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Moscha

Die Tränen Ishas - Bruderhass in der alten Welt

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Hallo zusammen,

 

aufgrund der tollen Resonanz zu unserer Oldschool-Kampagne "Das Götzenbild des Gork" wollen Lee und ich euch noch einmal in die gute alte "Alte Welt" entführen.

 

Da ich über eine recht große Armee Dunkelelfen verfüge und auch einige Hochelfen mein eigen nennen kann und diese Armee gerade aufbaue, haben wir uns für die Kampagne "Tränen der Isha" entschieden.

Grober Abriss des Hintergrunds:

 

Zwei Zwillingsbrüder, Söhne eines respektierten Hochelfenlords beanspruchen beide für sich das Recht der Nachfolge. Als der eigentlich Zweitgeborene, Calaidan, seinem Bruder Kaldor vorgezogen wird,  wächst die Bitterkeit und der Zorn in Kaldor ins Unermessliche und segelt nach Naggaroth, um künftig dem Hexenkönig zu dienen. Jahre später kehrt er mit einer Streitmacht der Dunkelelfen zurück, um sich gewaltsam zu nehmen was ihm vorenthalten wurde.

 

Das Kampagnenset mit ausführlichem Hintergrund ist mit etwas Mühe im Netz zu finden.

Da dieses spezielle Kampagnenset für die 5. Edi gedacht war, müssen natürlich ein paar kleine Anpassungen gemacht werden, insbesondere bei den Sonderregeln und den einsetzbaren EInheiten, damit es vernünftig mit dem Regelwerk von Warhammer CE spielbar ist.

Aber das alles werde ich nicht so detailliert ausbreiten, ich werde es im Stil vom Götzenbild halten, d.h.: Einleitungsflufftext für jede Seite, Armeeliste für jede Seite mit Beschreibung der Sonderregeln, falls nötig, und dann bebilderte Schlachtberichte.

Falls irgendwelche CE-spezifischen Sachen erklärungsbedürftig sind, schreibe ich es dazu, so dass das wie und warum klar ist, auch wenn man mit CE nicht vertraut ist. Soll ja Spaß machen :D

 

 

 

 

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Einleitungstext für Szenario 1 – Die blutbefleckten Ufer

 

Eine steife Brise wehte und der Abend dämmerte bereits, als die Druchii-Streitmacht unter der Befehl Mortharons sich der Küste Nagarythes näherte. Die schwarzen Segel der wendigen Landungsschiffe waren längst eingeholt, und die Korsaren ruderten gegen die Strömung an. Auf diesen Schiffen war kein Platz für überflüssiges Sklavenfleisch. Kein Proviant, kein unnötiger Ballast sollte den Tiefgang unnötig vergrößern und die Kräfte der Krieger an den Rudern verschleißen. Unentdeckt anlanden, die nähere Umgebung auskundschaften, und dann in der Sicherheit der Dunkelheit vorrücken. Bei Tagesanbruch die Verräter rasch ausmerzen, um den Feind blind zu machen für das was kommt.  So waren die Befehle Kaldors, und so würde es geschehen. Entlang der ganzen Küste waren bereits andere Höllendrachenboote angelandet, die die Aufmerksamkeit der umherstreifenden Schattenkrieger von seiner Streitmacht ablenken sollten.

Die ersten beiden Schiffe erreichten den schroffen Felsstrand der kleinen Bucht, die Kaldor als idealen Standort für die Landung auserkoren hatte. Zügig und mit geübten Handgriffen befestigten die Korsaren die Schiffe an Eisenpflöcken mit Tauen aus Höhlenspinnengarn, die so fest wie Stahl, aber leicht wie eine Feder waren. Munition für die Schleudern und Armbrüste wurde in Bündeln abgeladen, die Schatten verteilten sich über Stock und Stein, brachten sich in gute Position, um Patrouillen ihrer verweichlichten Cousins frühzeitig entdecken und ausschalten zu können.

In der Ferne erspähten Mortharons scharfe Augen bereits die Silhouette des großen Leuchtfeuers von Athel Maranth. Seine Zerstörung würde es den Verteidigern ungleich schwerer machen, auf ihren Angriff zu reagieren. Truppen aus ferneren Provinzen würden ihre Zeit noch noch mit Gesang, Glasbläserei oder anderem lächerlichen Schwachsinn vertändeln, während das alte Volk Nagarythes blutige Ernte unter ihren Geschwistern, hier im Norden der Schattenlande, halten würde.

 

bearbeitet von Moscha

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Damit das Warten nicht allzu lange wird, hier noch ein bisschen Flufftext aus Sicht der Hochelfen:

 

„Mein Herr, noch mehr Soldaten des Hexenkönigs wurden in Richtung Osten entdeckt!“ Die junge Elfin, welche seiner Garnison vor 4 Monden zugeteilt und welche aufgrund ihrer außerordentlichen Flinkheit als Melderin eingesetzt wurde, beugte in Ehrerbietung das Knie vor dem hochdekorierten und weisen Veteran vieler Schlachten. Noch immer um Atem ringend, fuhr sie fort: „ Findulan der Späher und seine Männer berichten, dass es sich dabei in der Hauptsache um Schatten und Korsaren handeln soll. Er bittet darum, ihn und ein Dutzend seiner Männer die Jagd aufnehmen zu lassen, mit Unterstützung der Grenzreiter, um dieser Bande von Mördern jeglichen Rückzugsweg abschneiden zu können.“ Kelendar gab ihr mit einer Geste zu verstehen, dass sie sich wieder erheben solle. Trotz seiner hohen Geburt hielt er nicht viel von solch formeller Zurschaustellung von Ergebenheit; wahre Treue und Opferbereitschaft konnte seiner Ansicht nach nur im Feld bewiesen werden. Nachdenklich drehte er sein Haupt hin zur Küstenlinie, in jene Richtung, in der die Ruinen von Athel Tamarha liegen. Die leidgeplagten Schattenlande waren schon seit jeher das bevorzugte Angriffsziel ihrer finsteren Brüder gewesen, waren sie doch fast alles, was vom ehemals stolzen Nagarythe erhalten blieb. Er erinnerte sich an die letzte Invasion dieser Küste, vor fast 80 Jahren, als viele der heute im Dienst befindlichen Milizen noch zu jung für das Kriegshandwerk oder sogar noch nicht einmal  geboren waren. Der Hexenkönig wollte ihnen dieses Land mit aller Macht entreißen, und er würde nichts unversucht lassen, sein Ziel zu erreichen. Militärische Stärke und Disziplin, gepaart mit Grausamkeit und Gnadenlosigkeit, das war das Rezept, nach dem Malekith seine Feldzüge zu führen pflegte. Eine derart unkoordinierte und dem Anschein nach auch ziellose Beutejagd einiger weniger Korsaren passte nicht zu der Vorgehensweise des Verbrannten. „Mein Herr, welche Botschaft darf ich Findulan überbringen?“ fragte die junge Elfin erwartungsvoll. Kelendar blickte auf den auf der Anhöhe befindlichen Leuchturm. Seine Züge verhärteten sich, und seine Lider verengten die Augen zu grün funkelnden Spalten. „Soldat, Findulan muss noch viel über das Wesen unserer gefallenen Brüder und Schwestern lernen. Heimtücke und List sind Werkzeuge, welche die Befehlshaber Naggaroths mit der Muttermilch aufsaugen. Findulan ist ein Abkömmling der alten Nagaryther Linie, die dem Phönixkönig stets treu geblieben sind, und er brennt darauf, seine Heimat vor den Abgefallenen zu schützen und die Schande seines Volkes mit ihrem Blut fort zu waschen.  Melde ihm, sein Wunsch nach Kampf und Rache werde sich bald schon erfüllen. Er und seine Krieger sollen sich bereit machen, aber er wird nicht weit ziehen müssen, um Dunkelelfenblut zu vergießen. Die Bogenschützen sollen sich entlang der Hügel aufstellen, und die Phalangen sollen wie gedrillt Position beziehen. Macht die Rösser schlachtbereit.“ Er setzte an, in Richtung der Unterkünfte zu gehen und Waffen und Rüstung anzulegen, wandte sich dann aber nochmals um. „Und bereitet das Entzünden des Leuchtfeuers vor!“

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Die Hochelfen sind in Arbeit und freuen sich schon auf ihren Einsatz gegen die anderen Spitzohren.

 

Ich hoffe wirklich, dass es im Juli zu der ersten Schlacht und vielleicht auch schon zum ersten Spielbericht kommt.

Bis dahin...hmmm, irgendwelche Vorschläge für etwas Content um die Zeitlücke zu schließen?

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Am 13.6.2018 um 17:42 schrieb Moscha:

Die Hochelfen sind in Arbeit und freuen sich schon auf ihren Einsatz gegen die anderen Spitzohren.

 

Ich hoffe wirklich, dass es im Juli zu der ersten Schlacht und vielleicht auch schon zum ersten Spielbericht kommt.

Bis dahin...hmmm, irgendwelche Vorschläge für etwas Content um die Zeitlücke zu schließen?

Armeelisten, Strategien soweit offen kommunizierbar und Bilder der Armeen? Ihr scheint mir jetzt nicht sehr Powergamingmäßig utnerwegs zu sein, aber wenn dadurch Nachteile befürchtet werden, könntet ihr ja parallel schreiben und posten wenns fertig ist.

Fluffstrategische Karten der Schlacht oder der gesamten Kampagne? Eine Zusammenfassung welche Schlachten welche Auswirkungen auf das Ende haben? Hintergrundberichte über die Charaktere?

 

 

bearbeitet von M, just M

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Armeelisten werden wir hier nicht posten, denn die sind für uns natürlich ein Teil der Spannung und Vorfreude auf das Spiel. Die Bilder werden ja dann bei der Aufstellung auf dem Schlachtfeld gemacht.

Was natürlich geht, ist eine detaillierte Szenariobeschreibung vorneweg, inklusve der Auswirkungen. Etwas Hintergrund zu den Charakteren ist natürlich auch nice, denn zumindest die namhaften Pflichtauswahlen stehen ja sowieso schon fest.

Ich werde mal versuchen, eine Grafik zum Spielfeldaufbau einzustellen nebst den Regeln, nach denen die Schlacht geschlagen und die Armeelisten erstellt werden.

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