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Ich dachte an was in Richtung Falke von wegen Horus. Muss nochmal im Khemri-Fluff nach vogelköpfigen Göttern wühlen, müssten die auch haben. 

 

Ich stelle mir vor, dass die verzerrende Magie der Kristallfestung aus ihm eine Art Tiermensch gemacht hat, angelehnt an eine Gottheit des alten Khemri.

 

Ein Hauptthema meiner Interpretation des Silver Tower-Settings sind ja religiöse Konflikte (der Chaosgötter untereinander, aber auch zwischen anderen Göttern des Alten Welt) bzw. Glauben & Zweifel. Je länger die Helden die Kristallfestung durchschreiten (was man für ein abgeschlossenes Spiel mehrfach machen muss, um Fragmente eines magischen Schmuckstücks zu finden), desto eher wenden sie sich anderen Göttern zu (nicht selten Tzeentch selbst), um deren Beistand sie ersuchen. Cool? Ich finde: JA! Und es kommt ganz ohne Sigmarines aus. (obwohl die thematisch schon auch passen würden)...

bearbeitet von Devilz_Advocate
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@obaobaboss und wer sonst noch vor Freude seinen Kakao durch die Nase prustet, wenn es hier weitergeht:

 

Rund sechs Wochen nach Vorbestellung war endlich mein Slayer da!

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Wie gehabt leichte tweaks passend zu „meinem Hintergrund“.

 

Und endlich mal den zweiten Kreischer gebaut. Dieser hier bewohnt offensichtlich die Große Bibliothek im Zentrum der Kristallfestung und lässt sich echt bescheiden fotografieren... 

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Mehr wenn es mehr gibt.

Ich versuch wieder mehr dranzubleiben.

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Schöne Überraschung! 

 

Bin nicht der größte Freund des AoS Gotreks (immerhin trägt er einen Schulterpanzer - katastrophal!). Aber gerade bei einem Slayer ist das Abwenden von den Ahnengöttern und Hinwenden zu Chaoskräften interessant. Brrrr... da möchte ich gar nicht genauer darüber nachdenken,  Tragik großgeschrieben.

 

 

Das fliegende Buchtablett mag ich sehr. Kommt sicher gut neben einer Magiermini.

 

 

Was steht als nächstes an?

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Am 1.11.2019 um 09:51 schrieb obaobaboss:

Was steht als nächstes an?

 

Arbeite gerade mit Feuereifer an den restlichen Tzaangors und den Pink Horrors, die restlichen Horrors kommen dann als nächstes auf den Tisch.

Dann mal sehen, womöglich die Kreischer, oder ich schiebe einen Helden dazwischen.

 

Der Moon Bull ist inzwischen auch fertig, Fotos mache ich bei Gelegenheit.

bearbeitet von Herr Sobek
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Der Halbmond ist aufgegangen,

jene zu verschlingen,

die in Seinem Labyrinth irren,

auf ewig verloren.

 

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Soooooooo... lang ist es her, das letzte richtige Update. Kurz vor dem Jahreswechsel hat es mich wieder gepackt und ich hab mich an den Moon Bull sowie die restlichen Tzaangors gesetzt.

 

Gestern hab ich dann noch dem Magister der Kairic Acolytes eine andere Maske verpasst. Warum das, fragt ihr euch? Einfach weiterlesen.

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Es war mir ja von Anfang an ein großes Anliegen, dem Spiel einen mit eigenen Ideen versetzten "Fluff" angedeihen zu lassen, um die Abenteuer im Silver Tower zu kontextualisieren und vor allem zu personalisieren.

 

Zu diesem Narrativ gehört es, dass der Gaunt Summoner als Herrscher der Kristallfestung eine Art gesichtsloser Geschichtenerzähler ist. Er bewohnt die Große Bibliothek im Zentrum der Festung, von wo aus er den Eindringlingen seinem wirren Geist entsprungene fantastische Gestalten entgegenwirft und den um ihn herumspringenden, kichernden Horrors von ihre Abenteuergeschichten erzählt.

Die Mini (in Arbeit befindlich) hat stapelweise Bücher auf dem Base, basiert auf dem alten Modell des Wechselbalgs und soll quasi eine Repräsentation oder Verbildlichung des Erzählers der Abenteuer darstellen, welche die Helden im Spiel durchleben. Und tatsächlich gehört es ja auch zum Spielprinzip, wenn ein neuer Raum betreten wird aus dem Buch der Abenteuer zu lesen, was die Helden dort an bizarren Kreaturen, Schätzen und Herausforderungen erwartet.

 

Eine weit größere, unmittelbare Gefahr lauert allerdings in der Halbmondgrotte in Gestalt des legendären Moonbull, der Bewohner und (un)freiwillige Besucher der Kristallfestung gleichermaßen terrorisiert. Er ist das schreckliche Zerrbild eines bulligen Tiermenschen, dessen Gesicht die Form eines Halbmondes angenommen hat und Wächter über das wandelnde Labyrinth des Gaunt Summoners. Überall im Labyrinth haben sich quasi-religiöse Kulte entwickelt, die dem Moonbull huldigen und Opfer darbringen, um ihn in seinem unstillbaren Hunger nach Tod und Zerstörung zu beschwichtigen. Kairic Acolytes und vor allem die feigen Moonclan Grots tragen daher Waffen, Standarten oder Talismane in Form eines Halbmondes. Und selbst die Silhouetten der verzerrten Tzaangors weisen viele geschwungene oder sichelförmige Strukturen auf, denn der Moonbull beeinflusst auf die ein oder andere Weise alles und jeden in diesem im doppelten Wortsinne verrückten Labyrinth.


Halbmond-Ikonographie wird also weiterhin bzw. möglicherweise noch stärker als bisher an den Miniaturen präsent sein. Daher hab ich den Kultistenchampion überarbeitet. Ich wollte mir auch noch die Eyes of the Nine-Warband für Underworlds besorgen, da sind auch zwei Kairic Acolytes (und ein niedlicher Blue Horror!) drin, die ich für dieses Projekt bemalen wollte.

 

Moonbull

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Besondere Aufmerksamkeit habe ich den großen Hautpartien des Bullen gewidmet und mich zu stark verdünnten Farbschichten und sanften Farbübergängen gezwungen, um dem charaktervollen Modell gerecht zu werden.

Farblich habe ich mich an dem für die Horrors angedachten Schema orientiert, um deutlich zu machen, dass es sich hier um einen Hybriden aus Tiermensch und Dämon handelt. Ich habe viel mit Varianten von plum/Pflaume gearbeitet (Screamer Pink und Daemonette Hide 50:50), das mit einem Hautton (~Cadian Fleshtone o.ä.) aufgehellt und an Armen und Beinen durch Zugabe von Lila (Daemonette Hide) und Dunkelblau (Stegadon Scale Green) abgedunkelt wurde, um den Fokus möglichst in der Körpermitte zu halten. Über violette Töne im Nackenbereich bin ich Richtung Kopf noch stärker ins dunkelblaue gegangen, damit das riesige Maul und die zahlreichen Augen eine stärkere Wirkung entfalten und das bizarre Antlitz dieser Kreatur (hoffentlich) überdeutlich wird.

 

Als weitere Farben wählte ich ein gelbstichiges Gold auf Basis von Retributor Armour für alles metallene und grüngelber Rauch, der aus dem stilisierten Fischkopf an der Spotze seines Stabes strömt, denn als Kreatur des Wandels kann er, natürlich, auch Magie wirken. Alles gelblich gehalten für möglichst guten Kontrast zur Haut.

 

Beim Stelzenfisch habe ich ausschließlich mit Metallics und Inks / Contrast gearbeitet, damit die Fischschuppen schön schimmern und glänzen. Die Augen habe ich beispielsweise in einem hellen Silberton bemalt und dann einfach mit gelben Lasuren eingefärbt.

 

 

Desweiteren habe ich vier weitere Tzaangors fertiggestellt...

 

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...und komme damit nun auf sage und schreibe 24 Modelle, wenn ich mich nicht verzählt habe.

 

EDIT: Ganz vergessen, dass bei dem Tzaangor mit dem abgeschlagenen Kopf in der Hand vielleicht auch etwas Blut an die Axtklinge sollte. Mach ich gleich heute Abend. :doh:

Die Idee war, dass er gerade einen Krieger des Nurgle erschlagen hat und dafür von den Göttern mit einem gespaltenen Kopf "belohnt" wurde..

EDIT 2: Erledigt!

 

VIERUNDZWANZIG BEMALTE MODELLE! VIER-UND-ZWAN-ZIG! Dabei hab ich das Spiel erst drei Jahre! Ich bin so eine Maschine! ;) 

 

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Adversaries: 8 Moonclan Grots, 6 Tzaangors, 7 Kairic Acolytes, Moonbull

Adventurers: Fluchfürst (Mumie), Orkboss

 

 

Jedenfalls wird es hier in den nächsten Monaten hoffentlich wieder etwas regelmäßiger Updates geben. 

 

Ich bleib (wieder) dran.

bearbeitet von Herr Sobek
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Wieder richtig gute Minis und allgemein Ideen. Beim Moonbull gefällt mir besonders die Stachelpartie am Nacken entlang. Sein fieses Lächeln passt auch wunderbar zur Körperhaltung der Figur.

 

Bei den Underworld-Tzeentchies ist ja das interessante die weibliche Akolythin,  sorgt direkt für etwas Abwechslung.

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Der Moonbull ist schon ein echter Hingucker. Ich finde auch die Fluffgedanken super, ich habe da direkt Kopfkino. Wunderbar :)

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Tolle Ergebnisse und besonders cool sind die Gedanken, die du dir zu jeder Figur machst. Der Moonbull ist richtig super und sieht total fies aus.

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Und hier die dämonische Brut.

 

Warum das gleich 10 Modelle sein müssen?

 

Aus denen hier

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werden nach ihrem Ableben jeweils zwei von denen hier

 

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und dann jeweils zwei ( = ein Base) von diesen wütenden Knirpsen

 

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Hab mir vorhin übrigens noch ein paar Teile für einen dämonischen Herold bestellt, ein paar Kreischer kommen auch noch.

 

Dämonen des Tzeentch zu bemalen macht großen Spaß. 🥳

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Die sehen wirklich toll aus.

Ich finde auch tzeentchige Dämonenheere optisch am spannensten. Da kann, darf und sollte man sich farblich austoben.

Außerdem haben sie eine total spannende Produktpalette.

 

Gerne mehr davon!

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Und weiter gehts!

 

Ich hab zunächst dem vogelkäfigen Horror die Hörner abgesägt und durch Tentakel ersetzt.

 

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Das war tatsächlich das erste, das ich gestern gemacht habe, nachdem ich die Wohnungstür hinter mir geschlossen hatte. Das spricht wohl dafür, dass diese Entscheidung richtig war, denn offensichtlich hat es mir keine Ruhe gelassen. 

 

Mit den zusätzlichen Tentakeln sieht er auch mehr nach dem anderen Pink Horror aus (nur eben mit Vogelkopf) und weniger nach dämonischem Herold.

 

 

Außerdem hab ich wohl meinen ersten Skaven überhaupt bemalt. 

 

Und das gleich zwei Mal. 😧

 

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Denn als wäre ein Deathrunner, der es auf einen unserer Helden abgesehen hat, nicht schlimm genug, flitzt auch noch ein magisches Trugbild durch den Silver Tower.

 

Mehr, wenn es mehr gibt.

Ich bleib dran.

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vor 1 Stunde schrieb Landi:

Hast denn auch schon mal gespielt?^^

 

:skepsis: Ist das eine rhetorische Frage?

 

Bisher nicht, weil ich nicht mit unbemalten Figuren spielen wollte. Aber ich bin ja aktuell dran, das zu ändern...

 

 

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Das kenne ich zu gut....hab hier nen Kickstarter liegen, den hab ich einmal auf gemacht und dann erstmal weg gelegt^^

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Am 29.1.2020 um 21:01 schrieb Herr Sobek:

 

:skepsis: Ist das eine rhetorische Frage?

 

Bisher nicht, weil ich nicht mit unbemalten Figuren spielen wollte. Aber ich bin ja aktuell dran, das zu ändern...

 

 

 

Auf deine Eindrücke bin ich dann echt mal gespannt.

Das ist so als Szenarienkette aufgebaut, oder?

 

 

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Am 31.1.2020 um 12:44 schrieb Denyo:

 

Auf deine Eindrücke bin ich dann echt mal gespannt.

Das ist so als Szenarienkette aufgebaut, oder?

 

 

 

Du gehst mit 2-4 Spielern ins Dungeon, co-op (theoretisch kann man natürlich auch egoistisch spielen) und musst soweit ich mich erinnere 7 Splitter eines magischen Amuletts finden, welche wieder zusammengesetzt den Gaunt Summoner  für die finale Konfrontation beschwören.

Du kannst das Spiel im Idealfall also in 8 Runden durchspielen.

 

Für die Bruchstücke des Amuletts musst du die große Kammer erreichen: Da zufällig bestimmt wird, welchen Raum du als nächstes erkundest (magisches Labyrinth und so), du vielleicht an Weggabelungen kommst, weit entfernte Kammern verschwinden können, alle Helden zu schwer verwundet sind für die weitere Suche, du plötzlich in einer Kammer ohne Ausgang landest, kann eine Spielrunde auch enden, ohne dass du ein Bruchstück findest. Dann endet die Runde und eine neue beginnt. 

 

Das liest sich alles ziemlich abgefahren und spaßig und die Zufallselemente versprechen einen hohen Wiederspielwert (ist das überhaupt ein Wort?).

 

 

 

Ich hab übrigens den Gaunt Summoner und seine vier Minions fertiggestellt.

 

 

 

Zitat

Die Stadt der Träumenden Bücher


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Im Zentrum der Kristallfestung liegt die Große Bibliothek, die Stadt der Träumenden Bücher.


Das wandelnde Labyrinth wurde erschaffen, um zu verhindern, dass
Eindringlinge sich in diese Kammer verirren, um den Gaunt Summoner nicht bei seinen Studien zu stören.

 

Der Gaunt Summoner war einst ein mächtiger Herrscher des Wandels und den Aeslingern als Manifestation ihres Gottes Zarechgor erschienen. Melekh der Wandler, ihr eifersüchtiger erster Kämpfer,, hatte ihn gebunden, indem er nach jahrelanger Queste durch die Chaoswüste dessen wahren Namen in Erfahrung gebracht hatte. 
 

Wutentbrannt über diese Schmähung und Zurschaustellung seiner Ohnmacht, hatte Zarechgor sich im Rabenturm den Studien arkaner Folianten und verbotener Schriften hingegeben, um diesen unfreiwilligen Bund zu lösen und dabei versehentlich ein Tor ins Reich des Chaos geöffnet, das ihn verschluckt und in einer von Tzeentchs Silberzitadellen wieder ausgespien hatte. Als er wieder zu sich kam, war er ohne Gestalt und Erinnerung, nurmehr ein Schatten seiner Selbst, auf der Suche nach seinem wahren Namen.

 

Im Herzen der Kristallfestung fand er die Große Bibliothek und ist fortan auf der erneuten Suche nach einem Weg, zu alter Größe zu finden und in Gestalt eines mächtigen Herrschers des Wandels sein magisches Gefängnis zu verlassen, um Rache zu nehmen. 

 

Er freundete sich mit den träumenden Büchern an, welche die Bibliothek bevölkern. Sie sollten ihm helfen, Antworten auf seine Fragen zu finden. Die träumenden Bücher jedoch sind neugierige, selbstherrliche Geschöpfe, ein jedes überzeugt davon, bedeutsame Aufzeichnungen oder heroische Abenteuer in sich zu tragen - doch die träumenden Bücher können ihre eigenen Geschichten nicht lesen und so springen sie aufgeregt aus den Regalreihen, fallen dem Gaunt Summoner vor die Füße und blättern aufgeregt mit ihren Seiten, auf dass er aus ihnen vorlesen möge. 

 

So verbringt er seine Tage in der Großen Bibliothek, umringt von den träumenden Büchern und liest ihre Geschichten:

Die Abenteuer von Skalgar dem Häuter, einem Barbarenhäuptling der Skaelinger, der im Wandelnden Labyrinth mit vogelköpfigen Tiermenschen kämpft. Die Legende vom Moonbull, einem furchterregenden Monster aus den Sagen der Goblins des Halbmondstammes. Und während er diese Geschichten erzählt, manifestieren sich Abenteurer und Widersacher in den Hallen des Labyrinths, um immer neue Abenteuer zu erleben...

 

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Wie immer mal erwähnt, war ich lange auf der Suche nach einem Alternativmodell für den Gaunt Summoner (und seine Minions) und landete schließlich beim alten Modell des Wechselbalgs. Seine formlose Gestalt inspirierte mich zu einer meta-fiktionalen Hintergrundgeschichte, die aus einem der Protagonisten meines ehemaligen Chaos-Armeeprojekts (Zarechgor) den Erzähler bzw. Spielleiter machte, quasi als Projektionsfläche für denjenigen Spieler, der gerade die Widersacher steuert und, wie der Gaunt Summoner in der Geschichte, seinen Mitspielern vorliest, was sie im nächsten Abschnitt des Labyrinths erwartet.

 

Die Spieler spielen also nicht nur einen Helden, sondern übernehmen reihum auch die Rolle des Gaunt Summoners, der Geschichten von furchterregenden Monstern und mutigen Helden erzählt.

 

Totaler mental Overkill für ein Brettspiel? Aber ja doch!

 

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Auch die Minions habe ich nach und nach alle ersetzt mit weniger albernen Miniaturen. Slop (links im Bild) wurde eine Art knurrender Hund, Blot (rechts) ist eines der Träumenden Bücher, das sich den Helden aufgeschlagen entgegenwirft, um gelesen zu werden.

 

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Pug, der diebische Mondmann, und sein Compagnon Tweak, der sich für einen mächtigen Herrscher des Wandels hält, wurden zu Chaos Thugs, einer Art Strassenräubergang wenn man so will.

 

Daher konnte ich mich bei Tweak auch nicht zurückhalten, ihm eine mächtig coole Weste zu verpassen:

 

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Damit habe ich nun zwei Helden und soweit alle Widersachergruppen aus der Grundbox bemalt und spielbereit. Hat ja auch nur drei Jahre gedauert. :skepsis:

 

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Als nächstes auf den Tisch kommen ein weiterer Held und ein Screamer of Tzeentch als mächtiger Widersacher.

 

Mehr, wenn es mehr gibt.

Ich bleib dran.

bearbeitet von Herr Sobek
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Dein Fluff ist wirklich toll er macht so derbe Lust auf das Spiel, dass ich sofort los spielen wollen würde.

Die Farbpalette ist auch sehr cool. Nicht so infantil bunt wie in der Studiobemalung.

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Einfach nur klasse! Der Fluff gefällt sehr gut und auch die Minis sowie deren Bemalung sind eine Augenweide. Wirklich spitze!

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Freut mich, wenn es euch (auch) gefällt. Ich bin froh, das Ding hier aus der Mottenkiste geholt zu haben, denn es macht wirklich großen Spaß, die Minis zu bemalen und sich unnötigen eigenen Hintergrund dafür auszudenken.

 

In der heutigen Ausgabe von „was mag wohl hinter dieser Tür lauern?“ sehen Sie:

 

 

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Neben den "normalen" encountern wie Goblins, Kultisten, Tzaangors, Pink Horrors oder dem Moonbull (:vielangst) gibt es nämlich auch die Möglichkeit,

dass Feuerdämonen, Kreischer oder sogar ein dämonischer Herold des Tzeentch auftauchen. Die wabernde Scheibe hier wird als Kreischer eingesetzt, einen dämonischen Herold werde ich für dieses Projekt auch noch basteln.

Es macht einfach zu - viel - Spaß.

bearbeitet von Herr Sobek
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Hier haben wir dann den Tenebrael Shard, dessen Modell schon immer eine hässliche Version eines Assassinen der Dunkelelfen war - warum also nicht gleich  mein Lieblingsmodell für diesen Kämpfertypen besorgen?

 

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Die Mistweaver Saih ist eine Art Schattenmagierin und hat ein paar einzigartige Designelemente. Die Halbmondsymbolik passt natürlich gut zu meinem Thema, daher hab ich den Helm des Originalmodells aus der Bitzbox gewühlt und dem Oberkultisten den Stab wieder abgenommen. Mit dem war ich irgendwie nie so richtig zufrieden. Ich hab ja jetzt noch die zwei Kultisten aus der Underworlds-Bande und mehr als 8 Kairic Acolytes werden wohl nicht gleichzeitig auf dem Spielfeld sein.

 

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Beide Modelle haben natürlich die üblichen optischen twists bekommen, denn ich stelle mir vor, dass ein längerer Aufenthalt im Wandelnden Labyrinth die Helden auf die ein oder andere Weise beeinflussen würde:

Der Assassine hat daher geflammte Klingen bekommen, die Mistweaver Saih hat zahlreiche Federn im Haar, ihr Schwertknauf erinnert an die Waffen der Kairic Acolytes oder Tzaangors. 

 

Ich denke als nächstes möchte ich die Mistweaver Saih bemalen, das wird ein großer Spaß!

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Und a propos bemalen, ein weiterer mutiger Held hat den Maltisch verlassen. Obgleich er weder besonders mutig noch heldenhaft erscheint... Er murmelte die ganze Zeit etwas von Verrat-Verrat... :skaven:

 

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Ein großartiges Modell, das ich mir vor einigen Jahren eigens für dieses Projekt gekauft hatte, ist nun endlich einsatzbereit: „Mir nach, ich folge euch-Ihnen...“

bearbeitet von Herr Sobek
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