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Belgarath112

Kompendium Diskussionsthread

Empfohlene Beiträge

So, werte Dunkelelfenbrüder,

keine neue Edition, kein neues Armeebuch.

Zeit ein abschließendes "Fazit" zu ziehen?

Was mich damals in dieses Forum gebracht hat, war das Kompendium. Die Beschreibung des Spielstils der Armee und deren Einheiten. Ich war Neuling, totaler Anfänger - und das Kompendium hat mich begeistert.

Jetzt kann man sagen - es wird keine Neueinsteiger mehr geben. Keine Anfänger die das interessiert.

Oder sagt man, das ist für die Ewigkeit, dieses Kompendium wird bestehen bleiben.

 

Daher einfach mal meine Frage in die Runde.

Ein Kompendium der Dunkelelfen, um den Glanz der alten Tage festzuhalten.

Ein letztes Mal?

 

 

bearbeitet von Belgarath112

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Man kommt sich da schon fast vor wie nen Zwerg.

 

Unser Zeitalter neigt sich dem Ende entgegen. Im Licht der letzten Tage, wollen wir den Glanz alter Zeiten ein letztes Mal aufleben lassen?

Bevor die Erinnerung schwindet, ein letztes Mal erinnern, an die Zeiten des Blutes, des Hasses, der Plünderungen und dunklen Freuden?

Bevor das neue Zeitalter heraufdämmert in seiner strahlenden, augenblendenden Pracht, ein letztes Mal an die dunkle Glorie von einst erinnern?

 

...als wir noch Dunkelelfen waren und böse und keine "Forces of Order" *würg*

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ich fänds weltklasse... keine Neueinsteiger würde ich auch nicht unbedingt unterschreiben, es gibt momentan zumindest ja noch welche, und umso wichtiger ist eine komfortable einstiegshilfe für die die überlegen der wirklich dunklen seite der Macht beizutreten.

Das mit dem Zwerg nimmst Du aber gefälligst zurück! nichtmal Fast! Sowas will ich wirklich nicht hören müssen, Khaine bewahre.

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Ich fand die Kompendien auch immer Super!

Nicht nur für Neueinsteiger sondern auch so...

Ich hab immer gerne in den Kompendien von Völkern gestöbert die ich selber nicht spiele einfach um zu sehen was die können und wie die gespielt werden.

Nicht zu letzt wegen "kenne deinen Feind...". ;)

 

Also bitte, macht's! Würde mich freuen. :)

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Mittlerweile hat Erasmus ja bei allen Völkern nen Aufruf gestartet und teilweise geht's auch schon los.

Bei den Rückmeldungen hier sind aber der Großteil keine DE-Spieler dabei - hat denn jemand von den Dunkelelfen Interesse mitzuwirken?

 

Vorschlag wäre:

Pro Einheit ein gewisser Zeitraum zum diskutieren, damit es zügig voran geht. Je nachdem geht's auch mal schneller, oder bei ganz speziellen Sachen ausnahmsweise länger.

Die Frage wäre noch:

Wen soll das Kompendium ansprechen? Bewertung für Einsteiger oder Turnierebene (falls es diese überhaupt noch ne Weile gibt...)?

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-- ++ werden wir bei den Zwergen wohl auch machen. Hab mal bei den beiden Dunkelspitzohren aus meiner Gruppe bisl Werbung hierfür gemacht. Hoffe die melden und beteiligen sich . ;)

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Jetzt erst macht ihr ein neues Kompendium?

Als ich letztens, nach all den Jahren, zu einem Spiel eingeladen wurde, mir dafür das aktuelle AB geholt, dachte ich noch "schaun wa mal, was davon so gespielt wird" - und vergeblich gesucht.

Also klar würde ich gern eins sehen.

Aber mich würde echt interessieren, warum erst jetzt. War es in der 8. dermaßen egal, was man mit seinen Minis auf dem Feld tut? :rolleyes:

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Aber mich würde echt interessieren, warum erst jetzt. War es in der 8. dermaßen egal, was man mit seinen Minis auf dem Feld tut? 

Ich ermute einfach mal weil sich eh immer wieder was verändert hat und die Leute deswegen einfach keine Lust hatten sich die Mühe zu machen... jetzt ist es quasi für die Ewigkeit. ;)

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Hab gerade spontan nur den Thread - ich glaube Ende - 2013 gefunden.

Damals hieß es

"Macht keinen Sinn, bald kommt das neue AB und dann die 9. Edi"

Joah, kam auch (fast) so.

Das neue AB, stand ja schon "die 9. in den Startlöchern" wo klar war dass alles neu und anders wird. Nur dass dann eben Warhammer Fantasy einfach mal gestorben ist...äh....bis in alle Ewigkeit in seiner derzeitigen Pracht konserviert/zementiert wurde...

 

Anyway, sollen wir einfach mal starten?

 

Einleitung

Mit klammen Händen umklammerte Manfred das feuchte Holz seines Bogens. Noch im Halbschlaf beobachtete er vom Wehrgang der Stadtmauer aus, wie sich die Tore Kenzingens öffneten, um die Bauern auf ihre Felder zu entlassen. Seine Kameraden von der Nachtwache schlurften mit müden Schritten davon und entgegneten nur wortkarg die gemurmelten Worte der neuen Schicht. Die Wachen sprachen wenig - und wenn, dann nur in diesem besonderen, gedämpften Tonfall von Männern am frühen Morgen. Heute waren allerdings alle noch stiller als sonst. Eiskalter Nebel lag in der Luft und schien alles in Watte zu packen. Es schien definitiv zu kalt zu sein für diese Jahreszeit, immerhin war das Meer vor der Küste Kenzingens schon lange eisfrei.

 

Manfreds Gedanken schienen dank der Kälte immer langsamer zu fließen und er verlor so langsam das Gefühl in den Fingern. Das Klappern eines Speeres schreckte ihn hoch und er dreht sich zu der nächsten Wache an seiner Seite um.

Mit ungläubigem Entsetzen stellte er fest, dass sein  Kamerad buchstäblich zu einem Eisblock erstarrt war und seinen Speer hatte fallen lassen, inklusive einem Stück Hand, welche immer noch den Schaft der Waffe festhielt. Noch während er versuchte die Situation zu begreifen, schien der Nebel unmöglicher Weise noch dichter und kälter zu werden; und aus seinen Tiefen in Richtung Küste klang leise ein unverständlicher, aber wunderschöner und zugleich schrecklicher Frauengesang heran.

Manfred begriff schlagartig dass sie angegriffen wurden und der Schreck vertrieb für einen kurzen Moment die Kälte in seinen Knochen. Mit krächzender, schmerzender Stimme versuchte er so laut wie möglich zu schreien

"Angriff! Wir werden angegriffen! Läutet die Glocke, schließt die Tore!"

Warum läutete die Alarmglocke nicht? Warum wurden die Tore nicht geschlossen? Ein Blick zum hohen Wachturm zeigte flatternde Gestalten, welche diesen umkreisten. Manfred hatte keine Ahnung wer oder was diese Kreaturen waren, aber er schrieb den Wachturm mit einer seltsamen Distanzlosigkeit direkt ab.

Aus dem Nebel sah er dunkel Gestalten auftauchen, schlank, unmenschlich schlank, dornenbewehrt und grazil in ihren Bewegungen. Wahr gewordene Alpträume die sich aus dem Nebel zu manifestieren schienen.

Die Stadttore waren alles was Manfreds Gedanken noch beherrschte und er stürzte so schnell er konnte zu der Steintreppe nach unten. Noch in seiner Bewegung hörte er ein massives Schnappen und danach ertönte ein ebenso eigentümliches Sirren, als wären tausende von Bienenschwärmen in der Luft. In dem Moment, als sein Kopf im Treppenabgang verschwand, zischten hunderte von kleinen, schwarzgefiederten Bolzen über ihn hinweg und zerschellten teilweise an der Mauer oder flogen darüber.

Er stürzte förmlich hinunter in den Raum mit der Torwinde, nur um die Wachen dort sitzend am Tisch vorzufinden. Keine Spuren eines Kampfes, absolut nichts was erklärte, warum sie noch auf ihren Stühlen saßen. Erst als Manfred näher kam, konnte er winzige Wunden entdecken, die Meisten im Halsbereich um im Nacken.

Das Letzte was Manfred in seinem Leben spürte, was leise Gefühl dass jemand, oder etwas, hinter im stand, wo eigentlich unmöglich jemand stehen konnte.

 

Die kleine imperiale Streitmacht die einige Tage später eintraf fand nur noch eine Geisterstadt vor. Keine menschliche Seele mehr bewohnte die Stadt. Abgesehen von einigen Leichen, teilweise verbrannt, teilweise gehäutet, teilweise zerstückelt als hätten Furien mit langen Klingen darauf herumgehackt war die Stadt leer. Blutspritzer in weit ausholenden Schwüngen reichten die Wände der Häuser hinauf. Alles in allem waren es allerdings erstaunlich wenig Tote, vor allem Wachen die gerade Dienst gehabt hatten. Vom Rest fehlte jede Spur.

Flache Rillen am Strand in der Nähe wiesen darauf hin, dass Boote hier gewesen waren, aber es gab keinerlei Hinweise auf die Angreifer.

Diese Angriffe als Küstenstädte begannen sich zu häufen in letzter Zeit und ein Name wurde immer wieder geflüstert. Mit Angst und Schrecken verbunden und mit namenloser Angst.

Dunkelelfen!

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Ich leider nicht, da ich keine Dunkelelfen spiele. Aber ich finde es super, dass sich hier einige Leute finden die ein solches Kompendium aufbauen wollen!

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Vorwort:

Dies ist das Kompendium der Dunkelelfen, nach der 8. und letzten Edition von Warhammer Fantasy. Es richtet sich vor allem an Anfänger und Interessierte, die das Volk der Druchii kennenlernen wollen. Der Hintergrund ist auf die Zeit vor den "End Times" angesiedelt, allerdings wird teilweise darauf eingegangen bei den entsprechenden Stellen.

Das Bewertungssystem:

(++)   Ein "must have", gehört zu den absoluten Spitzen und ist für sich alleine eine Wucht. Überwältigendes Preis- Leistungsverhältnis oder einfach              emminent wichtig.

(+)    Immer eine gute Wahl. Es ist nie verkehrt diese Auswahl mitzunehmen. Vielleicht etwas zu teuer oder zu gute Konkurrenz um wirklich zu der Oberklasse zu gehören, aber nie ein Fehler.

(0)    Diese Auswahl ist nicht verkehrt, sie stärkt unsere Armee aber auch nicht besonders. Die Mittelklasse eben.

(-)    Diese Auswahl hat gewisse Ecken und Kanten. Sei es im Vergleich zu Konkurrenzauswahlen, oder weil in ihrem Design bereits Mankos stecken wie schlicht und ergreifend zu teuer. Es bedarf etwas Aufwand um diese Auswahl gut zu machen, oder sehr spezielle Armeelistenkonzepte.

(--)  Der Bodensatz. Zu teuer, zu schlecht. Die sogenannten Armeebuchleichen. Das Aufwand um diese Auwahlen nützlich zu machen steht in keinem Verhältnis zum Ertrag. Diese Auswahlen sind für Fluffspieler, oder eben bei Freundschaftsspielen bei denen sowieso nicht so hart aufgestellt wird.

Schutzwürfe sind in folgendem Format:

Beispiel: 1+/4++ für 1+ Rüster und 4+ Retter; 1+/1+ für wiederholbaren 1+ Rüster (ein "+" steht für Rüster, "++" für Rettungswurf)

 

 

Einleitung

Mit klammen Händen umklammerte Manfred das feuchte Holz seines Bogens. Noch im Halbschlaf beobachtete er vom Wehrgang der Stadtmauer aus, wie sich die Tore Kenzingens öffneten, um die Bauern auf ihre Felder zu entlassen. Seine Kameraden von der Nachtwache schlurften mit müden Schritten davon und entgegneten nur wortkarg die gemurmelten Worte der neuen Schicht. Die Wachen sprachen wenig - und wenn, dann nur in diesem besonderen, gedämpften Tonfall von Männern am frühen Morgen. Heute waren allerdings alle noch stiller als sonst. Eiskalter Nebel lag in der Luft und schien alles in Watte zu packen. Es schien definitiv zu kalt zu sein für diese Jahreszeit, immerhin war das Meer vor der Küste Kenzingens schon lange eisfrei.

Manfreds Gedanken schienen dank der Kälte immer langsamer zu fließen und er verlor so langsam das Gefühl in den Fingern. Das Klappern eines Speeres schreckte ihn hoch und er dreht sich zu der nächsten Wache an seiner Seite um.
Mit ungläubigem Entsetzen stellte er fest, dass sein Kamerad buchstäblich zu einem Eisblock erstarrt war und seinen Speer hatte fallen lassen, inklusive einem Stück Hand, welche immer noch den Schaft der Waffe festhielt. Noch während er versuchte die Situation zu begreifen, schien der Nebel unmöglicher Weise noch dichter und kälter zu werden; und aus seinen Tiefen in Richtung Küste klang leise ein unverständlicher, aber wunderschöner und zugleich schrecklicher Frauengesang heran.
Manfred begriff schlagartig dass sie angegriffen wurden und der Schreck vertrieb für einen kurzen Moment die Kälte in seinen Knochen. Mit krächzender, schmerzender Stimme versuchte er so laut wie möglich zu schreien

"Angriff! Wir werden angegriffen! Läutet die Glocke, schließt die Tore!"

Warum läutete die Alarmglocke nicht? Warum wurden die Tore nicht geschlossen? Ein Blick zum hohen Wachturm zeigte flatternde Gestalten, welche diesen umkreisten. Manfred hatte keine Ahnung wer oder was diese Kreaturen waren, aber er schrieb den Wachturm mit einer seltsamen Distanzlosigkeit direkt ab.
Aus dem Nebel sah er dunkel Gestalten auftauchen, schlank, unmenschlich schlank, dornenbewehrt und grazil in ihren Bewegungen. Wahr gewordene Alpträume die sich aus dem Nebel zu manifestieren schienen.
Die Stadttore waren alles was Manfreds Gedanken noch beherrschte und er stürzte so schnell er konnte zu der Steintreppe nach unten. Noch in seiner Bewegung hörte er ein massives Schnappen und danach ertönte ein ebenso eigentümliches Sirren, als wären tausende von Bienenschwärmen in der Luft. In dem Moment, als sein Kopf im Treppenabgang verschwand, zischten hunderte von kleinen, schwarzgefiederten Bolzen über ihn hinweg und zerschellten teilweise an der Mauer oder flogen darüber.

Er stürzte förmlich hinunter in den Raum mit der Torwinde, nur um die Wachen dort sitzend am Tisch vorzufinden. Keine Spuren eines Kampfes, absolut nichts was erklärte, warum sie noch auf ihren Stühlen saßen. Erst als Manfred näher kam, konnte er winzige Wunden entdecken, die Meisten im Halsbereich um im Nacken.
Das Letzte was Manfred in seinem Leben spürte, was leise Gefühl dass jemand, oder etwas, hinter im stand, wo eigentlich unmöglich jemand stehen konnte.


Die kleine imperiale Streitmacht die einige Tage später eintraf fand nur noch eine Geisterstadt vor. Keine menschliche Seele mehr bewohnte die Stadt. Abgesehen von einigen Leichen, teilweise verbrannt, teilweise gehäutet, teilweise zerstückelt als hätten Furien mit langen Klingen darauf herumgehackt war die Stadt leer. Blutspritzer in weit ausholenden Schwüngen reichten die Wände der Häuser hinauf. Alles in allem waren es allerdings erstaunlich wenig Tote, vor allem Wachen die gerade Dienst gehabt hatten. Vom Rest fehlte jede Spur.
Flache Rillen am Strand in der Nähe wiesen darauf hin, dass Boote hier gewesen waren, aber es gab keinerlei Hinweise auf die Angreifer.
Diese Angriffe als Küstenstädte begannen sich zu häufen in letzter Zeit und ein Name wurde immer wieder geflüstert. Mit Angst und Schrecken verbunden und mit namenloser Angst.
Dunkelelfen!

 

 

Willkommen, Unwürdiger, bei den Dunkelelfen. Ein Volk so kalt wie Eisstürme im Lande Naggaroth, wo die Schreie namenloser Agonie nur vom heulen der Winde um gezackte Türme übertönt werden. Die Druchii, das Volk der Dunkelelfen, hatte schon lange erkannt, dass nur die Stärksten überleben in dieser Welt und haben sich daher von den verräterischen und verweichlichten Hochelfen abgespalten. Sie haben sich perfekt an eine gnadenlose, tödliche Welt angepasst und stellen die Krone der Schöpfung dar. Sie haben alle Emotion in sich getötet, nur brennender Hass auf alle - unwürdigen und unter ihnen stehenden - Lebewesen erfüllt sie.

Der ewige, unsterbliche Hexenkönig Malekith sitzt in seiner schwarzen, an sein Fleisch geschmiedeten Rüstung auf seinem Eisenthron im höchsten Turm der dunklen Stadt Naggarond und blickt mit seinen flammenden Augen über dieses Land aus Kälte, Eisen und dem Blut von tausenden und abertausenden von Sklaven.

Er träumt von vergangenen Zeitaltern, als ihm sein rechtmäßiges Erbe von intriganten Hochelfen verweigert wurde und von der Rache an den verhassten Brüdern. Über seine Schulter, in ein Geflecht aus Magie, Dunkelheit und Intrigen gehüllt, blickt Morathi, seine Mutter und schönste Frau der sterblichen Gefilde.

Von der Küste vor Karond Kars, der Heimat der schwarzen Korsarenflotten, über die Echsenpferche im lichtlosen Haeg Graef, über Har Ganeth, die Stadt des Gottes mit den blutigen Händen und seinen Henkern und Hexen, über die Sklavenmärkte in Clar Karond, über die Stadt der Kälte und den Thron den Hexenkönigs Naggarond, bis hin zu Ghrond, dem Turm der Zauberinnen ganz im Norden an der Grenze zur Chaoswüste reicht das Reich der Dunkelelfen über gigantische, doch meist trostlose Entfernungen. Verbunden über unterirdische Seen, Flüsse und Höhlen wird dieses unwirtliche Land von einer einzigen Ressource am Leben erhalten:

Sklaven.

Sie sind die Währung des Landes, sie bauen Nahrung an, befeuern die Schmieden und dienen der Vergnügung.

Willkommen Fremder, im Land der Kälte. An welchem Ende der Peitsche wirst du enden? Als Sklave der schreiend sein Leben aushaucht, oder als füchterlicher Drachau, schrecklicher Fürst einer der Städte Naggaronds?

 

 

Die Armee der Dunkelelfen

Wie alle Elfen sind die Dunkelelfen recht flink, mit guter Moral gesegnet und ebenso gutem Kampfgeschick. Allerdings sind die Truppen recht zerbrechlich und teuer. Man hat also eher wenige Truppen und diese sterben auch noch schnell. Selbst die Kommandanten und Helden hauen von den Werten her keinen vom Hocker, kein Vergleich zu Vampiren oder gar Kriegern den Chaos. Doch dieses Manko kompensieren die Dunkelelfen mit einigen Sonderregeln und passender Ausrüstung, sodass sie durchaus den ganzen Klopfern anderer Völker Parolie bieten können.

Armeeweite Sonderregeln:

Always Strike First/Erstschlag (oft ASF genannt):

Wir schlagen immer zuerst zu, bei gleicher oder höherer Initiative dürfen wir sogar Trefferwürfe wiederholen. Gepaart mit recht gutem Kampfgeschick und hoher Intitiative ist das eine Wucht. Andere Völker haben da regelmäßig Tränen in den Augen. Diese Sonderregel hilft natürlich ungemein, vor allem bei der Statistik. Die Chance einen wichtigen Nahkampf zu verwürfeln sinkt damit gewaltig.

Murderous prowess/Geübte Mörder:

Verwundungswürfe von 1 dürfen wiederholt werden. Das klingt jetzt erst Mal überhaupt nicht mächtig, aber lles mit hoher Stärke (Charaktere, Henkern) verwundet damit fast alles und bei so Sachen wie Hexen macht es einfach die Anzahl an Attacken. Man sollte diese Regel niemals unterschätzen - oder gar vergessen.

Schön wirds natürlich wenn man sowohl Trefferwürfe wiederholen darf als auch auf die 2+ verwundet (also alles außer 1en) und die 1en dann noch wiederholen darf - hier wären wir dann wieder bei den Tränen in den Augen unserer Gegner. Diese zwei Sonderregeln, im Verbund mit der generell eher miesen Stärke der Dunkelfen sorgen dafür, dass unsere Einheiten extrem von jedem Buff (Stärkung) auf sie, oder Debuff (Schwächung) auf den Gegner profitieren.

 

Einer der großen Vorteile der Dunkelelfen ist ihre Varianz. Von Infanterielisten, Kavallerielisten, über Monsterlisten bis hin zu extrem mobilen Listen ist alles vertreten. Man kann fast jedes Armeelistenkonzept spielen, manche zwar mehr oder weniger gut, aber alles ist spielbar. Die Auswahl aus allen 8 Magielehren sowie die Lehre der schwarzen Magie helfen hierbei natürlich weiter.

Gerade bei Freundschaftsspielen, wo der Gegner bekannt ist, kann man seine Liste recht gut auf den Gegner einstellen.

bearbeitet von Belgarath112

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Kommandanten

Dreadlord/Schreckensfürst (oft HB oder Highborn genannt): (+)

Die Anführer der dunkelelfischen Gesellschaft. Nur die unbarmherzigsten und mächtigsten Druchii gelangen in diese Stellung. Sie glänzen durch ein gutes Kampfgeschick, gute Initiative und den höchsten Moralwert. Zusammen mit ASF trifft man recht viel ziemlich zuverlässig mit fast allen Attacken. Probleme gibt es nur gegen spezielle Gegner mit gleichem Kampfgeschick und Spielereien wie das Mal des Nurgle oder die glitzernde Schuppenrüstung, die man dann nur auf die 5+ trifft. Im Allgemeinen kommen aber ziemlich verlässlich 3 der 4 Attacken ins Ziel. Das größte Manko des HB ist seine Stärke von 4 und sein niedriger Widerstand. Im Gegensatz zu einem Hornnackenveteran ist er daher eher ein Fliegengewicht. Das können wir allerdings durch hervorragende Ausrüstungsmöglichkeiten kompensieren, da wir - vor allem dank dem unverschämten Seedrachenumhang - recht leicht auf einen 1+ Rüster kommen. Die Taktik besteht also meist darin, ihm eine Waffe zu verpassen die keine Zweihandwaffe ist und guten Schutz, hier meist entweder einen wiederholbaren 1+ Rüster, oder einen 1+/4++.

Reittiere:

zu Fuß (0): Auf Schusters Rappen kann der HB durchaus gespielt werden. Mit verz. Schild oder Schild/Drachenhelm kommt der sogar recht einfach auf nen 1+ Rüster. Allerdings ist sein Potential dann schlicht und ergreifend verschenkt, weil er zu langsam ist. In Infanteriekonzepten allerdings trotzdem spielbar, um einer Einheit den nötigen Punch gegen Problemgegner zu verpassen.

 

Pferd (++): Hochmobil dank der Regel leichte Kavallerie. Dazu einfacher 1+ Rüster. Eine sehr beliebte Auswahl in Buskonzepten. Hier geht es vor allem um Stellungsspiel und Bedrohungspotential.

Der Grund für das Doppelplus ist das extrem beliebte Konzept der Buslisten, was bedeutet, dass man mehrere starke Charaktermodelle ins erste Glied stellt und der Gegner somit nur auf diese schlagen kann. Bei den Dunkelelfen kann man mit Schwarzen Reitern oder gar Fluchfeuerhexern extrem mobile Einheiten bauen (Vorhut, dann ab Runde 1 in der Flanke/im Rücken der gegnerischen Armee), bei denen man einfach 2-3 Charaktermodelle zum Champion ins erste Glied stellt. Die 1+ Rüster Fürsten mit 1+/4++ oder 1+/1+ bieten sich hier geradezu an. Diese Form des "Busfahrens" erfordert geübtes Stellungsspiel, kann dann aber extrem eklig für den Gegner sein und ist daher zurecht bei Turnieren beschränkt und man sollte sich zweimal überlegen ob man so etwas in Freundschaftsspielen aufstellt.

 

Echse (0): Man bekommt zwar einen 1+ Rüster ohne beide Hände belegt zu haben, aber es gibt einfach keine gute zweihändige Waffe ohne eine Zweihandwaffe zu sein. Dazu kommt die Gefahr der Blödheit, die zwar gerade mit AST und daher wiederholbar eher marginal ist, aber trotzdem existent. Man wird dem HB i.d.R. eine einhändige magische Waffe verpassen, daher kann man auch die Vorteile des Pferdes gleich mitnehmen (das zudem auch billiger ist).

 

Pegasus (++): Hm, fassen wir mal zusammen. Kann nicht separat erschlagen werden. Man kann sich Einheiten anschließen (Achtung vor Kanonen! Kein Achtung Sir!), ist so mobil wie es nur geht und bekommt auch noch Widerstand 4? Der Pegasus ist einfach eine Wucht, ermöglicht er doch ein unglaublich gutes Stellungsspiel. Auch Buskonzepte sind hier sehr beliebt, da der HB sehr viel Platz beansprucht und i.d.R. ne Menge aushält, womit der Gegner sehr wenig Kampfergebnis erhält. Viele Listenkonzepte enthalten auch mehrere Kommandanten/Helden auf Pegasi - auf den meisten Turnieren ist die Anzahl aus gutem Grund stark beschränkt.

Problematisch ist die Basegröße, da sowohl Pegasi mit 40mm als auch mit 50mm Bases im Umlauf sind, man den Pegasus also je nach gewählter Größe sowohl in Infanterie, als auch in Kavallerie (vor allem schwarze Reiter oder Fluchfeuerhexer) parken kann. Das kann man jetzt so oder so sehen und es gibt sehr hitzige Diskussionen zu dem Thema. Mittlerweile hat sich wohl die 40er Base eingebürgert und wir raten dringend dazu, sich für eine Größe zu entscheiden und dabei zu bleiben. Euch und eurem Gegner zu Liebe.

 

Streitwagen (--): Auf den ersten Blick eine sehr gute Auswahl, allerdings "krankt" er wie alle derartigen "Reittiere" daran separat erschlagen werden zu können - und er ist schlicht zu langsam. Für die Punkte spielt man lieber nen HB auf Pferd und den Streitwagen alleine, was nur unwesentlich mehr kostet, aber viele Vorteile mit sich bringt.

 

Mantikor (-/--): Ähnliches Problem wie der Streitwagen, was aber am Design als solches liegt. Alles was weniger aushält als ein Drache wird zu schnell erschlagen oder erschossen. Der Mantikor wie den Pegasus aber unerschlagbar zu machen wäre zu mächtig. Daher ist der Mantikor recht teuer, macht aber weniger Schaden als ein Drache und hält wesentlich weniger aus. Will man ein großes Monster spielen nimmt man gleich einen Drachen, will man kleiner spielen ist der Pegasus einfach so unglaublich viel besser. Der HB auf Mantikor soll starke Gegner angehen. Klopfergegner oder starke Einheiten - die erschlagen das Vieh aber einfach. Einzig in manchen Monsterlisten sieht man ab und an mal einen Mantikor, oder wenn der Gegner bekannt ist und keine Kanonen oder ähnliches hat.

 

Drache (+): Massiv teuer und ein Zentrum der Armee. Spielt man einen Drachen, beeinflusst das i.d.R. auch den restlichen Aufbau der Armee. Er ist einfach eine Macht - die aber mit einem guten Zauber oder einer Kanonenkugel auch schnell Geschichte sein kann. Er soll in die dicken Brocken des Gegners und diese binden oder direkt umbringen. Probleme bekommt man allerdings schnell mal durch nervige Champions und die passiven Boni des Gegners, da muss man einfach dran denken und vielleicht das Krönchen aufsetzen (welche aber bei vielen Turnieren zurecht verboten ist). Alleine gegen eine billige Goblineinheit verliert man einfach mal die erste Runde, weil man nur den Champion umnieten kann und dann verliert (der Fürst haut den Goblin mit Erstschlag tot, macht also maximal 4 Wunden fürs Kampfergebnis, die Attacken vom Drachen, inklusive walzen verfallen - gegen Standarte und 3 Glieder wird es da verdammt schnell verdammt eng). Besonders in mobilen Listen entfaltet der Drache sein volles Potential - und wenn der Gegner keine Kanonen hat.

 

Beliebte Varianten:

"Der Scherbenklopfer": Auf Drache, Pegasus oder Pferd. Mit Schild locker nen 1+ Rüster, trägt diese Variante Des anderen Gauners Scherbe und dann wahlweise die Ogerklinge+Talisman der Bewahrung für einen 1+/4++ Schutz und Stärke 6, oder die offensivere Variante mit Riesenklinge+Dämmerstein für einen "nur" 1+/1+ Schutz und dafür Stärke 7. Sehr solide, teilt diese Variante mächtig aus und kann ordentlich Hiebe einstecken. Eigentlich egal auf welchen Reittier ist die Auwahl immer solide.

"Die Krone": Natürlich mit der Kommandokrone und dann wahlweise Talisman der Bewahrung oder Dämmerstein, ebenfalls auf Pegasus oder Drache. Diese Variante ist ein Blocker, den man einfach in die stärkste Einheit des Gegners schiebt und diese damit bindet. Während der Pegasus vor allem nur blockt, besteht beim Drachen noch die Möglichkeit dass dieser "die Arbeit macht" und langsam aber sicher die gegnerische Einheit platt macht.

 

"Mantelträger": Meist auf Pegasus trägt dieser Jäger natürlich den Zwielichtmantel und ist damit quasi immun gegen Beschuss und Zauberei. Mit weiterem schönen Spielzeug jagt er Monster oder alles sonstige Monströse, Lone-Helden (Helden die alleine unterwegs sind) oder unterstützt in wichtigen Nahkämpfen. Gerne stehen auch mal Todbringer o.ä. auf dem Speiseplan. Jedoch gilt es hier zu überlegen, ob ein "einfacher" Held mit Mantel (siehe "Mantel-Pega") nicht die gleiche Rolle ähnlich gut für bedeutend weniger Punkte erfüllen kann. 

 

Die Varianten sind mannigfaltig, aber das Prinzip ist immer recht einfach: Verpasst dem Fürsten einen 1+ Rüster, dann entweder einen 4+ Retter (Talisman der Bewahrung, Rüstung des Schicksals) oder den Dämmerstein für einen wiederholbaren 1+ Rüster. Dann noch eine magische Waffe oder auch mal den Stärketrank, je nach Aufgabe.

 

 

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Ich bitte um Kritik.

bearbeitet von Belgarath112

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Vom Inhalt KA aber liest sich gut. Im Prinzip genau das „was wird z.Z. so gespielt?†œ, das ich sehen wollte. Aber ist ja nicht so, also wäre es von anderen Leuten geschrieben, als früher. ^^

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