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Der Dritte Weltkrieg in Mitteleuropa - Update: 29.08.2015

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Der Bradley funktioniert an sich recht gut, also nach 25 Jahren an Verbesserungen. Man muss eben damit klarkommen das Lobbyarbeit ein großer Bestandteil der Entwicklung und Beschaffung in jedem Land ist. Immerhin ist es nicht so eine enge Todesfalle wie die russischen Gegenstücke.

Das Problem das die Teams auf die Fahrzeuge verteilt sind ist auch nur auf dem Papier etwas merkwürdig. Abgesessen agiert die Gesamte gruppe meist wie eine Einheit. Das aufspalten in kleinere Elemente ist was gemacht werden kann aber nicht muss.

In der Gefechtssituation ist es ein großer Vorteil wenn diese Dynamik effektiv genutzt werden kann. Nimmt man 8 Soldaten und stellt ihnen zwei 4 Mann Gruppen entgegen wird der Sieger bei den kleineren Gruppen liegen da die große ausmanövriert wird.

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Na was denn nun? Agieren sie abgesessen als eine Einheit oder als mehrere kleine? ;)

Und welche Seite bei 8 vs 2x4 gewinnt dürfte von vielen Einzelheiten abhängen. Wenn du deine Fireteams nicht koordiniert bekommst dann sehen die auch kein Licht.

Bei der Effektivität von IFVs gibt es halt wenig Grauzone, gegen Gewehrfeuer schützen beide, mit ner ordentlichen ATGM platzen sie beide. Unter dem Gesichtspunkt ist das etwas kleinere Profil des BMPs durchaus ein Vorteil.

Im direkten Vergleich liegt ein US Platoon leicht vorn:

US = 4 Bradleys, 27 Mann, 3 MGs, 3 ATGM

Soviet = 3 BMPs, 29 Mann, 3MGs, 3 RPG

Aber wenn man da die x unterschiedlichen Situationen berücksichtigt, in denen kleine Unterschiede große Auswirkungen haben können, würde ich sie als taktisches Element gleichwertig sehen.

 

Andersum hat der BMP-3 eine 100mm Kanone mit koaxialer 30mm Maschinenkanone plus 3MGs und ATGMs, gegen 25mm Maschinenkanone, MG und ATGMs beim Bradley.

 

Der Bradley ist sicher gut in dem was her heutzutage macht ("unlawful combatants" abknallen und nicht bei jeder IED Feuer fangen), aber ob der Original- M2 1985 in der Fulda Gap einen Vorteil gegenüber dem BMP-2 gehabt hätte glaube ich nicht. Und das jetzt ohne die relative Stärke der Formationen zu berücksichtigen. Zu der Zeit sehen die beiden recht auf Augenhöhe aus, Bradley 25mm + TOW und besser gepanzert, BMP-2 30mm + Konkurs/Spandrel und kleiner + schneller.

bearbeitet von Desaster

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Der BMP-3 ist kein Schützenpanzer im klassischen Sinn, weil da nur 4 Dismounts reinpassen (5 pro forma, aber proppeneng). Taktisch paßt der eher in die Unterstützungskompanie als Feuerunterstützung oder zu den Aufklärern, die nicht auf reguläre Dismountgrößen angewiesen sind. In Nahost erfreut er sich großer Beliebtheit, vermutlich auch wegen seiner Feuerkraft. 100mm ist ein Argument. Schweres Problem aller BMPs vor dem BMP-3/BMD-3 sind die Optiken. Da ist der Bradley und sonstige westliche Technik einfach wesentlich besser, besonders bei Nacht oder schlechter Sicht. Taktik spielt eh eine große Rolle. Die saudischen Bradleys (und auch M-1) werden gerade im Jemen in Mengen abgefackelt. Mit Infanteriemitteln, wohlgemerkt.

 

Gruß NogegoN

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Da in jeder 4 mann gruppe ein teamführer ist ist einfach mal davon auszugehen das man sich untereinander koordiniert. Das aufspalten passiert dann wenn es die Situation erfordert.

Meiner Meinung nach ist der Bradley sicherer wenn es darum geht aus dem beschädigten Fahrzeug heraus zu kommen. Die winzigen Türen der meisten russischen IFVs sind da sehr unpraktisch.

Ich gebe dir recht das der Unterschied der Fahrzeuge im kalten Krieg nicht sehr groß war. Mein Fokus liegt auch eher auf den moderneren Schauplätzen.

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Hust. Man merkt, daß du noch keinen russischen BMP oder BTR aus der Nähe gesehen hast. Die Heckrampen westlicher Bauart sind bequemer, um bei fahrendem Fahrzeug ins Gefecht abzusitzen. Aber "winzig" sind weder die Dachluken noch die Hecktüren russischer Fahrzeuge. Da paßt ein Soldat mit voller Kampfausrüstung bequem durch, auch unter Vollschutz. Persönliche Erfahrung. Ich kenne ein russisches Fahrzeug mit winziger Luke, aber das ist kein Schützenpanzer.

Auf dem Balkan waren sich die westlichen UN-Kontingente auch nicht zu schade, bei sich bietender Gelegenheit auf Patroille mit in die russischen BMDs einzusteigen. Die fanden das sehr viel sicherer als ihre damals noch ungepanzerten Humvees und auch bequem genug ;)

 

Gruß NogegoN

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Es gibt einige Quellen die die Dimensionierung der russischen Fahrzeuge bemängeln. Berichte von russischen Soldaten die im Notfall das Fahrzeug verlassen mussten.

Und die BMPs die ich gesehen hab kamen mir sehr beengt vor. Außerdem sollte es klar sein das man es auf sich nimmt in so eine kleine Dose einzusteigen wenn die Alternative ein ungepanzertes Fahrzeug ist.

http://data.primeportal.net/m2_iraq/P4114672.jpg

http://www.military-quotes.com/media/data/527/medium/bmp2-behind.JPG

bearbeitet von The M

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Ist halt wie in jedem Fahrzeug, das kein PKW ist: Gibt nicht für jeden eine eigene Tür (oder Luke). Da müssen alle durch die vorhandenen Ausgänge. Allerdings ist "schnelles Absitzen" regulärer Drill. Nämlich raus zum abgesessenen Gefecht. Eng sind die Fahrzeuge, keine Frage, besonders mit voller Ausrüstung. Aber nicht die Luken. Ich habe selbst mal nach einem Unfall (da sprang ein dicker Baum aus dem Wald ;)) einen Verletzen durch die Fahrerluke gezogen. Der Praxistest sagt: Paßt schon.

 

Gruß NogegoN

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Wie wird eigentlich in der kauernden Haltung mit dem Gepäck umgegangen? Muss man den Rucksack auf den Schoße nehmen oder wie läuft das?

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Der wird im Fahrzeug verstaut, wo Platz ist. Am Mann hat man (und nimmt man beim "Absitzen zum Gefecht" mit) "nur" Waffe, am Tragegestell und Koppel Seitengewehr, Munitionstasche, Feldflasche, Feldspaten, umgehängt die Schutztasche und auf dem Rücken den gerollt verpackten Schutzanzug.

 

Gruß NogegoN

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Ich hatte mal das Vergnügen nach einer Lehrübung in so einen aufgerödelten Marder zu schauen und ich muß sagen ich habe keine Ahnung wie die da alle reinpassen... das ist so eng und überall ist was verstaut.... ich weis nicht mal wie sie die ersatz mun für die Milan auf das dach bekommen haben... da ziehe ich echt meinen hut vor...

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