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Die Antike-Skirmisher hagelt es ja gerade. Muss sagen, dass ich rein vom historischen Ansatz her mit SPQR und Mortal Gods recht wenig anfangen kann. Men of Bronze hinkt beim Epochen feeling. Vorhin Clash of Spears getestet... Hat mich am ehesten überzeugt. 

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vor 10 Stunden schrieb reikländer:

ich habe mir vor einer Woche SPQR von Warlord Games zugelegt. habe mich schon ein wenig in die Regeln eingelesen.

 Magst du zu den Regeln ein bißchen was erzählen? Ich hatte die Minis kürzlich auf der Webseite von Battlefield gesehen und überlegt wie ich die ggf. zweckentfremden kann.

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So, endlich habe ich Zeit gefunden einen kleinen Überblick über das Spiel zu schreiben:

 

Das Regelbuch hat insgesamt 197 Seiten. Der Regelteil (aufgeteilt in Grundregeln, fortgeschrittene Regeln, Szenarios, etc.) umfasst 55 Seiten. Auf den restlichen Seiten werden die unterschiedlichen Völker jeweils kurz mit ihrer Geschichte eingeführt, bevor anschließend die Armeelisten dargestellt werden. Abschließend gibt es jeweils drei volksspezifische Szenariobeschreibungen.

 

Folgende Völker umfasst das Regelbuch:

- Cäsars Legionen – Gallien – Daker – Römisches Kaiserreich – Britannien – Germanien – Makedonien – Athen – Sparta – Theben – Persien – Iberien

 

Das Einheiten-Profil umfasst die Bewegungsreichweite (Move), die Beschussfähigkeit (Ranged), den Nahkampf-Fähigkeit (Melee), die Anzahl an Würfel im Nahkampf (Melee Dice), die Agilität (Agility), den Mut (Bravery), den Rüstungswert (Armour) und die Lebenspunkte (Wounds).

Die Bewegungsreichweite ist ein Wert in Zoll, wohingegen die anderen Profilwerte in Form von +X angegeben werden, wie z.B. Beschussfähigkeit +1. Das bedeutet, dass beim Beschuss ein W6 gewürfelt werden muss und um eine erfolgreiche Attacke durchzuführen mindestens ein Würfelergebnis von 6 oder höher erreicht werden muss. Mit einer Beschussfähigkeit von +1 reicht dementsprechend bereits eine 5 für das erfolgreiche Bestehen. In dieser Art werden sämtliche Tests im Spiel abgelegt.

 

Sobald eine Einheit zum Einsatz kommt muss diese zwei Aktionen auswählen. Sie kann dabei zwischen Bewegung, Beschussangriff, Nahkampf und Spezialaktionen wählen. Auch kann die gleiche Aktion zweimal eingesetzt werden.

 

Sehr schön finde ich auch das Talent-System für die Helden. So können diese sich von Kampf zu Kampf aufleveln und eine Vielzahl an unterschiedlichen Talenten bekommen (die Talente werden auf insgesamt 13 Seiten erklärt). Insgesamt ist alles sehr gut überschaubar und nicht zu komplex. Vor allem die Vielzahl an Szenarien finde ich wirklich toll und bin jetzt schon sehr gespannt auf mein erstes Spiel mit dem System.

bearbeitet von reikländer
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vor 4 Stunden schrieb reikländer:

So, endlich habe ich Zeit gefunden einen kleinen Überblick über das Spiel zu schreiben:

Danke :) Das liest sich nicht uninteressant.

 

vor 4 Stunden schrieb reikländer:

Insgesamt ist alles sehr gut überschaubar und noch zu komplex.

Ich vermute, daß das "nicht" heißen sollte? Es ist also nicht zu komplex?

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Am 29.7.2019 um 21:06 schrieb Sir Leon:

Die Antike-Skirmisher hagelt es ja gerade. Muss sagen, dass ich rein vom historischen Ansatz her mit SPQR und Mortal Gods recht wenig anfangen kann. Men of Bronze hinkt beim Epochen feeling. Vorhin Clash of Spears getestet... Hat mich am ehesten überzeugt. 

Wie findet ihr Hail Caesar?, die Figuren finde ich gut. Mochte schon immer antikes Griechenland 

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Hail Caesar hat durchaus seine Stärken. Besonders wenn man mit mehreren Leuten große Armeen bewegen will. 

Wir haben für das 13. Jahrhundert Hail Caesar und Deus Vult getestet. Vom Feeling her ist Deus Vult schon cooler, die Regeln sind aber sehr komplex. Das Buch liest sich entsprechend. Es macht kaum Pausen, die Seiten sind voll mit Text. Allein die Sonderregel Ambush brauch mehrere Seiten. 

Hail Caesar ist da auf jeden Fall anfängerfreundlicher. 

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vor 17 Stunden schrieb Sir Leon:

Hail Caesar hat durchaus seine Stärken. Besonders wenn man mit mehreren Leuten große Armeen bewegen will. 

Wir haben für das 13. Jahrhundert Hail Caesar und Deus Vult getestet. Vom Feeling her ist Deus Vult schon cooler, die Regeln sind aber sehr komplex. Das Buch liest sich entsprechend. Es macht kaum Pausen, die Seiten sind voll mit Text. Allein die Sonderregel Ambush brauch mehrere Seiten. 

Hail Caesar ist da auf jeden Fall anfängerfreundlicher. 

Gut zu wissen, danke für die schnelle Antwort 

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Wenn du noch gar kein Regelwerk dieser Art gespielt hast, würde ich eher mit Hail Caesar beginnen. Deus Vult würde ich überhaupt erst dann spielen, wenn ich die Möglichkeit hätte, direkt mit Einheiten am Spieltisch Regeln nachzuspielen, um sie zu verstehen. Wirklich, das Teil liest sich wie ein Telefonbuch. Ich habe für meine Spielgruppe sogar die Sonderregeln übersetzt (die Reactions sind noch nicht fertig...), damit es etwas einfacher wird.

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Ich finde ja, dass die Kriege der Griechen untereinander schnell langweilig werden können, weil die Armeen effektiv alle gleich aufgebaut sind. 70-90% der Kämpfer sind schwere Infanterie, die in langen Reihen gestaffelt kämpft, dazu gibt es ein paar Einheiten Plänkler und hier und da leichte oder schwere Kavallerie, wobei letztere den Namen auch nur verdient, weil sie eben keine leichte Kavallerie ist. ;D

Griechen gegen Perser dürfte deutlich spannender sein. Und Griechen gegen Gallier erfordert etwas Denkarbeit bei den Szenarios, weil die Kelten im Grunde darin gut sind, was die Griechen perfekt kontern können. Das wird sicher schnell frustrierend langweilig.

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Mortal Gods ist von War Banner, Men of Bronze ist von Osprey Publishing.

Mortal Gods kommt mit allerlei Spezial-Zeug. Karten, Bases, Würfel und sowas. Bin ich persönlich kein so großer Fan von, aber vielen scheint das System ansich zu gefallen. Men of Bronze ist recht generisch, leider auch etwas fleischlos. Es ist ein Allerweltssystem, was zufällig im antiken Griechenland angesiedelt wurde. Merkt man halt wenig von, wie ich finde. Vorteil ist halt, dass es von Osprey ist. Man kauft einfach das Regelwerk und gut ist. Ist ein schlankes Heft, bekommt man für so ca. 13 Euro, bei Mortal Gods sind die Einstiegskosten aber deutlich höher. Da kaufst du halt eine Grundbox für 50-60 Euro, in der dann ca. 35 Figuren, jede Menge komischer Würfel, Deko-Steinchen und Karten sind. Und die Regeln halt. Leider kann man die Regeln nicht einzeln kaufen.. Allerdings liefert Osprey aktuell nicht in die EU. Man kann das Heft aber auch als PDF kaufen.

Beide Systeme sind auf englisch, man macht für den Einstieg wohl mit beiden wenig falsch, denke ich. Sind keine Offenbarung, aber auch kein Totalausfall.

 

Ich würde noch Clash of Spears in den Ring werfen. Das fand ich aus den letzten Jahren eigentlich am besten.

 

Hier mal eine Beschreibung, worum es dabei geht:

 

 

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