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"Es ist nie tu spät für eine glückliche Kindheit"

Marc X, Tabletopweiser aus Bochum

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Hallo allerseits,

 

hier werde ich den Aufbau meiner Goblintruppe dokumentieren. Ich war schon immer begeistert von dem Design der Goblins von Kev Adams, aber irgendwie haben sie es nie in meine Hände geschafft seit ich Bilder von denen im deutschen White Dwarf 1 (!) sah. Das Design liegt irgendwo zwischen fies und putzig mit reichlich Selbstironie, während die neueren Versionen mit Hassfratzen und Reisszähnen mich nicht mehr ansprachen. Auf der Suche nach einem kleinen Fantasyprojekt hab ich mir dann überlegt, jetz' aber! :fanatic:

In Zukunft möchte ich hier sowohl Bastel- und Malfortschritte zeigen als auch Hintergrundstories verewigen. Vllt. auch ein paar szenische Bilder und hoffentlich den ein oder anderen Spielbericht. 

Was will ich eigentlich damit spielen? Weiss ich noch nicht so richtig. Vllt. Fantasysaga, vllt. Frostgrave, vllt. Dragon Rampage. Genug Minis für Warhammer werden es wohl nicht werden. Daher werden die Jungs wohl auch auf Rundbases landen.

Freue mich über jeden Kommentar, Vorschlag, Anfeuerung und andere Resonanz!* Auf geht's!

 

Spoiler

*Sogar von Zwergenspielern!

bearbeitet von M, just M
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Am ‎23‎.‎03‎.‎2018 um 06:47 schrieb Garbosch:

Da klaut er einfach meine Signatur. Kann ja wohl nicht angehen ;)

So sind'se, die Goblins.

 

Dank einiger sehr angenehm und unkompliziert verlaufenen Tauschaktionen (herzlichen Dank an  @Grubenarbeiter , @Gruftischlumpf und Siegfried_Adler aus der GwFanworld) ist ein Schwung Gobbos bereit den schiefen Berg zu bevölkern. Erster Schritt war ein ausführliches Gruppenbad im Nagellackentferner. Nach endlosem Bürsten hier ein Schuhkartondeckel voll Zinn, bereit zum verarbeiten.

 

 

Nächster Schritt: Farbpalette überlegen.

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bearbeitet von M, just M
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Kapitel 1: Die Entdeckung einer neuen Welt

 

Das Squig in rot floh durch die Tunnel, und der Axtgobbo folgte ihm.

 

Die heimischen Tunnel hatte Kor-Lumus vor einiger Zeit verlassen, um in den verlassenen Zwergenstollen nach einem jungen Squig zu suchen. Das Fangen eines jungen Squigs im Alleingang galt unter den Kriegern aller Tunnelgoblinstämme als ultimativer Beweis von Gemeinheit, Hinterhältigeit, Enthusiasmus und Leichtsinn, aller wichtigen Goblintugenden also. Schnell hatte er ein geeignetes Exemplar ausfindig gemacht, doch dann war ihm das Tier entwischt, und seitdem hüpfte es tiefer und tiefer in die Tunnel Richtung Westen.

 

Mit einer Konzentration auf den gegenwärtigen Moment wie sie sie nur Zenmeister (durch jahrzehntelange Exerzitien) und Gobbos (durch schlichte Blödheit) besitzen, hatte er sich keinerlei Gedanken über einen möglichen Rückweg gemacht, als er das bekannte Jagdgebiet verließ. Nach schier endloser Hatz durch die Tunnel immer weiter Richtung Westen bemerkte Kor-lumus etwas, was er am allerwenigsten erwartet hatte, und das davon hüpfende Squig war sofort vergessen. Ein Luftzug. Und ein Schimmer von Tageslicht.

 

Niemand kannte einen Ausgang im Westen aus dem Tunneln...es gab keinen Ausgang aus den Tunneln im Westen. Verwirrt trat Kor-Lumus aus der Grotte und blinzelte ins Licht…und stand im Wald.

 

 

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Doch was war das? Neben der unerträglich-harmonischen Kakophonie der Singvögel hörte er auch Hufschlag, Sägen und Stimmen. Kol-Lumus folgte den Geräuschen, und am Waldrand stieß er auf einen Fluss, und sah einen menschlichen Handelsposten auf der anderen Seite.

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Die Aussicht auf so viel Plündergut brachte Kor-Lumus beinahe um seinen ohnehin schon sehr begrenzten Verstand….das musste er den anderen erzählen. Schnell lief er durch die Tunnel zurück und versammelte den Clan (nur das Banner hatte einer der Gobbos verschusselt).

 

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Danke! Obwohl Goblins ja geradezu ideal sind für groben Unfug, ist AOS nicht geplant. Hab mich Hauptsächlich für runde Bases entschieden, weil es ohnehin nie genug werden für ein rank and file System, obwohl mich Kings of War durchaus reizen würde. Ich schiele eher auf (Mass)Skirmisher, aller Saga oder Dragon Rampage. Vllt. Auch Frostgrave oder Mortheim, mal sehen.

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Modelle gefallen mir sehr gut - ich bin aber leider ein alter square-base fetischist

Trotzdem gerne mehr davon, da werd ich öfters mal vorbei schauen :ok:

bearbeitet von Kromgrog da Git
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Kapitel 2: Der Beinaheüberfall

 

Voller Enthusiasmus beschloss der Clan der Todesmonde, sobald möglich aufzubrechen und den Handelsposten zu überfallen. In der Vorbereitung verplapperte sich allerdings Hol-Den (der kaum irgendwas fünf Minuten für sich behalten konnte). So bekam auch der Clan der Blutmonde von der Sache Wind und wollte natürlich gleich mitkommen und plündern.

 

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Da Kor-Lumus sich nur leidlich an den Weg erinnern konnte, wuselten die Gobbos wiederum einige Tage durch die Tunnel. Ein Git aus dem Clan der Blutmonde, Ther-Sus, hatte eine Idee zur Orientierung, die irgendetwas mit einem Bindfaden zu tun hatte. Da die anderen die Idee aber nicht kapierten, fanden sie sie doof und es wurde verworfen.

 

Schließlich erreichten die Gobbos wieder den Ausgang. In der Abenddämmerung schlichen sie aus dem Wald, um den Handelsposten zu überfallen. 

 

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Sie sahen dort....

 

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eine eintreffende menschliche Streitmacht erheblichen Ausmaßes, gerade dabei, ihr Nachtlager aufzuschlagen. Spontan waren die Goblins der Meinung, dass heute kein guter Abend für einen Überfall war. Auf dem Rückweg durch die Tunnel war die Stimmung etwas gedrückt und ratlos. Schließlich war man sich einig was zu tun war bei einem so komplexen Problem: Der Schamane musste gefragt werden…

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Einfach dem kleinsten Snotling die Schuld in die dreckigen Schuhe schieben! Funktioniert immer :ok:

 

Schöne Bilder, schöne Story 

 

Ich *liebe* oldhammer Modelle <3

bearbeitet von Kromgrog da Git
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Besten Dank, macht gerade total Spaß die kleinen Kerle zu bemalen und sich die Story auszudenken. 

Apropos: falls jemand joch alte Gobbos im Schrank liegen hat, ich suche noch Verstärkung!

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Kapitel 3: Der Plan

 

Kleinlaut und etwas eingeschüchtert stiefelten die Gobbos zum Wohntunnel des Schamanen. Die Stimmung kippte schnell, als die Truppe mit jedem Schritt durch die Dämpfe der magischen Pilztränke benebelter wurde, so dass sich bald Lethargie und Heißhunger auf Fastfood breit machten.

 

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Als Garnuk Pilzraucher, oberster Schamane des schiefen Berges, die Truppe jedoch mit einem furchteinflößenden Blick für das Eindringen bedachte, war die Bande sofort wieder nüchtern und schilderte nach kurzem auf-die-eigenen-Füße-gucken die Ereignisse. Als sie fertig waren, bedachte Garnuk die Gruppe mit einem langen Schweigen. Schließlich hielt Kromgog es nicht mehr aus und platzte heraus: "Der kleinste Snot ist Schuld!". Sofort begannen die Gobbos, wild durcheinanderzurufen, sich gegenseitig für was auch immer zu beschuldigen und Unsinn zu machen. 

"RUUHE!" brüllte Garnuk, und langsam wurde es wieder still. "Ihr dummen Gitze! Das ist nicht einem schlafenden Zwerg den Bart abschneiden, für sowas braucht man einen PLAN! Das is nicht nur nen Überfall, dass," er machte eine dramaturgische Pause" ist der Beginn eines Waaaghs!!!". Die Gobbos standen wie vom Donner gerührt. Garnuk kramte in alten Folianten, zog einen davon hervor und schlug ihn auf. Hätten die anderen Gobbos lesen können, hätten sie auf dem Einband den Schriftzug "Skarsniks Chäcklist für den Waaaagh!!!! (tm)" identifizieren können. So standen sie nur staunend in der Gegend während Garnuk rezitierte:

 

"Für einen Waaaagh!!! benötigt man" er hob belehrend den Zeigefinger "taktische Fläxibilität durch kombiniertä Waffengattungen"! Vielleicht wartete Gornuk auf Reaktionen, jedenfalls kam keine, ausser das Kor-Lumus in der Nase bohrte. Schließlich blätterte er um und fand was er suchte, die Checkliste, auch "Armeekompostitionplan" genannt. 

 

- Ich

- Normale Gitze

- Gitze, die schnell zuhauen können

- Gitze, die hart zuhauen können
- Gitze, die noch härter zuhauen können
- Gitze, denen es nix macht wenn andere sie hart zuhauen
- Gitze, bei denen es allen anderen nix macht wenn andere sie hart zuhauen
- Gitze, die von weit weg zuhauen
- Gitze, die von noch weiter weg zuhauen

 

Garnuk zögerte kurz, dann machte er einen Haken bei "Ich". Damit meinte Skarsnik zwar sich und nicht ihn, aber der Gedanke dass er die gleiche Rolle einnehmen konnte schmeichelte Garnik. Dann sah er sich um, versuchte die wuselte Truppe der Gobbos zu zählen und machte auch einen Haken hinter "normale Gitze". "Dann blickte er auf: "das heißt als erstes, wir brauchen Squigs. Abba nich ein, zwei, sondern viele und dann noch mehr!"  

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Und so ging Garnuk mit den Gobbos auf Squigjagd...

 

bearbeitet von M, just M
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Die alten Grobbos sind so tolle Modelle, gleich mal abbonieren!

 

Die Geschichte macht Laune!

Weiter so! :ok:

 

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öHerzlichen Dank, sehr motivierend! Na dann, weiter geht's

 

Kapitel 4, die Squigjagd

 

So ging Garnuk mit seiner Truppe in den Höhlen auf Squigjagd. Dabei ereigneten sich eine ganze Reihe bemerkenswerte Dinge:

 

- Arfer [Namen bitte laut aussprechen] vom Stamm der Blutmonde stürzte sich auf ein Squig um es zu einzufangen. Als das Squig dann einfach mit dem Gobbo weiterhüpfte stellte Arfer fest, dass das Hüpfen auf einem Squig einen Heidenspaß machte. Mit Glück konnte sogar halbwegs die Richtung kontrollieren, oder behauptete zumindest im Nachhinein das sei genau die Richtung gewesen in die er gewollt hatte. Außerdem zog er ein verrostetes  magisches Schwert unter einem Stein hervor  aus einem Stein und bestand danach darauf, von anderen anderen Gobbos "Sir Arfer" genannt zu werden. Das fand Garnuk etwas seltsam. Aber der Gedanke jetzt Kavallerie zu kommandieren machte ihn irgendwie wichtig und dass war gut so. Arfer hatte beim letzten Pilzessen außerdem ein paar Pfund zugelegt, so dass Garnuk überlegte, ob er dadurch schon schwere Kavallerie befehligte. Das kam ihm dann aber doch etwas zu weit hergeholt vor.

- Einige Gobbos bewiesen erstaunliches Talent dafür, zu zweit einen großen Dreizack zu führen und die Squigs vor sich herzutreiben. Für dieses Maß an ungoblinischer Kooperationsfähigkeit wurden sie sogleich von einigen anderen Gitz verhauen. Garnuk fand die Methode des Squiglenkens jedoch äußerst praktisch, und ließ seinerseits die Verhauer verhauen.

- Einige der eingesetzten Ködersnotlings wurden von Sqiugs gefressen  [Gestrichen - das Ableben von Snotlings war noch nie bemerkenswert].

- Ein Goblin wurde von einem Squig gefressen. Naja, eigentlich hat es nur seine Kapuze gefressen. Aber es war eine schöne Kapuze [Wer die Inspiration erkennt wird im nächsten Kapitel eingebaut :D ]

 

Nach diesen und weiteren Abenteuern hatte die Truppe schließlich eine ansehnliche Squigherde beisammen:

 

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Kor-Lumus schlug vor, die Gruppe Squigs aufgrund ihrer hüpfenden Fortbewegungsweise als "Sprungtruppen" zu bezeichnen. Das kam den anderen Gobbos aber irgendwie zu GrimDark vor, also wurde die Idee verworfen. 

Garnuk machte auf seiner Chäckliste zufrieden einen Haken bei Gitze, die schnell zuhauen können 

Er überlegte kurz, ob die Nachtgoblintreiber die Herde nicht ausbremsen würden. Aber dann wurde ihm klar, dass sich ja immer zwei Goblins zusammen bewegten, diese also auch doppelt so schnell sein würden. 

 

Damit war Garnuks Truppe inzwischen auf eine richtige kleine Kriegerbande herangewachsen:

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Garnuk blickte wieder auf seine Chäckliste und betrachtete den nächsten Eintrag:

 

- Gitze, die hart zuhauen können

 

Der Schamane verdrehte die Augen. Es gab nur einen Git auf dem schiefen Berg der wirklich hart zuhauen konnte. Er würde den Präsidenten holen müssen....

 

bearbeitet von M, just M
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vor 6 Minuten schrieb M, just M:

Aber dann wurde ihm klar, dass sich ja immer zwei Goblins zusammen bewegten, diese also auch doppelt so schnell sein würden. 

Das gebietet die Logik, Käpt'n!

 

Ich liebe diese alten Squigs!

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Coole Storry und coole oldschool Gobbos.

 

Zitat

Ein Goblin wurde von einem Squig gefressen. Naja, eigentlich hat es nur seine Kapuze gefressen. Aber es war eine schöne Kapuze [Wer die Inspiration erkennt wird im nächsten Kapitel eingebaut :D ]

Das ist aus Simpsons. "Ärger im Camp Krusty" hieß die Folge, glaube ich. Original Gespräch zwischen Bart und Krusty über einen Jungen, der von einen Bären gefressen wurde. Gut eigentlich nur seine Mütze, aber das war eine schöne Mütze.

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