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th3_JR

Die Bretonen reiten wieder - Aufbau einer neuen Armee

Empfohlene Beiträge

Am 19.12.2019 um 20:29 schrieb th3_JR:

Mal wieder ein kleines Lebenszeichen ;)

 

Meine Pegasusreiter sind nun erstmal fertig, da ich auch den Standartenträger vollendet habe:

 

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So sieht die Truppe nun komplett aus! :)

 

Einige Ritter habe ich in den letzten Tagen auch fertig bemalt, sowie meinen Herzog. Die Minis zeige ich euch aber erst, sobald die Einheit etwas größer geworden ist. ;)

 

Gerade war ich an meiner "in-der-Bearbeitung" Vitrine und hab meine 3 Pegasus Ritter gesehen.... Hach ja, nach den ersten 500 Punkte Projekt Vampirfürsten kommen devinitv die Bretonen dran ⚔️🛡️🤗

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Die Pegasusritter sind einfach unheimlich tolle Modelle! Sowohl vom Design als auch vom spielerischen und die Bemalung hat ebenfalls sehr viel Spaß gemacht! :)

bearbeitet von th3_JR
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Tja... eigentlich dachte ich, dass der "Aufbau" der Bretonenarmee demnächst erst einmal abgeschlossen ist. Die letzten Ritter sollten Farbe bekommen, meine Feenzauberin sollte gebaut und bemalt werden... aber dann kommt es eben doch meist ganz anders :D Den Dank dafür muss ich @Balduin abstatten! Dank ihm habe ich die Chance, meine Bretonenarmee noch einmal um eine komplette Streitmachtbox zu erweitern. Unfassbar!

 

Und was mach ich nun damit?

Klar ist, dass die Bogner zu Bognern verarbeitet werden und die Landsknechte mein bisheriges Regiment auf 40 Mann aufstocken sollen. Das hatte ich ohnehin für die Zukunft geplant - aber eigntl. eben erst in der Zukunft :D 40 finde ich für die moralschwachen Jungs die wesentlich spielbarere Zahl.

 

Die neuen Ritter werde ich vorerst noch im Gussrahmen lassen. Ich möchte noch ein wenig spielerfahrung sammeln, was ich wirklich brauche. Baue ich mir daraus Fahrende Ritter oder Ritter des Königs? Ich weiß es noch nicht und da ich die Chance auf vollstädnige Gussrahmen wohl nicht mehr sooft bekomme, lass ich mir damit Zeit.

 

Einen Frevel werde ich aber definitiv begehen. ;) Da ich bereits 4 schicke Pegasusritter mein eigen nennen darf und mir das genügt, werde ich dem Pegasus wohl einen imperialen General aufsetzen und ihn in meiner Imperiumsarmee spielen.

 

Das sind so die Pläne für die Box. Mal sehen, wann ich Zeit finde, das in die Tat umzusetzen.

 

Im Gegenzug für das alles werde ich mich auch in seiner Armee ein wenig verewigen, indem ich auch Modelle von ihm bemale. Über die Ergebnisse halte ich euch auf dem Laufenden. ;)

 

 

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Natürlich soll auch der Balduin schicke Bretonen haben, daher male ich diese 6 Fahrenden Ritter für ihn an. Ganz im Stile seines Armeethemas: Der Grüne Ritter.

 

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Die Streitmachtbox war Teil einer von vielen Kisten, die Balduin z.Z. in seinem Thread an die verrückten Hobbyleutz abgibt.

 

 

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Verstärkung ist in Sicht! Allerdings habe ich dieses Mal die Schilde vorerst weggelassen... Lehrgeld vom ersten Mal. Da haben sie mich bei der Bemalung total gestört. -.-

 

Mal sehen, ob ich diese Woche mal wieder ein Spielchen mit den Bretonen schaffe. Vlt. mit @Lekunga oder mal mit  @Kob? ;)

 

Euch allen einen guten Start in die Woche! :)

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Soooo... da möchte ich mich auch hier endlich mal wieder zu Wort melden. :)

 

Zum einen habe ich ja bereits vor einiger Zeit schonmal erwähnt, dass ich eine Miniatur der Feenzauberin bei Ebay ergattern konnte. Günstig aber leider ohne Einhorn. Als Alternative hatte ich mir eines von Reaper Miniatures bestellt. Das ist nun das Ergebnis:

 

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Hmmm... Ich weiß nicht... 😕 Die Kombination ist alles andere als schlecht und wenn ich überlege, dass ich dafür keine 8,00 Euro bezahlt habe, geht es eigentlich. Aber so wirklich gefällt es mir nicht. Vielleicht wirkt die Miniatur dann angemalt nochmal etwas besser. Was sagt ihr dazu?

 

Zusätzlich hatte ich aber das Glück, dass einer meiner Mitspieler noch ein vollständiges Modell der Feenzauberin besaß:

 

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Somit habe ich jetzt das Glück die Qual der Wahl zu haben, welches Modell ich künftig einsetzen werde. :)

 

Übrigens habe ich letztlich wieder einen kleinen Stapel White Dwarf-Ausgaben über Ebay ergattern können und für wirklich jeden, der sich mit Bretonen auseinandersetzt, sind die oberen drei Ausgaben (97-99) zu empfehlen! Super Inhalt und für mich einmal wieder mehr der Beweis für die Genialität des Hobbyhefts.

 

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Übrigens steht gerade noch ein sehr umfangreicher Beitrag für diesen Thread in der Warteschlange. Ich hoffe, ihn in den nächsten Tagen fertig zu stellen und dann bin ich auf eure Meinung gespannt. :)

bearbeitet von th3_JR
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Momentan sieht es aus als könne die Dame dem Reaperhörnchen mal den Buckel runterrutschen ;). Ich würde an deiner Stelle den unteren Teil der Mähne wegsäbeln, damit die Werteste etwas höherrücken kann und diese dann mit Stiften befestigen. Die Mähne müsste dann im unteren Drittel nachmodelliert werden. Probier aber erst mal aus wie gut die Modelliermasse, die du verwendest auf dem Reaper Bones Material hält.

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Danke für dein Feedback! Darüber, die Mähne zu kürzen, habe ich auch schon nachgedacht. Mir sitzt sie auch zu weit hinten. Wird wohl die einzige Möglichkeit sein. ;)

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Die Gerstensaftzankerei - Ein narrativer Spielbericht für Warhammer Fantasy

 

Vorwort: Bitte beachtet, dass dies einen ersten Versuch darstellt, einen narrativen Spielbericht zu einer Partie WHFB zu schreiben. Inspiration dafür, waren die alten Spielberichte im White Dwarf. Wenn euch auffällt, dass bei der Hintergrundgeschichte oder beim Spielablauf grobe Fehler auftreten, freue ich mich auf konstruktive Kritik. Die Armeen sind übrigens in keiner Weise kompetitiv gedacht, sondern es ging lediglich darum, zwei stimmungsvolle und bemalte Truppen gegeneinander ins Feld führen zu können. Nun viel Spaß beim Lesen!

 

Die Gerstensaftzankerei

 

Nicht selten kommt es vor, dass ein Trupp der Bretonen durch die Provinzen des angrenzenden Imperiums zieht, und ebenso kommt es auf diesen Reisen leider allzu häufig zu Reibereien zwischen den arroganten Feldherren des Imperators und den noch hochmütigeren und stolzen Söhnen Bretonias.


So auch als Graf Jaque l'Ivrogne, der gerade mit einer Handvoll seiner treuesten Männer auf dem Weg zu einem Kreuzzug nach Arabia aufgebrochen war, am Abend eines langen Tages in das Gasthaus „Zur trockenen Kehle“ einkehrte. Zu diesem Zeitpunkt genehmigte sich hier auch Friedrich von Hopfental, der Kommandant der nahegelegenen Stadtgarnison, den einen oder anderen Humpen, um den Abend angemessen ausklingen zu lassen.


Den geneigten Leser könnte nun interessieren, welch genauen Verlauf der Abend genommen hat. Doch seien wir ehrlich… Wir alle kennen das Ergebnis dessen, was passiert, wenn zwei solch aufstrebende Kriegsherren aufeinandertreffen und sich die Kehlen zu befeuchten gedenken. Und da das Gasthaus seinem Namen keinerlei Ehre macht und man mit genügend Kleingeld doch ziemlich starkes Bier im Imperium ausgeschenkt bekommt, kam alles wie es kommen musste und am nächsten Morgen marschierten die Truppen der beiden Streithammel gegeneinander auf…

 

Armeeliste der Bretonen:

Spoiler

Bretonia

 

***************  1 Kommandant  *************** 

Bretonischer Herzog

 

- General

- Ritter Gelübde

+ - Gepanzertes Schlachtross

+ - Die Kernholzlanze

   - Der Fehdehandschuh

   - Talisman der Bewahrung

   - Verzauberter Schild

---> 231 Punkte

***************  1 Held  *************** 

Paladin (AST)

 

- Ritter Gelübde

+ - Lanze

   - Schild

+ - Gepanzertes Schlachtross

+ - Schwert der Macht

   - Der Gromril-Vollhelm

---> 130 Punkte

***************  4 Kerneinheiten  *************** 

7 Ritter des Königs

 

- Musiker

- Standartenträger

+ - Banner der Eile

---> 207 Punkte

10 Bogenschützen

 

---> 60 Punkte

20 Landsknechte

 

- Hellebarden

- Standartenträger

---> 110 Punkte

6 Ritter des Königs

 

- Musiker

- Standartenträger

---> 168 Punkte

***************  1 Seltene Einheit  *************** 

Trebuchet

 

---> 90 Punkte

Gesamtpunkte Bretonia : 996

 

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Armeeliste des Imperiums:

Spoiler

Imperium

 

***************  1 Kommandant  *************** 

Feldherr des Imperiums

 

- General

+ - Schlachtross

+ - Plattenrüstung

+ - Ogerklinge

   - Stärketrank

   - Dämmerstein

   - Verzauberter Schild

---> 212 Punkte

***************  1 Held  *************** 

Kriegerpriester

 

+ - Zweihandwaffe

   - Schwere Rüstung

+ - Eisenfluch Ikone

   - Glücksstein

---> 82 Punkte

***************  3 Kerneinheiten  *************** 

31 Speerträger

 

- Musiker

- Standartenträger

---> 175 Punkte

10 Musketiere

 

---> 90 Punkte

5 Ordensritter

 

- Lanzen und Schilde

---> 110 Punkte

***************  2 Eliteeinheiten  *************** 

19 Bihandkämpfer

 

---> 209 Punkte

Großkanone

 

---> 120 Punkte

Gesamtpunkte Imperium : 998

 

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Startaufstellung:

Spoiler

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Bretonen vLnR: Jaques, AST & RdK / Trebuchet / Bogenschützen / Landsknechte / RdK

Imperium vLnR: Friedrich & Ordensritter / Bihänder / Speere / Musketen / Kanone

 

Spielzug 1 – Imperium

 

Als Friedrich seine Leute aufs Feld führte fand er den Feind kniend und leise vor sich hin flüsternd vor. Er nahm an, dass dies die üblichen Gebete waren, die die Bretonen vor der Schlacht an ihre Göttin richteten. (In Wahrheit lag es wohl aber eher an der Tatsache, dass die bretonischen Ritter noch vollkommen verkatert vom Vorabend waren.)  Der erfahrene General wusste, dass er diesen Moment nutzen und zur Initiative übergehen musste.   Er trieb sein Ross an und brachte sich und seine Ritterschar hinter einem nahe liegenden Felsen in Stellung. Währenddessen marschierte der Großteil der Streitmacht im Zentrum des Schlachtfeldes nach vorn. Die Schützen, die sich in der Nähe des Gasthauses  positioniert hatten, luden ihre Musketen.

Die Winde der Magie wehten günstig für die imperialen Truppen. Der Kriegerpriester Theoderich konnte zusätzliche Macht kanalisieren und rief Sigmar an, um seinen Schutz zu erbeten. Zwei seiner Gebete wurden erhört. Das dritte wurde durch die Macht der Herrin gebannt. Doch dies reichte um die Garde der Bihandkämpfer mit grimmigem Stolz zu erfüllen.

Angespornt von diesen Taten machte sich die Besatzung der Dicken Bertha bereit und schoss eine Kugel auf das Trebuchet der Bretonen. Volltreffer! Der Schuss traf sein Ziel und schaltete die mächtige Kriegsmaschine des Feindes mit einem Mal aus.

 

Spielzug 1 – Bretonen

 

Für die Bretonen war dies direkt zu Beginn ein herber Rückschlag. Auch wenn er nicht viel von diesen Maschinen hielt, tobte Jaque vor Wut. Er trieb seine Ritter an und auch im Zentrum, sowie auf der anderen Flanke bewegten sich seine Truppen nach vorne.

Die Bogenschützen zielten mit ihren Langbögen auf die Bihandkämpfer. Die Bedingungen waren schwierig. Die lange Reichweite und die teilweise Deckung erschwerten den Schuss. So fand lediglich einer  der Pfeile sein Ziel, prallte aber an der dicken Plattenrüstung ab.

 

Bildmterial:

Spoiler

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Spielzug 2 – Imperium

 

Die imperialen Truppen versuchten den Bretonen durch eine vorteilhafte Positionierung ein Schnippchen zu schlagen. Die Ritter des Königs sollten bei einem Angriff von den Speerträgern sowie den Bihändern eingekesselt werden.  Selbst wenn Graf Jaque l'Ivrogne die elitäre Infanterie direkt angehen würde, so hoffte Friedrich darauf, dass seine Veteranen stand halten und er ihm mit seinen Ordensrittern in den Rücken fallen könnte.

Bei der Anrufung der Magie verlies die Soldaten das Glück jedoch. Obwohl der Diener Sigmars eine Menge Energie erwirken konnte, gelang ihm keines seiner Gebete. (Durch drei Einser gelang den Bretonen die Bannung des ersten Zaubers spielend leicht und so besaßen sie noch genug Bannwürfel im Pool, um auch den Rest zu bannen.)

 

Die Musketenschützen ließen sich durch diesen kleinen Rückschlag nicht beirren. Was ging sie denn das magische treiben an der Front an? Mit stoischer Ruhe luden sie ihre Musketen und legten an. Trotz der langen Reichweite fanden einige der Schüsse ihr Ziel und einer der Ritter fiel durch den kräftigen Einschlag sogar aus dem Sattel. Die Techniker der Dicken Bertha waren jedoch überfordert mit den Tücken ihres Schützlings und konnten keinen Schuss abfeuern.

 

Spielzug 2 – Bretonen

 

Jaques wollte Rache für den Verlust des Trebuchet. Er brüllte wild Befehle über das Feld und zielte darauf ab, die Gegner mit einem gewaltigen Lanzenangriff in nur einem Zug zu überwinden. Daher sagten beide Ritterregimenter einen Angriff auf die Bihandkämpfer an. Doch leider war ihnen die Herrin in diesem Moment nicht sehr günstig gesinnt.  Das Hauptregiment hatte eine Distanz von 16 Zoll zu überwinden. Der Wurf von 3 Zoll reichte bei Weitem nicht aus und nun standen sie optimal für einen Angriff der Ordensritter. Der Plan von Friedrich schien aufzugehen. Der zweite Rittertrupp schaffte es jedoch knapp die angestrebte Distanz zu überwinden und befand sich nun in direkter Auseinandersetzung mit dem Feind.

Auch die Landsknechte rückten weiter nach vorne und ebenso die Bogenschützen. Mangels lohnender Ziele versuchten sie sich in Position zu bringen, um die Musketen oder die Kanone beschießen zu können.

 

In dem erbitterten Gefecht der Ritter gegen die Langschwertträger konnten die Lanzen drei der dicken Plattenrüstungen durchbohren. Doch obwohl Theoderich noch ganz benommen vom Met des Abends zuvor war und ihm kein einzelner Treffer gelang (doppel Eins) holten die Schwerter seiner Mitkämpfer nach einiger Neuwürfelei ebenfalls drei Ritter vom Pferd. Hasserfüllt schenkten sich beide Seiten nichts und doch endete der Kampf zunächst unentschieden.  (Zum Glück profitierten die noch besoffenen Bihänder in dieser ersten Runde vom Hass des Priesters, denn sonst hätten sie nur zwei lächerliche Attacken durchbekommen. So waren es letztlich sieben von neun!)

 

Bildmaterial:

Spoiler

 

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Spielzug 3 – Imperium

 

Nun kam es wie es kommen musste und die Falle der Söhne Sigmars schnappte zu. Der Erbe der Hopfenthaler frohlockte, stieß ein Bäuerchen aus und galoppierte mit seinen Soldaten auf den Feind zu. Den Rittern gelang der Angriff auf ihr bretonisches Pendant. Zeitgleich fielen auch die Speerträger den gebundenen Truppen von Jaques in die Flanke.

 

Ohne zu kanalisieren gelang es ganze acht Magiewürfel zu generieren, doch trotzdem war es dem Kriegspriester nur möglich einen Zauber durchzubekommen. Doch dies war wichtig, denn den Bihändern war es nun durch den Beistand Sigmars möglich mit ihren gefährlichen Waffen noch präziser zu verwunden.

Die Kanoniere sowie die Musketen legten gemeinsam auf die Landsknechte an und schickten ganze sechs Krieger ins Jenseits. Es schien fast so, als hätten sie am Abend zuvor Zielwasser statt Gerstensaft zu sich genommen.

 

In den folgenden Nahkämpfen merkte man den Soldaten jedoch die Folgen des Vorabends mehr als an. Der Kampf im Zentrum war bereits unheimlich zäh. Weder die Ritter, noch die Speerträger, noch der Priester konnten irgendeine Verwundung erzielen. Ein einzelner glücklicher Streich von einem der Bihänder reicht dann jedoch aus, um den Kampf zu entscheiden. Einer der übrigen Ritter wurde vom Pferd geholt. Dies reichte aus, so dass der andere floh – weit genug, um von den nachrückenden Soldaten nicht eingeholt zu werden. Die Speerträger schwankten (schwenken konnte man das nicht nennen) nach dem Erfolg zur Seite.

An anderer Front prallte nun Ritterlanze auf Ritterlanze – Kriegsherr auf Kriegsherr – Bretone gegen Imperialen. Es versprach eine Entscheidungsschlacht zu werden. Ein Gefecht das Spannung versprach und wohl in die Geschichte eingehen musste! Jaques zögerte keine Sekunde und warf seinem Kontrahenten den Fehdehandschuh vor die Füße. Die Anführer prallten aufeinander und…

 

…nichts passierte. Der Kater vom Vorabend und die Schichten von Metall bewahrten die beiden Helden vor Schlimmeren. Um sie herum hob es jedoch je einen Ritter auf beiden Seiten aus dem Sattel. Der Segen der Herrin war mit den Bretonen. Er bewahrte sie in dieser Runde und nachdem sie ihren Mut und ihre Moral unter Beweis stellten, formierten sie sich neu und wandten sich dem Feind entschlossen zu.

 

Spielzug 3 – Bretonen

 

Der fliehende Ritter gewann seinen Mut zurück und wandte sich wieder der Schlacht zu. Geistesgegenwärtig bewiesen die Landsknechte ein wenig Bauernschläue und schirmten ihn zunächst vor dem Feind ab.

Die Bogner bewegten sich weiter auf der Suche nach einer idealen Position.

Nach wie vor im Nahkampf gebunden droschen Jaques und Friedrich aufeinander ein, doch waren ihnen wohl ihre Arme noch immer schwer vom vorabendlichen Besäufnis – nichts passierte. Ebenso erging es ihren Rittern. Selbst der treue und starke Armeestandartenträger vermochte keinerlei Verwundung zu erzielen. 

 

Bildmaterial:

Spoiler

 

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Spielzug 4 – Imperium

 

Beflügelt von den vorangegangen Erfolgen stürmten die Truppen des Imperiums weiter nach vorne. Sie drängten auf einen schnellen Sieg. Da die Bihandkämpfer keine Möglichkeit hatten, den letzten königlichen Ritter zu erreichen, nahmen sie nun den Kampf mit den bereits dezimierten Landsknechten auf. Was sollten diese Bauern schon den kampferprobten Veteranen entgegensetzen können?


Ganz in der Nähe marschierten die Speerträger auf den letzten Ritter zu. Grimmig und entschlossen ihm den Gar auszumachen.

Die Winde der Magie wehten erneut und bescherten Theoderich ganze neun Energiewürfel. Die Bretonen wussten mittlerweile darum, wie gefährlich es war, wenn der Gegner erneut zuschlagen konnte und erbaten daraufhin den Schutz der Herrin. Doch der erfahrene Priester ließ sich nicht beirren und wusste die Situation zu nutzen. Durch das mächtige Gebet Seelenfeuer schaltete er noch vor dem eigentlichen Kampfbeginn zwei Gegner aus und erwirkte zusätzlichen Schutz für seine Soldaten.

 

So beeindruckend die bisherigen Leistungen der Schützen waren, so sehr verließ diese nun ihr Glück. Die Kugeln der Musketen prallten an Felsen und Mauern ab und vermochten die weit auseinander stehenden Bogenschützen nicht zu verwunden. Auch die Kanone konnte nur einen der Gegner treffen. (Selbst bei Stärke 10 Treffern ist und bleibt eine eins eben ein Fehlversuch…)

 

Als die Nahkämpfe begannen machten die Schwertkämpfer um Theoderich zunächst kurzen Prozess mit den Landsknechten. Erneut stachelte sie ihr Anführer dermaßen an, dass nahezu jeder Treffer mit den tödlichen Zweihändern traf und seine Opfer forderte. Ganze neun Tote hatte die bretonische Infanterie zu beklagen! Doch wie durch ein Wunder nahmen sie all ihren Mut zusammen und blieben stehen. (Eine Doppel eins beim Moralwerttest machte das Unmögliche möglich!)           
Der Flut der Attacken, die zeitgleich auf den letzten der Ritter eintrafen konnte selbst seine dicke Rüstung nicht standhalten.     
In dem Nahkampf der Ordensritter unter Führung von Friedrich wollte der General nun die Entscheidung herbeiführen. Er nahm einen tiefen Schluck aus seinem Zaubertrunk, dem ihm der Wirt am Vorabend als Stärketrank verkauft hatte. (Mit der Ogerklinge kam er so auf Stärke 9.) Er hieb wieder und wieder auf Jaques ein und schaffte es tatsächlich seinen Kontrahenten zu treffen (und nahm ihm einen seiner drei Lebenspunkte während Friedrich selbst alle seine Rüstungswürfe bestand). Doch änderte dies an der Gesamtlage noch immer nichts. Da die übrigen Ritter nur Metall auf Metall klirren ließen, blieb der Kampf weiter bestehen.

 

Spiezug 4 – Bretonen

 

Die Bogenschützen rückten weiter vor und zielten auf die Musketenschützen doch nichts passierte.

 

Die schweren Hellebarden der Landsknechte konnten einen der Gegner töten, doch sollte dies nichts am Ausgang der Schlacht ändern und die zuletzt zuschlagenden Bihänder ließen ihre Waffen auf den Gegner sinken und rieben sie mit einem Mal auf.

 

Der Kampf Friedrich gegen Jaques hatte mittlerweile das Potenzial als wohl langweiligster Kampf aller Zeiten in die Warhammer Geschichte einzugehen, denn wieder geschah nichts. Mit der Ogerklinge hatte der General den Herzog zwar fast an der Rand der Niederlage gebracht, doch der besondere Schutz der Herrin ließ zu, dass Jaques mit einer fünf und einer sechs erneut seine Rettungswürfe bestand. (Im Gegenzug bewies Friedrich wieder einmal welch überragenden Schutz ein 1+ Rüstungswurf mit Dämmerstein bietet.) 


Den noch immer leicht trunkenen Ordensrittern wurde im Sattel zunehmend schlechter und sie schlugen komplett daneben. Nur ihre Rüstungen bewahrten sie vor schlimmeren, denn die Bretonen machten nun langsam ernst. Einen der Imperialen kostete es sogar das Leben, da der Paladin (doppel eins und zwei beim Verwundungswurf) ganz knapp traf und  ihm sein Schwert der Macht durch die dicke Plattenrüstung bohrte. Doch noch immer blieben Friedrich und seine Getreuen in Unterzahl stehen.

 

Bildmaterial:

Spoiler

 

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Spielzug 5 – Imperium

 

Nun kam wieder Bewegung in die Schlacht. Die Infanterie des Imperiums war nun wieder frei. Die Bihänder marschierten auf Jaques und seine Ritter zu und die Speerträger gingen auf die Bogenschützen los.

Die Musketen und die Kanone konnten erneut nur einen Gegner ausschalten. (wieder erwürfelte die Kanone eine Eins beim Verwunden)

 

Die Auseinandersetzung der beiden Feldherren war erneut ergebnislos. (Der Herzog erwürfelte beim Treffen ganze drei Zweien von seinen vier Attacken. Der einzelne Verwundungswurf zeigte dann eine Eins.)
Den Höhepunkt des Kampfes markiert die Beseitigung eines Ordensritters durch einen bretonischen Ritter. Doch da die Kämpfe noch immer nicht allzu deutlich entschieden werden, können die Ordensritter unter Führung ihres Generals immer wieder die erforderlichen Moralwerttests problemlos bestehen.

 

Spielzug 5 – Bretonen

 

Obwohl sich die bretonischen Ritter unter Jaques problemlos halten können, kommt die Armee immer mehr in Bedrängnis. Mittlerweile sind es nur noch die Bogenschützen die versuchen Widerstand zu leisten, doch gehen alle ihre Pfeile ins Leere.

Ebenso gingen alle Attacken ins Leere die die Ritterschaft gegeneinander austeilte. Kein einzelner Treffer auf beiden Seiten führte zu einem Ergebnis.

 

Spielzug 6 – Imperium

 

Und so kam es schließlich wie es kommen musste. Die imperialen Truppen nahmen sich nun der kläglichen Überreste an. Die Speerträger griffen die letzten verbliebenen Schützen an und den hasserfüllten Bihandkämpfern gelang es die Distanz (12 Zoll) in die Flanke der Ritter zu überwinden. Theoderich versuchte Totale Energie zu erwirken, um seine Leute noch präziser angreifen zu lassen. Obwohl ihm dies nicht gelang, reichte seine Kraft aus, den Spruch zu wirken.

Nun gelang die Wende! Obwohl der Armeestandartenträger ganze drei Verwundungen schaffte, von denen eine sogar noch einen Ritter aus dem Sattel hob, entschieden die Bihänder und der Priester endlich den wohl längsten Abnutzungskampf aller Zeiten. Fünf Ritter fielen! (Von neun Attacken trafen acht Stück, sieben konnten verwunden und fünf Ritter starben.  Das war zu viel für die Reste von Jaques Armee. Die letzten Kämpfer flohen auf der Stelle und hatten noch Glück nicht von den Verfolgern eingeholt zu werden. (Der Moralwerttest hätte mit Vier bestanden werden müssen, doch eine Sieben war zu viel. Die erwürfelte Fluchtdistanz betrug 8 Zoll und die Verfolgerreichweite betrug 4 Zoll.)

 

Friedrich von Hopfenthal machte seinem Namen alle Ehre und erwies sich als der trinkfestere Kämpfer. Die Schlacht war vorbei und es war ein großer Sieg für das Imperium. Die Bretonen hatten am Abend zuvor wohl doch noch etwas tiefer in den Humpen hineingeschaut, denn nach allem waren sie nicht in der Lage auch nur eine feindliche Einheit auszuschalten.                
Doch Jacques l’Ivrogne wusste, dass seine Stunde noch kommen würde und er schwor Rache für die Niederlage, die er an diesem Tage erlitten hatte.

 

Bildmaterial:

Spoiler

 

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Anmerkung: Ja, die Bogenschützen standen tatsächlich noch immer, doch wurde das Spiel an dieser Stelle abgebrochen. Der Kampf war einfach zu aussichtslos geworden.

 

 

bearbeitet von th3_JR
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Na ich bin gespannt, wie sich demnächst 40 Landsknechte machen werden! Gerade mit ihren Hellebarden und unter Führung eines Paladins, könnten sie doch einen recht passablen Gegner darstellen. ;)

 

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Hallo liebe Hobbyfreunde!

 

Anbei habe ich mal wieder ein kleines Update gepackt und zeige euch, wie meine Bretonenarmee mittlerweile im Gesamtbild ausschaut:

 

 

Verbinden möchte ich das mal mit einem kleinen Exkurs zum Thema „Malmotivation“. Wohl einem der beliebtesten Themen im Hobby überhaupt. ;)

Ich arbeite jetzt seit ungefähr einem halben bis dreiviertel Jahr an der Armee und bin mit diesem Projekt bisher so weit vorangekommen, wie wahrscheinlich niemals zuvor mit einer Armee. Kleinere Skirmishsysteme und auch Einheiten meiner anderen Warhammer-Armeen sind durchaus bemalt, aber ein solches Gesamtbild findet sich, trotz vieler Jahre im Hobby, leider kaum.

 

Aber generell ändert sich da bei mir seit einiger Zeit viel. Ich merke, dass ich beim Malen produktiver werde und wirklich mit meinen Projekten vorankomme.

Auch wenn ich niemand bin, der hier Belehrungen aussprechen möchte oder den Anspruch hat, dass seine Tipps für jeden die Besten sind, (also bitte nicht falsch verstehen!!!) möchte ich mal meine Erfahrungen teilen, wie ich – für mich selbst zumindest – mit dem Malen erfolgreich vorankomme. :)

 

Nach einiger Überlegung habe ich mal fünf „Regeln“ bzw. Hinweise formuliert, die mir sehr gut helfen. Diese lauten kurz gesagt wie folgt:

 

  1. Weg von dem Anspruch, dass immer alles perfekt sein muss.
  2. Kleine und erfüllbare Zwischenziele setzen, die am Ende ein Ganzes bilden.
  3. Sich auf dem Weg zum Ziel immer mal wieder selbst „belohnen“.
  4. Auch kleine Schritte helfen.
  5. Sich extern motivieren lassen.

 

Was meine ich nun damit im Speziellen?

 

1. Ich merke durchaus, dass viele Hobbyleute an ihrem eigenen Anspruch und dem was sie immer wieder auf Verpackungen oder im Internet finden direkt zu Beginn „scheitern“ oder sich verunsichern lassen. Ich finde es wichtig, zu unterscheiden für was ich male. Möchte ich spielen oder möchte ich mir eine Figur bemalen, die in der Vitrine landet oder eine Mischung aus beidem?
Male ich einen Skirmisher an mit maximal 10 Figuren oder male ich eine Rank & File-Armee mit hunderten von Miniaturen. Ich persönlich bin einfach zum größten Teil Spieler und vorallem Sammler. Klar liebe ich beeindruckende und toll bemalte Modelle und versuche mich auch immer mal wieder an meine Grenzen zu treiben und neue Sachen zu testen. Aber in erster Linie soll meine Armee im Gesamtbild und auf dem Spielfeld wirken. Dazu reicht oft schon ein einfacher Bemalstandard. Außerdem habe ich für mich selbst festgestellt, dass man mit Grundfarbe und Wash eigentlich nie etwas verkehrt macht und wenn man später nochmal etwas mehr an einer Figur herausholen will, kann man an diesem Punkt immer wieder ansetzen. Aber zumindest ist so erst einmal Farbe drauf. 
Daher lauten meine beiden Faustregeln: Umso weniger Modelle eine Armee hat, umso mehr Zeit wende ich für die Bemalung auf. & Umso länger das Modell

wahrscheinlich auf dem Spielfeld stehen wird, umso mehr Zeit wende ich für die Bemalung auf.

 

2. Sich direkt zu Beginn eine ganze Warhammer-Armee vornehmen zu wollen ist Quatsch und selten ratsam. Sinnvoller ist es, sich kleine Zwischenschritte zu setzen wie z.B. 800 Pkt. und wenn diese bemalt sind ergänzt man wieder und immer so weiter. Ein anderer Weg wäre, sich von Bausatz zu Bausatz bzw. Box zu Box vorzuarbeiten. Das mache ich gerade bei meinen T’au so und bisher hat es super geklappt. Das braucht etwas Disziplin aber naja… Da muss man durch! ;)

 

3. Fast jeden überkommt der "Hobbyschmetterling"! Im Günstigsten Fall überkommt einen die Lust, innerhalb des Projektes zwischen den Einheiten hin und her zu wechseln. Meistens überkommt es einen ja aber eher zwischen ganzen Armeen und Spielsystemen zu wechseln und dann hat man mal hier eine fertige Einheit, da etwas Angefangenes und dort ein fertiges Charaktermodell. Eine fertige Armee hat man aber meist nicht. Daher habe ich mir mittlerweile angewöhnt, wenn ich ein großes übergeordnetes Armeeprojekt habe, das fertig werden soll, hat dieses die höchste Priorität. Nur dann, wenn ich einen meiner vorher definierten Zwischenschritte an diesem Projekt erledigt habe, gönne ich mir den kurzzeitigen Wechsel hin zu einem anderen Projekt oder einer Figur. Das motiviert dann durchaus, seine Zwischenschritte zu erledigen, denn man möchte ja jetzt unbedingt zwischendurch Einheit XY  vom anderen Spiel bemalen.

 

4. Was man nie denken darf, ist das ein halbes Stündchen zu kurz wäre, um mit dem Hobby voranzukommen, oder während man abends auf der Couch sitzt und fernsehschaut kann man ja eh nix produktives machen. Es gibt so viele kleine Zwischenschritte, für die man nicht viel Zeit benötigt und die am Ende trotzdem helfen, ein Armeeprojekt zu beenden. Keine Ahnung wie oft ich in der Früh fix noch eine Figur grundiert, fix eine einzelne Farben aufgetragen oder wie viele Bases ich abends auf der Couch besandet habe. Alles hilft im Endeffekt.

 

5. Zu guter Letzt kann es einem wirklich helfen, sich auch von der „Community“ mitreißen zu lassen. Die meisten von uns verbringen sowieso viel Zeit mit Youtube oder im Netz oder mit den Hobbyfreunden. Diese Energie und diesen Hobbygeist sollte man dann versuchen aufzunehmen und in die Tat umzusetzen. Wenn der Balduin wieder ruft „Mal und Bastelsachen raus“ oder der Dizzy am MaM sitzt, oder man leicht neidisch ein fertiges Modell im Netz bestaunt, dann Pinsel in die Hand und ein Modell geschnappt!

 

Joa… so viel zunächst wieder einmal von mir und dem was für mich hilft. Ich weiß auch, dass ich sicher nicht der beste Maler bin und viele andere haben einfach einen höheren Anspruch an ihre Minis. Vielleicht sind viele Hobbyisten auch einfach nicht mit so vielen Armeen und Systemen beschäftigt, dann funktioniert mein Weg natürlich nicht oder nur bedingt. Aber das sind halt so meine fünf Punkte, die ich seit einiger Zeit festgestellt habe und die mir wirklich helfen. :)

 

Wie ist das bei euch? Gerne lese ich Feedback und Kommentare dazu! Ein schönes Hobbywochenende euch allen!

 

Nachtrag: Wichtige Grundvorraussetzung ist natürlich immer, dass man wenigstens halbwegs Lust auf diese Facette des Hobbys hat und auch Fähig ist, Spaß am Malen und Basteln zu entwickeln. Sonst helfen die besten Tipps und Richtlinien nichts. ;)

 

 

bearbeitet von th3_JR
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weise gesprochen! 1+ ...Setzen! :zwerg:

Seit dem du angefangen hast mit den Bretonen, verfolge ich dein Projekt!

Großartig und absolut nach alter Schule! Damals im GW Wiesbaden hab ich das gerade den jungen Hobbyleutz eingetrichtert 😉 und deine Auflistung ist beinahe Exakt so wie meine Herangehensweise oder Erfahrung!.... nun ein Meister du bist, ausbilden nun junge Padawane mit Pinsel und Farbe du darfst :alt:

Nee spass, finde deine Motivation Großartg!!!.... weitermachen!

 

Lg Balduin

bearbeitet von Balduin
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Sehr schöner Spielbericht (wenn auch etwas glücklos), stimmungsvolle Fotos und vor sehr schön bemalte Armeen!

Der Gesamteindruck deiner Armee macht schon was her und speziell die Gralsritter sind einfach der Hammer, die würde ich ja auch gerne einmal in einem Schlachtbericht sehen...😉

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Am 8.9.2019 um 15:48 schrieb th3_JR:

Zunächst einmal vielen lieben Dank für euer Interesse und eure Kommentare. Dann möchte ich doch direkt mal starten! :)

 

In den letzten Tagen habe ich mich mit der imposanten Kriegsmachine der Bretonen beschäftigt, dem Trebuchet.
Dieses Modell stellt für mich ein „Must-Have“ in jeder Bretonenarmee dar. Nicht nur, dass es cool aussieht, auch das Profil im Spiel spricht für sich. Allerdings sind vollständige Sets von GW nicht mehr ganz so einfach zu bekommen und preislich mittlerweile auch etwas intensiv. Also habe ich nach Alternativen gesucht.
Die erste Option Stand bereits direkt bei mir im Schrank. Da ich das Tabletop-Hobby mit dem „Der Herr der Ringe“-Spiel gestartet habe, besaß ich bereits ein Trebuchet von Gondor. Ich hatte es auf keiner festen Base montiert, daher habe ich mir fix noch eine 120mm Ovalbase* besorgt, drei angepasste Miniaturen von Perry Miniatures darauf gesetzt und fertig war Lösung 1.

 

Für die meisten Partien reicht künftig wahrscheinlich ein Trebuchet vollkommen aus, allerdings stieß ich vor einiger Zeit auf den spanischen Hersteller Norba Miniatures und stellte fest, dass diese ein umfangreiches Angebot an Bretonenmodellen hatten. (Mittlerweile ist Vieles bereits wieder aus dem Shop raus) Der Norba-Tribok weckte direkt mein Interesse und für den wirklich günstigen Preis, dachte ich mir, diesen unbedingt testen zu müssen – also Bestellung abgeschickt und binnen einer Woche hatte ich Kriegsmaschine Nr.2.

 

Zum Norba-Bausatz:
Wie unten ersichtlich, habe ich den Bausatz mittlerweile fertig und insgesamt finde ich, dass er eine sehr schöne und kostengünstige Alternative darstellt. Talentiertere Maler und Bastler holen da sicher noch eine ganze Menge mehr heraus! Aber ich bin ganz zufrieden. Die Nachteile sind allerdings nicht wegzureden:  Ja, die Figuren sind detailärmer als z.B. die von GW. Hier und da finden sich Lufteinschlüsse im Resin. Es gibt keine Bauanleitung und es gibt tatsächlich auch sehr unschön gegossene Bereiche. Im vorliegenden Bausatz, fanden sich diese aber an Stellen, die später kaum noch auffallen.
Aber wie bereits gesagt, insgesamt bin ich zufrieden – und zwar mit beiden Lösungen!

 

Sowohl das Trebuchet aus Gondor, als auch das aus Spanien passen ganz gut und werden mir hoffentlich treue Dienste erweisen.**   :D

 

*Anmerkung 1: Da Kriegsmaschinen ja regeltechnisch keine Base besitzen, tobe ich mich hier je nach Geschmack immer mal wieder aus.
** Anmerkung 2: Da ich noch neu im Forum bin, mache ich sicher noch den ein oder anderen Fehler in Art und Weise der Benutzung bzw. dem Schreiben etc. Bitte weist mich dann darauf hin. ;)

 

Norba Miniatures Trebuchet _ 3-Schritte.png

 

Zwei_Trebuchets_im_Vergleich_mit_Erläuterungen.png

 

Das arme HDR-Trebuchet wurde hier missbraucht 😮 Aber würdig ;)!

 

Am 15.9.2019 um 11:36 schrieb th3_JR:

Mal wieder ein kleiner Zwischenstand:

 

Diese Woche habe ich noch ein wenig an meinem Regiment der Gralsritter weiter gearbeitet. Auf die Jungs freu ich mich im Spiel am meisten. :)

Die Miniaturen habe ich ebenfalls von Gamezone. Diese Wahl ist ganz bewusst getroffen, da ich die Miniaturen total genial finde. Außerdem denke ich, dass sich die originalen Modelle von GW zu wenig von den normalen Rittern des Königs unterscheiden - zumindest nach meinem Geschmack. Die GZ-Figuren besitzen passenderweise auch alle die Gralsheraldik, die überall auf den äußerst detaillierten Figuren vormodelliert ist. 

Trotz aller Begeisterung sehe ich übrigens auch zwei kleine Nachteile in den Modellen. Beide sind der Tatsache geschuldet, dass die Figuren aus Zinn sind. 1. Sind die einzelnen Teile manchmal ganz schön verzogen. Biegen lässt sich da kaum etwas und die nötige Nacharbeit mit Modelliermasse ist manchmal sehr umfangreich. 2. An sich finde ich Minis aus Zinn toll aber ein ganzes Ritterregiment wiegt dann doch unheimlich viel. Ich habe die neun Modelle bereits gebaut und mal zum Test auf eine Regimentsbase gestellt... schon ein wenig eklig. ?

 

Anbei ein kleiner Zusammenschnitt der ersten vier Modelle. Ich denke, dass ich heute noch zwei fertig bekomme. Zur finalen geplanten Größe, fehlen dann "nur" noch drei. :)

 

Gamezone_Gralsritter.png

 

Die Ritter sehen krass aus! :D 

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@Guardian erstmal Danke!
Das Trebuchet ist übrigens nicht festgeklebt. Ich setze es auch mit originaler Besatzung für HDR ein. ;)

bearbeitet von th3_JR
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vor 9 Minuten schrieb th3_JR:

@Guardian erstmal Danke!
Das Trebuchet ist übrigens nicht festgeklebt. Ich setze es auch mit originaler Besatzung für HDR ein. ;)

 

Deine Sympathie ist gerade nochmal massiv gestiegen :D 

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na da haben sich ja zwei gefunden! :-) Freue mich immer wenn das Hobbynetz sich immer weiter verflechtet 😉

Ein HOCH aufs Hobby! 😊

 

Lg Balduin

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Schicke Bretonen :) 

 

ich lass dir mal den link hier da. Hier gibt es einige Armeebücher für die 8 und seine eigene 9 Edition. Die Bretonen in der 9 Gefallen mir ganz gut. Das 8 Editions Armeebuch sollte ähnlich sein. Vill kannst du ja was davon benutzen 

 

http://warhammerarmiesproject.blogspot.com/2017/09/download-page-for-ios-users.html?m=0

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Besten Dank @DanDan. Das schaue ich mir gerne mal an!

 

Kurzes Update von mir:

- mein kleines Regiment der sechs Fahrenden Ritter ist fertig bemalt. Bilder folgen dann demnächst ;)

- außerdem konnte ich dank @Balduin eines meiner absoluten Lieblingsmodelle meiner Armee hinzufügen! Es ist eines der schönsten Bretonenmodelle, dass GW m.M.n. je herausgebracht hat. Noch einmal besten Dank dafür! 

Morgen im Stream kümmere ich mich dann wieder um ein paar von deinen Modellen. ;)

 

Hier noch ein kurzer Clip und hoffentlich sind morgen früh viele dabei. Bis dahin! :)

 

bearbeitet von th3_JR
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Ich oute mich mal als stiller Mitleser und jemand der selber gerade seine Bretonen wiederentdeckt hat. :)
Ich freue mich auf deine Fahrenden Ritter.

Und dein fieser Cliffhanger, zu erwähnen das du jetzt dein Lieblingsmodell besitzt, es jedoch nicht zeigst. Wie gemein. ;)

 

Wann und wo kann man den Stream sehen?

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Hey @NOZI

du findest einen kurzen Clip von dem Modell in dem Spoiler, den ich unten im Post beigefügt habe! ;)

Balduin wird wohl die nächsten Tage ab 9:00 Uhr auf Twitch streamen - so zumindest der Plan. Gerne reinschauen und Mal- und Bastelsachen dabei haben :P

Für alle, die es Live nicht schaffen, lädt er es aber auch meist nochmal auf Youtube hoch.

 

Und selbst wieder Bretonen für dich entdeckt??? Gerne mal Erfahrungen, Berichte und Fotos hier teilen, wenn du Lust hast. Freue mich immer über die Beiträge von anderen Bretonensammlern. :)

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Ah okay, das hab ich übersehen.
Der Champion der Questritter ist schon echt schick. Ich schließe mich deiner Meinungn an, eins der schönster Modelle.

Da ich aktuell im Homeoffice sitze, kann ich es mal mit anmachen. ;)
 

Aye, eigtl wollte ich über Ostern zu ein Tunier in die Eifel fahren. Wir alle wissen warum es nicht stattfand. Und ich wollte dein Projekt jetzt nicht Hijacken ;).
Meine Bretonen im Sammelprojekt hast du schon gefunden.

Empfehlen kann ich Norbaminiatures als Hersteller für Alternativmodelle. Und wenn du willst hab ich auch noch einen Link mit einem alternativen Armeebuch, welches ich sehr gerne spiele.

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Von Norba habe ich ja auch schon einiges:

- den Ritter zu Fuß

- das Trebuchet

- einige Questritter

 

Bin an sich ganz zufrieden mit den Minis. Der Guss ist hier und da nicht die Wucht aber mit etwas Arbeit bekommt man recht schöne Ergebnisse. :)

 

Und den Link habe ich auch schon entdeckt und vorhin mal reingeschaut. Auf den ersten Blick war ich sehr begeistert. Ein Probespiel ist auf jeden Fall mal drin! ;)

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Dann hab ich die Minis übersehen bisher -.-

 

Aye, die Gussqualität der Norba Minis ist nicht so gut wie die von GW. Ich glaube jedoch die stellen gerade auf Plastik um. Sobald die Reliquie zu haben ist, kommt die in meine heimische Armee.

 

Die Ritter zu Fuss mit Zweihändern musste einfach zu mir. Und von den neuen kommen bestimmt auch einige.

Ich mag die Firma und ihre Minis sehr.

 

Ich habe mich in das Buch ein wenig verguckt und kann es uneingeschränkt empfehlen. Ist nicht zu stark und hat schöne neue Einheiten.

Ich Überlege sogar es mir binden zu lassen. :D

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