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vor 1 Stunde schrieb Garbosch:

Mir ist nur neulich das Ghostbusters Brettspiel beim aufräumen in die Hände gefallen und dann dachte ich, malst die Jungs einfach mal an.

 

Auch gespielt? Wie ist das Spiel?

 

Gerade alles grundiert. Schauen ob ich heute Abend direkt mit dem Malen beginnen kann.

 

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@Mr. V

 

Sehr cool.

 

 

Bei mir geht´s auch weiter:

Teil 2 der Erfahrungen im großen Maßstab.

 

Mal sehen, ob ich anhand der Bilder die Arbeitsschritte noch auf die Reihe bekomme.

 

Nach der Haut folgte die türkise Kleidung.

 

Von der einen Seite...

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… und der anderen Seite.

 

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Komischer Weise gefällt mir das Gesicht direkt von vorne gar nicht. Dafür finde ich es von schräg und von der Seite gut gelungen.

Da ein Albae für mich mit dunklen Farben verbunden ist, habe das mittlere Kleidungsteil schwarz/grau bemalt.

 

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Da ich sowieso bei schwarz zu Werke war, fing ich mit dem Umhang an.

 

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Bei so großen Flächen habe ich so meine Schwierigkeiten mit harten Schatten. Aber das ganze ist eh in erster Linie ein Versuch.

 

Eins meiner Lieblings-WIP Bilder...

 

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Bei den nächsten Bildern ist erster Linie der schwarze Umhang mit Nuln Oil getuscht und das Lila begonnen...

 

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Der Bogen die Lederkleidung wurden auch schon bearbeitet.

 

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Aktuell stecke ich der Problematik der Metallteile...

 

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Gold wäre mir zu warm gewesen. Daher alles nur silbern. Der Dolchgriff könnte Messing oder golden werden.

 

Jetzt gibt es von der Figur erstmal eine Pause.

Geplante nächste Schritte sind:

- Silber/Metall verbessern.

- Edelsteine bemalen

- Lila aufwerten

- Passende Base suchen/basteln

- auf Tipps von Euch reagieren

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@Rat der Raben

 

Sieht schon richtig stark aus. Mir gefallen besonders die Augen, die türkise Kleidung und die Metallteile  kommen auch schon gut. Bin auf die fertige Bemalung gespannt. Basiert deine Albae auf den Büchern von Markus Heitz?

 

 

 

Ich habe gestern etwas an Slimer gemalt. Beim Grün muss ich wohl eine weitere Schicht auftragen, damit es weniger fleckig ist. Die Zähne müssen auch noch bemalt werden und bei den Augen muss ich auch nochmal ran. Eigentlich die ganze Mini nochmal überarbeiten.

 

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@Mr. V

Ja, die Albae von Markus Heitz sind hier die Inspiration. Nur ganz schwarz wollte ich die Augen nicht haben.

Zur Zeit höre ich beim Malen die fünf Bände der Zwerge als Komplettlesung.

 

Ursprünglich wollte ich ein wenig Abstand zur Figur gewinnen. Aber sie wollte mich nicht loslassen. Also habe ich weitergepinselt.

 

Bei den Augen habe ich mal das von uns aus gesehene rechte Auge überarbeitet. Die lila Borte habe ich aufgehellt.

 

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Messing kann man auch schon erkennen. Und die Edelsteine wurden auch belmalt.

 

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Die Edelsteine folgten dem klassischen GW-Rezept. Ich finde das funktioniert irgendwie immer.

Ein paar kleinere Ausbesserungen  an ein paar Stellen gibt es an mehreren Ecken.

 

Der neue Blick ist jetzt von vorne besser geworden.

 

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Die Wutrunen habe ich auch noch ein wenig bearbeitet.

 

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Ich nähere mich der Zielgeraden.

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Besser spät als nie.

ich habe endlich auch mal begonnen. 


Frühes WIP:

 

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Am 18.5.2020 um 18:12 schrieb Mr. V:

Auch gespielt? Wie ist das Spiel?

 

Ehm ... es sieht gut aus im Regal ... :D Nein, bis jetzt leider noch nicht gespielt. Mir sind die Opfer weggebrochen ... :)

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vor 23 Stunden schrieb Mr. V:

@Rat der Raben

 

 

[...]

 

Ich habe gestern etwas an Slimer gemalt. Beim Grün muss ich wohl eine weitere Schicht auftragen, damit es weniger fleckig ist. Die Zähne müssen auch noch bemalt werden und bei den Augen muss ich auch nochmal ran. Eigentlich die ganze Mini nochmal überarbeiten.

 

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Stimmt, das Grün ist nicht sehr smooth. Ist das ein Contrast Grün? Oder hat ein grüner Shade zu dem Ergebnis geführt?

 

Ich denke, das wirst du ggf. nochmal komplett machen können. (Ich vergleiche das mit den Minis, die du uns sonst so zeigst. Das geht offensichtlich besser :) )

 

Die Augen bräuchten definitiv noch eine schwarze Umrandung.

 

Aber mit Slimer hast du eine tip top Miniaturenauswahl getroffen! 

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Arkhan macht Fortschritte. 

Bin froh, wenn er bemalt ist 😁

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bearbeitet von AB2
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Am 22.5.2020 um 19:26 schrieb AB2:

Arkhan macht Fortschritte. 

Bin froh, wenn er bemalt ist 😁

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Schöner Fortschritt. Ich bemale äußerst ungern große Modelle. Das dauert mit einfach zu lange ^^

 

 

Ich habe jetzt das Grundmodell fertig, dass ich nächste Woche hoffentlich grundieren kann

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vor 31 Minuten schrieb Denyo:

 

Schöner Fortschritt. Ich bemale äußerst ungern große Modelle. Das dauert mit einfach zu lange ^^

 

 

Ich habe jetzt das Grundmodell fertig, dass ich nächste Woche hoffentlich grundieren kann

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Ich bemalte auch nicht so gerne große Modelle. Ich trau mich nicht anzufangen, weil sie episch und perfekt werden müssen. Die Malchallenge motiviert mich Figuren zu Bemalen, die ich sonst liegen lassen würde. 

 

Deine Modellierkunste sind krass. :ok:

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Jetzt noch ein paar Details und eine Geschichte und dann bin ich auch fertig für den Monat... 

Und die Airbrush muss ich auch noch auspacken um das ganze helle Gras zu ensättigen und abzudunkeln... 

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vor 19 Stunden schrieb AB2:

 

Ich bemalte auch nicht so gerne große Modelle. Ich trau mich nicht anzufangen, weil sie episch und perfekt werden müssen. Die Malchallenge motiviert mich Figuren zu Bemalen, die ich sonst liegen lassen würde. 

 

So soll es ja sein :)

 

Zitat

Deine Modellierkunste sind krass. :ok:

 

Eigentlich nicht, sorry. Ich habe nur dünnen GS über das Drahtgestell gelegt und dann mit den Fingern und Modellierwerkzeug franzig nach hinten gezogen.

 

Aber GS und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Aber als kleine Spielerei zwischendurch ist alles schick.

bearbeitet von Denyo
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Ich bin fertig!!!

 

Arkhan the Black

 

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Arkhan the Black ist der älteste und treute Mortach von Nagash. Er diente ihm schon zur Zeit, als beide noch Sterbliche waren. Fun Fact den Beinamen „the Black“ hat er als Sterblicher bereits inne, da er ein Kraut kaute, dass ihm schwarze Zähne bescherte. Er ist ein mächtiger Necromant und Zauberer. Er reitet auf seinem Reittier Razarak in die Schlacht, erweckt die Toten und kommandiert die Geister zu seines Meisters Willen.

 

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Wie versprochen, kommen hier die letzten Bilder der Albae.

Augen und Edelsteine habe ich lackiert. Auf dem türkisen Stoff habe ich ein paar feine Striche für eine stofflichere Struktur ergänzt. Im Gesicht und an den Knöcheln gibt es ein paar Highlights.

 

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Jetzt fehlt nur noch ein Sockel und eine Geschichte...

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Das sieht alles super aus.

Ich bin leider noch gar nicht soweit wie ich gerne wäre. In den nächsten Tagen muss ich mich sputen. Es ist noch viel zu tun.

 

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Denyo - Die Banshee

Im ehemaligen Königreich Lorenthia und somit nun in den unheimlichen Landen des Shadow Deep, liegen die Ruinen des Kerxis-Tempels. Dieser heilige Ort war über Jahrhunderte Wallfahrtsort, um die Göttin um ein langes und gesundes Leben zu bitten.

Das Shadow Deep kehrt jedoch das Innerste nach außen, das Gute ins Schlechte und Licht in ewige Dämmerung. Und so ist der ehemalige Tempelkomplex im wahrsten Sinne des Wortes nur noch ein Schatten seiner selbst.

 

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Wie der Tempel, so war auch dessen Hohepriesterin Myrmen nicht verschont worden. Aus der einst gütigen und weisen Frau wurde eine schreckliche Banshee. Wenn sich die ohnehin düsteren Tage im Shadow Deep dem Ende neigen, erscheint sie an der Altarstelle, lockt die wenigen verbliebenen Lebenden mit Trost spendendem Gesang zum Tempel und zerreißt ihre Leiber.

 

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Ranger Arne Thorvaldsson hat geschworen diesen Geist zu bannen und der armen Myrmen endlich ihren Frieden zu bringen. Und so schleicht er sich zur Geisterstunde zum Tempel und lockt die Banshee aus ihrem Versteck ...

 

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bearbeitet von Denyo
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Ich habe fertig:

 

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Königreich des Todes

Mit vorsichtigen fast lautlosen Schritten bewegte sich Jovar über die steinernen Gesichter welche die gesamte Ebene bedeckten. Die Dunkelheit um ihn und seine Gefährten herum wurde immer bedrückender und nagte an Jovars Verstand. Dabei sollte er sich mittlerweile an sie gewöhnt haben, war sie ihm doch vertraut und Heim geworden.

Nicht einmal der Triumph in der Jagd konnte die Schwermut dieses Ortes tilgen.

Dabei hatten sie reiche Beute gemacht. Ein Prachtexemplar von einem weissen Löwen hatten sie gemeinsam erlegt. Und das ohne einen ihrer Jäger an die gerissene Bestie oder an die verborgenen Gefahren in diesem verwunschenen Ort zu verlieren. Ein glücklicher Tag. Nur fühlte es sich nicht so an.

Jovar schwenkte seine Laterne um die Gesichter seiner Begleiter zu beleuchten. Der bärtige Herun hatte dem Löwen mit blossen Händen den Schwanz abgerissen. Er war ein mutiger Kämpfer wenn auch etwas dumm. Erine, die dicht auf Herun folgte, hatte wieder einmal ihr Geschick mit dem Bogen bewiesen. Keiner ihrer Pfeile hatte das Ziel verfehlt. Und dann war da noch Arella die rechts neben Jovar geschickt über die Steingesichter huschte. Sie lächelte ihn an als sie seinen Blick bemerkte und nuschelte irgend etwas unverständliches vor sich hin.

Jovar seufzte innerlich. Sie war seine Gefährtin gewesen. Bis ihr Verstand von diesem Ort so verwirrt worden war, dass sie ihre Sprache verlor und sich nicht mehr an ihn oder ihr Leben in der Laternensiedlung erinnern konnte. Immerhin hatte sie den Umgang mit dem Speer nicht vergessen.

Bei diesen Gedanken begann ein plötzlicher Anflug von Einsamkeit ihn zu übermannen. Obwohl er doch von seinen Mitstreitern umgeben war. Er festigte den Griff um sein Schwert und leuchtete in die Richtung wo ihr Lager war.

Das Licht der Laterne und der kalte Stahl in seiner Hand waren der einzige Halt in diesem Reich der Finsternis und des Todes.

Ebenso seine Gefährten die zu seiner Familie geworden waren. Auch wenn dieser Ort sie alle langsam in den Wahnsinn trieb.

Behutsam setzten sie ihre Reise fort. Obwohl sie als Jäger in diesen Landen unterwegs waren würden sie im Königreich des Todes immer auch Beute bleiben.

Jovar fühlte sich beobachtet. Doch keine Bestie stürzte sich auf ihn und die Seinen als sie ihren Weg durch die Dunkelheit fortsetzten.

Ein Licht tauchte in der Ferne auf. Es musste das Lager sein. Schnell wurde es grösser als ihre Schritte sich beschleunigten um möglichst bald wieder mit den anderen Überlebenden vereint zu sein. Etwas stimmte nicht. Das ging viel zu schnell. Es schien als bewege sich die Siedlung auf sie zu.

Jovar hielt inne und gab den anderen ein Zeichen. Alle blieben auf sein Kommando stehen ausser Herun der tumb weiter wandelte. Der warme, Willkommen heissende Laternenschein vor ihnen wechselte abrupt in ein kaltes bedrohliches blaues Licht. Eine grosse Gestalt in weitem wehenden Umhang schwebte ihnen entgegen und umfing den unvorsichtigen Herun.

Die gequälten Schmerzensschreie seines Jagdbruders erschütterten Jovar bis ins Mark. Er fletschte die Zähne und zerfetzte mit seinem Schwert ein Stück des wehenden Mantels. Die beiden Frauen taten es ihm gleich und begegneten dem unheimlichen Ungetüm mit blankem Stahl. Das war der Vorteil davon verrückt zu sein und keine Angst zu kennen. Es gab kein zögern und man liess sich nicht so schnell unterkriegen.

Heruns blutüberströmter Körper sackte zu Boden. Er lebte noch wäre in diesem Kampf aber keine grosse Hilfe mehr.

Trotzdem stellten sich die anderen Überlebenden entschlossen dem kalten Schein der Laternen als die gespenstische Erscheinung sie erneut angriff um ihnen das Leben aus dem Leib zu stehlen.

 

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Ahnen Haiku

 

 

"Blühendes Gras auf dem alten Schlachtfeld
den Träumen entsprossen
der toten Krieger."

 

Matsuo Munefusa

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Abendtau an Rüstung

feuchtes Gras

Sonnenuntergang

 

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Alte Knochen 

Wurzeln der Erde

Zerfallende Rüstung

 

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Zerbrochene Knochen 

Morgen Nebel 

Sonnenaufgang

 

 

 

Spoiler

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bearbeitet von Alaska 13
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Geschafft. Hier kommen Bilder und Geschichte (Hommage an Markus Heitz - Die Zwerge)

 

 

"Dein Tod heißt Aviendelle"

 

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Im Ausläufer des Gebirges auf einer kleinen Lichtung brannte das Feuer . Der würzige Käse erlangte die richtige Temperatur und verströmte sein volles Aroma.

Grimgar von Clan der Stollentreiber strich sich über seine vollen langen Bart. Der alte Zwerg musterte die Gruppe der ungestümen jungen Zwerge um das Lagerfeuer.

Zu acht waren sie als Patrouille unterwegs als sie den Trupp der Orks entdeckt hatten und sie waren immer noch acht, nachdem sie die Schweineschnauzen besiegt hatten.

Die jungen Zwerge Himlur und Rimbar hatten leichte Kratzer abbekommen und fast jeder Schild und irgendeine Rüstungsstelle war nicht mehr frei von einer Scharte oder eingebeult.

Viele Bolzen waren von Traugir und Nima treffsicher abgeschossen worden. Imenlar Eisenblatt aus dem Clan der Axtbringer, der einzige Veteran neben Grimgar, hatte in gut eingespieltem Schildwall trotz der Überzahl der Orks viele Sehnen zertrennt und die fallenden Orks dann erledigt. In einem Moment, an dem die Menschen langsam außer Atem gekommen wären, hat er begonnen eine zwergische Schlachtweise anzustimmen. Mit Äxten schlagend, mit Hämmern zertrümmernd und mit Klingen stechend, stimmten die anderen Zwerge in den Gesang ein.

 

Jetzt am Lagerfeuer war es Zeit, die glorreichen Momente des Tages aufzuzählen und die Mahlzeit zu genießen. Das würzige Bier befeuchte Mägen und Bärte.

Zu einem solchen Anlass war es die Pflicht Grimgars mit alten Geschichten, die jungen Zwerge an gefährliche Zeiten zu erinnern. Leichtsinn stand nur den hochgewachsenen Menschen und Elben zu. Die Zwerge blieben selbst im Moment des Erfolgs bodenständig. So war ihre Natur und so war ihr Wesen. So hat ihr Gott Vraccas sie geschaffen.

Deswegen erinnerte er den Zwergentrupp an alte Gefahren und Feinde. Zu den gefährlichsten Gegnern zählten immer noch die dunklen Brüder der Elben - die Albae.

Wenn sie auf das Töten aus sind, zeichnen sich dunkle Linie in ihrem Gesicht ab und entstellen die sonst so feinen edlen Gesichtszüge, die Zwergen immer zu rein und eben sind.

 

Das Lager war zwar nahe der Zwergenfestung. Doch zu sicher sollte man sich nur hinter deren Toren fühlen, wenn der Stein einen von allen Seiten in den Hallen der Zwerge umgibt.

Hier unter freiem Himmel konnte ein Zwerg nie sicher sein.

Sie teilten die Wachen ein. Grimgar würde mit der Armbrustschützen Nima die zweite Wache übernehmen und in der dunkelsten Stunde für Sicherheit garantieren.

Als Beide geweckt wurden wählten Sie wie ihre Vorgänger eine Felsen am Rande der Lichtung aus, der zumindest ein wenig mehr Überblick in die Umgebung verschaffte.

Nima war eine junge Zwergin. Für Grimgar war sie ein wenig zu drahtig und zu wenig stämmig, aber ihre Augen waren jung und entdeckten viel. Er konzentrierte sich auf den südlichen Teil, während Nima auf den Norden achten sollte. Seine Axt hatte er bereits während seiner Geschichte wieder geschliffen und von Orkblut gereinigt.

 

Das Lagerfeuer glomm nur noch schwach. Es sollte nicht zu viel Aufmerksamkeit auf das Lager lenken. In der Dunkelheit hatten Zwerge sowieso keine großen Schwierigkeiten etwas zu erkennen. Dies hatten ihre Augen in den Tunneln ausgiebig lernen dürfen.

 

Nima gingen die Geschichten über die Albae nicht aus dem Sinn und sie hatte viele Fragen an den alten Krieger. Mit gedämpfter Stimme gab Grimgar Auskunft. Er dachte an die nahende Geisterstunde und beschrieb das furchtbare Wesen der Albae ausführlich. Mal sehen, ob die junge Zwergin in dieser Nacht noch ein Auge zutun würde.

Er beschrieb gerade die Unsitte dieses Volkes, Kunstwerke aus den Knochen ihrer Opfer zu schnitzen und mit dem Blut der Opfer in fein nuancierten Rottönen Bilder zu malen.

Da verstummte der plötzlich.

Ein Holzscheit beim Lagerfeuer gab ein knackendes Geräusch von sich. Es war nur das einzige Geräusch, das zu hören war.

Er schnitt Nima das Wort ab, als sie fragen wollte warum er nicht weiter erzählte.

Weder Imenlars Schnarchen war zu hören, noch sonst eine Bewegung der anderen Zwerge.

Auch alle Tiere schienen verstummt zu sein.

Nima riss die Armbrust unvermittelt hoch und wollte ihn mit einem Schrei auf die Gefahr hinweisen, da traf sie ein schwarzer Pfeil genau in den geöffneten Mund. Ihr Lebensfaden war sofort durchtrennt und mit einem Gurgeln ging sie zu Boden.

Grimgars Alarmschrei wurde nicht unterbrochen und hallte Laut über die Lichtung. Doch kein Zwerg sprang auf oder reagierte.

Der Zwerg versuchte zu erahnen, woher der Pfeil, der nur einem Albae gehören konnte, gekommen war und warf sich hinter dem Felsen in Deckung.

Er konnte aber nichts erkennen.

Nima konnte er nicht mehr helfen. Ihr Blut lief neben ihm den Felsen herab.

Wenn er vom Felsen herunterkäme, konnte er vielleicht zu den anderen Zwergen robben und sie aufwecken.

Tatsächlich erreichte er den Schlafplatz von Imenlar. Er rüttelte den Veteranen. Doch zu seinem Entsetzen musste er feststellen, dass Imenlar Kehle durchschnitten war. 

Noch schlimmer war der Anblick, weil nicht nur die Kehle blutend dalag, sondern auch sein Bart abgeschnitten war. So würde er nur mit dem Bartwuchs eines Jünglings in Vraccas Halle einkehren. Welche Schande!

 

Entzürnt und wütend erhob er sich. Axt und Schild kampfbereit.

"Stelle dich du feiges Spitzohr!"

Er wusste, dass es für ihn nur noch die Chance auf einen Kampf aber kein Entkommen geben würde.

Eine Gestalt trat hinter einem Baum hervor.

 

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Unter ihrer Kapuze konnte Grimgar blondes Haar erkennen. Dunkle Linien von den Augen ausgehend durchzogen ihr Antlitz.

Den dunklen Bogen hielt sie  gesenkt und an ihrem Gürtel hingen mehrere Zwergenbärte.

Als sie seinen angwiderten Blick bemerkte, umspielte ein Lächeln ihre Lippen.

"Keine Angst, mein Lieber" sprach sie mit für Zwergenohren unangenehm melodiöser Stimme.

"Ich werde Eure Bärte immer in gut nutzen. Als Pinselhaar sind sie zu borstig und ungeeignet. Aber als Einlagen für Hausschuhe sorgen sie für ein angenehmes Gefühl an kalten Tagen."

 

Dies hörend stürmte Grimgar auf sie zu. Der Bogen war noch gesenkt. Auf diese Entfernung würde sie keinen vernünftigen Schuss abgeben können.

Die Albae bewegte sich kaum.

Grimgars Axt beschrieb einen Bogen Richtung ihrer Hüfte, die nur ein Ausweichen nach hinten erlauben würde.

Die Albae versuchte gar nicht eine Pfeil einzulegen. Mit dem Bogen sorgte sie dafür, dass der Axthieb weitergeleitet wurde. Sie selbst wich nur wenig nach hinten aus, sorgte aber dafür, dass die Axt in den Stamm neben sich einschlug und stecken blieb. Grimgar wusste genau, dass es zu viel Zeit kosten würde die Axt zu befreien und entschied sich für einen überraschenden Schildstoß. Die Albae lachte und sprang über den Schild. Mit einem Fusstritt gab sie dem Schild mehr Schwung und hätte damit Grimgar beinahe aus dem Gleichgewicht gebracht. Doch ein Zwerg hat einen soliden Stand.

Die Albae hinter sich wissend, zog Grimgar eine kleinere Axt aus dem Gürtel und wirbelte verstärkt durch den Schwung durch den Tritt mit dem Schild herum.

 Nur war hinter ihm keine Albae.

Diese war gesprungen und hatte sich auf einen Ast über ihm begeben. Während er sich suchend umblickte schwang sie sich kopfüber herab. Die Beine um den Ast angewinkelt.

Ein Dolch zerschnitt den Bart. Grimgar schrie auf.

Die Bewegung endete nicht mit dem Schnitt, denn die Albae vollführte eine Salto und landete wie eine Katze vor ihm.

Grimgars letzten Sturmangriff wich sie nicht zur Seite oder nach oben aus. Ihre schlanke Gestalt glitt zu Boden und mit einem tiefen Fussfeger, ließ sie den Zwerg über ihr Bein straucheln.

Diesmal ging Grimgar zu Boden.

Ein Schnitt in seinem Rücken durchdrang sein Kettenhemd und sein Rückgrat. Seine Arme und Beine wurde taub. Axt und Schild entglitten seinen Händen.

 

Ohne sich wehren zu können richtete die Albae den Zwerg auf und lehnte ihn an einen Baum.

Sie sammelte seinen Bart vom Boden auf.

 

"Zeit dein graues Haar zu färben." lächelte sie und schnitt durch seine Kehle.

"Und wisse, dein Tod heißt Avandielle." hauchte sie ihm zur Geisterstunde der dunklen Nacht ins Ohr.

 

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Erich von dem Berghe

 

Ab 11.06.2020 in der der Unnah-Bar:
Geisterstunde!

Das gesellschaftskritische Stück des aufstrebenden Autors Tim Timmy endlich in der Bühnenadaption Lars Larsens! Mit Claire Müller und Yussuf Gütersloh in den Hauptrollen und als Gaststar in der Premierenwoche der begnadete Altmeister Erich von dem Berghe als das Schreckgespenst der Rezession.

Der Vorverkauf startet jetzt. Die Premiere findet natürlich Corona-Abstandskonform im Livestream statt!

 

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So ich habe auch endlich fertig. Es handelt sich um die Fortsetzung der "Beyond this world" Challenge, die Älteren unter euch werden sich sicherlich erinnern...

 

Die Rückkehr Reginalds

 

Ungläubig folgte Reginald der schemenhaften Gestalt durch die im grünen Licht schimmernden Ruinen seines ehemaligen Familiensitzes. Dort wo einst der Thronsaal gewesen war, blieb der Herold stehen und rief mit scharrender Stimme:" Herr, Euer neuer Diener Baron Reginald ist hier!" Unmittelbar vor Reginald Füßen trat plötzlich eine Säule aus grünem Licht aus dem Boden und eine Furcht einflößende Stimme sagte: " Baron Reginald, wenn ihr mir treu dient und an der Spitze meines untoten Heeres kämpft, werde ich Euch Eure Rache gewähren." Seit diesem Tag führt Reginald das unheilige Heer der Unterwelt in blutige Schlachten gegen die Lebenden und die Mächte des Himmels. Einzig zu dem Zweck die Gunst seines Gebieters zu erlangen und seine langersehnte Rache zu bekommen.

 

geisterfuerst2.jpg.298f763e08eb988733f22f304347138d.jpggeisterfuerst.thumb.jpg.6038a8c2b89cb9c66d38bb38e066a38e.jpg    

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