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Wenn ich als bisher Contrast-Unerfahrener noch was fragen darf:
Wenn man einige Teile der Miniatur mit Contrast bemalt und andere eher konventionell (Grunschicht, Wash, dann mehrere Akzentschichten) - wirkt das irgendwie auf der Mini "störend" im Sinne von "nicht zusammenpassend"? Oder ist das fein? Vielleicht hat ja jemand sogar ein Beispielbild für mich.

 

Viele Dank schon mal liebe Hobbykollegen!

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Nein, das passt.

 

Contrast ist ja einfach gesagt quasi Grundfarbe plus Wash in einem Arbeitsschritt.

Kann aber auch als stärkeres Wash verwendet werden. Ich finde die Farben klasse und werde nach und nach mehr einsetzen.

 

 

 

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Ich habe rund 100 Figuren in den letzten zwei Wochen mit Contrastfarben bemalt und dabei, abgesehen von Technical, jeden Farbton ausprobiert.

 

Mein Fazit: Es macht Spass und es gibt defintiv Zeit- und Motivationsvorteile.

Einschränkung: Die Farben neigen, wenn man keinen größeren Aufwand (Nachbearbeitung durch Brush oder mehrfachen Auftragen) betreibt,  zu einem dreckigen Look. Zudem sind einige Farben (zb. Cygor Brown) schwieriger anzuwenden als andere.

 

Meine bevorzugten Farben (auch aufgrund der Death Guards die ich damit bemalt habe):

- Skeleton Horde (noch nie so einfach Knochen usw. bemalt)

- Magos Purple (Sehr schöne Verläufe)

- Basilicanum Grey (Man braucht kein Silber mehr... ;) )

- Snakebite Leather (jede Ausrüstung kriegt damit den Richtigen Farbton)

- Gryph Hound Orange (finde ich vom Effekt schicker als das Blood Red)

- die beiden Gelbfarben sind toll (insbesonders wenn man  sie im nassen Zustand auf der Figur mit einer anderen Farbe vermischt gibt es sehr schöne Übergänge)

 

Ich habe bei der Anwendung grundsätzlich nur einfach gearbeitet, sprich eine Farbe ohne weitere Nachbearbeitung. An wenigen Stellen auch zwei Farben übereinander um einen anderen Ton zu erreichen.

 

Wer wenig Zeit und viele graue Standardminis bemalen möchte und ihm ein einfacher TT Standard langt, für den kann es eine bessere Alternative zum Dippen sein. Der größte Vorteil ist, das man praktisch mit einem Maldurchgang schon gute Ergebnisse erhält, was der Motivation förderlich ist (Im Gegensatz zum klassischen -> Grundfarbe, Wash, Brush / Layern)

 

Gruss,

 

Coki

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Ich danke schon mal für die Antwort.

 

Auf einen Punkt wollte ich kurz eingehen: Hier hieß es, dass man die Farben nicht auf der Wet Pallette benutzen soll. Im folgenden Video macht Vince Venturella genau das und irgendwie scheint er da keine Probleme zu haben. Habe ich was missverstanden?

 

https://www.youtube.com/watch?v=jla40wPw7_U

 

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Man kann die Contrastfarben mit Wasser leicht vermischen. Hat den Nachteil, das sie dann stärker verläuft und man den Schattierungeffekt bei vielen der Farben verliert. Aus diesem Grund sollte man auf die Nasspalette verzichten, da sie keinen praktischen Vorteil für die Contrastfarben hat. Bei einigen Farben wie das schon genannte Cygor Brown kann es leicht von Vorteil sein, da es schon stark deckend ist.

 

Wer es aus Gewohnheit tut und die Farben dort direkt wieder verbraucht (innerhalb weniger Stunden), der sollte keine Probleme kriegen.

 

Was ich oben vergessen habe ist die Grundierung. Die ist bei Contrastfarben entscheidend (Pinselanwendung). Ich habe das GW Weiss, Army Painter Weiss und GW Grey Seer bisher ausprobiert und bisher fand ich das klassische GW Weiss am besten, da die Verläufe gut sind und die Farben gut rauskommen.

 

Gruss,

 

Coki

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Am 21.1.2020 um 11:01 schrieb Veilchenhaua:

Wenn ich als bisher Contrast-Unerfahrener noch was fragen darf:
Wenn man einige Teile der Miniatur mit Contrast bemalt und andere eher konventionell (Grunschicht, Wash, dann mehrere Akzentschichten) - wirkt das irgendwie auf der Mini "störend" im Sinne von "nicht zusammenpassend"? Oder ist das fein? Vielleicht hat ja jemand sogar ein Beispielbild für mich.

 

Viele Dank schon mal liebe Hobbykollegen!

Also ich habe es bei ein paar Figuren gemischt versucht und finde es nicht unbedingt zusammenpassend. Hose mit Contrast und Oberteil mit ModelColor gemacht. Die Contrast Farben wirken halt wie bereits erwähnt immer sehr unsauber und leicht speckig, finde ich zumindest. Liegt halt immer am persönlichen Geschmack denke ich, wie man das Ergebnis haben möchte. 

 

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Schnell brauchbare Ergebnisse bekommt man auf jeden Fall hin. Ein Moderner Soldat in 28mm war in ca 5 Minuten fertig als Test, mit einer Schicht diverser Contrastfarben. Und ab einer Armlänge Entfernung am Spieltisch siehts sowieso ausreichend gut aus. 

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@VeilchenhauaIch würde erst alles was du möchtest mit Contrast bemalen und dann einmal mit mattem Sprühlack drüber. Ich kann Revell Farblos matt (34102) empfehlen.

Dann alles andere "konventionell" bemalen und am Ende (optional) nochmal Lack, das dürfte ein einheitlicheres finish geben.

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Gestern einmal Contrast über eine Metall Farbe getestet. Bin ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis.

 

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vor 16 Minuten schrieb Helle:

Mein Gold male ich nur noch so. Richtig gut.

 

Welche Contrast Farbe nutzt du dafür?

 

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Ach mist, wollte gestern Abend noch ein Foto für euch machen. Vergessen.

 

 

Evtl. erkennt man hier ja genug.

 

IMG_3641.jpg

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Habt ihr mal beobachtet, dass wenn man Leadbelcher Metallfarbe auf einen Contrastpaintfarbe als Grund und dann die Metallfarbe mit Nulnoil washt, dass dann das Metall und der Grund des Contrastpaints anfängt zu glänzen, als ob man ein Gloss verwendet hat. 20200305_103718.thumb.jpg.9bf31353f15c2c2d5fcd0e24d9a5f054.jpg20200305_103736.thumb.jpg.469c317ec296aea78722dd8105fc274a.jpg

Nein habe nicht das Gloss verwendet, sondern das Shade.

Und die Bilder sind von einer Nacht durch trocknen. Werde versuchen das mal zu reproduzieren. Vielleicht lag es auch nur an der Charge.

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Also ich konnte den Effekt an meinen Probestück nicht reproduzieren. Das Shade wurde matt trocken. Möglicherweise habe ich einen Fehler in der Anwendung gemacht.

Habe nun bei meinen Stücken einmal mit Mattlack bemalt und sieht nun so aus wie gewünscht. Keine Ahnung was da passiert ist.

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