handelt es sich aber dennoch nicht um qualitativ hochwerte Filme, auch nicht innerhalb ihres Genres.

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Also - ConAir geht ja nun beim besten Willen nicht mehr... der ist so schlecht, dass er sogar unter "so schlecht, dass er wieder gut ist" liegt. -.-

 

************

 

Topic - danke für Deinen Wall of Text.

Sehr informativ, nachvollziehbar und zustimmungsbedürftig. Erschöpfend abgehandelt. Großartig :ok:

 

 

BG

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Am 6.12.2019 um 13:44 schrieb Raven17:

Sehr informativ, nachvollziehbar und zustimmungsbedürftig. Erschöpfend abgehandelt. Großartig

 

Hab' Dank für Dein umfangreiches Lob, Raven! :japan:

 

Ich hoffe nur, dass Siebenstern, wenn er meiner Wall of Text irgendwann gewahr wird, nicht davor zurückschreckt, mich in meinen Ansichten herauszufordern. :)

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Wollte längst schon mal danke sagen an alle, die hier interessante und fundiert beitragen, mit einem extra Dank an den Threadersteller und Vielerklärer. Also:

 

Danke an alle! Und extra an Zavor! :ok:

 

...

 

Wenn man etwas zu Kelly Sue erfahren mchte, sei die englische Wiki sehrempfohlen. Die deutsche ist bestenfalls ...rudimentär.

Gruß NogegoN

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Am 8.12.2019 um 18:15 schrieb NogegoN:

..., mit einem extra Dank an den Threadersteller und Vielerklärer.

 

Ich grüße Euch, werte Suchende nach all dem Wissen. Setzt Euch und lauscht, Eure Suche hat ein Ende - denn ich bin es, Euer Erklärbär... Erklär-Zavor. :D

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Paß mal auf, daß der Erklärbär nicht zu deinem Spitznamen wird ;D

 

Ist einfach ein guter Platz hier und man erfährt Sachen, die man vorher noch nicht wußte.

 

Außerdem sparst du einem blankes Geld, weil man direkt erfährt, welche verhunzten Filme man sich klemmen kann :ok:

Gruß NogeogN

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vor 8 Minuten schrieb NogegoN:

Paß mal auf, daß der Erklärbär nicht zu deinem Spitznamen wird ;D

 

Ist einfach ein guter Platz hier und man erfährt Sachen, die man vorher noch nicht wußte.

 

Außerdem sparst du einem blankes Geld, weil man direkt erfährt, welche verhunzten Filme man sich klemmen kann :ok:

Gruß NogeogN

 

Mal abgesehen davon, nimmt er mir die Arbeit ab, meinen Senf dazu zu schreiben. Win-win-Situation! Hahaha! :lach: 

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@Zavor

sehr gut erklärt. Grade auch das mit Superman.

"XY ist mein Kyptonit!" ist ja auch nicht umsonst ein geflügeltes Wort geworden... auch schön das du es darauf nicht beschränkt hast und Charakterschwächen aufgezählt hast.

 

Zum thema captain marvel, gedächtnissverlust und missbrauch als waffe kann ich nur eins sagen. Das habe ich sehr viel besser und persönlicher im mcu gesehen. Über mehrere filme hinweg. Bis es in einem nebensatz als von einer anderen mary sue als gelösst erklärt wurde. 

Ich spreche vom winter soldier. DAS war fazinierend. Schade das der plotpunkt dank shuri so belanglos im ausguss gelandet ist. Macht aber natürlich sinn wenn sie steve rausschreiben...

Ich hätte mir da nur was besseres als lösung gewünscht als ein nebensatz...

 

Mir wird immer klarer das sich das mcu für mich wohl schon mit infinity war erledigt hatte. Alles danach war imo sehr schwach... storytechnisch...

Natascha bekommt nochmal eine chance, aber wenn sich da nicht drastisch was ändert bin ich raus.

Nur schade das der film so irrelevant ist nach den geschehnissen in endgame. Eventuell teasern sie aber etwas an was mich wieder hinein zieht ins mcu. Eventuell eine nachfolgerin? Oder der russische cap? Son bissl russischer patriotismus banter mit scarlet witch würde mir im team gefallen. Ist aber glaube ich zu viel klischee für das jetzige klima in hollywood.

Deshalb bezweifel ich das stark. Bei bald 4 filmen im jahr plus wer weiss wie viele pflicht-serien ist es aber auch besser.

Fand ich schon bei rogue 1 so schrecklich. Saw guererra fand ich als konzept echt interessant, nur schade das der charakter wohl aus clonewars oder rebels ist und wir hier nur den abschluss seiner reise mitbekommen haben.

Ich werde da auch aus prinzip nicht nachbohren selbst wenn das den hentai tentakel mist erklären würde. Mir schauert davor das bald regelmässig im mcu erleben zu dürfen.

 

Ps: ich weiss gar nix zu den leuten im black widow trailer. Bitte nix spoilern ohne warnung.

bearbeitet von randis

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Sehr detailliert und nachvollziehbar, danke! Stimme da auch voll zu. Das einzige, was ich noch anmerken würde, wäre, dass Gary Stus nicht so negativ behaftet sind oder so stark kritisiert werden wie Mary Sues. Das ist natürlich meine subjektive Meinung, aber ich sehe immer nur Artikel, wo sich über die Mary Sue beschwert wird... Aber wie gesagt, den Rest kann ich gut nachvollziehen :) Und danke für die Sachlichkeit!

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vor 12 Stunden schrieb Siebenstern:

Und danke für die Sachlichkeit!

 

Obgleich ich in meinem Beitrag auf die Spitzen Dir gegenüber an der einen oder anderen Stelle auch hätte verzichten können. Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt, als ich ihn verfasste, ein wenig über Deine Argumentation verärgert, die mich an zahlreiche Personen erinnerte, die in den vergangenen Jahren versucht haben, "Die letzten Jedi" als objektiv guten Film darzustellen, während sie zeitgleich die originale Trilogie abwerteten. Deiner gestrigen Reaktion entnehme ich, dass dies nicht Dein Ansinnen war. Insofern danke ich Dir, dass Du meine Spitzen mit Sportlichkeit nimmst sowie für Dein ausgesprochenes Lob.


Ich teile überdies Deine Einschätzung, dass Mary Sues häufiger kritsiert werden als Gary Stues. Das liegt - zumindest meiner Wahrnehmung nach - an zwei Komponenten: Zum Einen kommen Charaktere, die man als eine Mary Sue beurteilen kann, schlicht und ergreifend häufiger vor als ihre männlichen Äquivalente - schlussendlich war die Mary Sue auch als erstes da und erst später wurde mit einer männlichen Variante nachgezogen. Sie fallen also allein schon durch ihre Anzahl eher auf. Zum Anderen spielt der aktuelle Zeitgeist eine erhebliche Rolle: In Zeiten, in denen feministische und (vermeintlich) sozial progressive Gruppierungen auf sich und ihre Agenden aufmerksam machen und sich jedermann damit brüsten will, mindestens einen "strong female character" in seinem Werk zeigen zu können, ergibt sich, dass mehr und mehr Drehbuch-Autoren und Regisseure auf Nummer sicher gehen wollen. Einen Charakter zu schreiben, der Ecken und Kanten hat, Schwächen besitzt und auch 'mal auf Personen trifft, die ihn auf Grund dieser Schwächen ablehnen, sodass sich daraus nachvollziehbare zwischenmenschliche Konflikte entspannen, ist schwerer, als eine Mary Sue zu erschaffen, bei der all das fehlt. Dahinter steht der Irrglaube, dass man damit ein beliebtes Rollenvorbild erschaffen kann, das weibliche Zuschauer gerne in ihr Herz schließen, weil es sich dabei um eine strahlende Lichtgestalt handelt. Allerdings passiert bei diesen Charakteren oftmals das Gegenteil: Durch ihren fehlenden Charakter kann sich kaum jemand mit ihnen identifizieren, mit ihnen mitleiden, sie quasi richtig kennenlernen.


Dass mehr und mehr Figuren in großen Franchises auftauchen, die an eine Mary Sue erinnern oder gar ein Paradebeispiel für dieses Konzept darstellen, ist definitiv ein Rückschritt. Ellen Ripley, Sarah Connor, Trinity - es gab in jeder vorangegangenen Dekade weibliche Charaktere, die sich großer Beliebtheit erfreuten und immer noch erfreuen, gerade, weil sie nicht perfekt sind, sich Herausforderungen stellen mussten und innerhalb ihrer Filmwelt eben nicht allseits beliebt waren (Sarah Connor saß gar in einer Irrenanstalt). Und man muss noch nicht einmal auf andere Franchises verweisen, sondern kann im eigenen Hause bleiben: Prinzessin Leia war - zumindest auf die originale Trilogie bezogen - ein beliebter Charakter, beim MCU gab es bereits vor Captain Marvel weibliche Figuren wie Black Widow, Scarlet Witch, Gamora oder Nebula, die positiv auf sich aufmerksam machten, ohne dem Mary Sue-Konzept zum Opfer zu fallen.


Hinsichtlich des MCU habe ich den Eindruck, dass Kevin Feige etwas zu kompensieren hatte. DC hat als erstes eine Comicbuch-Verfilmung veröffentlicht, die um eine weibliche Hauptfigur herum zentriert ist - und diese war in jeglichem Aspekt erfolgreich (auch, weil Wonder Woman ebenfalls nicht als Mary Sue dargestellt wurde). Hier wollte man bei Marvel also unbedingt gleichziehen, weil man in dieser Frage nicht mutig genug war und den richtigen Zeitpunkt verfasste. Dieser - zumindest von mir angenommene - Ärger, dass die Konkurrenz einen Schritt voraus war, kombiniert mit dem oben erwähnten Zeitgeist, führte zu der Fehlentscheidung, die man nun als Captain Marvel nennt: Ein qualitativ schlecht geschriebener Charakter, dargestellt durch eine arrogante Schauspielerin, zwischen Tür und Angel in ein Franchise gepresst, das diese Figur zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall brauchte. Man hätte diesen Charakter nach Endgame einführen sollen, dann hätte man sich eine ganze Menge Ärger erspart und es wäre leichter gewesen, die Figur in das bereits bestehende Universum einzubauen. Fern ab davon, dass man sich die absoluten Peinlichkeiten, manche Details mit einem so genannten retcon zu vermiesen, gespart hätte (Stichwort Furys Augenklappe oder der Name "Avengers").


Ich kann nur hoffen, dass Rey und Captain Marvel zumindet als warnendes Beispiel dienen werden, wie man einen weiblichen Charakter eben nicht erschafft und darstellt. Man kann sowohl auf eigene Werke schauen, als auch Referenzen früherer Jahrzehnte heranziehen, um nachzuprüfen, was es für beliebte Figuren braucht. Wenn wir indes irgendwann einmal an einem Punkt angelangt sind, an dem immer mehr Gary Stues zu sehen sein werden, dann werde ich daran sicherlich ähnliche Kritik üben - allerdings kann ich mir auf Grund des Zeitgeistes nicht vorstellen, dass dieser Punkt bald erreicht sein wird.

 

Am 10.12.2019 um 22:09 schrieb randis:

Eventuell teasern sie aber etwas an was mich wieder hinein zieht ins mcu.

 

Es fällt mir selbst immer noch schwer, abzuschätzen, in welche Richtung sich das Filmuniversum entwickeln wird. Ganz offensichtlich wird in Phase 4 sehr viel experimentiert und der übergreifende Handlungs- und Spannungsbogen dürfte aller Voraussicht nach entfallen. Das kann - anhand der Größe und Reputation, die sich das MCU aufgebaut hat - funktionieren, kann aber ebenso leicht nach hinten losgehen. Der überspannende Handlungsbogen, der spätestens seit dem ersten Avengers-Film und der Post-Credit-Szene offenkundig wurde, war ein zentraler Aspekt des Erfolgs. Man wusste als Zuschauer, dass es irgendwann auf die ultimative Konfrontation mit Thanos hinauslaufen würde - also wollte man nichts verpassen, da jeder Film einen neuen Mosaikstein enthüllen könnte.


Das wird in Phase 4 wohl nicht der Fall sein. Zumindest weist derzeit nichts darauf hin, dass die Eternals irgendetwas mit Shang-Chi zu tun haben werden, ebenso wenig mit Doctor Strange oder Thor. Auf mich macht es den Eindruck, als wolle man in erster Linie die Lücken füllen, bis man die Fantastischen Vier und insbesondere die X-Men in das MCU einführen kann. Und da das Filmuniversum derzeit "too big to fail" ist, kann man sich vielleicht sogar den einen oder anderen Flop erlauben, mit dem man experimentiert, ihn danach aber fallen lässt. Beim Line-up der Filme ist zudem recht offensichtlich, dass man austesten möchte, wie weit man mit einer politischen Agenda kommt.


Aus meiner Sicht gehen Kevin Feige, die Marvel Studios und schlussendlich auch Disney damit ein Vabanquespiel ein. Denn im Anschluss an die vierte Phase könnte der experimentelle Charakter dazu geführt haben, dass mehr und mehr Zuschauer ihr Interesse verlieren - nicht nur wegen Übersättigung, sondern, weil die Vorfreude auf ein großes Finale fehlt. Entsprechend teile ich Deine geäußerte Skepsis hinsichtlich der Zukunft des Filmuniversums.

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