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Ich grüße Euch, Freunde der Warhammer-Welt oder zumindest Freunde der gepflegten Schlachtberichte.

 

Wie dem Einen oder Anderen unter Euch bekannt ist, habe ich in den vergangenen Jahren im Bereich von Warhammer Fantasy einige Events geleitet (oder zumindest an ihnen teilgenommen), in denen die jeweiligen Spieler Schlachtberichte einbringen konnten, die ihrerseits Zeugnis über die heroischen Taten ihrer Generäle, Charaktermodelle und Armeen ablegten. Über acht Jahre war dies zunächst der Wettstreit der Götter, dessen letzte Staffel im vergangenen Jahr endete. Auf Grund mangelnder Beteiligung über einen bereits länger anhaltenden Zeitraum hinweg entschied ich mich, dieses Event nicht fortzusetzen. Dies war besonders bedauerlich, da der Wettstreit der Götter einer der ältesten Vertreter dieser Art Veranstaltung war und auf die längste ununterbrochende Laufzeit zurückblicken konnte.

 

Da mir die Art und Weise dieses Events jedoch weiterhin zusagte und ich ihn nicht missen wollte, entschied ich mich dazu, den Wettbewerb auf eine übergeordnete Ebene zu verlagern und rief - nachdem das grobe Konzept auf Interesse stieß - den Pfad des Ruhms aus, an dem sämtliche Spieler aller Warhammer-Armeen teilnehmen konnte. Leider hielt dieser Wettbewerb nur für zwei Staffeln an, die zweite endete am gestrigen Tage - ohne, dass sie nachhaltig auf sich aufmerksam machen konnte.

 

Auf Grund dessen stand für mich schon recht frühzeitig fest, dass es sich nicht lohnt, eine dritte Staffel anzuschieben. Allerdings stellte sich nun die Frage, wie ich stattdessen mit den Taten von Tholon, Kriegsherr meiner Krieger des ungeteilten Chaos, umgehen soll. Natürlich hätte ich die erzählerische Komponente des Hobbies einfach ad acta legen können - immerhin ist ein Schlachtbericht mit Arbeit verbunden. Aber das wäre mir zum einen zu einfach gewesen und zum anderen dieser Figur, die meinem eigenen Geist entsprungen ist, nicht gerecht geworden. Immerhin existiert Tholon  schon seit mehr als acht Jahren (am 6. Februar 2011 fand er erstmals im Forum namentlich Erwähnung).

 

Also entschied ich mich, nach dem Ende der zweiten Staffel des oben erwähnten Warhammer-Wettbewerbs einen anderen Weg einzuschlagen und meinen ersten (!) Thread in diesem Unterforum zu veröffentlichen. In diesem Thread werde ich die Erzählungen von Tholons Taten fortsetzen, indem ich die Schlachtberichte kommender Partien veröffentliche. Doch nicht nur das: Ich werde den Grundgedanken, der hinter den eingangs erwähnten Veranstaltungen steht, weiterführen - wenn auch ohne direkte Konkurrenz, mit der ich um einen Titel ringen werde.

 

Hierfür werde ich die Punktematrix, die Bestandteil der letzten Staffel des Wettstreits der Götter war, aufgreifen und auch für diesen Thread nutzen. Diese findet Ihr in einem der nachfolgenden Beiträge. Zudem werde ich das laufende Ergebnis dokumentieren, eine Übersicht der eingebrachten Schlachtberichte früherer und kommender Spiele erstellen sowie eine kleine Galerie mit den verschiedenen Modellen, die Tholon auf dem Schlachtfeld symbolisieren, zusammenstellen. Die meisten unter Euch wissen ja, dass ich ein Faible für Übersichtslisten habe. ;)

 

In diesem Zusammenhang möchte ich Euch gerne zur Kenntnis geben, dass die Punktematrix nicht in Stein gemeißelt ist. Wenn Ihr Ideen für eine Ergänzung haben solltet, breitet mir Eure Gedanken gerne aus. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und werde Euch die Möglichkeit eröffnen, mir Herausforderungen für kommende Spiele zu stellen - sei es, eine bestimmte Tat zu vollbringen, einen bestimmten Ausrüstungsgegenstand zu verwenden oder einen bestimmten Feind zu besiegen. Versucht aber bitte, einigermaßen im Rahmen des Möglichen zu bleiben - vier Dämonenprinzen in einem Spiel besiegen zu müssen, würde dann doch über das Ziel hinausschießen. :D

 

Für diejenigen unter Euch, die meinen Stil noch nicht kennen, möchte ich ihn kurz skizzieren: Die von mir verfassten Spielberichte sind stets als eine Art Erzählung wiedergegeben, die das Spiel in den Rahmen der Warhammer-Welt einbetten soll. Ihr werdet also nicht zu lesen bekommen, dass eine Doppel-Eins geworfen oder der Blödheitstest verpatzt wurde, sondern dass die wankende Einheit mit all ihrer Entschlossenheit im Angesicht eines überlegenden Feindes standhielt und die Trolle von ihrer Umgebung abgelenkt nach vorne trotteten. Konkrete Beispiele werdet Ihr in der folgenden Auflistung absolvierter Spiele nachlesen können. Bilder sind bisher nicht Teil meiner Spielberichte - aber für die Zukunft schließe ich nicht aus, dass sich dies ändert.

 

Die Spiele werden entweder unter den offiziellen Regeln der 8. Edition von Warhammer Fantasy ausgespielt oder aber mit dem Regelwerk von Fluffhammer. Auf Turnieren bin ich nicht zugegen, daher sind sämtliche Partien Freundschaftsspiele. Sollten Eurerseits weitere Fragen bestehen, bin ich natürlich gerne bereit, diese zu beantworten.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Lektüre und mir gutes Gelingen für die kommenden Spiele. :ok:

 

Für das Chaos und die Dunklen Götter! :chaos:

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Tholon, Kriegsherr des Chaos

 

Zu Fuß:

 

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Auf Chaosross:

 

5c5489954bcca_Tholon(ungeteiltesChaos-aufChaosross).JPG.1fd5d26be96c0d264f39c4028bf0a5f1.JPG

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung
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Die Punktematrix

 

Folgende Ereignisse steigern den Ruhm des Teilnehmers:

 

- Ausschalten eines Helden: 1 Punkt

- Ausschalten eines Kommandanten/"Großes Ziel": 2 Punkte

- Das Chaos ist in der Schlacht siegreich: 1 Punkt

 

Folgende Ereignisse verringern den Ruhm des Teilnehmers:

 

- Der Chaosgeneral wird ausgeschaltet: -1 Punkt (außer durch einen Kommandanten oder ein "Großes Ziel")

- Der Chaosgeneral wird durch einen Einheitschampion ausgeschaltet: -2 Punkte

 

Um den oben genannten Ruhm in den Augen der Götter zu erlangen, gelten die folgenden Bedingungen:

 

- Der Feind muss im Nahkampf vernichtet worden sein.

- Das eigene Charaktermodell muss den letzten Lebenspunktverlust verursachen.

- Die 2 Punkte-Regellungen treten nur in Kraft, wenn das Charaktermodell für den Verlust von mindestens der Hälfte der Punkte verantwortlich ist.

 

Zusätzlich zu diesen allgemein gültigen Ergebnissen gelten die folgenden Ereignisse, die nur mit dem jeweilgen Mal erreicht werden können:

 

Für das Mal des Khorne:

 

Magie ist nur für Schwächlinge - einen Zauberkundigen ausgeschaltet (Mehrfacherwerbung möglich)

Der Schlächter - zwei ausgeschaltete Charaktermodelle/"Große Ziele" während der Schlacht

Massaker - 15 ausgeschaltete Modelle

 

Für das Mal des Nurgle:

 

Ich bin unverwundbar - zwei absolvierte Herausforderungen ohne eigenen Lebenspunktverlust

Versuch es noch einmal - vier Verwundungen mit Stärke 5 oder mehr überlebt

Nurgle liebt den siechenden Tod - Charaktermodell/"Großes Ziel" durch Giftattacken ausschaltet (Mehrfacherwerbung möglich)

 

Für das Mal des Slaanesh:

 

Exzess - Feind in einer Herausforderung mit einem Overkill von zwei ausgeschaltet

Unwürdig - Feindliches Charaktermodell verpatzt den Moralwert-Test für den "Reiz des Slaanesh"

Es wird Dir nicht helfen - Charaktermodell/"Großes Ziel", das über die Sonderregel "Immer zuerst zuschlagen" verfügt, ausgeschaltet (Mehrfacherwerbung jeweils möglich)

 

Für das Mal des Tzeentch:

 

Vorhersehung - vier Rettungswürfe bestanden

Ich bin gesegnet - drei Würfe auf der 'Auge der Götter'-Tabelle während der Schlacht

Meister der Magie - fünf erfolgreich gewirkte Zauber

 

Allgemein:

 

Rivalität - Charaktermodell/"Großes Ziel" mit dem Mal der jeweils rivalisierenden Gottheit (Khorne zu Slaanesh sowie Nurgle zu Tzeentch) oder der Sonderregel "Dämon des ..." ausgeschaltet (Mehrfacherwerbung möglich)

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Der Monolith des ewigen Ruhms

 

An einer geheimen Stelle in der Chaoswüste, nur den Eingeweihten bekannt und für alle Anderen von magischen Kräften verborgen, steht ein Monolith, auf dessen kalter, steinerer Oberfläche die Taten von Tholon eingraviert sind, die dieser im Namen der Dunklen Götter beging, um Ruhm zu sammeln und um die Aufmerksamkeit seiner Herren zu erlangen. Bewacht wird der Monolith vom rätselhaften und Ehrfurcht einflößenden Herold der Götter, der die Taten des Kriegsherren mit unnachgiebiger Strenge festhält.

 

Gesamtpunktzahl: 80

 

Erlangte Siege: 32

 

Erlittene Schande: 4

 

Opfer im Namen der Götter:

Derer drei:

- Schwarzork-Waaaghboss

 

Derer zwei:

- Gruftherold

- Gruftkönig

- Nekrolit-Koloss

 

Derer einer:

- Arabia-Assassine

- Brecher

- Chimärratte

- Fleischermeister

- Häuptling

- Höllengrubenbrut

- Jarl

- König

- Kriegsfürst

- Kriegsherr

- Nachtgoblinboss

- Riese

- Schwarzork-Gargboss

- Stegadon

- Vampir-Admiral

- Vampirfürst

- Vampirfürst der Necrarch

- Warlocktechniker

- Wu Jen

 

Namhafte Persönlichkeiten:

- Seuchenherrscher Skrolk

 

Taten im Namen der Götter:

Derer drei:

Vorhersehung

 

bearbeitet von Zavor
Aktualisierung der Übersichten

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Berichtsband über die Schlachtverläufe

(die Übersicht ist in umgekehrter chronologischer Reihenfolge erstellt, mit der jeweils jüngsten Schlacht an oberster Stelle)

 

Hiesiger Threadverlauf

- 5. Januar 2020: Unentschieden gegen Orks & Goblins (ein erzielter Punkt)

- 3. Juli 2019: Niederlage gegen die Ogerkönigreiche (kein erzielter Punkt)

 

Wettstreit der Götter 2017/2018

- Sieg über Echsenmenschen (zwei erzielte Punkte)

 

Wettstreit der Götter 2016/2017

- Sieg über Söldner (ein erzielter Punkt)

- Niederlage gegen Echsenmenschen und Söldner (ein eingebüßter Punkt)

- Unentschieden gegen Orks & Goblins (zwei erzielte Punkte)

 

Wettstreit der Götter 2015/2016

- Sieg über die Ogerkönigreiche (ein erzielter Punkt)

- Niederlage gegen die Ogerkönigreiche (ein eingebüßter Punkt)

- Niederlage gegen Skaven (ein erzielter Punkt)

 

Wettstreit der Götter 2014/2015

- Sieg über Orks & Goblins und Vampire (drei erzielte Punkte)

- Sieg über Waldelfen (ein erzielter Punkt)

- Sieg über Orks & Goblins (drei erzielte Punkte)

 

Wettstreit der Götter 2013/2014

- Sieg gegen die Gruftkönige von Khemri (sechs erzielte Punkte)

- Niederlage gegen Imperium und Orks & Goblins (ein eingebüßter Punkt)

- Sieg gegen die Ogerkönigreiche (vier erzielte Punkte)

- Sieg gegen Zombiepiraten (drei erzielte Punkte)

- Niederlage gegen Echsenmenschen (ein eingebüßter Punkt)

- Niederlage über die Gruftkönige von Khemri (drei erzielte Punkte)

- Sieg über Skaven (ein erzielter Punkt)

 

Wettstreit der Götter 2012/2013

- Sieg gegen Cathay (zwei erzielte Punkte)

- Sieg gegen den Züchterklan (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen Chaoszwerge (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen Arabia (zwei erzielte Punkte)

- Sieg gegen Norsca (vier erzielte Punkte)

- Sieg gegen Zombiepiraten (drei erzielte Punkte)

- Sieg gegen die Gruftkönige von Khemri (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen die Gruftkönige von Khemri (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen Echsenmenschen (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen Albion (vier erzielte Punkte)

- Sieg gegen Orks & Goblins (vier erzielte Punkte)

- Sieg gegen Skaven (fünf erzielte Punkte)

- Sieg gegen das Imperium und die Ogerkönigreiche (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen die Gruftkönige von Khemri (drei erzielte Punkte)

- Sieg gegen Amazonen (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen Cathay (ein erzielter Punkt)

- Niederlage gegen Echsenmenschen und Vampire (zwei erzielte Punkte)

- Sieg gegen die Ogerkönigreiche und Vampire (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen Skaven (drei erzielte Punkte)

- Sieg gegen die Gruftkönige von Khemri (ein erzielter Punkt)

- Unentschieden gegen den Züchterklan (zwei erzielte Punkte)

- Sieg gegen Skaven und Vampire (zwei erzielte Punkte)

- Sieg gegen Dunkelelfen (ein erzielter Punkt)

- Sieg gegen Orks & Goblins (vier erzielte Punkte)

 

Obgleich ich auch an der Staffel 2011/2012 des Events teilnahm, werde ich die dort eingebrachten Spielberichte nicht für die hiesige Übersicht zählen, da sich die seinerzeit verwandte Punktematrix deutlich von dem jeweiligen Gegenstück der nachfolgender Staffeln unterschied und damit nicht vergleichbar ist.

Ähnliches gilt für den Wettbewerb um den Pfad zum Ruhm, der sich weniger auf ein spezifisches Modell, sondern vielmehr auf die gesamte Armee bezog. Da die dort eingebrachten Spielberichte jedoch ebenfalls meinen typischen Erzählstil entsprechen und zu meinen jüngeren Werken gehören, führe ich sie nachfolgend der Vollständigkeit halber auf:

 

Der Pfad zum Ruhm 2018/2019

- Sieg gegen die Ogerkönigreiche

 

Der Pfad zum Ruhm 2017/2018

- Sieg gegen die Gruftkönige von Khemri

- Sieg gegen Echsenmenschen

 

bearbeitet von Zavor
Aktualisierung der Übersicht
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Die Tafel der Herausforderungen

 

Noch ist die Tafel verwaist...

 

_________________________

 

Der Thread ist freigegeben, falls bereits jemand Interesse hat, sich zu äußern. Die Übersichtslisten sind noch nicht auf dem aktuellen Stand - dies folgt nach und nach. :)

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... gegen die Ogerkönigreiche

 

Spielsystem: Fluffhammer

Punktegröße: 2.000 Punkte pro Armee

Gegner: @pockels

 

Armeelisten:

Spoiler

Krieger des Chaos:

 

*************** 2 Charaktermodelle ***************

Tholon, General, Mal des Tzeentch, Zweihandwaffe

+ Drittes Auge des Tzeentch, Seelenfresser, Giftiger Schleim

+ Karmesinrote Rüstung, Des anderen Gauners Scherbe, Talisman der Ausdauer

+ Flugdämon des Tzeentch

- - - > 378 Punkte

 

Erhabener Champion, Mal des Nurgle

+ Geschuppte Haut

+ Armeestandartenträger

+ Standarte der Mordlust

- - - > 220 Punkte

 

*************** 2 Kerneinheiten ***************

10 Verstoßene, Verstoßene des Khorne

- - - > 190 Punkte

 

10 Verstoßene, Verstoßene des Khorne

- - - > 190 Punkte

 

*************** 2 Unterstützungseinheiten ***************

14 Auserkorene, Mal des Nurgle, Hellebarden, Schilde, Kommandoeinheit

+ Knochenstandarte

- - - > 377 Punkte

 

Chaos-Streitwagen, Mal des Khorne

- - - > 120 Punkte

 

*************** 2 Eliteeinheiten ***************

7 Auserkorene Chaosritter, Mal des Khorne, Lanzen, Kommandoeinheit

+ Waldläuferbanner

- - - > 398 Punkte

 

Kriegsschrein des Chaos

- - - > 125 Punkte

 

 

Gesamtpunkte Krieger des Chaos: 1998

 

Ogerkönigreiche:

 

*************** 2 Charaktermodelle ***************

Fleischermeister (Stufe 4)

Brecher (Armeestandarten-Träger)

 

*************** 2 Kerneinheiten ***************

9 Eisenwänste

9 Eisenwänste

 

*************** 4 Eliteeinheiten ***************

1 Säbelzahn

1 Säbelzahn

1 Säbelzahn

5 Trauerfänge

 

*************** 1 Seltene Einheit ***************

Eisenspeier

 

Aufstellung:

Spoiler

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Krieger des Chaos (hinten, von links nach rechts): Verstoßene, Chaos-Streitwagen, Tholon, Kriegsschrein, Auserkorene und Erhabener Champion, Auserkorene Chaosritter, Verstoßene

 

Ogerkönigreiche (vorne, von links nach rechts): Eisenspeier, Säbelzahn, Eisenwänste und Fleischermeister, Trauerfangkavallerie, Säbelzahn, Eisenwänste und Brecher, Säbelzahn)

 

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Ein detaillierteres Bild der linken Flanke der Krieger des Chaos.

 

_________________________

 

Schon des Öfteren ergab es sich, dass Tholon und seine Krieger des ungeteilten Chaos den dickbäuchigen, aber keineswegs ungefährlichen Ogern gegenüberstanden, wenn die Diener der Dunklen Götter sich dazu entschieden, eine Route einzuschlagen, die sie nah an die Heimat der Anhänger des großen Schlunds vorbeiführte. Und da auch die Oger sich selten einen guten Kampf entgegen ließen, kam es zu einer weiteren Konfrontation.

 

Tholon wusste, dass der folgende Kampf eine Herausforderung darstellen würde, hatten sich die Feinde doch dazu entschieden, nicht nur in größeren Gruppen zu agieren, sondern auch eine Einheit der gefürchteten Trauerfangkavallerie in ihren Reihen zu führen. Um dieser geballten Macht zu begegnen, befahl der Kriegsherr seinen Kriegern, insbesondere die eigene linke Flanke zu besetzen und dem Feind die rechte Flanke mehr oder minder zu verweigern. Durch den Bericht seiner Kundschafter wusste Tholon, dass das Areal in der Mitte des Schlachtfelds eine besondere Bedeutung für die Oger hatte, sodass es ihren Willen brechen würde, eben jenes Areal einzunehmen. Folglich erschien es angebracht, die auserkorenen Chaosritter über die Flanke zu entsenden, um dem Feind in eben jene zu fallen.

 

Während die beiden Armeen aufeinander zumarschierten, die Krieger des ungeteilten Chaos den Feind jedoch eher kommen ließen, ergaben sich bereits die ersten Verluste, als die Kanonenkugel des Eisenspeiers in die Auserkorenen krachte und die Magie des Feindes die Knochen der Verstoßenen brach. Nicht lange dauerte es, bis auch das erste Blut im Nahkampfgetümmel floß: Mit schweren Schritten und einer ebenso gewaltigen Wucht prallte die Trauerfangkavallerie in die Auserkorenen. Diese Wucht begrub bereits die ersten Krieger unter sich. Obgleich die Diener des Nurgle nicht nur durch die Standarte der Mordlust angestachelt waren, sondern auch eine Segnung des Kriegsschreins erhalten hatten, die ihre Kampfesbereitschaft weiter stärken sollte, fiel das Ergebnis ihrer Bemühungen schwach aus, sodass lediglich zwei der Oger von den Satteln ihrer Reittiere geholt wurden. Im Gegenzug wüteten die übrig gebliebenen Oger und die monströsen Trauerfänge weiter unter den Auserkorenen. Der Kampf war für die Infanteristen verloren und selbst die Armeestandarte, die über den Köpfen der Überlebenden wehte, vermochte nicht, sie im Kampf zu halten. Glück im Unglück hatten die Anhänger des großen Seuchenvaters jedoch, als es die Trauerfänge nicht vermochten, die Verfolgung aufzunehmen. Die Trägkeit der Bestien setzte also zum rechten Zeitpunkt ein.

 

Dies erlaubte es den auserkorenen Chaosrittern, die Flanke der Trauerfangkavallerie zu attackieren. Auch die Anhänger des Blutgottes wurden durch den Kriegsschrein gesegnet und die Gier nach Schädeln wurde weiter angestachelt. So trieben sie ihre Lanzen tief in die Leiber von Reiter und Reittier - binnen weniger Monate war die Existenz der feindlichen Kavallerie ausgelöscht und die Chaosritter wandten sich den nahenden Eisenwänsten zu, die in ihre Richtung stürmten.

 

Auf der anderen Flanke hatte es sich Tholon vorgenommen, gemeinsam mit den Verstoßenen den Eisenspeier zu bedrohen und die nahen Eisenwänste ins Visier zu nehmen, sollten seine Truppen auf der anderen Seite des Schlachtfelds erfolgreich sein und in das Zentrum durchbrechen. Der Oger, der die Kriegsmaschine seiner Armee führte, versuchte alles, um die Gefahr abzuwenden, aber die hastig zusammengestellte Kartätsche konnte den Ansturm der mutierten Verstoßenen nicht aufhalten. So fielen die verblieben Kreaturen über den Eisenspeier her und vernichteten diesen binnen weniger Momente.

 

Damit jedoch hatten sie sich den Zorn des nahen Fleischermeisters zugezogen, der das Ärgernis, das die Verstoßenen darstellten, endgültig aus dem Weg räumen wollte. So tat sich unter ihnen ein gewaltiges Maul auf, das die restlichen vier mutierten Krieger mit sich riss. Tholon, der dies mit ansah, spürte, wie eine Welle der Panik, ausgehend vom dritten Auge, sich in seinem Körper ausbreitete. Visionen des Schreckens erfüllten seine Gedanken und er ergriff die Flucht.

 

Auch auf der anderen Flanke sah es für die Krieger des ungeteilten Chaos nicht besser aus, als die Eisenwänste unter Führung des Brechers in die auserkorenen Chaosritter prallten und mit ihren Wanstplatten und grobschlächtigen Zweihandwaffen auch die letzten Reiter gnadenlos ausschalteten. Als der Erhabene Champion, der sich gerade wieder stabilisiert hatte, wahrnahm, wie sein eigener Kriegsherr vor der Macht der Oger zurückwich, befahl er den übrig gebliebenen Dienern der Dunklen Götter, sich aus der Schlacht zurück zu ziehen.

 

Dieses Mal ging der Sieg an die Anhänger des großen Schlunds...

 

_________________________

 

Abschlussbild

Spoiler

Abschluss.thumb.JPG.cbd1864574dd5d2dd408af406a574ca1.JPG

 

Fazit/Abschlussbetrachtungen:

 

Mein werter Gegenspieler pockels hatte natürlich mit der Magiehoheit und der einzigen Kriegsmaschine auf dem Feld zwei deutliche Vorteile auf seiner Seite, obgleich Letztere nur wenig Relevanz für den Spielverlauf hatte. Einen größeren Einfluss hatten die durch mich verursachten Würfelergebnisse. Trotz vier Attacken pro Mann und Hass konnten die Auserkorenen nur wenig Schaden anrichten und verloren den Nahkampf gegen die Trauerfänge. Dass die Aufriebstests trotz Armeestandarte nicht bestanden werden konnten, wirkte in diesem Zusammenhang sogar folgerichtig. Und das Tholon auf Grund eines verpatzten Paniktests die Flucht ergriff, passte ebenfalls sehr gut ins Bild (dürfte auch ein absolutes Novum für mich gewesen sein).

 

An diesen Aspekten allein die deutliche Niederlage, die in der dritten Runde durch meine Aufgabe besiegelt wurde, festzumachen, wäre allerdings zu billig. Tatsächlich habe ich meine Entscheidungen suboptimal getroffen, beispielsweise indem ich mich entschied, Tholon nicht auf der gleichen Flanke agieren zu lassen wie die restliche Armee, sondern ihn auf der gegenüberliegenden Seite einzusetzen, wo er allerdings als Einzelmodell kaum Einfluss nehmen konnte. Mir fehlte zudem ein Mittel gegen die Säbelzähne, die pockels geschickt als Störfaktoren eingesetzte - hier wäre eine Einheit Chaosbarbarenreiter mit Wurfäxten sicherlich hilfreich gewesen. Der - zumindest aus meiner Sicht - entscheidende Faktor war jedoch, dass mein Gegenüber die Angriffe auf seiner Seite hatte und somit den Schlachtenverlauf aktiver gestalten konnte. Dass sich meine beiden stärksten Einheiten mit der Trauerfangkavallerie beschäftigten mussten, kam erschwerend hinzu. Wie Ihr auf dem Abschlussbild sehen konntet, waren die beiden Eisenwanst-Einheiten noch nahezu vollzählig, währenddessen meine Armee nur noch aus Einzelmodellen oder kläglichen Resten bestand - damit war ein Sieg rein aus pragmatischen Gesichtspunkten nicht mehr möglich.

 

Für das nächste Spiel hoffe ich darauf, dass pockels wieder zu seinen Söldnern greift. ;) Sollten die Ogerkönigreiche jedoch erneut zur Wahl stehen, werde ich zum Einen meine Armee modifizieren und zum Anderen aktiver agieren müssen - ansonsten bestünde erneut das Risiko, im wahrsten Sinne des Wortes von den Ogern überrollt zu werden.

 

Natürlich ist es schade, dass ich diesen Thread gleich mit einer Niederlage einweihen muss. Aber so spielt das Schlachtenglück nun einmal. Ganz offensichtlich waren mir die Dunklen Götter nicht gewogen.

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Danke für den tollen Bericht. In den letzten Spielen hatte ich meist kleinere Einheiten aus ca. 6 Ogern, weniger punktende Standardauswahlen und keine schnelle Kavallerie dabei. Das alles habe ich geändert, weil ich so gegen die KdC nicht bestehen konnte. Ich hatte jetzt natürlich insgesamt weniger Einheiten auf dem Feld, da die Krieger des Chaos nun Mal auch nicht so zahlreich sind, hatte ich aber auch keine Bauchschmerzen damit. 

Insgesamt ist mein Plan gut aufgegangen und auch ein Angriff von Zavors Einheiten hätte genug Oger zurück gelassen, um wenigstens 1 Runde zurück schlagen zu können.

Mein großer Vorteil waren tatsächlich die bekommenen Angriffe und die Walzentreffer meiner Oger. Nächstes Mal lasse ich die Kanone wahrscheinlich zu Hause, ihre Punkte hat sie einfach nicht rein geholt.

 

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Nach Fluffhammer muss eine Kanone einen BF-Wurf bestehen, um nicht W3+1 Zoll abzuweichen. Bei BF 3 ist das so eine Sache. Zudem ist sie auf 200 Punkte rauf. Insgesamt kann ich dafür fast noch eine 3er Einheit Trauerfänge aufstellen, die bringen mir wahrscheinlich mehr.

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Der Eisenspeier hatte in der absolvierten Partie kaum sinnvolle Ziele, zumal die vorrückenden Oger die Sicht auf den Feind verdeckt und diesen zudem recht zügig im Nahkampf gebunden haben. Du hattest allerdings auch angemerkt, dass Du die Kriegsmaschine in erster Linie wegen eines möglichen Todbringers mitgenommen hättest. Wenn dieser dann nicht auf dem Schlachtfeld steht, kann sich der Eisenspeier schnell als weniger hilfreich entpuppen, als geplant.

 

Bei einem nachträglichen Blick auf den Spielbericht fällt mir auf, dass mir das Verhältnis der Texte untereinander nicht zusagt. Beim nächsten Mal werde ich die Abschlussgedanken wohl ebenfalls in einem Spoiler verbergen, damit der Text des Spielberichts stärker hervorsticht. Das Bild der Aufstellung kann wohl tatsächlich ohne Spoiler veröffentlichen, um auch etwas Abwechslung in den Beitrag zu bringen.

 

In diesem Zusammenhang wäre es natürlich hilfreich, wenn die nächste Partie nicht wieder mehr als ein halbes Jahr auf sich warten ließe. :D

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Sehr schöner Bericht, aber 45 zu 29 Modellen...Spielt ihr skirmisch? :megalol:

Finde der Bericht ist schön geschrieben, so aus Sicht eines teilnehmenden quasi, paar mehr Bilder könnten es noch sein :)

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Am 9.10.2019 um 22:32 schrieb Landi:

..., aber 45 zu 29 Modellen...Spielt ihr skirmisch?

 

Tja... die Krieger des Chaos und die Ogerkönigreiche sind nun einmal keine Massearmeen. ;)

 

Ich halte Chaosbarbaren gegen eine Armee monströser Infanterie nur für eine bedingt sinnvolle Auswahl. Aber möglicherweise werde ich bei zukünftigen Spielen auf eine solche Einheit setzen - eine positive Überraschung ist vielleicht möglich. Ob pockels in Zukunft mehr Gnoblars mitzunehmen gedenkt, werden hoffentlich zukünftige Spielberichte zeigen können.

 

Am 9.10.2019 um 22:32 schrieb Landi:

..., paar mehr Bilder könnten es noch sein

 

Diesen Wunsch kann ich nachvollziehen. Ich werde bei den nächsten Partien sehen, ob sich das einrichten lässt. Gerade in Sachen bebildeter Spielberichte bin ich noch ganz am Anfang meiner Erfahrungen.

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vor 8 Stunden schrieb Zavor:

Ich halte Chaosbarbaren gegen eine Armee monströser Infanterie nur für eine bedingt sinnvolle Auswahl

Kenne mich mit fluffhammer leider nicht aus. In der 8ten als Horde mit Khorne und Flegel wäre da durchaus was gegangen. Bei den vielen Attacken mit S5 müssten die Oger schon überlegen was sie da machen...

Sollte aber eh mehr ein Scherz sein als Kritik mit dem Skirmischer ;)

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Am 11.10.2019 um 08:09 schrieb Landi:

In der 8ten als Horde mit Khorne und Flegel wäre da durchaus was gegangen. Bei den vielen Attacken mit S5 müssten die Oger schon überlegen was sie da machen...

 

Allerdings sind solche Einheiten ziemlich unhandlich und damit offen für Flankenangriffe (auch und gerade gegen Oger, die sich als monströse Infanterie schneller bewegen als die Chaosbarbaren). Darüber hinaus sind sie recht teuer. So würde ein Regiment aus 30 Chaosbarbaren mit Mal des Khorne und Flegeln bereits 300 Punkte kosten. Nach Fluffhammer wäre eine solche Einheit mit 240 Punkten zumindest etwas günstiger. Dennoch bleiben die Nachteile beim manövrieren. Und sollte es die Einheit nicht schaffen, in der ersten Nahkampf-Runde den notwendigen Schaden anzurichten, dann könnte sie schnell ins Hintertreffen geraten.

 

Tatsächlich habe ich in all den Jahren nur selten gute Erfahrungen mit diesen großen Einheiten gemacht. Hinzu kommt, dass sie durch ihren Umfang ihre Bewegungen relativ leicht in Gelände beenden müssen, was ihnen wiederum den Gliederbonus raubt.

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Am 17.10.2019 um 19:24 schrieb Landi:

Alles korrekt was du sagst, war nur ein Gedanke

 

Und ich habe Deinen Gedanken aufgegriffen, um meine Ansichten zur Thematik auszubreiten. So funktioniert ein inhaltlicher Austausch doch normalerweise, oder? :gruebel: (:D)

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Oh das sollte keine Entschuldigung oder der gleichen sein.

Wollte nur ausdrücken das mich deine Argumente überzeugt haben ;)

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vor 23 Stunden schrieb Landi:

Wollte nur ausdrücken das mich deine Argumente überzeugt haben

 

Das wollte ich lesen! :D (;))

 

Um etwas ernsthafter zu antworten: Ich finde die Einwürfe von "außen" in den meisten Fällen hilfreich - und sei es, um die eigene Position noch einmal zu überdenken und eruieren. Zumal der Hinweis, Chaosbarbaren einzusetzen, natürlich nicht in Gänze von der Hand zu weisen ist.

 

Wie im Fazit zur letzten Partie bereits angeschnitten, erscheint es sinnvoll, bei zukünftigen Partien gegen pockels' Oger andere Wege zu beschreiten, um die eigenen Siegeschancen wieder zu erhöhen. Vielleicht sind Chaosbarbaren ein nützlicher Ansatz. Obgleich ich eher hoffe, beim nächsten Mal gegen seine Söldner antreten zu dürfen. :)

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... gegen Orks & Goblins

 

Spielsystem: Fluffhammer

Punktegröße: 2.000 Punkte pro Armee

Gegner: @Namezahl

 

Armeelisten:

Spoiler

Krieger des Chaos:

 

*************** 2 Charaktermodelle ***************

Tholon, General, Mal des Tzeentch, Schild

+ Drittes Auge des Tzeentch, Seelenfresser

+ Heldentöter, Karmesinrote Rüstung, Talisman der Ausdauer

+ Flugdämon des Tzeentch

- - - > 375 Punkte

 

Erhabener Champion, Mal des Nurgle, Flegel

+ Geschuppte Haut

+ Armeestandartenträger

+ Standarte der Mordlust

- - - > 225 Punkte

 

*************** 2 Kerneinheiten ***************

10 Verstoßene, Verstoßene des Khorne

- - - > 190 Punkte

 

10 Verstoßene, Verstoßene des Khorne

- - - > 190 Punkte

 

*************** 5 Unterstützungseinheiten ***************

15 Auserkorene, Mal des Nurgle, Hellebarden, Schilde, Kommandoeinheit

+ Knochenstandarte

- - - > 390 Punkte

 

10 Chaoshunde

- - - > 60 Punkte

 

10 Chaoshunde

- - - > 60 Punkte

 

10 Chaoshunde

- - - > 60 Punkte

 

7 Chaoshunde

- - - > 42 Punkte

 

*************** 2 Eliteeinheiten ***************

5 Schädelernter, Mal des Khorne, Verzauberte Waffen, Kommandoeinheit

- - - > 270 Punkte

(Anmerkung: Bei den Schädelerntern handelt es sich um die Skullreapers, nicht zu verwechselt mit den Schädelbrechern.)

 

Kriegsschrein des Chaos, Mal des Nurgle

- - - > 135 Punkte

 

 

Gesamtpunkte Krieger des Chaos: 1997

 

Orks & Goblins:

 

Kommandanten und Helden

  • Orkgargboss (55P.)

    • Armeestandartenträger (25P.)

    • Rüstung des Glücks (35P.)

    • Schild (2P.)

      • Gesamt: 117 Punkte

  • Orkmeisterschamane (165P.)

    • Zauberstufe 4 (35P.)

    • Magiebannende Spruchrolle (25P.)

      • Gesamt: 225 Punkte

  • Orkwaaaghboss (115P.)

    • Baschaz Stump'nhacka (40P.)

    • Rüstung des Schicksals (50P.)

    • Schild (3P.)

      • Gesamt: 208 Punkte

Gesamt: 550 Punkte

 

Kerneinheiten

  • Nachtgoblinmob (30 Modelle 90P.)

    • Speere

    • 2x Fanatic (50P.)

      • Gesamt: 140 Punkte

  • Nachtgoblinmob (30 Modelle 90P.)

    • Speere

    • 3x Fanatic (50P.)

      • Gesamt: 140 Punkte

  • Orkmob (20 Modelle 120P.)

    • Volles Kommando (30P.)

    • Schilde (20P.)

      • Gesamt: 170 Punkte

  • Orkbogenschützenmob (40 Modelle 280P.)

    • Volles Kommando (30P.)

      • Gesamt: 310 Punkte

Gesamt: 785 Punkte

 

Eliteeinheiten

  • Schwarzorks (25 Modelle 300P.)

    • Volles Kommando (30P.)

    • Kriegsbanner (25P.)

      • Gesamt: 355 Punkte

Gesamt: 355 Punkte

 

Seltene Einheiten

  • Riese (150P.)

      • Gesamt: 150 Punkte

  • Kamikazekatapult (80P.)

      • Gesamt: 80 Punkte

  • Kamikazekatapult (80P.)

      • Gesamt: 80 Punkte

Gesamt: 310 Punkte

 

Aufstellung:

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Krieger des Chaos (links, von oben nach unten):

Spoiler
  • Chaoshunde (hinter dem Felsen verborgen)
  • Tholon
  • Chaoshunde
  • Kriegsschrein des Chaos
  • Chaoshunde
  • Auserkorene und Erhabener Champion
  • Verstoßene
  • Schädelernter
  • Chaoshunde
  • Verstoßene)

 

Orks & Goblins (rechts, von oben nach unten):

Spoiler
  • Josef der Riese
  • Orkbogenschützen
  • Nachtgoblinmob
  • Kamikazekatapulte
  • Orkmeisterschamane
  • Nachtgoblinmob
  • Schwarzorks
  • Orkmob

 

Weiteres Bild zur Aufstellung:

Spoiler

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_________________________

 

Das Imperium muss sich bekanntlich zahlreicher Feinde erwehren. Allerdings führt dieser Umstand oftmals zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Invasoren, was den imperialen Truppen die eine oder andere unverhoffte Verschnaufpause ermöglicht. Eine solche ergab sich, als Tholon seine Mannen in Richtung eines Landstriches führte, das eine strategische Bedeutung aufwies - nicht nur um seiner selbst willen, sondern auch wegen des Wachturms, der es erlaubte, die umlegenden Gebiete zu überblicken. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass die Anhänger des Chaos nicht die Einzigen waren, die sich in diesen Gefilden aufhielten.

 

Die Späher des Kriegsherren berichteten von einer Streitmacht der Grünhäute, die sich ebenfalls in Richtung des Turmes aufgemacht hatte. Tholon zweifelte daran, dass die grobschlächtigen Kreaturen sich der strategische Bedeutung dieses Gebietes bewusst waren - ihr Eintreffen dürfte wohl eher auf einen Zufall zurückzuführen sein. Davon unabhängig wusste der Diener des ungeteilten Chaos, dass die Grünhäute sich kein ordentliches Gemosche entgehen lassen würden, egal, wo es stattfinden würde. Also organisierte Tholon seine Truppen so, dass diese zum Einen die strategischen Punkte des Schlachtfelds besetzen, als auch dem Feind Paroli bieten könnten.

 

Allerdings hatte insbesondere Gork etwas gegen diesen Plan der Krieger des Chaos einzuwenden, denn bereits in den ersten Momenten der Schlacht schnellte ein überdimensionaler grüner Fuß aus dem Himmel hervor und begann, in den Reihen der Chaos-Anhänger im wahrsten Sinne des Wortes herumzutrampeln: So wurde nicht nur die durch das Zentrum vorgeschnellte Gruppe Verstoßener beinahe vollständig zu Tode gequetscht, auch die Auserkorenen mussten mehrere Verluste hinnehmen, bevor sie auch nur in die Nähe des Turmes gekommen waren. Die Schädelernter mussten zwar keinen der ihren hinter sich zurücklassen, bluteten jedoch bereits aus zahlreichen Wunden. Diese erste Ernte, die der Meisterschamane der Orks eingebracht hatte, blieb jedoch nicht ohne Folgen, als die magischen Energien auf der Höhe seines Kopf explodierten und ihm einen Teil seiner Kräfte raubten.

 

Tholon machte sich daran, dem Feind in die Flanke zu fallen und attackierte dort den Riesen, um das Ungetüm zu binden und bestenfalls zu erschlagen. Währenddessen zog die zweite Gruppe der Verstoßenen über die andere Flanke, um sich dort des Orkmobs anzunehmen. Die Auserkorenen unter dem Befehl des erhabenen Champions hielten geradewegs auf den Turm zu, um diesen zu besetzen, während die Schädelernter um den vor ihnen befindlichen Wald zogen, um die zweite Angriffswelle zu bilden.

 

Die Verstoßenen setzten auf die Orks vor ihnen an und krachten in die grölenden Grünhäute. Die mutierten Extremitäten der furchteinflößenden Kreaturen schnitten durch Rüstung und Fleisch gleichermaßen und so wandten sich die Orkkrieger tatsächlich zur Flucht. Allerdings entkamen sie den Verstoßenen, die nicht in der Lage waren, die Verfolgung aufzunehmen. Die Nachtgoblins, die sich hinter den Orkblöcken positioniert hatten, kicherten bösartig beim Anblick der fliehenden Verbündeten, entsannen sich jedoch darauf, dass die Verstoßenen ihnen als nächstes auf den Pelz rücken würden. Diese Gefahr vor Augen schubsten sie nach und nach drei Fanatics aus ihren Reihen in Richtung der mutierten Feinde. Eine dieser wahnsinnigen Kugelschwinger durchdrang die Reihen der Verstoßenen und erschlug zwei von ihnen. In diesem Moment sammelten sich auch die Orks und wendeten sich den Kriegern, vor denen sie eben noch die Flucht ergriffen hatten, erneut zu.

 

Währenddessen hatte Tholon mehr Mühe, den Riesen zu fällen, als es ihm lieb war. Tatsächlich brachte ein vermeintlicher Verbündeter der hochgewachsenen Kreatur die Wende, als ein Fanatic um sich wirbelnd in den Nahkampf krachte und das linke Bein des Riesen zertrümmerte. Tholon hieb erneut auf den Riesen ein, um diesen endgültig zu erlegen. Die Klinge des Heldentöters riss weitere Wunden, doch den Todesstoß landete der Flugdämon mit seinen spitzen Klingen. Das gebrochene Bein des Riesen gab nach und so stürzte dieser auf die vordere Reihe der nahen Orkbogenschützen, wodurch er ein paar der Fernkämpfer unter seinem massigen Leib begrub. Tholon suchte sich ein neues Ziel und hielt auf das Zentrum der feindlichen Armee zu, um für den Meisterschamanen eine bedrohliche Kulisse aufzubauen.

 

Die Verstoßenen hatten in der Zwischenzeit nachgesetzt, um den Orkmob erneut anzugreifen. Das Risiko, dabei durch einen Fanatic zu stürmen, nahmen sie in Kauf - doch dieser Mut wurde gnadenlos bestraft: Nur zwei der ihren überlebten die Schwünge der überdimensionierten Eisenkugel, während sechs der mutierten Krieger der um sich wirbelnden Grünhaut zum Opfer fielen. Unter diesen Umständen hatten auch die Orks keinerlei Komplikationen mehr, die verbliebenen Feinde zu besiegen.

 

Auch im Zentrum war ein Kampf entbrannt, als die Schwarzorks unter dem Befehl des Waaaghbosses den Wachturm zu stürmen versuchten, den die Auserkorenen zuvor besetzt hatten. Die Diener des Nurgle hielten blutige Ernte unter den Elite-Orks, die den Ansturm nicht überlebten. Allerdings konnte ihr Anführer einen entscheidenden Sieg erringen, als dieser den erhabenen Champion, der die Herausforderung des Waaaghbosses angenommen hatte, mit der Klinge des Stump'nhackas erschlug. Zu den vor dem Gebäude wartenden Schwarzorks zurückkehrend, führte er eine neue Welle gegen die Auserkorenen an, dessen Ergebnis dem der ersten recht nahe kam: So schickten die Anhänger des Seuchengottes die feindlichen Soldaten zwar in den Staub, doch auch der Champion der Einheit hauchte sein Leben aus, als die magische Waffe des Feindes auf ihn niederfuhr.

 

Die dritte Welle des Angriffes verhinderte der Kriegsschrein, als der Scheinmeister die Träger anwies, den Mob der Schwarzorks eigenhändig zu attackieren. Die kampfgestählten Grünhäute hatten durchaus Mühe, die unheilige Konstuktion zu beschädigen. Im Gegenzug waren die Schreinträger in der Lage, ihre Kraft zu entfesseln und hieben mit zahlreichen Schlägen auf die gepanzerten Orks ein. Der Plan war aufgegangen und der Kriegsschrein hielt Stand, sodass sich Tholon dem Nahkampf nähern konnte. Im nächsten Moment fiel er den Schwarzorks in die Flanke.

 

Zeitgleich wagten die kläglichen Überreste der Verstoßenen, die zu Beginn der Schlacht durch Gorks Fuß zerquetscht wurden sowie die ebenfalls durch weitere magische Angriffe dezimierten Schädelernter einen Anriff auf eine Einheit Nachtgoblins, die sich zwischenzeitlich genähert hatte. Bevor die Anhänger des Khorne den Speeren der Grünhäute erlagen, konnten sie noch einige der garstigen Wesen erschlagen und ihrem Gotte zumindest ein kleines Opfer darbringen.

 

Tholon warf dem Waaaghboss eine Herausforderung entgegen, die dieser siegesgewiss annahm. Der Heldentöter hieb auf den Ork ein, die Attacken des Dieners der Dunklen Vier vermochten die Grünhaut jedoch nicht zu fällen. Der Gegenschlag grub sich tief in die Rüstung des Kriegsherren und schleuderte diesen vom Rücken des Flugdämonen - der Stump'nhacka hatte erneut ein hochrangiges Opfer unter den Kriegern des ungeteilten Chaos gefordert. Auch die Schreinträger brachen - aus zahlreichen Wunden blutend - zusammen und die Schwarzorks waren in der Lage, den Kriegsschrein zu zertrümmern.

 

Die Auserkorenen harrten indes im Wachturm aus und hielten diesen bis zum Ende - doch die Grünhäute hatten ohne Frage die Oberhand über den Landstrich erlangt.

 

_________________________

 

Abschlussbild:

Spoiler

Abschluss.thumb.JPG.e147abe8c8dc267fceec17c9d5508842.JPG

 

Punkteausbeute:

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  • Vorhersehung: 1 Punkt

 

Fazit/Abschlussbetrachtungen:

Spoiler

Auch in diesem Spiel war die Unterlegenheit in Sachen Magie und Beschuss ein großes Manko. Leider erschweren die Beschränkungen von Fluffhammer die Auswahl von Charaktermodellen für meine Armee. Die Idee, mit einem fliegenden Charaktermodell die antizipierten und schlussendlich auch anwesenden Kamikazekatapulte zu beseitigen, ließ sich wegen der umsichtigen Aufstellung meines Gegners nicht ausführen. Auch mein Plan, durch zahlreiche Rotten von Chaoshunden die Fanatics frühzeitig aus ihren Einheiten zu locken, ließ sich nicht umsetzen, da die Nachtgoblins nicht an der Front zu finden waren.

 

Zahlreiche Verluste während der ersten Magiephase des Gegners, als Gorks Fuß viermal auf meine Einheiten trat und damit zwei Einheiten mehr oder weniger aus dem Spiel nahm, verringerten meine Optionen nachhaltig. Angedacht war, die feindlichen Blöcke mit Verstoßenen und Schädelernter zu dezimieren oder vielleicht sogar in die Flucht zu schlagen. Durch den Einsatz von Magie und Beschuss kam es dazu aber nicht. Allein von den 15 Lebenspunkten, die die Einheit der Schädelernter auf sich vereinen, kamen am Ende nur noch ganze drei - verteilt auf zwei Modelle - beim Feind an. Unter diesen Umständen haben selbst Nachtgoblins ein vereinfachtes Spiel.

 

Schlussendlich hat Namezahl sehr effektiv gespielt und so gehandelt, wie man es gegenüber den Kriegern des Chaos tun sollte: Diese durch Beschuss, Magie und bestenfalls Fanatics dezimieren, sodass die ankommenden Reste durch eigene Kampfkraft oder Masse ausgeschaltet werden können. Dass es drei meiner Modelle nicht vermochten, in gemeinsamer Anstrengung den feindlichen General auszuschalten, tat sein übriges. Dass auch dieses Mal zahlreiche meiner Würfelwürfe an den entscheidenden Stellen nicht die erhofften Ergebnisse mit sich brachten, kam ebenfalls erschwerend hinzu.

 

Für ein etwaiges nächstes Mal werde ich möglicherweise auf mehr Infanterie-Blöcke setzen müssen - der Plan, feindliche Kriegsmaschinen durch schnelle eigene Einheiten ausschalten zu können, lässt sich nicht so recht umsetzen. Leider sind insbesondere die Kamikazekatapulte eine hervorragende Waffe gegen die Krieger des Chaos - dass Namezahl diese stets aufbietet, kann ich ihm demnach nicht übel nehmen.

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung
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Schöner Bericht. Ich mag deine Art, die Sachen zu beschreiben, ohne zu technisch zu werden. Das ganze ist eher eine Erzählung, aber man weiß immer genau was gemeint ist und was im Spiel passiert ist :)

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Am 6.1.2020 um 00:16 schrieb Fuxxx:

Das ganze ist eher eine Erzählung, aber man weiß immer genau was gemeint ist und was im Spiel passiert ist

 

Das ist schlussendlich auch meine Intention. Um so besser, wenn die Umsetzung entsprechend funktioniert. :ok:

 

Am 6.1.2020 um 00:17 schrieb Darnok:

Ein paar mehr Bilder zwischendurch würden das Paket noch aufwerten.

 

Das ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich während eines Spiels nicht daran denke, Bilder zu schießen. Auch bin ich mir nicht sicher, ob etwaige Bilder den Erzählfluss möglicherweise unterbrechen würden.

 

Sollte es während zukünftiger Spiele ganz besondere Situationen geben, werde ich versuchen, daran zu denken, diese auf einem Bild festzuhalten. Dann lässt sich auch möglicherweise überprüfen, wie sich Bilder inmitten des Textes machen. :)

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vor einer Stunde schrieb Zavor:

Allerdings muss ich gestehen, dass ich während eines Spiels nicht daran denke, Bilder zu schießen. Auch bin ich mir nicht sicher, ob etwaige Bilder den Erzählfluss möglicherweise unterbrechen würden.

 

Kenne das Problem aus eigener Erfahrung. Mir hat geholfen, die Kamera direkt bei den Würfeln liegen zu haben.

 

Für mich unterbrechen Bilder sehr selten den Erzählfluss eines Spielberichts. Das passiert eigetnlich nur, wenn das Bild gar nichts mit dem erzählten Geschehen zu tun hat. Meiner Erfahrung nach stützen Bilder eher einen erzählerischen Bericht - solange es nicht übertrieben wird. Ein, zwei Bilder zu Beginn (Aufstellung beider Seiten) und Ende (Spielfeld bei Spielende, evt. spielentscheidende Szene), sowie ein oder auch zwei Bilder pro Spielzug (die wichtigsten Bewegungen, evt. kritische Momente) - das ist meinem Empfinden nach eine gute Balance.

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Das liest sich wie eine spannende Kurzgeschichte ... sehr schön geschrieben...   🤗

 

Ich bin immer wieder erstaunt und gleichzeitig fasziniert, mit wie viel Fantasie und Liebe Tabletopper ihr Hobby mit Leben füllen...  👍

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