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TabletopWelt
Greenskin85

Der Rollenspiel-Stammtisch

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Der gemeine Tabletoper ist ja dafür bekannt durchaus auch mal über dne Tellerrand in die Rollenspielwelt einzutauchen. Sei es mit einem DungeonCrawler für zwischen durch, langwierigen PnP-RPG Sitzungen, actiongeladenem LARP, am Rechner oder was es sonst noch so alles gibt. Dort Entwickelt sich meist dann auch eine Vorliebe für eine bestimmte Charackterklasse und/oder Rasse. Mit diesem Char seid ihr hiermit recht herzlich an den Rollenspiel-Stammtisch eingeladen.

 

Ein kleines verschrobenes Gasthaus am Rande des Schlachtfeldes dient als Zufluchtsstätte aller Helden und Schurken die sich von den Strapazen des Krieges erholen möchten. Betrieben wird es von einem Bilderbuch Wirt mit schiefen Zähnen und Adipositas namens Alrik. Unter der Woche gibt es Eintopf und an den Wochenenden Wildschweinbraten an gedämpften Kartoffeln wahlweise mit Bier-, Rotwein- oder  Preiselbeer-Sauce.
Die Inneneinrichtung ist eher spartanisch, doch gibt es mittig eine große Feuerstelle um die sich alle Versammeln können und Veteranen ihre Geschichten zum besten geben.

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In der Ecke, das rege (?) Treiben beobachtend, steht eine hochgewachsene Gestalt still und an seinem dampfenden Heißgetränk nippend.

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"4 Bier. Aber keine so dünne Wasserbrühe wie die letzten vier."

Es sind ja gute Gäste, aber daß sie permanent am Bier herum krittelten, nervte den Wirt. Ständig mußte er ein neues Faß anstechen, weil das alte den Ansprüchen nicht genügte.

Sie darauf hinzuweisen, daß die anderen Gäste am Bier nichts auszusetzten hatten, traute er sich nicht. Der halbe Tisch war unter Äxten, Armbrüsten und Hämmern verschwunden. Der eine, etwas kleinere, schien am meisten was auszusetzten haben. Im Vergleich zu den anderen schien er leicht auzubrausen und war mehrfach nur durch Zureden seiner Kameraden wieder ruhiger geworden. Die zwei in Kettenhemden hatten große Anhänger auf der Brust. Sie hatten wohl vor der Mahlzeit ein Gebet zu irgendeiner zwergischen Gottheit gesprochen. Der letzte hatte mittlerweise die Kapuze über den Kopf gezogen und den Kopf an die Wand gelehnt. Er schlief wohl aber nicht, da beim Eintreten der letzten Gäste eine Hand an den Gürtel geglitten war und Metall war aufgeblitzt.

Mit Schwung glitt erneut die Tür auf.

"Nicht noch einer", dachte der Wirtes, bevor er den Hinterraum aufsuchte, um ein neues Faß anzustechen.

 

In diesem Sinne

Abgrund

bearbeitet von Abgrund

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Der Schemen in der Ecke des Schankraum rührte sich. Er wandte den Kopf zur Tür um einen Blick auf den Neuankömmling zu erhaschen. Doch ein Stützbalken verwehrte ihm die Sicht. "Ach, verflixte Neugier! Was trieb sie mich durch die Welt und ließ mich die Nase in fremder Leute Angelegenheiten stecken. Wenn ich nur ein kleinwenig meine Kapuze lüfte, dann kann ich einen etwas freieren Blick riskieren. Und jetzt noch etwas vorbeugen..." 

Er schob die Kapuze zurück und entbößte seine langen Spitzohren. Ein schmales Lederband hielt das wild wollig wallend Haupthaar, in das kunstvoll Goldfäden, Eichenblätter und Lärchenzapfen geflochten waren. Auf Höhe der Schläfe hingen Bucheckern, Eicheln herbstlich gefärbte Buchen- und Fächerahornblätter perlschnurartig aufgereiht. Mit einem verschmitzten Lächeln erwartete er den Neuankömmling.

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Der Elb streckte immer noch den Kopf nach vor, doch als sein Nacken zu schmerzen begann, wandte er sich verwundert wieder ab und zog sich in seine Ecke zurück.

"Seltsam, wer mag denn so vemessen sein und sich mir nicht zu zeigen? Erst locken und dann hängen lassen. Ach, das ist nichts für mein Gemüt! Jetzt kann ich heute Nacht wieder nicht schlafen..." Dachte er leise in sich hineinlächelnd.

"Ich werde die Tür ein wenig offen lassen. Wie der die kühle Nacht ihre Finger über die Schwelle streckt und sich in den Schankraum stiehlt... Ein tiefer Atemzug und meine Lungen sehnen sich nach Erlösung vor dem verbrauchten Mief der Gäste. Wie schade! Der Wirt sieht nicht fröhlich aus..."Brennt mein Kamin für Wald und Felder?" brummelt er. Nein, mein Herr! Ihr verbrennt Wald und Felder! Habt ihr einmal die Maserung eurer Eichentür angesehen? Welch feine Ziselierung sich dort zeigt. Nun schlagt sie doch nicht so missmutig zu." 

 

Der Wirt war gearde wieder auf dem Weg zu den Bierfässern als die Tür erneut aufgerissen wurde.

"Ihr lasst Eure Pforte offen stehen und Eueren Kamin für jeden Halunken und Plünderer als Einladung leuchten und dann schlagt ihr sie einem ehrbaren Gast vor der Nase zu?" donnerte es. Ein Zwerg trat herein, die Kapuze seines grauen, wollenen Umhang zurückschlagend funkelte er den Wirt zornig an.

"Verzeiht, mein Herr! Ich wollte Euch nicht beleidigen. Ich..." hub der Wirt zu einer Erklärung an.

"Laßt nur! Achtet das nächste Mal besser auf Hab und Gut und vor allem auf euer eigenes und Euer Gäste Leben. Dann soll es Entschädigung genug sein." Sagte er mit immer noch grimmig.

 

"Biallar!" Rief der Elb und trat aus der Ecke hervor und breitete die Arme aus. 

"Whuolf! Du hier?" Rief der Zwerg. Sein Gesicht hellte sich auf. Er ließ seinen Schild von der Schulter schlicht auf den Boden gleiten. "Komm an mein Herz, du Spitzohr!" Sie fielen sich in die Arme wobei der Zwerg die Taille des Elben umschlang, während der sich hinabbeugte um Arme um die Schultern des Elben zu legen. 

"Wirt! Wir brauchen einen Tisch für meinen Bruder und mich!" sprach der Zwerg als sie sich voneinander lösten.

"Sprich! Wie steht es in deiner Sphäre? Wie nennt sie sich noch? Lurchenhügel?"

"Salamandersteine." antwortete der Elb milde lächelnd.

 

"Blitzt ein Funke seines früheren Schalks in den blauen Augen? Wie verbittert er blickt. Was hat er durchgemacht nachdem unsere Wege sich getrennt hatten? Diese Narbe auf seiner Wange ist noch frisch und purpurfarben. Klein nur, aber unverkennbar. Das muß ein harter Kampf gewesen sein, wenn eine Klinge sich ihm soweit nähern konnte. Welche Wunden trägt er noch? Unter wieviel Gram ist sein Frohsinn vergraben?"

 

 

 

bearbeitet von Bodkin

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Die Feuerstelle gab unregelmäßig Licht ab, erreichte mehr daher eher sporadisch manche Ecken des Raumes.

Ein Alkoven jedoch schien stehts davon ausgenommen zu sein und lag in stetiger Dunkelheit.

Ein farbloses, schattenbehaftetes halbdunkel war alles was dort jemals an Helligkeit herrschte.

 

Durch die teils krasses Farben, metallischen Lichtreflexe und lauten Stimmen im Rest dieser...Schenke...hätte diese Stelle durchaus ein Ort der Ruhe sein können, wirkte allerdings vielmehr wie ein Ort des Vergessens.

Oft wurde gesagt, dass die Dunkelheit schlicht die Abwesenheit von Licht bedeutete und Licht das schnellste Medium war das es gab.

In diesem Fall schien die Dunkelheit aber aktiv zu lauern und man ein unbeteiligter Beobachter wäre zur Kenntnis gelangt, dass es egal wie schnell das Licht auch sein mochte, die Dunkelheit immer bereits dort war und wartete.

 

In diesem Dämmerlicht blitzen ab und an, wenn das Licht von Metallteilen der anderen Anwesenden reflektiert wurde, silberne Reflexe auf. Die Ecke eine Tisches war darauf zu sehen mit einem Krug heißen Wassers aus dem es dampfte.

Ein robenverhüllter, schmaler Arm tauchte kurz aus dem tieferen Dunkel auf, streute einige Blätter in den Krug und verschwand wieder. Die silbernen Reflexe stammten von silbernen Fäden mit welchen die Robe durchwirkt war und welche unbekannte, geheimnisvolle Runen bildeten.

 

Irgendwo in diesem Alkoven lehnte ein einfacher Stab an der Wand, schmucklos, mit einer goldenen Klaue an seinem oberen Ende, welche einen geschliffenen Kristall umklammerte.

 

Irgendwo dort im Dunkel waren auch wissende Augen verborgen, die beobachteten und analysierten, unter einer von Intelligenzfalten zerfurchten Stirn.

Sezierende Augen, die sich ab und an verengten, wenn sie etwas spannendes beobachteten, oder sich sarkastisch über die polternde Art vieler Anwesenden amüsierten.

 

 

 

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So schwungvoll sich die Tür öffnete so langsam drängte sich ein großer vor Muskeln strotzender Körper durch die Tür. Ein Trolling (auch als Rochshazi, eine noch größer gewachsene und kräftigere Version der Trollzacker aus den Trollzacken in Aventurien) passte mit seinen 2m20 gerade so in den Raum. Er hatte etwas mehr als schulterlange dunkle Dreadlocks und auf seinem Rücken trug er 2 riesige gekreuzte Schwerter, welche das geschulte Auge als Andergaster erkannte. Ansonsten war sein Körper nur in einen Lendenschurz gehüllt. Sein grimmiger Blick schweifte durch den Raum als würde er jemanden suchen. Dann ging er zum Tresen, setzte sich und bestellte mit leicht lispelndem Unterton "Eins Bier".

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Die Augen des Magus in der Dunkelheit verengten sich wieder zu schmalen Schlitzen.

Der tumbe Krieger rief Erinnerungen wach an längst vergangene Tage.

 

Ein Bild dieses Kriegers tauchte vor seinen Augen auf, der in einem Stall hinter einer Dame kniete, sie auf allen vieren und stöhnend...eine recht...eindeutige Szene.

Es hatte wohl Jahre gedauert bis der Muskelprotz die Situation begriffen hatte, als sich die Laute der Dame als die Artikulation einer Untoten herausgestellt hatten.

 

Allerdings hätte die lebende Tote wohl ebenfalls recht enttäuscht auf eine ergebnislose Suche nach etwas Gehirn bei dem gigantischen Krieger reagiert.

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"Kommt sofort" rief der Wirt. Freudig ob der neuen Kundschaft in seiner ohnehin schon vollen Kneipe. "Oha, der beschert mir einen goldenen Abend!" frohlockte er im Geiste.

 

Zu Zwerg und Elb sprach er: "Einen Einzeltisch haben wir leider nicht mehr für Euch, aber so Ihr Euch nicht scheut an einem bestzten Tsich hinzuzurücken... oder am Tresen?"

 

Der Zwerg wandte sich Richtung Tresen.

"Er will in seinem Humpen versinken und grübeln. Ich möchte sein Gesicht studieren."  "Dazusetzen wäre gut. Gleich hier?" sagte der Elb schnell und schob den Zwerg zu einem Tisch gleich neben dem Troll.

"Wie Ihr wünscht. Auch jeweils ein Bier?" sagte der Wirt und lief ohne abzuwarten hinter die Theke an den Zapfhahn.

"Ihr erlaubt..." sagte der Elb zu den anderen Gästen am Tisch und zog dem Zwerg und sich jeweils einen Stuhl heran so daß sie über Eck sitzen konnten.

"Na, dann..." grummelte der Zwerg.

"Biallar Eikskjoldr." stellte er sich der Runde vor und setzte sich.

Der Elb stand noch einmal halb auf. "...Whoulf", setzte er irritiert hinzu und sah sich erst jetzt die anderen Tischgäste genauer an...

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