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TabletopWelt

Querbeet durch historische Armeen


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Beginnen möchte ich mit dem sogenannten Dark Age.

Angefangen hat es, wie bei so vielen, mit Saga. Das hat aber nicht lange angehalten, da mir Saga nicht so liegt.

Mich faszinieren die historischen Massenarmeen. Das sieht einfach gut aus auf dem Tisch. Und mittlerweile gibt es auch genug günstige Wege sowas aufzubauen. Ich meine da speziell die Plastikboxen.

Als Regelwerk habe ich erstmal auf Field of Glory geschaut. Ist mir aber für den Einstieg zu komplex gewesen. Weiter gings mit Swordpoint. Das macht spass. Das Buch ist aber nicht so toll. Unübersichtlich und umständlich geschrieben. Das genaue Gegenteil dazu ist Hail Caesar. Klasse Buch. Macht spass darin zu lesen und ich verstehe es auch gut. Und es ist auf deutsch.

Durch Saga waren meine Figuren einzeln basiert. Für Swordpoint habe ich sie mit Magnetfolie versehen und auf größere Bases (40x40mm) getan. Das ist aber beim spielen nicht ganz so praktisch. Also habe ich erstmal die übliche Basierung für historische Tabletops vorgenommen. Alle Einzelbases runterbrechen, kratzen , fluchen (ist keine schöne arbeit).

 

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bearbeitet von Zavor
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Da sind die Burschen. Ursprünglich als Wikinger gedacht müssen sie aber auch als Sachsen, Dänen usw. herhalten.

Erstmal wird jetzt die Basierung fertig gestellt und die Truppen weiter aufgestockt.

 

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Oh, da bin ich mal gespannt und bleibe mit dran. Ist ja schon eine ansehliche Truppe! :ok:

Ich selbst habe mit historischem Armee TT angefangen, allerdings in 15mm, in grauer Vorzeit ;). Field of Glory hat bei mir auch nie "gezündet". In 15mm finde ich ja "By Fire and Sword" klasse, habe aber local kaum Spielpartner dafür, ist aber auch recht komplex das Regelwerk.

Swordpoint habe ich auch geholt, hab' da noch gemischte Gefühle...Werde sicherlich Kings of War historisch mal angehen...

Und nach dieser langen Vorrede mein Punkt:

 

Hail Ceasar habe ich nie getestet und bin sehr interessiert, da mehr zu erfahren. Daher meine Bitte an dich, zum Regelwerk und den Mechaniken, die dir gefallen was zu schreiben.

 

 

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Sehr schick! Da hast du bemaltrechnisch ja einen sehr hohen Standard bei einer stattlichen Horde Miniaturen durchgezogen!

Bin sehr neidisch, für sowas fehlt mir leider sowohl die Zeit und die Ausdauer :heul2:

 

Bin gespannt wie die Sammlung mit neuen Bases aussieht.

 

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Danke für die Rückmeldungen. Zu Hail Caesar schreib ich nach den ersten Spielen was.

 

Die Basierung ist fertig. Ging schneller als ich dachte.

 

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Und hier mal 2 Divisionen laut Hail Caesar.

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Eigentlich hatten Wikinger keine Kavallerie. Die sind glaube abgesessen zum kämpfen. Aber mit der Truppe will ich ja nicht nur Wikinger spielen.

Ja das sind die Reiter Rohans. Habe irgendwie keine anderen berittenen gefunden die mir gefallen haben.

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vor 9 Minuten schrieb Thom:

Eigentlich hatten Wikinger keine Kavallerie. Die sind glaube abgesessen zum kämpfen. Aber mit der Truppe will ich ja nicht nur Wikinger spielen.

Ja das sind die Reiter Rohans. Habe irgendwie keine anderen berittenen gefunden die mir gefallen haben.

 

Naja, bei großen Gefechten wurden sie wohl nicht eingesetzt, aber gerade bei kleineren Scharmützeln, Hinterhälten, etc. kann ich mir gut vorstellen, dass es zu einem Einsatz berittener Kämpfer kam. Auch die Wikinger werden gewusst haben, dass ein Pferd im vollem Gallopp für eine Truppe Infanterie, die keinen Schildwall stehen hat, ein ernsthaftes Problem darstellt. Dementsprechend finde ich es gut, dass du Reiter in deiner Armee hast. 


Wie ist das denn von den Größen Unterschieden? Weil HdR Modelle sind ja etwas kleiner als die Standard HeroScale GW Sachen. Passt das mit den historischen Figuren wieder gut zusammen?

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Die passen von der Größe gut zusammen. Die HdR Figuren sind nicht im Hero-GW-Scale. Die sind ja von den Perrys und haben auch die selben Größen wie deren Figuren. Ich finde es ganz gut, wenn die Größen ein wenig unterschiedlich sind. Das sieht realistischer aus. So ein Hüne ab und zu lockert das ein wenig auf. Menschen sind nunmal unterschiedlich. Was natürlich schwierig ist, ist was du meinst mit der unterschiedlichen Skalierung, wenn sie zu krass ausfällt.

bearbeitet von Thom
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Das sind ca. 300 Punkte Wikinger. Mit Kavallerie und eine andere Armee vieleicht ca. 350 Punkte.

Die ersten beiden Tests haben wir hinter uns. Hail Caesar spielt sich sehr schnell. Besonders durch die einfache und klare Bewegungsphase. Ab zwei Divisionen wird das Spiel erst interessant.

Die Befehlsphase ist ein Kernelement und lockert das Spiel auf. Es fühlt sich auch richtig an, das die Truppen nicht immer genau das gemacht haben, was gerade vom General gebrüllt wurde. Hannibal soll seine letzte Schlacht gegen die Römer ja aufgrund dessen verloren haben, dass seine Truppen seine Befehle nicht richtig umsetzen konnten. Das waren wohl auch irgend welche Hilfstruppen.

Ein weiterer Pluspunkt von Hail Caesar ist die Ähnlichkeit der Spielmechanik zu Pike & Shotte und zu Black Powder.

 

Als nächstes sind die Rosenkriege drann. Zwischendurch ab und zu mal noch ein paar Wikinger/Sachsen.

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Ich unterscheide die Infanterie in leicht, mittel und schwer.

Leichte sind ohne Helm und Rüstung. Mittel haben Helme, aber keine weitere Rüstung. Schwer haben Helme und Rüstung. Da es kaum bis keine leichte in den Armeelisten der Wikinger und Sachsen gibt, mische ich leicht und mittel, damit das ein bunter Haufen wird. Die Plänkler/Schützen habe ich jetzt mal außen vor gelassen.

Bei bedarf werden noch ein paar Berserker reingestellt um einen Bonus darzustellen. Ich schau mal, ob ich da ein paar brauchbare Fotos von hinbekomme.

 

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Die erste 300 Punkte Schlacht ist geschlagen worden. Auf der einen Seite waren Griechen mit zwei Divisionen.
Starke Infanterie (hauptsächlich Phalanxen) und Kavallerie. Alles sehr kompakt.
Auf der anderen Seite standen Kelten mit drei Divisionen. Die Infanterie in der Anzahl mehr aber den Phalanxen
 nicht gewachsen auf dauer. Und Kavallerie, welche auch zahlenmäßig den Griechen überlegen war.
Da die Kelten den frontalen Kampf der Infanterie auf dauer verlieren würde, haben sie die "Hannibal-Taktik"
angewand. Schwaches Zentrum und starke Flanken. Die Griechen sollten das Zentrum der Kelten eindrücken und die Kelten
auf den Flanken ihnen dann in die Seite oder Rücken fallen.
Soweit der Plan und ich war gespannt ob man das mit Hail Caesar auch so spielen kann.
Die Kelten sind in die Offensive gegangen. Das Zentrum zum angriff, eine Einheit links ist um die Griechen gelaufen mit
den Plänklern (da wurde sehr gut bei den Befehlen gewürfelt). Die Kavallerie rechts suchte auch gleich die Entscheidung mit der gegnerischen
Kavallerie.
Das Zentrum der Kelten ist nach 2 bis 3 Spielzügen auch eingebrochen. Auf der linken Flanke wurde eine Phalanx im Rücken angegriffen
und vernichtet. Die Kavallerie der Kelten hat ihren Kampf gegen die griechische Kavallerie gewonnen und war zum Ende des Spiels
im Begriff die griechische Infanterie zu flanken oder im rücken anzugreifen.
Das Spiel war knapp und hat spass gemacht. Die "Hannibal-Taktik" konnte gut nachgebildet werden. Besonders interessant war das
Kavalleriegefecht. Man muss dabei sehr auf sein Stellungsspiel aufpassen. Wo steht der Kommandant, wo und wie sind meine Einheiten ausgerichtet,
welchen Befehl mache ich zuerst, nutze ich sichere Befehle, usw.
Selten so ein intensieves Tabletoperlebnis gehabt. Es war sehr warm und ich habe zwei Stunden vergessen etwas zu trinken, so gefesselt war ich.

 

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Danke für den Erfahrungsbericht. Da hört sich Hail Caesar interessant an.

Die Bilder sind auch gut, bekomme ich doch so einen guten Eindruck vom Spiel.

Eine Nachfrage habe ich noch: Ist die keltische Kavallerie der "griechischen" qualitativ oder quantitativ überlegen gewesen? 

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