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DC Extended Universe - der Treff für DCEU-Fans

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vor 2 Stunden schrieb Darius Dunkelmond:

 

 

Wenn die zielgruppe für Erwachsene zu klein ist, wie machen dass dann die Japaner?

Und warum es gezeichnet/Animiert sein sollte? U.a. weil ich ehrlich gesagt kein Freund ... 

 

Weil man in den USA global denkt. Hauptexportschlager der USA sind u.A. nun mal Hollywoodfilme und TV-Serien. 

Und, auch wenn Du das jetzt nicht gerne hören willst, Manga- und Animefans sind nun mal, global gesehen, eine absolute Minderheit.

DU bist kein Freund, DU hättest lieber eine gezeichnete Umsetzung des Stoffes für Erwachsene, als die bereits produzierten Trick-Serien für Jüngere und die Realverfilmungen für den Rest.

Ist jetzt hart für Dich, aber DU bist für die Produzenten kein ausschlaggebender Faktor. 

Und ich wäre Dir sehr verbunden, wenn wir das Thema "Wie geil doch Animes im Vergleich zum Rest ist" jetzt lassen können. Das nimmt ja schon fast vegane Ausmaße an.

Ist schließlich der DCU-Treff, der Treff für Fans des DCCU

Ich stürme doch auch nicht den Anime-Treff und versuche alle davon zu überzeugen, wie viel geiler es jetzt wäre, wenn die Japaner aufhören würden ihren Animeschei* durchzuziehen, und den Stoff lieber als Realfilm oder -Serie umzusetzen. 

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Es ja gut, ich  wollte niemanden beleidigen, sondern war eigentlich darauf aus von DCCU ebenfalls interessante Unterhaltung geboten zu bekommen, anstelle im Jahr 1-2 Filme (das ist ein (1) Abend Unterhaltung - damit kommt man nicht mal über WE man mal zeit und Lust hat) und TV-Serien die von Zielgruppe und Budgeausschöpfung nur sehr bedingt überzeugen - das war nicht DCCU ist Blöd, sondern eher ich will mehr (vernünftiges) davon... 

 

P.s.: wie ist die Meinung zum SM vs. BM Film (habe ihn noch nicht gesehen) - mit eventuell dem Captain Amerika2 Film als Qualitätsreferenz - ist der "muss man sehen, wenn man Superhelden nicht aus Prinzip ablehnt" oder eher "da wird versucht die Lizens auszuschlachten - sollte man sich nur ansehen, wenn man etwas allein schon deshalb gut findet weil BT oder/und SM dabei ist"?   

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Da ist Jericho wohl die Hutschnur ein wenig geplatzt. Und obgleich ich ihm inhaltlich durchaus folgen kann, bin ich mir sicher, dass er es etwas diplomatischer hätte formulieren können.

 

Und um von dieser Auseinandersetzung etwas weg und wieder mehr zum eigentlichen Inhalt des Threads zurückzukommen:

 

Am 31.3.2016 um 18:47 schrieb Darius Dunkelmond:

P.s.: wie ist die Meinung zum SM vs. BM Film (habe ihn noch nicht gesehen) - mit eventuell dem Captain Amerika2 Film als Qualitätsreferenz - ist der "muss man sehen, wenn man Superhelden nicht aus Prinzip ablehnt" oder eher "da wird versucht die Lizens auszuschlachten - sollte man sich nur ansehen, wenn man etwas allein schon deshalb gut findet weil BT oder/und SM dabei ist"?   

 

Ich werde den Film am kommenden Donnerstag anschauen und sicherlich meine Gedanken in diesem Thread niederschreiben. Bis dahin kann ich natürlich noch keine Einschätzung abgeben.

 

Das, was ich indes mitbekommen habe, ist der Umstand, dass der Film die Massen zu spalten scheint. Die Kritiker gehen sehr hart mit dem Film ins Gericht, das Publikum scheint indes einigermaßen zufrieden zu sein (als Vergleiche Man of Steel und Age of Ultron). Auf der anderen Seite wurde eine Petition ins Leben gerufen, die bewirken soll, Zack Snyder von der JLA-Verfilmung, die im November nächsten Jahres in die Kinos kommen soll, abzuziehen, weil sein bisheriges Wirken im DCEU die Fanbasis spaltet.

 

Wie erwähnt - den derzeit laufenden Film habe ich noch nicht gesehen, kann also nicht einschätzen, ob diese mitunter deutliche Kritik akkurat oder überzogen ist. Mir scheint aber, dass ein sehr hoher Anspruch an das DCEU gelegt wird. Dieser wird von den Verantwortlichen mit den sehr hohen Ausgaben, die sie in die Filme investieren, aber auch durch den beachtlichen Erfolg der Konkurrenz, dem MCU, befeuert. Ich bin da derzeit noch etwas generöser, da Batman v Superman erst der zweite Film des DCEU ist. Und wenn ich an den zweiten Film des MCU zurückdenke (Der unglaubliche Hulk) - da war auch noch nicht Alles in Butter. Manchmal muss man auch einem großen Konzern etwas Zeit geben, bis sich Alles eingespielt hat.

 

Und jetzt bin ich um so mehr spannt, wie ich in rund einer Woche auf diese Angelegenheit und meine eben gemachten Worte blicke. :D

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Ich habe ihn gestern gesehen und noch immer geteilter Meinung.

Wenn man in den Film geht, mit der Erwartung einen Popcorn-Blockbuster wie die Filme des MCU zu sehen, wird man definitiv enttäuscht werden.

BvS ist harte Kost. Sehr düster, dazu die Snyder-typische Optik und visuell betonter Erzählstil. Ich muss zugeben, dass ich mit Snyder meine Probleme habe. Watchmen finde ich grandios, aber 300 oder SuckerPunch sind für mich Filme mit schöner, abgefahrener Optik, aber zu wenig Substanz.

BvS kommt (gefühlt) sehr langsam daher. Gerade die erste Stunde (?) scheint sich sehr zu ziehen, wenn man Probleme mit Snyders Stil hat. Es ist nicht möglich, sich einfach berieseln zu lassen. Man wird gezwungen mit zu denken und auf Symbolik zu achten. Sehr vieles passiert einfach nur visuell. Es fehlt der Charakter, der irgendwann auftaucht und nochmal alles zusammenfasst, oder den Plotknoten auflöst und alles nochmal erklärt, wie es in den meisten Filmen der Fall ist. 

Die DVD wird definitiv den Weg in meine Sammlung finden, allein schon wegen den 30 Minuten mehr im Director's Cut, aber es ist kein Film, den man sich zwischendurch mal ansehen kann. Ich werde Avengers, Thor und Captain America wahrscheinlich öfter sehen, als BvS, was aber nur daran liegt, dass ich zu diesen Filmen greifen werde, wenn wirklich mal wieder gar nichts im TV läuft, und ich Bock auf Action und Unterhaltung habe. Das macht BvS jetzt nicht schlechter, als die genannten Filme, er ist nur einfach anstrengender und man muss wirklich in der Stimmung sein, ihn sich nochmal anzusehen. 

 

Jetzt mal zum eindeutig Positiven:

Die Hauptdarsteller überzeugen alle in ihrer Rolle.

Affleck gibt einen wirklich guten Batman ab, dem man ansieht, dass er bereits seit 20 Jahren im Geschäft ist und einiges durchgemacht hat. Seine Kämpfe sind hart und dreckig. Nicht der saubere "Ninja"-Stil von Bales' Batman, sondern eher ein Straßenkämpfer, der alle Tricks nutzt, um zu überleben. Gefällt mir sehr gut.

 

Cavill macht sowohl als Clark, wie auch als Superman ne gute Figur. In MoS hat er sich der Welt offenbart. Jetzt wird gezeigt, wie er mit den Konsequenzen klarkommen muss und den Spagat zu schaffen, zwischen der neuen Identität als Superman und seinem Versuch weiterhin einfach als Clark leben zu können.

 

Wonder Woman kam auch gut rüber, für die kurze Screentime, die sie hatte. Mir gefiel es gut, dass man sehen kann, wie sehr sie den Kampf zum Schluss genoss. 

 

Zuckerberg als Luthor ... da bin ich geteilter Meinung. Er kommt mir stellenweise zu abgedreht vor. Fast schon, als hätte man seine Figur an Ledgers Joker angelehnt. Ich kann nicht sagen, dass er mir nicht gefallen hat, er entspricht nur einfach in keinster Weise irgendeiner Comicversion Luthors. Sehenswert ist er alle male, besonders aufgrund seiner Anspielungen auf kommende Ereignisse, den ganzen Film hinweg. Wobei man dafür wohl wirklich die Comics kennen sollte und sich dazu auch noch die Zeit nehmen muss, sie im Geiste nochmal zusammen zu fassen. Viele sind mir beim Betrachten des Films entgangen und haben sich mir auch später erst gezeigt.

 

 

Ein abschließendes Urteil kann ich keines geben. Da muss jeder für sich selbst entscheiden. Vor allem kann ich keines abgeben mit Captain America 2 als Vergleich oder Referenz. Das wäre, wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.  

bearbeitet von Jericho

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Anhand ein paar Informationsschnipsel habe ich die Übersichten auf der ersten Seite aktualisiert.

 

Nachdem ich am morgigen Abend auch endlich Batman v Superman gesehen habe, werde ich natürlichden Bereich der aufgetretenen Charaktere ebenfalls auf den aktuellen Stand bringen. ;)

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Uns zavor,  deine Meinung?

 

Mir war er definitiv zu lang. Zu viele für mich sinnlose Szene, wahrscheinlich weil ich die Comics nicht kenne.

Positiv fand ich Ben affleck. Das war für mich die bisher beste Darstellung von Batman. Allein wie er kämpft strahlt schon eine gewisse Härte aus, die dem Bale-batman oft gefehlt hat.

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vor 5 Stunden schrieb Abbadon[DW]:

Uns zavor,  deine Meinung?

 

Die will ich gerne kundgeben:

 

Spoiler

In etlichen Punkten kann ich Jerichos Analyse zustimmen. Der Film ist sehr düster und das erscheint anhand der Comicverfilmungen der letzten Jahre sehr ungewohnt. Selbst der zweite Captain America-Film ist - und da stimme ich ebenfalls zu - kein Vergleich. Die Art und Weise, wie Zack Snyder den Film gestaltet hat sowie die zahlreichen philosophischen sowie (a)theistischen Fragestellungen machen aus BvS keinen einfachen Action-Film, von dem man sich berieseln lassen kann, während das eigene Popcorn oder die eigenen Nachos verdrückt werden. Insbesondere die Anfangsphase ist recht zäh. Somit erscheint es fraglich, dass es die beste Idee war, die beiden Handlungsstränge der Haupt-Protagonisten im steten Wechsel zu zeigen.

 

Aber all das führt bei mir nicht dazu, dass ich die mitunter sehr negativen Stimmen insbesondere der so genannten Fachkritiker nachvollziehen kann. Jedem dürfte klar gewesen sein, auf welches Gesamtwerk der Film hinausläuft, wenn man sich Snyders Wirken vergegenwärtigt - insbesondere bei Man of Steel.

Ich habe mich auch nicht an dieser Version von Batman gestört. Natürlich kann ich es nachvollziehen, dass manch Fan sehr unzufrieden damit ist, dass er einen tötenden Fledermaus-Rächer zu Gesicht bekommt. Allerdings ist dieser Batman durch seine Jahrzehnte-lange Tätigkeit sowie den Tod um ihn herum (vgl. hierzu das vom Joker verschmierte Robin-Kostüm) sehr desillusioniert und nimmt keine Rücksicht mehr (dieser Verlauf hat mich ein wenig an Rorschach aus Watchmen erinnert). Natürlich ist das ein spürbarer Bruch des Charakters, aber ich empfinde ihn als durchaus nachvollziehbar.

Darüber hinaus hat sich mein Eindruck des zweiten Trailers bestätigt: Ben Affleck ist ein beachtlich guter Batman! Hätt' ich echt nicht gedacht, dass ich diesen Schauspieler 'mal lobend erwähnen würde, aber an dieser Stelle komme ich nicht drum herum. Schrecklich, soetwas! :D

 

Ansonsten hat Jericho auch hier eine Analyse niedergeschrieben, der ich mich anschließen kann - keine der gezeigten Figuren fällt aus dem Rahmen und die Schauspieler haben ansprechende Leistungen geboten. Allerdings frage ich mich schon, wie erst der neue Joker wird, wenn Lex Luthor schon so - sagen wir - psychisch ausschweifend ist.

Besonders gut gefallen hat mir Jeremy Irons als Alfred. So sarkastisch habe ich diese Figur noch nie gesehen, aber es hat sehr gut zu diesem abgehärteten Batman gepasst. Die Chemie zwischen den beiden langjährigen Freunden wurde sehr realistisch übermittelt.

 

Darüber hinaus erinnere ich mich an die ersten Unkenrufe, als bekannt wurde, dass Gal Gadot Wonder Woman verkörpern soll. Nach dem Film kann ich sagen, dass es definitiv eine gute Wahl war. Die Israelin hat die Stärke, Kampfkraft und Ausstrahlung der Amazone trefflich wiedergespiegelt.

Ferner habe ich mich auch an das Gespräch über Superman, das in diesem Thread geführt wurde, erinnert gefühlt. Und ich finde, man konnte in dem Film durchaus erahnen, dass diese Figur nicht einfach nur ein langweiliges, beinahe allmächtiges, gott-ähnliches Wesen ist. Sondern, dass diese Macht auch ein Problem darstellen kann (vgl. hierzu nicht nur das Leitthema des Films, sondern auch Batmans Traumsequenz). Durch den Umstand, dass Superman eine besondere Bindung zu manchen Menschen hat, kann er ebenso manipuliert werden wie sie, als auch zu einer besonderen Gefahr werden, sofern ihn die negativen Gefühle übermannen. In diesem Zusammenhang dürfte auch interessant werden, welche Relevanz der Besuch von Flash aus der Zukunft haben wird.

 

Á propos Flash: Ich habe mich etwas gewundert, dass dieser Barry Allen leicht asiatisch wirkt. Nicht, dass es mich stören würde - ich hab' nur nicht damit gerechnet. Die Einbindung der anderen Charaktere wird sowieso eine interessante Angelegenheit. Aquaman hatte einen (leider irgendwie typisch) langweiligen Auftritt, hier erhoffe ich mir etwas mehr im JLA-Film. Dafür sieht Cyborg sehr interessant aus. Leider werde ich noch recht lange auf Green Lantern warten müssen, sofern er nicht doch schon im kommenden Jahr mit von der Partie sein wird.

 

Und ich muss gestehen, dass ich mit diesem Ende nicht gerechnet hatte! Dass Zack Snyder bereits im zweiten Film auf den Tod einer der Hauptfiguren zurückgreift, hat mich durchaus überrascht. Andererseits hat er hierbei die Comicvorlage adaptiert - man darf also auch hier gespannt sein, wie die Rückkehr (oder Auferstehung - die Jesus-Themen waren ja schon in Man of Steel zugegen) inszeniert wird.

 

Als Kinogänger braucht man für diesen Film etwas mehr Aufmerksamkeit und darf keinen einfachen Action-Film erwarten. Auch muss man sich bei diesem Film schnell von der Vorstellung lösen, dass einfach nur die Comics verfilmt werden (ein Umstand, den auch etliche Zuschauer des MCU noch nicht so ganz begriffen haben). Aber schlussendlich war ich durchaus zufrieden, habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich auf die weiteren Filme des DCEU. Allein bin ich noch nicht so ganz sicher, wie gut sich dieser düstere Batman in den kommenden Suicide Squad-Film, der ja mehr auf Komödie getrimmt sein dürfte, einfügen soll.

 

In einer Sache jedoch kann ich Jericho nur bedingt zustimmen:

 

Am 2.4.2016 um 10:55 schrieb Jericho:

Watchmen finde ich grandios, aber 300 oder SuckerPunch sind für mich Filme mit schöner, abgefahrener Optik, aber zu wenig Substanz.

 

Bei den 300-Filmen geht es auch nur mehr oder weniger um brachiales Gemetzel, die brauchen keine "Substanz". :D Und gerade deswegen gefallen mir die beiden auch so gut. Insbesondere der erste ist der von mir meistgesehende Film, einfach, weil man ihn einschalten und sich berieseln lassen kann, ohne großartig mitzudenken. Ahu-Ahu-Ahu!

 

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vor 12 Stunden schrieb Zavor:

 

Die will ich gerne kundgeben:

 

  Inhalt unsichtbar machen

 

Ich habe mich auch nicht an dieser Version von Batman gestört. Natürlich kann ich es nachvollziehen, dass manch Fan sehr unzufrieden damit ist, dass er einen tötenden Fledermaus-Rächer zu Gesicht bekommt.

 

Spoiler

 

Kann ich auch nicht verstehen.

Snyder hat von Anfang an erzählt, dass er sich stark an Millers Batman orientieren würde, da auch dieser einen "reifen" Batman, der sich schon seit etlichen Jahren auf seinem Kreuzzug befindet, zeigte. Und der war ja auch nicht gerade zimperlich. Der hatte auch schon kein Batmobil mehr, sondern einen Battank...

 

 

 

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bearbeitet von Jericho

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Ich bin es noch einmal. Und dieses Mal hab' ich wieder etwas zum Lesen mitgebracht:

 

- Wie auch wir festgestellt haben, scheint das DCEU insgesamt düsterer auszufallen, als das MCU. Und dieser Trend dürfte wohl fortgesetzt werden, wenn man die Eindrücke von Gal Gadot zu Rate zieht, wenn es um den kommenden Wonder Woman-Film geht.

 

- Bis zum ersten JLA-Film ist es indes auch nicht mehr weit. Und möglicherweise wird dieser Film mit einer großen Masse an Charakteren gefüllt. Da scheint eine Laufzeit von 180 Minuten und mehr durchaus möglich. Einmal Pinkelpause, bitte! :D

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Derzeit setzt sich Batman mit Superman auseinander, im Spätsommer wird sich der Dunkle Rächer mit dem Suicide Squad befassen - und seit Kurzem ist klar, dass er auch seinen eigenen Film innerhalb des DCEU erhalten wird. Wann dieser in den Kinos zu sehen sein wird, ist noch nicht klar, aber es wird über das Jahr 2018 spekuliert.

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Quadruplepost! :D

 

Dieser Tage tut sich einiges hinter den Kulissen. Ähnlich wie Kevin Feige beim MCU bekommt nun auch das DC-Gegenstück eine Art "Aufseher", der das Film-Universum zusammenhalten und in eine gemeinsame Richtung entwickeln soll - und für das DCEU wurden sogar zwei Personen für diesen Posten angeworben.

 

Eine Garantie ist dieser Schritt natürlich nicht, um dem Filmuniversum mehr Erfolge einzubringen, aber zumindest beim Konkurrenzprodukt von Marvel scheint eine solche Personalie, die alle Fäden in der Hand hat, zum Erfolg zumindest beizutragen. Vielleicht fruchtet diese Aktion auch bei DC.

 

Und angeblich machen sich die beiden Herren sofort ans Werk und arbeiten sogar bei Suicide Squad nach! Hoffentlich geht das nicht nach hinten los...

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Vor drei Wochen habe ich mir Suicide Squad im Kino angesehen, sodass ich natürlich gerne meine Gedanken zum Film mit Euch teilen möchte (obgleich es den Anschein hat, als würde dieser Thread nur noch von mir genutzt ;)). Dass meine Review so lange auf sich hat warten lassen, hat im Übrigen nichts mit der Qualität des Films zu tun. :)

 

Spoiler

Aus meiner Sicht fügt sich auch der dritte Film des DCEU in das bisherige Niveau ein. Diesen Satz würden die Fachkritiker wahrscheinlich sofort unterschreiben, aber in meinem Fall ist das positiv gemeint, da ich bekanntlich auch schon mit den beiden anderen Werken des Filmuniversums zufrieden bin.

 

Das freche Erscheinungsbild, das die Trailer bereits angedeutet haben, setzt der Film gekonnt in die Tat um und insbesondere die einzelnen Vorstellungen der Mitglieder des Suicide Squads sind durchaus gelungen. Allerdings kann man anmerken, dass in diesen Teil des Films etwas zu viel Zeit investiert wurde, denn in Folge dessen erscheint der Verlauf ein wenig gehetzt. Wie Enchantress ihren Bruder in die Welt holt, dieser das Feld für seine Schwester bereitet und beide im Anschluss beginnen, eine Bedrohung darzustellen, gegen die das Suicide Squad eingesetzt werden muss, wirkt aus erzählerischer Perspektive unnötig verkürzt und dadurch handwerklich unzureichend. Hier hätte man entweder Zeit von der Vorstellung der Charaktere abziehen oder etwas mehr Filmzeit insgesamt investieren müssen. Allerdings scheint dies allgemein ein Problem der DC-Filme zu sein, dass man sich nicht genug Zeit nimmt oder zu viel auf einmal will. Das Erzähltempo des restlichen Films ist dagegen wieder absolut in Ordnung, lediglich der eben erwähnte Abschnitt war in dieser Hinsicht verbesserungswürdig.

 

Sehr gut gelungen ist die Besetzung der zentralen Figuren. Amanda Waller ist die machtbewusste Strippenzieherin, die man sich erhofft hat. Überrascht hat mich die Version von Deadshot, die mir so noch nicht bekannt war. Zugegeben: Mir ist die Figur nicht allzu sehr vertraut, deswegen mag es sein, dass ich bisher einen falschen Eindruck erhalten hatte. Die Version des Films, die zwischen Verbrechen und Erziehung hin- und hergerissen ist, funktionierte aber. Allerdings liegen Will Smith diese Rollen auch durchaus. Der Star war natürlich Harley Quinn - aus meiner Sicht gibt es da nichts zu beanstanden. Und da Margot Robbie wohl auch an offizieller Stelle für viel Zustimmung gesorgt hat, wird Harley Quinn sogar ihren eigenen Film erhalten - meines Erachtens eine gute Idee.

 

Ich vermute 'mal, dass der Joker für die größten Kontroversen gesorgt haben dürfte. Und ja, dieser Joker ist anders als jede der Versionen, die zuvor auf der Leinwand oder in jüngeren Computerspielen zu sehen waren. Er wirkt mehr wie ein brutaler Schwerkrimineller und weniger wie der "Clownprince of Crime", in dessen Verkörperung man ihn sonst kennt. Ich hatte allerdings schon vermutet, dass man eher einen "untypischen" Joker zu Gesicht bekommen wird, nachdem bereits Lex Luthor wie das verrückte Genie aufgetreten ist. Dass dieser Umstand etlichen Comicfans unangenehm aufstößt, erscheint da durchaus verständlich. Auf der anderen Seite waren die Macher des DCEU auch bei anderen Figuren - beispielsweise der bereits erwähnte Lex Luthor oder Batman - nicht zimperlich, vom bekannten Bild abzuweichen. Dieses Vorgehen verfestigt sich demnach mehr und mehr. Überrascht dürfte man davon mittlerweile also nicht mehr sein.

 

So banal die Handlung des Films ist, so gut gelungen ist das Zusammenspiel innerhalb des Teams. Auch machen bestimmte Kleinigkeiten den Film sehenswert - so erscheint das Gespräch der Mitglieder des Suicide Squads in der Bar vergleichsweise tiefgründig (zumindest bezogen auf eine Comicverfilmung). Auch die Umsetzung der toxischen Beziehung zwischen dem Joker und Harley Quinn ist durchaus gelungen, auch wenn diese naturgemäß nicht im Mittelpunkt stand. Aber das Ende des Films gibt durchaus hier, dass sich das in zukünftigen Filmen ändern könnte.

 

Obgleich Suicide Squad nicht an das Qualitätslevel von Guardians of the Galaxy herankommt, hat DC doch zumindest eine Gruppierung geschaffen, die dem Starprinzen, Gamora und Co. zumindest in Sachen Leichtigkeit und Charme nacheifern können. Zumindest der Soundtrack ist so genial wie bei dem beliebten MCU-Film. Um so bedauerlicher, dass sich die Schöpfer des DCEU wohl eher auf weitere Solofilme konzentrieren werden und ein zweiter Suicide Squard-Film wohl noch etwas auf sich warten lassen wird.

 

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Ich habe gerade in Zavors Bewertung festgestellt, dass Deadshot von Will Smith gespielt wird.

Das ist mir beim Sehen des Films irgendwie entgangen, dass ich da Will Smith vor der Schnauze habe. :lach:

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Hab ihn auch gesehen und fand ihn positiv, aber mit Schwächen. So ne 70er Wertung in den klassischen Spiele-Magazinen ;) 

 

Optik war cool, Chars waren cool, Humor war cool.

Story war Banane. 

Ich mein: Hey, die Grundüberlegung ist ja sinnvoll ("was machen wir wenn der nächste Supermann böse ist") aber das Team. 

Ich mein: Harley Quinn kann nichts. Sie ist ein durchgeknalltes Cheerleader, Eye-Candy, aber das wars halt. Genau den, den man los schickt um einen durchgeknallten Gott (Mal Hand hoch wer noch der Meinung ist, das war nen Avatar des Khaine :D) der die Apokalypse auslösen will.... ähm na ja.

Auch der Australier: kann mit Messer rumfuchteln und einen Bumerang werfen - beeindruckend! :D 

Es ist IMO die große Schwäche jedes "Superhelden-mashups", das man da figuren als gleichwertig verkaufen will, die in vollkommen verschiedenen Ligen spielen.

 

Auch die Enchantress war irgendwie unplausibel: da reinkarniere ich als Jahrhunderte alte quasi-Göttin, die die Welt beherrschen will, nur um meine einzige Schwachstelle, das externe Herz, achtlos in der Gegend rum liegen zu lassen, das es auch ja jede dahergelaufene FBi-Tussi die einen auf hart macht (Gott war die Figur lächerlich)  sofort findet.

Und warum sie, für die Zeit und Raum offenbar kein Hinderniss darstellt, so lange wartet bis sie ihr Bruderherz aktiviert ist irgendwie auch ziemlich dämlich... 

 

Ja ich weiß, Comicverfilmung und Realismus gehen nicht zusammen, aber zumindest unter den Prämissen des jeweiligen Comic-Universums sollten Storys Sinn ergeben.

 

EDIT: 

 

 

Recht gut was mich auch alles nervt.

 

 

bearbeitet von Eldanesh

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So nett ich Harley auch finde als Charakter, das will mir auch nicht in die Birne.

Ne ehemalige Psychologin die jetzt im knappen Outfit mit dem Hammer oder nem Baseballschläger rumrennt und auf einmal einen auf Superheld/-schurkin macht.

Da fehlt mir einfach die weltinterne Logik.

Superman ist eben nen Außerirdischer, kann ich mit leben.

Spiderman wurde gebissen und ist "mutiert", auch ok.

Batman hat seine Ausbildung und Ausrüstung, auch ok.

usw usw

Entweder sind die Leute entsprechend ausgebildet, ausgerüstet oder "mutiert".

Harley dagegen ist einfach...entsprechend gekleidet?

Plotarmor FTW!

 

Es gibt für mich einfach keine weltimmanente Logik warum sie auf einmal reinhaut wie Wonderwoman.

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Das DCEU kommt einfach nur zur Ruhe: Nachdem Ben Affleck vor wenigen Tagen verkündete, für den Batman-Film doch nicht selbst Regie führen zu wollen, geht nun zusätzlich das Gerücht um, dass er auch die Rolle aufgeben wird. Damit könnte der Film selbst zur Debatte stehen, sofern sich der Schauspieler entscheiden sollte, bereits nach dem in diesem Jahr stattfindenden Justice League-Film Abstand von einer weiteren Beteiligung am Filmuniversum nehmen zu wollen.

 

Sofern sich die Gerüchte in dieser oder einer ähnlichen Art und Weise bewahrheiten sollten, dürfte sich das DCEU wohl nur schwer erholen können, wenn der Schauspieler einer der Hauptfiguren schon nach wenigen Einsätzen wieder abspringt.

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Am 24.3.2017 um 16:50 schrieb Asdif Laoeg:

Hier der erste Trailer für Justice League:

 

...

 

Das ist nicht ganz richtig, Asdif. Der erste Trailer wurde im Sommer letzten Jahres veröffentlich (vgl. hierzu meinen Beitrag vom 24. Juli). ;)

 

Unabhängig davon danke ich Dir, dass Du den neuesten Trailer verlinkt hast. Er vermag mich zwar nicht so zu hypen wie es beispielsweise die Marvel-Trailer können, aber dennoch finde ich, dass DC, bzw. Warner gute Arbeit geleistet haben. Es bleibt indes zu hoffen, dass mögliche weitere Trailer (und ich vermute, mindestens einer wird noch in den kommenden Monaten zu sehen sein) nicht mehr von der Story verraten - das war schon bei Batman v Superman eher suboptimal gehandhabt.

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Naja, wird ein guter Film werden, für sich genommen.

Das man beim DCU nicht schafft immer die selben Schauspieler für alle Rollen zu bekommen bzw das die Serien getrennt von den Filmen laufen ist der größte Nachteil gegenüber MCU.

Aber mal schauen Thor war ja auch nicht der bringer und Avangers war dann gut.

 

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