Jump to content
TabletopWelt

Empfohlene Beiträge

Nun, ich gestehe, manchmal war es geringfügig unübersichtlich, aber konfus und konzeptlos so eigentlich nicht;

zumindest nach meinem Verständnis konnten sie die Entwicklungen (der Story wie auch der Charaktere) immer gut rüberbringen.

Daß man einige der separatfilme für weitere, tiefergehende Infos sehen mußte fand ich unglücklich, aber naja.

 

Aber auch bei "Battlestar" war es so wie mit allen Serien, die ich in der Vergangenheit konsumiert habe - und glaubt mir, junge Padawane, das waren einige -

es gibt nun mal keine Serie, in der nur gute Folgen produziert werden; ca. ein viertel der Folgen ist meistens eher so "meh", manchmal unterirdisch.

Also wenns (für euch) bei "Battlestar" mal qualitativ nicht so prall war, ich kann euch gut verstehen, ging mir auch zuweilen so.

  • Like 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 21 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Hat nichts mit der aktuellen Unterhaltung zu tun, aber das Folgende brachte mich zum Schmunzeln:

hehe ... nice, der hat mich drei Augenblicke gekostet. ^^

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das große Problem, das ich mit der dritten Trilogie rückblickend habe ist der erzählerische Flickenteppich und die ständigen Referenzen an die historisch erste, intern chronologisch mittlere Trilogie. So schön es ist, Figuren wie Han Solo, Chewbacca, Lando oder Luke oder die Wracks von Sternzerstörern oder dem Todesstern zu sehen, das war halt oft einfach nur Fan-Service erster Güte, der die treuen Anhänger der ersten Stunde mit ins Boot holen sollte und inhaltlich geht man einen Schritt vor, nur um hastig zwei zurück zu gehen, um diese Leute nicht vor den Kopf zu stoßen. Vieles hat man schon (besser) gesehen. Ein neues Galaktisches Imperium, ein neuer Todesstern, eine neue Rebellion, Lichtschwertduell von Held und dunklem Ritter im Thronsaal,... warum muss man das alles halbgar wiederkauen?

 

Sicher hatte es die intern-chronologisch erste Trilogie einfacher, weil man wusste, wohin es führen würde und eigentlich nur auserzählen musste, wie genau es dazu kommen konnte, aber man hätte es auch sein lassen können. Ich fand die Klonkriege bekanntermaßen weitaus interessanter, als sie nur ein Satz von Obi Wan Kenobi waren, eine dunkle Erinnerung an vergangene Zeiten. Dass sie die Klonkrieger dann mit dem Fan-Favourite Boba Fett bzw. dessen Vater verwoben haben, schlägt in die gleiche Kerbe: Boba Fett war wesentlich interessanter, als er keine richtige Geschichte hatte außer den Gerüchten, die sich um ihn rankten. Er hat kaum gesprochen, wurde vor allem durch sein ikonisches Äußeres und hin und wieder Kommentare anderer Figuren charakterisiert. Episode III schließlich hab ich mir damals nur deshalb angesehen, weil ich in Bild und Ton miterleben wollte, wie genau am Ende Darth Vader im Feuer geboren wird, aber der ganz Weg dorthin hätte insgesamt auch ein Stand-alone  Prequel sein können, ähnlich Rogue One, keine zehnstündige CGI-Materialschlacht in drei Akten.

 

Eines der frühen Filmplakate mit dem jungen Anakin vor dem Schatten von Darth Vader mit charakteristischem Helm und Umhang hingegen hat sich mir eingebrannt, das finde ich nachwievor richtig stark.

 

Das von @Zweiundvierzig angesprochene Problem der Abrahams'schen Mystery Box macht es nicht besser, denn so wirkt der erste Film der neuen Trilogie wie ein "same same, but (slightly) different" mit vielen ominösen Andeutungen und Richtungen, in die sich die Geschichte entwickeln könnte. Viel dieser Spannung verpufft im meiner Meinung nach schrecklichen Last Jedi dann einfach, der Humor trifft so gar nicht meinen Nerv und inhaltlich ist eigentlich nichts wirklich hängengeblieben. Ich bereue den Kauf der DVD durchaus, auch nach dem zweiten Anschauen ergeben manche Sachen für mich keinen wirklichen Sinn oder sind schlecht geschrieben.

 

Dass da verschiedene Regisseure eingebunden waren, muss ja an sich auch kein Problem sein, aber in Rise of Skywalker konnte man ja ständig retroactive continuity beobachten: Wenn etwa Reys Herkunft im ersten Teil der neuen Trilogie als großes Geheimnis etabliert wird, im zweiten dann äußerst plump abgetan und entmystifiziert wird, um dann zum dominierenden Thema des dritten Teils zu werden, wirkt es wie ein Ringen der jeweiligen Regisseure um die Deutungshoheit in dieser millionenschweren Saga, zwei Egos die sich mit Popcorn bewerfen.

 

Was The Force Awakens immerhin geschafft hat, wenn auch mit einer Menge offensichtlichem Fan Service, war bei mir das Star Wars-Gefühl auszulösen, das auch Episode IX hervorgerufen hat - allerdings auch hier sehr kalkuliert durch lauter Anspielungen an die alten Filme und die bekannte Geschichte, die grandiose Musik, visuellen Bombast. Als ich aus dem Kino gegangen bin dachte ich "gut, dass ich das im Kino erlebt habe und nicht am heimischen Fernseher Sonntag Nachmittags auf der Couch", aber hängengeblieben sind vor allem visuelle Eindrücke: Palpatines Höhle, der Kampf in den Ruinen des zweiten Todessterns vor einem wütenden Meer, Bizarrowelt-Rey, der filmische Abschied von Carrie Fisher. Inhaltlich auch hier fast nichts.

Die Hatz nach dem magischen Sith-Kompass fand ich nach wenigen Minuten langweilig, ein notwendiges plot device, um die episodischen Handlungsstränge irgendwie zusammenzubinden.

 

The Rise of Skywalker sieht schon echt gut aus, ist aber erzählerisch recht dünn für die Geschichte die da aufgemacht wird (plot vs. story), hektisch dem Ende zustürmend, trotzdem werden komplett neue Figuren eingeworfen wie Zori Bliss, die man für Merchandise oder Auftritte in Spin-Offs und Serien platziert hat. Dass der große Bösewicht von The Force Awakens lediglich eine Marionette und ein Täuschkörper war, wird ebenfalls relativ beiläufig abgetan. Im dritten Film der Trilogie mit der Armee der Sith quasi kurz vor knapp eine neue Großmacht im Galaktischen Bürgerkrieg aus dem Hut zu zaubern, damit unsere Helden am Ende nicht einen weiteren Todesstern sprengen müssen, finde ich auch enorm schwierig. Da sind wir wieder bei der Materialschlacht. Eine Flotte Sternzerstörer und ein schier unsterblicher Hexenmeister machen daraus halt nicht zwangsläufig ein episches Finale.

 

Es wirkt auf mich auch nicht, als wäre das der große Handlungsbogen, der letztlich alle Filme verbindet und zu einem runden Gesamtwerk werden lässt. Einzig die erste Trilogie (IV-VI) ist für mich ein gelungenes Trio, wobei Eine Neue Hoffnung bzw. Krieg der Sterne ja sogar als standalone funktioniert (funktionieren musste). Aber mit dem zweiten Film merkt man, das da eine Geschichte aufgemacht wurde, die größer ist als ein einziger Film. Auch wenn sowas wie "Todesstern kaputt - bauen wir einfach einen neuen, das wird schon nicht zwei Mal schiefgehen" schwierig ist, ein Mal kann man das machen. In The Force Awakens war es einfach nur noch "meh".

 

So. Ich weiß gerade nicht, wo das noch hinführen soll, also beende ich das hier mal. Man muss es nicht tottreten, aber an sich finde ich das durchaus interessant, wie die neue Trilogie so wahrgenommen wird, auch im Gesamtzusammenhang.

bearbeitet von Herr Sobek
  • Like 7

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die neue Generation Hollywood-Popcorn-Kino - und besonders Disney - kann nur noch Dekonstruktion, Fan-Service, SJW, und aggressiven Feminismus (und ich weiß, dass die letzte Aussage einigen von Euch bitter Augen rollen läßt, aber das ist nun mal gerade der Trend - bis auf Villeneuve, aber der läuft abseits). :ka: 

 

Nicht ohne Grund ist von all den Disney-SW-Realfilm-Produktionen "The Mandalorian" das beliebteste Produkt, weil diese Produktion sich auf die Wurzeln von Star Wars (Western/japanische Film-, aber auch Manga-Kultur [Lone Wolf and Cub]) aber auch dem klassischen 80er Jahre Episoden-Rahmen-Konstrukt besinnt, und nicht einfach zwanghaft Charaktere oder die Handlung einer fiktiven Welt dem irdischen, aktuellen politisch korrektem Ideal unterordnet. 

 

 

 

bearbeitet von John Tenzer
  • Like 4

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb Herr Sobek:

Eines der frühen Filmplakate mit dem jungen Anakin vor dem Schatten von Darth Vader mit charakteristischem Helm und Umhang hingegen hat sich mir eingebrannt, das finde ich nachwievor richtig stark

Stimmt. Das Plakat allein fand ich stärker als den ganzen E1.

  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So, Kinnas, ich habe die obere Rumpfhälfte fertig bemalt und lackiert, und in den Seitenflächen sind über 300 Löcher für 0,5mm Fiberoptics. Von Greenstrawberry habe ich auch schon eine Benachrichtigung erhalten, dass meine Bestellung bearbeitet wurde und in Kürze unterwegs ist. Tschechische Republik ist auch EU, oder? Dann sollte sie ja nicht im Zoll hängen bleiben.

 

1033113801_STDWIP055.thumb.png.aa09e8a7fff0fbc135b740d5beee2b58.png

 

1339234616_STDWIP056.thumb.png.9cbd272137b42c2c328a66ebc99ebe63.png

 

  • Like 12

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 22 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Tschechische Republik ist auch EU, oder?

 

Ja. Offizielles Zahlungsmittel ist nicht der Euro, aber sie sind EU-Mitglied, also Schengen-Raum. An der Abfertigung von Paketen sollte sich außer eventueller zeitlicher Verzögerung wegen IhrWisstSchonWas eigentlich nichts geändert haben.

bearbeitet von Herr Sobek
  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Man, so in der Draufsicht fällt mir erst auf, wie breit das Teil eigentlich ist. Irgendwie hatte ich den so im Kopf immer viel „spitzer“ in Erinnerung. Aber der ist ja fast breit wie lang :ok:

 

Bin ja echt gespannt, wie der bei dir nachher beleuchtet aussieht. So wie ich das verstanden habe, werden die Lichter dann ja unterschiedliche stark leuchten oder? Und das mit dem „startenden“ Triebwerk kommt auch? 

 

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

vor 2 Stunden schrieb Zweiundvierzig:

So, Kinnas, ich habe die obere Rumpfhälfte fertig bemalt und lackiert, und in den Seitenflächen sind über 300 Löcher für 0,5mm Fiberoptics.

Von Greenstrawberry habe ich auch schon eine Benachrichtigung erhalten, dass meine Bestellung bearbeitet wurde und in Kürze unterwegs ist.

Tschechische Republik ist auch EU, oder? Dann sollte sie ja nicht im Zoll hängen bleiben.

 

Nein, das ist gar kein Problem.

Ich habe schon diverse male bei "trolls under the bridge" bestellt, die sitzen auch in der Tschechei,

und da gab es nie irgendwelche Verzögerungen am Zoll, höchstens wenn der Postweg sich mal hinzog.

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb Anderson:

Man, so in der Draufsicht fällt mir erst auf, wie breit das Teil eigentlich ist. Irgendwie hatte ich den so im Kopf immer viel „spitzer“ in Erinnerung. Aber der ist ja fast breit wie lang :ok:

 

Das täuscht ein wenig - er hat schon einen recht spitzen Winkel. Auf dem Foto kommt das durch die perspektivische Verzerrung - die Kamera war in einigem Abstand über der Brückensektion, aber das Modell ist so groß, dass es dennoch zu sichtbaren perspektivischen Verzerrungen kommt: Man sieht auf beiden Bildern kurz hinter den vorderen langen Einkerbungen der Außenkanten zwei eng beieinanderliegende Panel Lines, die von einer Rumpfkante quer über den Rumpf zur gegenüberliegenden Außenkante gehen. Die treffen sich mittig in einem Knick. In der direkten Draufsicht wären die gerade ohne Knick, der perspektivisch durch den flachen Knick des Rumpfes entlang seiner Längsmittelachse zustande kommt.

 

vor einer Stunde schrieb Anderson:

Bin ja echt gespannt, wie der bei dir nachher beleuchtet aussieht. So wie ich das verstanden habe, werden die Lichter dann ja unterschiedliche stark leuchten oder? Und das mit dem „startenden“ Triebwerk kommt auch? 

 

Da ich mit Fiberoptics arbeite werden die Lichter am Rumpf gleich hell leuchten - wie beim Studiomodell. Nur die längeren 'Lichtgallerien' oben entlang des Hangars werden heller sein, und die 3 Haupttriebwerke sowie die vier kleineren Triebwerke werden jeweils einzen durch eine LED beleuchtet und sehr hell sein. Nicht nur die Triebwerke werden einen Startmodus haben - bevor die losgehen, gehen erstmal in Sequenz unterschiedliche Bereiche der Lichter am Rumpf an. Der Light Kit hat da 6 oder so nacheinander angehende Lichtelemente, in welche die Fiberoptics münden. Je nachdem, welche Fiberopticverbünde man mit welchem Lichtelement verbindet kann man so beim Montieren des Light Kit festlegen, welche Segmente zuerst angehen, und in welcher Reihenfolge die Segmente angehen.

 

Darüber habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht, und ich wollte Brückensektion und Hangar als erstes angehen lassen, und dann die erste Gruppe von Lichtern der Aufbauten zusammen mit der ersten Gruppe in den Seitengräben Seitengräben, dann jeweils eine zweite Gruppe, und zuletzt die Lichter in den flachen Aufbauten an der Rumpfober- und Unterseite. Dann starten die Haupttriebwerke, und dann die vier sekundären Triebwerke.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
Perspektivisch hat nichts mit Fischen zu tun!
  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sagst Du mir nochmal, was das Waffenkonzept bei diesem Schiffstyp ist? Ein Träger ist es nicht, so groß wie der ist, könnte derja viel mehr mitschleppen.

Er hat keine Maingun um direkt Schiffe zu killen und auch keine MainBatteries für ein Linienschiff, oder Wallschiff im Raum.

Ich kenne keine wirkliche Szene, wo er massiv Landungstruppen und Landungsboote ausschickt. WAS genau MACHT das Ding denn nun?

 

Ist das einfach eine fliegende Garnison? Von allem ein hißchen, aber nix richtig?

Ich habe das nie ganz verstanden. :(

 

 

Jedenfalls wieder eine Hammerbemalung, die man wohl nur wirklich schätzen kann, wenn man auch davorsteht. Ein echtes Vitrinenschätzchen.

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 5 Minuten schrieb Drachenklinge:

Sagst Du mir nochmal, was das Waffenkonzept bei diesem Schiffstyp ist? Ein Träger ist es nicht, so groß wie der ist, könnte derja viel mehr mitschleppen.

Er hat keine Maingun um direkt Schiffe zu killen und auch keine MainBatteries für ein Linienschiff, oder Wallschiff im Raum.

Ich kenne keine wirkliche Szene, wo er massiv Landungstruppen und Landungsboote ausschickt. WAS genau MACHT das Ding denn nun?

 

Ist das einfach eine fliegende Garnison? Von allem ein hißchen, aber nix richtig?

 

Das letzte trifft es ganz gut. Eine mobile, schnelle, Raumstation und gleichzeitig das Hauptschiff einer Angriffs/System-Flotte, zur Einnahme oder Besatzung eines Planeten(sytems). Der ISD ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau der imperialen Flotte.

Die Batterien werden sowohl für Orbital-Bombardements als auch für Großschiff-Kämpfe eingesetzt. Eines dieser Schiffe reichte gewöhnlich, um jeden moderaten Widerstand ohne große Hilfe einzustampfen.

 

https://starwars.fandom.com/wiki/Imperial_II-class_Star_Destroyer

 

Zu dem ausgedehnten Jäger-Kontigent, was ein ISD II trägt, hat er dazu noch einiges an Bodenfahrzeugen und über 9000 Sturmtruppler zur Verfügung. 

 

Landungstruppen von ISDs sind zum Beispiel in Ep.IV auf Tatooine zu sehen oder eben beim Sturm auf die Rebellenstation auf Hoth in Ep.V. Das Orbitalbombardement gab es in der letzten Staffel Rebels zu bewundern. 

  • Like 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube ein ganz wichtiger Punkt eines ISD ist auch einfach die Bedrohlichkeit und Macht, die er ausstrahlt.

 

Dazu dann über die Außenlautsprecher den Imperial March gespielt und jeder Widerstand zerbricht ;)

  • Like 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 16 Minuten schrieb Delln:

Ich glaube ein ganz wichtiger Punkt eines ISD ist auch einfach die Bedrohlichkeit und Macht, die er ausstrahlt.

 

Dazu dann über die Außenlautsprecher den Imperial March gespielt und jeder Widerstand zerbricht ;)

 

Genau das - die Hauptaufgabe besteht erstmal darin, auf der Leinwand gleichzeitig fotogen zu sein und imposant, bedrohlich sowie dominant zu wirken. :D 

 

  • Like 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden schrieb Delln:

Ich glaube ein ganz wichtiger Punkt eines ISD ist auch einfach die Bedrohlichkeit und Macht, die er ausstrahlt.

 

Dazu dann über die Außenlautsprecher den Imperial March gespielt und jeder Widerstand zerbricht ;)

das ist es halt ... die Dinger wirken auf mich nie bedrohlich, wenn die alleine ankommen (oder mit anderen ISDs), denn eine Größenvorstellung hat man ja nur, wenn man das im Verhältnis sieht.

Ich verstehe das "Bedrohungskonzept" und in RogueOne schwebt doch so ein Ding über dieser Wüstenstadt (die dann von der Planetenkruste ausradiert wird), aber für mich wirkt es idR nicht ohne Bezugspunkt. Erst wenn dann die kleinen Flieger drumrumwuseln.

 

Und diese Pockenoberfläche reizt mich im Design auch nicht, selbst wenn da jeder Hubbel wie ein Haus ist. Was man glaubs im der lezten Folge sieht, als sie einen ISD zu Fuß stürmen wollen. Jedenfalls ... funktioniert bei mir das Konzept dieser Speerspitzen emotional nicht.

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Aber das macht doch nichts, @Drachenklinge - die Meinung einzelner Laien ist insignifikant im Vergleich zu der Macht der einhelligen Meinung von allen, die sich ausgiebig mit Designsprache, Bildsprache und Filmdesign beschäftigt haben. :D

 

Und dass Größe nur im Vergleich zu anderen Objekten vermittelt werden kann ist nicht richtig. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man Größe auch an kleinen Modellen vermitteln kann, die unter anderem auch von den Modellbauern von ILM genutzt wurden. Im konkreten Falle war das Modell alleine schon immens (zweieinhalb Meter lang!) und konnte dadurch mit so vielen kleinen Details ausgestattet werden. Die Größe eines Raumschiffes kann man auch durch die Winzigkeit und schiere Zahl an Lichtern vermitteln, was besonders in Filmen gerne gemacht wird. Und darüber, wie genial bildsprachlich komplett ohne Worte die Lage der Rebellen und die Macht und Reichweite des Imperiums 1977 in der Eröffnungssequenz von Star Wars anhand der Raumschiffe und wie sie gefilmt wurden vermittelt wird, sind schon genug kluge Worte verloren worden. :D 

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
  • Like 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

latest?cb=20200504142158

 

Die klangliche Anspielung des Musikstückes, mit dem Clone Wars wortlos endet, ist genial - die Clone verbindet sehr viel mit den Replikanten in Blade Runner. Beide wurden geschaffen, um in den gefährlichsten Situationen an den unmöglichsten Orten zu dienen, und wenn sie nicht mehr von Nutzen waren, wurden sie 'in den Ruhestand geschickt'. Beide hatten verkürzte Lebenszeit, und beide waren menschlicher als jene, die sie in Auftrag gegeben und geschaffen haben.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
  • Like 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 15 Stunden schrieb blackbutcher:

Habe am Sonntagmorgen die Serie auch zu Ende geschaut. Rest des Tages war ich melancholisch... 😅

 

Das kann ich nachempfinden!

 

 

Heute ist der Beleuchtungskit angekommen. Der Preis war stolz, aber ich bin von dem Design überzeugt - das Motherboard ist klein und kompakt, die Stromverteilung zu den LEDs erfolgt über Stecker und entsprechende Aufnahmen auf dem Motherboard, die LEDs für die Rumpfbeleuchtung jeweils 3 LEDs auf 3 Boards, die mit einem Aufsatz lichtdicht gemacht werden und der es einfach macht, 9 Bündel Fiberoptics exakt von jeweils einer LED mit Licht gefüttert zu werden. Das Beste: Die 9 LEDs starten in Sequenz, also kann man 9 Sektionen der Rumpfbeleuchtung differenzieren. Die Haupttriebwerke starten, flackern dann kurz stärker und variieren dann in Beleuchtungsstärke rauf und runter in einem Loop. Die vier Hilfstriebwerke starten zusammen verzögert, und gehen nach einer Weile aus, später wieder an, und das auch in einem Loop. Das Motherboard wird über einen Micro USB-Anschluss mit Strom versorgt - wird also ein Star Destroyer mit Micro USB-Anschluss. :D 

 

Ich bin die letzten Tage auch schon fleissig dabei, die untere Rumpfhälfte zu bemalen und habe sie für die Beleuchtung vorbereitet - viele kleine Löcher gebohrt, Triebwerke aufgedremelt...

 

Bilder kommen heute noch ein paar, und ich hoffe, über das verlängerte Wochenende dank Brückentag mit den Fiberoptics beginnen zu können.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
  • Like 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 39 Minuten schrieb Herr Sobek:

Er hat Brückentag gesagt. :skepsis:

 

Ich hoffe, ich werde jetzt nicht gesteinigt! Brückentag. Brückentag!!! :D 

 

201872385_STDWIP057.thumb.png.dd8455543e0cf7afcbded596233f12ef.png

 

Das Licht ist auf dem Foto natürlich viel krasser, als es in Wirklichkeit ist, aber ich mache hinten am Heck ein maßstabsgetreues kleines Warnschild dran (etwa 0,05mmx0,0075mm) mit dem Hinweis, dass man bitte nicht direkt in die Triebwerke blicken soll, wenn sie laufen. :D 

 

  • Like 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Ich hoffe, ich werde jetzt nicht gesteinigt! Brückentag. Brückentag!!! :D 

 

Wieso...? ist etwa... Weibsvolk anwesend? :ninja:

 

Ich werde am Freitag arbeiten. Auf dem Rücken von Krokodilen wurden schließlich schon die alten Pyramiden erbaut. 

Spoiler

🤫 Wahrscheinlich nicht.🤫

 

Aber ich bin sehr gespannt auf den beleuchteten Sternzerstörer, gerade weil das ganze Projekt nach einer Menge undankbarer Sisyphusarbeit klingt. 

Vielen großartigen Hobbyprojekten sieht man am Ende gar nicht an, welcher Aufwand da drinsteckt und genau das ist ja auch das Ziel, aber sowas ist eben mitunter höchst undankbar.

 

In diesem Sinne: Weiter so!

Ich bleib dran.

  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb Zweiundvierzig:

Heute ist der Beleuchtungskit angekommen. Der Preis war stolz, aber ich bin von dem Design überzeugt - das Motherboard ist klein und kompakt, die Stromverteilung zu den LEDs erfolgt über Stecker und entsprechende Aufnahmen auf dem Motherboard, die LEDs für die Rumpfbeleuchtung jeweils 3 LEDs auf 3 Boards, die mit einem Aufsatz lichtdicht gemacht werden und der es einfach macht, 9 Bündel Fiberoptics exakt von jeweils einer LED mit Licht gefüttert zu werden. Das Beste: Die 9 LEDs starten in Sequenz, also kann man 9 Sektionen der Rumpfbeleuchtung differenzieren. Die Haupttriebwerke starten, flackern dann kurz stärker und variieren dann in Beleuchtungsstärke rauf und runter in einem Loop. Die vier Hilfstriebwerke starten zusammen verzögert, und gehen nach einer Weile aus, später wieder an, und das auch in einem Loop. Das Motherboard wird über einen Micro USB-Anschluss mit Strom versorgt - wird also ein Star Destroyer mit Micro USB-Anschluss. :D 

Tönt verrückt und richtig fancy (ich finde gerade kein passendes Wort auf Deutsch, das mir passt für die Beschreibung) 😁

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.