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Ein weiterer guter Grund auf der Messe zu kaufen ist, dass das komplette Geld direkt beim Hersteller landet, ohne diverse Zwischenschritte bei Händlern.

Spieleentwickler müssen ja auch von was leben!

 

Und last but not least das einfach gute Gefühl, nach vier Tagen mit einer (oder mehreren) großen Tasche voller Spiele wieer nach Hause zu fahren! :D

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Ausländische Spiele, die es hier nicht gibt, oder deren Preis sich mit Versandkosten locker vervielfacht, oder die einen obergrottigen Onlineshop haben.

Spiele, die nicht mehr im Handel sind (ausverkauft, nicht auffindbar, außer Produktion).

Schnäppchen.

 

Das sind die Sachen, die ich dort kaufe.

Plus Spontankäufe :D

 

Gruß NogegoN

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Wenn ich mir anschaue, wie viele Leute auf der Messe mit:

- Reiserucksäcken

- Hackenporschen

- Kistenkarren und

- sogar Sackkarren voller Spiele unterwegs waren, denke ich, gibt es auf jeden Fall genug Leute, die dort Spiele kaufen. Frage ist halt, welche.

 

Es gab sogar leere Kinderwagen, in die Spiele gestapelt wurden. Ich kann ja verstehen, dass Taschen lästig sind und einige Leute zu viel Geld haben, aber es ist auf der anderen Seite noch nicht voll genug, dass man da ständig über Trollys stolpert oder eben Leute mit nem Kinderwagen voller Spiele den Gang lahm legen. Man kann auch noch mal zum Parkhaus gehen, wie wir das immer machen... dauert 10 Minuten, dafür sind die Taschen wieder leer.

 

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Und vor alle die ganzen bekannten Gesichter wiederzutreffen.

 

Vor allem dies! Ich bin jetzt nicht wirklich ein Vollzeit Hobbyist. Aber war und wen man alles auf der RPC im Mai wieder getroffen hat, ist schon Wahnsinn. :ok:

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Ein weiterer guter Grund auf der Messe zu kaufen ist, dass das komplette Geld direkt beim Hersteller landet, ohne diverse Zwischenschritte bei Händlern.

Spieleentwickler müssen ja auch von was leben!

Ein Spieleentwickler kriegt ungefähr 5% vom Ladenpreis*, völlig egal, wo das verkauft wird.

Du finanzierst damit die Verlage.

Ob das besser oder schlechter ist, als einen lokalen Laden zu finanzieren, darüber kann man sich streiten.

Ich persönlich mag meinen lokalen Laden, sowohl das Personal wie auch die kostenlosen Spielmöglichkeiten dort, und kaufe lieber da.

 

*: Es sei denn, du kaufst einem ambitionierten "ich vorfinanziere und bastel das alles selbst zusammen" Enthusiasten sein Spiel ab.

bearbeitet von Bismarck

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Ist im Buchhandel auch nicht groß anders. Das dürfte wohl überall so sein und ist mE auch ok, zumal Autoren dank Internet heute prinzipiell eine gute Möglichkeit haben, ihre Spiele/Romane/whatever direkt an den Mann zu bringen. Die Fachkompetenz, Erfahrung und Marketingmacht von Verlagen ist aber ein sehr, sehr praktischer Service, wenn man seine Kunst auch unter den Leuten sehen will. Eigenverlag ist machbar (Friedemann Friese als Beispiel), aber sicherlich sauanstrengend.

 

Ich war dieses und letztes Jahr nicht auf der SPIEL, aber in den Jahren davor konnte ich da eigentlich immer ganz gut einkaufen. Die Preise unterscheiden sich von Stand zu Stand teilweise extrem, aber wenn man sich etwas umschaut, findet man fast jedes Spiel zu vernünftigen bis sehr guten Preisen.

 

Amazon boykottiere ich wie Duncan übrigens grundsätzlich. Die machen in der Tat den Markt kaputt, sie machen die Innenstädte kaputt, sie arbeiten mit Lohndumping, sie zahlen kaum Steuern, sie sind 'ne Datenkrake - an dem Verein stimmt praktisch überhaupt nix. Die bösen Megakonzerne, die man aus Spielen kennt - aus Mutant Chronicles, Shadowrun oder Android:Netrunner - Amazon ist so einer. Im Grunde müsste jeder Gamer schon aus Gewohnheit daran interessiert sein, denen das Handwerk zu legen. :D

bearbeitet von Falk

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Vielleicht gehe ich da zu negativ ran, aber...

Ist im Buchhandel auch nicht groß anders. Das dürfte wohl überall so sein und ist mE auch ok, zumal Autoren dank Internet heute prinzipiell eine gute Möglichkeit haben, ihre Spiele/Romane/whatever direkt an den Mann zu bringen. Die Fachkompetenz, Erfahrung und Marketingmacht von Verlagen ist aber ein sehr, sehr praktischer Service, wenn man seine Kunst auch unter den Leuten sehen will. Eigenverlag ist machbar (Friedemann Friese als Beispiel), aber sicherlich sauanstrengend.

Friedemann Friese ist eher "die Ausnahme, die die Regel bestätigt".
Er war zur rechten Zeit am rechten Ort, und kann seinen Verlag auch nur am Leben erhalten, weil sich sein Flaggschiff "Funkenschlag" wunderbar verkauft, und die Leute ihm jede Erweiterung dazu ungeprüft aus den Händen reißen. So sagte er mir das zumindest selbst, vielleicht ist das auch nur Bescheidenheit. ;)

 

Eigentlich ist "Eigenverlag" ungefähr so:

Ich lasse mir zu überhöhten Preisen ungefähr 500 Spiele drucken, baue die in unbezahlter Arbeitszeit mit unbezahlten Freunden zusammen, verkaufe ein paar davon an meine Freunde und Verwandte, und schaue dann mit traurigen Hundeaugen Leute auf Messen an, in der Hoffnung, dass sie mir eins meiner Exemplare abkaufen, das ich zu einem Preis anbieten muss, der absolut nicht konkurrenzfähig ist.

Das habe ich in Essen wieder an einigen Ständen erlebt, zum Beispiel bei "Frankenstein's Bodies", einem Spiel, das eigentlich ganz lustig aussah (Körperteile stehlen und sammeln, Leichen zusammenbauen), aber die mussten für schäbigste Materialqualität 70 Euro nehmen.

https://www.kickstarter.com/projects/258813455/frankensteins-bodies-body-building-the-barons-way

http://www.yaygames.uk/# (kuck dir mal alleine die optische Qualität ihrer Homepage an)

Außerdem ist Eigenverlag - ähnlich wie bei Büchern - nunmal kein "Ritterschlag". Jeder kann sich alles mögliche drucken lassen, aber der Kunde weiss doch, dass das, wenn da kein Verlag dahintersteht, erstmal irgendwelcher ungeprüfter Hobbykram ist, der im Zweifelsfall eher grottig als eine versteckte Perle ist.

 

 

Ähnlich verhält es sich mit "Cosa Nostra" als "Ausnahme, die die Regel bestätigt", diesmal für Kickstarter/Internet.

Um überhaupt die Aufmerksamkeit für so ein Projekt zu generieren, muss ich das schon fast als Vollzeitjob betreiben, überall im Internet rumhuren, alle möglichen Leute belabern. Erfolgreiche Kickstarterprojekte sehe ich eigentlich nur von Leuten, die eh schon eine gewisse Präsenz haben (Verlage, schon erfolgreiche und bekannte Autoren usw).

Wenn ich heute anfangen würde, einen Kickstarter für meine Spiele zu machen, würd ich vielleicht 200 Leute bzw 1000 Euro zusammenbringen (Mitleidsmenschen wie Freunde und Verwandte, und ein paar Zufallstreffer).

Oder Papa backt das ganz alleine, aber dann sitz ich halt auf 500 Boxen rum. ;)

bearbeitet von Bismarck

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Letztlich sind deine Ausführungen doch ein Argument für die kleine Autorenmarge bei den großen Verlagen. Es gehört eben verdammt viel dazu, ein Spiel groß rauszubringen. Wer das möchte, der braucht einen gut aufgestellten Verlag im Rücken, und das kostet eben.

 

Es ist doch überall in der Kunst so, ob bei Spielen, Literatur, Musik oder bildender Kunst: So gut wie niemand kann von seiner Kunst leben, nahezu alle betreiben sie als Hobby oder bestenfalls als Nebenverdienst.

 

Im Brettspielbereich ist es, glaube ich, relativ einfach, sein Kunstwerk zu veröffentlichen und zumindest einem kleinen Kreis von Menschen zugängig zu machen. Das funktioniert über Kickstarter ganz gut. Ich denke mir, dass es viel, viel schwieriger ist, z.B. Illustrationen an den Mann zu bringen. Da haben es Spieleautoren doch gar nicht so schlecht.

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Letztlich sind deine Ausführungen doch ein Argument für die kleine Autorenmarge bei den großen Verlagen.

Ich habe auch nicht gegen diese Marge argumentiert.

 

Ich habe die Autorenbeteiligung oben nur erwähnt, weil jemand schrieb, er kauft auf Messen, um die Spieldesigner zu unterstützen. Für die ist es aber egal, ob man sein Spiel im Spielladen, im Kaufhaus, bei Amazon oder auf der Messe direkt beim Verlag kauft.Solange man nicht gebraucht kauft, kommt immer ungefähr dasselbe bei ihnen an.

 

Zum zweiten Teil deines Posts:

Ich glaube, Buchautoren, Spieleautoren und Illustratoren haben alle ziemlich genau dieselben Probleme.

Die Verlage haben eine Riesenauswahl, es gibt so viele talentierte Menschen, und so viele, die es versuchen wollen.

Nur durch stetes Networking, Kinkenputzen und Sich-ins-Gedächtnis-Rufen wird da irgendwas draus.

Und, wie immer: wer eh schon Erfolg hat, hat es millionenfach leichter, nochmal einen draufzusetzen. Von Null und von außen anfangen, das ist ein sehr steiniger Weg.

bearbeitet von Bismarck

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Das neue Conan-Spiel [...] jetzt muss nur noch das Kampfsystem spannend genug sein, dann kauf ich mir den Quatsch.

Schau sie Dir halt mal an - es gibt das Quickstart-Regelwerk & Spiel zum selber ausdrucken (mit Papieraufstellern) ja schon seit längerem online:

https://www.kickstarter.com/projects/806316071/conan/posts/1127437  (Ausdruckteile & Overlord-Buch)

https://www.kickstarter.com/projects/806316071/conan/posts/1117175 (Helden-Regelbuch)

 

Ich selbst habs noch nicht wirklich gelesen aber trotzdem den Kickstarter mitgemacht (als ersten und letzten meines Lebens) weil wegen CONAN :ht: halt. Schön zu hören, dass die Minis in Echt gut sind.

____

Mir ist die SPIEL mittlerweile eigentlich zu stressig, ich hab keine Lust in der überfüllten Halle zu spielen, bin sehr oft ohnehin ziemlich nazi gegenüber Spielen die ich nicht kenne, und bin auch zu unfähig Schnäppchen zu jagen - und habe ohnehin keinen Platz mehr. Daher habe ich sie mir dieses Jahr geklemmt. Vielleicht nächstes Jahr wieder, einfach wegen dem "Lebensgefühl". :)

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Ich habe auch nicht gegen diese Marge argumentiert.

 

Ich habe die Autorenbeteiligung oben nur erwähnt, weil jemand schrieb, er kauft auf Messen, um die Spieldesigner zu unterstützen. Für die ist es aber egal, ob man sein Spiel im Spielladen, im Kaufhaus, bei Amazon oder auf der Messe direkt beim Verlag kauft.Solange man nicht gebraucht kauft, kommt immer ungefähr dasselbe bei ihnen an.

Ah, ok, dann habe ich das falsch verstanden.

 

@Topic

Zwei Jahre ohne SPIEL finde ich echt hart - ich bekomme schon Entzugserscheinungen. Leipzig ist schön, aber so elend weit weg von Essen... :(

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Also ich habe dieses Jahr auf der Spiel guildball für mich entdeckt und dort Geld gelassen. Meine Freundin hat wieder irgend ein Spiel für den sehr kurzweiligen Spaß zwischendurch gekauft.

Ich bin bereit auf der Messe Spiele zu shoppen, die mich interessieren, auch wenn ich nichts spare. Einfach weil ich sie dann dort entdeckt habe und froh bin sie zu besitzen und ausgiebig zu spielen :)

Ich glaube viele Eltern gehen auch einmal.Im Jahr zur Spiel, decken sich dort ein bis zur nächsten und lassen sonst die Finger von Spielen. Warum auch nicht, ist halt ein Event.

Jemand hatte diplomacy, da war ich sehr neidisch. Das gibt es schon ewig nicht mehr

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Du finanzierst damit die Verlage.

Ob das besser oder schlechter ist, als einen lokalen Laden zu finanzieren, darüber kann man sich streiten.

Das ist natürlich (meistens und von meinem Standpunkt aus) schlechter.

Ich habe aber nun einmal keinen lokalen Laden und kaufe daher viele meiner Spiele online (meist beim Magier), so dass ich auf der SPIEL schon mal sehr gerne die Verlage direkt unterstütze (und ja, hin und wieder sind da auch kleinere Eigenverlage bei... Selten, aber es kommt vor! ;)).

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Ist im Buchhandel auch nicht groß anders.

Ist ein wenig OT, aber bei Büchern sind die Verträge oft deutlich besser. Prosa hat oft sowas wie 7,5% (einige Genres werden nicht ganz so gut bezahlt), wenn die Agentur fit ist, können da auch schon mal 8% oder 8,5% draus werden.

Macht also schon einen deutlichen Unterschied zu den Brettspielen.

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