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Mir zeigt bereits dieses Statement, dass Du Dich mit der Thematik nur selektiv beschäftigt hast. Es existiert ein männliches Äquivalent zur Mary Sue, das beispielsweise unter den Begrifflichkeiten Mar

@randis    

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Am 11.12.2020 um 13:04 schrieb Cheruba-L:

Möglicherweise gar nicht.

Hab gelesen, die Rechte von Daredevil sind von Netflix zurück an Marvel gegangen, weshalb der auch bei Spiderman auftauchen könnte. Weshalb aber auch Netflix keine vierte Staffel produzieren kann.

Ditt

Am 11.12.2020 um 13:08 schrieb John Tenzer:

Die 2-Jahres-Klausel von Netflix bezüglich der lizensierten Charaktere ist durch. Damit hat Disney wieder vollste Verfügungsgewalt über die Marke und deren Charaktere. Und damit auch die Freiheit, die Serie weiterzuführen. Passiert in der Branche gar nicht so selten, dass eine Serie durch eine andere Produktionsfirma übernommen und weiter produziert wird - "The Expanse" zum Beispiel. 

 

Daher besteht also durchaus Hoffnung.  

Dütt

Am 11.12.2020 um 13:20 schrieb BioHolic:

Bin ebenfalls an Daredevil Season 4 interessiert. Auch an Punisher Season 3. Gibt ja schon Petitionen dafür.

 

Heißt ja nicht, dass man sich nicht auf andere Sachen freuen darf ;)

Und datt wären gelinde gesprochen gute Nachrichten.

Daredevil fand ich toll, auch wenn er gerne mal woanders als in einem langen Gang, wo er von der Wand abspringt, kämpfen darf. ;)

Punisher war auch gut, wobei er eigentlich erst zum Ende hin so wurde, wie er in den Büchern ist. Aber dennoch toll. Habe ich sehr gerne geguckt die Serie.

Was ist denn mit der unsterblichen Iron FIst, Beschützer von Quanglang und blasülz? Ich hoffe der bleibt abgesetzt? :naughty:

Am 12.12.2020 um 22:05 schrieb Zavor:

Der erste Blick auf die Loki-Serie lässt indes Vorfreude aufkommen - Tom Hiddleston ist und bleibt in dieser Rolle einfach eine Wucht. Bei Falcon und Winter Soldier bemerkt man indes, dass die Chemie nicht so recht zündet, sobald Chris Evans fehlt. Aber gut, schlussendlich wird es sicherlich eh darauf hinauslaufen, dass man auch hier den Comicbuch-Vorlagen der letzten Jahre folgt und Falcon zum neuen Captain America macht. Daher ist auch inhaltlich wenig Spannung zu erwarten.

 

Ich mochte ja quasi alle Filme (bis auf First Avanger) mit Captain America und finde auch Chris Evans als Person grundsympatisch. Vor allem die Civil War Filme und ich fand auch, dass Chris Evans den gut verkörpert. Nichtsdestotrotz halte ich den optisch für eine Fehlbesetzung. Er hat Arme so dick wie mein Oberschenkel, aber ich nehme ihm einfach nicht den Puncher ab, der er hätte sein müssen. Zu hübsch und zu lieb. 

Falcon und Mr Eisenarm finde ich hingegen total langweilig. Das sind für mich reine Nebencharaktere ohne jeden Reiz. 

Da ich die Comics mit dem schwarzen Cpt America nicht kenne. Bekommt er dann auch einen Schuss Superheldenserum oder ist das dann einfach ein Dude in Kostüm?

vor 17 Stunden schrieb BioHolic:

Mega. 

Zwar war Teil 2 nicht so geil wie der erste, aber immer noch um Längen besser, als so vieles anderes von Marvel.

Da merkt man den echten Comicfan. Allein dass zum Beispiel Moloch so wie im Comic aussieht und nicht einfach wie ein starker Mann mit Helm wie in X-Men, zeigt das deutlich. Und genau das will ich bei Superheldenfilmen sehen.

 

Zitat

ch erwarte bekanntlich sehr wenig Positives von der vierten Phase des MCU. Die Informationen, die ich am gestrigen Tage in diesem Artikel gelesen habe, verstärken diese Befürchtungen zusätzlich. Selbst in den Doctor Strange-Film wird mit America Chavez eine Figur integriert,

Die möchten die Latinos abholen.

Kann ich aus wirtschaftlicher Sicht sogar verstehen. Dunkelhäutige Menschen interessieren sich einfach nicht für Comics, in denen sich ein paar Weiße vor den Kopp hauen. Jeder braucht eine Identifikationsfigur, um so richtig mitfiebern zu können. Es darf halt nicht bemüht wirken und wenn du sagst, dass die schon in den Comics keiner sehen wollte, ist das natürlich schon mal ein schlechtes Vorzeichen. Ich hätte She-Hulk auch besser gefunden, zumal ich Hulk im letzten Film total panne fand.

 

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Gorgoff-Zitate-Rumble. :boxer:

 

Am 12.1.2021 um 15:06 schrieb Gorgoff:

Was ist denn mit der unsterblichen Iron FIst, Beschützer von Quanglang und blasülz? Ich hoffe der bleibt abgesetzt?

 

Wie in meinem Beitrag vom 12. Dezember angerissen, ist davon auszugehen, dass keine der Serien, die deren Ausstrahlung vor 2021 stattfand, fortgesetzt wird. Stattdessen werden zukünftig neue Serien ausgestrahlt, die entweder auf bestehende Charaktere des Filmuniversums zurückgreifen oder aber neue Charaktere einführen, die wiederum in späteren Filmen auftauchen sollen.

 

Im zugehörigen Wikipedia-Eintrag findest Du eine Liste der zukünftig erscheinenden Serien.

 

Am 12.1.2021 um 15:06 schrieb Gorgoff:

Da ich die Comics mit dem schwarzen Cpt America nicht kenne. Bekommt er dann auch einen Schuss Superheldenserum oder ist das dann einfach ein Dude in Kostüm?

 

In den Comicbuch-Vorlagen erbt Samuel Wilson (Falcon) den Schild und übernimmt in Folge dessen den Titel von Captain America, nachdem Steve Rogers im Zuge der Civil War-Ereignisse getötet wird. Die Kräfte von Wilson blieben indes die gleichen - er hat lediglich einen weiteren Ausrüstungsgegenstand erhalten und agiert unter einem anderen Namen.

 

Am 12.1.2021 um 15:06 schrieb Gorgoff:

Allein dass zum Beispiel Moloch so wie im Comic aussieht und nicht einfach wie ein starker Mann mit Helm wie in X-Men, zeigt das deutlich.

 

Ich nehme an, Du meinst Juggernaut. Moloch existiert bei Marvel zwar auch, ist jedoch im Prime Universe ein gefallener Engel.

 

Am 12.1.2021 um 15:06 schrieb Gorgoff:

Die möchten die Latinos abholen.

Kann ich aus wirtschaftlicher Sicht sogar verstehen. Dunkelhäutige Menschen interessieren sich einfach nicht für Comics, in denen sich ein paar Weiße vor den Kopp hauen. Jeder braucht eine Identifikationsfigur, um so richtig mitfiebern zu können. Es darf halt nicht bemüht wirken und wenn du sagst, dass die schon in den Comics keiner sehen wollte, ist das natürlich schon mal ein schlechtes Vorzeichen.

 

Bei Befragungen, die beispielsweise von Marvel selbst durchgeführt werden (beispielsweise durch den hauseigenen YouTube-Kanal), zeigt sich immer wieder, dass Fans beider Geschlechter sowie allerlei verschiedener ethnischer Zugehörigkeiten kein Problem damit haben, Gefallen an Figuren zu finden, die nicht das eigene Geschlecht oder die eigene Hautfarbe widerspiegeln. Bei der Frage nach dem Lieblingscharakter werden mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit und hoher Mehrheit Spider-Man, Captain America oder Wolverine genannt - und zwar vollkommen unabhängig, ob da ein weißer Mann, ein schwarzer Mann oder eine Latina befragt wurde.

 

Gerade bei Spider-Man wird von den Befragten wiederholt darauf hingewiesen, dass man sich mit Peter Parker identifizieren kann, weil die Figur wie ein "Jedermann" wirkt, mit Problemen, die - fernab der Superhelden-Abenteuer - fast jeder 'mal erlebt hat, sei es Stress in der Schule, die Begleiterscheinungen des Erwachsenwerdens oder jugendliche Komplikationen mit der Liebe, um 'mal ein paar Aspekte zu nennen. Captain America - in diesem Fall Steve Rogers - ist indes die Verkörperung des Rechtschaffenen, der amerikanischen Ideale und eine Person, der man gerne nachstrebt. Und Wolverine ist einfach eine coole Socke, ein typischer Badass, der einen interessanten Gegenpol zu den anderen idealistischen X-Men bildet.

 

Ich habe noch nie gehört, dass irgendjemand gesagt hat, dass er diese Figuren mag, weil sie dem männlichen Geschlecht angehören oder aber kaukasischer Abstammung sind. Eine solche Begründung wäre auch ziemlich albern und ich bin sehr froh, dass die meisten Menschen so nicht denken. Wenn Charaktere erschaffen werden und dabei kein Fokus auf das Geschlecht oder die Hautfarbe gelegt wird, sondern auch die "inneren Werte", kommen dabei auch interessante Figuren heraus, die universelle Beliebtheit erlangen können - auch bei Personen, die "nicht so aussehen wie sie".

 

Meine Mutter - um einmal ein Beispiel aus meinem Umfeld heranzuziehen - verehrt die MCU-Umsetzung von Loki. Dürfte doch eigentlich gar nicht möglich sein, da dieser bekanntlich keine Frau ist. Auf der anderen Seite kann sie Carol Danvers, bzw. Captain Marvel, überhaupt nicht leiden, obwohl beide dem gleichen Geschlecht angehören. Eigentlich müsste doch Letztere eher eine Identifikationsfigur für meine Mutter sein, als Thors Bruder. Falls Du 'mal Zeit hast, könntest Du meine Review zu Black Panther lesen. Die meisten der gezeigten Personen im Film haben bekanntlich eine andere Hautfarbe als ich. Das Werk hat mir gefallen - ganz so, als ob das Erscheinungsbild der Figuren für mich unerheblich ist und mich vielmehr die Charaktere und ihre Darstellung interessieren.

 

Bei America Chavez ist der Witz, dass sie keine Latina ist. Die Figur entstammt einem fremden Planeten, auf dem das Konzept von "Latino/Latina" gar nicht existiert - sie hat einfach eine Hautfarbe, die man mit dieser Bevölkerungsgruppe assoziiert. Der Inhalt der Comicbuchreihe, die der Charakter zwischen 2017 und 2018 erhielt, kam so schlecht an, dass man diese nach bereits 12 Ausgaben wieder eingestellt hat. Die letzte Ausgabe, die im Februar 2018 veröffentlicht wurde, hat noch nicht einmal 6.500 Exemplare verkauft (die Ausgaben 1 und 2 standen bei ~ 43.000, bzw. knapp 24.000 Exemplaren). Hier kann man also von einer Figur sprechen, die bei keiner Bevölkerungsgruppe beliebt geworden ist, noch nicht einmal bei den Hispanics, denen in den USA mittlerweile 60 Millionen Personen zugerechnet werden.

 

Es reicht also nicht, einfach eine Figur zu erschaffen, die eine bestimmte Hautfarbe hat, um die Herzen der Leser oder Zuschauer zu erobern - selbst wenn jene die gleiche Hautfarbe mit der Figur teilen oder zumindest eine ähnliche ethnische Herkunft haben. Ein schlecht geschriebener Charakter wird nicht dadurch aufgewertet, dass er "nicht-weiß" ist. Ich empfinde eine solche Mentalität gegenüber diesen Bevölkerungsgruppen auch ziemlich herablassend. Die Figur ist uninteressant, hat aber eine dunkle Hautfarbe - dadurch kann sich doch niemand ernsthaft "repräsentiert" fühlen. Da werden "Nicht-Weiße" sicherlich einen anderen Anspruch an die Charaktere haben, die angeblich so sind wie sie. Und bis das geschieht, bleiben sie weiterhin bei den etablierten, interessanten und mehr oder weniger universell beliebten Figuren, selbst wenn diese eine abweichende Hautfarbe haben oder dem jeweils anderen Geschlecht angehören.

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@ZavorDu bist wieder viel zu wörtlich unterwegs.

Ich mache es mal kurz:

Black Panther ist deshalb so eingeschlagen, weil er auch bei schwarzen extrem beliebt  und nicht weil der Film so gut war. Stichwort Afrika als Markt. 

Des weiteren habe ich mal gelesen, dass z.B. GoT (zumindest als das Franchise noch nicht abgesoffen ist, wie ein Stein) bei nicht Weißen nicht gut ankam bzw eher als uninteressant galt, weil da quasi nur Weiße mitspielen. Das hat dann gar nichts mit "ich hab was gegen Weiße" zu tun, sondern mit mangelnder Identifikation.

Ich kann z.B. Spielen mit weiblicher Hauptrolle nichts abgewinnen, nicht weil ich keine Frauen mag, sondern weil ich keine Frau bin. 

Aber gut, du siehst das anders und hast hiermit natürlich auch recht:

vor 14 Minuten schrieb Zavor:

Wenn Charaktere erschaffen werden und dabei kein Fokus auf das Geschlecht oder die Hautfarbe gelegt wird, sondern auch die "inneren Werte", kommen dabei auch interessante Figuren heraus,

Die Figuren von Alien wurden ohne Nennung des Geschlechts geschrieben. Gute Charaktere sind gut, weil sie gut geschrieben sind und nicht, weil sie Busen haben oder nicht. ;)

Da stimme ich dir voll zu. 

Ich hab in der Zwischenzeit mal Miss America gegoogelt.

Mann, was für eine Shitshow.

Kein Wunder, dass das so abgesoffen ist.

Hätte das nicht einfach Garbiela De La Colonia sein können, die in ein Fass voll Atommüll fällt und dann Superkräfte erhält? :facepalm:

Ich mein nur. Eine porturicanische Superheldin, die gut geschrieben ist, wäre ein riesen Markt. 

 

PS: Schwarze kleine Kinder suchen sich traurigerweise auch schon weiße Puppen statt schwarzen aus, was an kultureller Beeinflussung und Präsenz liegt. Gibt da Studien zu, die sehr, sehr traurig sind, aber das nur nebenbei. 

 

Bei mir früher in den X-Men Comics hieß Juggernaut übrigens noch Moloch.

Und Hulk wurde manchmal Halk geschrieben. ;)

 

bearbeitet von Gorgoff
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Am 13.1.2021 um 22:34 schrieb Gorgoff:

Du bist wieder viel zu wörtlich unterwegs.

 

Ja, schon merkwürdig, dass ich bei einer Plattform, auf der primär schriftlich kommuniziert wird, auf das geschriebene Wort anderer User eingehe. Ich werde dieses offenbar suboptimale Vorgehen wohl noch einmal überdenken müssen... :nachdenk:

 

Am 13.1.2021 um 22:34 schrieb Gorgoff:

Black Panther ist deshalb so eingeschlagen, weil er auch bei schwarzen extrem beliebt  und nicht weil der Film so gut war. Stichwort Afrika als Markt.

 

Diese Einschätzung spiegelt sich allerdings in der Realität nicht nieder. Der Kontinent Afrika spielt für das Boxoffice von Hollywood-Produktionen keine relevante Rolle. Neben dem heimischen Markt befinden sich die primären ausländischen Märkte im asiatischen Raum (insbesondere China).

 

Wenn man sich 'mal das Boxoffice von Black Panther vergegenwärtigt, wurde über die Hälfte der Einnahmen (700 Millionen Dollar) auf dem heimischen Markt erzielt. Im historischen Vergleich rangiert der Film damit sogar auf Platz 4! Die Demographie in den USA weist bekanntlich eine afro-amerikanische Bevölkerungsgröße von 17 bis 18 Prozent auf. Es braucht daher wenig Fantasie, um anzunehmen, dass auch viele Menschen anderer ethnischer Zugehörigkeiten den Film angesehen haben. Diesen war es also egal, dass sie - um nach der von Dir geäußerten Logik zu gehen - im Werk keine Identifikationsfiguren vorfanden.

 

Gleiches gilt im Übrigen für China, wo der Film annähernd ein Sechstel (106 Millionen Dollar) aller ausländischen Einnahmen generierte. Die Nationen, die im Auslandsranking nach China auf den Plätzen zwei bis fünf stehen, sind Großbritannien (70 Milllionen Dollar), Südkorea (42 Millionen Dollar), Brasilien (36 Millionen Dollar) und Frankreich (33 Millionen Dollar). Keines dieser Länder hat bekanntlich eine mehrheitlich schwarz-afrikanische Bevölkerung. In der Übersicht findet sich mit Südafrika (8 Millionen Dollar) auch nur ein Land des afrikanischen Kontinents, das insgesamt auf Rang 21 steht. Zugegeben - Südafrika ist keineswegs so wohlhabend wie die meisten europäischen Länder. Gleiches gilt aber auch für beispielsweise Mexiko (28 Millionen Dollar), Malaysia (10 Millionen Dollar) oder die Philippinen (9 Millionen Dollar).

 

Ohne Frage wird Black Panther mehr Afro-Amerikaner in die Kinos gezogen haben als andere MCU-Filme zuvor. Sie allein haben diesen Film aber nicht finanziell so erfolgreich gemacht. Ich würde vielmehr drei Aspekte als wesentlich relevanter einordnen:

 

So war das gesamte Franchise zu diesem Zeitpunkt bereits so erfolgreich, dass dieser Erfolg zwangsläufig auf einzelne Werke innerhalb des Filmuniversums abfärbt. Darüber hinaus hinterließ die Figur Black Panther durch ihren ersten Auftritt im Civil War-Film einen positiven Eindruck, sodass viele Fans des Franchises geneigt waren, den zugehörigen Solofilm ebenfalls ansehen zu wollen. Der aus meiner Sicht wichtigste Aspekt ist jedoch, dass der Film innerhalb des Filmuniversums direkt Infinity War vorausging. Eventuelle Verbindungen zu diesem mit hoher Spannung erwarteten Film wollte man daher nicht verpassen. Von einer solchen Konstellation profitierte im Übrigen auch Captain Marvel ein Jahr später.

 

Für mich ist relativ offensichtlich, dass das Narrativ, schwarze Zuschauer hätten Black Panther zu einem finanziellen Erfolg verholfen, bestenfalls ein Märchen ist, das in der Realität keinen Halt findet. Der Großteil der Einnahmen - im Inland wie im Ausland - geht auf Konsumenten diverser ethnischer Zugehörigkeiten zurück, was abermals die These, es brauche eine Figur gleicher Hautfarbe, um Interesse für diese zu entwickeln und sich mit ihr zu identifizieren, deutlich widerlegt.

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vor 7 Stunden schrieb Zavor:

 

Ja, schon merkwürdig, dass ich bei einer Plattform, auf der primär schriftlich kommuniziert wird, auf das geschriebene Wort anderer User eingehe.

Das habe ich nicht gesagt. Ich sagte wörtlich. Nur weil ich sagte, dass Frauen gerne weibliche Identifikationsdiguren haben, bedeutet das nicht, dass sie keine Filme mit Männern mögen und umgekehrt. 

Das macht ein Gespräch unfassbar anstrengend.

Was Black Panther angeht.

Der hatte in den USA über 60% Human of color als Zuschauer, was kein anderer Marvelfilm hatte. 

Qed. 

 

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Am 15.1.2021 um 07:15 schrieb Gorgoff:

Das macht ein Gespräch unfassbar anstrengend.

 

Da stimme ich Dir zu. Das Gespräch mit Dir ist unfassbar anstrengend, weil Du nicht gewillt zu sein scheinst, auch nur auf einen meiner Punkte direkt und konkret einzugehen und stattdessen das Gespräch immer wieder in abweichende Bahnen zu lenken versuchst. Daher halte ich es für sinnvoll, den Austausch an dieser Stelle zu beenden, da ich bei Dir das Interesse an einem zielführenden Gesprächsverlauf vermisse.

 

Eine Bitte habe ich jedoch:

 

Am 15.1.2021 um 07:15 schrieb Gorgoff:

Was Black Panther angeht.

Der hatte in den USA über 60% Human of color als Zuschauer, was kein anderer Marvelfilm hatte.

 

Die Quelle zu dieser Behauptung möchte ich gerne einmal lesen.

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Am 16.1.2021 um 21:35 schrieb Zavor:

 

Da stimme ich Dir zu. Das Gespräch mit Dir ist unfassbar anstrengend, weil Du nicht gewillt zu sein scheinst, auch nur auf einen meiner Punkte direkt und konkret einzugehen und stattdessen das Gespräch immer wieder in abweichende Bahnen zu lenken versuchst. Daher halte ich es für sinnvoll, den Austausch an dieser Stelle zu beenden, da ich bei Dir das Interesse an einem zielführenden Gesprächsverlauf vermisse.

 

Eine Bitte habe ich jedoch:

 

 

Die Quelle zu dieser Behauptung möchte ich gerne einmal lesen.

Zu ersterem:

Ich gehe halt auf nichts ein, was ich weder gesagt noch angedeutet habe. Das ist wenig zielführend.

Bzw ich picke mir nicht irgendwelche Halbsätze raus und versuche dich da zu wiederlegen. Bei vielem stimme ich halt auch einfach zu bzw habe ich keine Ahnung von.

China ist z.B. ganz sicher ein gigantischer Markt auch ohne asiatisch aussehendem Schauspieler.

Davon abgesehen bist du ein viel zu schlauer Mensch, um mich wirklich so sehr misszuverstehen. 

Ich gaube mittlerweile aber auch, dass wir das selbe meinen, aber es unterschiedlich sagen.

 

Zitat

Wenn man sich 'mal das Boxoffice von Black Panther vergegenwärtigt, wurde über die Hälfte der Einnahmen (700 Millionen Dollar) auf dem heimischen Markt erzielt.

Ich habe letztens noch gelesen, dass der allein in den USA 600 Millionen eingespielt hat und somit einer der erfolgreichsten Marvelfilme überhaupt war.

Marvel Studios - Produktionskosten und weltweites Einspielergebnis der Phase-3-Filme bis 2019 | Statista

1,3 Milliarden (völlig bekloppt) weltweit.

Zumindest nach der Statistik der erfolgreichste Solofilm überhaupt.

Was ist denn an dem so anders, dass der erfolgreicher als die anderen war?

Zitat

Laut einer Untersuchung von comscore waren am Startwochenende in den USA 37 Prozent der Besucher schwarz, 35 Prozent weiß und 18 Prozent der Kinogänger hispanischer Abstammung.[

Erst mal nur das Startwochenende, aber schon da über 50% People of Color.

Das kommt von Wikipedia. Ich hatte aber Zahlen gesehen, dass dieser Trend sich in den USA durch zog und insgesamt auf über 60% erhöhte.

Finde ich jetzt natürlich nicht mehr wieder und stehe da im Regen.

Daher denke ich, dass es durchaus Sinn macht nicht rein weiße Superheldenfilme zu machen, sondern gut geschriebene Charaktere auch von nicht weißen Schauspielern spielen zu lassen. Die müssen natürlich selbst was taugen. Wenn ich mir Madam Ein-Gesichtsausdruck bei Discovery reintue, gehen direkt alle Lampen aus bei mir.

Furchtbar.

 

Ich denke jetzt ist klar, was ich meine.

Rolle muss gut sein, Film muss gut sein, dann und nur dann kann es die Kirsche auf dem Kuchen sein, wenn man mit der Wahl der Schauspieler auch mal eine andere Gruppe als "männlich, weiß, Nerd" bedient. Nerds gibt es nämlich unter allen Geschlechtern und Schattierungen.

Eine Erkenntnis, die ich bei dir einfach als gegeben voraussetze und somit nichts neues für dich.

Peinliche "Ole Ole Supergirlpower" wie in Endgame, bewirken vermutlich eher das Gegenteil.

 

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Wie bei Alien. Film gut, Rolle gut, und daß Lt. Ripley dann mit einer Frau besetzt wurde, macht den Film zur Ikone. Hätte auch ein Mann spielen können, völlig problemlos, aber der kleine Unterschied macht dann die Kirsche auf dem Kuchen aus :ok:

 

(Ja, das Wortspiel ist gewollt :naughty: )

Gruß NogegoN

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vor 1 Stunde schrieb NogegoN:

Wie bei Alien. Film gut, Rolle gut, und daß Lt. Ripley dann mit einer Frau besetzt wurde, macht den Film zur Ikone. Hätte auch ein Mann spielen können, völlig problemlos, aber der kleine Unterschied macht dann die Kirsche auf dem Kuchen aus :ok:

 

(Ja, das Wortspiel ist gewollt :naughty: )

Gruß NogegoN

 

Eigentlich nicht. Der ausgeprägte sexuelle Unterton in dem Film - vor allem in der letzten Sequenz - hätte dem Film eine SEHR andere Klangfarbe gegeben, wenn Ripley mit einem Mann besetzt worden wäre.

 

Aber es stimmt durchaus, dass das besonders starke Drehbuch die tragende Säule des Films war (was man in der minderen Qualität der Sequels ab Aliens 3 deutlich erkennen kann). Das ist aber generell die "Grundvoraussetzung Nr.#1" für einen guten Film; gleich welchen Genres.  

 

:schreiben: 

bearbeitet von John Tenzer
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Am 18.1.2021 um 15:34 schrieb Gorgoff:

Ich gaube mittlerweile aber auch, dass wir das selbe meinen, aber es unterschiedlich sagen.

 

Ja, wahrscheinlich ist es das beste, wenn wir uns darauf einigen. Zudem habe ich den Eindruck, dass wir bestimmten Worten eine abweichende Bedeutung oder einen abweichenden Gehalt zumessen. Das wiederum führt dazu, dass ich mir sicher bin, auf das eingegangen zu sein, was ich aus Deinen Beiträgen zitiert habe, während es Dir so scheint, dass dem teilweise nicht so ist.

 

Darüber hinaus bin ich weiterhin der Ansicht, dass es besser wäre, so bald wie möglich davon wegzukommen, Geschlecht und Hautfarbe zu primären Merkmalen einer fiktionalen Figur zu erheben.

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Am 19.1.2021 um 21:55 schrieb Zavor:

 

Ja, wahrscheinlich ist es das beste, wenn wir uns darauf einigen. Zudem habe ich den Eindruck, dass wir bestimmten Worten eine abweichende Bedeutung oder einen abweichenden Gehalt zumessen. Das wiederum führt dazu, dass ich mir sicher bin, auf das eingegangen zu sein, was ich aus Deinen Beiträgen zitiert habe, während es Dir so scheint, dass dem teilweise nicht so ist.

 

Darüber hinaus bin ich weiterhin der Ansicht, dass es besser wäre, so bald wie möglich davon wegzukommen, Geschlecht und Hautfarbe zu primären Merkmalen einer fiktionalen Figur zu erheben.

DAS.

Total wichtig. Bzw das Geschlecht, die Hautfarbe und sexuelle Orientierung des Darstellers/ Darstellerin ist zu 99% völlig egal für einen Film. Die Rolle muss in sich stimmig und irgendwo interessant sein. Siehe Ripley von Alien. Geschrieben ohne Geschlecht im Hinterkopf. 

 

EDIT: Nichtsdestotrotz sieht man, dass sich das für Marvel in Heller und Pfennig auszahlt auch Content für Leute zu machen, die nicht männlich und weiß sind. 

bearbeitet von Gorgoff
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Wieder einmal wurden die Erscheinungsdaten zahlreicher Disney-Produktionen durcheinander gewirbelt, so auch für drei MCU-Filme. Der vierte Thor-Film hat dabei ebenso ein neues Datum erhalten wie die zweiten Solo-Filme von Black Panther und Captain Marvel.

 

Black Widow soll weiterhin die nächste Veröffentlichung auf der Kinoleinwand bleiben. 'Mal sehen, ob es dazu tatsächlich kommt...

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