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TabletopWelt

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Zeit, Leute mit zusammenhang- und bedeutungslosem Gedankenquark zu langweilen :)

 

Ich sitz hier grad im Urlaub und grübel über mein Projektchaos.

 

Eigentlich eine gute Gelegenheit zu versuchen, sowas wie Ordnung und Übersicht zu bekommen.

So kann ich diesen Post später dazu nutzen, darauf hin zu arbeiten, mal irgendetwas fertig zu bekommen, tatsächlich spielbar zu machen etc. Und mich zu ermahnen, nicht noch viel mehr Krempel zu kaufen, bloss weil's geil ist und mich wieder einmal das "muss haben!" überkommt...

 

Infinity

Kennen die meisten. Geniales Spiel, noch genialere Püppies.

Spielbereit, Regeln, Marker usw vorhanden

Combined Army, PanO und ein paar Nomads.

Über 100 unbemalte Minis.

Groooooosse Gefahr, dass das noch mehr werden, weil CB einfach zu geile Neuheiten rausbringt...

Also selbst in den Arsch treten, mehr malen, weniger kaufen und als Motivation endlich wieder spielen.

 

Napoleonisch

Habe ich sehr lange vernachlässigt. Warum eigentlich? Wohl weil Spieler fehlen.

Möchte ich nach Lasalle spielen. Kennen nur wenige, haben nur wenige, obwohl es ein super System ist.

Hunderte von bemalten Minis, eigentlich direkt hübsch spielbar.

Noch viel mehr Silberlinge im Schrank...

Motivation weiter zu malen? Hält sich arg in Grenzen ohne Interessenten.

Vor allem wegen des Massstabs kaum Mitspieler zu finden.

Komme ich am Ende drauf zurück.

 

Operation: World War 2

Ein Spiel von Massimo Torriani.

Kompanieebene.

Sehr sehr geil. Bolt Action, nur in gut.

Habe ich in 20mm in absurden Mengen. US und Deutsche, über 100 Fahrzeuge, hunderte Infanteristen und schwere Waffen.

Im Verein nur ein Mitspieler, obwohl idealer Massstab (Relationen auf dem Tisch, billig, super Optik etc...) und geniales System.

Komme ich später drauf zurück. (Ab jetzt setze ich dafür nur noch ein (*), denn das kommt noch öfter).

 

Bag the Hun!

Ein grossartiges und sehr witziges Spiel von den TooFatLardies (TFL).

Luftschlachten im WW2.

Zusammen mit CheckYour6! wohl eines der besten Luftkampfspiele überhaupt.

Nur ein Mitspieler im Verein (der es mir überhaupt erst nahegebracht hat).

Kennt sonst auch wieder niemand, hat niemand.

Habe dafür irre viele Japsen und Amis.

Was muss ich dafür nich tun? Mehr und hübschere Kartendecks dengeln und endlich die coole Hexmap von DeepCut ordern.

(*)

 

Stations manned and ready! 2nd

Ein super Spiel für Seegefechte mit Luftkampf der quasi als Spiel im Spiel gehandhabt wird und damit perfekt für den Pazifik und seine Trägerschlachten geeignet ist.

Japsen und Amis in Massen, komplett spielfertig.

Theoretisch 4-5 Mitspieler, praktisch nur einer.

(*)

 

Star Wars Legion

Habe ich sehr viel, vieles auch schon bemalt.

Viele Mitspieler.

Problem: Ausgerechnet daran habe ich wenig Interesse.

Warum?

Miese aber teure Figuren und es ist ein Brettspiel ohne Brett. Als Tabletop nicht ernst zu nehmen.

Betreibe ich also mehr wegen meines 6jährigen Sohns als für mich selbst.

Geländebau eher für den Verein.

 

Brettspiele mit Püppies

Haufen...

Zombicide in allen Varianten, KS und somit gigantische Figurenberge.

Aber auch schon sehr vieles bemalt, jederzeit spielbar, wird auch gespielt.

Descent 2nd. Besitze ich bis auf ein paar Hauptmannfiguren komplett, einiges ist bemalt.

Müsste ich "nur" weiter malen. 

Nur...

Alles zusammen wahrscheinlich schon Püppies im vierstelligen Bereich...

 

Chain of Command

Noch ein begnadetes Spiel von TFL.

WW2 auf Zugebene.

Am besten in 28mm, obwohl ich dafür genau so gut meine 20mm Sammlung nutzen könnte.

Ich bau aber auch an 28mm, sieht auf der Ebene besser aus. Aber erst rund 60 Püppies.

CoC ist viel geiler als BA, aber mal wieder... ja genau:

(*)

 

Operation Squad Evolution

Wieder Massimo Torriani.

WW2 auf Squadebene.

Der Mann macht ebenso saugute Spiele wie TFL, in anderem Stil.

Am besten 28mm.

Nur ein Mitspieler im Verein.

(*).

 

What a Tanker!

Wieder TFL.

Frisch auf dem Markt.

Viele kennen wahrscheinlich Tanks! 

WaT! ist um Längen besser, hat ein Kampagnensystem und und und...

Kennt natürlich noch niemand.

Perfekt geeignet für meine 20mm Sammlung.

Mal schauen, ob ich Spieler dafür finde, aber ich befürchte (*)

 

Darklands

Auf die Figuren könnte ich *piiiiiiiep*, die muss man nicht weiter kommentieren.

Das Spiel: Keine Ahnung. Verdacht: Sinnlos aufgeblähtes AoS, kann ich aber noch nix zu sagen, muss getestet werden, was nicht passiert, weil: (*)

Ca. 80 Püppies vorhanden, zwei Fraktionen, testfähig.

 

Mein Dungeon und Fantasycrossover Projekt

Habe ich riesig Bock drauf und mache dennoch nix atm...

Figuren in Massen vorhanden. Etliche Gussrahmen, Einzelminis, Helden und Monster ohne Ende dank Darklands, Massive Darkness, Descent, Black Plague und Green Horde und watwrissichnichallet.

Blödsinnig grosser Dungeon auch vorhanden.

Regelausbau pausiert.

Ein fettes (*).

 

Zombiespiele

Auch davon habe ich Massen in 28mm.

All Things Zombie!, Walking Dead, ProjectZ usw usf...

Mitspieler sollten eigentlich da sein, aber irgendwie mache ich da grad gar nix.

 

Battletech

Derzeit keine Minis, aber das geht auch super ohne.

Alles vorhanden was irgendwie Sinn macht.

Und ich meine ALLES...

(*).

 

Advanced Squad Leader

Mache ich mir keine Illusionen, Mitspieler zu finden.

Die Wahrschlichkeit ist höher, dass es mir gelingt, mich unabsichtlich selbst zu befruchten und ET zur Welt zu bringen.

Aber in diesem Fall ist mir das völlig Wummpe, das spiele ich Solitaire, einfach weil es eines der besten Spiele aller Zeiten ist.

Werde ich mich mit beschäftigen, obwohl es keine Püppies hat.

 

Sonstige Spiele

Gibbet natürlich auch noch, Brettspiele wie Arkham Horror usw

Gehe ich hier nicht näher drauf ein, weil die gar nix mehr mit Tabletop zu tun haben.

Erwähne ich nur um mich daran zu erinnern, dass auch diese Zeit erfordern.

 

 

Zusammenfassung

Das sind bloss die Sachen, die mir gerade wichtig sind bzw durch den Kopf gehen.

Da wäre wohl NOCH MEHR, aber das lasse ich vorerst weg.

Dass zu alldem natürlich auch noch der Geländebau gehört macht es nicht einfacher.

 

Was will ich mir jetzt eigentlich selbst damit sagen?

Dass ich mehrere Probleme habe :D

 

Problem 1:

Zeit. Ich habe viel zu viel Scheiss um jemals alles wirklich komplett fertig zu kriegen oder/und mich intensiver mit einem Spiel zu beschäftigen.

Wargamer ADS in klinischer Dimension.

Macht eigentlich nix weil für mich zum Hobby auch gehört, dass man Spass am Sammeln hat, daran, sich mit verschiedensten Dingen zu beschäftigen, je nachdem, worauf man gerade Lust hat usw.

 

Problem 2:

Die Motivation.

Weil ich Spass am Hobby habe, mache ich eigentlich immer irgendetwas.

Allerdings völlig zusammenhanglos. Threadtitel...

Warum?

Kein Ziel. Konsequent arbeitet man eigentlich nur dann an einer Sache, wenn es zielgerichtet ist, sprich:

Man freut sich auf's nächste Spiel.

Und damit komme ich zu

 

Problem 3:

Mitspieler.

Ich bin in einem saucoolen Tabletopverein, den ich zum Teil mit aufgebaut habe, mit echt super Leuten.

Ich blick schon nimmer durch, ich glaube, wir haben bald um die 40 feste Mitglieder plus Gastspieler.

Es sind auch eigentlich die meisten für alles offen, neugierig auf neue Systeme, alles wird mal ausprobiert.

Wir haben unglaubliche Mengen an Zeugs und damit auch Gelände, wir haben ein eigenes Vereinsheim, recht gross, gut ausgestattet, sind zeitlich unabhängig und können uns austoben wie wir wollen.

Alles geil.

Also warum mein Problem?

Da fasse ich mir zuerst mal an die eigene Nase.

Punkt 1: Ich hatte in den letzten 3 Monaten keine Zeit für den Verein und habe mich nicht blicken lassen.

Wer sich nicht blicken lässt, kann auch nix erwarten.

Punkt 2:

Wargamer ADS. Wer jede Woche mit nem anderen Kram umme Ecke kommt, kann nicht erwarten, Leute für ein System zu begeistern oder bei Laune zu halten. Das Schlimme ist: Was das anbelangt bin ich im Verein ganz und gar nicht alleine, was das Problem massiv verstärkt. Dazu später (*).

Punkt 3:

Kommunikation.

Auch dazu (*).

 

Zu Problem 1 treibt mich zur Zeit eine Idee um, die ich schon vor Jahren hatte:

Airbrush.

Beschäftige mich nun intensiv mit dem Thema in der Hoffnung, damit viel Zeit beim Bemalen der Minis und dem elenden MDF Gelände zu sparen.

Naja, sobald ich mich da eingearbeitet habe, was erstmal wieder Zeit erfordert.

Ausserdem sollte ich mehr auf Synergieeffekte setzen, was gerade im Bereich WW2 und Fantasy sowie Gelände auch gut funktioniert.

 

Ansonsten werde ich mal gründlich über

(*)

nachdenken.

 

Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere was zu meinem Gedankenquark beiträgt :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Schmagauke
Fortsetzung fertig

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Keine Ahnung, wo hier die Zeichenbegrenzung ist, also neuer Post für

 

(*).

 

Das Problem des Systemhoppings und des Mangels an Mitspielern kennen hier bestimmt viele und sicherlich ist das Thema hier im Forum auch schon mehrfach durchgekaut worden und ich habe es bloss noch nicht gesehen.

 

Woher kommt das?

 Das Systemhopping kommt wohl daher, dass der Tabletopmarkt nicht mehr nur übersättigt ist. Wir werden regelrecht mit Neuheiten in allen Bereichen zugeschissen, anders kann man es nicht mehr nennen.

Fast täglich neue Minis, Systeme, Gelände, Zubehör, Kickstarter, neues Alles.

Niemand hat mehr einen Gesamtüberblick, das ist schon seit vielen Jahren vollkommen unmöglich geworden.

Fluch und Segen gleichzeitig. Nie hatten wir mehr Auswahl an Spielsystemen, Minis, Gelände und allem was dazu gehört, das Netz macht's möglich. Verstärkt durch die heutige Möglichkeit des 3D Entwurfs, Renderns, 3D Scanner und Drucker, Lasercutter etc

Viele viele Hobbyisten machen sich zudem die Mühe zu ihren Ideen usw Videos oder sonstwie geartete Tutorials in's Netz zu stellen, was manche Möglichkeiten noch vervielfältigt.

Der richtig geile Kram wird immer mehr.

Geile Spiele.

Geile Minis.

Geiles Gelände.

Da bleibt kaum noch jemand bei nur einer Sache so wie vor 20 Jahren, als es noch kaum Alternativen gab oder diese nur schwer zu bekommen waren, weil es zwar die UK und US gab, aber kein Netz.

Ich find's heute auch super und besser als damals.

 

Das bringt aber leider das Problem mit sich, dass nicht nur man selbst, sondern natürlich auch die Hobbykumpels ständig neues entdecken, das man super findet, dies kauft und spielen möchte.

Damit tun wir uns alle keinen Gefallen. Wir besitzen zwar jeder tonnenweise Zeug das wir cool finden, aber jeden Monat eine neue Sau durch's Dorf zu treiben sorgt nur dafür, dass man nix halbes und nix ganzes mehr macht.

Und den finanziellen Aspekt lasse ich hier mal ganz aussen vor, auch wenn ich davon überzeugt bin, dass dieser über kurz oder lang für ein Massensterben unter den kleinen Herstellern sorgen wird und uns damit viele tolle kleine Hersteller zu Gunsten der grossen verloren gehen werden, die eigentlich nur top gehypte Scheisse für die Massen produzieren.

 

Zum nächsten erwähnten Problem.

Kommunikation.

Bin ich zu "OldSchool" für die heutige Zeit? Mag sein, aber das glaube ich nicht.

Kommunikation läuft immer stärker über FB, whatsapp, Twitter etc ab.

Sprich: Extrem kurzlebig, ungeordnet, unübersichtlich.

Hinzu kommt, dass sich die meisten Menschen anscheinend schon so daran gewöhnt haben, dass sie es nicht mehr anders wollen.

Und kaum noch jemand mimmt sich die Zeit, solch ausführlichen Krempel wie ich ihn grad verzapfe zu lesen.

Ab jetzt ziehe ich die Parallelen zu unserem Hobby.

Jemand liest drei fette Regelbücher pro Woche, aber keine Kommunikation die aus mehr als 3 Sätzen besteht.

Jemand merkt sich die Regeln, aber nicht was letzte Woche auf Twitter stand.

Man hat die Zeit, Gelände zu bauen, Regeln zu lesen, Minis zu bemalen usw, aber keine Zeit für sinnvolle und nachhaltige Kommunikation.

Alle jammern, dass Systeme nicht laufen oder dass man nix gemeinsames auf die Reihe kriegt, aber niemand hängt sich rein. Geht auch gar nicht, aus oben genannten Gründen.

 

Ein Beispiel:

Ich blicke bei uns im Verein bei gar nix mehr durch.

Habe mehrfach vorgeschlagen, einfach mal Übersichtsthreads im Forum zu erstellen, immer aktualisiert im ersten Post, damit niemand irgendwann 80 Seiten Thread lesen muss.

Wer hat welche Systeme und was dafür, wer hat welches Gelände etc

Dann könnte man sich und Spiele auch mal organisieren.

Keine Chance, hab ich lange aufgegeben.

Folge (verstärkt dadurch, dass ich dieses Jahr kaum selbst anwesend war):

Ich weiss nicht, wer gerade was macht und umgekehrt.

Das sorgt nicht gerade für Motivation, an einer bestimmten Sache zu arbeiten und verstärkt das alles noch.

 

Ein Teufelskreis :D

 

Gelegentlich merkt einer an, dass wir doch als Verein mal auf Cons auftreten sollten.

Geile Idee, bin ich dabei, doch wie soll das ohne gute Organisation wie z.B. in einem Forum funktionieren?

Oder wenn jemand, der eben noch begeistert dafür war, im nächsten Monat schon wieder mit was neuem ankommt und sich nun lieber damit beschäftigt?

 

Last but not least:

Bilde ich mir das nur ein oder gibt es generell einen Mangel an Konzentration, Aufmerksamkeitsfähigkeit und damit auch dem Willen, sich näher mit einem guten System zu beschäftigen und SELBST etwas dafür zu tun?

Worauf ich hinaus will:

Es herrscht schon länger ein starker Trend zu Spielen, die einem jeden noch so nebensächlichen Stuss superhübsch und bunt vorkauen und liefern.

Blooooss keine Tabellen mehr, dafür zentnerweise hübsche Kärtchen, weil es ja so praktisch ist und toll aussieht.

Langweilige Armeekonstruktionsregeln, die dafür alles fertig liefern, damit man sich selbst keine Mühe mehr machen muss.

Usw usf

Alles muss fertig vorgekaut und hübsch sein, denn man kann zwar 50 Stunden die Woche ins Lesen, Basteln, Malen etc stecken, aber keine Zeit in andere Arbeiten, die dann auch nicht hübsch aussehen würden.

Dadurch spielen dann z.B. unzählige Leute Bolt Action, welches natürlich auch einen Top Vertrieb hat, aber Spiele wie z.B. die von TFL oder Massimo Torriani kennt niemand und will auch niemand, obwohl die viel besser sind, viel flexibler und zudem auch noch viel weniger kosten.

Denn für die muss man nicht 17 Bücher, x Kartendecks, Spezialwürfel und -schablonen kaufen, ganz zu schweigen davon, dass man alles schon regelmässig neu kauft, wenn mal wieder eine neue Edition kommt um den Laden am Rennen zu halten.

Absoluter Spitzenreiter ist da natürlich GW.

Warlord verkauft plötzlich das neue Luftkampfspiel, weil gutes Marketing und alles ist hübsch fertig vorgekaut. Dabei gibt es schon lange Spiele wie Bag the Hun! oder Check yor 6!, die viel besser und dabei noch viel billiger sind.

Aber halt nicht so hübsch und: Sie machen Arbeit. Man muss sich selbst um die passenden Minis kümmern, um's Spielfeld usw.

Da scheint niemand mehr Bock drauf zu haben. Lieber halbgaren überteuerten Murks spielen, Hauptsache keine Mühe machen.

 

Aber es läuft, denn bevor oder wenn die Leute merken, dass das Spiel eigentlich nix taugt, kommt ja schon wieder was neues...

(Sparen die 40k Leute schon für das nächste beste Warhammer aller Zeiten?)

 

 

Bin ich wirklich zu OldSchool?

Mache ich das Hobby mit 25 von meinen 42 Jahren schon zu lange?

Bin ich der einzige mit diesen Beobachtungen und alle anderen sehen gar kein "Problem"?

 

 

Würde mich über Beiträge von Euch freuen :)

Sehe ich manche Dinge zu eng oder falsch?

Ergänzt oder korrigiert mich, falls dem so ist.

 

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Also erstens ist deine Krankheit entweder ansteckend oder es liegt am Geburtsdatum... ich beobachte viele der Symptome bei mir selbst. Zur Schwere des Verlaufs trägt in meinem Fall bei, dass ich viel zu langsam bin.

 

"Bronko, wir wollen GorkaMorka zocken, bist du dabei?" - "Klar, ich bastel mir sofort eine Truppe zusammen!"

4 Woche  später komm ich mit meinen halbfertigen Orks an, um zumindest mal zu spielen - Kampagne schon vorbei. "Aber wir wollen jetzt demnächst Mordheim spielen, wärst du dabei?" - und es geht wieder los...

 

Den Punkt mit den "massentauglichen" Systemen fand ich interessant, einfach mal wieder was spielen, was jeder hat. Ich erinnere mich an deine Überlegungen diesbezüglich, als Star Wars Legion rauskam. Allerdings hatte ich darauf aus diversen Gründen keinen Bock. Aber 40k passt für mich in diese Lücke, zumal ich noch ganz viel Kram von früher habe - da fällt der Wiedereinstieg aus finanzieller Sicht leicht.

 

Zudem hab ich mir noch weitere Hobbytätigkeiten zugelegt: das Restaurieren gebrauchter Figuren und Fahrzeuge (weil billig und spaßig) und das Abformen von Figuren (herausfordernd, billig und spaßig). Was mich allerdings nicht schneller werden lässt, ganz im Gegenteil... :P

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Die Massensysteme haben klar den Vorteil, dass man sofort Spieler findet.

 

Aber grad diesen Punkt finde ich auch interessant, denn: Warum ist das so?

 

Logisch, zum einen, weil halt jeder irgendwas dafür hat (naja, veraltete Editionen unberücksichtigt), das macht es leicht einfach zu spielen.

Weil die alten Platzhirsche wie GW als erste da waren und die entsprechende Verbreitung haben.

 

Führt aber wieder dahin zurück, dass auch niemand Bock hat, sich mit was neuem zu beschäftigen, selbst wenn es besser ist. Gilt besonders für Spiele aus Nischen bzw welche, die für Händler unangenehm sind, also nicht im Regal im Laden stehen sondern Eigeninitiative erfordern.

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Es wird ja durchaus einiges probiert, allein dieses Jahr kamen im Verein Leute mit Aristeia!, diesem Wrestling-Dings, Necromunda, SW:L und neuerdings Killteam an.

 

Vieles davon kommt aus Schmieden, deren andere Systeme sich bereits irgendwie etabliert haben, und bei den GW-Sachen kommt sicherlich auch die Synergie hinzu: Killteam z.B. benutzt den Fluff und die Minis, die eh schon jeder hat...

 

Die WW2 Klamotten in 28mm könnten wir die vorhandenen BA-Spieler womöglich auch begeistern, da müssten wir wohl nur etwas forscher herangehen.

 

Bei den ungewöhnlicheren Maßstäben oder Miniaturenreihen ist die Hürde wohl schwieriger zu nehmen, das kennen wir alle. Ich könnte dir auch 12 Systeme aufzählen, die ich gerne ausprobieren würde, zu denen du dich nicht hinreißen lassen würdest. :P

 

Finanz- und Zeitmanagment sind dann doch oft limitierende Faktoren, weswegen ich mir zum Beispiel Battlefleet Gothic, Dropzone Commander oder das Mierce-Ding nicht antun werde. Und warum ich bei anderen Sachen nicht aus dem Quark komme, zum Beispiel mit den Schiffchen. Da stehen noch zu viele 40k, Blood Bowl, Infinity und sonstwelche Figuren, die sich vordrängeln...

bearbeitet von Bronko

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Tu das, wir freuen uns immer über neue Gesichter, ist immer ne Bereicherung :)

 

Wobei ich jetzt doch neugierig bin, was genau von meinem Selbstgespräch Dich dazu bewegt :D

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vor 3 Stunden schrieb Chaoself:

Hmm, ich sollte vielleicht doch mal in den Club kommen. :)

 

Solltest du. Den Zeitpunkt können wir nahezu beliebig wählen, ich hab jetzt einen Schlüssel. :D

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OMG ... wall of text ... wer soll das alles lesen, hast Du einen AN DER WAFFEL!!??

 

Spannend zu lesen. Mir geht das ähnlich, zumindest habe ich den Eindruck, wenn ich unseren Klub in Stgt so anschaue. Ich bin da eher ein langsamer bei Systemen. Aber wenn es mich packt, dann auch richitig und idR "für immer" ... oooooooohh :wub:

 

Ich kann es einerseits verstehen, wenn alle Gaslands spielen wollen, denn man benötigt wirklich nicht viel. Oder BeachBloodBowl, weil es so schnell geht.

Aber ich frage mich dann immer - WARUM muss es denn schnell gehen? Weil ich meine Zeit mehr habe? 

Es hat sicher damit zu tun, dass wir alle älter geworden sind - und das nicht wegen "oldschool", sondern weil wir durch Familie und Beruf zwar mehr Geld aber weniger Zeit als früher haben.

Es ist dann schneller gekauft, als lange gespielt.

 

Aber es ist auch ein bissel Zeitgeist. Das Schnelle, das Leichte , das Vorgekaute ist angesagt. "Das ist ein doofes System, es sind keine Missionen drin." ... aha? Schreib doch welche!? "Keine Zeit!"

Ich habe da auch keinen guten Plan oder eine gute Idee, aber leider schon länger den gleichen Eindruck und beobachte es ja selbst bei mir auch.

 

Grundsätzlich plane ich aber auch, mich von einigem bei mir zu trennen. Aber nur gezielt entschlacken. Ich will nicht Kisteninhalte verkaufen, nur weil ich die 3 Jahre nicht mehr aufhatte und es ergo nicht brauchte ... ja, von wegen. 4 Kisten geöffnet, 10 neue Ideen. Das Verkaufen will langsam angegangen werden. ;)

Aber geplant ist es. 

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vor 16 Minuten schrieb Drachenklinge:

OMG ...  hast Du einen AN DER WAFFEL!!??

 

 

Naja, das wird gelegentlich angedeutet aber ich behaupte das Gegenteil. Und WENN, dann Sahne, Bananenscheiben und Schokososse. Geil :D

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Hi,

 

im Großen und Ganzen teile ich Deine Beobachtungen. Mir geht es da ganz ähnlich.
Als ich festgestellt habe das ich mit den ganzen Neuveröffentlichungen nicht mehr mithalten kann habe ich für mich persönlich ein paar Grenzen gezogen.
So müssen meine Neuanschaffungen entweder zu einer bestehenden Armee gehören und einem verbreiteten Spielsystem angehören oder zumindest in verschiedenen Systemen einsetzbar sein. Auch versuche ich meine Käufe auf das zu reduzieren was ich als nächstes bemalen möchte.

 

Zu Zeiten der 6te und 7ten 40k-Edition war es so das ich mir so ziemlich jeden Dex gekauft hatte um mitreden zu können. Aber die absurdität wurde mir erst bewusst als ich feststellte das ich mit meinem Lieblingsbuch aus der Zeit "Genestelaer Cults" nicht ein Spiel gemacht oder mir auch nur ein Modell gekauft hatte... oder dem Battletome Stormcast Eternals das ich mir in der zweiten Ausgabe holte und ebenfalls bis Heute nicht einmal gespielt habe... es kam gerade ein neuer Dex raus und ich werde ihn erst anschaffen wenn ich auch wirklich ein Spiel vereinbare. ;-)

Will heißen: Es sind nicht nur die Neuanschaffungen die Zeit und Geld fressen sondern auch die Editionswechsel der bestehenden Systeme.

 

Klar würde ich gerne mal Infinity spielen. Hatte auch den Haqqislam Teil der Red Veil Box aber der Aufwand um ein neues System zu starten für das ich vielleicht nur 2 Spieler hätte war mir dann doch zu groß. Neue Modelle, neues Gelände, neue Neoprenmatte. Schon ist man bei einer Summe die ich nicht mehr bereit bin dafür hinzulegen.

 

Team Yankee hätte ich mir gerne angeschafft, weil ich das Setting Hammer finde - aber auch hier die gleichen Argumente wie oben.

Andererseits liegt auf meinem Pile of Shame noch eine Konflikt 47 Soviet Starterbox, die mir mal geschenkt wurde - geht auch für Bolt Action. Generisches Gelände. Erfüllt also meine Kriterien  um bleiben zu dürfen.

 

Ähnlich ist es mit Malifaux. Hab da zwar nur einen Spieler aber die Modelle sind generisch genug um sie wo anders auch einsetzen zu können.

Dennoch verspüre ich einen großen Druck der aus meinem regulärem Spielumfeld ausgeht, da dort fast ausschließlich 40k gespielt wird. Das führt leider dazu das ich mich mehr damit auseinandersetze und die mit den Dingen die ich eigentlich spielen will auf der Strecke bleiben.

 

 

... würde zwar gerne noch etwas mehr schreiben aber ich muss mal wieder etwas arbeiten. ^^

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Da sprichst du ein häufiges Phänomen in unseren Kreisen an ... :D

 

Ich greif mal zwei Punkte aus deinem (gar nicht so langem ;)) Text raus:

vor 21 Stunden schrieb Schmagauke:

Möchte ich nach Lasalle spielen. Kennen nur wenige, haben nur wenige, obwohl es ein super System ist.

Na, ich kenne es jedenfalls und spiele es sogar ab und an in 15mm (also so alle 2 Jahre ein paaar Partieen hintereinander)...

vor 21 Stunden schrieb Schmagauke:

Advanced Squad Leader

Mache ich mir keine Illusionen, Mitspieler zu finden.

Die Wahrschlichkeit ist höher, dass es mir gelingt, mich unabsichtlich selbst zu befruchten und ET zur Welt zu bringen.

Aber in diesem Fall ist mir das völlig Wummpe, das spiele ich Solitaire, einfach weil es eines der besten Spiele aller Zeiten ist.

Werde ich mich mit beschäftigen, obwohl es keine Püppies hat.

Wirklich klasse Spiel - ich habe es immer nur mit zwei Experten gespielt, die wirkllich alles dazu hatten. Als die berufsbedingt weggingen (US Marine Corps) war meine Spielgelegenheit dann auch weg - das Zeug selbst anzuschaffen ist mir bei der Mitspielermotivationslage zu riskant ;)

---------------------------------

 

Deine Ausführungen beschreiben ganz gut die Situation, auch aus meiner Sicht (...und ich bin noch ein wenig älter :) - ich habe gar nicht mit GW-Systemen angefangen).

 

Das Hopping entsteht vermutlich auch dadurch, dass schnell die Idee aufkommt, das neue Spiel könnte dem eingenen Spielstil oder der eigenen Auffassungsgabe besser entsprechen als das aktuell gespielte. Das gibt bei den vielen Gelegenheiten dann so eine Art Teufelskreis wie du ihn beschrieben hast.

 

Mit einer Sache scheine ich derzeit bescheidenen Erfolg bei uns im Club zu haben: DBA - De Bellis Antiqutatis - ein Spiel, das es seit den frühen 90ern gibt und jetzt in der 3.0 Ausführung vorliegt. Ich bringe es hier nicht als Werbung, sondern als Beispiel, das ein wenig Hoffnung machen soll. Für das Spiel hab ich seit Bestehen unseres Clubs ganz sacht geworben (also ich habe es immer mal wieder angesprochen und hatte alle Truppen und Spielfeld jederzeit verfügbar) und dann gab es ganz langsam nach Jahren ein, zwei Mitspieler, die dann auch selbst mal damit angefangen haben. Jetzt gibt es dafür glatt ein höheres Interesse bei uns, es wird derzeit fast auf jedem Clubtreffen von Leuten gespielt. Im Moment würde ich es sogar als mein Haupt-TTSystem bezeichen.

 

Was macht dieses (DBA) TT-Spiel aus? Was ist so besonders daran?

Das einzelne Spiel geht recht schnell. So 'ne Stunde reicht aus. Das Spielfeld ist für 15mm Figuren schnuckelig klein: 60x60cm reichen aus. Es gibt nur ein Buch dazu, darin sind Regeln und alle Armeelisten drin. Es gibt keinen Figurenhersteller, der das promotet. Das führt dann auch aus meiner Sicht zu einer Stabilität, die es für mich braucht. Ich will nicht alle zwei Jahre an meinen Armeen rumschrauben, weil sich die Edition geändert hat. Ich habe einen Satz Figuren, Gelände und Spielflächen, den ich immer wieder herausholen kann. Solange es ein Interesse gibt, kann das ganze auch mal ein, zwei Jahre "überwintern" und dann wieder "auferstehen".

 

Irgendwie sind das alles Sachen, die könnte es auch mit anderen Spielsystemen geben, aber da ist dann eine Vorgängerversion mit dem Erscheinben einer Nachfolgeedition seltsamerweise tot. Eigentlich unverständlich, haben doch bis eben alle das Spiel gespielt?

 

Also ich bin wie einige andere Kollegen in unserem Club zur Zeit dabei, langsam meine Spiel- und Figurenhaufen zu konsolidieren und Zeug rauszuwerfen. Es gibt da ganz sachte schon den Trend bei einigen von uns MehrSystemTTSpielern oder TT-ADSlern zu einer Konzentration auf weniger TT-Systeme im Haus. Allerdings bleibt abzuwarten, ob dann später alle auf kleinen einsamen Inseln sitzen und den anderen am Telefon von ihrem tollen System erzählen, das leider kein anderer (mehr) spielt :gruebel:

 

Was dich umtreibt ist die Frage nach dem Kurs im eigenen TTHobby - und damit bist du ganz und gar nicht alleine!

 

 

 

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Zur Airbrush und Malbeschleunigung:

Zuerst malt man langsamer, weil die Lernkurve am Anfang ziemlich steil ist. Wofür die AB sich aber doch recht gut eignet ist Preshading und dann kam man danach wunderbar mit Glazes ziemlich schnell tolle Ergebniss erzielen. Ich empfehle da immer Vince Venturella. Der hat einen super You Tube Kanal, erklärt sehr ausführlich und ich konnte schon ziemlich viel umsetzen.

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Airbrush ist sicher nicht die Lösungs des Problems.

Bei Gelände sehe ich viele zeitliche Vorteile. Bei Figuren kann man Ergebnisse auch ohne Airbrush schnell erzielen.

 

Das Thema dreht bei Dir und vielen anderen Betroffenen (und wer im Forum ist hier nicht betroffen oder infiziert) um zwei Aspekte:

Zeit und Mitspieler

 

Die Zeit können wir nur unter bestimmten Rahmenbedingungen (Belange der Arbeit, der Familie und Freunde, andere Hobbies) kontrollieren.

Mitspieler sind aus meiner Sicht dann kein Problem, so lange Tabletop-Spieler in der Nähe sind. Zumindest zum Ausprobieren und Anlocken ist jeder irgendwann bereit. Nur eine Frage des Anreizes :keks:

Ein Nebenaspekt bei Mitspielern ist der Anspruch an Systeme. Spiele ich nur, wenn es in dem System Turniere gibt, spiele ich nur aus Spaß ohne Regeln sehr genau zu kennen, spiele ich nur in Kampagnen...

 

Bei deiner Beschreibung sollten Mitspieler für ein System zu finden kein großes Problem sein. Nutze deine Begeisterung, dann wird der Funke schon überschlagen.

 

Und wenn du jeden zweiten Tag ein anderes System spielst, ist es doch völlig egal, so lange alle Spaß daran haben.

 

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Boah, jetzt wo ich das alles hier lese, wird mir klar, dass die genannten Punkte Teil meines derzeitigen Motivationslochs sind.

Wasn los? Ist das ne Seuche, die um sich greift?

Ich verweise an der Stelle mal auf meinen Projekt-Thread, den ich eröffnet habe in der Hoffnung irgendwie schlauer zu werden, das Problem genauer zu identifizieren und hoffentlich irgendwie wieder Motivation zu finden:



Das was hier geschrieben wurde, hilft auch schon wieder ein wenig... es ist ein weiteres Teil im Puzzle.

Ich hab definitiv keinen Bock mehr aufs Systemgehüpfe. Und ich hab auch nen Verein, in dem ich das Gefühl habe, mit den allermeisten Spielern nicht auf einen Nenner zu kommen. Und ich hab ebenfalls das Gefühl von der Fülle an neuen Systemen erdrückt zu werden. Was natürlich wieder mit dem vorigen Punkt korreliert, denn die anderen Leute im Verein sind natürlich auch sprunghaft und wegen der ständigen Neubeginne von Systemen bzw. Systemwechseln "arbeiten" alle ständig aneinander vorbei.

Spieler A begeistert sich grad für Infinity, aber kein anderer. Spieler B begeistert sich grad für das neue Necromunda, aber kein anderer. Deswegen verfliegt bei beiden die Begeisterung nach ner Weile.
Zwei Monate später isses genau anders rum, Spieler A ist jetzt mit Necromund angefixt und findet dafür keinen und Spieler B hat plötzlich Bock auf Infinity.

Momentan gibt's bei uns drei Systeme, die jeweils von mehreren Spielern gespielt werden: Wh40k, Bolt Action und Frostgrave.

Davon reizt mich keines. Naja, 40k minimal, aber nur weil ich dafür noch ne Armee Tyraniden in unzusammengebautem, unbemaltem Zustand rumliegen hab.
Aber die Arbeit da jetzt reinstecken wenn andere Systeme mich ja mehr reizen? Ne, muss nicht sein.



Irgendwie hat die große Auswahl an Systemen und die immer häufigeren Editionswechsel das Hobby deutlich komplizierter gemacht... und letztendlich vielleicht zu kompliziert für meinen Geschmack.

Der letzte große Schlag für mich war halt die zweite Edition von Saga... das Spiel hätte nur wenige Verbesserungen gebraucht, aber die haben es komplett umgeworfen.
Auf sowas hab ich einfach keine Lust mehr.
Sogar meine Lieblings-Warband ist jetzt weg: Bretonen gibts nicht mehr. Bzw. nur noch als komische Krüppel-Version von Normannen.

Was soll sowas?
 


edit:
Die Aussagen von Rat der Raben kann ich so garnicht nachvollziehen. Mitspieler zu finden ist sauschwierig. Leute begeistern teilweise unmöglich. Oft wollen die NIX ausprobieren.
Und jeden Tag ein anderes System spielen ist für mich persönlich eher Alptraum als ein Spaß....

 

bearbeitet von Barbarus

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So gesehen habe ich noch Glück. Infinity wird bei uns grad richtig gross, u.a. weil gleich zwei Warcors dem Verein beigetreten sind.

Infinity hat nicht nur unfassbar geile Minis (wenn man den Stil mag), es ist auch ein richtig geniales System.

Ausserdem sind Corvus Belli vertrauenswürdig. Da habe ich das Gefühl, dass Infinity mit N3 "fertig" ist und jetzt "nur" noch weiter ausgebaut wird. CB tritt aber mit neuen Editionen nix kaputt oder entwertet Minis.

 

Infinity wird somit mein Schwerpunkt werden, den Rest betreibe ich just for fun für mich selbst weiter.

Ich fahre auch mit Urlaubsbeute nach hause....

Steel Phalanx + Andromeda.

Die vierte Fraktion...

Infinity macht aber auch in jeder Hinsicht süchtig :D

 

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vor 3 Stunden schrieb Schmagauke:

(wenn man den Stil mag)


Genau da hakts. Ich find den Stil der Infinity-Minis richtig, richtig ätzend.

Hab schon mal überlegt mir ne Truppe mit alternativen Modellen aufzubauen... aber dann müsst man erst wieder rätseln was man dafür nimmt.
Und bestimmt gibts so komische Ulknudeln von Spielern, die nicht gegen nicht-originale Minis spielen wollen.

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Erstmal oute ich mich mal als Systemhopper Gourmet. Ich liebe es verschiedene Spiele auszuprobieren und gerade bei Historischen Systemen kann man ja auch viel recyclen.

Ich proxe auch gerne und häufig und wenn es hart kommt werden Zettel ausgeschnitten. Auch geil. 

 

Tolle Liste an Spielen übrigens, die ich glaub ich fast alle kenne, aber noch keines gespielt habe. 

 

Nischen Spiele

Die Produktionskosten für ein TFL Regelwerk sind verschwindent gering. Das ist fast unmöglich zu mördern. Aber das ist auch der Punkt. Sie investieren nichts in Werbung oder ein besseres Layout oder eine bessere Handhabung durch extra Materialien. Das macht das Risiko klein und den Laden unsinkbar Macht sie aber uahc fast unsichtbar. Das Geheimnis vieler kleiner Hersteller (Minis oder Regeln) ist schlicht und ergreifend das sie kein Geld machen. 

Und genau hier ist halt der Hase im Pfeffer begraben warum veröffentlicht TFL nicht Bag the Hun (Hier kenn ich auch Leute die die Regeln hassen :D) über Warlord und die machen Minis dazu? Warum sollte TFL Kontrolle abgeben an ein paar Ex- GW Schnösel? Warlord braucht eine Anreiz im Spiel das Miniaturen umsetzt. (Wie die Kippbases). Das ist auch gut so den Miniaturen machen ist extrem Teuer. Warum macht man die Reglen dann so einfach? Um den Boardgame Markt zu erreichen. Der gigantisch viel größer ist als der Wargame Markt. 

 

Alleine der lokale Verlag Pegasus Spiele veröffentlicht im Jahr ~100 Brett und Kartenspiele. Auf Steam werden im Monat ~130 PC Spiele veröffentlicht. Im Apple Appstore täglich(!) über 500 Spiele.

Was will ich damit sagen. Einmal das es normal ist. Früher hätte man es einfach nicht mitbekommen. Sicher helfen die einfacheren Tools bei der Produktion von Miniaturen und vor allem gibt es mehr digitale Modellierer als Analoge. (Früher hatten die Jahrelange warte Listen und man konnte schon alleine deshalb nichts machen weil GW alle fähigen Modelierer belegt hatte.) Es gibt also nicht zwangläufig so viel mehr Spiele als vorher, du kennst sie jetzt nur und kannst sie kaufen. 

 

Viele nischen Systeme werden auf lange Sicht komplett auf Digitalen Handel umstiegen. Man kauft die Druckdaten und druck im Verein oder über einen Lizenzhändler. Aber Aussterben tun die nicht. 

 

Kommunikation

Das ist tatsächlich ein Problem das ich auch sehe. Selbst mit Forum ist es in unserem Verein nicht möglich alle an einen Ort zu bekommen. Facebook geht auch nicht weil viele kein Facebook nutzen wollen. Whatsapp das selbe. Hier hab ich noch keine Idee wie man das Lösen kann. Vielleicht muss man es auch nicht.

 

Keine Mitspieler

In meiner Erfahrung ist es wie mit Rat der Raben. Mitspieler kann man sich machen. Armeen hast du sicher genug. Bring zwei Armeen und zeig ein Spiel das du liebst. Der andere bringt zwei Armeen zu einem Spiel das er liebt. Das wird sicher ein cooler Spieltag.

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vor 3 Stunden schrieb Barbarus:


Genau da hakts. Ich find den Stil der Infinity-Minis richtig, richtig ätzend.

Hab schon mal überlegt mir ne Truppe mit alternativen Modellen aufzubauen... aber dann müsst man erst wieder rätseln was man dafür nimmt.
Und bestimmt gibts so komische Ulknudeln von Spielern, die nicht gegen nicht-originale Minis spielen wollen.

 

Eigentlich gibt es diese Ulknudeln bei Infinity kaum.

Ich kenne eigentlich keine Szene, die Proxxies oder Silberfische eher toleriert.

 

Aber zum ätzenden Stil:

Ich weiss nicht, wann Du Dir die Minis zuletzt angesehen hast. Die alten Sculpts fand ich auch furchtbar, die waren zum Teil lächerlich.

Aber die neueren Sachen der letzten ca. 3 Jahre sind der Hammer und es ist eigentlich für jeden Stil eine passende Fraktion dabei.

Qualitativ über jeden Zweifel erhaben, in Zinn kenne ich keinen besseren Hersteller.

 

Teuer sind die auch nicht, da man bei Infinity das Drumherum quasi mitkauft.

Alleine deren online Armybuilder (auch als mobile) stellt alle anderen in den Schatten. Nix mit dauernd neuen Codex kaufen, Errata suchen, Zusatzregeln in xy und der ganze Stuss...

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@DasBilligeAlien

Das whatsapp Problem kenne ich auch.

Die Lösung ist einfach und heisst Threema, was quasi dasselbe ist nur besser und man hat nix mit f***book zu tun.

 

Problem: Das kostet doch tatsächlich inverschämte 2,99 (einmalig) und dann hätte man ja noch eine App mehr...

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Natürlich ist die Qualität der Infinity-Minis großartig. Die Modellierung, der Guss... alles vom Feinsten. 

Aber die Formensprache, das visuelle Konzept, schmeckt mir so garnicht. Der Manga-Anime-Kack ist an den Minis zwar nich so ausgeprägt wie in den Artworks aber für mich immer noch viel zu viel.

Vielleicht kann ich ja die Minis von Dark Age mal für Infinity nutzen, das wär doch was....

 

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ät Infinity

Die Minis sind schon sehr eigen. Ich habe einige geproxt, das ist sicher kein Problem. Aber eine ganze Armee könnte in der Tat knifflig sein. Die Minis haben halt einen hohen Wiedererkennungswert, der schwer zu erreichen ist mit einer oder anderen Ranges.

Aber grundsätzliche Schwierigkeiten sehe ich da nicht, mal abgesehen von einer Turnierszene. Dort wäre es schon sehr unpraktisch es jedem Spieler neu zu erklären.

 

Im freundschaftlichen Umfeld dürfte das aber Null Problem sein.

 

ät Systemhopping

An Neugierde ist nie was auszusetzen. Wenn es aber ums Spielen geht, nutzt mir das nix. Bei uns im Club ist auch einer, der mehr auf "the next new" steht, als auf das eigentliche Spielen.

Nehmen wir an, ich spiele mit dem was neues und 4 Spiele später fängt der was Neues an. Bringt mir Null. Ich mag den Kumpel gern und quatsche aufgrund seiner Erfahrung gerne mit ihm über Spielsysteme und Spieltheorie ... aber a,s "Mitspieler"? Bringt mir nix. Er weiß das auch, aber er kann nicht anders. ;D

Wir haben da halt unterschiedliche Interessen und das ist mMn auch die extreme Form in der einen Richtung.

 

Die andere Richtung sind - oft - GW-Spieler, die scheinbar bis heute nicht wissen, dass es andere Hersteller gibt. Wenn denen das Spielsystem hops geht, sind die natürlich "am Arsch".

 

Die Lösung sollte aus Spielersicht dazwischen liegen. Beide Ansichten sind nicht falsch oder richtig. Wenn ich eine Gruppe habe, die seit Jahren ein System spielt und zufrieden sind. Gut. Schön. Bombig.

Nur Gewechsel ist auch unschön, weil keine Ruhe einkehrt, aber wer es mag, soll es machen, keine Frage.

 

Aber wenn ich in einer relativ großen Gruppe bin, mit unterschiedlichen Wünschen, dann sollte man schon ein "Portfolio" haben. Das wird natürlich im Laufe der Zeit wachsen, aber da ich nach wie vor der Meinung bin, dass es nicht DAS ideale System gibt ... braucht man halt mehrere. ^^ 

Und mMn sollten die dann recht unterschiedlich sein.

Massensystem Fantasy, Skirmish SciFi, Bier & Bretzel Pulp, 2mm historisch und Minis für die Vitrine ... you name it.

bearbeitet von Drachenklinge

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vor 13 Stunden schrieb Schmagauke:

@DasBilligeAlien

Das whatsapp Problem kenne ich auch.

Die Lösung ist einfach und heisst Threema, was quasi dasselbe ist nur besser und man hat nix mit f***book zu tun.

 

Problem: Das kostet doch tatsächlich inverschämte 2,99 (einmalig) und dann hätte man ja noch eine App mehr...

 

Die weigern sich dann Threema zu nutzen :D Ham wa alles schon probiert. (Hab selbst threema)

 

@Barbarus

Proxies für Infinity habe ich auch mal vor zu suchen. Ich werde mal die Augen offenhalten und eine Liste machen an passendem Kram. Ich suche Figuren die näher am Ghost in the Shell und Appleseed manga sind. Spontan würde mit Human interface einfallen was Aesthetisch in eine ähnliche Richtung geht wie Infinity. Aber nicht ganz so überdreht. Allerdings auch nicht ganz so geil modelliert. http://www.hint-thegame.com/the-game

 

 

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Hm...

HINT macht von der Idee her nen guten Eindruck.

Aber die Minis? Sieht aus, als versuche da jemand ein Stück vom Infinitykuchen abhaben zu wollen aber noch per Hand zu sculpten. Oder die rendern auf nem C64.

Nee, gute Ideen, aber nicht mit den Minis.

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