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vor 3 Stunden schrieb Aun Jan Kauyon:

Schön geworden die Lady und das Freehand in V2 auch deutlich besser. Und da sind sie alle bemalt. Klasse. 

 

 

Freut mich, dass es Dir und Euch gefällt! ^_^

 

Hatte zwar echt Überwindung gekostet, ein technisch einwandfreies Freehand auszulöschen, und  das Ganze nochmal komplett neu aufzuziehen, aber das Ergebnis war es deutlich wert; und es entspricht fast nahezu dem, was ich anfangs dafür geplant hatte.

 

Zitat


Hast du mal überlegt noch die Dächer zu tuschen? Oder rot einsprühen und dann Tusche drüber. Dürfte nicht viel Aufwand bedeuten. Wo du schon so unglaublich viel für die Figuren getan hast. 

 

Ja, schon.

 

Höchstwahrscheinlich die Dächer mit einem verdünntem braunen Ink tuschen, und dann die Basis der Dächer (den tragenden Rahmen) braun färben. Das habe ich bei anderen gesehen, und das sieht sehr gut aus. 

Dann wollte ich noch so ein unregelmäßiges Steine-Muster auf grauem Grund als Freehand auf die jeweils unterste Ebene der weißen Pavillon-Bases malen, damit der Übergang zum Spielfeld harmonischer wird.  

 

Aber das eher so zwischendrin, eben bei anderen Mal-Projekten währenddessen einschieben. 

 

:idee: 

 

Zitat

Aber jetzt mit den Markern kann das nächste Laternenjahr doch wohl tatsächlich mal gescheit abgehandelt werden. 🤭

 

Greets,

Jan 

 

:geheim:

 

Ich hatte tatsächlich angepeilt, so als "Belohnung" für das Erreichen eines Bemal-Milestones, mir gegen den Kings Man eine kleine "Boss-Battle" zu gönnen. Muss mich dazu aber wieder in meine Gear Cards und Charakter-Blätter einlesen, um die Survivors sinnvoll auszurüsten und zu führen. Hoffe, dass das dieses WE was wird.

 

Wenn nicht, dann aber schon zeitnah...! 

 

:buch: 

 

Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr ja mal eine thematisch passende "Boss Battle"-Musik für das Gefecht raussuchen, die man während des Kampfes gegen den Eisen-Mann gut hören kann, und dann hier vorschlagen.  

 

:schreiben: 

bearbeitet von John Tenzer
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Danke!       Ja, da hatte ich auch Schiss vor. Seitdem ich aber jetzt auf die sehr hautlastigen Kingdom Death Miniaturen umgestiegen bin (und meine paar Hautrezepte fest stehen) komme

So, ich habe noch einmal den Schirm neu nachgemalt, um das neue Freehand aufzutragen. Das neue Ergebnis gefällt mir weit besser, weil es wirklich nach leichten Astwerk aussieht, und nicht nach Blitzen

So, mit dem 12. TANG GARDEN Modell bin ich jetzt durch- und damit sind alle der Corebox-Modelle abgearbeitet. Das Freehand ist am echten Modell nicht derart prominent geworden, ändert aber nichts an d

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Review

 

Bei dem Brettspiel "TANG GARDEN" der Firma THUNDERGRYPH übernehmen 1-4 Spieler die Rolle von Gartenbau-, und Landschaftsarchtitekten, die im Auftrag des Kaiser Xuanzong den perfekten chinesischen Garten erstellen sollen.

Solo-Completed-0-1.jpg

Hierzu bedienen sich die Architekten Garten-Plättchen, die sie reihum auf das Raster des Spielfeldes legen, immer so, dass das neue harmonisch an eines oder mehrere schon gelegte Plättchen ob seiner Bodenstruktur (Wald, Gewässer, Felsformation) passend anliegt, diese fortführt oder abschließt. Der Garten wird dann noch mit Dekorationen garniert, die sich aus einem Stapel Handkarten ziehen lassen. Es stehen in der Basis-Box zur Verfügung: Blumen, Lotos, Vogelhäuschen, Koi-Karpfen, verschiedene Arten von Bäumen, dann Brücken und Pavillons. Diese lassen sich aber nur auf speziell hierfür markierte Bodenplättchen setzen.

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Dann ist natürlich auch das Panaroma für einen harmonischen und inspirierenden Gang im Park wichtig. Das Panorama wird aus je einem Satz großer und kleiner Panorama-Karten gezogen, und diese an einem der Ränder des Spielfeldes senkrecht in dieses gesteckt, als Kulisse.

Solo-miidgame.jpg

Zu guter Letzt bekommt man neben einem Startcharakter je nach Punktestand noch weitere Charaktere auf die Hand, die man gezielt auf entsprechend markierte Aussichts-Positionen im Garten platzieren kann, wo sie die ihnen liebste Kombination aus Gartenelementen beäugen. Der Kaiser liebt zum Beispiel den Blick auf Drachen, während sich die Schwertänzerin gerne von Wasserfällen inspirieren lässt, der Kaufmann schon mal passende Dörfer in der Ferne in's Auge fasst, und der Student es gerne so grün wie möglich hätte, die Kaiserin aber auf keinen Fall einen Blick auf die Dame werfen möchte.


Emperor-is-watching.jpg

Je nachdem, wie gut man seine Kombinationen spielt und wie clever man die Plättchen setzt, desto mehr Münzen erhält man vom Kaiser als Belohnung, was auf je für den entsprechenden Spieler vorliegenden Rasterkarte vermerkt wird. Belohnungen Im Spiel schalten Charaktere frei, diese wiederum sind wichtig für die Auswertung und haben noch je eine Sonderfertigkeit, mit der man den Verlauf des Spiels beeinflussen kann. So sind Charaktere oder Panoramen gewöhnlich stationär, können sich aber auch selten auf diese Weise umpositionieren.

Detail.jpg

Jeder Spieler bekommt auch noch eine Reihe Laternenmarker in die Hand, mit denen sich weitere Züge modifizieren lassen.

Am Ende gewinnt der Spieler, welcher am effizientesten seinen Beitrag zum Gartenbau geleistet, und so die meisten Münzen erwirtschaftet hat.

Draufsicjht.jpg

Standardmodus ist der Mehrspieler-Modus. Es gibt aber noch einen Solo-Modus, indem wie in Solitaire der Spieler die immer sich weiter reduzierenden Entscheidungsmöglichkeiten ausbalancieren muss, bis das kleinere Spielfeld komplett belegt wurde.

Hier zieht er gleichzeitig aus einem Stapel (von 4) seiner Wahl jeweils ein Gartenplättchen und eine Dekorationskarte und muss beide sofort auf's Feld bringen. Ist dies nicht möglich, und das Spielfeld hat noch freie Felder, ist das Spiel verloren. Sind aber alle belegt, werden dann noch die Charaktere, die dieser gesammelt hatte, auf dem Feld platziert und dann ausgewertet, wie gut er gewonnen hat.

Solo-Completed-1.jpg

Auch hier gibt es wieder Laternen-Marker, die einen zumindest kurzzeitig aus der Sackgasse fischen können, in die man sich bewegt hatte, indem sie es einem zum Beispiel ermöglichen, ein Gartenplättchen von einem Ablagestapel zu holen (und auszuspielen) oder nur ein Plättchen ohne Dekoration zu spielen.

Leicht ist der Solo-Modus indes nicht.

:schreiben: Fazit

TANG GARDEN wirkt erst einmal wie ein simples Familien-Spiel, ist es aber trotz recht leicht zu erklärenden Regeln nicht. Denn man muss schon gut 2-3 Schritte vorausplanen und antizipieren können, wie man seine Plättchen und Garten am besten für sich und gegen die Mitspieler nutzt. Da triumphiert Erfahrung; ein Veteran in diesem Spiel wird Neulinge schnell in den Karpfenteich spielen.

Dann ist das Game mit seiner Ikonographie auf den Karten und Plättchen auch leicht überdesigned; man muss schon manchmal sehr die Augen zusammenkneifen, um zum Beispiel ein Dorf-, von einem Wasserfall-Symbol zu unterscheiden.

Das alles macht das Spiel taktisch sehr anspruchsvoll, und eher etwas für erfahrene Brettspieler-Gruppen oder -familien, die sich gerne wiederholt damit beschäftigen wollen. Aber just for fun zum beiläufigen Runterdaddeln beim Kaffeeklatsch mit Tante Käthe, oder so, ist es eher nicht.

 

Auch ist die Gussqualität der PVC-Spielfiguren bisher noch eine kleine Lotterie. Manche sind recht scharf gegossen, dann wieder andere im Guss teilweise verschoben oder haben schlicht verzogene Details. Das diese nur als graues Plastik daherkommen, recht winzig sind, und bei flüchtigem Blick nur farblich durch die verschiedenfarbigen Basen voneinander zu unterscheiden sind, trägt nicht gerade zum atmosphärischen Erleben des Spiels bei.

 

Meines Erachtens wäre es besser gewesen, statt der Plastik-Minis die Charakter durch mit deren Artwork bedruckte Papp-Standees darzustellen, um reinen Brettspielern einen schnellen Einstieg in das Spiel und dessen Flair zu ermöglichen.

 

Die PVC-Figuren hätte man dann in separaten Packs für Liebhaber, Maler und Sammler als Optionale Erweiterung veräußern können. 

 

:nachdenk: 


Es gibt noch zwei Erweiterungen mit mehr Miniaturen/Charakteren, Bodenplättchen, Panoramen, Dekorationen und Spielmodi: Golden Age und Ghost Stories, von denen die letztere bisher nur Kickstarter-Exklusiv war.

bearbeitet von John Tenzer
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Am 2.5.2021 um 16:28 schrieb John Tenzer:

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So - habe mich hier auch mal wieder auf den neuesten Stand gebracht. Die Spielfiguren sind erste Sahne geworden, besonders obige hat es mir angetan! :ok:

 

Und ja - ich finde auch, dass Du bei den Dächern auch noch mit Farbe drangehen solltest. Die beißen sich sonst optisch mit den klasse bemalten Figuren und zerstören das Gesamtbild.

 

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Gern geschehen. :japan: 

 

Heute kam ein kleines Paket rein: Ein Pin-Ups of Death II Set.

 

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Das ist eines der drei klassischen Sets aus dem ersten Kickstarter, indes mit einem neuen Settlement Event und 4 preiswerten [Armor 0] Gearcards als Spielmaterialien drin. 

 

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Und eben die Plastikbausätze der Pin-Ups dazu.

 

Nicht alle der Damen werde ich behalten, sondern ein paar sowohl hier, als auch auf FB zum momentan anerkannten Standardpreis (20 € + Versand) versuchen abzusetzen. Falls also jemand von Euch Interesse hat, mag er hier schonmal Dips drauf anmelden. Weg gehen sollen (Links eingebunden):  
 

:schreiben: 

 

- Dragon Sacrifice Pinup (mit Artwork)

- Leather Queen Pinup (mit Artwork)

- Rawhide Dame Pinup (mit Artwork)

- Regeneration Suit Pinup (mit Artwork)

- Sunstalker Dancer Pinup (mit Artwork)

 

Bei Abnahme aller 5 auf einmal kann man sicher über einen Rabatt reden.

Ein paar weitere Modelle (etwas teurere OOP-Modelle) werden ebenfalls noch abgestoßen, beizeiten.

 

:nachdenk: 

 

An den neuen PuoD-Boxen III-V hatte ich kein Interesse, da ich die zwei Modelle, die drin über die Boxen verteilt waren und mich interessierten, schon vorab separat erwerben konnte (Gold Smoke Armor und Storm Knight Pinup).

Die Extra "Percival" Survivors Actions Tokens aus Box IV wären zwar nett gewesen, aber da man eh meistens nur mit 4 Charakteren spielt und ich den Satz für die Narrativen/Prolog-Survivors schon habe, dann doch peripher überflüssig. 

 

 

bearbeitet von John Tenzer
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Neuer Sonntag, neues Projekt! 

 

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Yopp!

 

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Gußrahmen waschen. 

 

:bildhauer: 

 

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Erinnert Ihr Euch noch, wie ich mich drüber gefreut hatte, die Tang Garden Modelle der Core-Box abgeschlossen zu haben, und erstmal glaubte, keine Pups-Mini-Modelle bemalen zu müssen? :facepalm: "Yeah, Joke's on you!" 

 

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Denn Mikazuki Angus ist noch kleiner als "The Child" von Tang Garden war. 

 

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Und der Rücken mit dem Freehand Tekkadan (Eisen-Blume) Symbol!

 

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Ich freue mich schon auf das zwanglose Zusammenklicken. 

 

EDIT: Ich wollte gerade den Witz machen, dass ich ab jetzt noch kleiner im Maßstab gehen und nur noch Daumennagel-große Modelle bemalen würde. Und dann schwante mir was...: :idee:

 

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Mika ist glücklicherweise das allerkleinste Modell, was ich in meinem Sortiment habe. Machte aber trotzdem Spaß, beide Versionen zu bemalen. Ab jetzt geht es Maßstab-bezogen wirklich nur noch aufwärts...! 

 

^_^ 

bearbeitet von John Tenzer
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Kleiner Zuwachs für meinen "Hort der Möglichkeiten" (finde ich besser als die Szeneübliche demotivierende Bezeichnung des persönlichen unbehandelten Figurenlagers "Pile of Shame"!):

 

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Keine Ahnung, was ich mit dem "Paket Face-Bases" anstellen werde, da ich mich ja für meine Spielfiguren von Haus aus für blanke Bases entschieden hatte. Aber es ist sicher gut, so einen Satz für Sondermodelle - und solche, die es werden wollen - in der Hinterhand zu haben. 

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Boro:

 

Das finde ich gut. Ich meide den anderen Begriff auch, denn mit dem kann ich nichts anfangen.

 

Ja, mir ist über die Zeit halt aufgefallen, dass in vielen Projekt-Titeln, aber auch in den Konversationen darüber, die jeweiligen Hobbyisten ihre Aktivitäten und Erzeugnisse instinktiv gern mit mehr oder weniger stark abwertenden Begriffen beschreiben oder in dieser Art darüber diskutieren. So, als wenn es eine zu ächtende Marotte oder Neurose wäre - wie Wasch-, oder Kontrollzwang - für die man sich gleich im Vorwege entschuldigen oder rechtfertigen müsse. 

Ich denke nicht, dass so ein Ansatz in der Präsentation der eigenen Freizeitbeschäftigung - die man ja eigentlich liebt und einem gewöhnlich jenseits dessen eine weitere Bandbreite guter Gefühle schaffen soll - auf diese Weise bei Außenstehenden dazu führt, dass diese dann offen und wertneutral aufgenommen wird.

 

Auch nicht, dass diese eigene Abwertung viel Basismotivation für die eigene Arbeit am Hobby schafft. Denn Sprache und Gedanken beeinflussen sich und die eigene Gemütslage (aber auch das eigene Bild nach Außen hin) gegenseitig, und man tut an sich selbst gut daran, für sein eigenes Seelenleben (und einen guten, konstruktiven Umgang mit Anderen) bewusst die eigene Sprache zu pflegen.

 

Daher eben die Suche nach und Nutzung von positiveren Bezeichnungen und Umschreibungen meinerseits, in der Absicht (zumindest), einen (latent) selbstbewussten und motivierenden Effekt zu erzeugen - auch wenn mir selber durchaus mal der ein oder andere Lapsus unterlaufen oder Groll entfahren mag (da will ich mich sicher nicht zum Heiligen erklären, hier!).

 

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@John Tenzer

Interessanter Punkt. Wobei ich über den Stein des Anstoẞes "pile of shame" für mich nie mehr als eine witzige bildhafte Metapher, die mehr pile als shame war, draus gemacht habe.

 

Was mich aktuell stört ist auch zB nicht die Masse an Zeugs, das ich habe, sondern das Unübersichtliche und noch mehr das Unfertige.

 

Im Grunde will ich nix davon loswerden, oder sehe es als negative Last. Und die fehlende Ordnung könnte ich genausogut beim Schiffsmodellbau, Briefmarkensammeln oder Im RC-Modellbau haben.

 

Da man sich und andere aber durch Sprache auch ein Stück weit programmiert ist der Ansatz dennoch sehr spannend und wert aufzunehmen.

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Ich hatte selbst in einem meiner Threads mal den Begriff PoS verwendet, bis dann irgendwann mal jemand (warst das nicht sogar du @John Tenzer) den Begriff Shelf of Possibilities vorgeschlagen hat. Den finde ich wesentlich sympathischer, seitdem verwende ich lieber den. Mit dem Begriff PoS setzt man sich ja letztens Endes nur selbst unter Druck, das MUSS noch fertig werden, sonst ist es ein ewiger Schandfleck. Und sobald ein dauerhaftes MUSS mit einem Hobby verbunden ist, ist es kein Hobby mehr, sondern mehr eine Last.  Hobby soll Spaß machen.

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Ich hatte nie einen "Pile of Shame", da ich mich nicht für mein Hobby schäme. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich glücklicherweise Kaufanreizen inzwischen absolut widerstehen kann und mir tatsächlich nur kaufe, was ich benötige und in absehbarer, kurzfristiger Zeit bemalen kann und werde. Mein Problem aktuell ist eher, dass ich Schwierigkeiten habe die Sachen zu kaufen, die ich unmittelbar benötige...

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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Wobei ich hier jetzt aber auch mal sagen muss, dass es bei "Pile of Shame" NICHT darum geht, dass man sich für das Hobby schämt, sondern darum, dass noch soviel unbemalt ist.

Denn sonst würde Pile of Shame sich auch die BEMALETEN Mini beziehen, was - wir wir wissen - nicht der Fall ist. :verbot:

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Vielleicht als kurzer Einwurf meinerseits zur "Moderation" der hier angestoßenen Diskussion:

 

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Ich würde mich nicht zu sehr an dem speziellen Begriff "P.o.S" an sich aufhängen - ich sehe mich ja nicht als Sprachpolizist, der meinen Mitmenschen die Wortwahl vorschreiben möchte. 

 

Mir ging es eher um das, was @Drachenklingeaus meinem Kommentar treffend als generellen Denkansatz herausgearbeitet hatte: 

 

vor 8 Stunden schrieb Drachenklinge:

Da man sich und andere aber durch Sprache auch ein Stück weit programmiert, ist der Ansatz dennoch sehr spannend und wert aufzunehmen.

 

Den Hinweis auf die Wechselwirkung von Sprache und Seelenleben, und wie man durch das Eine Einfluss auf das Andere haben kann. Nachhaltig. 

 

Das hatte @Kalfan ja sehr gut mit seinen eigenen Beobachtungen bestätigt, indem auch er für ein und dieselbe Situation zwei unterschiedliche Begriffe mit verschiedenen emotionalen "Klangfarben" im Verlauf benutzt hatte ("Shelf of Possibilities" anstatt "P.o.S.").  

 

:schreiben: 

 

Mindset lässt sich durch eine kontrollierte Anwendung von Sprache, Habitus, Gestik und Körperhaltung sehr gut beeinflussen, und wenn man dieses über einen genügend langen Zeitraum entsprechend trainiert und kontrolliert, wird es zur Gewohnheit und Teil des eigenen Charakters - der ja auch in ständiger Korrespondenz mit der Umwelt steht, und dann eben auch von dort analysiert und reflektiert wird. 

 

Es liegt dann an einem Selbst zu entscheiden, ob man sich per negativer Rückkopplung selber runterziehen und entwerten, oder eben den Gegeneffekt über einen grundsätzlich positivistischen Handlungs-, und Denkansatz erzielen möchte. Die Möglichkeiten der Kontrolle hat man als Individuum tatsächlich, und nur darauf wollte ich hingewiesen haben. 

 

:idee: 

 

Es mag meine Aussage nun vielleicht trivialisieren, wenn ich ihn hier wieder aufführe, aber der Credo, den Bob Ross in seinen Lehrvideos mittels seiner "Psalmen" immer wieder runterbetete, ist da eigentlich ein gutes Beispiel für. Nicht ohne Grund existiert seine Arbeit ja mittlerweile als kulturelles Meme: 

 

 

„Uns passieren keine Fehler, nur kleine, glückliche Missgeschicke.“

 

^_^ 

 

 

bearbeitet von John Tenzer
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Es soll auch eine Rückkopplung dazwischen geben, wie Lautäußerungen die Mimik und dadurch auch die Stimmung beeinflussen. Helle Laute wie 'e' oder 'i' formen ein fröhlicheres Gesicht, und dunkle Laute wie 'u' oder 'o' ein grimmigeres. Und wir Deutschen haben dann noch diese unmöglichen Umlaute, da wird einem so manches klar...

 

Neurolinguistische Programmierung ist aber unwissenschaftlich.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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vor 3 Stunden schrieb Zweiundvierzig:

Neurolinguistische Programmierung ist aber unwissenschaftlich.

Es funktioniert sicher nicht so wie Computersprachen, aber Zusammenhänge sind sicher da.

Programmuerung als solches ist ja auch etwas, das eine fixe Abfolge von Befehlen definirt. Vielleicht ist da eher "Prägung" der besserer Begriff. Aber Geisteswissenschaftler waren noch nie gut darin, naturwissenschaftliche Begriffe zu adaptieren. ;D

 

Prägung passt mMn auch deshalb besser, weil es ein Prozess ist. Die Prägung kann zudem besser oder schärfer sein.

Die Beispiele im TED sind jedenfalls plausibel, was allein noch nix bedeutet, das ist mir klar.

Aber ein Zusammenhang von Sprache und Verhalten (eigenes, anderes) ist mMn offensichtlich und quasi nur noch nicht belegt.

 

Aber ich warte das gelassen ab. Einen Krieg fang ich deshalb nicht an. Ich denke aber seit dem TED-Beitrag ua mehr über stabile und elegante Brücken nach!

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Nun ja, artverwandte Techniken werden ja durchaus in der Psychotherapie/Verhaltenstherapie angewendet; von daher sehe ich da durchaus Wirkung. 

 

Ich habe eher das Gefühl, dass die Fraktion*, die da öffentlich behauptet, "Neurolinguistische Programmierung wäre unwissenschaftlich", sich nicht dabei in die Karten schauen lassen möchte, wie sie besagte "unwissenschaftliche" Praktiken eben selber zur Prägung von großen Massen an Zielpersonen einsetzen. Klassischer Taschenspielertrick, meiner Meinung nach. 

 

*geht nicht gegen Dich, Zweiundvierzig

 

Das zu diskutieren ginge aber schon wieder in den Bereich des Politischen, und da müssen wir in meinem Faden nicht wirklich hin, bitte!**:dagegen: 

**(Auch wenn ich es angeschnitten habe, ich weiß!) ^_^ 

bearbeitet von John Tenzer
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Mit unwissenschaftlich meine ich, was das Wort besagt: Seine Wirksamkeit konnte bislang nicht mit wissenschaftlichen Methoden belegt worden. So wie Homöopathie. Fertig. Mit Politik hat das gar nichts zu tun. Warum wird heutzutage jedes Thema gleich in die politische Schlammpfütze gezerrt? :D

 

 

 

 

 

 

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Alles gut! ;)  Ich wollte dem nur vorbeugen, falls jemand diesbezüglich in die Richtung nachsetzen wollen würde. 

 

Ansonsten, es kann gern ruhig und unbekümmert weitergeschnackt werden, bis es Sonntag dann mit GUNDAM-WIP-Bildern weitergeht. 

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Von meiner Seite auch alles gut. Ich würde NLP noch nicht mal mit Homöopathie vergleichen - letzteres ist in meinen Augen abgesehen von statistisch unauffälligen Plazebos völliger Quatsch, bei NLP schließe ich Wirkungen dagegen nicht kategorisch aus, ich stehe nur den vielen großen Behauptungen über dessen Wirksamkeit aufgrund der komplett fehlenden wissenschaftlichen Belege extrem skeptisch gegenüber, zum Beispiel was zum Thema NLP im Bereich Marketing oder Personalmanagement und auf vielen teuren Seminaren so in die Welt posaunt wird. Das macht meine Position zum Thema hoffentlich verständlich, selbst wenn man vielleicht eine andere Haltung dazu hat.

 

Daher warte ich jetzt lieber mal auf Deine  Gundam WIP-Bilder - finde ich als Unterhaltungsgrund ehrlich gesagt auch interessanter! :ok:

 

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Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei, was mich aufgrund meiner Erfahrung, dass wir zwei Süßen einen völlig anderen WordSpace zu nutzen scheinen nicht Wunder nehmen würde.

 

In den Psychowissenschaften sind wissenschatliche Studien ja so oder so knifflig, egal wie seriös.

Denn es fällt keine Kugel runter, wenn ich die Gravitation "einschalte" und es fällt kein Blei aus, wenn Subtsanz A zu Substanz B kippe.

Es ist IMMER eine Frage der Interpretation.

 

Klar ist auch, dass ich nicht einfach 10 min mit jemandem rede und es kann berechnet werden, was jemand als nächstes tut.

Aber permentes Einwirken führt zu Effekten. Bei manchen mehr, bei manchen weniger.

 

Die Beispiele im TED oben sind erstaunlich genug und es ist dürfte knifflig sein, die Beispiel ähnlich plausibel mit ausschließlich anderen Effekten zu erklären.

Jahrelang geprüft habe ich die Aussagen nicht, das ist hoffentlich klar.

 

Wenn ich mir aber das Leben allgemein so anschaue, dass ist die Aussage nahezu offensichtlich. Aus meiner Sicht. Ob und was hierzu in den nächsten Jahren bewiesen wird oder werden kann - und ob ich das mitbekomme ^^ - ist eine andere Frage.

 

Ich sehe es gelassen, habe aber aus diesem TED einige Denkanstöße mitgenommen. Sprache ist an sich ein mächtiges Werkzeug und ... mächtiger als das Schwert.

Inwieweit man Allerweltsbeispiele wie Mobbing, Falschaussagen, Lügen, Trösten, Suggestion, Mantras und dergleichen als sinnvoll zu erforschende Beispiele ansehen will, bleibt allen selbst überlassen.

 

Schlussendlich gings um den Pile of Shame (wobei ich neulich irrtümlich bile of shane las ^^), manchmal ist es auch der Pile of Demotivation. Manchmal der Pile of wasted or potential Money und manchmal der Pile of Opportunities. Manchmal eben der Pile of f**** many Miniatures.

 

Your pick. :japan:

bearbeitet von Drachenklinge
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vor 4 Minuten schrieb Drachenklinge:

Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei, was mich aufgrund meiner Erfahrung, dass wir zwei Süßen einen völlig anderen WordSpace zu nutzen scheinen nicht Wunder nehmen würde.

 

:D

 

vor 4 Minuten schrieb Drachenklinge:

In den Psychowissenschaften sind wissenschatliche Studien ja so oder so knifflig, egal wie seriös.

Denn es fällt keine Kugel runter, wenn ich die Gravitation "einschalte" und es fällt kein Blei aus, wenn Subtsanz A zu Substanz B kippe.

Es ist IMMER eine Frage der Interpretation.

 

Das ist richtig - aus diesem Grunde ist in der Psychologie ja zum Beispiel die Statistik ein wichtiges Mittel.

 

Ich bin auch der letzte der sagt, dass Sprache (und Körpersprache) keinerlei Einfluss auf Denken und Verhalten hat. Ich sage aber, dass sie sicher nicht maßgeblich und vor allem nicht einzig bestimmend sind (ich unterstelle hier jetzt auch keinem Teilnehmer an der Unterhaltung, so zu denken), denn es gibt viele andere Faktoren, deren Auswirkung auf Verhalten man tatsächlich wissenschaftlich belegen kann, wie zum Beispiel Blutdruck, Hormonhaushalt usw...

 

Ich würde den "Pile of Shame" eher "Pile indicating a chemical inbalance in the part of the brain which affects making reasonable purchase decisions" nennen. Dazu gibt es bestimmt auch aussagekräftige Studien... :D

 

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