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Gerüchte zu Warhammer - The Old World

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Vermutlich war der Grund eher irgendeine Geheimhaltungsparanoia... könnt mir denken, dass da in der Führungsetage jemand dachte, dass a) nicht zu viele Infos übers unfertige Spiel nach außen dringen dürfen, b) das Regelwerk irgendwo online auftauchen könnte, wenn man es nem Tester gibt und c) die Tester das Spiel ja "klauen" könnten, wenn sie alle Regeln kennen...

Manchmal hab ich echt den Eindruck die letzte Firmenleitung von GW bestand aus den schlechtesten Menschen, die zu dem Zeitpunkt auf der Erde lebten.

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Es gab das Problem das jemand mal den USB Stick mit dem Vampir Armeebuch in einem Pub hat liegen lassen, also nicht unbegründet.

 

Auf der anderen Seite hat ein Tester das neueste iPhone auch mal in einer Bar verloren, und Apple testet trotzdem noch.

 

Also Angst das die Konkurrenz weis welche Modelle kommen werden und damit die nötige Zeit verkürzen kann, schließlich muss ein Modell am Release Wochenende seine Investitionen rein hohlen sonst gilt es als Fehlschlag, ist sicher da und begründet.

 

Darum bekommen jetzt auch Tester kaum bis keine Infos über neue Einheiten.

 

Und dann natürlich noch das Mantra das man eine Sammelfiguren Firma ist und keine Spiele Firma, die Regeln also völlig egal sind solange sie den Verkauf von Figuren nicht behindern.

 

Wobei das auch ein Grund ist warum viele GW verlassen haben.

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Ja, aber wir haben doch schon längst geklärt, dass die neue Firmenleitung diese Sicht offensichtlich nicht teilt.
Die haben verstanden, dass das Spiel und davon hauptsächlich das Setting, in dem es angesiedelt ist, das eigentliche Produkt darstellt.

Naja, egal... wir wissen es nicht genau, und wir werden es nicht ändern können, wie die ihre Regeln testen... 
und ich sags noch mal, solang die Regeln am Ende ausgeglichen genug sind, ist alles okay. Es muss nicht die perfekte Balance sein.

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Ich würds mir zutrauen. Und ich hätte Lust drauf. Worauf ich aber definitiv keine Lust hab: in Großbritannien zu leben, das Land ist in meinen Augen ne Katastrophe. (wars auch schon vor dem Brexit-Gedöns)

 
 

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vor 14 Stunden schrieb Barbarus:

Ich würds mir zutrauen. Und ich hätte Lust drauf. Worauf ich aber definitiv keine Lust hab: in Großbritannien zu leben, das Land ist in meinen Augen ne Katastrophe. (wars auch schon vor dem Brexit-Gedöns)

 
 

Ja, das würde mich auch abschrecken. Und dann diese Banditen im Sherwood Forest. 😱

 

vor 15 Stunden schrieb Detain:

Man beachte dort unter anderem:

 

Habe ich auch gesehen. Das wäre ja was für mich, aber Fluff schreiben eher nicht.

 

bearbeitet von Gorgoff

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vor 8 Stunden schrieb Gorgoff:

Ja, das würde mich auch abschrecken. Und dann diese Banditen im Sherwood Forest. 😱

 

 

Also die Leute von GW, oder was? Unabhängig davon: Auf Fluffschreibe hätte auch ich Lust, allerdings geht England für mich gar nicht.

bearbeitet von Artan

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Ich schreibe keinen 'Fluff' - das hört sich ja schon nach etwas Substanzlosem an. Ich würde aber dem Setting von TOW mit Texten und Geschichten Gestalt verleihen, aber ich bin mir sicher, dass GW das nicht will.

 

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vor 2 Stunden schrieb Zweiundvierzig:

Ich schreibe keinen 'Fluff' - das hört sich ja schon nach etwas Substanzlosem an. Ich würde aber dem Setting von TOW mit Texten und Geschichten Gestalt verleihen, aber ich bin mir sicher, dass GW das nicht will.

 

Schreib eine Kurzgeschichte über Magnus dem Frommen am Morgen einer Schlacht. Zeitansatz 3 Tage, maximal 300 Wörter.

So muss man sich das Vorstellen.

Ist nichts für jeden. 

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vor 6 Minuten schrieb Gorgoff:

Schreib eine Kurzgeschichte über Magnus dem Frommen am Morgen einer Schlacht. Zeitansatz 3 Tage, maximal 300 Wörter.

So muss man sich das Vorstellen.

Ist nichts für jeden. 

 

Ich habe da auch einen ziemlich krassen Kontrast vor Augen: Die ganzen surrealen, verspielten Geschichten aus beispielsweise den Realm of Chaos-Büchern der dritten Edi, und dem stumpfen, textlich dahingestammelten Brachialgefnubbel der letzten Editionen. Das war wirklich minderwertig - SOWAS kann wirklich jeder schreiben. :D 

 

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Wo wir schon dabei sind: Ich kenne vor allem die Hintergründe und Texte zum Thema Chaos im Wandel der Editionen von der 3ten bis zur 8ten, und das war vor allem konzeptionell und auch literarisch ein konstanter Niedergang. Spätestens als die vier großen im Prinzip zu Personen gemacht wurden mit Zielen und Agendas war das ganze endgültig babyfiziert worden. Das war in der goldenen Zeit des Chaos - den Realm of Chaos-Zwillingsschinken - wesentlich interpretativer, nuancierter und schlichtweg cleverer. Mich hat damals als junger Teenager daran gerade gereizt, dass es nicht klar kartographiert, ordentlich und umfassend kategorisiert und 'kanonisch' war.

 

Ich halte es heute für extrem unwahrscheinlich, dass GW wieder zurück zu diesen Wurzeln geht - und das kreide ich noch nicht mal GW an, sondern der in den drei Jahrzehnten seitdem entstandenen Nerdkultur, in der das Thematische, Interpretative und Nuancierte keinen Platz mehr hat in dem zwanghaft erbsenzählerischewn Wahn, in dem zu viele und zu laute Idioten beständig ausschließlich nach einer klaren, eindeutig nachvollziehbaren Handlunglogistik plärren, die sie säuberlich in die kleinkarierte Hausaufgabenmentalität eintragen können. Man schaue sich doch nur mal an, wie heute Filme besprochen werden. Wenn da mal was oberflächlich nicht sofort ohne Nachdenken über thematische, stilistische oder interpretative Relevanz rein logistisch klar nachvollziehbar ist, machen die sich sofort kollektiv ihre Nerdwindeln voll und präsentieren ihre kollektiven Gedankenfürze dann im tausendfachen Kollektiv auf YouTube.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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vor 26 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Wo wir schon dabei sind: Ich kenne vor allem die Hintergründe und Texte zum Thema Chaos im Wandel der Editionen von der 3ten bis zur 8ten, und das war vor allem konzeptionell und auch literarisch ein konstanter Niedergang. Spätestens als die vier großen im Prinzip zu Personen gemacht wurden mit Zielen und Agendas war das ganze endgültig babyfiziert worden. Das war in der goldenen Zeit des Chaos - den Realm of Chaos-Zwillingsschinken - wesentlich interpretativer, nuancierter und schlichtweg cleverer. Mich hat damals als junger Teenager daran gerade gereizt, dass es nicht klar kartographiert, ordentlich und umfassend kategorisiert und 'kanonisch' war.

 

Ich halte es heute für extrem unwahrscheinlich, dass GW wieder zurück zu diesen Wurzeln geht - und das kreide ich noch nicht mal GW an, sondern der in den drei Jahrzehnten seitdem entstandenen Nerdkultur, in der das Thematische, Interpretative und Nuancierte keinen Platz mehr hat in dem zwanghaft erbsenzählerischewn Wahn, in dem zu viele und zu laute Idioten beständig ausschließlich nach einer klaren, eindeutig nachvollziehbaren Handlunglogistik plärren, die sie säuberlich in die kleinkarierte Hausaufgabenmentalität ihrer erbärmlichen Gehirne eintragen können. Man schaue sich doch nur mal an, wie geistig verzwergt heute Filme besprochen werden. Wenn da mal was oberflächlich nicht sofort ohne Nachdenken über thematische, stilistische oder interpretative Relevanz einfach logistisch klar nachvollziehbar ist, scheißen die sich sofort kollektiv ihre Nerdwindeln voll und präsentieren ihre kollektiven Gedankeneierfürze dann im tausendfachen Kollektiv auf YouTube.

 

Man muss nur Departed mit dem Original vergleichen. Ich geb den Amerikanern die Schuld das ist schön einfach. ;)

 

Ich Teile deine Befürchtungen nicht.

Guck dir nur den Hintergrund der Dämonen in der HH an. Kein schwarz-weiß. 

 

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vor 30 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

und das kreide ich noch nicht mal GW an, sondern der in den drei Jahrzehnten seitdem entstandenen Nerdkultur, in der das Thematische, Interpretative und Nuancierte keinen Platz mehr hat in dem zwanghaft erbsenzählerischewn Wahn

 

Weiß nicht. Personifizierte Götter ohne Transzendenz oder Abstraktion hat jetzt weder etwas mit Nerds noch mit Kultur zu tun, sondern mit Schranken im Kopf und fehlendem Talent.

 

(DSA z.B., als Welt, hatte ja auch den Ruf, sehr dicht und genau beschrieben zu sein, zu wenige weiße Flecken zu haben etc., und hat bis zur einem der neueren Bücher die Anderartigkeit anderer Sphären durchaus zu transportieren gewusst.)

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Am 17.1.2020 um 19:35 schrieb Zweiundvierzig:

Wo wir schon dabei sind: Ich kenne vor allem die Hintergründe und Texte zum Thema Chaos im Wandel der Editionen von der 3ten bis zur 8ten, und das war vor allem konzeptionell und auch literarisch ein konstanter Niedergang. Spätestens als die vier großen im Prinzip zu Personen gemacht wurden mit Zielen und Agendas war das ganze endgültig babyfiziert worden. Das war in der goldenen Zeit des Chaos - den Realm of Chaos-Zwillingsschinken - wesentlich interpretativer, nuancierter und schlichtweg cleverer. Mich hat damals als junger Teenager daran gerade gereizt, dass es nicht klar kartographiert, ordentlich und umfassend kategorisiert und 'kanonisch' war.

 

Ich halte es heute für extrem unwahrscheinlich, dass GW wieder zurück zu diesen Wurzeln geht - und das kreide ich noch nicht mal GW an, sondern der in den drei Jahrzehnten seitdem entstandenen Nerdkultur, in der das Thematische, Interpretative und Nuancierte keinen Platz mehr hat in dem zwanghaft erbsenzählerischewn Wahn, in dem zu viele und zu laute Idioten beständig ausschließlich nach einer klaren, eindeutig nachvollziehbaren Handlunglogistik plärren, die sie säuberlich in die kleinkarierte Hausaufgabenmentalität eintragen können. Man schaue sich doch nur mal an, wie heute Filme besprochen werden. Wenn da mal was oberflächlich nicht sofort ohne Nachdenken über thematische, stilistische oder interpretative Relevanz rein logistisch klar nachvollziehbar ist, machen die sich sofort kollektiv ihre Nerdwindeln voll und präsentieren ihre kollektiven Gedankenfürze dann im tausendfachen Kollektiv auf YouTube.

 

Ja, dass mit den Chaosgöttern fand ich auch sehr schade.

Ich kann den Ansatz aber verstehen. Hier geht es weniger um die Nerds, als um Thor und Marvel.

Die Götter der Wikinger sind ja im Moment so beliebt und Thor, Odin, Loki etc. sind ja auch greifbar. 

Aber ich hätte es schöner empfunden, wenn die vier Großen weiterhin so eine Art Naturgewalt gewesen wären und es einfach sehr mächtige Dämonenprinzen

gegeben hätten, die eine Art Chaos "Olymp" gestaltet hätten. Dann wäre halt so viel mehr möglich gewesen.

Auch finde ich es hier sehr schade, dass das Chaos als Böse beschrieben wird, das Chaos ist weder gut noch Böse, es ist was es ist die Emotionen und Empfindungen der Lebenden.

 

Naja seis durm.

 

Ich hätte schon Lust an "The old World" mit zu machen, doch wenn dann nur als Freier Mitarbeiter, der Testet und Bericht einschickt. UNd gern auch mal Fluff Texte schreibt. Keines Falls würde ich nach England gehen oder fest für GW arbeiten. Wenn denn einfällt, dass das Projekt nix mehr ist, hab ich keinen Job mehr.  :banana:

 

Gruß

 

Fire

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Am 20.1.2020 um 16:50 schrieb Fire:

Aber ich hätte es schöner empfunden, wenn die vier Großen weiterhin so eine Art Naturgewalt gewesen wären und es einfach sehr mächtige Dämonenprinzen

gegeben hätten, die eine Art Chaos "Olymp" gestaltet hätten. Dann wäre halt so viel mehr möglich gewesen.

Auch finde ich es hier sehr schade, dass das Chaos als Böse beschrieben wird, das Chaos ist weder gut noch Böse, es ist was es ist die Emotionen und Empfindungen der Lebenden.

 

Ganz ehrlich, denkt mal drüber nach. Wir empfinden durch chemische Reaktionen, elektrische Signale und epigenetische Faktoren. Im Warhammer-Kontext sorgen solche Empfindungen für die Genese von Wesen, die in unserer Realsprache Götter wären. Soweit wir wissen, ist das kein Behelfsmittel einer kollektiven Psyche, sondern Nebenprodukt des Lebens. Damit handelt es sich bei den Göttern um etwas ursprünglich Parasitäres, das sich dann narrativ durch die Editionen aus seiner Primitivität erhoben und begonnen hat, eine Persönlichkeit zu entwickeln.

Wie weit die Möglichkeiten dieser Götter reichen, wissen wir nicht, denn das wurde nie eingegrenzt. Es wurde nie bestimmt, wo die Fähigkeiten eines Chaosgotts aufhören, sodass wir nicht wissen, ob es eigentlich nur das Ungeteilte Chaos gibt. Zwar kämpfen die Brüder um die Warhammer-Welt, aber vielleicht ist das bloß Zeitvertreib.

Wenn die GW-Schreiberlinge von Göttern sprechen, wissen wir natürlich, dass diese Schreiberlinge sich für Mythologie interessieren und das Konzept heidnischer, feindlicher Gottheiten mögen, die von einem Christentum bekämpft werden, das eine Ordnung darstellt, die sich nicht unbedingt mögen müssen, insbesondere während ihrer rebellischen, kreativen Zeit. Auf der Warhammer-Welt ist das ebenso Tradition, gab ja ursprünglich die klassischen Götter, dann die vergötterten Stammeshelden, falls es die überhaupt gegeben hat, dann Erscheinungen wie die Dame vom See, wandelnde Gottheiten wie Orion und hier und dort Nicht-inkarniertes wie den Alten Glauben. Da tummelt sich alles, was die menschliche Vorstellung hergibt. Was überwunden wurde, waren die abstrakten Konzepte wie eine verehrungswürdige Natur oder theoretische Gottheiten wie Verena oder Morr, die möglicherweise nie Taleuten angeführt haben. Wie Taal. Wir können annehmen, dass das auch mit emanzipatorischen Chaosgöttern passiert ist, die sich eine Persönlichkeit und Geschichten wünschten. Vielleicht wurden die ebenso berufen wie Ulric Sigmar gekrönt haben soll, vielleicht nicht. Was wir mit ungefährer Sicherheit behaupten können ist, dass die parasitären Götter sind von denen unterscheiden, die eine Apotheose erlebt haben, denn in der Endzeit bekämpfen Taal, Morr, Shallya usw. Nurgle und seine "Brüder", die ihm als artverwandt beschrieben werden, wodurch Götterfamilien gegeneinander kämpfen.

Der Schritt zur Psychologisierung fällt natürlich leicht. In Wirklichkeit leben wir als Menschen unsere Halluzination, es gibt keine echten Referenzobjekte und die Realität wird sich uns nie erschließen, deshalb sind die Chaosgötter überall und ewig. Denn angelehnt an unsere ist die Warhammer-Welt, das sind nicht völlig unterschiedliche Menschen, die dort leben. Wir wissen auf Basis des Geschriebenen nicht, ob Morr tatsächlich die Gestorbenen beschützt oder jeder Tod Nurgle gehört und letztendlich ist. Vielleicht ist es ein Ringen um die Schöpfung, das unsere menschliche Kondition widerspiegelt, ein Krieg der Interpretationen, um ein wenig marxistisch zu werden (British Cultural Studies). Dass das Chaos dann böse und vage personifiziert ist, liegt aus Sicht der Beschreibenden nahe. Das Eigene und das Fremde ringen pointiert miteinander, wenn man so will.

Guter Stoff. Ich weiß nicht, was ihr dagegen habt.

bearbeitet von Kenner
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vor 13 Stunden schrieb Kenner:

Ganz ehrlich, denkt mal drüber nach. Wir empfinden durch chemische Reaktionen, elektrische Signale und epigenetische Faktoren. Im Warhammer-Kontext sorgen solche Empfindungen für die Genese von Wesen, die in unserer Realsprache Götter wären. Soweit wir wissen, ist das kein Behelfsmittel einer kollektiven Psyche, sondern Nebenprodukt des Lebens. Damit handelt es sich weder um etwas ursprünglich Parasitäres, das sich dann narrativ durch die Editionen aus seiner Primitivität erhoben und begonnen hat, eine Persönlichkeit zu entwickeln. Wie weit die Möglichkeiten dieser Götter reichen, wissen wir nicht, denn das wurde nie eingegrenzt. Es wurden auch keine Grenzen gezogen, sodass wir nicht wissen, ob es eigentlich nur das Ungeteilte Chaos gibt, zumal wir als Menschen nur durch seine Phänomene auf das Wesen des Dings schließen können. Das dürfte auch für die fiktiven Kreationen der GW-Schreiberlinge gelten. Wenn die von Göttern sprechen, wissen wir natürlich, dass diese Schreiberlinge sich für Mythologie interessieren und das Konzept heidnischer, feindlicher Gottheiten mögen, die von einem Christentum bekämpft werden, das eine Ordnung darstellt, die sich nicht unbedingt mögen müssen, insbesondere während ihrer rebellischen, kreativen Zeit. Auf der Warhammer-Welt ist das ebenso Tradition, gab ja ursprünglich die klassischen Götter, dann die vergötterten Stammeshelden, falls es die überhaupt gegeben hat, dann Erscheinungen wie die Dame vom See, wandelnde Gottheiten wie Orion und hier und dort Nicht-inkarniertes wie den Alten Glauben. Da tummelt sich alles, was die menschliche Vorstellung hergibt. Was überwunden wurde, waren die abstrakten Konzepte wie eine verehrungswürdige Natur oder theoretische Gottheiten wie Verena oder Morr, die möglicherweise nie Taleuten angeführt haben. Wir können annehmen, dass das auch mit emanzipatorischen Chaosgöttern passiert ist, die sich eine Persönlichkeit und Geschichten wünschten. Vielleicht wurden die ebenso berufen wie Ulric Sigmar gekrönt haben soll, vielleicht nicht. Was wir mit Sicherheit sagen können ist, dass die parasitären Götter sind von denen unterscheiden, die eine Apotheose erlebt haben, denn in der Endzeit bekämpfen Taal, Morr, Shallya usw. Nurgle und seine "Brüder", die ihm als artverwandt beschrieben werden, wodurch Götterfamilien gegeneinander kämpfen.

Der Schritt zur Psychologisierung fällt natürlich leicht. In Wirklichkeit leben wir als Menschen unsere Halluzination, es gibt keine echten Referenzobjekte und die Realität wird sich uns nie erschließen, deshalb sind die Chaosgötter überall und ewig. Wir wissen nicht, ob Morr die Gestorbenen beschützt oder jeder Tod Nurgle gehört und letztendlich ist. Vielleicht ist es ein Ringen um die Schöpfung, das die menschliche Kondition widerspiegelt, ein Krieg der Interpretationen, um ein wenig marxistisch zu werden. Dass das Chaos dann böse und vage personifiziert ist, liegt aus Sicht der Beschreibenden nahe. Das Eigene und das Fremde ringen pointiert miteinander, wenn man so will. Guter Stoff. Ich weiß nicht, was ihr dagegen habt.

ich schwanke zwischen:

 

a) ;D

b) "Aber genau so hatt' ichs grad auf der Zunge!"

c) "Ist das jetzt ein Gerücht oder die Reaktion auf eines?"

d) ... all of the above

 

:nachdenk:

bearbeitet von Drachenklinge
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Als ob die Schnullis bei GW es im neunten Anlauf schaffen würden, mal ein ordentliches Regelwerk zu schreiben. Im Leben net.

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