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Raven17

[SPOILER!] Ich habe den Film gesehen - Filmkritiken zur letzten StarWarstriologie

Empfohlene Beiträge

Wir haben nach kurzer interner Beratung beschlossen, das Thema Filmkritik zu StarWars - E7 wie im direkten StarWarsForum MER handzuhaben. Das heißt für Euch -

 

Zitat

Achtung! Spoiler Warnung!

Dieser Thread ist ausschließlich für diejenigen gedacht, die den jeweiligen Film - hier: Episode 7 - bereits im Kino gesehen haben. Bis zum Ende des Jahres - hier: 31.12.15 - dürft ihr nur und ausschließlich in diesem Thema über Inhalte des Films diskutieren.

 

Für den Rest des Forums gilt ausdrückliches Spoiler Verbot bis zum Ende des Jahres! Solltet ihr in dieser Zeit woanders im Forum Spoiler entdecken bitte einen der Moderatoren Bescheid geben, damit wir es umgehend löschen können. Wer absichtlich gegen dieses Verbot verstößt hat mit einer entsprechenden Sanktionierung zu rechnen.

 

Und nun viel Spaß bei der Diskussion über Episode 7... - den Beginn des Endes der Geschichte

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Zur Sicherheit noch zweimal verpackt (und mit extra-unter-Spoilern), meine Wertung für Episode VII ist:

8/10

Kurzzusammenfassung

Der Film hat definitiv wieder das Feeling eines der ursprünglichen Star Wars Filme. Leider hat er aber in sich keinen wirklich runden Abschluss und ist klar als die Eröffnung der neuen Reihe zu erkenne und für meinen Geschlack gibt es zuviel wage und offene Enden. (ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass ich mein Urteil zu Episode VII 2019 noch einmal ändern werde, wenn die gesamte neue Trilogie vorliegt.)

Ausführliche Begründung:

Dinge die mir im Kopf gelbieben sind:

Der Anfang ist beeindruckend, man bekommt gleich ein gefühl für die neue Bedrohung, verdeutlicht durch das Bild der Sternzerstörers der den Planeten Jakku verdunkelt.

Die Szene in der Fin sich entschließt zu desertieren fand ich persönlich etwas sehr übereilt, aber trotzdem gut gemacht.

Der Moment bei dem im Kino leichter Jubel durch die Reihen ging, war als man das erste Mal den Falcon und später das erste Mal Han Solo sah.

Ab dem Moment in dem enthüllt wurde

dass Kylo Ren Ben Solo ist

wurde die Story dahingehend vorhersehbar, dass

es zu einer Konfrontantion mit Han kommt, die dieser mit großer Wahrscheinlichkeit nicht überleben würde

Rey ist als Charakter meiner Meinung nach eine großartiger Neuzugang des Star Wars Universums. (und schauspielerisch ist Daisy Ridley glücklicherweise sehr weit von Hayden Christensen Darbietung in der Prequel Trilogie entfernt wie man es sich nur wünschen kann.)

Das größte Manko des Filmes ist meiner Meinung nach die Raumschlacht des Finales, die sich im Wesentlichen wie die aufgepumpte und herrausgeputzte Version des Finales von Episode IV (New Hope) anfühlt. Inklusive Trench-Run und Timer zur Zerstörung der Rebellen/Wiederstands-Basis.

Im Rest des Filmes waren die subtilen Anspielungen auf die alte Trilogie sehr unterhaltsam (das Schachbrett im Falcon, Lukes Trainingskugel aus Episode IV die Fin aus dem Kontainer im Falcon kramt und dann wegwirft etc.)

Die Schlüsselszene des Filmes war, meiner Meinung nach, klar

Han's Tod durch die Hand seines Sohnes, diese war nicht nur auf Grund der sehr schönen Licht/Schatten-Thematik in Szene gesetzt und wirkte im Ganzen wie ein sehr episches, aber leicht abgewandeltes Zitat auf den Tod Obi Wan Kenobis in Episode IV.

Der abschließende Lichtschwertkampf verdeutlichte sehr schön, dass alle Beteidigten noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Fähigkeiten stehen, dies war auch sehr schön in der doch sehr unkontrolierten Art des Kampfes abgebildet und lässt nun auf großes für die folgenden Filme hoffen.

Im Gegensatz zur Prequel-Trilogie, bei der ich der Meinung bin, dass sowohl Episode I als auch II besser gewesen wären, hättte man die letzte Szene weggelassen, hat in Episode VII gerade die letzte Szene den Film davor bewahrt auschließlich lose Enden zu haben und einen Hauptfrage des Filmes, zumindest in kleinem Maße abzuschließen.

ich hätte mir noch eine kurze Closure zur Kylo Ren und Hux gewünscht

Ausblick und Hoffnungen:

Suprem leader Snoke ist meiner Meinung nach ein vielversprechender "Ober-Bösewicht", zum Glück scheint er ja kein Riese zu sein, wie man zuerst annahm. Wie genau sich dieser Charakter entwickeln wird, werden wir jedoch erst in zwei Jahren erfahren. Gleiches gilt für Reys Training bei Luke. Ich hoffe allerdings, dass Kylo Ren nicht in letzter Instanz wieder zur guten Seite zurück geholt wird, da dies zu sehr eine Wiederholung des Schema Vaders wäre.

Lustiger Zusatz:

Sobald das Spoiler Embargo rum ist werde ich meine Signatur ergänzen um: "Star Wars Episode VII: the day the galactic Empire and its remanants officially out-gunned the Imperium of Men"

bearbeitet von Xantalora

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Gerade gesehen und es war richtig gut! Episode 7 ist der beste Star Wars Film seit Episode 6 *lol* richtig fette Schlachten, halsbrecherische Missionen, Heldentum, Lichtschwertduelle, die Macht ist überall (der Bakterienquatsch wird nicht erwähnt)... Der neue Droide R8 ist putzig, der neue *Imperator* zeigt größer ist bessa und und und ...

Gibt es Schwächen im Film? M.M.n. keine wesentlichen, der General hätte ruhig älter sein dürfen, die silberne Stormtrooperin hätte ruhig ein oder zwei Szenen vertragen um zu zeigen das sie wirklich eine fiese Nummer ist, ein paar der frühen Dialogzeilen sind ziemlich stumpf und was war das für ein Kleid mit dem gezackten Ausschnitt bei Leia :) 

Also mein Fazit, super! Star Wars Episode 7 ist richtiges Star Wars Feeling mit der Technik des 21. Jahrtausends... :) 


  

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Naja, es war netter Film. Leider wurde versucht ein riesiges neues Universum aufzubauen und alles zu erklären und gleichzeitig das Gefühl der alten Filme einzufangen.

 

Richtig schlecht fand ich, dass der Öberbösewicht schon vor Ende des Films seine Maske abnimmt. Das wäre in der Szene mit Han viel großartiger gekommen. Und dann noch so ein Milchbubi als Schurke. Der geht einfach gar nicht und ich frage mich die ganze Zeit wie der seine Locken unter diesen Helm bekommt.

Genauso hat mich die Computeranimierte Bar-Besitzerin gestört. Gerade da sonst alles Handgemacht war, stach sie einfach zu sehr raus und hat mir einen Großteil des Feeling zerstört. Was ich wirklich schade fand, den gerade die Mühe die in die vielen Kostüme investiert wurde ging so komplett ins Leere.

 

Leider kann man sich auch mit zumindest zwei Rollen nicht so recht anfreunden. Zumindest bleibt der Pilot einfach nicht im Gedächtnis haften, ich weiß nicht mal mehr seinen Namen. Und Finn, unser maximal-pigmentierter zweiter Held geht neben Harrison Ford einfach unter und dient deshalb zu oft als Comic-Relief.

 

Es gab allerdings auch Lichtblicke. Die Raumschlachten waren nur sehr kurz dafür allerdings knackig inszeniert. Die meisten Effekte waren wirklich wieder Special Effects und keine Green Screen Soße und die weibliche Hauptrolle war Klasse. So darf eine Heldin im 21. Jahrhundert gerne sein.

 

Ein großes Manko gibt allerdings und das betrifft die Story. Es gab nämlich keine. Zumindest in diesem Film. Wenn ihr die Story wissen wollt schaut euch einfach Star Wars Episode IV an. Nur die Waffe ist größer, Han rettet den Tag, und der Vader abklatsch ist halt eher ein Draco Malfoy als ein, nun ja, Darth Vader. Zum Glück nimmt sich der Film nicht ernst und Han darf das genauso einmal erwähnen, dass es wie in Episode IV nur größer ist.

 

 

Mein Fazit lautet deshalb:

Es ist ein netter Film, erwartet einfach keine Offenbarung und habt Spaß. Das ganze ist meiner Meinung nach eher ein aufwärmer und ein Promo-Tape nach dem Motto: Wir sind zwar Disney, aber wir können auch Star Wars und zwar gut. Es weniger wie der erste Tag an der Uni in der fremden Stadt, wo alles neu und aufregend ist, sondern eher wie wenn man nach einem Urlaub nach Hause kommt und die bequemen Hausschuhe noch da stehen wo sie abgestellt wurden. Ich persönlich bin zufrieden und warte au die nächsten Filme, allerdings bin gespannter auf die neuen Marvel-Movies als auf Star Wars.

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STAR WARS EPISODE VII

 

Tja, kurz und spoilerfrei: Er war gut. Besser als erwartet, schlechter als erhofft. Wenn JJ Abrams was anfasst kanns eigentlich kaum schlecht werden...

Die Story lässt halt leicht zu wünschen über, da gibts einfach bessere. Alles wirkt ein wenig wie eine zusammengezimmerte Collage aus alten Episoden. Dafür sind die schauspielerischen Leistungen top, die Musik großartig, die Bilder umwerfend und Jar Jar Binx nicht vorhanden. Alles in allem habe ich mich von Sekunde 1 an wieder in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Toll wars. Endresumee: 1000x besser als Episode I-III und besser als Episode VI.

 

Das hat mir gefallen: Kylo Ren mit Helm auf, die Hauptdarstellerin (wooooah scharf), Han Solo, Musik, Cinematographie, Nostalgie

Das hat mir nicht gefallen: Kylo Ren ohne Helm auf, manche Storypunkte, manche Aliens waren optisch wieder mal auf der lächerlichen Seite

 

8/10 

 

Das einzige das mich gestört hat ist, dass die Story eine Collage aus den alten Episoden ist. Da kam kaum was Neues... Originell ist der Film nicht. Aber sehr gut ist er dennoch. 

bearbeitet von M0rg0th

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Mit dem Bubibösewicht war ich auch so gar nicht zufrieden...  Seine Haare muss er so tragen weil man sonst seine riesigen Ohren sehen würde :D Zum Glück wollen sie diese (einseitige) Liebesgeschichte zwischen Jedi und Sturmtruppler nicht weiterführen wies scheint.

Und wer ist der neue Imperator? Woher hat der seine scheinbar unglaubliche Macht? Wie hat die erste Ordnung überhaupt wieder zu solcher Stärke gefunden?

Wärs nicht einfach cool gewesen wenn Han Solo das Schwert nimmt und seinen unwiederbringlich an die dunkle Seite verlorenen Sohn tötet anstatt umgekehrt?

Bei dem Kampf am Ende startet Rey ihre Attacke 3 oder 4 Mal mit dem gleichen Stoß....

Richtig interessant wird es wohl erst im nächsten Teil :D

bearbeitet von Celaeno

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Na 30 Jahre sind eine lange Zeit, auch in einer Galaxie far far away ;) Da kann man schon mal zu Macht gelangen.

 

Den Vergleich mit Draco Malfoy finde ich großartig, den werde ich weiterverwenden, danke! ;)

Solange er den Helm aufhatte war Kylo Ren eh cool. Dann wars irgendwo ein bissi lächerlich...

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Besonders schlimm in einer der ersten Szenen nachdem er den Helm abgenommen hat und dann vor seinem Boss steht und ihm entschuldigend mit weinerlich hoher Stimme irgendwie so entgegenschreit: "Ich hab's versucht, aber die Macht ist stark ihn ihr...."

Aus dem wird wohl niemals ein Vader....

bearbeitet von Celaeno

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Ich finde der Film ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Es fühlt sich alles sehr nach "Star Wars" an. Nur als klar wurde, dass wir wieder einmal eine relativ klassische Todesstern-Zerstörung bekommen würden fand ich das etwas viel von der Anleihe her. Diese war letztendlich aber gut umgesetzt insofern dass die gezeigten Schwerpunkte etwas verlegt wurden.

Den Plot finde ich soweit sehr schön. Auch die Charaktere gefallen mir gut, was ich zumindest beim alten Ford nicht unbedingt erwartet hätte. Ich stimme allerdings zu, dass der General etwas älter hätte sein können. Und Kylo Ren ohne Helm ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig.

Das Ende war mMn nicht zu offen, sondern zu vielsagend. Gerade für einen Star Wars Film. Ich hätte mich gefreut, nicht zu wissen, ob Ren überlebt, wie der "Imperator" aussieht, dass es eine weitere Basis gibt, dass sie Luke finden.

Man mag sagen, dass all diese Dinge wenig überraschen, aber ich mag auch solche pseudo-offenen Fragen.

Dennoch ein gelungener SW Film in modern. Insbesondere die ersten zwei Drittel.

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Aus dem soll auch nie ein Vater werden, und genau deswegen fand ich diese Rolle auch so gut besetzt. Er ist halt weichlich, voller selbstzweifel, aber das nimmt.Man ihm auch ab. Er strebt nach einem machtvollen Erbe und ist eigentlich eher ein Hanswurst. Schön auch untermalt durxh seine Wutausbrüche, oder wie er sich bei Kampf mehrfach auf die Verletzung schlägt. Viele kleine Details. Weshalb ich ihm seine Rolle glaubhaft abgenommen habe. Und die ist halt die eines Empörkömmlings mit hohen Ambitionen und deutlichen Schwächen.

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Dem kann ich zustimmen. Und gut gespielt hat er die Rolle definitiv. Hatte ja auch eine sehr breite Palette an Gefühlen dar zu stellen. Ich bin sehr gespannt wie das dann mach der Vollendung seines Trainings sein wird; im nächsten Film wird er ja sicher stabiler "böse" sein.

Ansonsten bin ich immer noch hin und weg vom Detailgrad der ganzen Schiffe. So hübsch war SW nich nie. Ich wünschte ich hätte Zeit heute nochmal rein zu gehen.

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Ach Leute. Er musste doch ein bißchen bubimäßig sein, nur um dann in dem nächsten Film um so gemeiner zurückzukommen. Zumal er ein Laserschwerter ins Gesicht bekam. Der sieht danach bestimmt nicht mehr so nett aus. :D

Ich fand den Film super. Besser als die letzten drei neuen Filme zusammen, viel Humor, ohne albern zu sein, viel Action und die Story fand ich auch gut, gerade weil da viele Anlehnungen an die alten Filme waren. Das hat das Star Wars Gefühl direkt wieder hervorgeholt.

Es war nur alles sehr vorhersehbar, aber das ist bei fast allen Filmen so, die ich je gesehen habe und bei den klassischen Filmen ebenfalls der Fall.

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"Feeling": jupp, das ist wieder Star Wars... im Gegensatz zu dem anderen Blödsinn der Teile 1-3

 

Story:

Och Nö. Kupfert einfach zu sehr Episode 4 ab. Ist fast schon ein Remake. Und die Namen.... die heißen also wirklich Rey und Ben? Das ist mehr als ein blöder Gag...Ray-Ban Solo :D). Aber OK, man schaut Star Wars nicht wegen der tiefgründigen Story, und alles andere funktioniert.....

bearbeitet von Eldanesh

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Ich hätte nie gedacht, dass ich jemanden weniger leiden kann als Joffrey Baratheon, aber wer Han Solo tötet, hat sich das wohl verdient. :sauer:

 

Insgesamt fand ich den Film gut. Schöne Raumkämpfe und ein cooles Laserschwertduell am Schluss. Special Effects sind natürlicher viel weiter als bei der alten Trilogie, aber ich denke insgesamt haben sie den Flair der altern Filme ganz gut eingefangen. War am Anfang etwas düsterer.

 

Ich weiß nicht welche Rolle Poe noch spielen wird, abe ric fand ihn zu blaß. Fin auf der anderen seite fand ich etwsa übertrieben. Hat mich irgendwie zu sehr an Chris Rock erinnert.

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Solange er den Helm aufhatte war Kylo Ren eh cool. Dann wars irgendwo ein bissi lächerlich.

Genau DAS!

Wenn jede Generation die Helden&Schurken bekommt die sie verdient, dann seh ich schwarz für meine Rente. Lächerliche Witzfigur der Vader-Verschnitt. Den will man übers Knie legen....Kim Il Jong des Star Wars sozusagen.

 

Ebenso passt Finn einfach nicht. Das ist kein Storm Trooper. Mal ganz ehrlich: ein von Kindheit an trainierter Elitesoldat, konditioniert aufs töten mit noch nicht mal nem Namen, nur ner Seriennummer? Absolut unpassend. Das hätte eher so ne Figur Marke Grey Worm aus Game of Thrones sein müssen. Oder 47 aus Hitman.

Dritter im Bunde ist dieser General der Kylo Ren beisteht... auch voll so nen Milchbubi. Wer macht Mittzwanziger zu Generälen.

Finaler Kritikpunkt liegt z.T. an der Übersetzung: "oberster Anführer Snorke"? Alter wer denkt sich so nen Namen aus...

 

Rey hingegen war cool. Ebenso die alte Darstellerriege/Aliens. Insgesamt war der Film OK, aber es wird soviel "zitiert" das es mehr Remake als Fortsetzung ist... wenn Luke jetzt noch den Yoda macht ist alles klar....

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Bin so eben aus dem Kino gekommen. Ich kann den Film irgendwie nicht richtig einordnen. Wenn ich mal überlege, war das ein fantastischer Unterhaltungs-Streifen. Auf der anderen Seite bin ich aber auch sehr enttäuscht. 

Fängt schon mit den Namen an: "Erste Ordnung" und ""Widerstand". Das habe ich nicht richtig geschnallt. Es gab ja eine "Republik", also einen anderen Staat. Der wurde nicht nur in einer 30 Sekunden-Sequenz abgefrühstückt sondern brauchte von vornerein irgendwie auch einen "Widerstand". Das macht nicht nur wenig Sinn sondern hat die Erfolge von Luke und Co. einfach mal komplett zu Nichte gemacht. Sprich: wir fangen von vorne an. Und da der Film Ep 4 auch so konstant zitiert, stinkt das eher nach "Remake", da stimme ich meinem Vorredner zu.

Was sollte das außerdem mit Jakuu? Man hätte nicht einfach tatooine, DEN Ikone-Planeten nehmen können?

 

Naja gut, über die Prämisse des Films hinweggesehen, fängt der Film stark an. Die ersten 30-45 Minuten sind einfach unfassbar gut. Abrams kann einfach Action. Er spielt mir ihr, schmückt sie aus, setzt sie gut in Szene und bringt halt nicht immer den übliichen Kram. Gerade bei den Fahrzeugen und der Technik kommt der Star Wars-Faktor so richtig zum Vorschein. Hier hat Abrams die Gratwanderung zwischen Nostalgie und Neuem gut gemeistert.

Die Besetzung von Ray ist grandios, die anderen Helden bis auf die üblichen Verdächtigen, bleiben blass, allen voran Finn. Da geb ich Eldanesh wieder Recht, denn er regt sich zu Recht auf: warum ist ein indoktrinierter Stormtrooper eigentlich so flapsig? Total sinnfrei. Warum hat man keinen stocksteifen Roboter als Person gewählt, der langsam auftaut? Wieder unglaublich viel Potential verschenkt.

 

Die Schurken sind...naja...wir habens ja schon gehört: Milchbubis. Ich meine die Bösen, als Organisation, sind 10x unangenehmer als das Imperium je war. Die einzelnen Charaktere sind aber schwach. Abgesehen von Kylo Ren, dder durchaus richtig coole Machtszenen hatte, ist General Hux wohl der größte Witz gewesen. Wie alt soll der sein als General? 29? Ich fand den einfach nur scheiße. Da wäre Max von Sydow deutlich cooler gewesen. Auf jeden Fall besser so, als als Vorsitzender eines Sand-Penner-Vereins.

 

Größter Kritikpunkt ist für mich, aus dramaturgischer Sicht, der Endkampf. Neben der grandiosen Idee, dass man unbedingt den Episode-4-Angriff mit 30(?) X-Wings gegen einen gesamten Planeten nachstellen musste (was schon damals bescheuert war), war der Lichtschwertkampf bzw. dessen Ende echt kacke. Ray von jetzt auf gleich auf Augenhöhe mit jemanden, der von Kindesbeinen an trainiert wurde und Blasterschüsse einfach so in der Luft stehen lassen kann? Ich meine, liebe Leute, wir sprechen von einer Trilogie, da konnte man keine Lernkurve wie bei Luke einbauen? Vom Lappen zum Klopper? Nein direkt Obermotz. Wat ein doofes Ende, zumal Kylo Ren, in Verbindung mit dem Masken-Abnehmen jetzt als Bösewicht komplett entwertet wurde.

 

Fazit: Es ist ein guter, unterhaltsamer Actionfilm mit vielen typischen Elementen des Universums. Eine echte Fortführung ist das aber nicht.

bearbeitet von OnkelFelix

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Neben der grandiosen Idee, dass man unbedingt den Episode-4-Angriff mit 30(?) X-Wings gegen einen gesamten Planeten nachstellen musste (was schon damals bescheuert war),

Der Hammer war, das die den Anflug auf den "Kanal" des todessterns quasi 1:1 nachstellen. Inklusive "Die Waffe ist in x Minuten einsatzbereit"-Schaltung aus dem Rebellen-Hauptquartier - und der X Wing explodiert auch genau an der gleichen Stelle!

 

Insgesamt ist halt das "Problem" das es kein 'richtiger' Film ist bzw. gar nicht sein soll. Das ganze ist nur ne Exposition für die kommende Franchise. Es geht eigentlich nur um ne würdige "Wachablösung": den alten recken stilgerechten Abgang verschaffen und neue Chars einführen. Jede Wette das auch Luke im nächsten Film die Hufe hoch macht...

Und das merkt man irgendwie all zu deutlich.  Der Film ist irgendwie auch zu kurz. Man hat den Eindruck es fehlen teilweise ganze Handlungsstränge, man springt von Action zu Action: Plop man ist in der Alien-Bar. Plop, man ist beim "Widerstand". Plop man ist beim Endkampf.   Geht zu schnell es fehlt das ganze "wie sind die da hin gekommen".

Da sind btw. auch massive Lücken: was jetzt jeweils "Republik" "Neue Ordnung" und "Widerstand" sein sollen, hätte man mal erklären sollen. Auch warum die jetzt einfach ein paar Planeten sprengen macht irgendwie keinen Sinn. Der General labert ja erst irgendwas von "Sitz der korrupten Republik", aber Coruscant  ist es ja wohl nicht...na ja wird sicher genug Spin Offs geben um das schön zu reden :P

 

EDIT: http://www.gamestar.de/kolumnen/3241113/star_wars_7_das_erwachen_der_macht.html?r=647774178032196&lid=474786&pm_ln=41

Der Kommentar trifft es wunderbar:

Es ist 3 Uhr morgens. Nach der Mitternachtspremiere von Star Wars: Das Erwachen der Macht stelle ich bestürzt fest, dass ich den Film nicht noch einmal sehen muss. Ich bin enttäuscht. Nein, Moment. »Enttäuscht« ist nicht das richtige Wort. »Unterwältigt« trifft es eher.

Habe ich wirklich gerade ein verkapptes Remake des ersten Star Wars gesehen? Denn das ist »Das Erwachen der Macht« im Geiste:

Warnung: der folgende Absatz enthält Spoiler

Da gibt es den Droiden, den es samt eines MacGuffin, hinter dem alle her sind, auf einen Wüstenplaneten verschlägt, wo er einen jungen Helden wider Willen trifft. Und da gibt es eine riesige Kampfstation samt Raumschlacht und Grabenflug während des Countdowns bis zur Schussbereitschaft der Superkanone.

Wo es allerdings im Ursprungs-Star-Wars einen charismatischen und bedrohlichen Bösewicht gab, ist die maskierte Entsprechung Darth Vaders eine schlaksige, weinerliche Lachnummer mit stimmverzerrender Maske um der Stimmverzerrung und des »coolen« Looks Willen. Wirklich, Disney? So wollt ihr die legendäre Filmreihe fortsetzen? Warum habt ihr nicht gleich ein »echtes« Remake draus gemacht?

 

TV-Serien-Charme

Die wenig imposante Figur des maskierten Bösewichts könnte tatsächlich geradewegs aus einer TV-Serie stammen, in der es aus Budgetgründen nicht ganz für ein wirklich bedrohliches Design reichte.

Und auch der Rest des Films wirkt zu großen Teilen wie der Pilotfilm einer Star-Wars-TV-Serie: das aalglatte Bild, die offensichtlich sehr irdischen Drehorte, die teilweise nicht einmal ein Fantasy-Makeover erhielten, der überraschend »klein« wirkende Horizont des Films mit den beiden erklärungslos gegeneinander kämpfenden Parteien.

Zudem werden Figuren eingeführt, deren Hintergründe und Ausarbeitung offensichtlich für zukünftige Episoden vorgesehen sind. Das sind Mechanismen, die bei einer wöchentlich ausgestrahlten TV-Serie vielleicht funktionieren, doch wenn ich auf weitere »Folgen« (und damit Antworten auf die aufgeworfenen Fragen) jeweils zwei Jahre warten muss, finde ich das nur nervig.

Auf Fortsetzung produziert

Klar, die ersten Star-Wars-Filme waren ebenfalls nicht in sich abgeschlossen, doch George Lucas verstand es im Gegensatz zu J.J. Abrams, selbst in den unterirdischen Prequels den klassischen Kino-Serial-Charakter geschickt in die Struktur der Filme einzubetten, ohne dabei die Story unnötig zu verschachteln und zu verschwurbeln.

 

Jeder dieser Filme konnte auch für sich alleine stehen, ohne den Zuschauer rätseln zu lassen, was es denn nun mit dieser oder jener Figur auf sich hat. Das Erwachen der Macht ist hingegen einfach nur plump auf Fortsetzung ausgelegt. Sogar inklusive Cliffhanger-Ende. Die Überfrachtung mit »Fanservice« wie kurz ins Bild gehaltenen Requisiten aus den alten Filmen macht es nicht besser.

Wie mies muss wohl die von George Lucas vorgeschlagene Story gewesen sein, dass Disney sich stattdessen für etwas entschied, das in weiten Teilen an Fan-Fiction erinnert? Tatsächlich habe ich die Hälfte des Films schon wieder vergessen, während der Abspann läuft.

Eine neue Hoffnung

Wirklich schlecht ist der neue Krieg der Sterne dennoch nicht. Ich habe schon unzählige deutlich miesere Filme gesehen, und ich ziehe Das Erwachen der Macht jederzeit den Prequels vor. Aber trotz einer vergossenen Freudenträne über den Anblick der plastisch in die Tiefen des 3D-Alls verschwindenden Anfangsschrift ist es nicht »mein« Star Wars oder das Star Wars, das die Trailer mir versprachen.

Dennoch bin ich mir sicher, dass Disneys Sternenkrieg das Star Wars der jetzigen Generation werden wird, so wie auch schon die Prequels und die Clone Wars eine Generation prägten - und wie die Originalfilme zuvor mich prägten.

Mit ein paar Stunden Abstand zum ernüchternden Filmerlebnis hege ich Hoffnung, dass ich die kommenden Filme trotzdem genießen kann, da ich nun weiß, was ich zu erwarten habe. Denn anschauen werde ich sie mir so oder so. Das gebietet die Fan-Ehre.

bearbeitet von Eldanesh

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So, ich habe den Film am Donnerstag gesehen. Da ich ja ein zynisches Arschloch bin, habe ich anhand der Trailer bereits gewußt, dass dieser Film unglaublich viel aus A New Hope zitiert, und das tat er ja tatsächlich, oft für die Länge einer ganzen Sequenz. Und was die Hysterie wegen der Spoiler im Vorfeld angeht kann ich nur nochmal den Kopf schütteln, denn man hat alles, was im Film passiert, schon einen Kilometer vorhersehen können. Unsere Protagonistin kommt von einem Wüstenplaneten und fristet dort ein miserables Dasein, bevor sie in eine große Geschichte verwickelt wird - so wie Luke. Aufhänger für ihre Reise in die Geschichte ist ein Droide, der eine wichtige Information transportiert - so wie R2D2. Es gibt einen neuen, noch größeren Todesstern, der am Ende durch einen Gewagten Angriff vernichtet wird - so wie in A New Hope.

 

Es hört sich vielleicht merkwürdig an, aber ich erwarte von Star Wars keine "Twists" Í  la Shamalalanalan. Ich erwarte auch keine byzanthinischen, sich in Vergewaltigung, Mord und sonstigem geistigem Unrat wälzenden Ränkespiele Í  la Game of Thrones, an denen sich heutzutage soviele aufgeilen. Ich erwarte auch keine vollkommen persönlichkeitslosen Pappkartonantagonisten die sich durch nichts anderes auszeichnen als durch coole Gesichtstattoos und einer Kampfchoreographie die so over-the-top ist, dass es wie ein schwuchteliges Lichtschwertballett aussieht - Í  la Darth Maul. Ich erwarte auch keinen CGI-Dünnschiss, mit dem die gesamte Leinwand zugesprenkelt wird um von dem handwerklichen Unvermögen des 'Filme'machers abzulenken. Und ich will verdammt nochmal kein Wort über Handelsdispute und Weltraumsteuern hören, sondern das Fauchen von Lasern und Heulen der TIE-Fighter.

 

Aber was erwarte ich? Ein Abenteuer, dass von den Charakteren vorangetrieben wird, und Action, die sich aus den Handlungen der Charaktere ergibt. Viel mehr noch erwarte ich einen klaren, sympathischen Protagonisten, interessante Nebencharaktere und einen interessanteren Bösewicht der mehr zu bieten hat, als dass sein Lichtschwert zwei Klingen hat.

 

Und niemand ist mehr überrascht als ich selber, denn...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...ich mag diesen Film, sehr sogar.

 

Angefangen bei Rey, die ungemein sympatisch ist und uns wunderbar als die Protagonistin der Geschichte nahegebracht wurde, und die auch super gespielt wurde. Mir gefällt der Gedanke, der sich auf viele gut untergebrachte Andeutungen im Film stützt, dass Rey wohl unterbewußt schon seit frühester Kindheit mit der Macht vertraut gemacht wurde - ich vermute von Luke, vielleicht mittels Träumen oder Visionen. Das Erwachen der Macht ist ja auch ganz offensichtlich das, was mit Rey passiert ist, ein Mysterium, das mich auf die Weiterführung der Geschichte gespannt macht. Die Interaktion zwischen Rey und Finn sowie Rey und Solo war witzig und hat mich an die Dialoge aus Empire Strikes Back erinnert, den ersten Star Wars-Film, den ich als Bub im Kino gesehen habe.

 

Auch Finn hat mir gut gefallen. Ein Stormtrooper, der sich ein Gewissen bewahrt hat, selbst nach rigoroser Ausbildung durch den First Order. Und genau das ist ja eines der zentralen Themen von Star Wars. Der Film hat mit der Eröffnungssequenz gut dargestellt, wie ein Stormtrooper - Finn - durch seinen ersten Einsatz (?) wachgerüttelt wird, und Finn scheint ab dem Moment, in dem er seine Desertation durchzieht und dabei erst auf Dameron und dann auf Rey trifft, wie aufgekratzt zu sein.

 

Kylo Ren/Ben Solo fand ich genauso klasse wie Rey. Diese beiden Charaktere waren für mich das allerbeste am Film. Kylo ist kein Sith, sondern ein von Snoke verführter junger Mann, der bis zum letzten Akt mit sich gehadert hat. Mir gefällt die Umkehrung der Dynamik, die wir aus Star Wars zur Genüge gewohnt sind: Hier kämpft jemand nicht gegen die Dunkle Seite, sondern hier haben wir einen Mann, der Vader nacheifert und mit der guten Seite in sich hadert. Der Mord an seinem Vater, der seinen Fall zur dunklen Seite besiegelt, wurde besser aufgebaut, filmisch ausgeführt und vor allem auch schauspielerisch umgesetzt als der Fall von Anakin Skywalker über drei ganze Filme hinweg. Hier hat jemand George mal gezeigt, wie man mit filmischen Mitteln und schauspielerisches Können ausnutzend so einen Fall im Rahmen von einem Film so darstellen kann, dass der Zuschauer etwas fühlt, und nicht schon vor drei Akten zutode gelangweilt wurde. Mir gefällt, dass der Darsteller von Kylo so gut verletzlich und unsicher wirken kann, und wir werden den mit Sicherheit noch richtig bedrohlich sehen, das hat der Darsteller drauf. Worüber ich mich aber am meisten gefreut habe ist, dass wir nun einen Antagonisten im Laufe eines Filmes kennenlernen und seiner Wandlung folgen konnten, anstatt wieder mal einen gesichtslosen Bösewicht zu haben, über den wir nichts wissen und der keinerlei Bezug zu den Protagonisten hat, wie zuletzt in den Prequels.

 

Der schwächste Teil war für mich im Film das Zusammenspiel von Solo und Leia. Die Dialoge waren etwas hölzern, man kann aber auch sagen das passt zu dem Umstand, dass die beiden sich schon eine Weile nicht mehr gesehen haben. Poe Dameron kam in den wenigen Szenen, in denen er nicht im Cockpit saß, dagegen sehr energetisch und sympathisch rüber und ich wünsche mir, dass sie mit diesem Charakter noch etwas mehr machen.

 

Handwerklich war der Film astrein. Soviele praktische Effekte, echte Sets und Drehorte, und nicht das einschläfernde FakyFake der Prequels. Es gab viele weite Einstellungen - auch in den Actionszenen - die es möglich gemacht haben zu sehen, was passiert. So liebe ich dass.

 

Ja, der Film war vorhersehbar, und die Anlehnungen an A New Hope waren schon lange im Voraus zu erkennen. Doch die Konzentration auf die neuen Figuren, deren Motivationen und Herkunft, sowie deren erste Abenteuer und Entwicklungen im Rahmen der Handlung und ihre Verbindungen zueinander hat meine Achtung und mein altes Star Wars-Herz gewonnen, das nun nicht mehr ganz so zynisch ist.

bearbeitet von Zweiundvierzig

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Komme gerade aus dem Film.

Der oben verlinkte Kommentar triffts für mich ganz gut - ich bin unterwältigt.

Nicht total enttäuscht und fast schon "verzweifelt wütend" wie nach Episode 1 und - etwas schwächer - Episode 2&3, aber eben unterwältigt.

Am Anfang, Licht geht aus, Musik beginnt, STAR WARS Logo erscheint und scheisse, sie hatten mich. Hab mich gefühlt wie früher, kribbeln, dachte mir selber nur "Oha, das hätte ich nicht gedacht, dass es mich so erwischt!"

Aber dann, im Laufe des Films, wurde ich immer, weiß nicht, gelangweilter ist das falsche Wort.

Erinnerungen/Reminiszensen an alte Filme find ich ja eigentlich ganz nett, wenn sie gut eingebaut sind, aber der Film war quasi reines Remake. Die ersten Szenen fand ich da noch cool, dachte ist halt der Anfang vom Film, aber dann ging das immer so weiter und wurde immer schlimmer.

Den Stormtrooper fand ich auch besonders lächerlich. Der passt einfach vorne und hinten nicht.

...Fyn, Poe, fehlten noch Lala und Tinky Winky, oder halt der heulende Keylo Ren. Der komische Obermacker übrigens - haben sie da den Ork aus dem Hobbit verwurstet?

Dann noch der General des Planeten...ähm...nicht sehr beeindruckend....

Als letztes noch die Superwaffe, überlichschnelle Laserwaffe? Aber immerhin, man hat noch genug Zeit sich den schönen (überlichtschnellen, oder mindestens Lichtschnellen) Strahl anzuschauen bevor er einen verdampft. Aber hey, wenn man Lichtschnell 10km überm Boden rauskommt kann man auch die Maschine noch hochziehen. Ich hab absolut nichts gegen Fantasy/Science Fiction, so lange sie sich an die "Logik" des Universums hält, aber sowas passt dann einfach nicht für mich.

 

Naja, noch paar Sachen.

Gut angefangen, Potential, aber einfach zuviel Remake, zu schlechte, für mich unlogische Charaktere (der Stormtropper...was ne Flasche, der Fußballbot a.k.a. W.A.L.L.E....der Orksithlord...Heulo Flenn...

Insgesamt einfach unterwältigt. Das trifft es am besten.

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Der komische Obermacker übrigens - haben sie da den Ork aus dem Hobbit verwurstet?

Du wirst lachen, aber es handelt sich um niemand geringeren als Andy Serkis - Gollum macht wieder Ärger. ^^

 

Komme auch gerade aus dem Film - hatte das zweifelhafte Vergnügen, ihn auf Spanisch zu sehen, ich vermute mal die deutsche Synchro ist ähnlich beschissen. 

 

Positiv vermerkt: 

+ Harrison Ford kauft man den gealterten Han Solo sofort ab. Da hat er den Faden deutlich besser aufgenommen als bei Indy 4, imo. Schade, dass er so früh schon gehen musste.

+ Die Landschafts- und Weltraumbilder waren deutlich lebendiger und aufregender als bei Episode 1-3

+ Die Protagonistin weiß sowohl als Charakter, als auch äußerlich zu überzeugen ( :naughty: ). Gut, dass sie, anders als bei Eowyn, auch keine gekünstelte Frauenpower-Nummer audrücken mussten. Sie ist halt einfach eine Frau, aber fürs Narrativ hätte sie ebenso gut ein Mann sein können. 

+ Das Duell zwischen Rey und Darth Schnulli hat mir gut gefallen. Kein durchchoreographiertes Balett mehr, sondern wieder Rage, Emotionen, wütende Hiebe, Unbeholfenheit. Hat mich sehr an das finale Duell zwischen Vader und Luke erinnert. 

+ Der anonyme Storm Trooper, welcher Finn den Arsch versohlt bevor er von Han abgeknallt wird, hat zwar nicht viel zur Handlung beigetragen, war aber unterhaltsam anzusehen. 

+ Bei ein paar Comedic relief-Szenen musste ich herzhaft schmunzeln - der kleine Fußballdroid, die beiden Storm Trooper, welche dezent die Marschrichtung wechseln etc. Lustig, aber nicht zu sehr Slapstick wie die "Aua, aua"-Droiden aus Episode I-III.

 

Negativ:

- Ich hatte ja schon geahnt, dass sie Teile aus der OT recyclen wurden, aber dass sie so dermaßen schamlos abkupfern hat mich dann doch verblüfft. Wüstenplanet, gestrandeter Droid, Rebellenbasis irgendwo im Dschungel, planetare Superwaffe, in deren Innerem die Protagonisten rumturnen,  einer aus der "alten Garde" wird so vom Antagonisten getötet, dass die Protagonisten es sehen können, am Ende X-Wing Angriff auf die Superwaffe welche in deren Explosion endet (warum auch immer) - da war jemand mächtig unkreativ.

- Darth Schnulli wird hoffentlich in einem der folgenden beiden Filme von Chewwie durch den Auspuff des Millenium Falcon gejagt. Selten so eine traurige Schießbudenfigur erlebt. 

- Erste Ordnung, Republik, Widerstand? Hä? Wer, wie, was, warum das alles? Keine Ahnung, der Film eklärt das jedenfalls nicht. 

- "Snoke"!? 

- Finn muss offenbar ein Extra-Spar-training erhalten haben, dass ihn von allen anderen Sturmtruppen unterscheidet. Warum hat gerade er (und nur er) direkt beim ersten Einsatz Gewissensbisse und allen anderen ist es wumpe?

- Die siberne Storm Trooper Tusse (Übrigens Brienne of Tarth aus GoT). Welche narrative Funktion hatte diese Figur? Wir wissen nicht wie sie aussieht, wer sie ist, sie erreicht im Film genau NIX und wird am Ende in einer "lustigen" Anspielung auf Episode IV entsorgt. Für diese Rolle hätte man sich kein neues Storm Trooper Design ausdenken müssen. 

- Wir wissen alle, dass das Imperium/Erste Ordnung auf Nazi-Deutschland basiert. Irgendwo ist es auch mal gut mit der Riefenstahl-Optik. 

 

Alles in allem recht unterhaltsam, aber deutlich ausbaufähig - ich setze auf Mark Hamill in den Folgeteilen.

6/10

bearbeitet von Esmer

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War gestern auch. Für mich (Kind der 80er) halt mal wieder ein Film der 2000+er. Inhaltsleer, viel Effekthascherei und hektische Kameraführung. Nahezu jeder Charakter einfach nur flach und kaum Information dazu. Es fehlte mir auf ganzer Länge das Star Wars Feeling. Am laufenden Band hanebücherne Handlungen und Logiklöcher. Z.b. Rey und Finn können untrainierterweise mit einem Sithschüler Schwertkämpfe ausfechten. Schon dumm die alten Jedis, die da stundenlang trainiert hatten. Im Stuhl gefesselt merkt Rey dass sie kräfte hat? Ah alles klar... BITTE!

Das lasse ich mir bei einem Actionfilm wie Fast and the furious gefallen, aber wer das Erbe von Star Wars Antritt, muss einfach versuchen einen perfekten Film abzuliefern. Vermutlich verusache ich jetzt Schnappatmung, aber sogar Episode 1 gefiel mir da besser.

Der "Bösewicht" ist einfach eine Lachnummer und nur seine Milchbubi Synchronstimme toppt das noch.

 

Daheim werd ich ihn dann mal nochmal ansehen wenns soweit ist. Es ist ein sehr guter (action-sci-fi)Film., aber unterwältigt mich einfach als SW Film und als SW Fan  total.

Ging allen meinen Freunden so, und auch im Kinosaal haben alle schnell das weite gesucht.

bearbeitet von Fenrir198

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Mein Kollege hat sich fast nicht mehr eingekriegt bei der Nazi-Szene.

Ich meine, es war immer klar was Sache ist, aber dermaßen überzogen mit dem Holzhammer?

Kollege hat schon angefangen bei der Ansprache der Witzfigur die Hitlergestig zu immitieren und als dann auch noch alle die rechte hochrissen konnte er einfach nur noch lachen - und ich dachte mir nur "Nicht wirklich, oder?".

Wieso musste es derart überzogen sein? Sind die Ammies wirklich so doof dass man es derart darstellen muss damit sie es kapieren?

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Es war Star Wars. Nicht einfach nur vom Namen her, sondern ingesamt. Fand ich sehr gut :)

Interessant ist, dass wir nahezu alle die selben Dinge kritisieren. Die Anspielungen an die alte Trilogie fand ich klasse, auch wenn es von der Story her ruhig etwas eigener hätte sein dürfen. Fin... Ein indoktrinierter Sturmstruppler der plötzlich zum Bad-Ass Rebellen mutiert und dem angehenden Sith Lord ebenbürtig ist? Seriously? Dann Ren... Ja, er sieht aus wie ein Milchbubi... Ist aber schon der einzige Kritikpunkt an ihm. Er ist hin und her gerissen und das spielt er wunderbar. Rey... Wow... Mehr von ihr :D

Den General der First Order konnte ich nicht ernst nehmen... Der Synchronsprecher ist nämlich normalerweise bekannt als Howard Joel Wollowitz/ Dr. Christopher Duncan Turk. Und dann kann ich Bösewichte nicht ernst nehmen... Klar hatte dieser auch andere, ernstere Synchro-Rollen, aber gerade TBBT ist mir derzeit zu sehr noch im Kopf. Phasma war eine Rolle mit Potential die aber irgendwie nichts gerissen hat...

 

Das Cliffhanger-Ende wäre okay, wenn der nächste Film nicht erst 2017 kommen würde.  

 

Bester Spruch: "R2 du bist erwacht." Mein Gedanke dazu war "Klar, der Film heißt ja auch 'Das Erwachen der Macht'..." :D

 

Am Ende der neuen Trilogie wird sich wahrscheinlich einiges aufgeklärt haben. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Am liebsten würde ich direkt nochmal in Episode 7 :D

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Ich fande den Film auch sehr gut. Er hat mich nicht so geflasht oder staunend zurück gelassen, wie z.B. Interstellar aber er war einfach schön.

Ich finde der Film wurde mit viel Liebe gemacht und auch wenn er quasi ein Remake von Episode IV war, so hatte ich trotzdem eine Menge Spaß.

Ich persönlich fande den Bösewicht nach anfänglichem "wtf hat Snape in Star Wars zu suchen" echt gut. Ich muss sagen er hat auch echt gut geschauspielert. Diese Szene wie er Han Solo killt. Richtig gut! Man sieht ihm seine innerliche Zerissenheit total am Gesicht an.

Und Daisy Ridley ist einfach ein heisser Feger. Ich würde mir zwischen ihr und Fynn noch eine tiefergehende Liebesgeschichte ala "Han Solo/Lea" wünschen.

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Leute

 

Ich fand den Film -überwältigend-

Es war einfach Star Wars, so wie ich es mir gewünscht habe. 

 

Gute Lichtschwertduelle

Coole Charaktere mit Witz ohne Albernheit.

Saugeile Kostüme.

Saugeiler Soundtrack.

Wunderschöne, weite Landschaften.

Dieser "gritty Style" aus den Originalteilen ... nicht so glattpoliert und steril wie in Ep1-3.

Viel Entwicklung.

Gutes Verhältnis Alt/Neu.

Ich finde Kylo als Antagonisten unheimlich interessant, gerade weil er so voller Fehler steckt (Er ist halt auch kein richtiger Sith) und so viel Wut und Zerrissenheit in ihm steckt.

Han stirbt - schrecklich, aber was für ein grandioser Abgang !

Chewie.

Viel Bombast in den Raumschiffschlachten.

Blut und Gewalt in den Kämpfen.

Es gab echt nur Kleinigkeiten, die mir sauer aufgestoßen sind (Reichstagsrede, Finns Entwicklung vom Nazi zum Rebellen ging etwas zu salopp, ein paar Längen in den ersten beiden Dritteln)

 

... Da kommt noch einiges, Gutes auf uns zu. Ich freue mich auf VIII. 

bearbeitet von Zombie

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