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Eltern und Großelterntreff


Empfohlene Beiträge

Da zumindest in dem Bereich des Forums, wo ich mich rumtreibe viele User_innen mit Nachwuchs unterwegs sind, dachte ich, dass es vielleicht schön ist, wenn es einen Thread gibt, wo man sich mal austauschen kann.

 

Aus meiner Arbeit als Ehrenamtlicher in einem Realworld Mütter-/Elterntreff würde ich folgendes als implizite Regeln vorschlagen:

1. Keine Erziehungsratschläge, wenn nicht danach gefragt wird. (Manchmal möchte man auch einfach mal sagen dürfen, dass etwas schlecht läuft ohne, dass man zig mal erklärt kriegen muss, was man "falsch" macht oder, dass man das Problem nicht hätte wenn...) Wenn gefragt wird, bitte sachlich und konstruktiv rückmelden. (Keine Beiträge "Das machst du falsch..." sondern eher "So mache ich das...", "Hast du schonmal ... probiert?" oder "Ich habe gehört, dass .... helfen kann")

2. Keine Grundsatzdiskussionen über Impfen, Medienkonsum oder ähnliches. (Das führt nie dazu, dass jemand seinen Standpunkt ändert, sondern fast immer nur zu Streit, der am Thema vorbeigeht)

 

Ich hoffe, dass es hier zu einem netten Austaushc kommt.

 

Und als Beginn zu mir und meinen Kleinen:

Unsere beiden Großen kamen im Doppelpack (gemischt) sie sind jetzt 4 Jahre alt und unser Kleiner ist gerade ein Jahr alt geworden. Momentan kriegen wir hier wenig Schlaf und ich bin viel Müde und deshalb leicht genervt.

Habt ihr Tipps, wie man den (emotionalen) Akku auftanken kann? Was macht ihr gegen Müdigkeit (mehr Schlaf geht halt nicht, Koffein wird schon viel konsumiert), Stress und Erschöpfung?

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Ist das hier noch aktuell?

 

Wenn ja - gegen Müdigkeit kannst Du nicht viel mehr machen, als damit zu leben. Am Anfang habe ich den Schlafrythmus des Kleinen adaptiert.

Inzwischen nehme ich mir Mittags Zeit für Wichtiges - und haue mich 25min zum Powernapping hin. Dann komme ich gut mit 4,5h Nachtschlaf klar, weniger als 4h sollten es aber (auf Dauer) nicht sein.

 

Tja - unser "Kleiner" hat jetzt seine erste Freundin. Offiziell wissen wir das natürlich nicht... :rolleyes: - schauen wir mal, wie es sich entwickelt.

Die Zeit fliegt ---

 

 

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Am 23.11.2020 um 15:30 schrieb Raven17:

Ist das hier noch aktuell?

 

Wenn ja - gegen Müdigkeit kannst Du nicht viel mehr machen, als damit zu leben. Am Anfang habe ich den Schlafrythmus des Kleinen adaptiert.

Inzwischen nehme ich mir Mittags Zeit für Wichtiges - und haue mich 25min zum Powernapping hin. Dann komme ich gut mit 4,5h Nachtschlaf klar, weniger als 4h sollten es aber (auf Dauer) nicht sein.

 

Tja - unser "Kleiner" hat jetzt seine erste Freundin. Offiziell wissen wir das natürlich nicht... :rolleyes: - schauen wir mal, wie es sich entwickelt.

Die Zeit fliegt ---

 

 

Oh das ist echt hart mit dem Schlafen. Süß, schon die erste Freundin :-)

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Meine ist 8 Wochen alt und im Moment echt anstrengend. Irgendwas macht ihr wieder zu schaffen, so dass die Nacht quasi alle halbe Stunde wach wird. Noch habe ich Elternzeit, weshalb das nicht ganz so dramatisch ist, aber wenn ich nächstes Jahr wieder arbeiten muss, wird sich zeigen, wie schlimm das eigentlich ist.

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vor 13 Stunden schrieb Gorgoff:

Meine ist 8 Wochen alt und im Moment echt anstrengend. Irgendwas macht ihr wieder zu schaffen, so dass die Nacht quasi alle halbe Stunde wach wird. Noch habe ich Elternzeit, weshalb das nicht ganz so dramatisch ist, aber wenn ich nächstes Jahr wieder arbeiten muss, wird sich zeigen, wie schlimm das eigentlich ist.

Ich habe festgestellt, dass es auch einfach echt wichtig ist, dass man auch mit wenig Schlaf Zeit findet um etwas zu tun, was den emotionalen Akku auflädt. Es ist zwar möglich, dass man arbeitet, die Kinder macht und genug schläft, aber ohne Absprache mit dem Partner bleibt da wenig Zeit für schöne Dinge, die das Leben lebenswert machen. Da muss man - meiner Meinung nach - dann auch ehrlich miteinander sein und festlegen, wer wann in den sauren Apfel beißen muss und das schreiende Kind übernimmt.

Meine Arbeit hat im letzten halben Jahr coronabedingt auch einfach viel Nerven gekostet, dass ich oft in so einem grundsätzlichen Modus von Stress und Reizbarkeit bin.

 

 

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Unser Kleiner ist jetzt 4,5 Monate. Ich habe erst ab Ende März 5 Monate Elternzeit. Momentan freut sich meine Frau aber, dass ich jetzt schon 9 Monate fast ohne Unterbrechung Homeoffice habe. Gerade wenn die Große morgens für die Kita fertig gemacht werden musste (jetzt seit 1 Woche wieder zu Hause) sind ein paar zusätzliche Hände sehr hilfreich. Ich habe das Glück das wir Homeoffice und Gleitzeit haben. Ich kann am Tag auch 10 Pausen machen, wenn ich am Ende des Tages bzw. des Jahres auf meine Stunden komme. 

 

 

In der Nacht will der kleine alle 2-3 Stunden trinken und ist dann gerne auch direkt für 2 Stunden wach. Am Besten schläft er in seiner Hängeliege. Die befindet sich allerdings im Wohnzimmer. Letzte Nacht hat er darin geschlafen und ich (sehr schlecht) auf der Couch. Dafür hat er gut 6 Stunden am Stück geschlafen. Von 23 bis 5 Uhr. Das war für meine Frau eine schöne Nacht. Ich habe zumindest 3 Stunden Schlaf bekommen in der Zeit. 

 

@Gorgoffhat eure kleine denn viel Luft im Bauch oder Spuckt viel? 

 

 

Und dann noch der Hinweis, dass es hier in der TTW schon ein ähnliches Thema gibt.

 

 

bearbeitet von Mr. V
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vor 16 Stunden schrieb Gorgoff:

 

Meine ist 8 Wochen alt und im Moment echt anstrengend. Irgendwas macht ihr wieder zu schaffen, so dass die Nacht quasi alle halbe Stunde wach wird. Noch habe ich Elternzeit, weshalb das nicht ganz so dramatisch ist, aber wenn ich nächstes Jahr wieder arbeiten muss, wird sich zeigen, wie schlimm das eigentlich ist

 

Schlaft ihr mit Licht oder komplett im Dunkeln? Wir hatten zu Beginn eine Hue Birne geholt und bei niedrigster Dimmung geschlafen. Wir sind schnell zu kompletter Dunkelheit gewechselt. Bei der Packung war auch ein Schalter dabei, den man programmieren kann. Ich finde aber auch, dass eine gute Trage Gold wert ist. Schläft sie bei euch im Bett oder im Beistellbett?

 

Ich kann buchtechnisch dieses hier empfehlen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID42436418.html

Aus verhaltensbiologischer Sicht geschrieben bzw. fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen. Manches klingt total banal ist aber doch einleuchtend.

 

Edit: Das Kind nie schreien lassen. Tragen und beruhigen. Ich hatte auch mal die ein oder andere Nacht, in der ich auf der Couch geknackt habe, während sie auf meine Brust schlief. Geht auch im Bett ;) Dafür baut man aber auch eine starke Bindung auf.

bearbeitet von BioHolic
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Erst mal danke für sie Tips und das Feedback. Ist immer super zu erfahren, dass man nicht alleine ist.

Finde es immer wieder erstaunlich, wie auf der einen Seite Kinder total unterschiedlich sind, aber auf der anderen Seite auch total gleich.

Unsere Nachbarn haben vor knapp ein Jahr ihre Tochter bekommen und die schläft quasi ab Woche 2 alleine in ihrem Kinderzimmer. So wie sie sagten, war an Schlaf überhaupt nicht zu denken, wenn jemand anderes mit im Raum war. Daher war deren Beistellbettchen eine Fehlinvestition. Unsere hingegen schläft dann maximal eine halbe Stunde, bevor sie wieder volle Kanone losbrüllt. ;)

Also schläft sie quasi jede Nacht bei uns im Bett oder im Beistellbett. Wenn es gut läuft vier und sogar manchmal 5 Stunden am Stück. :yeah:

vor 5 Stunden schrieb OneManArmy:

Ich habe festgestellt, dass es auch einfach echt wichtig ist, dass man auch mit wenig Schlaf Zeit findet um etwas zu tun, was den emotionalen Akku auflädt. Es ist zwar möglich, dass man arbeitet, die Kinder macht und genug schläft, aber ohne Absprache mit dem Partner bleibt da wenig Zeit für schöne Dinge, die das Leben lebenswert machen. Da muss man - meiner Meinung nach - dann auch ehrlich miteinander sein und festlegen, wer wann in den sauren Apfel beißen muss und das schreiende Kind übernimmt.

Volle Zustimmung. Bislang habe ich Elternzeit und wir können es uns gut aufteilen. Wie das wird, wenn ich ab dem 4.1. wieder Arbeiten muss, wird sich zeigen. 

vor 5 Stunden schrieb Mr. V:

Unser Kleiner ist jetzt 4,5 Monate. Ich habe erst ab Ende März 5 Monate Elternzeit. Momentan freut sich meine Frau aber, dass ich jetzt schon 9 Monate fast ohne Unterbrechung Homeoffice habe. Gerade wenn die Große morgens für die Kita fertig gemacht werden musste (jetzt seit 1 Woche wieder zu Hause) sind ein paar zusätzliche Hände sehr hilfreich.

Ich hab auch fest vor so oft es geht ins Homeoffice zu gehen. Schon alleine wegen Corona. Ich arbeite in einer Spedition im Büro, in dem auch die Fahrer angefertigt werden

Das bedeutet, dass man da locker 20-30 Typen vor dem Fenster zu stehen hat, die überall her kommen. Während des ersten Lockdowns hatten wir trotzdem Fahrer aus Italien und Spanien da stehen, was irgendwie ein sehr ungutes Gefühl war. Wir sind die unbesungenen Helden. 8)

vor 3 Stunden schrieb BioHolic:

Edit: Das Kind nie schreien lassen. Tragen und beruhigen. Ich hatte auch mal die ein oder andere Nacht, in der ich auf der Couch geknackt habe, während sie auf meine Brust schlief. Geht auch im Bett ;) Dafür baut man aber auch eine starke Bindung auf.

Aber total. 

Ich käme nicht im Traum drauf ein wenige Wochen alten Säugling schreien zu lassen. Erst mal ist das einfach herzzerreißend und dann eben auch gefährlich. Schließlich schreien die ja nicht zum Spaß, sondern weil die hungrig sind oder es denen zu kalt ist. Das ist mein Kind, dann habe ich auch einfach die Eier zu haben das auszuhalten. 

💪

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