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Gerüchte zu Warhammer - The Old World

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vor 11 Stunden schrieb Zweiundvierzig:

Wenn ich mir angucke, wie andere Spiele mit Streitkräften, die aus einem weiten Spektrum unterschiedlicher Auswahlen - zuweilen alle mit eigenen Spezialregeln - ein richtig vernünftig ausbalanciertes Spiel hinbekommen finde ich die Aussage, das mit dem Balancing sei doch eh albern, bestenfalls merkwürdig. Als ob das Regelgerüst und die Einheitenwerte in Warhammer jemals so komplex und diffizil waren, oder ein gutes Balancing auch einem nicht kompetetiv gespielten Spiel nicht gut tut.

 

Wenn die bei GW wollen, bekommen die auch ein ordentliches Balancing hin - es ist nichts, was intrinsisch nicht machbar ist.

 

Zumal jeder Spieler, der auch nur halbwegs kompetent war, direkt wusste, was an den broken Einheiten denn jetzt so falsch gelaufen ist, dass die im Ergebnis zu gut waren.

Meistens ging es nur um schlicht zu niedrige Punktekosten, was wirklich leicht zu korrigieren wäre. Oder um völlig übertriebene Sonderregeln, die man auch einfach weglassen könnte. 

Wie du schon richtig sagst, bekommen andere Spiele das schließlich auch hin. 

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Joa, nö.
Ich bleib dabei, Warhammer in den letzten paar Editionen war zu groß, um richtig gebalancet zu werden.

Ihr verwechselt da ja auch die Entwicklung des Spiels mit dem alltäglichen Spielbetrieb. Die Ressourcen um den Spielbetrieb während der Entwicklung zu simulieren, hat auch GW nicht.
Wenn da ein Team zwei Jahre lang dran arbeitet und vielleicht 40 Leute enthält, wie sollen die denn in der Zeit mit den Leuten so viele Testspiele hinkriegen, dass alle Möglichkeiten des Spiels und seine Regellücken bzw. Grauzonen ausgelotet sind?

Wenn die das Ding veröffentlichen, machen sich tausende von Spielern darüber her und schauen auf die Regeln und entdecken (oder suchen!) Ungereimtheiten oder Lücken in den Regeln, die den Entwicklern einfach nicht auffallen konnten, weils halt keine paar tausend Leute sind.

Ich sag das auch aus persönlicher Erfahrung... ich hatte ja vor sechs Jahren das "A Fantastic Saga" geschrieben und einschließlich meiner selbst waren wir acht Testspieler, die alles über circa anderthalb Jahre auf Herz und Nieren geprüft haben, und trotzdem: am ersten Tag, wo das Ding online verfügbar war, haben es hunderte Leute runtergeladen und darunter war halt Einer, der eine Regellücke gefunden hatte. Welche ihm übrigens TOTAL OFFENSICHTLICH erschien. Während ich, meine Testspieler und hunderte Leute, die das PDF runtergeladen hatten, die Lücke übersehen haben.

Dabei war das ja nur eine Mod für ein existentes Regelwerk und hatte am Ende inklusive aller 12 Völker und inklusive der Artworks vielleicht 110, 120 Seiten.

Jetzt stellt man mal nur das Grundregelwerk von Warhammer aus der 6. oder 7. Edition daneben und hat schon mehr Seiten. Dazu kommen dann 12+ Armeebücher.

Die Mathematik dahinter solltet ihr euch klarmachen, das ist ne Fülle von Möglichkeiten, die man mit nem Team aus 100 Testern in zwei Jahren nicht komplett durchspielen könnte.
Aber es ist logisch, dass zehntausende oder gar hunderttausende Spieler überall auf der Welt, die sich online austauschen, nach ein paar Monaten des Spielens feststellen, dass bestimmte Einheiten zu billig sind oder bestimmte Kombos von Gegenständen zu gut.
Und dafür gibts ja Errata. Oft genug wurden die Punktkosten von Einheiten gesenkt oder erhöht, zumindest als ich am aktivsten gespielt hab, was während der 6. Edition war.

Wenn man sowas komplexes wie Warhammer wirklich ausgetestet auf den Markt bringen wollte, müsste man ein Programm schreiben, das alle Regeln kennt und anwenden kann und alle möglichen Szenarien des Spiels durchrechnet.
Es sollte aber wohl klar sein, dass die Kosten für die Entwicklung einer solchen Simulation die Entwicklungskosten des Spiels vervielfachen würden, zumindest im Augenblick ist das noch zu teuer bzw. zu viel Aufwand.
Vielleicht wird das in der Spielebranche irgendwann Realität aber garantiert nicht innerhalb der nächsten fünf Jahre...


 

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vor 3 Stunden schrieb Barbarus:

Wenn die das Ding veröffentlichen, machen sich tausende von Spielern darüber her und schauen auf die Regeln und entdecken (oder suchen!) Ungereimtheiten oder Lücken in den Regeln, 

Selbst in der Zeit vor dem Internet fielen uns immer direkt die gebrochenen Regeln auf und dabei waren wir Kinder. Dafür braucht man nicht das Internet Schwarmbewusstsein, sondern nur Ahnung vom Spiel und Geduld. Man liest sich die Regeln der Armeelisten von Seite 1 bis zur letzten Seite durch und hat dann zwar nicht direkt jeden Ausreisser gesehen, aber doch den offensichtlichen Powergaming Shit. 

Ich brauche jetzt auch nicht das Internet, um direkt bei egal welchem Spiel die harten Sachen zu entdecken. Das finde ich weder kompliziert noch benötige ich dafür langes Nachdenken.

vor 3 Stunden schrieb Barbarus:

Wenn da ein Team zwei Jahre lang dran arbeitet und vielleicht 40 Leute enthält, wie sollen die denn in der Zeit mit den Leuten so viele Testspiele hinkriegen, dass alle Möglichkeiten des Spiels und seine Regellücken bzw. Grauzonen ausgelotet sind?

Man braucht nur ein paar Turnierasse und lässt die einen Blick auf die Regeln werfen. So schwer ist das nicht.

Und schließlich geht es bei anderen Spielen ja auch. Ich halte das daher nur für eine dumme Ausrede und mehr nicht.

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vor 7 Minuten schrieb Gorgoff:

Und schließlich geht es bei anderen Spielen ja auch.

Wieviele Spiele haben denn eine so große Anzahl an Fraktionen und gleichzeitig innerhalb dieser Fraktionen eine so lange Liste an verfügbaren Einheiten? Ich denke, dass Warhammer da schon eins der Monster ist, in dem es einfach aufgrund der Masse an Einheiten und Regelkombinationen immer mal passieren kann, dass selbst ein Team aus Playtestern oder auch Turnierprofis mal was übersieht, das irgendeinem Hanswurst, der eben zufällig gerade den richtigen Gedankengang verfolgt, dann ins Auge sticht.

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vor 20 Minuten schrieb Ghur:

Wieviele Spiele haben denn eine so große Anzahl an Fraktionen und gleichzeitig innerhalb dieser Fraktionen eine so lange Liste an verfügbaren Einheiten? Ich denke, dass Warhammer da schon eins der Monster ist, in dem es einfach aufgrund der Masse an Einheiten und Regelkombinationen immer mal passieren kann, dass selbst ein Team aus Playtestern oder auch Turnierprofis mal was übersieht, das irgendeinem Hanswurst, der eben zufällig gerade den richtigen Gedankengang verfolgt, dann ins Auge sticht.

Hehe "Hanswurst" finde ich gut. :ok:

Es geht nicht darum, dass das zu 100 Prozent und bis zum letzten halben Punkt alles durchgebalanced sein soll, sondern darum, dass das im großen und ganzen ok ist.

 

Ich Frage mich gerade, ob es überhaupt wieder buffzig Armeebücher geben wird. :nachdenk: 

Könnte es nicht auch sein, dass die das ganze auf das Imperium fokussieren? Also Chaos gegen das Imperium? Dann könnten die einfach eine generische Armeeliste für die Menschen machen, die dann für jede Provinz Sonderregeln bekommt und vielleicht ein, zwei besondere Einheiten und Charaktere. 

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vor 29 Minuten schrieb Gorgoff:

 

Ich Frage mich gerade, ob es überhaupt wieder buffzig Armeebücher geben wird. :nachdenk: 

 

Wenn man so ein Hochglanzbilderbuch für um die geschätzten 50 Taler vertickern kann, wird es verdammt viele davon geben.  :ok:

bearbeitet von Gefallener Engel
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vor 27 Minuten schrieb Gorgoff:

Es geht nicht darum, dass das zu 100 Prozent und bis zum letzten halben Punkt alles durchgebalanced sein soll, sondern darum, dass das im großen und ganzen ok ist.

Dem stimme ich uneingeschränkt zu!

 

Zum Thema Armeebücher & Fokus des Settings: Ich halte das für den Anfang sogar auch für recht wahrscheinlich, dass man sich zuerst mal nur auf zwei Fraktionen konzentriert. Ich glaube (und sicher ist das mehr hoffen als glauben), dass wir weniger/keine Armeebücher mehr sehen und mehr Kampagnenbücher. Jede Kampagne behandelt ein großes Event in der Geschichte und beinhaltet dann auch die spielrelevanten Regeln für die beteiligten Fraktionen. So kann man auch die einzelnen Fraktionen mehrmals behandeln, denn in Krieg X ist das Imperium beispielsweise mit anderen Truppen/Kriegsmaschinen aufmarschiert als in Krieg Y.

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Einige argumentieren hier so, als müsse man GW den Umfang von Warhammer zugute halten. Der Umfang der Regeln und die Anzahl der Fraktionen und Einheiten sind einfach zu groß. So kann GW zwar allerhand Zeug verkaufen, aber fürs Spiel ist die unnötig hohe Komplexität eben schlecht. Komplexität ist keine Tugend und nicht dasselbe wie Anspruch. Im Gegenteil, sie ist ein Mangel und – wenn man die genannten Auswirkungen auf das Spielgleichgewicht sieht – mindert den Anspruch.

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Das sehe ich auch so wie der geschätzte Kollege über mir. Als MÜSSTE man alles so "komplex" und umfangreich haben wir bisher. Gerade wenn das Team nicht so groß ist, macht es vielleicht großen Sinn die Anzahl am Sonderregeln einfach ein wenig zu drosseln und so ein Balancing zu vereinfachen. Nur weil es in der Vergangenheit anders war bei Warhammer muss das nicht so bleiben.

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Die Balance des Spiels war so gut wie die Balance zwischen den Spielern. 

 

Ob's jetzt die Top 5 Auswahlen der Top 5 Völker waren.

Oder die Bottom 5.

 

Ich gehöre auch zu der Fraktion, die behauptet Warhammer war zu umfangreich zu balancen.

 

Und was wir nicht vergessen dürfen!

GW war noch nie so sehr auf Balancing bedacht wie heutzutage. Früher haben sie die Sachen einfach gestaltet wie den Fluff.

(Mir ist letztens der Sirenengesang eingefallen. Spielerisch Totalausfall. Aber vom Flavor macht es das was man sich vorstellt)

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Gefallener Engel:

Wenn man so ein Hochglanzbilderbuch für um die geschätzten 50 Taler vertickern kann, wird es verdammt viele davon geben.  :ok:

GW verdient praktisch nichts mit den Büchern. Hochglanz, vollfarbig, Hardcover plus Vertrieb und Transport reibt die Marge auf. Die Figuren sind das Produkt, nicht die Broschüren. ;)

 

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vor 5 Stunden schrieb Ghur:

Wieviele Spiele haben denn eine so große Anzahl an Fraktionen und gleichzeitig innerhalb dieser Fraktionen eine so lange Liste an verfügbaren Einheiten? Ich denke, dass Warhammer da schon eins der Monster ist, in dem es einfach aufgrund der Masse an Einheiten und Regelkombinationen immer mal passieren kann, dass selbst ein Team aus Playtestern oder auch Turnierprofis mal was übersieht, das irgendeinem Hanswurst, der eben zufällig gerade den richtigen Gedankengang verfolgt, dann ins Auge sticht.

 

vor 5 Stunden schrieb Gorgoff:

Es geht nicht darum, dass das zu 100 Prozent und bis zum letzten halben Punkt alles durchgebalanced sein soll, sondern darum, dass das im großen und ganzen ok ist.


Was doch genau das ist, was ich hier die ganze Zeit sage... ich fühle mich unverstanden. :heul2:

 

 

vor 4 Stunden schrieb Ghur:

Zum Thema Armeebücher & Fokus des Settings: Ich halte das für den Anfang sogar auch für recht wahrscheinlich, dass man sich zuerst mal nur auf zwei Fraktionen konzentriert. Ich glaube (und sicher ist das mehr hoffen als glauben), dass wir weniger/keine Armeebücher mehr sehen und mehr Kampagnenbücher. Jede Kampagne behandelt ein großes Event in der Geschichte und beinhaltet dann auch die spielrelevanten Regeln für die beteiligten Fraktionen. So kann man auch die einzelnen Fraktionen mehrmals behandeln, denn in Krieg X ist das Imperium beispielsweise mit anderen Truppen/Kriegsmaschinen aufmarschiert als in Krieg Y.


Wär das nicht verdammt schade?
Wenn die beispielsweise über die ersten zwei Jahre zwei Bände raushauen, in denen es um zwei Konflikte Imperium vs Chaos ging und dazu noch einen Band zum Krieg des Bartes, was macht ein Echsenmenschen-Spieler in der Zwischenzeit? Däumchen drehen?

Dass (dicke) Kampagnenbände kommen, die sich intensiv mit Konflikten befassen und spezielle Listen enthalten, denk ich auch, aber ich kann mir keine erfolgreiche Neuauflage von Warhammer vorstellen, bei der nicht zu Anfang alle der alten Völker ihr Reboot kriegen....

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vor 6 Stunden schrieb Barbarus:

Was doch genau das ist, was ich hier die ganze Zeit sage... ich fühle mich unverstanden. :heul2:

Ich für meinen Teil verstehe dich sehr gut und teile deine Meinung in nahezu jedem deiner Beiträge.

Was ja nicht heißt, dass man gewisse Sachen nicht nochmal hervorheben kann, wenn das Gespräch sich dahingehend entwickelt :)

 

vor 6 Stunden schrieb Barbarus:

Wär das nicht verdammt schade?
Wenn die beispielsweise über die ersten zwei Jahre zwei Bände raushauen, in denen es um zwei Konflikte Imperium vs Chaos ging und dazu noch einen Band zum Krieg des Bartes, was macht ein Echsenmenschen-Spieler in der Zwischenzeit? Däumchen drehen?

Das habe ich mich auch schon gefragt, ob das wirklich soviel Sinn macht. Allerdings gehe ich einfach davon aus, dass GW am Anfang irgendein Grundregelwerk veröffentlichen muss, in dem erstmal alle Völker à la Kriegerische Horden drin sind, sodass alles spielbar wird. Danach können sie ja mit normalen Release-Zyklen beginnen. Ob das jetzt Kampagnenbände oder Armeebücher sind, ist ja eigentlich erstmal egal, denn auch Armeebücher werden ja nur nach und nach veröffentlicht. Die Waldelfenspieler z.B. mussten doch in gefühlt jeder Edition Jahre auf ihr eigenes Buch warten. Dieses Problem wird bestimmt weiterhin existieren, es ist ja auch irgendwie zu einem Grundstein in der Verkaufspolitik von GW geworden.

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Bei WHFB sehe ich weniger Einheiten-Ausreisser als Problem.

 

Mehr Armeen = mehr Einheiten = prozentual mehr Ausreisser. Ok.

 

Ausreisser gibt es in fast jedem Spiel. Dadurch das WHFB auch eine stark präsente Turnier Szene hatte, waren diese Ausreisser wahrscheinlich auch im Kopf omnipräsenter, als in anderen Spielsystemen.

 

Das Problem waren nicht nur die Einheiten, sondern dass es auch ganze Armeen als Ausreisser gab. Und das häufig die nachfolgenden Armeebücher, einen ticken besser waren, als das davor. Daher waren ja die KH so gut. Da alles parallel erschaffen wurde und man keinen "hier kann man noch einen ticken drauf setzen" - oder " ich hab da noch eine Sonderfertigkeits-Idee" - Spleen aufgesessen ist.

 

Daher mein Wunsch:

 

EIN Buch mit allen Fraktionen. Grober Umriss über die Geschichte und die Geographie der Welt.

Im späteren Erscheinungs-Verlauf: Kampagnenbücher mit Änderungen der Fraktionen für eben diese Kampagnen - zusätzliche Einheiten mit Wegfall von Anderen. Andere besondere Chars. Schöne zusätzliche Geschichten - schöne zusätzliche Szenarien.

 

So einen kampgnenorientieren / erzählerischen Stil, würde mich evtl. sogar zu GW zurück holen. Aber ich hege da keine große Hoffnung, wenn ich ehrlich bin.

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vor 14 Stunden schrieb jim:

Die Balance des Spiels war so gut wie die Balance zwischen den Spielern. 

Jervis Johnson hat sich in einem WD Artikel über den Umgang mit WH ausgelassen.  Engländer haben eine andere Spielekultur und sehen das viel entspannter, nachmittags zum Tee gibt es

ein lockeres Spielchen unter Freunden. Da ist der Spass am wichtigsten. An Einheiten wird mitgenommen was einem gefällt. Sieht man ja auch gut an den alten Spielberichten und den Beispiel-Armeen aus dem WD.

Schräge Sonderegeln waren in erster Linie für den Fun erschaffen worden und nicht um in irgendeine Lücke zu stossen und das Ganze so zu verzerren das der Gegner in den Boden gestampft wird.

Denn wenn jeder schräg und witzig und Fluffig aufstellt, spielt auch die Balance keine große Rolle mehr. So in die Richtung ging es in dem Bericht.

 

Das merke ich auch bei meinen Spielen und stimme @jim da zu.

Mit ein und der selben Liste habe sehr schöne Spiele gehabt an die ich mich auch heute noch mit schmunzeln daran errinnere.

Im gegenzug wurde ich aber auch total rund gemacht mit derselben Liste, meistens von der "ich habe nur Spass wenn ich Gewinne" Fraktion. Was ja im Umkehrschluss bedeutet das der Verlierer keinen Spass hat. Eine traurige Einstellung. Ich kann auch in der Niederlage Spass haben, es liegt aber auch daran wie ich verliere und  mit welcher Einstellung ich Spiele.

 

In unserer Gruppe habe ich gemerkt das ein, zwei Spieler viel kaputtmachen können mit so einer Einstellung. Drei Kampangen waren nach den ersten Spielen Tod. Weil Spieler den erzählerischen Aspekt der Kampange mit einem Turnier verwechselt haben.

 

@Detain komplexität kann, muß aber kein Mangel sein, warum auch?

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vor 15 Stunden schrieb Gorgoff:

GW verdient praktisch nichts mit den Büchern. Hochglanz, vollfarbig, Hardcover plus Vertrieb und Transport reibt die Marge auf. Die Figuren sind das Produkt, nicht die Broschüren. ;)

 

Also wenn GW mit den Armeebüchern nichts verdient hat, machen sie aber gehörig etwas falsch.

39 Euro für ca. 100 Seiten Hochglanz in Farbe und Hardcover ist schon eine Ansage. Im Vergleich bekomme ich 100 Seiten Hochglanz Comic im Hardcover für 20 Euro und die haben auch keine wahnsinnig hohe Auflage (ca. 2000 Stück).

Übrigens kostet ein Fotobuch in Hardcover und Hochglanz mit ca. 100 Seiten nur ca. 35 Euro daher könnte GW die Bücher sogar "Made to Order" machen und würden immer noch verdienen.

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vor 18 Stunden schrieb Gorgoff:

GW verdient praktisch nichts mit den Büchern. Hochglanz, vollfarbig, Hardcover plus Vertrieb und Transport reibt die Marge auf. Die Figuren sind das Produkt, nicht die Broschüren. ;)

 

Noch ist ja genügend Zeit um den Klingelbeutel kreisen zu lassen für die barmherzigen Brüder der Abtei zu Nottingham.  Wir wollen ja nicht dass sie ihr letztes Hemd für uns geben. :D

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vor 7 Stunden schrieb Zaknitsch:

Bei WHFB sehe ich weniger Einheiten-Ausreisser als Problem.

 

Mehr Armeen = mehr Einheiten = prozentual mehr Ausreisser. Ok.

 

Ausreisser gibt es in fast jedem Spiel. Dadurch das WHFB auch eine stark präsente Turnier Szene hatte, waren diese Ausreisser wahrscheinlich auch im Kopf omnipräsenter, als in anderen Spielsystemen.

 

Das Problem waren nicht nur die Einheiten, sondern dass es auch ganze Armeen als Ausreisser gab. Und das häufig die nachfolgenden Armeebücher, einen ticken besser waren, als das davor. Daher waren ja die KH so gut. Da alles parallel erschaffen wurde und man keinen "hier kann man noch einen ticken drauf setzen" - oder " ich hab da noch eine Sonderfertigkeits-Idee" - Spleen aufgesessen ist.

 

Daher mein Wunsch:

 

EIN Buch mit allen Fraktionen. Grober Umriss über die Geschichte und die Geographie der Welt.

Bis hierher kann ich dir komplett zustimmen.

 

 

vor 7 Stunden schrieb Zaknitsch:

Im späteren Erscheinungs-Verlauf: Kampagnenbücher mit Änderungen der Fraktionen für eben diese Kampagnen - zusätzliche Einheiten mit Wegfall von Anderen. Andere besondere Chars. Schöne zusätzliche Geschichten - schöne zusätzliche Szenarien.

 

So einen kampgnenorientieren / erzählerischen Stil, würde mich evtl. sogar zu GW zurück holen. Aber ich hege da keine große Hoffnung, wenn ich ehrlich bin.

Das fände ich nur gut, wenn es eine Ergänzung wäre.

Ansonsten kommst du gar nicht mehr mit dem zusammenbauen und bemalen nach. Ich denke nun gerade an Endtimes. Eh ich alles zusammen hatte, war die Welt schon am Ende.

Oder auch Sturm des Chaos. Ich war nicht bereit soviel Gelt aus zu geben für Modelle, die ich nur in dieser Kampange spielen konnte.

Das mag gehen, bei Spielen wie Mortheim, wo du doch eine überschaubare anzahl an Modellen hast, aber nicht bei Warhammer, wo du 100 +X Modelle hast inkl. Zeit und Gelddieben den Charakteren.

 

@ Balancing

 

Ich glaube, dass die meisten Probleme gelöst würden, wenn GW einfach auf 50% der Sonderregeln verzichten würde.

 

Mein Wunsch wäre dass zumindest alle Auswahlen in einem Armeebuch auch ungefähr gleichberechtigt wären. So dass es kein Must have gibt.

Selbst beim Bier und Brezel (Tee and cake) Spielen würde ich gewisse Einheiten halt nicht einsetzen, egal wie Fluffig diese auch immer sein mag.

Und mein persönlicher negativ Höhepunkt war das Armeebuch Imperium. Hier passte werder der Hintergrund zu den Modellen, noch das Balancing überhaupt. 

Ein Großmeister, der keinen Zugriff auf Demigreifen hatte. Greifen, die Modelle bekamen, die ne fette Panzerung trugen, aber Regeltechnisch nicht. Die "normalen" Ritter, die als die Elite beschrieben wurden und weniger wert waren als Schwertkämpfer. Die Elitären Demigreifen, die aber in jeder Armee zu finden waren oder noch besser der Dampfpanzer ( von dem es ja nur 8 Stück im ganzen Imperium gibt) als Massenprodukt. (Teils 2 in einer Armee) und dann von den Regeln so kompliziert, dass sich das kaum jemand richtig merken konnte, erst recht nicht als Gegner. 

Ich könnte hier weiter machen, schweift aber zu sehr ab.

 

Was ich sagen wollte war, dass der Hintergrund  und das Argument mit Bier und Brezel Spiel viel zu oft von GW als Ausrede genommen wurde für einfach schlechte Regeln. In meinen Augen war das immer eine Überforderung für GW. Sie hatten einfach nicht mehr die Leute, die sich für Fantasy genügend interessieren, um hier wirklich in der Materie zu sein.

Ich verstehe ehe nicht, warum GW nicht einfach ne Beta Version von Ihren Regeln raus bringt, die dann ein halbes Jahr lang von der Spielerschaft getestet werden kann und dann die Regeln angepasst werden. Von mir aus macht man das mit einem Geschlossen Kreis an Spielern, die im Zweifel hoche Strafen bekommen, wenn sie Informationen an Dritte weitergeben. Aber ich glaube, dass wenn GW so offen mit der Community umgehen würde, sie eine noch engere Fangemeinde hätte als jetzt schon. Zumal sie auch aus der direkten Kritik raus wäre. Das es genügent Leute gibt die sowas machen, sieht man ja bei 9th Age. 

 

 

 

 

Gruß

 

Fire 

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Natürlich als Ergänzung.

 

Wenn es Spiele nach Kampagne XY sein sollen, hat Armee Z noch zusätzliche Einheiten zur Auswahl. Dafür fallen weg/kosten mehr/ bla.

 

Komplett auf die Zusatzhefte bezogen und nicht das Grundbuch beeinflussend.

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Am 12.1.2020 um 16:18 schrieb Barbarus:

Ihr verwechselt da ja auch die Entwicklung des Spiels mit dem alltäglichen Spielbetrieb. Die Ressourcen um den Spielbetrieb während der Entwicklung zu simulieren, hat auch GW nicht.
Wenn da ein Team zwei Jahre lang dran arbeitet und vielleicht 40 Leute enthält, wie sollen die denn in der Zeit mit den Leuten so viele Testspiele hinkriegen, dass alle Möglichkeiten des Spiels und seine Regellücken bzw. Grauzonen ausgelotet sind?
[....]
Ich sag das auch aus persönlicher Erfahrung... ich hatte ja vor sechs Jahren das "A Fantastic Saga" geschrieben und einschließlich meiner selbst waren wir acht Testspieler, die alles über circa anderthalb Jahre auf Herz und Nieren geprüft haben, und trotzdem: am ersten Tag, wo das Ding online verfügbar war, haben es hunderte Leute runtergeladen und darunter war halt Einer, der eine Regellücke gefunden hatte. Welche ihm übrigens TOTAL OFFENSICHTLICH erschien. Während ich, meine Testspieler und hunderte Leute, die das PDF runtergeladen hatten, die Lücke übersehen haben.

 

Zum einen, GW testet nicht.

Testspiele die gemacht wurden, waren von den Designern die es interessierte zu Hause privat (daher kamen auch die gesicherten Gerüchte damals, von den Gegnern selbiger).

 

Also ja, dein Werk hat mit 8 Testspielern alles bis auf 1 Fehler gefunden, und das Balacing war/ist allgemein gut da du dein Spiel auch selbst gespielt hast.

(und du nicht auf die Idee gekommen bist Grundregeln zu ignorieren damit es "fluffig" ist zB das Untote für 1 Punkte Levy 36 Zombies kaufen dürfen damit deren Horden Eigenschaft im Spiel besser rüber kommt)

 

GW funktioniert anders, bei Warhammer haben verschiedene Designer zur selben Zeit an unterschiedlichen Fraktionen gearbeitet, Testspiele gab es keine.

Wenn untereinander gespielt wurde, dann selten ohne Hausregeln bzw Modifikationen.

Das hat sich inzwischen zwar geändert, aber selbst jetzt bekommen Testspieler keine vollständigen Regeln zum testen (die können die Fehler im finalen Print nicht finden weil sie dieses nie gesehen haben).

 

Darum sehe ich das Problem bei TOW nicht wenn wirklich, wie in der 6. das Grundgerüst am Stück kommt.

Dann ist zumindest soweit klar das die Armeen alle auf den selben Niveau sind und auch so gegeneinender gespielt wurde.

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Am 13.1.2020 um 19:39 schrieb Kodos der Henker:

Das hat sich inzwischen zwar geändert, aber selbst jetzt bekommen Testspieler keine vollständigen Regeln zum testen (die können die Fehler im finalen Print nicht finden weil sie dieses nie gesehen haben).


... :stress:

das wär ja komplett irre. Biste da sicher?!


Übrigens, mal was anderes... dass die neuen Chaoskrieger in Größe mit den alten übereinstimmen, hat sich ja schon rumgesprochen...
aber nun haben auch die ersten Leute die Minis auf 25mm-Bases in Reih und Glied aufgestellt:

cwrank.thumb.jpg.007c3a8c7fda0644ba70027054fbefe0.jpg


Ich hatte schon den Verdacht, dass das passt, als ich die Dinger das erste Mal gesehen habe.
Was in mir auch den Verdacht weckte, dass man beim Designen dieser Minis vielleicht schon dran gedacht hat, sie irgendwann auf quadratischen Bases im gewohnten 25x25mm-Format aufzustellen....


 

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vor 9 Stunden schrieb Barbarus:

das wär ja komplett irre. Biste da sicher?!

 

Ja, das haben inzwischen mehrere (ex) Designer in Interviews bestätigt.

 

Wobei Shadespire war das letzte Spiel das "illegal" zu Hause getestet wurde (gab da den Kommentar des Designers das er sich geweigert hat es zu veröffentlichen bevor er nicht einmal damit gespielt hat), danach hat man das wieder geändert.

 

So Mitte 6. Edi bis Shadespire/Mitte AoS 1. Edi waren Testspiele ausdrücklich unerwünscht, und das hat man eben auch gemerkt.

 

Danach hat man angefangen Konzepte testen zu lassen und externe 40k Tester haben gemeint das sie den vollständigen Codex mit allen Regeln nie gesehen haben

 

Danke fürs Bild mit den Kriegern.

bearbeitet von Kodos der Henker
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vor 29 Minuten schrieb Kodos der Henker:

So Mitte 6. Edi bis Shadespire/Mitte AoS 1. Edi waren Testspiele ausdrücklich unerwünscht, und das hat man eben auch gemerkt.

 

 

Aber warum? Gibt es dazu irgendeine Begründung? Das klingt so absurd blöde, dass man es nicht glauben kann/will.

 

Selbst wenn alle aktiven Designer dies jetzt in einer Stellungnahme erklären würden, würde ich es nicht glauben (wollen), da es so unglaublich blöd ist.

 

 

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Wenn man testet, müsste man ja evtl. zugeben  dass die Regeln Müll sind!

 

Solange man nicht testet kann man den Schrott wenigstens mit "Alternativen Fakten" vertickern.  

Problem erledigt. :ok:

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vor einer Stunde schrieb Zaknitsch:

 

 

Aber warum? Gibt es dazu irgendeine Begründung? Das klingt so absurd blöde, dass man es nicht glauben kann/will.

 

Selbst wenn alle aktiven Designer dies jetzt in einer Stellungnahme erklären würden, würde ich es nicht glauben (wollen), da es so unglaublich blöd ist.

 

 

vor 52 Minuten schrieb Gefallener Engel:

Wenn man testet, müsste man ja evtl. zugeben  dass die Regeln Müll sind!

 

Solange man nicht testet kann man den Schrott wenigstens mit "Alternativen Fakten" vertickern.  

Problem erledigt. :ok:

Wahrscheinlich kommt noch die Gefahr dazu das jeder Tester ein potenzieller Kandidat ist die Regeln zu Leaken (das also auf die Art komplette Bücher im Netz landen könnten bevor der Release raus ist).

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