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      Aufräumaktion - Vol. 3   18.01.2019

      Ihr habt ein Projekt, das Ihr nicht mehr fortführen möchtet? Das vielleicht sogar abgeschlossen ist? Dann schreibt mir gerne eine PN mit einem Link und Eurem Wunsch und ich überprüfe den jeweiligen Thread.   Bitte werft in diesem Zusammenhang einen Blick in Euer Postfach, ob vielleicht schon eine Konversation zwischen uns existiert, sodass diese fortgeführt werden kann, anstatt eine neue beginnen zu müssen.
Kubika

Und sonst so? - Kubika in Paradice (Gesammelte Projekte)

Recommended Posts

Hallo Ihr Lieben,

 

In diesem kleinen - Nennen wir es mal Armee-Projekt - möchte ich all die kleinen Projekten und Gedanken zusammenfassen, für die es sich einfach nicht lohnt, einen Armee-Thread oder sonstige Bastel- und Bemalthreads aufzubauen.

 

Das Ganze basiert auf einem alten Thread aus dem Sweetwater-Forum, der damals dort hieß "Und sonst so?" und in dem ich alles zusammengefasst habe, was nirgendwo sonst reinpasste. Nun ist das Sweetwater-Forum fort und mir ist aufgefallen, wie sehr ich diese kleine Projekte hier und da vermisse. Daher möchte ich also so einen kleinen Thread wieder einmal aufbauen und euch präsentieren, was ich sonst so noch bemale.

 

Oft sind das kleine, aber feinde Ideen, Geschenke oder kleinere Aufträge, mit denen ich meine Freude am Basteln und Bemalen erhalte und Zeit überbrücke, bis mich die Muse zu was größerem überkommt.

 

Angehängt findet ihr auch eine Zusammenfassung von Projekten, an denen ich gerade arbeite und Projekten, die bereits fertiggestellt sind.

 

Ich hoffe, sie gefallen euch und ihr habt Spaß daran, an meinen oft in Chaos und Verzweiflung verlaufenden Projekten teilzunehmen. Fangen wir also an ...

 

~~~~~~~~

bearbeitet von Kubika

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Projektliste

 

Aktuell in Arbeit

 

Creature Caster - Female Tree Walker

Unbekannt - Fake Kingdom Death Conversions (into NieR: Automata figures)

Revell - F 122 Klasse Fregatte (Auftragsarbeit)

~~~

 

Abgeschlossen

 

Ein kleines Geschenk - Der Eulenmagier

Ein kleines Geschenk - Kampfschwimmer am Strand

Ein kleines Geschenk - Schiffsverkehrszentrale der Hanse

Ein kleines Geschenk - Austin Metropolitan Taxi (Matchbox)

~~~

bearbeitet von Kubika

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Beginnen wir mit einem älteren Projekt ... dieses ist aus dem Jahr 2017, aber bis heute eines meiner Lieblingsprojekte, weil es mir irrsinnig viel Spaß gemacht hat ...

 

 

Ich gebe es ja zu: Ich bin sicherlich nicht der größte Maler, der je geboren wurde. Meine Werke erinnern eher an Picasso. Nur, dass der damit ordentlich Geld gescheffelt hat.

 

Bei mir sieht es eher so aus, dass ich mir die Farbtheorie nicht merken kann, immer wieder wichtige Zwischenschritte vergesse oder ein Tutorial lese und dann aufgebe, weil ich mir wirklich nicht vorstellen kann, wie ich die mir dargebotenen Ratschläge in die Praxis umsetzen kann. Life is strange ... Life is hard ...

 

Wie auch immer. Es scheint, allerdings, als hätte dieses Herumpütschern in Akryl-Farbe die Aufmerksamkeit einiger Bekannter erregt und sie verleitet zu glauben, ich würde ... "gut" malen. So kam es, dass ich von Zeit zu Zeit die Gelegenheit erhalte, für andere Personen kleine Aufträge oder Geschenke zu machen.

 

Die treibende Kraft dahinter ist meine Chefin - oder besser gesagt, meine frühere Chefin. Die kam nämlich auf den Trichter: "Du machst Wargaming? Du kannst malen? Hier ist ein Auftrag für dich."

 

Das besondere an ihren Aufträgen ist eine Reihe von kleineren Schwierigkeiten, die mich immer wieder zwingen, meine Arbeitsweise zu ändern, mich zur Verzweiflung treiben und dafür sorgen, dass ich apathisch in meinem Zimmer sitze und mit nicht mehr als den Ohren schlackere. Zumeist aus dem Grund, weil a) nur noch 5 Tage Zeit sind, bis das fertige Geschenk auf der Matte stehen soll, b) sie mir das drei Tage, bevor sie das Geschenk braucht, sagt und c) es muss eine Eule drin sein.

 

Ein typischer Prozess sieht demnach immer so aus:

 

1st Nicht viel Zeit übrig

2nd Brauche Eule

3rd Keine Eulen verfügbar

4th Panik steigt

5th Seltsame Gedanken steigen in meinem Kopf auf

6th Dringend benötigte Inspiration spricht auf meinen Anrufbeantworter.

7th Erkenntnis fehlender Malfähigkeit spricht direkt nach der Inspiration auf meinen Anrufbeantworter

8th Panik steigt weiter

9th Eule klopft ans Fenster. Produktion des Geschenks kann beginnen.

 

So - oder so ähnlich.

 

Fangen wir also an und machen wir ein Geschenk.

 

Das folgende Geschenk war tatsächlich mein erstes richtig großes Projekt, sieht man mal von meinen Armeeaufbauten ab. Es war nicht einfach und zum Zeitpunkt der Arbeit hat es mich wahnsinnig gemacht. Aber im Endeffekt war es ein wirklich schönes Erlebnis und die Freude darüber, dass es schlussendlich so gut ankam, zaubert einem heute noch ein leichtes Lächeln ins von der Zeit zerschundene Gesicht.

 

Das Ganze war ein Geschenk für eine Kollegin, die uns verlassen hat. Normalerweise hätte sie irgendeine Art von "Standard"-Geschenk bekommen. Meine Chefs sind da ja immer sehr kreativ. Ein paar Blumen, eine Karte, vielleicht ein Gutschein für Amazon. 20 Euro oder so.

Aber die Kollegin wollte nicht. Sie hatte keine guten Erfahrungen mit dieser Art von Standardgeschenken und so wollte meine Chefin Abteilungsintern noch etwas kleines vorbereiten.

Normalerweise würde sie da etwas selbst gestalten. Sie ist eine gute Malerin. Und ich meine richtig gut. Vermutlich so wie Bob Ross - nur mit etwas anderen Haaren und nicht so vielen little happy accidents. Aber sie hatte keine Zeit, also musste ich einspringen.

Ich hatte genau 5 Tage Zeit. Nicht wirklich viel, wenn man sich was gutes überlegen soll.

 

Also musste ich erstmal alle verfügbaren Materialen überprüfen.

Meine Chefin wollte eine Eule im Geschenk. Nun steht es mir natürlich nicht frei, einen Uhu zu entführen und auf eine Base zu kleben. Abgesehen davon, dass das Ärger mit dem Tierschutz gibt, macht so ein Uhu mit Freude Dreck und mit diesem wenig Freude.

 

Leider besitze ich auch keine Eulen. Nicht einmal Eulenminiaturen. Das bedeutete also, dass ich loswandern musste und in Hamburg und Umgebung nach passenden Eulenfiguren gesucht habe. Leider hatte ich kein Glück.

Also suchte ich weiter, im Internet auf einschlägigen Foren, Webshops etc. und kam irgendwann zu dem, was dann schließlich mein Geschenk wurde: Ein Eulenmagier.

 

Zusammen mit dem Eulenmagier kam dann auch ein tieferer Sinn in das Diorama - oder zumindest in meinen Plan eines Dioramas.

Da unsere Kollegin einige ernste Entscheidungen in ihrem Leben zu treffen hatte, die nicht nur ihr Arbeitsumfeld, sondern auch ihr persönliches Befinden stark verändert und teilweise auch beeinträchtigt haben, fand ich die ungemein kitschige Idee, ihr einen Ratgeber zur Seite zu stellen, ganz anziehend.

 

Als nächstes benötigte ich ganz schnell eine Vitrine. Glücklicherweise hatte ich da noch ein paar Vitrinen für Modellpanzer und eine davon erschien mir groß genug, um damit nicht nur die Figur, sondern auch ein kleines, dazu passendes Diorama abzudecken. Yay.

 

Und während ich testete und probierte kam mir plötzlich die Idee: Warum nicht einen Weg gestalten, den der Eulenmagier entlanggeht und sich schließlich entscheiden muss, welchen Weg er einschlägt? Die Lösung scheint einfach, entweder rechts oder links. Beide Pfade wandern aus dem Diorama fort und daher kann er nicht sehen, was ihn dort erwartet. Er befragt die Kristallkugel, aber die kann ihm auch keinen Rat geben und so muss er die Entscheidung selbst fällen.

 

Ich bestellte den Eulenmagier und fuhr danach erstmal zwei Tage weg. Arbeit, Arbeit.

Als ich zurück kam, war der Eulenmagier da. Zeit für mich zu beginnen.

 

Zuerst mussten natürlich die Abmessungen genommen werden und ein Plan gestaltete sich aus ...

 

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Dann führte ich ein kleines Test-Fitting durch und gestaltete die Idee aus, nur um dann alles über den Haufen zu werfen und noch mal von vorne anzufangen, dieses Mal nur mit der Figur und einem Baum, der gerade so in der Gegend rumlag. Ich machte mir eine Skizze, die ich am nächsten Tag bereits nicht mehr lesen konnte und fing an, alles zusammenzusetzen.

 

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Ein Hauptteil des Dioramas würde der Pfad sein. Daher musste ich das Ganze sorgfältig skizzieren und vorbereiten ... ach, Blodsinn! Draufgeklatscht und gut is'!

 

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Time to dry!

 

Danach ging es daran, den Wegweiser zu beginnen. Glücklicherweise hatte ich noch etwas Balsa-Holz und Plasticcard übrig. Wer meinen Gallia-Thread kennt und das dort gestaltete Wegzeichen, weiß, was jetzt kommt. Mit Hilfe eines Skalpells, etwas Kleber und einer groben Feile ging ich zu Werke to make road sign great again!

 

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Und dann hieß es ... trocknen und warten .... und die Eule bemalen ... aber das kommt wann anders ...

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Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, richtig ... trocknen und so.

 

Zeit also, uns um die Eule zu kümmern.

Eigentlich kümmern mich Eulen ja nicht die Bohne. Ich habe keine Ahnung von den Viechern und ich bin mir sehr sicher, dass es den Eulen da ähnlich geht.

So begann die Bemalung der Eule recht witzig. Ich hatte nämlich kein Konzept und keinen Plan (den habe ich meist nicht, aber das ist hier nicht das Thema)

 

Zeit also, sich mit Reference-Material einzudecken und das Objekt der Begierde zur Fertigstellung zu verleiten.

Nachdem ein wenig stimmungsreiche Musik gefunden war ...

 

NieR - Hills of Radiant Winds

 

... ging es weiter mit der erlesenen Aufgabe, ein paar passende Bilder zu finden.

Schlussendlich wurde es dieses:

 

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Und nach einiger Zeit, einigen missvergnüglichen Ereignissen und kleinen Tränchen waren die Grundfarben und die ersten Schatten geschaffen.

 

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Dann galt es erst einmal, der Eule ein wenig Zeit zu tverschaffen, ihre feuchten Gewänder zu trocknen. Derweil kümmerte ich mich um den Baum, der während seiner Zeit in meiner Baumbox ein wenig eingestaubt war.

 

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Natürlich kann das so nicht weitergehen. Früher oder später muss ja was passieren. Tja, in diesem Fall passierte es später.

 

Ich hatte mich aus dem Irrglauben, es würde der Platte helfen dazu entschieden, die wunderbare Noch Geländespachtelmasse zu verwenden und sie über Nacht trocknen zu lassen, damit sich der Weg und das umgebende Gelände unterschieden und dennoch ins geplante natürliche Umfeld passen. Allerdings trocknete die Spachtelmasse nicht über Nacht. Nein. Sie hatte natürlich andere Pläne. Nach einem heftigen Monolog entschied sie sich, ganz ihrer schizophrenen Natur folgend, in Zukunft getrennte Wege zu beschreiten, brach auseinander, trocknete und war nutzlos.

 

Ich war begeistert. Ungefähr so: Noooooooooooooo(.....)iin!

 

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Was zum @##!!)§(!=§”?!”)§ soll das, du !”)%&$=§@><Ä‘!=§ dass du dich weigerst :_!)§/% ! Blödes Teil!

 

Leider hatte ich kein Material mehr übrig, um die ganze Platte erneut zu gestalten. Und mit nur zwei verbliebenen Tagen würde ich auch nicht mehr an Spachtelmasse oder sonstiges Putty kommen.

Welch ein herausragender Erfolg aller Beteiligten.

 

So blieb nur noch eine Lösung: Mein Nachbar. Der ist schon länger Miniaturenmodellbauer - deutlich länger als ich und konnte mir glücklicherweise aushelfen.

Guter Mann.

 

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Und das bringt mich wieder zurück in den Zeitplan.

 

Eulen wir also zurück zu unserem gefiederten Freund.

 

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Eine ganze Reihe von Highlights und Washes waren nötig, um die Eule in die Richtung zu schieben, die mir vorschwebte. Dann wurden die Glaskugel, die Augen und der ganze Rest fertiggestellt - was ausgezeichnet funktionierte - und das Endergebnis kann sich sehen lassen.

 

Was die Augen angeht: Ich habe mich für eine eher abstrakte menschliche Form entschieden, weil ich total schlecht im Malen von Augen bin und mir das ganze bereits drei Mal in die Hose gegangen war. Erfüllt aber seinen Zweck. Daher bin ich damit zufrieden.

 

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Und wenn wir uns jetzt noch vorstellen, dass da noch ein wenig Bemalung und Begrünung der Base nötig sind, dann haben wir auch genügend Fantasie uns vorzustellen, dass das kleine Projekt bald abgeschlossen ist.

 

Zusammenfassend sein gesagt: Großartig. Ich habe nie zuvor ein solches Geschenk gestaltet und es hat eine Menge Spaß gemacht. Es war schön, einmal etwas für jemand anderen zu machen und dass meine Chefin glücklich war und die Eule einen ganz besonderen Platz auf dem neuen Schreibtisch der Kollegin erhält, war jede Mühe wert.

Ein Wermutstropfen bleibt: Am Ende war ich dann doch traurig, dass ich die Eule weggeben musste. Sie ist so gut gelungen.

 

Macht aber nichts, mache ich einfach ein neues Projekt.

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Und da sind wir. 36 Stunden Bauzeit und so um die 18 Stunden Trocknungszeit später hat unser Eulenmagier die Qual der Wahl - gehe ich Links oder Rechts?

 

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vor 30 Minuten schrieb pockels:

Die Bilder und das Resultat gefallen mir, durch den Text kämpfe ich mich am Wochenende Mal in Ruhe;)

 

Der Text ist nur Beiwerk. Die Bild sind scho' aussagekräftig genug :-D

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Da mein erstes Geschenk so gut ankam, hatte meine Chefin ja die große Idee, vielleicht noch ein paar mehr zu machen.

 

Ein anderer Kollege, der uns ebenfalls verließ, sollte ebenfalls ein Geschenk erhalten. (Ich muss hier nur mal klarstellen: Wir sind NICHT die schlimmste Firma - uns laufen nicht soooo viele Leute davon. Wirkt nur so, weil ich Projekte aus einem längeren Zeitraum recht schnell komprimiert zusammenfasse).

 

Dieser Kollege war ehemaliger Soldat und passionierter Taucher - was würde da wohl besser passen als eine Einheit Kampfschwimmer? Glücklicherweise gibt es die ja von Lead Adventures - und ich hatte mir für ein nie vollendetes Projekt ein paar besorgt. Zeit, sie ihrer RICHTIGEN (!) Bestimmung zuzuführen.

 

Aber natürlich konnte ich nicht einfach loslegen. Nein, meine Chefin hatte ja auch ein Wörtchen mitzureden.

 

Ihr Plan sah das Folgende vor:

 

 

1st: Kampfschwimmer

2nd: Eine EULE! (Natürlich, was denn sonst?)
3rd: Ein Ausgang
4th: Ein Zeichen, das unseren Abgänger an die Zeit bei uns erinnert
Beim Rest war ich frei.

 

Da Kampfschwimmer ja ab und an den einen oder anderen Strand zum Anladen und zur Exfiltration nutzen, war das wohl offensichtlichste Setting eine Strandlandung.

 

Also ging ich zum Strand hinter der Haustür, verbrachte einige Zeit dort, machte die Qualle (du schwimmst wie tot im Wasser und entspannst dich, bis einer an deinem Tentakel kaut) und genoß die Sonne. Dann machte ich mir Notizen und bald schon wusste ich, wie das Diorama aussehen sollte.


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Die Eule sollte auf einem Zeichen sitzen, das vor Minen warnt. Aber stattdessen sollte auf den Schild ein kleiner Insider stehen, der zur allgemeinen Erheiterung beiträgt.

 

Der Ausgang sollte zwischen zwei Dünen verlaufen und durch ein weiteres Zeichen dargestellt werden.

 

Die Kampfschwimmer hingegen würden einfach nur verwirrt gucken.

 

Challenge accepted - let's start!


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Nachdem ich die Eule vorbereitet hatte, ging es daran, die Schilder zu gestalten. Plasticcard war mir dabei behilflich.


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Das einzige Problem an der Sache: Die von mir georderte Vitrine stand da wie bestellt und nicht geliefert. Ja. Das war doof und echt nicht witzig. Aber dazu später mehr ...

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Machen wir also mit unserem kleinen Diorama weiter.

 

Während die Kampfschwimmer fröhlich oder auch weniger fröhlich vor sich hintrockneten, ging es bei den Sanddünen des Dioramas weiter. Die wurden aus Schaumstoff gemacht - oder besser: Überresten von Schaumstoff, die ich mal habe mitgehen lassen und die nun die basis für das weitere Vorgehen bildeten. War ja auch kein Problem die in die richtige Form zu schneiden.

 

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Dann ging es an die Kampfschwimmer. Obwohl ich wirklich viel male - oder zu der Zeit gemalt habe, hat sich meine Fähigkeit zum Malen während dieser Zeit tatsächlich rapide verschlechtert Und so bin ich von Figuren, die eigentlich einen richtig guten Tabletop-Standard hatten runtergerutscht zu Figuren, die einfach nur noch matschig aussehen. Na ja. Wie gesagt:; Life's strange ... Life's hard. Aber ich mag ihre Augen. Also habe ich sie so gelassen. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit der Zeit. Im Endeffekt entschied ich, die Figuren so zu lassen und so zu tun, als wäre das das Bestmögliche, das sich für mich rausholen ließ.

 

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Danach habe ich aufgehört Bilder zu machen ... Machen wir also eine Zeitreise von ein paar Stunden.

 

Kamera-schwenkt-auf-die-Uhr-Musik

 

Da war ich schon soweit, dass sich alles zusammenfügen ließ. Glücklicherweise war das Diorama endlich angekommen. Zehn Tage später als geplant, was meine "Ich habe noch 12 Tage übrig"-Planung in eine "Oh, ich habe nur noch 2 Tage übrig"-Katastrophe wandelte, angefüllt von Panik, seltsamen Momenten und einer Menge Aggression.

Ich fügte also alles zusammen, füllte die Löcher, Spalten und alles andere, das sich füllen ließ ...

 

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... und pinselte alles an.

 

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Und einige Zeit harter Arbeit später ... war ich soweit, dass ich die Schilder fertigmachen konnte.

 

Ich hätte es ja wissen müssen, aber es geschah schon wieder. Lady Luck ist ja bekanntlich auf der Seite der Dummen. Und wie der Fliegende Holländer war ich ja blöderweise auf dem Gumminasium.

 

Es kam also wie es kommen musste. Das Wash lief aus ...

 

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Arrrrrgh-naaaahaarhaghtzuuuashaaarrrghathaugfazgrzfghhhg-na-ha-ha-ahaaaaaaaaa *wein*

 

Na ja ... ich bin immer noch eine Persönlichkeit ...

 

Und ob ich es trotzdem geschafft habe, erfahren wir beim nächsten Mal.

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vor 4 Stunden schrieb Pink Wotan:

Die Kapmfschwimmer gefallen mir sehr gut. Schöner Comic-Look.

 

Bei der Eule musste ich richtig laut lachen, als ich den Wegweise gelesen habe.

:ok:

 

Freut mich, dass es dir gefällt. Ich war mit den Kampfschwimmern absolut nicht zufrieden, aber na ja, man kann eben nicht alles haben.

 

//

 

Machen wir also weiter.

 

Nachdem ich einige Zeit mit dem Trockenbürsten und dem Korrigieren aller Fehler verbracht hatte, konnte es mit viel Begeisterung und Vorfreude weitergehen.

 

Unter Verwendung von Zahnstochern wurden Drahtsperren vorbereitet - VORSICHTIG - bemalt und dann ins Diorama geklebt.

 

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Während die Konstruktion trocknete ging es für mich weiter. Stacheldraht wurde vorbereitet und gerollt.

 

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Dann ging es an die Konstruktion des Wassers. Ich hatte eigentlich wirklich gute Erfahrungen mit NOCH Wassereffekte gemacht und daher entschieden, diese wieder einmal zu nutzen. Zuerst allerdings musste die Oberfläche des Strands vorbereitet werden. Außerdem waren einige Löcher zu füllen.

 

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Dann ging es daran, das Wasser auf das Diorama aufzubringen.

 

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Zeit, das ganze trocknen zu lassen.

 

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Kehren wir also zu unserem Diorama zurück.

 

Die Herren sind beinahe fertig, es fehlt nur noch ein wenig Einnässen ... Ähm ... Wasser, meine ich.

 

 

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Noch ein paar letzte Trockenbürst-Arien

 

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Und damit sind wir auch schon fertig.

 

Zusammengefasst: Tja, ich bin nicht allzu glücklich mit dem Ergebnis.

 

Es ist eine ganze Menge schief gegangen und am Ende bin ich nicht einmal ganz fertig geworden. Ich musste noch etwas Wüstengras für die Base bestellen, aber auch das erreichte mich nicht rechtzeitig. Und so kamen der Kollege und ich überein, dass wir uns beim nächsten Treffen noch mal zusammensetzen und ein paar Gräser auf die Platte auftragen würden. Vorzugsweise beim gemeinsamen Grillen.

 

Trotzdem: Peinlich war es schon und ich war richtig enttäuscht. Glücklicherweise war er super glücklich mit dem Werk und allein das seltsame Starren auf den Gesichtern brachte ihn zum Lachen.

 

Und eine andere Sache, die ich gelernt habe: Noch Wassereffekte und Wassertropfen sind totaler Mist. Das Wasser ist nämlich immer wieder aufgegangen und hat sich selbstständig gemacht, was stundenlanges Notkitten und Spachteln nach sich zog. Total nervig, der Kram.

 

Na ja - nächstes Mal wirds besser.

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Und hier haben wir das fertige Diorama - na ja, halt nicht ganz fertig (siehe oben). Ich habe die komplette Endversion leider nicht mehr fotografieren können. 48 Stunden Bauzeit und so um die 20 Stunden Trocknungszeit waren notwendig.

 

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Und weiter geht es. Während ich an dem Kampfschwimmer-Diorama arbeitete, kam meine Chefin auf mich zu und bat mich um eine weitere Arbeit.

 

WIr kennen das - Kollege und so.

 

Na ja. Ich mache das ja, weil es mir Spaß macht, also entschied ich, dass das schon irgendwie klappen würde.

 

Alles, was ich dieses Mal über den Rezipienten wusste, war die Tatsache, dass er Fußball spielt.

 

Na ja. Das ist ja kein großes Problem. Stellen wir ihm nen Rasen hin und gut ist.

 

Das fand meine Chefin dann doch nicht ganz so witzig.

 

Also machte ich mich an die Arbeit. Auch hier war ein maritimer Hintergrund gegeben, sodass meine Chefin eine Vorstellung entwickelte über eine Eule, die einen Anker trägt.

 

Okay. Das lässt sich machen. Im Internet suchte ich eine Weile, fand einen menschlichen Coach für Guildball, den man auch als Fußballspiel-Coach ummodeln kann, kaufte die Figur und kaufte außerdem eine sehr große Eule.

 

Mit beiden Figuren begann ich nun, einen Plan auszugestalten.

 

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... und dieser Plan war irgendwie ... Scheiße. Figuren zu hoch, bzw. zu klein, was den Größenunterschied einfach zu extrem werden ließ. Und das hätte überhaupt keinen Sinn ergeben.

 

Also musste ich mir was anderes ausdenken. Und was das sein würde, das kann man schon ein ganz kleines bisschen aus der schnell hingekritzelten Risszeichnung erkennen, die die beiden da so begeistert bestaunen.

 

Aber ... dazu später mehr :-D

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Ready for round two? Hmmm - back again with some more smooth sailin' ...

 

Irgendwie war ich ja nicht so glücklich mit dem, was uns da aus unserer kaputten Gedankenwelt gekrochen war. Glücklicherweise half mir dann doch der Zufall.

 

Um das einmal etwas aufzudröseln, kommt hier wieder ein längerer Text:

 

Mein Ex-Kollege und ich kommen ja beide aus der ganz, ganz nördlichen Ecke von Deutschland, wo Hamburg, Lübeck und Rostock liegen. Die kennt man ja unter dem H-Kennzeichen, was für Hansestadt steht.

 

Als ich also den einen Abend vollkommen planlos ins Bett wankte und mir zum Abschalten noch etwas Fernsehen anschaltete, hatte ich das unbeschreibliche Glück, nicht wieder auf eine dieser 48-Stunden-Was-passierte-alles-während-der-Nazizeit-mit-und-ohne-Professor-Doktor-Guido-Knopp-Dokumentationen zu stoßen, auf die dann meist eine -48-Stunden-Was-sie-in-den-letzten-48-Stunden-verpasst-haben-Wiederholung der 48-Stunden-Was-passierte-alles-während-der-Nazizeit-mit-und-ohne-Professor-Doktor-Guido-Knopp-Dokumentationen folgt.

 

Stattdessen lief dort eine Dokumentation über die deutsche Hanse. Für alle, die die Hanse nicht kenne - das war die wohl größte Handelsgemeinschaft (bzw. Gemeinschaft von Kaufleuten) im europäischen Rahmen, die während des Mittelalters existierte. Ist alles ein sehr spannendes Thema und bisweilen auch ein wenig komplizierter, aber für den Rahmen reicht das, denke ich.

 

Auf jeden Fall kam ich so auf eine Menge neuer Ideen, die sich wie folgt ausmaßen: Hamburg und Lübeck, zwei wichtige Hafenstädte in Norddeutschland. Maritimer Hintergrund, Marine, Marinefliegerei, Öl-Überwachung, Massen an mehr oder weniger seegängigen Fahrzeugen, Massengutfrachter, Massenanfall an Verletzten, Haveriezentrum, Seenotrettung, Seenotleitstelle, Leitstelle, Enge Fahrpläne, enges Fahrwasser, Elbe, Ausbaggern, Anbaggern, Strandnixe, Strand, Strandgut, Strandräuber, Piraten, Piraterie, Klaus Störtebecker, Deutsche Bucht ... und dann hatte ich es: Mein Kollege war so etwas wie ein Organisator bei uns gewesen, der eigentlich immer damit beschäftigt war, etwas zu leiten oder zu organisieren.

 

Und so kam ich auf den Gedanken, eine Leitstelle zu machen. Eine Fantasy-Version eines modernen Schifffahrtszentrums, wie sie vermutlich in einer total abgespacten Fantasyversion der Deutschen Hanse existieren würde.

 

Los geht's!

 

Also machte ich mich auf die Suche nach Referenzmaterial. Ich durchforstete das Internet und einschlägige Organisationen danach, wie so etwas aussehen müsste. Im Endeffekt kam ich auf folgende Punkte:

 

- Mehrere Operateure und Vorgesetzte in einem Raum mit verschiedenen Ebenen.

- Die Räume haben meistens bestimmte Formen und Abmessungen, damit die Vorgesetzten einen guten Überblick haben und die Kommunikation aller Ebenen gewahrt ist.

- Computerbasierte Karten und Anzeigen

- Große Fernsehbildschirme.

- Schwarze Bretter und Pinnwände

- Stühle ... jede Menge davon.

- Eine Kaffeeecke (Chief Petty Officers - Because coffee doesn't drink itself)

- Spinde und Regale

- Ziemlich gute Beleuchtung.

 

Sehen wir uns zum Vergleic einmal eine mittelalterliche Taverne an:

 

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Passt, würde ich sagen.

 

Nun musste ich mir nur ein paar Gedanken darüber machen, wie ich die modernen Elemente in mein Vorhaben einfügen konnte. Sir Terry Pratchett's Scheibenwelt war mir dabei eine sehr große Hilfe.

 

Also ging es zum nächsten Hobbyladen und es wurde Material zusammengesammelt. Ich hatte nicht viel Zeit, also durfte es nicht allzuviel sein.

 

Im Endeffekt wurde es ein Mischmasch aus verschiedenen Materialien.

 

Resin:

 

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Laser-Cut:

 

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Dieses Projekt lief parallel zum Kampfschwimmer-Diorama, was dafür sorgte, dass auch hier die Zeit richtig knapp wurde. Vier Tage hatte ich.

 

Also begann ich damit, mir nach einer "Vorlage" eines Fachwerkhauses einen "Operator"-Raum und einen "Vorgesetzten"-Raum zu gestalten und diese durch eine Wand zu trennen.

 

Der Boden sollte aus Holz sein, was aber beim ersten Mal vollkommen in die Hose ging. Ich glaube, so ein erster Versuch muss irgendwie immer sein, damit man sich so richtig schön ärgern und noch mal von vorne anfangen kann.

 

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Typisch Würfelfee - immer mit Volldampf voraus und mit dem Kopf gegen die erstbeste Wand. Das Zeug also wieder direkt rausgerissen.

 

Springen wir zum nächsten Tag! Musik bitte! *Klatscht in die Hände*

 

Sun goes down - Sun rises again

 

Der nächste Tag begann damit, dass ich zum Baumarkt ging und mir eine neue Balsa-HolzPlatte besorgte. Außerdem fragte ich den Mitarbeiter dort, wie er es gemacht hätte.

 

Dann ging's wieder heim, das ganze Werk wieder noch einmal glattgeschliffen und die neue Platte kam drauf.

 

Während mein zweiter Versuch trocknete, startete ich damit, den Coach zu bemalen.

 

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Im Anschluss ging's zurück zum Diorama. Sieht doch schon sehr viel besser aus.

 

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Danach ging's an die Stühle - Achtet nicht auf die Beine. Die gehören nicht dazu.

 

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Wie das Werk nach der Malorgie aussieht, sehen wir beim nächsten Mal.

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vor 45 Minuten schrieb Bodok:

Schöne Einblicke in Deine Dio-weggeh-geschenk-produktion. Warum hast du dabei immer so massiven Zeitdruck? :nachdenk:

 

Weil ich immer erst im letzten Moment den Auftrag bekomme, ein Geschenk für jemanden zu machen und dann wie ein Dödel dastehe, die Materialien besorgen muss und dann erst anfangen kann zu arbeiten. (Siehe hierfür auch direkt 2. Post)

bearbeitet von Kubika

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Auf zur dritten Runde.

 

Nachdem das Wash getrocknet war, musste ich feststellen, dass ich schon wieder Mist gebaut hatte. Verdammet.

 

Der Boden sieht nämlich aus wie mein Laptop, nachdem ich beim Tee-Trinken laut gelacht habe.

 

jykm-2es-85cd.jpg

 

Aber so sollte es nicht aussehen ...

 

Gnaarf - Also noch mal von Vorne. Dank der Airbrush ging das ganze sehr schnell. Die Basis-Farben ...

 

jykm-2et-cbd2.jpg

 

... und dann das Wash ...

 

jykm-2ev-66c0.jpg

 

Das kommt dem, was ich erreichen wollte, doch schon sehr viel näher.

 

Während der Fußboden jetzt trocknete, wandte ich mich dem nächsten, bzw. ersten Objekt zu, das ich beenden wollte: Das Schwarze Brett.

 

Dafür kamen Zahnstocher und ein wenig Balsa-Holz zum Einsatz.

 

jykm-2ew-9cdb.jpg

 

... und ein braunes Wash ...

 

jykm-2ex-1d40.jpg

 

... und fertig. Wenn alles im Leben so einfach wäre.

 

jykm-2ey-d44c.jpg

 

Und der erste Tisch. Noch ist die Kerze nicht fertig, aber gut sieht er schon mal aus.

 

jykm-2f1-ffe8.jpg

 

jykm-2f0-b0ce.jpg

 

Dann also zurück zu unserem Coach, der ein paar mehr Details erhalten hat.

 

jykm-2f4-c59b.jpg

 

... und danach die Innere Wand und den Eingang bemalt.

 

jykm-2f3-0d31.jpg

 

jykm-2f5-d6c7.jpg

 

Und das war's auch schon wieder.

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Am 28.12.2018 um 09:37 schrieb Kubika:

Weil ich immer erst im letzten Moment den Auftrag bekomme...

Ja, das sehe ich als das Hauptproblem an. Für alle selbstgemachten Abschiedsgeschenke braucht's Zeit. Hast du schonmal vorsichtig angebracht, dass etwas mehr Vorlauf richtig gut wäre?

 

Aber von diesem Problem abgesehen, finde ich deine Themenfindung und Umsetzung richtig gut! :ok:

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vor 35 Minuten schrieb Bodok:

Ja, das sehe ich als das Hauptproblem an. Für alle selbstgemachten Abschiedsgeschenke braucht's Zeit. Hast du schonmal vorsichtig angebracht, dass etwas mehr Vorlauf richtig gut wäre?

 

Aber von diesem Problem abgesehen, finde ich deine Themenfindung und Umsetzung richtig gut! :ok:

 

Ganz ehrlich? Nach den drei Projekten war Schluss, weil ich dann selbst gegangen bin (Habe eine Arbeitsstelle näher bei mir daheim gefunden). Aber ansonsten - ja. Ich habs jedes Mal angeregt.)

bearbeitet von Kubika

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Und weiter geht's.

 

Mögen Sie Panik? Können Sie es gar nicht abwarten, dass sich Ihre besten Pläne in Luft auflösen, weil Sie zu dämlich sind, einen grundsätzlichen Fehler in Ihren Gedanken zu erkennen?

 

Steigt der Berg an Arbeit, während Ihnen die Zeit davonläuft? Genießen Sie es zu erkennen, dass Ihnen von 8 Tagen Arbeitszeit nur noch 2 geblieben sind und Sie im Kern eigentlich so gar nichts geschafft haben?

 

Tja, da können wir Ihnen auch nicht mehr helfen ... aber wir können Sie versichern ...

 

Nur leider ... brachte mich das an dem Punkt auch nicht weiter.

 

Während der letzten zwei Konstruktionstage fiel mir ein elementares Problem auf, mit dem ich mich bis dato tatsächlich gar nicht beschäftigt hatte. Irgendwie war mir nämlich unterschnitten, dass der Raum ja durch eine Wand geteilt werden würde und sich damit die verfügbare Fläche plötzlich immens reduzierte. Damit waren die ganzen großen Tische für mich gar nicht mehr zu gebrauchen ... nicht genug Platz.

 

Na ja, macht ja nichts. Hat ja auch nur Geld gekostet. Machen wir also MECGyver.

 

Und was man sich teuer kauft, kriegt man ja auch mit Balsa-Holz und Zahnstochern hin.

 

jykm-2fd-c2cc.jpg

 

... Das Ganze dann grundiert ...

 

jykm-2fe-4636.jpg

 

... und bemalt ...

 

jykm-2fg-3664.jpg

 

Und danach trocknen lassen. Derweil ein wenig am Schwarzen Brett herumgeschraubt.

 

jykm-2fa-6347.jpg

 

jykm-2fb-0ef6.jpg

 

Und den Fernseher - ich meine natürlich den Spiegel - bemalt.

 

jykm-2fc-b811.jpg

 

... Danach weiter am Gebäudeinnern gemalt. Schwarz-Rot-Gold - was sonst? ...

 

jykm-2ff-294c.jpg

 

... Und die Stühle ...

 

jykm-2fh-291a.jpg

 

Scheint, der linke Stuhl hat so seine Erfahrungen gemacht ...

 

"Your butt is wide, well mine is too
Just watch your mouth or I'll sit on you
The word is out, better treat me right
'Cause I'm the king of cellulite "

 

Na ja ... leider musste ich dann auch schon zur Arbeit und da bin ich leider ein wenig länger. Das heißt also ... ich habe mir einfach eine selbstgemachte Paintstation - na ja, also eine ... "Paintstation" und ein wenig Material mitgenommen und dann dort weitergebastelt und gemalt:

 

jykm-2fi-2775.jpg

 

Dauerte bis 0100 morgens, bis ich ENDLICH - ENDLICH fertig war. Und dass ich um 5 wieder aus dem Federn musste, tat auch nicht gerade gut.

 

Aaaaaber - wir sind fertig. Und ich muss sagen: Awesome! Ich glaube, das ist so das beste Diorama, das ich bisher gemacht habe. Insgesamt mein viertes, mein drittes als Geschenk. Hat ne Menge Arbeit gekostet, Nerven, Zeit und auch Geld. Aber das war es wert. Obwohl es zum Ende hin echt eng wurde, hat es irrsinnig viel Spaß gemacht und ich glaube, besser hätte ich es bis dato nicht hingekriegt. Einige Sachen kann man sicherlich verbessern. Klar. Aber für den Moment habe ich es einfach genossen fertig zu sein und zu wissen, dass mein Kollege sich gefreut hat.

 

Die Eule habe ich am Ende rausgelassen. Ich hätte sie nicht mehr einbauen können. Außerdem habe ich den Lichteffekt des "Fernsehers" vergessen, habe das noch schnell nachgeholt und es dabei übertrieben, was mich etwas ärgert. Aber na ja ... dafür lernt man.

 

Auf jeden Fall habe ich alles, was ich so hätte einbauen können, eingebaut. Selbst ein Wetterradar ... ich meine natürlich: Eine Kristalllkugel.

 

Und damit ... gehen wir straight in die Gallerie:

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Und hier ist das fertige Diorama. Ist richtig gut geworden ... nur den Leuchteffekt ... den sollte ich vielleicht noch mal üben ...

 

jykm-2g0-50ee.jpg

 

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"Erlassenes" ... mir fiel nichts besseres ein ...

 

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jykm-2gb-bce1.jpg

 

bearbeitet von Kubika

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Das ist ja super geworden. :respekt: :ok:

 

Deine Tisch und Einrichtungsbasteleien faszinieren mich dabei grade besonders. 

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