Jump to content
TabletopWelt

Empfohlene Beiträge

vor 17 Stunden schrieb JimmyGrill:

Die Leute steigen immer noch auf dem selben Kack-Level ein wie vor 20 Jahren, aber der Berggipfel, das Plafond, liegt heute 10 oder 20 mal höher als damals.

 

Erstmal schöner und diskussionswürdiger Text der zum Nachdenken anregt!

 

jetzt muss man fairerweise aber auch sagen, es war noch nie so einfach den ganzen shit zu lernen. Das Internet bietet parallel zu der steilen Qualitätskurve auch einen Riesenfundus an Anleitungen, Tutorials, videos und Workshops. Vieles davon hinter der PayWall aber mit dem entsprechenden Investment ist das alles auf dem Niveau auch schnell lernbar. Zum Vergleich, ich musste mir die ersten Skills vor 20 Jahren noch autodidaktisch im stillen Kämmerlein beibringen.

Wer soll das also noch lernen?! Die Jugend von heute hat die Möglichkeiten und wenn ich mir das allgemeine Level anschaue nehmen interessierte die auch war. Wir älteren sollten und dürfen und damit nicht vergleichen, den die meisten von uns Lernen eh nicht mehr oder nicht mehr viel dazu. Da schließe ich mich selbst nicht aus. Mein Stil ist der von vor 10 Jahren aus meinem Zenitjahr in 2008. Seitdem ist da nicht mehr viel passiert. Das reicht beim GD noch für ein Commended aber für eine Trophäe schon lange nicht mehr. Um da wieder mitzuhalten müsste ich viel Entwicklung nachholen. Ab einem bestimmten Punkt verläuft die Entwicklungskurve aber flacher und die Jugend zieht davon.

Ich stelle deshalb mal die provokante These auf: Die Einsteiger, die das Level von heute nicht erreichen, hätten es früher auch nicht erreicht. Wir alten scheitern eher an unserer Comfortzone

 

Das darf jetzt gerne kritisch diskutiert werden.

 

VG GeOrc

bearbeitet von GeOrc
  • Like 6

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Minute schrieb GeOrc:

jetzt muss man fairerweise aber auch sagen, es war noch nie so einfach den ganzen shit zu lernen. Das Internet bietet parallel zu der steilen Qualitätskurve auch einen Riesenfundus an Anleitungen, Tutorials, videos und Workshops. Vieles davon hinter der PayWall aber mit dem entsprechenden Investment ist das alles auf dem Niveau auch schnell lernbar. Zum Vergleich, ich musste mir die ersten Skills vor 20 Jahren noch autodidaktisch im stillen Kämmerlein beibringen.

Wer soll das also noch lernen?! Die Jugend von heute hat die Möglichkeiten und wenn ich mir das allgemeine Level anschaue nehmen interessierte die auch war. Wir älteren sollten und dürfen und damit nicht vergleichen, den die meisten von uns Lernen eh nicht mehr oder nicht mehr viel dazu. Da schließe ich mich selbst nicht aus. Mein Stil ist der von vor 10 Jahren aus meinem Zenitjahr in 2008. Seitdem ist da nicht mehr viel passiert. Das reicht beim GD nich für ein Commended aber für eine Trophäe schon lange nicht mehr. Um da wieder mitzuhalten müsste ich viel Entwicklung nachholen. Ab einem bestimmten Punkt verläuft die Entwicklungskurve aber flacher und die Jugend zieht davon.

Ich stelle deshalb mal die provokante These auf: Die Einsteiger, die das Level von heute nicht erreichen, hätten es früher auch nicht erreicht. Wir alten scheitern eher an unserer Comfortzone

 

Das darf jetzt gerne kritisch diskutiert werden.

 

VG GeOrc

 

Das kann man nicht fett genug hervorheben. Das Malen zu lernen ist SO einfach geworden und diejenigen, die wollen, können auf ein riesiges Angebot an Lehrmaterial zurückgreifen.

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schöne Gedanken und Ausführungen, @JimmyGrill :ok:

 

Was die Bemalung angeht, da will ich mich kurz halten: Da ist ganz klar ein Quantensprung zu erkennen (aber natürlich auch, was die Qualität der Minis in der gesamten Breite, auch über Anbieter hinweg, betrifft, das ist ja der Wahnsinn, was da die letzten 10-20 Jahre so passiert ist). Für mich ganz persönlich gibts da mehrere Gründen, weswegen sich was bei mir verändert hat:

- Bereitschaft, Zeit ins Malen zu stecken (schnell eine Arme bemalt bekommen fürs nächste Turnier?)

- Handwerkszeug (Farben, Pinsel, Rest-Drum-Rum), welche ich mir gönne und welches überhaupt verfügbar ist (z.B. washes etc.)

 

Exemplarisch mache ich das für mich auch gerne im Vergleich mit alten Bildern fest:

- Musketenschützen, Imperium, Starterbox 6. Edition, bemalt irgendwann mal so 2003/04? (Grundfarben drauf, Base mit Streugras, fertig)

Stand_2004.jpg.998323694acaae0dde4d3c3429f4cdc3.jpg

 

- Sturmratten, aktuelle Modelle, bemalt Anfang 2019

20190507_230107.jpg

 

Ich bin kein begnadeter Maler und ziele auch gar nicht auf höhere Standards ab. Ich möchte gerne eine bemalte, spielbare Armee haben, die ich mir auch gerne mal in der Vitrine anschaue. Das gilt/galt für die oben gezeigten Musketenschützen (die ich schon seit bestimmt 10 Jahren gar nicht mehr besitze...) aber ganz sicher NICHT ^^

 

Verändert haben sich die oben genannten Parameter:

a) Es gibt deutlich bessere Tools, die für mein niedriges Bemallevel, mich zufriedenstellende Ergebnisse liefern und ich habe inzwischen auch das Geld, mir das zuzulegen, weil ich halt kein Student mehr bin :) (damals hatte man viel Zeit, wenig Geld, jetzt ist es zumindest bzgl. der Zeit andersrum ;) )

b) Mein Fokus hat sich geändert: Ich muss nicht mehr schnell eine Einheit bemalen, um noch schnell die letzte (vermeintliche) Listenoptimierung für das nächste nahende Turnier umzusetzen. Ich kann also die Bemalung einer Einheit in Ruhe angehen, ich male an, worauf ich Lust habe und nicht was bemalt werden "muss". Dafür bin ich recht dankbar (ginge heute zwar auch gar nicht anders, aber solchen "Hobbystress" nicht mehr zu haben, hat auch was für sich) und das leitet zum spielerischen Aspekt über...

 

- Kompetetives Gaming:

Auch wenn ich nie Turniere gewonnen habe und auf Teamturnieren von besseren Spielern mitgezogen wurde (:rotfl2:), für mich stand/steht stets im Vordergrund, das "spielerische Messen", Kampangenspiele waren nie so meins. Ich finde aber auch den Wettbewerbsgedanken gar nicht schlimm, manche werden dabei halt leider unentspannt und verbissen...so what. Da wird man im Alter ja auch entspannter ;) Ein ganz zentraler Faktor ist auch stets, wie viel Zeit man in die Beschäftigung der Stärken&Schwächen der Armeen steckt. @JimmyGrill hatte das am Beispiel der ETC Vorbereitungen erläutert, da habe ich damals auch viel mit @Yakup drüber gesprochen, der ja die ETC-Teams bis 2016 (?) oder so, oft begleitet hat.

Bei UB Spiele zu testen macht sicher mega Sinn, aber spätestens da würde es für mich total kippen, weil es dann nicht mehr um den Tabletop-Aspekt geht...aber hey :ka: das sind da nur meine 2cent.

Aber gerade bei den ETC fand ich es aber immer spannend zu beobachten, das andere, erfolgreiche Länder mit z.T. erheblich anderen Listen kamen, als die, welche hier im deutschen Diskurs als das "non-plus-Ultra" gefeiert wurden.

 

Die von @chiu beschriebene Listen-Beratung um die 2008-12 (meiner eigenen Spielhochzeit) war tatsächlich eine Katastrophe. Da wurden Newbies Listen empfohlen, die gerade "Flavor-of-the-month" einer Armee waren, mit denen man im Kreise seiner Kumpels nur Feinde bekommen hätte...diese eingeschränkten Blicke auf Listen waren/sind tatsächlich etwas schade. Vor allem, da sich Listenschwerpunkte immer wieder verschieben, siehe weiter oben Ausführungen zum internationalen Umfeld.

 

Letztlich liegt ja jedem Wachstum auch ein Wachstum in die Höhe inne, nicht nur in die Breite. Und je mehr Möglichkeiten es gibt, sich mit etwas zu beschäftigen, je mehr Austausch darüber möglich ist, umso eher werden "bessere" Ergebnisse möglich und sichtbar.

 

Als jemand, der fast 6 Jahre quasi aus allem raus war, kann man natürlich mit einer gewissen Naivität an sowas ran gehen. Offen gestanden, hoffe ich, mir diese zu bewahren, um nicht "wieder" in das Mühlrad zu kommen, dass das bemalt werden muss, was auf Turnieren gespielt werden muss. Von solchen teilbemalten Einheiten habe ich bei den Skaven wirklich eine ganze Menge....denen werde ich mich in den kommenden Jahren auch mal mit der angemessenen Ruhe widmen ;) #nooneleftbehind

 

EDIT: @GeOrc: Komfortzonen im Alter...ja, da ist sicher was dran. Aber ich würde widersprechen, was das Lernen angeht: Was Neues lernen geht IMMER :)

bearbeitet von melcher
  • Like 4

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schöner Text, der witzigerweise in eine Kerbe schlägt, wie ich sie gestern Abend mit einem Freund besprochen habe.

 

Natürlich gibt es ein viel höheres Plateau heutzutage und auch viel mehr Tools. Was aber GeOrc und Fuchs schön genannt haben, finde ich eben genauso wichtig: Das Internet hat dafür gesorgt, dass nicht nur Techniken und Anleitungen für professionelles Malen durch das Internet in einer Vielzahl zur Verfügung stehen, die wir bisher nie hatten, auch Workshops und reine Bemalforen führen dazu, dass sich dieser Bereich stark professionalisiert hat. Für mich als Maler mit mittlerem Standard, der halt saubere Modelle haben will, kommt aber noch ein anderer Faktor dazu: Die ganzen Hacks, die man im Netz findet, die eben nicht nur den guten und (semi-)professionellen Malern das Leben einfacher machen, sondern auch auf schnelle und spielarmeetaugliche Effekte zielen.

Farbige Spraydosen gibt es schon lange, aber ich bin als 15jähriger Nepp nie drauf gekommen, mir welche zu holen und damit Gelände zu sprühen, zu neben, ein bisschen mit Wash rumzusauen und dann ein halbegs schickes Ergebnis in einer Stunde zu haben. Da wurde alles brav mit Abtönfarbe gemacht :-D Ich hab "damals" das Malen (und Geländebauen) aus drei Quellen gelernt: Der Bretonenbogenschützen-Malanleitung aus dem Quellenbuch Warhammer Fantasy der 5. Edition, aus dem Buch "How to build Terrain" von GW aus der gleichen Zeit und durch lange Malabende mit Kumpels im Keller.

 

Was das Spielerische anbelangt gebe ich dir auch Recht und ich denke, dass es schwierig ist, einen Mittelweg zu finden. Zumindest ist mir das schwer gefallen, als ich mit Warmachine mehr auf Turniere gehen wollte. Da wollte man im Club natürlich auch den heißen Scheiß testen, gleichzeitig will man hier aber nicht die Neueinsteiger überfahren. Da ist für mich Zeit das Problem, und die Zersplitterung der Spielerschaft auf 1000 Systeme. Als wir alle im Club zu acht bis zehnt 40k gedaddelt haben, war immer jemand unterwegs, der dem Neueinsteiger ein witziges MatchUp ohne Min maxing bieten konnte. Als sich die Spielerschaft dann auf mehrere Systeme "zerbrochen" hat und wir nur noch zu viert waren, wurde das schwerer - da wir alle auch gleichzeitig andere Dinge tun mussten und es schon schwer war, den einen Spieltag zu organisieren, konnte man sich weniger auf den Nachwuchs konzentrieren.

Entsprechend kann man nur hoffen, dass man eine kritische Masse an Spielern hat, bei denen Formen der "Nachwuchsförderung" den nötigen Raum bekommen. Euer Münchner Spieletag mit Alten WHFBler, denen T9A näher gebracht wird, ist ja ein guter Schritt gewesen. Oder die wöchentlichen Clubabende aufteilen: An einem Abend ist Turnier Shizzle und an den anderen kommt jeder mit wonky Listen und konzentriert sich eher auf die Nachwuchsförderung. Hauptsache ist, man macht den Neueinsteigern das Spiel nicht madig (außer sie sagen von anfang an selbst: ich will die ausmaximierteste Scheiße spielen, die ihr mir bieten könnt, dann ist das was anderes ;-) )

  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ok, bei Bemalung scheint der Konsens also zu sein, dass es inzwischen auch besseres Material und mehr Unterstützung/Tutorials im Netz oder auf Workshops gibt... zumindest teilweise würd ich dem zustimmen. Wobei man mMn schon unterscheiden muss, was das Ziel ist... Joe-Schmoe-Bemalung einer ganzen Armee oder Vitrinenstandard von Einzelminis, ein Großteil des Angebots zielt ja auf Letzteres. Aber guter Punkt, auf jeden Fall.

 

vor 38 Minuten schrieb klatschi:

Was das Spielerische anbelangt gebe ich dir auch Recht und ich denke, dass es schwierig ist, einen Mittelweg zu finden. Zumindest ist mir das schwer gefallen, als ich mit Warmachine mehr auf Turniere gehen wollte. Da wollte man im Club natürlich auch den heißen Scheiß testen, gleichzeitig will man hier aber nicht die Neueinsteiger überfahren. Da ist für mich Zeit das Problem, und die Zersplitterung der Spielerschaft auf 1000 Systeme. Als wir alle im Club zu acht bis zehnt 40k gedaddelt haben, war immer jemand unterwegs, der dem Neueinsteiger ein witziges MatchUp ohne Min maxing bieten konnte. Als sich die Spielerschaft dann auf mehrere Systeme "zerbrochen" hat und wir nur noch zu viert waren, wurde das schwerer - da wir alle auch gleichzeitig andere Dinge tun mussten und es schon schwer war, den einen Spieltag zu organisieren, konnte man sich weniger auf den Nachwuchs konzentrieren.

 

Ich glaube, sowas in der Art braucht es wirklich - explizite Abende zum Austesten und den Leuten was Beibringen. Ich seh es bei uns ja auch, die Meisten wollen ja nur ihre Turnieraufstellung verfeinern, und da bin ich ja auch dabei. Nur manche Matches machen so dann fast keinen Sinn mehr...

Ich nehm diese Idee gleich mal in den Speicher auf :ok:

 

Die 1000-Systeme-Seuche ist halt auch immer so ein Ding... die Systeme fressen sich gegenseitig so lange tot, bis fast keines mehr auf sich allein gestellt funktioniert :(

 

 

 

Am 2.6.2019 um 18:46 schrieb obaobaboss:

Du hast mir die Augen geöffnet und ich werde ab jetzt malerisch und spielerisch nicht mehr so fanatisch nach Spitzenleistungen streben. ;)

Endlich! Hab Mitleid mit uns normalen Sterblichen! :herzen:

 

  • Like 4

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich muss auch gestehen das ich damals meist nur im Forum abgehangen bin anstatt selbst mal den Pinsel zu schwingen. So bin ich nie fertig geworden. Irgendwann waren paar Jahre rum und man hatte nur 1-2 kleine Testspiele gemacht, ne halb bemalte Armee und legte halt das Zeug weg. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 12 Stunden schrieb JimmyGrill:

Ich glaube, sowas in der Art braucht es wirklich - explizite Abende zum Austesten und den Leuten was Beibringen. Ich seh es bei uns ja auch, die Meisten wollen ja nur ihre Turnieraufstellung verfeinern, und da bin ich ja auch dabei. Nur manche Matches machen so dann fast keinen Sinn mehr...

Ich nehm diese Idee gleich mal in den Speicher auf :ok:

 

Vielleicht auch mal ne Aufbau-Liga organisieren oder ein paar Abende mit 2000 Punkten ansetzen, dabei etwas mehr Wert auf Kern legen, damit die generellen Prinzipien des Spiels besser verinnerlicht werden.

Den Turnierspielern bietet sowas auch mal die Möglichkeit, ne neue Truppe zu starten (Aufbau-Liga) oder aber Einheiten zu testen, die sie interessant finden, bislang aber nicht auf den Tisch gebracht haben.

 

vor 12 Stunden schrieb JimmyGrill:

Die 1000-Systeme-Seuche ist halt auch immer so ein Ding... die Systeme fressen sich gegenseitig so lange tot, bis fast keines mehr auf sich allein gestellt funktioniert :(

 

Segen und Fluch - auf der einen Seite ist das natürlich total valide, dass alternative Spiele entstehen und es macht auch wirklich Spaß, mal über den Tellerrand zu schauen.

Für mich bedeutet das aber auch, dass sich Clubs besser organisieren müssen und sich zusammenschließen müssen. Überall findet sich ne kleine Truppe, die Malifaux spielt, dann ne kleine Truppe Guild Baller, die 9th Agler sind in anderen Räumlichkeiten und die WMHler wieder an ner vierten Stelle. 40k geht immer irgendwo irgendwas. 

Wenn man das alles unter einem Dach bündelt, wirkt man nach außen attraktiver für neue Mitglieder, kann schneller zwischen den Spielen wechseln und neugierige aus anderen Spielen ansprechen und zu guter letzt gibt es Aspekte am Hobby, über die ich unabhängig vom Spielsystem fachsimpeln kann (Malen, Umbauen, etc.). So zerfasert das einfach zu sehr und Leute, die ein System anfangen wollen, müssen sich für eins entscheiden.

Wenn ich einen Hobbyabend in der Woche habe und da zu meinem Club gehen kann und sowohl Malifaux als auch 9th Age spielen kann, sogar noch am selben Tag, ist es wahrscheinlicher, dass ich mir alles mal anschaue und auch mal wechsle. Wenn ich aber die Wahl habe Mittwochs zum Malifaux-Spielen zu gehen oder Donnerstags zum 9th Age spielen, dann wird das schon wieder zeitlich ein Problem.

 

Aber das sind nur so die Gedanken, die ich mir mache und im Endeffekt habe ich da keine Belege für sondern nur meine eigene Situation, die ich auf andere dreist übertrage :katze:

 

  • Like 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 3.6.2019 um 11:03 schrieb melcher:

Komfortzonen im Alter...ja, da ist sicher was dran. Aber ich würde widersprechen, was das Lernen angeht: Was Neues lernen geht IMMER :)


Das war meinerseits ein wenig undifferenziert und flapsig formuliert. Klar lernt man auch im Alter noch dazu. Bestes Beispiel, ich habe Ende letzten Jahres mir viel digitales Modellieren beigebracht. Neues geht immer. Je neuer desto besser, denn da sind A die Schritte noch größere und B ist man in einem neuen Bereich auch formbarer. Wenn man allerdings schon 10 Jahre malt und weiß wie man von A nach B kommt, dann ist di Motivation sich auf was neues einzulassen nicht so groß. Meist setzten sich nach kurzer Umstellung auch die alten Angewohnheiten und Malweise auch wieder durch. Ein wenig was bleibt hängen sicher, aber man ist halt nicht mehr so plastisch. Komfortzone eben ;)

Ich hoffe ich konnte besser ausdrücken was ich meine.. jetzt aber wieder zurück zu den Spielern wo die Diskussion noch brennt ;)

VG GeOrc 

bearbeitet von GeOrc
  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 29.5.2019 um 22:19 schrieb JimmyGrill:

 

 

 

 

 

47960897743_57bceb8949_c.jpg

 

47960922576_c84c6cbffb_c.jpg

 

47960935251_724671c196_c.jpg

 

 

 

 

 

Gefällt mir sehr gut der Junge. Aber auch mir gefällt er mit Schild und Schwert etwas besser. Kann aber völlig verstehen wieso du ihn umgebaut hast.

Hoffentlich versaust du ihn nicht mit deiner Bemalung;)

bearbeitet von Kakarot
  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

#BARBARAS RHABARBAR BARBAREN

 

Nur ganz kurz, kann gerade nicht so viel Zeit für's Hobby abstellen.

Jedoch hab ich am WE an meinen Barbaren weitergebastelt

48082363927_80c7ef5b3e.jpg

 

Dabei sind ein paar neue Minis rausgekommen, 15 von denen hier:

48082286988_ec0f191abf_c.jpg

#Spearbarians

 

Und der hier:

48082252231_c7ea0151cd_c.jpg

#Bruce Banner

 

Und ein paar alte Bekannte haben sich inzwischen auf die korrekten Bases verzogen:

48082252466_7541eee403_z.jpg48082252346_ca072f3977_z.jpg

 

48082353677_0fdd113cd8_c.jpg

 

Also bis bald
 

Spoiler

 

45621198572_9bfb7044e6_z.jpg

 

Spoiler

 

44162677451_0ace233270_z.jpg

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von JimmyGrill
  • Like 17

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tolle Umsetzung der Barbaren. Die Kairic Typen finde ich an sich schon sehr cool, aber deine Umbauten holen noch den letzten Rest raus.

Wie immer freue ich mich da auf die Bemalung! :)

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Akolythen sind einfach tolle Modelle, da kann man so unglaublich viel draus machen! Wird wieder mal sexy, was du hier zauberst. Und dein Meme-Fu ist natürlich auch passend. Me likey

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Immer diese wholesome memes.... Wo sind die Bertstrips?

5d0899faa4a00_easilyamused.jpg.698282cab62e4a0f3221f59b3e562959.jpg

 

Die Kairic Bois sind aber wirklich schöne Modelle, die muss ich bei mir auch noch irgendwie verwursten.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

#MOAR RHABARBERBARBAREN

 

Yo.

48098639458_349c23929e_b.jpg

 

48098593441_09a7c82fb3_b.jpg

 

Barbreiter sind erstmal durch, Spearbarians bekommen noch 7 Modelle, dazu warte ich aber noch auf einen Bausatz.

 

Erstmal bin ich aber auf Urlaub, und dedr Blag macht Pause. Bis dahin denkt immer dran:

48098689502_9b6459442a_o.jpg

 

 

  • Like 13

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was den oben angesprochenen Bemalstandard angeht:

Das Hobby hat sich da im Vergleich zu den frühen 90ern schon extrem weiterentwickelt. Das bedeutet für mich aber auch, dass das Plateau nicht nur höher, sondern eben auch extrem viel breiter geworden ist. Als ich damals die ersten Confrontation-Figuren in Originalbemalung gesehen habe, war das ein Augenöffner, was jenseits der damaligen klotzigen GW-Bausätze und Kantenakzentbemalzng möglich war. Auch das erste NMM, konsequentes zenithales Licht und Airbrush, eine Reihe sandfarbener Tau mit umfangreichem Battledamage, ein Marine mit Leuchtaugen von Cyril, das erste Mal, dass ich eine Armee bei "Nachtbeleuchtung" angemalt gesehen habe, und unzählige andere Sachen waren es, die mir im Hobby immer wieder Lust gemacht haben, selber Dinge auszuprobieren. Wenn ich mir heute die alten Bilder angucke wirkt vieles überholt, aber damals war es neu. 

 

Das hat natürlich zwei Seiten : Einerseits kann man heute auf diese ganzen Erkenntnisse zurückgreifen, und so viel leichter zu einem besseren Gesamtergebnis kommen. Andererseits sieht man, wenn man dies nicht tut, im Vergleich auch deutlich schlechter aus. 

Die Frage ist aber letztendlich, wie wichtig einem der Vergleich ist, und mit wem. Wer mit seinen Freunden Fußball spielt lässt sich ja normalerweise auch nicht davon demotivieren, dass er es vermutlich nie zu einer Weltmeistertrophäe bringt, wer Musik macht nicht davon, dass er nie zum weltbesten Virtuosen auf seinem Instrument werden wird. 

 

Trotzdem kann man doch so ein Hobby als Selbstzweck betreiben, sich ambitionierte Ziele setzen, und andere mit seiner Erfahrung unterstützen. 

  • Like 8

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Deine Barbaren sehen TOP aus - sehr schöne Mischung aus diversen Sets und trotz der Teile ein sehr homogener und neuer Eindruck von den Miniaturen:ok:

Wird Zeit, dass Deine neuen Einheiten Ihren Weg aufs Schlachtfeld finden. Da lümmeln ja nur Miniaturen from the past rum :verbot:  :peitsche:;)

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 21.6.2019 um 20:57 schrieb swiftblade:

Wird Zeit, dass Deine neuen Einheiten Ihren Weg aufs Schlachtfeld finden. Da lümmeln ja nur Miniaturen from the past rum

DAS würde mich auch mal freuen @JimmyGrill

  • Like 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wundervolle Modelle hier. 

Sowohl die Umbauten als auch die Bemalung sind echt schepitze. 

Ganz großes Kino und eine Inspiration, obwohl ich sowohl das eine als auch das andere nicht erreichen kann. 

 

Um nochmal auf deinen Blagpost bezüglich der Hürden von Turnierlisten bzw hohem Bamalstandart zurück zu kommen :

Ich bin der schon der Meinung, daß es heute viel einfacher ist, einen ansehnlichen Standart zu erreichen. Eben auch dank Tutorials, verbessertem Zubehör etc. 

Wenn ich an meine ersten Orks für WHF anno 2006 denke, die waren mit unverdünnten(!!!) Farben direkt aus dem Pott bemalt, maximal die Haut würde Trockengebürstet(ohne zu Wissen das es diese Technik so gibt). 

Meine heutigen Puppen sehen schon hübscher aus, allerdings aufgrund zittriger Hände und fehlender Gedult immer och nichts Weltbewegendes. 

Es stimmt allerdings schon, daß stellenweiße der "TT Standard" eine Bezeichnung geworden ist, die mich stark demotiviert. Da werden Modelle so bezeichnet die x Layer und drölfzig Highlights haben, farbverläufe und so weiter. Da sehe ich mir meine Minis an und muss schlucken. Das hat  Druck, das auch zu machen, man will ja schließlich auch den "Standart" erreichen. 

Hat bei mir etwas gedauert, bis ich das alles ausblenden konnte um doch mit meinen Fähigkeiten zufrieden zu sein. Grundfarbe, Wash, ein Layer wenns passt und Highlights, das ist so der Weg den ich für mich gefunden habe. 

 

Natürlich sehe ich mir immer gerne schöne Minis an die auf einen "over 9000"Level bemalt werden, ich mache mir nur keinen Stress mehr, das auch so machen zu müssen. 

 

Sorry für diese Wall of Text, wollte ich gerade nur loswerden. 

 

Jetzt freue ich mich wieder über schöne Miniaturen und dolle Blagposts vom Meister. 

 

MfG Maxim

  • Like 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 33 Minuten schrieb MisterMaxim:

Hat bei mir etwas gedauert, bis ich das alles ausblenden konnte um doch mit meinen Fähigkeiten zufrieden zu sein. Grundfarbe, Wash, ein Layer wenns passt und Highlights, das ist so der Weg den ich für mich gefunden habe. 

 

Du sprichst mir aus der Seele :-)

 

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab meine noch bespuckt.

 

Nachdem das wenige Taschengeld für die teuren GW Minis drauf gegangen ist, blieb nix mehr für Farben.

 

Spaß :D

bearbeitet von chiu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.