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Rule Bretonnia! Die Abenteuer des Clément de Rochetourneur


2ygar

Empfohlene Beiträge

Liebe Mithobbyisten, alte Bekannte, meine sehr geehrten Damen und Herren,

 

ich bin der Xivi/Rygar, einigen vielleicht ja bekannt, andere werden mich hoffentlich noch kennen lernen. Ich möchte mit diesem Thread mein neues Projekt vorstellen, mit dem ich erneut den Einstieg ins Hobby beginnen möchte. Ich habe eine lange Pause hinter mir, da mit dem Ende von Warhammer Fantasy, dem Umschauen von Spielpartnern nach anderen Gelegenheiten sowie dem allgemeinen Wechsel von Hobbys die Lust daran eher niederging. Stattdessen habe ich meine Total War – Sucht mit meiner Warhammer Sucht zusammengelegt. Meine alten Armeen habe ich mittlerweile alle verkauft, da der Platz in meiner Wohnung langsam eng wurde und ich es schade fand, die liebevoll gestalteten Armeen einfach verstauben zu lassen. Diese haben Gott sei dank andere Liebhaber gefunden und werden hoffentlich immer noch viel gespielt.

 

Wer sich meine alten Projekte anschauen will, der kann das mit diesen Links gerne tun:

 

Talabheimer Imperium, viele Umbauten und Fluff:

https://www.tabletop-tirol.net/board/thread.php?threadid=2613

 

Nippon Armee mit Regeln von Dunkelelfen:

https://www.tabletop-tirol.net/board/thread.php?threadid=4307

 

Zwergeneinheiten mit viel Fluff, leider dann eingeschlafen da zu der Zeit dann langsam die Luft raus war, auch dank End-Times und allem. Meine Malkünste waren da auf dem Höhepunkt:

https://www.tabletop-tirol.net/board/thread.php?threadid=4622

 

Nun zu einigen Vorbemerkungen. Was kann man in diesem Armeeprojekt erwarten?

 

1 ) Hoffentlich das langsame Entstehen einer Armee, die meine alte Leidenschaft für Warhammer wiederentfacht.

 

2 ) Knackige Flufftexte, die meine Armee in den Hintergrund der Warhammer Welt einbetten. Je nach Ereignissen, Lust und anderem kann dies große Ausmaße annehmen.

 

3 ) Spielberichte, viele Fotos, Verbesserung beim Malen und Bebasen, Umbauten. Zumindest hoffe ich das. Zur Not würde ich auch nach 8.ter Edition spielen, da müsste man mal schauen, wie das noch geht. Die Figuren werden zum Großteil von Fireforge Games sein, die ich preislich und miniaturtechnisch sehr ansprechend finde. Eventuell finden sich ja auch alte Bretonnia Figuren, die einen leistbaren Preis haben. Auf Ebay und anderen Plattformen sind diese ja exorbitant teuer.

 

Ich hoffe, einige von euch begleiten mich auf dieser Reise und finden hier etwas, dass ihnen gefällt. Nächste Woche, wenn die Post die erste Box bringt, geht es dann los. Mit diesen Worten wünsche ich viel Spaß und wünsche noch einen schönen Tag. Mit besten Grüßen,

 

Xivi/Rygar

 

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bearbeitet von 2ygar
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So, nun darf fleißig gepostet werden : ) Werde wohl heute oder morgen noch ein klein wenig an Fluff sitzen, der dann hier reinkommt. Bis dahin alles Gute und genießt schon einmal das Wochenende. Beste Grüße,

 

Xivi/Rygar

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Hm, gute Frage. Auf der einen Seite bin ich schon ein Anhänger von einheitlichen Armeen, auf der anderen Seite bietet es sich gerade bei Bretonen an auf Bunt zu setzen...ich denke mal ich werde die erste Einheit mal einheitlich malen, den Rest dann bunt. Denke die Basegestaltung wird dann dafür sorgen, dass die Armee einheitlich wirkt : ) Rot-Weiß ist eigentlich immer mein Favorit, allerdings habe ich das schon bei einer Armee gemacht.....ich überlege mir, Gelb/Schwarz mal zu probieren....genau dafür gibts ja die Probeminis.

 

Beste Grüße

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Und hier mal der erste Fluffteil.....bitte sehr : ) 

 

Clément de Rochetourneur sah auf das Gebiet vor sich hinab und seufzte, während er sich durch den buschigen braunen Bart strich. Nach seinem Ritterschlag hatte er schon damit gerechnet, nicht das beste Lehen zu bekommen, aber was er nun sah, ließ ihn nicht gerade neue Hoffnung fassen. Siedlungen waren rar gesät, die Bevölkerung noch spärlicher. Kleine Wälder säumten dieses Land, an den Hängen der Berge dichter gedrängt. Üppige Wiesen erstreckten sich weit, begrenzt von den Gipfeln der Bleichen Schwestern. Als sein Blick über die kalten Steine des Gebirges fiel, überkam ihn ein kurzer Schauer. Er hatte von den Gerüchten gehört, dass sich seltsames bei diesen Bergen abspielen sollte. Die Bauern mieden es, zu nah hier heran zu müssen. Diese Stelle, an der sich Clément gerade befand, war die Grenze seiner Länderei. Würde er mehr Siedler an diesen Ort locken wollen, müsste er für Sicherheit sorgen. Auf einmal zuckte der Ritter zusammen, als er das Krächzen einer Krähe hörte. Erschrocken sah er zu dem Tier, dass sich auf einen toten Baum neben ihn platziert hatte. Er sah auf die rabenschwarze Kreatur und ihre Blicke trafen sich. Es sah beinahe so aus, als würde das Tier ihn direkt ansehen. Ein mulmiges Gefühl begann sich in ihm aufzubauen. Schnell wandte er seinen Blick ab und folgte dem seichten Flusslauf des Lot, der sich vor ihm erstreckte. Die Krähe krächzte daraufhin und flog wieder davon. Einige Schafherden grasten gemütlich auf der Wiese, während die Hirten unter einigen Bäumen im Schatten lagen, mit einem Strohhalm im Mund das Wetter genießend. Langsam ließ Clément sein treues Schlachtross Wilhelm vorantraben, während er die Gegend genauer musterte. „Die Gerüchte stimmen also….wirklich nicht viel vorhanden in diesen Landen. Außer ein paar Schafen…….“, murmelte der Ritter vor sich hin. Hier im Herzogtum Gisoreux, einem der großen Fürstentümer in Bretonnia, wurde ihm als Belohnung für seine Taten ein Stück Land samt einem kleinen Wehrturm überlassen. Er konnte die Umstände immer noch nicht ganz begreifen.

 

Er war eigentlich als Gast in dieses Land gekommen, der Handel in der Gegend um das Graue Gebirge war sein tägliches Handwerk gewesen. Da immer wieder Banditen, Orks und Goblins sowie Tiermenschen die Routen überfielen, hatte er sich verschiedenste Fähigkeiten im Kampf angeeignet. Auf einer dieser typischen Reisen, bei der er frisches Meersalz von Marienburg nach Gisoreux bringen wollte, fand er eine üppig verzierte Kutsche vor, die von Untoten angegriffen wurde. Ohne überhaupt nachzudenken, ob es nicht Selbstmord wäre, sich da einzumischen, stürzte sich Clément in den Kampf und hackte sich durch die stinkenden Leiber der Zombies. Knochen splitterten, als sich ihm Skelette in den Weg stellten. Seine angeheuerten Wachmänner fielen einer nach dem anderen. Mit letzter Kraft erreichte er die Kutsche und sah ein junges Mädchen, wie es sich verzweifelt zwischen dem zerstörten Holz des Gefährts kauerte. Ihre Begleiter, die sie bis zuletzt beschützt hatten, lagen tot vor ihr. Das edle Opfer allerdings hatte Clément lange genug Zeit verschafft, um zu dem Mädchen zu gelangen. Sie trug ein rotfarbenes Kleid, geschmückt mit Lilien aus Gold und Silber. Der Saum war eingerissen, als einige der Untoten versucht hatten, sie aus der Kutsche zu ziehen. Ihr Haar war golden, die Augen blau wie das Meer. Sie sah ängstlich zu dem großgewachsenen Mann, den sie nicht kannte. Und doch sprang sie bei seinem Anblick hervor und klammerte sich an seinen Rock. Ohne zu zögern nahm Clément das Kind auf und sah sich um. Die Untoten waren nähergekommen. Schon griffen die ersten kalten Hände nach den Beiden. Mit einem schnellen Satz sprang Clément mit dem Mädchen im Arm auf einen Felsen, rammte sein Schwert in den Hals eines Zombies und trat ihn mit einem kräftigen Tritt weg. Die entstandene Lücke nutzte er aus und schaffte es gerade noch so, sich den Griffen ihrer Verfolger zu entziehen. Die Pferde des Handelskarrens, der Salz geladen hatte, wieherten schon unruhig, als der Geruch der Verwesung immer näher zu ihnen kam. Mit einem Satz saßen die beiden Flüchtigen auf dem Karren. Durch ein lautes „HÜAH!“ angetrieben, setzte sich der Karren in Bewegung und verließ die Szene des Überfalls.

 

Den ganzen Weg nach Gisoreux tröstete Clément das Mädchen, das leise schluchzte und weinte. Er konnte es ihr nicht verübeln. Eine solche Tragödie konnte selbst dem tapfersten Veteranen den Schauer über den Rücken jagen. Nach einer Weile hatte sich die Kleine wieder ein wenig beruhigt. „Wie ist denn dein Name, Kind?“, frage Clément. „Marie.“, antworte das Mädchen. „Danke, Ser…“, sagte Marie, als sie sich eine Träne aus dem Auge wischte. Ihr gegenüber winkte ab und schmunzelte leicht. „Na, da hat aber jemand Manieren. Nun, Marie, wenn du willst kannst du ein wenig schlafen. Es braucht noch eine Weile bis wir in der Stadt sind.“ Das Kind nickte nur und legte sich müde zwischen die Säcke voller Salz, wobei sie nach kurzer Zeit schon einschlief. Erleichtert sah Clément zu ihr und atmete laut aus, bevor er den Karren weiter in Richtung Stadt Gisoreux steurte.

 

Als sie jedoch an der Stadt ankamen, staunte er nicht schlecht. Denn das Mädchen, das er gerettet hatte, war Marie de Gisoreux, die Tochter des Herzogs. Die Männer des Herzogs hatten schon das Schlimmste befürchtet, da die Kutsche lange überfällig war. Diese Tat sollte dazu führen, dass Hagen de Gisoreux aus lauter Dankbarkeit den Retter seiner Tochter in den Ritterstand Bretonnias erhob. Da Clément nicht adelig war, führte dies zu Unruhen in der näheren Umgebung und an den Höfen des bretonnischen Reiches. Die diplomatische Finesse von Hagen sorgte aber dafür, dass die Protestwellen wieder abebbten. Mit einem Titel, dem Namen Clément de Rochetourneur sowie einem Stück Land westlich der Bleichen Schwestern belohnt, war es nun an dem neuen Ritter, sich der Großzügigkeit seines Herrn gegenüber würdig zu erweisen: „Ich werde euch nicht enttäuschen, Duc Hagen. Ich weiß, viele eurer Feinde wünschen sich dies, aber ich werde ihnen zeigen, dass eure Großzügigkeit gut begründet war.“, flüsterte er zu sich selbst. „Ich schwöre, dass dieses Land in neuem Glanz erblühen wird, zum Ruhme Gisoreuxs.“ Mit diesen Worten kehrte Clément der Grenze seiner Ländereien den Rücken zu und galoppierte in Richtung seiner neuen Heimstätte.

Zur gleichen Zeit, in den Hügelgräbern der Bleichen Schwestern, stand eine dürre Gestalt zwischen zwei Grüften. Ein spitzer Hut, ein grauer, langer Bart und stechende Augen zeichneten diese Person aus. Gestützt auf ihren schweren Stab, umhüllt von einem viel zu großen Mantel, pfiff die Gestalt leise. Eine Krähe antwortete und krächzte, als sie aus dem Himmel stieß und landete auf dem Kopf des Stabes. Eine Minute lang stieß der Vogel laute Rufe aus, während der Mann einfach nur nickte. „Soso, unser großer ´Held` ist also an seinen neuen Platz gezogen. Pah, er hat das unvermeidliche nur ein wenig herausgezögert. Außerdem sieht er auf seinem Pferd richtig lächerlich aus, findest du nicht?“ Diese Worte sprach er an ein riesiges Skelett neben ihm, dass einen behörnten Helm sowie eine große Axt trug. Die unnatürlich blau magisch leuchtenden Augen sahen einfach nur durch die Person neben ihm hindurch, während der Körper regungslos blieb. Frustriert verdrehte die bemantelte Gestalt die Augen und sagte: „Du bist wieder mal sehr gesprächig. Nun gut, ich habe noch einiges zu tun. Du…“, wobei er in Richtung Krähe nickte, „hälst ein Auge auf den Störenfried. Wenn er irgendetwas versucht, melde dich bei mir.“ Nach diesen Worten krächzte die Krähe erneut und flog mit einem lauten Flügelschlag von dannen. Ein grausiges Lächeln zierte den Mund des Mannes, als er dem Tier hinterher sah: „Nun denn, es gibt einiges zu tun…..ich frage mich, soll ich unserem Herrn Clément nicht ein kleines Empfangskomitee bereiten?“

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vor 4 Stunden schrieb 2ygar:

Die Figuren werden zum Großteil von Fireforge Games sein, die ich preislich und miniaturtechnisch sehr ansprechend finde. Eventuell finden sich ja auch alte Bretonnia Figuren, die einen leistbaren Preis haben. Auf Ebay und anderen Plattformen sind diese ja exorbitant teuer.

 

Wenn jemand eine bretonische Armee aufbauen will, muss ich mir das ansehen (erste Liebe und so). Das Problem mit den Bretonen auf Ebay kenn ich. Hab mir jetzt für eine bretonische Kriegerbande ein paar der Figuren von Fireforge geholt (Northmen Warrior und Northmen Folk Rabble). Gefallen mir vom Prinzip sehr gut, muss aber sagen, dass gerade die Warrior doch etwas breiter/kräftiger sind als die bretonischen Landsknechte (falls du Bildmaterial zum direkten Vergleich brauchst einfach melden) Macht mir aber wenig aus, da sie eh als Ritter zu Fuß, bzw. Anführer für die Landsknechte dienen.

Bzgl. Preise bei Ebay, hab ich grad extremst günstig ein paar Ritter der Claymore Saga geschossen, die ich mit ein paar Bits zu Fahrende Ritter, bzw. Ritter des Königs unfunktioniere.

 

Freu mich auf alles was hier kommt und um meine 5 Cent einzuwerfen, wäre ich doch sehr für ein einheitliches Farbschema (alternativ eine Variation auf wenige Farben beschränkt).

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Danke für die vielen Likes, Reaktionen und Posts, bin gerade ein wenig überwältigt, so viel Resonanz habe ich nicht erwartet  : ) Danke!

 

@ Opaque Danke sehr : ) Für Vergleichsbilder wäre ich dir dankbar, dann habe ich einmal einen Ansatzpunkt. Einheitliches Farbschema ist natürlich immer die Frage....wahrscheinlich halte ich mich an die Farben von Gisoreux, also Rot und Schwarz mit weißer Heraldik. Könnte ganz cool werden, mit immer leichter Varianz damit es nicht langweilig wird. 

 

@ Gefallener Engel Danke, wie es in deiner Signatur heißt: Das Leben ist kein Ponyhof, geritten wird trotzdem : D

 

@ Zanko danke dir, das hört man immer gern : )

 

@ Khimri Danke, das mit dem Auge behalten gebe ich gerne an dich zurück :D Joa, das Hobby lässt einen doch nicht so los. Bin sowieso richtig stolz das meine Farben alle noch flüssig sind, ein bisschen Wasser rein und die sollten wieder gehen. 

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vor 11 Stunden schrieb 2ygar:

 

 

 

@ Khimri Danke, das mit dem Auge behalten gebe ich gerne an dich zurück :D Joa, das Hobby lässt einen doch nicht so los. Bin sowieso richtig stolz das meine Farben alle noch flüssig sind, ein bisschen Wasser rein und die sollten wieder gehen. 

Ist schon cool mit den Farben!!! Bei mir waren nach ca. 4 Jahren auch fast alle Farben noch in Ordnung 😃👌

 

 

 

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Die momentan wieder steigende Begeisterung für Warhammer Fantasy, die in der Szene um sich greift, führt echt zu einer Art "Groove", der sich derzeit einstellt. Überall kommen die alten Hasen wieder zurück und schmeißen mit tonnenweise Motivation und tollen Ideen um sich. Das ist total geil :)

 

Dein Flufftext gefällt mir außerordentlich gut, allein dafür abonniere ich dein Projekt sofort.

Aber auch deine Entscheidung, die Fireforge Modelle zu verwenden, begrüße ich sehr, da mir die ebenfalls gut gefallen. Beim Farbschema bin ich bei Bretonen auch immer etwas zwiegespalten, aber ein bisschen Einheitlichkeit ist mir meist lieber.

Egal, genug gelabert von meiner Seite.

 

Lasset die (Ritter)spiele beginnen!

 

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Danke sehr für die Lorbeeren : ) Ich habe  heute meinen ersten Bausatz bekommen und nach langen Jahren ohne Bauerfahrung begonnen. Finde die Modelle ziemlich nett, haben auf jeden Fall ihren eigenen Flair. In bester Manier habe ich natürlich nicht darauf geachtet, dass der Bausatz weder Musiker noch Standartenträger hat....tjo, wird mit der nächsten Bestellung nachgehohlt, kriegen wir schon hin. Einmal ein paar Eindrücke von mir hier : ) Beste Grüße

 

 

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So, wie gewünscht ein paar Vergleichsbilder hab dem Nortmen Warrior mal kurz nen Landsknecht Kopf verpasst zur besseren Vergleichbarkeit

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ich bitte die Bases zu entschuldigen, aber ja die wollt ich schon lange neu machen aber es gibt immer wieder ein Projekt das dann dazwischen kommt. Also vielleicht wenn ich meine bretonische Kriegerbande baue.

Links hab ich nochmal nen Landsknecht aus Metall dazu gestellt. Wie man sieht sind die Fireforge Modelle leicht größer und der Warrior etwas bulliger.

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Ich bin der letzte der andere wegen den Minis ansschnauzt^^ Danke sehr für den Vergleich, damit sieht das ganze doch eh gut aus, die Figuren scheinen sich ja prima zu ergänzen : ) Freut mich

 

Beste Grüße und danke für deine Mühe! 

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Und neues von der Bastelwerkstatt:

 

Ich hätte nicht gedacht das es mich doch wieder so packt. Dank eines kleinen Bonus bei der Arbeit konnte ich mir noch ein paar Figuren und Bastelsachen anschaffen....die Ergebnisse sind nun zum Teil hier zu sehen. Trebuchets sind auf dem Postweg, da die aber aus den USA kommen dauert das wohl noch. Bogenschützen und eine weitere Rittereinheit sind noch verpackt.

 

Als erstes Mal ein Bild der Figur für den guten Clément de Rochetourneur. 

 

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Dann sind noch drei Ritter zusammengebaut worden:

 

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Eine Maid auf Pferd von Reaper. Die Poste gefällt mir einfach unglaublich gut. Die gute Dame wird noch vorkommen, ihr Name ist Elena de Mont-Saint-Michel ; ) 

 

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Dann noch der Anführer der Bogenschützen, der ebenfalls bald Erwähnung in einer kurzen Geschichte finden wird ; ) Sein Name ist David Oberst, dessen prachtvollen Locken unter der Haube verborgen liegen. 

 

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Und dann habe ich noch einen kleinen Einheitenfüller für meine Ritter gebaut. Ich habe vor, in jede Einheit zumindest eine dieser kurzen Schlachtfelddarstellungen einzufügen. Die erste Szene ist ein kleiner Ride-Bye eines Ritters mit seiner Axt. Selber Schuld wenn der Zombie da im Weg steht! 

 

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Nächste Woche habe ich wahrscheinlich auch endlich mal Zeit, mich wieder mal an den Pinsel zu wagen und das Farbschema auszuprobieren. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag. Beste Grüße,

 

Rygar

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vor 2 Minuten schrieb 2ygar:

 

Als erstes Mal ein Bild der 

Dann noch der Anführer der Bogenschützen, der ebenfalls bald Erwähnung in einer kurzen Geschichte finden wird ; ) Sein Name ist David Oberst, dessen prachtvollen Locken unter der Haube verborgen liegen. 

 

DavidOberst1.thumb.JPG.7ecef247437cb5691bc031b3c0f76ea1.JPG

 

DavidOberst2.thumb.JPG.c6c5147587b5cc589aecda920701a3f3.JPG

 

 

Haha,  stark. Wenn der die Einheit anführt,  verlass dich lieber nicht so sehr auf ihre Leistung ^^

 

 

Woher ist denn das Modell von Clement?

 

Die Magd wirkt etwas groß für das Pferd,  aber vl. ist das bemalt weniger auffällig.

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Nennt mich oba, ist einfacher
 

 

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Ach was, der motiviert die Leute mit totalem Fluff und dann geht das schon^^

 

Das Modell ist von Fireforge Games, Alexander Nevsky:

 

https://www.fantasywelt.de/Alexander-Nevsky

 

Ja die Figuren von Reaper sind ein wenig größer, bei der Magd machts das üppige Kleid der Dame nochmal mehr aus^^ Das Pferd war wirklich vielgrößer als die von Fireforge Games, das musste ich auf die Seite legen.

 

Beste Grüße

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Und wieder ein klein wenig Fluff aus der Fluffwerkstatt. Die erste Figur sollte ich heute oder morgen präsentieren können. : ) Übrigens habe ich mal wieder was geschafft, was ich beim Bemalen gemerkt habe. Das Spray war wohl doch fehlerhaft, die Grundierung hat sich ein wenig verklumpt und ließ sich mit Wasser abwaschen! Ich konnte die anderen Reiter retten, aber der erste ist noch mit der Grundierung bemalt. Es ist nicht allzu schlimm, man sieht es aber schon wenn man genau hinschaut. Aber einerseits soll die ja erstmal das Farbschema präsentieren dann....und Zweitens kann ich so ausprobieren, ob der Mattlackspray noch funktioniert, ohne da groß was anzurichten : ) Beste Grüße,
 

Neue Freunde, neue….Feinde?

 

Clément de Rochetourneur sah auf den alten Wachturm vor ihm. Das ehrwürdige Gebäude hatte einige Schäden, welche die ansässigen Handwerker nach langer und mühseliger Arbeit beseitigen konnten. Neue Dachschindeln, ein zugemauertes Loch und die Errichtung eines Verlieses im Keller waren die zeitaufwendigsten Arbeiten gewesen. Laut seufzte der neue Ritter Bretonnias und wandte seinen Blick zu dem halb aufgebauten Palisadenwall aus Baumstämmen, die den Turm umgeben sollten. Sie waren noch lange nicht fertig, was er seinen neuen Untertanen nicht verübeln konnte. Die Baumeister, die er aus Marienburg hatte kommen lassen und mit seinem Vermögen, dass er als Salzhändler verdient hatte, bezahlte, versuchten ihr Bestes. Jedoch unterschied sich diese Unternehmung stark von dem Hüten von Schafherden und den einfachen Bauten, welche die Bauern dieses Landes zu errichten gewohnt waren. „Halt, Halt, nicht dahin!“, schallte ein Ruf von der Baustelle, als ein großer Baumstamm sich aus der Schlinge des Zugkranes löste und Richtung Boden fiel. Mehrere Männer sprangen auf die Seite und entkamen dem potenziell tödlichen Geschoss. Dies hinderte den Baumeister allerdings nicht daran, seine bekannten Schimpftiraden abzuhalten und die Kranführer mit Fallobst zu bewerfen, dass er auf dem Boden aufsammelte. Clément legte seine Hand resigniert auf seine rechte Gesichtshälfte und brummte vor sich hin. „Na, hat euch etwas in die Suppe gespuckt, mein Herr?“, erklang eine Stimme hinter ihm. Der Ritter drehte sich um und erblickte einen hochgewachsenen Mann mit auffallend fülligen Locken, der genüsslich in einen Apfel biss. Sein Bogen war geschultert und ruhte auf einem roten Mantel, der über einer Schwarz-rot gefärbten Wollkleidung lag. Im anderen Arm trug die Gestalt einen Helm. Clément erwiderte: „David, wie oft müssen wir das noch besprechen? Clément ist mir tausendmal lieber als dieses ewige Herr und Euer Gnaden. Es reicht mir schon, dass ich dies am Hof dauernd zu hören bekomme. Verschone mich bitte wenigstens hier damit.“ David Oberst, der Anführer der Bogenschützen des Lot-Tales und Sprecher der Bauern, trat neben den gerüsteten Ritter und warf den Kern des gegessenen Apfels in Richtung des Marienburger Baumeisters. Er sprach: „Aus diesem Grund mache ich das auch ständig, Euer Gnaden.“ Der letzte Teil des Satzes betonte Oberst besonders und grinste dabei. Clément quittierte dies nur mit einem Augenrollen. „Nun aber zum wirklichen Grund, warum ich hier bin.“, führte David nach einiger Zeit an, „es ist hoher Besuch hier. Eine Dame aus Couronne.“ Erneut seufzte der Ritter und begann sich in Richtung Turm zu begeben, um seinen Gast persönlich zu empfangen.

 

Als er den Turm betrat, verschlug es Clément erst einmal die Sprache. An seinem Tisch saß eine junge, schöne Frau mit rotem Haar. Sie trug ein blaues Kleid, dass mit passendem Schmuck verziert war und starrte regelrecht auf die spärliche Inneneinrichtung. Als sie den eingetretenen Hausbesitzer erspähte, fixierte sich der kalte Blick ihrer grünen Augen auf ihn. „Ser Rochetourneur, ich bin…erfreut, euch kennen zu lernen.“ Die verzögerte Aussprache des Wortes erfreut sowie ihre ablehnende Haltung zogen Clément wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurück und er räusperte sich. „Ebenfalls, Mylady, aber mit wem habe ich das Vergnügen?“, antwortete er. Sie erwiderte: „Elena de Mont-Saint-Michel. Ich will mich nicht lange mit Höflichkeiten aufhalten. Ich denke, ihr seit sowieso noch nicht mit den Gepflogenheiten dieses Landes vertraut. Für einen Außenstehenden ist dies immer schwer für den Anfang. Ich bin im Auftrag der Krone hier.“ Clément ignorierte die Beleidigungen in den Worten der Dame. Er hatte sowieso schon mit solchem Verhalten des alteingesessenen Adels gerechnet. Bei ihrem letzten Satz aber horchte er auf. „Und was verlangt die Krone von mir?“  Ein arrogantes, leises Schnaufen entfuhr Elena, als sie antwortete: „Sie verlangt von euch erst einmal nur, dass ihr euch eurem Titel und dem Vertrauen des Herzogs als würdig erweist. Euer Fall ist bei der Dame des Sees keine alltägliche Erscheinung. Dass ein Bauer zu einem Ritter geschlagen wird kam vor, aber dass ein Fremder diese Ehre erhält….es ist geschehen, aber…..ihr erntet, wenn man euren Namen spricht, nur Spott. Wisst ihr, wie man euch nennt? Den Salzritter.“ Bei diesen Worten lachte Elena laut auf. „Meilenweit entfernt von den Ehrtiteln anderer, verdienter Helden. Versteht ihr, was ich sagen will? Ihr dürft nicht versagen. Nicht nur eure Ehre wäre beschmutzt. Duc Hagens Ruf würde irreparablen Schaden erleiden, seine Herrschaft offen für Angriffe sein. Der Herzog ist ein alter Freund und treuer Verbündeter der Krone. Sehr mich als….eure Aufpasserin und Beraterin an. Und nun entschuldigt mich bitte. Ich muss mir ein Bild der Ländereien und Ressourcen machen. Schließlich muss ich wissen, auf was ich mich hier einlasse.“ Mit einer schnellen Bewegung stand Elena auf, deutete eine kleine Verbeugung an und bevor Clément auch nur reagieren konnte, verließ sie ohne ein Wort zu sagen und die beiden Männer vor ihr zu beachten den Turm. Niedergeschlagen setzte sich der Ritter auf einen Stuhl und sank richtiggehend hinein. Er ließ seinen Kopf nach hinten auf die Lehne fallen und starrte auf die Decke.

 

David trat neben ihn und sagte: „Na, das war mal ein richtiger Schlag in die Fresse. Die scheinen dich wirklich nicht zu mögen.“ „Ach, glaubst du wirklich?“, erwiderte Clément sarkastisch und faltete seine Hände zusammen. Sein Gegenüber hob beschwichtigend die Arme und sagte: „Hey, ich bin ja schon still. Aber sie hat Recht. Deine Situation ist keine einfache. Ich unterstütze dich gerne nach meinen Kräften, allerdings werde ich allein nicht ausreichen. Ich meine, Bogenschießen und Leute antreiben kann ich, aber bei Planung von Festungsbauten bin ich nicht zu gebrauchen.“ Nach diesen Worten verschränkte Clément seine Hände hinter seinem Kopf und sah in Richtung Tür, aus der Elena gerade gegangen war: „Nun, so schön sie ist, umso giftiger waren ihre Worte. Aber nun gut….dann versuchen wir die gute Dame von unserer Arbeit und Tugend zu überzeugen. Ich fange schon einmal an und zwar mit der endgültigen Festlegung meines Wappens.“ Bei dieser Aussage sprang er auf, nahm sich ein Blatt Papier und einen Stift und begann, etwas aufzuzeichnen. Oberst schaute ihm dabei neugierig über die Schultern: „Ah, endlich. Hat ja lange genug gedauert. Konntest du dich nach dieser Standpauke…endlich….“ Mit großen Augen sah er zwischen der Zeichnung und Clément hin und her: „Bist…bist du dir sicher? Ich meine, mit dem Wappen und dem tollen Namen….“ Mit neu entfachtem Tatendrang und Trotz in seinem Gesicht sprang Clément auf, reichte David die Zeichnung und sprach: „Nun, wenn sie mich den Salzritter nennen, sollen sie den Salzritter bekommen. Ich werde diesen arroganten, altadeligen Schnöseln zeigen, was in uns steckt! Sei so gut und bring das zum Schildmaler“ Mit diesen Worten lachte er laut auf, klopfte David auf die Schulter und machte sich erneut auf den Weg. Leicht bedröppelt sah Oberst auf die Zeichnung in seinen Händen und dann der Gestalt seines Gutsherren nach. Dann rannte er ihm auch schon hinterher und rief: „Was redest du da? Hier im Tal gibt es keinen Schildmaler!“

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