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So, der Joker ist angekommen. Leider viel schmaler und feiner als erwartet. Das wird eine Herausforderung...

Aber einen Rückzieher mache ich jetzt nicht mehr^^

 

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Am 20.2.2020 um 17:48 schrieb Carl:

So, der Joker ist angekommen. Leider viel schmaler und feiner als erwartet. Das wird eine Herausforderung...

Aber einen Rückzieher mache ich jetzt nicht mehr^^

 

Hat ja wohl ganz gut funktioniert ;D Bitte reiche noch den offizielle IHF-Post ein :) 

 

Hier ist mein WIP:

 

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bearbeitet von malkavienne
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Am 5.2.2020 um 16:01 schrieb Sir Leon:

Nein. Während der Französischen Revolution kam es zu Rebellionen. 

Beim amerikanischen Bürgerkrieg haben wir eine Rebellion, die sich gegen eine Revolution richtet. 

 

Egal. Hauptsache dagegen. :D 

 

Ich habe diesen Monat (in den vergangenen zwei Tagen) angefangen einen Rebellen/Revolutionär zu bemalen, dessen Handlungen vor langer Zeit Auswirkungen auf eine weit, weit entfernte Galaxie hatten...

 

WIP:

 

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bearbeitet von Zweiundvierzig
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vor 11 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Egal. Hauptsache dagegen. :D 

Wenn "dagegen sein" die Hauptsache ist, müsstest Du dann nicht auch dagegen sein, dagegegen zu sein und bist also dafür??

 

Der kleine Roboter - hnhnhn - ist schick!

Bin sehr gespannt, was Du noch rausholst, aktuell ist er als WIP noch etwas blass und eintönig.

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vor 14 Minuten schrieb Drachenklinge:

Wenn "dagegen sein" die Hauptsache ist, müsstest Du dann nicht auch dagegen sein, dagegegen zu sein und bist also dafür??

 

Nein, denn das ist Sophisterei. :D 

 

vor 14 Minuten schrieb Drachenklinge:

Der kleine Roboter - hnhnhn - ist schick!

Bin sehr gespannt, was Du noch rausholst, aktuell ist er als WIP noch etwas blass und eintönig.

 

R2D2 ist kein Roboter. Das habe ich vor kurzem an anderer Stelle hier im Forum schon eindeutig erklärt. Bei dem wird die Bemalung in vielen dünnen Schichten aufgetragen, da hier viele haarfeine Details sind, die auch noch gerade und größtenteils rechtwinklig sowie parallel sein müssen. Ich will ihn aber bis Dienstag Abend fertig haben.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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@Zweiundvierzig
Von welchem Hersteller bzw aus welchem Spiel ist R2? Finde ich klasse, den mal als Miniatur zu sehen. Kenne mich mit Star Wars Minis gar nicht gut aus und bin erst letztes Jahr durch SW Legion drauf gestoßen, dass es das überhaupt gibt.

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Gerade eben schrieb Ghur:

@Zweiundvierzig
Von welchem Hersteller bzw aus welchem Spiel ist R2? Finde ich klasse, den mal als Miniatur zu sehen. Kenne mich mit Star Wars Minis gar nicht gut aus und bin erst letztes Jahr durch SW Legion drauf gestoßen, dass es das überhaupt gibt.

 

Der stammt aus dem meiner Meinung nach besten Star Wars Miniaturenspiel, das es bisher gibt: Star Wars Imperial Assault - wie Legion aus dem Hause Fantasy Flight Games. Es ist ein Miniaturen-"Dungeon"crawler mit zahlreichen Kampagnen, und beinhaltet auch einen klasse Skirmish-Modus, der von vielen, die das Spiel kennen, als hidden gem betrachtet wird. Wenn Du dieses Jahr auf die DizzCon kommen willst, kann ich Dir bei Interesse das Spiel gerne vorstellen - ich hab immer meine Sammlung bemalter Minis für das Spiel und Missionen dabei.

 

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Vielen Dank für die Antwort und dein nettes Angebot. Darf ich dir morgen mal ne Nachricht schreiben, um hier den Thread nicht zu sehr mit meinen persönlichen Fragen zu stören?

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vor 1 Minute schrieb Ghur:

Vielen Dank für die Antwort und dein nettes Angebot. Darf ich dir morgen mal ne Nachricht schreiben, um hier den Thread nicht zu sehr mit meinen persönlichen Fragen zu stören?

 

Gerne.

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vor 35 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

R2D2 ist kein Roboter. Das habe ich vor kurzem an anderer Stelle hier im Forum schon eindeutig erklärt.

... hence the "hnhnhn" ;)

Ich habe bei Dir nur einen Knopf gedrückt, denn Du sagtest auch, dass die Fähigkeiten der Droiden vielen Menschen fehlen. ;D

 

Acted like Chopper would ... ;)

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Ich habe fertig

 

 

Der Joker

 

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Ein Hauch von Revolution - Ein Schuss Anarchie

 

27. Januar 1989, 21:12 Uhr, Gotham City North Point

Es ist verdammt arschkalt, aber wenigstens regnet es nicht, denkt sich der Joker, während er gefolgt von Bouffon und Whiteface die mäßig belebte 50th Street entlang geht. Hier reiht sich ein verfallenes Haus ans nächste, vereinzelte grelle Reklamen von Bars und billigen Puffs hellen das Bild ein wenig auf. Hier wohnt nur, wer sich nichts besseres leisten kann. Aber hier kann sich der Clownprinz des Verbrechens frei bewegen, denn die Gotham City Police lässt sich in diesem Viertel nur selten blicken. Niemand wundert sich über seinen Anblick, jeder kennt ihn hier. Gefürchtet ist er dennoch und gerade wechselt eine eingeschüchtert wirkende Frau vor ihm die Straßenseite und zieht dabei ihren etwas abgetragenen Mantel noch etwas enger um sich. Als sie die Straße überquert hat, wirkt sie sichtlich erleichtert, wie der Joker vergnügt feststellt. Er genießt die Wirkung, die er auf andere Menschen hat. Die Frau kommt an einem Bettler vorbei, der in eine schmutzige Decke gehüllt auf dem Boden vor einer Bar sitzt und ihr einen alten Plastikbecher entgegenstreckt. Sie ignoriert ihn jedoch und eilt weiter. Es gibt immer jemanden, dem es noch schlechter geht.

Gerade will sich der Joker von der Szene abwenden, da kommen drei lachende Männer in feinen Anzügen aus der Bar: Sie wirken deplatziert an diesem Ort. Als sie den Bettler entdecken, der hoffnungsvoll mit seinem Becher klappert, lachen sie noch lauter. Das Stück wird interessant, denkt sich der Joker, lehnt sich an die Hauswand neben ihm und schaut belustigt zu. Der kleinste der drei Männer, ein feister blonder Kerl in weißem Anzug, schnappt dem Bettler den Becher aus der Hand und wirft ihn auf die Straße. Einige wenige Münzen fallen heraus und klimpern über den rissigen Asphalt. Als der Bettler aufspringen und das Geld wieder einsammeln will, packt ihn ein anderer und stößt ihn zurück auf den Boden. Wieder lachen alle drei. Humor ist eben subjektiv, denkt sich der Joker und sein Lächeln wird noch breiter, während der kleine Blonde beginnt auf den Bettler einzutreten, seine Begleiter feuern ihn lautstark an. Nach ein paar Tritten hat er offenbar genug. Alle drei kehren dem Bettler den Rücken und steuern den nächsten Puff an.

„Auftritt Joker“, sagt der Joker, stößt sich von der Hauswand ab und schlendert gefolgt von seinen Handlangern fröhlich wippend auf den am Boden kauernden Bettler zu. Als der Mann ihn sieht, zuckt er ängstlich zusammen und hebt leise wimmernd schützend die Arme vor sein blutiges Gesicht.

Der Joker hockt sich dicht vor den armseligen Kerl und schaut ihn nachdenklich an.

„Weißt du, wenn du heute hier auf dem Bürgerstein krepieren würdest, würde es keinen interessieren. In den Augen dieser Gesellschaft bist du nichts wert. Und daran wird sich nichts ändern, wenn du nichts dagegen tust. Die dort“, und damit nickt er in Richtung des Puffs, in dem die Männer verschwunden sind. „Die gehören zu denen, die entscheiden, was in diesem System richtig und was falsch ist.“

Mit diesen Worten dreht sich der Joker zu Bouffon und sagt: „Gib mir deine Knarre.“

„Aber Boss“, protestiert der Handlanger und wird sofort unterbrochen.

„Mach schon, du Idiot! Sorgen wir für ein bisschen Anarchie.“

Kaum hat der Joker die Pistole in der Hand, legt er sie vor den Bettler, der sie irritiert anstarrt.

„Du kannst deinem wertlosen Leben jetzt ein Ende setzen. Du stirbst, das System gewinnt“, damit dreht er sich um und geht fröhlich pfeifend ein paar Schritte. Dann hält er kurz inne und ruft über die Schulter: „Oder du gibst deinem Leben einen Sinn und sprengst dieses verdammte System“

 

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28. Januar 1989, 17:42 Uhr, Gotham City North Point

„Dass es im Winter immer so verdammt kalt sein muss“, beschwert sich der Joker, während er gefolgt von Bouffon und Whiteface die 50th Street entlang geht. Da sieht er in einiger Entfernung den Bettler vom Vortag, der in seine schmuddelige Decke gehüllt an einer brennenden Mülltonne sitzt und sich die Hände wärmt. Der Clownprinz des Verbrechens macht einen Schmollmund. Und geht auf den Bettler zu.

„Nie machen die Leute, was man ihnen sagt“, beklagt er sich und rudert theatralisch mit den Armen.

Beim Näherkommen ist zu sehen, dass der Bettler unter der Decke einen auffällig weißen Anzug trägt. Als der Mann den Joker erblickt, verrutscht die Decke ein wenig und auf dem Sakko zeigt sich deutlich ein roter Fleck. Da bricht der Joker in ein irres Kichern aus, geht schwungvollen Schrittes auf den Mann zu und bleibt schließlich vor dem Bettler stehen. Er greift hinter seinen Rücken und holt eine Clownsmaske hervor, die er dem Mann vor die Füße wirft.

„Alles, was dich nicht tötet, macht dich lustiger, mein Freund.“

Dann dreht er sich um und schlendert davon. Die irritierten Gesichter von Bouffon und Whiteface beachtet er nicht. Dann sagt der Joker zu sich selbst: „Nimm einen kleinen Schuss Anarchie.“ Beim letzten Wort schwingt er sich um eine Straßenlaterne. „Bring die althergebrachte Welt aus dem GLEICHGEWICHT“ Er tritt gegen eine Mülltonne. Seine Stimme wird immer lauter. „Und was entsteht?“ brüllt er nun fast.

„CHAOS!“

 

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bearbeitet von Carl
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Der Joker ist toll geworden. :ok:

 

Es gibt von ihm ja inzwischen eine Menge Interpretationen, die sich auch darin unterscheiden, wie er tickt und mit der Welt interagiert. Deine Geschichte orientiert sich offenbar mehr an dem Typus, der auch für die Variante von Heath Ledger Pate stand: Der Joker, der glaubt, dass in jedem eine gebrochene Person wie er selber steckt und der oberflächlich Chaos benutzt, aber in Wahrheit immer einen Plan hat, um die gebrochene Person aus anderen herauszukitzeln (so wie er es im Nolan-Film mit Dent gemacht hat).

 

Ich muss sagen, dass ich bislang tatsächlich die Variante am interessantesten fand, die zuletzt von Joaquin Phoenix dargestellt wurde: Ein Joker, der wie jeder Mensch Anerkennung sucht, aber aufgrund seiner Fehler und Makel nie findet. Die einzige Anerkennung findet er im geteilten Zorn über die Zustände, gegen die er ungewollt zum Vorbild wird, und er erfindet sich neu um dem Bild zu entsprechen, dass seine Anhänger nun von ihm haben. Dieser Joker hat keinen Plan und ist wirklich die Verkörperung von Chaos - vor allem auch, weil er sich selber von den Ereignissen, die er ungewollt angestoßen hat, verändern und antreiben lässt.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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Eigentlich wollte ich dieses Mal nicht mitmachen, aber meine Anfang Februar begonnen Guardsmen werden wohl diese Woche fertig, daher steige ich dann doch noch ein.

 

Guckst du aktuellen Stand hier:

 

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jykm-3jl-ebb1.jpg

 

 

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vor einer Stunde schrieb Zweiundvierzig:

Es gibt von ihm ja inzwischen eine Menge Interpretationen, die sich auch darin unterscheiden, wie er tickt und mit der Welt interagiert. Deine Geschichte orientiert sich offenbar mehr an dem Typus, der auch für die Variante von Heath Ledger Pate stand: Der Joker, der glaubt, dass in jedem eine gebrochene Person wie er selber steckt und der oberflächlich Chaos benutzt, aber in Wahrheit immer einen Plan hat, um die gebrochene Person aus anderen herauszukitzeln (so wie er es im Nolan-Film mit Dent gemacht hat).

 

Ich glaube das hast du ganz gut getroffen, wobei ich auch berücksichtigen wollte, in welche Richtung sich der Phillips Joker (also Joaquin Phoenix) entwickeln könnte. Er kommt ja aus der Rolle des sozial Benachteiligten, für den das System nichts übrig hat. Dort zählt nur Geld, Erfolg oder Bekanntheit. In meinem Sammelthread hab ich dazu geschrieben:

 

Das Thema der Malchallenge lautet "Revolution" und mir war es wichtig, den Wunsch des Jokers nach einer Änderung des Systems an einem kleinen Beispiel hervorzuheben. Je nach Film/Serie/Comic ist auch der Joker ein wenig anders. Mal scheint es ihm ausschließlich um Zerstörung und Spaß zu gehen, mal ist er die überzeichnete Karrikatur einer selbstzerstörerischen Gesellschaft, mal gehört er zu den Unterdrückern, mal zu den Unterdrückten. Der Jokerfilm von Ende letzten Jahres hat einen sehr gesellschaftskritischen Weg gewählt, der mir gut gefiel. Und damit bin ich nicht allein, denn weltweit sind bei Demonstrationen inzwischen immer wieder Jokermasken zu sehen (ob in Hongkong, Libanon oder USA).

Den verrückten Charakter des Jokers wollte ich aber auch mit einbeziehen und so entstand ein buntes Kuddelmuddel, gewürzt mit ein paar teils abgewandelten Jokerzitaten aus Film und Fernsehen.

 

vor einer Stunde schrieb Zweiundvierzig:

Ich muss sagen, dass ich bislang tatsächlich die Variante am interessantesten fand, die zuletzt von Joaquin Phoenix dargestellt wurde: Ein Joker, der wie jeder Mensch Anerkennung sucht, aber aufgrund seiner Fehler und Makel nie findet. Die einzige Anerkennung findet er im geteilten Zorn über die Zustände, gegen die er ungewollt zum Vorbild wird, und er erfindet sich neu um dem Bild zu entsprechen, dass seine Anhänger nun von ihm haben. Dieser Joker hat keinen Plan und ist wirklich die Verkörperung von Chaos - vor allem auch, weil er sich selber von den Ereignissen, die er ungewollt angestoßen hat, verändern und antreiben lässt.

 

Dementsprechend teile ich deine Meinung über den neuen Jokerfilm voll und ganz ;) 

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Ich werfe mal ein, dass der Joker auf Kartenspielen Richtung Harlequinn oder Eulenspiegel geht und der von Heath im Ansatz auch wie ein Clown wirkt / wirken soll.

Alles wurde zumindest zweitweise, wenn nicht ursächlich auch dazu genutzt, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Mal mehr mal weniger deutlich, mal mehr mal weniger lustig, mal mehr mal weniger geschmackvoll.

Damit passen die Joker ja ins Bild jeder dieser Ausprägung.

 

Aber wie Änni Hau sagt, @Carls Joker spielt ganz weit vorne mit, das ist jetzt schon klar.

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Immer noch WIP, aber viele kleine teeny-weeny Microdetails fertig gemacht...

 

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Stellt sich noch die Frage, wie verschmutzt ich R2 am Ende darstellen will - den gab's ja in der Originaltrilogie alleine schon von blankpoliert bis vollkommen verschlammt und verrußt...

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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vor 1 Stunde schrieb Zweiundvierzig:

Stellt sich noch die Frage, wie verschmutzt ich R2 am Ende darstellen will

 

Und wie du den Bogen zum Challenge-Motto schlagen willst - und ich meine wie nicht im Sinne von "wie um alles in der Welt will er eine Mini, die er wahrscheinlich sowieso bemalen wollte, irgendwie in diesem Motto unterbringen", sondern im Sinne von "da gäbe es wohl verschiedene Möglichkeiten der Interpretation des Mottos, von technischer Revolution bis hin zum Aufstand der Maschinen"...

 

Bisher sehr schöner Paintjob, ich mag die Schattierungen an den... Füßen? Fahrwerk? Rollschuhen? und dem Kopf, das sieht nach vielen kleinen Punkten aus. Sowas hab ich auch schon bei Kleidung (und der Haut meiner Chaosogern, wenn ich so drüber nachdenke) gemacht, daher habe ich ein Gefühl dafür, was da an Aufwand drinstecken muss (jedenfalls mehr, als da einfach einen Farbverlauf hinzublenden).

bearbeitet von Herr Sobek
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vor 11 Stunden schrieb SisterMaryNapalm:

Eigentlich wollte ich dieses Mal nicht mitmachen, aber meine Anfang Februar begonnen Guardsmen werden wohl diese Woche fertig, daher steige ich dann doch noch ein.

 

Guckst du aktuellen Stand hier:

 

jykm-3jm-06bb.jpg

 

 

 

 

Das ist optisch der Todeskorps von Krieg.

Da bin ich mal gespannt, wie die für ne Revolution stehen sollen 🤨

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vor 37 Minuten schrieb Kenner:

 

Das ist optisch der Todeskorps von Krieg.

Da bin ich mal gespannt, wie die für ne Revolution stehen sollen 🤨

 

Abgesehen davon, dass der Begriff der Revolution weit gefächert ist, empfiehlt sich hier durchaus der Blick in die Geschichte von Krieg.

 

Ich bitte daher um etwas Vertrauen.  Bisher habe ich in meiner kindlich-albernen Art immer noch eine Brücke zum Thema schlagen können.

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Man kann beim Thema Revolution auch diejenigen nehmen, die sie zerschlagen. ;)

Wobei ich nicht weiß, ob das hier zutrifft ... aber wer weiß ... vielleicht tragen die sich mit dem Gedanken beim nächsten Küchenappell dem Koch mal so richtig die Meinung zum Essen zu geigen. Im gegensatz zu allen anderen aus ihrer Kompanie, die sich mit den Gegebenheiten einfach abfinden. ;D

 

 

@Zweiundvierzig

Bei solchen Bildern mit Kleinigkeiten mache ich immer gerne beide auf und zappe hin und her, was mir so auffällt. ^^

ZT sind die Linien und Abgrenzungen klarer. Am bei der ... Stoßdämpfer? Raketenzusatz? hat blaue Farbe bekommen und noch so Krimskrams. Der wird wieder schick.

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vor 11 Stunden schrieb Herr Sobek:

und dem Kopf, das sieht nach vielen kleinen Punkten aus.

 

Das ist die tendenziell zenithal auf die schwarze Grundierung aufgenebelte weiße Farbe, die im Grundierschritt die Mini bereits vorschattiert/vorhighlightet. Auf die trage ich dann die Farbe erstmal flächig in ein paar dünnen Schichten auf (Glaze Medium von Vallejo ist Dein Freund!), und durch die Transparenz bleibt dann ein Hell-Dunkel-Verlauf bestehen, durch den ein wenig die winzig kleinen weißen Farbpunkte der Nebelung hindurchschimmern, was diese subtile, sehr feine Punktierung ergibt. Ist also viel weniger aufwändig, als es erscheint. :ok:

 

Ich mache das schon eine ganze weile so - gerade bei größeren Elementen mit runden Wölbungen. Danke an Vince Venturella an dieser Stelle für diesen Hobby Cheating-Tipp! :D 

 

PS: An den Füßen ist noch gar nichts gemacht außer der schwarzen Grundierung, der weißen Nebelung, einer Lasur mit Hellgrau und einem sachten Drybrushing mit Weiß. Die Detailarbeit kommt noch. ;) 

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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Sehr schön was sich hier so tut. Inzwischen habe auch ich fertig:

 

Aufstand der Toten

 

Darum ist es wichtig uns zu erheben und dem König durch Arbeitsverweigerung und das erklingen unser protestierenden Stimmen, klar zu machen, dass er unsere Freiheit nicht weiter einschränken darf, die Steuern zu erdrückend sind und Reformen angebracht wären, welche seine Macht aufteilen und dem vom Volk gewählten Stadtrat mehr Befugnisse einräumen.

Wilhem von Burghardt blickte stolz auf die letzten Zeilen die seine Feder geschrieben hatte und nickte zufrieden vor sich hin. Schon morgen früh würden dutzende von Schreibern in der Stadt seine Botschaft vervielfältigen und genau wie seine vorangegangenen Klageschriften in der ganzen Stadt verteilen. Täglich erhielt er lobende Worte und Zusagen von Gleichgesinnten die ihn unterstützten. Bald würde der König in seinem hohen Schloss, welcher nur faul auf seinem Thron herum sass während sein Volk litt, den Willen der Leute nicht länger ignorieren können.

Es konnte nicht sein, dass im ganzen Land irgendwelche Gnome, Riesen, Söldner und andere Halunken, mordend durch die Gegend zogen um diese Mondsteine einzusammeln. Nur um die Macht und den Reichtum der Zaubergilde und des Königs zu mehren.

Die Mondsteine gehörten der Allgemeinheit und dem Volk. Niemand hatte das Recht sie einfach zu nehmen wie es ihm gefiel wenn es nicht dem Wohle aller diente.

Es klopfte an der Haustüre. Das musste Cederic sein, der das neue Schreiben abholte. Es war gerade rechtzeitig fertig geworden. Als Wilhelm die Tür öffnete begegnete ihm aber nicht das zahnlückenhafte Lächeln des jungen Cederic, sondern ein pompöser federbestückter Hut von enormen ausmassen. Darunter war ein Kopf mit einem schmalen Gesicht, einem feinen Schnauzbart und gefährlichem kalten Lächeln.

H...H...Herr Baron?“, stammelte Wilhelm.

Als sich der gewaltige Hut etwas zur Seite neigte konnte Wilhelm erkennen, dass Cederic tatsächlich auch gekommen war. Oder wohl eher geschleppt worden war. Er lag gefesselt und geknebelt über der Schulter eines breit grinsenden, rothaarigen Söldners der hinter dem Baron Stand.

Wilhelm, Wilhelm, Wilhelm“, adressierte ihn der Baron mit dem riesigen Hut kopfschüttelnd. „Der König ist gar nicht glücklich über deine schandhaften Lügenschriften. Er hat mich geschickt der Sache ein Ende zu setzen.“

Wilhelm straffte sich. Tief in sich hatte er gewusst, dass dieser Tag kommen würde. Nur hatte er geglaubt noch etwas Zeit zu haben und niemanden mit sich hineinzuziehen. Seine Hoffnung war, dass er genug in Bewegung gebracht hatte, dass die Stimmung gegen den König nun auch ohne ihn weiter an Macht gewinnen würde.

Ich stehe zu meinen Taten“, sagte er mit erhobenem Haupt „Und bin bereit dafür vor den Richter zu gehen, auch wenn ihr einen Unschuldigen ins Gefängnis werfen wollt.“

Der Baron seufzte.

Deine Bühne wird eine andere sein, Wilhelm und das Ende etwas permanenter.“

 

Später fand sich Wilhem von Burghardt gefesselt auf einem abgelegenen, morschen Holzsteg des Hafens wieder. Es war tiefste Nacht und unter ihm gluckste dunkles Wasser.

Das ist Gesetzeswidrig“, erklärte Wilhelm empört.

Erkläre das den Fischen die bald an dir nagen, Wilhelm“, entgegnete der Baron. Er gab ein Zeichen und sein Begleiter warf den armen Cederic in hohem Bogen ins Wasser.

Ich schwöre bei allen Göttern, der Menschen, der Kobolde und der Feen, dass diese Sache nicht unvergolten bleiben wird. Gerechtigkeit wird triumphieren.“

Wie sie es immer tut“, lächelte der Baron ironisch. „Lass ihn Wasser schmecken, Fritz.“

Der grosse Söldner packte Wilhelm und beförderte ihn ins Nass.

 

Wilhelm folgte dem Licht. Zäh Schlurfend durchbrach er die Wasseroberfläche und stampfte durch den Schlamm ans Land. Wo war er hier? Nicht mehr in der Stadt. Seine Haut war kalt, seine Gedanken träge, sein Herzschlag...still? Was war mit ihm geschehen? Er blickte auf das spiegelnde

Wasser und sah das Gesicht eines Toten. Zu dumm, dass es sein eigenes war.

Unbändiger Zorn stieg in ihm auf. Er wollte Rache für das was ihm angetan worden war. Selbst der Tod konnte ihn nicht aufhalten. Das Fleisch würde er seinen Feinden von den Knochen nagen... Woher kam das? Er war doch Vegetarier. Doch jetzt dürstete es ihn nach Blut. Wie dem auch sei. Er würde Verbündete brauchen wenn er ein Königreich zu Fall bringen wollte. Bestimmt war er nicht der einzige Tote der noch eine Rechnung offen hatte...

 

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vor 3 Minuten schrieb Boro:

Sehr schön was sich hier so tut. Inzwischen habe auch ich ferti

 

 

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Ah, das also ist dieser "Ah, mein Bein!"-Vibe, von dem alle sprechen ;-D

 

Klasse Paintjob! Gefällt mir sehr gut!

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