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wired

(kooperatives) Brettspiel für 2 Spieler ab 15 J.

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Ich bekomme im Januar Besuch von meinem Neffen, dann 15, und suche ein möglichst kooperatives Brettspiel. Da mir hier schon einmal bei einer ähnlichen Frage sehr geholfen wurde (Songs of Baldes and Heroes kam auch recht gut an), will ich es noch einmal versuchen...

 

Wir spielen zusammen mit grosser Begeisterung Warhammer Quest (das Original von 1995). HeroQuest und StarQuest war uns nach einiger Zeit zu simpel. Space Hulk (von 1996, kein koop) kommt gut an, ist mir aber etwas zu schwierig/frustrierend.

 

Pandemic klingt interessant. Allerdings lass ich, man müsse Spielmaterial (Karten) zerstören, das brächte ich niemals fertig!

 

Zombicide ist natürlich ein super Genre. Aber wenn ich die ganzen Editonen/Seasons sehe, bin ich ratlos.

 

Arkham Horror finde ich interessant, allerdings bin ich mir nicht sicher ob  der Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft so geeignet ist für Jugendliche. Da fehlen die fetten Waffen (jedenfalls bei den RPG-Runden, bei denen ich war). Und auch hier gibt es verschiedene Editionen...

 

Hat jemand Anmerkungen oder weitere Vorschläge? Deutsches Regelwerk muss nicht sein, wäre aber besser...

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Pandemic musst du nichts zerstören. Lediglich in Pandemic Legacy(ein Kampagnenspiel) klebst du (ablösbare) Aufkleber auf Brett und Karten. Rein technisch besteht die Chance glaube ich 6 Karten zu zerreissen aber die kannst du dann zeitweilig auch aus dem Spiel entfernen. In der 2. Season ist das dann etwas krasser aber das spielst du dann ja eh nur für das Elebniss. Season 1 lässt dich mit einem fast normalen Pandemic zurück...

Wenn ihr die Zeit habt(d.h. Regelmässige Spielrunden) ist Pandemic Legacy(Season 1) wirklich extrem gut. Vom Thema her wahrscheinlich auch besser für Jugentliche, aber da will ich wegen Spoiler nicht weiter drauf eingehen.

 

Timestories ist sehr gut. Aber so ziemlich nur 1x mal pro Gruppe spielbar. Ist wie so eine Art Point and Klick Adventure. Da könnte es eine Preisfrage sein. bei 4 Spielern kann man sich ein Szenario einfach geldmässig Teilen und landet dann bei irgendwo preislich beim Filmverleih. Kauft man es selbst ist es preislich eher ein Kinobesuch... welche Szenarien können wir uns unterhalten wenns für dich interessant ist. Einige Szenarien sollte man in Reihenfolge spielen, andere sind genug eigentständig das man nichts vermissts ohne die anderen zu kennen, leider sind aber auch nicht alle gleich gut...

 

Ich persönlich mag auch die Exit-spiele. Da zerstört man aber definitiv das Spiel und ist besser in einer grösseren Gruppe. Der Kostenpunkt mit 10 Euro ist aber nun auch nicht so dolle.

 

Arkham Horror ist mir persönlich zu langatmig. Da würde ich Pandemic: Cthulhu immer vorziehen, was im Grunde eine schnellere Pandemic Version ist mit gut angepasstem Thema.

 

Wenn Zombicide dann die Mittelalterversion. heisst "Black Plague"? Da ist aufgrund der Spielhilfen und überarbeiteten Regeln so viel besser als die älteren und Edition 2 dauert ja noch. Zombicide hat aber mMn nicht unbedingt das gelbe vom Ei wenn der ursprünglichen Hype weg ist. Da gibt's besseres. Sowohl zum Thema als auch im Genre.

 

Wo du Warhammer Quest ansprichst. Silvertower ist im Gegensatz zu Black Fortress wirklich gut. Leider nur noch schwer zu kriegen.

Maus und Mystik ist wirklich toll. Wenn ihm die Mäuse inzwischen nicht zu "kindisch" sind.

Ansonsten magst du mal Richtung Dungeonsaga oder Descent schauen, aber beide brauchen Overlords oder bekommen einen semiguten KI. Letzteres aber dann wenigstens über eine App. Ich persönlich mag DS lieber(mehr Stellungsspiel-Fokus im Gegensatz zu Decents Skill-"Cooldown"-management) aber beide sind gleichwertig. 

Sind aber alle jetzt auch nicht sonderlich viel tiefgängiger wenn euch Heroquest zu simpel ist. Das Genre gibt da nicht soviel her ohne ins RPG abzudriften. Ich persönlich spiele sowas eher für die Story.

 

 

Müssen es deutschsprachige Spiele sein?

bearbeitet von randis

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Danke für Deine Tipps und Meinung. ?

 

Nein, deutschsprachig muss nicht sein, macht das Spielen aber leichter...

 

Pandemic und Pandemic Legacy klingt wirklich gut. Ich bin mir aber nicht so sicher, dass das Thema für Teenager-Ohren ein Hit ist... Und das spricht aus meiner Sicht für Zombicide (und etwas gegen Black Plague, weil wir in Warhammer Quest schon zaubern und gegen Zombies kämpfen)

 

XCOM Das Brettspiel wäre als SiFi sicher spannend aber ich mag nicht mit App spielen...

 

T.I.M.E Stories fällt mit einmal durchaspielen raus. Ich suche Spiele, die ich mit verschieden Spielern im Wechsel spielen kann. Eine Kampagne haben wir in Warhammer Quest aber es sind eben nicht immer alle da...

 

Gegen den Erwerb von Silvertower hatte ich mich schon entschieden. Eine emotionale Entscheidung, weil ich das Original aus den 90ern so schätze und froh bin, dass die Kids die Begeisterung teilen (ausserdem habe ich inzwischen viele Miniaturen). Das spricht auch gegen andere Dungeon Crawler wie Dungeonsaga oder Descent.

 

Maus und Mystik hatte ich auch auf dem Schirm aber ich teile Deine Skepsis, Strichwort "kindisch"...

 

Wegen des Settings interessant finde ich auch  Robinson Crusoe Abenteuer auf der verfluchten Insel. Aber ist das auch für 2 Personen geeignet?

 

"ins RPG abzudriften" ist übrigens mein Plan. Derzeit scheint den Kids aber das Spielmaterial (und die Miniaturen) wichtig zu sein. Pen & Paper erscheint ihnen (noch) nicht reizvoll.

 

bearbeitet von wired

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Robinson geht zu zweit. Ist mir persönlich aber zu schwer/frusttrierend. Wenn das nicht stört ist das eine Option.

 

Wegen Pandemic Legacy (Season1) solltest nochmal drüber nachdenken. Thema könnte eventuell doch passen. Es entwickelt sich halt ja jede Spielrunde weg vom normalen Pandemic(Das ist nur der Startpunkt und der wohin du nach der Season zurück gehen kannst). Levelnde Charaktere, dazu neue Charaktere(Klassen) speziell auf die thematische Spielentwicklung hinentwickelt die so in einer normalen Pandemic Runde eher keinen Sinn machen... etc.

Ich war da auch richtig involviert in meinen (2.) Charakter (wegen der neuen Klasse)...

Zudem gibt es 2 verschien farbige Boxen(Blau und Rot?) Da ist zwar soweit ich weiss das gleiche drin, nur eben speziell dafür gedacht wenn man 2 verschiedene Spielgruppen hat... Da muss man sich bei Gruppe 2 storytechnisch halt zurückhalten, aber dahinter ist ja immernoch das taktische Spiel was man voll geniessen kann, selbst wenn man weiss wo alles hinführt. Wir hatten die blaue Box. Man spielt halt 12-24 Spiele bevor man durch ist. Das ist das Pro Stunde Unterhaltung echt nicht viel Geld. Wir werden unsere Box aber noch feierlich, beim nächsten Grillen, verbrennen, inclusive einer ungeöffneten Box. (Plastikteile behalten wir für andere Spiele)

War halt ein echtes Erlebniss! Hatten wir seit dem auch nicht mehr... Season 2 und oder andere Legacyspiele bringen IMO nicht das selbe Feeling... Dies hier startet halt als vollwertiges Spiel und wird dann nur noch besser... 

 

Ist halt schwer ohne Spoiler....

 

 

Zombies ;)

bearbeitet von randis

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Auch Interessant könnte das kürzlich auf deutsch erschienene Harry Potter Hogwarts Battle sein. Das ist ein kooperativer Deckbuilder im Harry Potter Universum.

 

Robinson Crusoe ist sehr thematisch und wie schon angesprochen ein Überlebenskampf. Ich fand die Anleitung nicht gut geschrieben. Dadurch war der Einstieg recht holprig.

 

Bei Zombicide ist die neueste Version Invader, wo man statt Zombies Aliens zurückhalten muss. Ich habe die Vanilla Version des Modernen Settings und Black Plague. Black Plague hat einige Regelfeinheiten besser gemacht. Gerade die Dashboards sind ein gutes Upgrade. Aber das Moderne Setting und das Spiel an sich ist super. Es ist schön stumpf und wenn man einen Alleingang macht wird das meist bestraft.

 

Zu Pandemie wurde ja schon viel gesagt. Es gibt mit ähnlicher Mechanik noch Vorbidden Island und Vorbidden Dessert, die Nachfolger von Pandemic. Könnte einen Blick wert sein.

 

Wir spielen auch gerne Imperial Assault. Decent Mechanik im Star Wars Universum. Es ist ein Einer-gegen-Alle spiel. Durch eine App kann man es auch voll Kooperativ spielen. 

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Stimmt. Forbidden Island und Desert sind gut. Desert war das mit dem Luftschiff? Absolut empfehlenswert!

 

Wenns Robinson wird, da gibts 2 Szenarien auf der Webseite zum kostenlosen Download soweit ich mich erinnere(habe meins vor nem Jahr verkauft).

 

Da fällt mir ein: "Legends of Andor" ist auch ziemlich gut. Plus unglaublichen Community Support an Szenarien. Wobei hier die Präsentation etwas fehlleitet. Es geht nicht nur um das Abschlachten der Gegner. Das ist nur ein Teil des Puzzles und teilweise eher hinderlich da es das Zeitlimit verkürzt. Das wirkt anfänglich seltsam, funktioniert aber gut. (Das hat jetzt selbst nur Pappaufsteller und keine Minis aber da kann man mit Reaper oder deinem Warhammer Quest sehr schnell aushelfen ;) )

 

Imperial Assault sollte man wissen, bevor man einsteigt, das es bald den Dodo macht, wenn Hasbro das nicht für FFG vertreibt(wo FFG zustimmen muss). Sonst ist es einfach weg, weil exclusive Star Wars Brettspiellizens liegt bei Hasbro. Zudem zieht Asmodee da jetzt schon die Not-bremse was den deutschen Support betrifft. Wird also sehr schnell sehr teuer wenn man alles will.... bleibt ja nur Ebay etc.

Wäre halt ärgerlich wenn man einsteigt das, einem gefällt und dann bekommt man es nicht mehr. Bzw. weiss auch keiner was dann mit der App passiert.

Spielerisch ists eh ein Descent-Klon(plus ein 1gg1 Skirmish game). Im Grunde wie DungeonSaga zu Starsaga.

 

bearbeitet von randis

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Danke für Eure Hilfsbereitschaft! ?

 

Pandemic Legacy (Season1) werde ich mir noch mal näher angucken. Ich fand die Idee von Pandedmic schon sehr reizvoll als ich davon erstmals hörte, konnte aber keine geeignete Gruppe rekrutieren. Und auch jetzt suche ich auch eher was "für zwischendurch" und keine Kampagne...

 

Mit Harry Potter wurde ich nie warm und Deckbuilder schrecken mich ab, da die Kids mich in Magic immer alt aussehen lassen (oder habe ich da was falsch verstanden?).

 

vor 4 Stunden schrieb AB2:

Bei Zombicide ist die neueste Version Invader, wo man statt Zombies Aliens zurückhalten muss. Ich habe die Vanilla Version des Modernen Settings und Black Plague. Black Plague hat einige Regelfeinheiten besser gemacht. Gerade die Dashboards sind ein gutes Upgrade. Aber das Moderne Setting und das Spiel an sich ist super. Es ist schön stumpf und wenn man einen Alleingang macht wird das meist bestraft.

 

Oha, noch ein Zombicide! Das klingt aber so, als sei Black Plague doch besser, oder? Was meinst Du mit Dashboards?

 

vor 56 Minuten schrieb randis:

Da fällt mir ein: "Legends of Andor" ist auch ziemlich gut. Plus unglaublichen Community Support an Szenarien. Wobei hier die Präsentation etwas fehlleitet. Es geht nicht nur um das Abschlachten der Gegner. Das ist nur ein Teil des Puzzles und teilweise eher hinderlich da es das Zeitlimit verkürzt. Das wirkt anfänglich seltsam, funktioniert aber gut. (Das hat jetzt selbst nur Pappaufsteller und keine Minis aber da kann man mit Reaper oder deinem Warhammer Quest sehr schnell aushelfen ;) )

 

Die Legenden von Andor hatte ich auch schon überlegt (habe auch einen tollen Drachen von Reaper), fürchtete aber die Nähe zu Warhammer Quest und das Fantasy Setting. Ausserdem scheint die Aufteilung in Legenden für wechselnde Gruppen ungeeignet. Oder? Black Plague ist zwar auch Fantasy aber eher Hack and Slay mit wenig Story und Entwicklung...

 

Mit Forbidden Island und Desert meinst Du Exit? Klingt für mich zu sehr nach rätseln...

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Nope. Das sind eigene Spiele. Ich selbst habe mal Forbidden Desert gespielt, hatte ich nur vergessen bis AB2 das erwähnt hat.

Hier mal ein Playthrough von Island mit Regelerklärung. ich glaube die haben auch Forbidden Desert gespielt.

 

 

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vor 11 Stunden schrieb wired:

Oha, noch ein Zombicide! Das klingt aber so, als sei Black Plague doch besser, oder? Was meinst Du mit Dashboards?

 

Zombicide wird von CMON in Kickstarterwellen vertrieben.

1. Edition: Season 1-3, Modernes Setting

    Season 2 Prison Outbreak - Es kommen Berserker Zombies dazu.

    Season 3 Rue Morgue - es sind Dürre Zombies, die zu Kriechern werden, bevor sie endgültig ausgeschaltet werden

Black Plague und Green Horde, Mittelalter Setting

   Black Plague - Necromancer, die die Zombieapokalypse starten

   Green Horde - mit Orkzombies

Invader - SciFi mit Aliens statt Zombies

2. Edition: Modernes Setting - KS ist gerade erst ausgelaufen und wird wohl nächstes Jahr erscheinen. Vielleicht kann man noch Late Pledgen.

Aktuell gibt es noch einen KS: Zombicide Night of the Living Dead

 

Mit jeder Edition wurden die Regel verbessert / geändert und mit Black Plague gab es auch eine Verbesserung im Spielmaterial. Das Playerboard ist kein Pappzettel mehr sondern aus Plastik. Damit verrutscht nichts aus versehen. Ich finde die Regeln im Modernen Setting auch super. Ich würde nach dem Setting gehen, dass am Besten gefällt oder einen aktuellen KS mitmachen, weil man so viel extra Zeug bekommt.

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Danke für das Video, ich werde es bei Gelegenheit angucken.

 

Danke für die Zusammenfassung und Erklärung der Versionen.

 

vor 2 Stunden schrieb AB2:

Ich würde nach dem Setting gehen, dass am Besten gefällt oder einen aktuellen KS mitmachen, weil man so viel extra Zeug bekommt.

 

Interessante Aussage. Danke. Ich hatte das so verstanden, dass Black Plague nicht nur bei der Ausstattung (Playerboards) sondern auch bei den Regeln eine echte Verbesserung war...

 

Kickstarter habe ich vor längerer Zeit aus den Augen verloren aber bei Night of the Living Dead kriege ich als Filmfreund natürlich leuchtende Augen (Ben gilt übrigens als erste Hauptrolle, die ohne inhaltliche Notwendigkeit durch einem farbigen Darsteller verkörpert wurde). Zwei Dinge irritieren mich aber: wenn ich das richtig sehe, kriege ich für 80USD +40USD shipping das Spiel mit 4 extra Helden (10 Figuren) in Englisch oder Französisch - keine optional buys. Naja. Bei Black Plaque und Zombicide habe ich keine Angaben zur Sprache gefunden aber das Spiel gibt es  inzwischen für 90Euro inkl. Versand in deutsch. Ist diese Entwicklung auch für die Romero-Variante zu erwarten?

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Ich mag Star Sage von Mantic. Die Regeln find eich super erklärt - selten so ein gutes Regelwerk gelesen: man findet irgendwie alles auf Anhieb.

Die Bemalung der Figuren finde ich so lala. Mir sind die Gusse zu schwammig, so richtig Freude kommt da nicht auf. Aber richtig schlecht sind sie auch nicht.

 

Maus und Mystik spiele ich mit meiner Frau sehr gerne. Ich persönlich finde ich es nicht zu kindisch, aber mit 15 wäre ich wohl auch lieber woanders gelandet.

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vor 4 Stunden schrieb wired:

Interessante Aussage. Danke. Ich hatte das so verstanden, dass Black Plague nicht nur bei der Ausstattung (Playerboards) sondern auch bei den Regeln eine echte Verbesserung war...

 

Kickstarter habe ich vor längerer Zeit aus den Augen verloren aber bei Night of the Living Dead kriege ich als Filmfreund natürlich leuchtende Augen (Ben gilt übrigens als erste Hauptrolle, die ohne inhaltliche Notwendigkeit durch einem farbigen Darsteller verkörpert wurde). Zwei Dinge irritieren mich aber: wenn ich das richtig sehe, kriege ich für 80USD +40USD shipping das Spiel mit 4 extra Helden (10 Figuren) in Englisch oder Französisch - keine optional buys. Naja. Bei Black Plaque und Zombicide habe ich keine Angaben zur Sprache gefunden aber das Spiel gibt es  inzwischen für 90Euro inkl. Versand in deutsch. Ist diese Entwicklung auch für die Romero-Variante zu erwarten?

 

Zu den Regeln schau dir vielleicht Rezensionen zu den Versionen an, die erklären meist die Regelunterschiede. Was am Modernen Setting vielen nicht gefallen hat, ist dass man beim Fernkampf immer erst einen Überlebenden trifft. Bei BP haben sie das geändert. Hier gibt es zusätzlich auch Rüstung. Ich finde es nicht so gravierend. Bei BP gibt es noch Necromancer, die auftauchen und man verliert, wenn sie das Spielfeld wieder verlassen. Dann gibt es ab Season 2 Zombie-Survivor, sodass keiner ausscheidet, wenn sein Charakter stirbt. (Die Regel haben wir nie benutzt.) Bei BP hat man idR verloren, sobald ein Charakter stirbt. Bei BP sind im Grundspiel alle Missionen auf 6 Survivor ausgelegt.

 

Night of the Living Dead scheint nur eine Vorbestelleraktion über Kickstarter zu sein. Gibt auch keine Strechgoals. Mir ist das zu teuer. In die Regeländerungen habe ich noch nicht reingeschaut.

 

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Ohne ins Detail gegangen zu sein: so etwas wie Star Sage von Mantic suche ich nicht, bzw. habe ich schon.

 

Ich habe mir letztens ein Let's Play Video von Die Legenden von Andor angeschaut (auch wenn mich der Look etwas zu sehr an DSA erinnert) und bin recht angetan, weil es noch weiter vom RPG entfernt scheint als ich bisher dachte. Ist offenbar ein Strategiespiel, das Zusammenarbeit und gemeinsame Planung zwingend erfordert (die Runde erinnerte mich an Shadowrun: man plant gefühlt stundenlang und dann wird doch alles anders).


Ich hätte dann auch etwas Zeit gekauft um zu überlegen, welches Zombicide ich mir hole...

 

Am 11.12.2019 um 16:00 schrieb AB2:

Bei BP sind im Grundspiel alle Missionen auf 6 Survivor ausgelegt.

 

Das heisst mit 2 Spielern übernimmt jeder 3 Charaktere?


Wie ist das eigentlich bei Andor? Sollte dann jeder 2 Charaktere spielen? Und wie ist das mit der Wiederspielbarkeit der einzelnen Legenden, ist die gegeben, wenn man sie einmal geschafft hat? Interessant finde ich auch, dass die Komplexität der Regeln mit Fortschritt der Legenden steigt. Aber werden die Regel dann so komplex, das neue Spieler besser mit einer der ersten 2 oder 3 Legenden anfangen sollten?

 

Chada und Thorn (für 2 Spieler) sieht für mich eher uninteressant aus.

bearbeitet von wired

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Das angesprochene Problem bei Zombicide besteht in der Tat darin, dass quasi kaum Szenarien für weniger als 6 Spieler existieren. Und wenn man dann jeder 2-3 Helden übernimmt verliert das total an Charme.

 

Ich würde Dir übrigens in der Hinsicht eher das klassische Zombicide empfehlen. Ich bin ab dem Grundspiel dabei, habe zuletzt Space Invaders via Kickstarter bekommen...und sofort wieder verkauft.

 

Bereits Black Plague war so lächerlich einfach im Vergleich zum Grundspiel....das wurde bei Space Invaders noch ausgebaut. Im Endeffekt stirbst Du gar nicht mehr, kannst die großen Monster leichter killen usw.

 

Wenn Ihr eine Herausforderung sucht: Nehmt das Grundspiel...das gibts mit ein paar Erweiterungen mittlerweile recht günstig in der Bucht.

 

 

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@Dunstkreis: Danke!

 

Darf ich noch einmal auf meine Fragen zu Die Legenden von Andor zurückkommen? Spielt da jeder einen Helden oder sollten möglichst immer vier Helden unterwegs sein - also bei zwei Spielern jeder zwei Charaktere spielen? Und wie ist das mit der Wiederspielbarkeit der einzelnen Legenden, ist die gegeben, wenn man sie einmal geschafft hat? Interessant finde ich auch, dass die Komplexität der Regeln mit Fortschritt der Legenden steigt. Aber werden die Regel dann so komplex, das neue Spieler besser mit einer der ersten zwei oder drei Legenden anfangen sollten?

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@Andor: Da kann man von 2-4 (im Grundspiel), bzw. bis zu 6 Spieler die Legenden spielen.

 

Es ist in der Tat etwas knackiger mit weniger Spielern, allerdings skaliert das Spiel dann die Schwierigkeitsstufe auch (d.h. Endgegner werden leichter, da sie weniger HP besitzen und man mehr "Leben" in der Burg hat). 

 

Die Wiederspielbarkeit ist so ein Thema: Ich sag mal 2x pro Legende direkt hintereinander ist ohnehin oft gegeben, da man oft sehr böse überrascht wird. Allerdings - und das ist das gute daran - gibt es mit den (relativ günstigen) Erweiterungen ohnehin mehr Legenden und v.a. online gratis eine riesige Legendendatenbank zum selber Ausdrucken. 

 

Zur Komplexität: Natürlich stört es, immer wieder die ersten beiden Legenden mit Neulingen spielen zu müssen, aber das halte ich für unabdingbar für die Mechaniken des Spiels. Dafür geht es auch recht schnell...von daher. :-)

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Ich persönlich liebe Robinson Crusoe. Wir spielen das in unserer Gruppe sehr gerne, denn wenn man etwas Übung hat, ist es schnell auf- und abgebaut.

Man muss jedoch eine gewisse Frustrationsgrenze mitbringen, denn manchmal ist das Spiel schon ziemlich unfair zu einem, aber für uns macht genau das immer den Reiz aus. Da viele Dinge zufällig passieren, kann man die Szenarien auch gerne häufiger spielen (anders als in meinen Augen bei Andor). Die Regeln sind auch super simpel und sind schnell erklärt.

Umso größer die Gruppe ist, umso schwieriger wird es meiner Erfahrung nach, weil man immer mehr den Blick für das Wesentliche verliert. Aber wie gesagt - unter den Brettspielen definitiv eines meiner Lieblingsspiele und sicher schon 100 Stunden drin versenkt. Zu zweit auch sehr gut spielbar!

 

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vor 20 Stunden schrieb wired:

@Dunstkreis: Danke!

 

Darf ich noch einmal auf meine Fragen zu Die Legenden von Andor zurückkommen? Spielt da jeder einen Helden oder sollten möglichst immer vier Helden unterwegs sein - also bei zwei Spielern jeder zwei Charaktere spielen? Und wie ist das mit der Wiederspielbarkeit der einzelnen Legenden, ist die gegeben, wenn man sie einmal geschafft hat? Interessant finde ich auch, dass die Komplexität der Regeln mit Fortschritt der Legenden steigt. Aber werden die Regel dann so komplex, das neue Spieler besser mit einer der ersten zwei oder drei Legenden anfangen sollten?

Jeder spielt einen Helden. Man kann natürlich auch 4 mitnehmen. Das ist Geschmackssache.

Ich finde die Wiederspielbarkeit ist nicht wirklich gegeben. Wenn man den Dreh raus hat, dann läuft das eigentlich bei einem Szenario immer wieder gleich ab (bis auf ein paar zufällige Einflüsse). Aber erst einmal muss man natürlich den Dreh raushaben, bis dahin kann man schon gerne mal öfter spielen! :tischbeiss: ;D

Über dies gab es aber mal eine Menge Szenarien der Community, die auch häufig sehr gut sind. Man findet also eigentlich immer wieder was...

 

Ich finde nicht, dass die Regeln sehr komplex werden. Es hilft aber ungemein einen erfahrenen Spieler dabei zu haben, wenn man gut durchkommen will. :) 

 

bearbeitet von Gad Elija

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Wegen Andor sei noch gesagt das die Erweiterung "der Sternenschild" auf Widerspielwert ausgelegt ist. Das sind zufällig generierte Szenarien. Aber wie gesagt mit dem Grundspiel und den Downloadbaren Missionen hat man eine ganze Weile zu tun.

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Zum Zombicide-Thema, in unserem Freundeskreis sind alle drei Zeitschienen vorhanden (Heute/Fantasy/SF), und man merkt schon, das bei Invaders (SF) die Regeln der vorher erschienen Versionen überarbeitet und verfeinert wurden.

Jemand sprach den Schwierigkeitsgrad an, der wäre bei Invader zu niedrig. Das können wir absolut nicht nachvollziehen, im Gegenteil, alleine schon die neue Regel, dass beim Tod nur eines Spielercharakters das Spiel sofort verloren ist, sorgt für Nervenkitzel, bei den anderen Versionen ist das nämlich nicht so, dort reicht es, wenn nur noch ein Überlebender die Mission erfüllt (wenn die Mission nichts anderes sagt...)

Evtl. wurden dort aus Gewohnheit Regeln falsch gespielt, was ja durchaus passieren kann, nicht böse gemeint.

Aber im Endeffekt ist mMn das Setting das entscheidende Argument. Wer mit Fantasy nicht viel anfangen kann, ist bei SF oder "Classic" besser aufgehoben, und umgekehrt. Das war für mich der Hauptgrund, mir das Invaders im SF-Settings zu holen.

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Wenn es nicht unbedingt kooperativ sein muss möchte ich mal Kero in die Runde werfen. Fantastisches Spielmaterial tolles Thema und mal eine etwas andere Mechanik mit dem Zeotdruck aus dem Sanduhrtank ;)

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