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[Kugelhagel - 20mm] Sharpe's Rifles und Wellingtons Triumph


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Vive la grande Nation - Die ersten Basearbeiten sind erledigt   Die ersten Basearbeiten für einen Teil meiner Franzosen sind erledigt. Ich habe nur die Miniaturen und Einheiten umgebased, d

So, lieber D.J. Morgen geh ich auffe Post. Jetzt packe ich deine Schachtel. Hier die Schachtel: Eine extrem hochwertige GW Schachtel! Und hinein kommen deine Platten: Und NEIN

Ein Care-Paket und ein geplantes Spiel   Gestern erreichte mich ein "Care-Paket" von einem Sammlerkollegen aus Bielefeld   Dringend benötigte Holländer und Belgier, Mauern und ein

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Und es geht allmählich voran, mit unserer kleinen Farm :D

 

Eine kleine Detailaufnahme mit Größenvergleich. Mit dem großem Fenster bin ich noch nicht ganz glücklich. Es kann sein, dass ich da nochmal rangehe.

Das Inneleben, dass man durch das Fenster sehen kann, werde wohl nach und nach versuchen, mit Leben zu füllen.

Die Dächer sind zwar nicht abnehmbar, aber die Häuser werden alle modular bleiben, also nicht auf der Base festgeklebt werden, was Lagerung, Transport und Reperaraturen erleichtern sollte.

Links an dem Kabuff ist gut zu sehen, dass ich noch nicht alle Wände bearbeitet habe.

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Unsere kleine Farm. Noch nicht fertig, aber immerhin zu 85%

Heureste und Sand auf dem Boden, ein Brunnen (mittig?), ein paar Farben an den Wänden und etwas Liebe für den Garten ... :)

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Ein kurzer Ausblick, wie der Obst-,Gemüse-, Kräutergarten geplant ist. Die selbstgebauten Steinmauern werden erhöht bzw. durch DIY-Hecken ersetzt und die MAuer um ein kleines Dach erhöht. Mir sind nur gerade die schmalen Kaffeerührstäbchen ausgegangen.

Merde.

La grande merde!

Der Rand zwischen Hausmauer und Garten bleibt gepflastert, aber der Garten bekommt eigenes Streu für ein eigenständiges Bild

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Gute Nacht Jim-Bob.

Gute Nacht John-Boy.

Gute Nacht Sue Ellen.

Gute Nacht Grandpa.

Könnt ihr endlich die Klappe halten? Ich will schlafen!

;D

 

bearbeitet von D.J.
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Sehr sehr schön!

 

Eine Bitte hätte ich oder eine Frage: gibt es einen speziellen Grund warum du Texte zum teil direkt in die Bilder machst? Das kann ioch zum Teil aufgrund der Größe und auch der Schrift nicht lesen...

 

Fände es schöner und leserlicher, wenn der Text normal egschrieben wäre.

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vor 4 Stunden schrieb Delln:

Sehr sehr schön!

 

Danke dir :)

 

vor 4 Stunden schrieb Delln:

Eine Bitte hätte ich oder eine Frage: gibt es einen speziellen Grund warum du Texte zum teil direkt in die Bilder machst? Das kann ioch zum Teil aufgrund der Größe und auch der Schrift nicht lesen...

 

Fände es schöner und leserlicher, wenn der Text normal egschrieben wäre.

 

Kein Problem :) Die Macke habe ich mir mal für Spielberichte angewöhnt ... ich ändere das bei den Bildern oben :)

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Ein kleines Update :)

 

Ich habe mir 10 Faltkartons mit einer Höhe von 5cm geordert (innen dürfte sie bei 4,8cm liegen). In jeden Karton passen ziemlich viele Bases der kleinen 1:72er rein, was die Logistik enorm vereinfacht. Lagerung, Transport ...

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... die Kanten bekommen eventuell noch kleine Schutzecken aus Messing.

Wie man hier an den Franzosen sieht, passt da ordentlich was rein. Ich plane auf lange Sicht die beiden Armeen inkl. Artillerie auf jeweils 2 bis maximal 3 Kartons auszubauen. Für zwei Spieler habe ich jetzt schon kleine, gut spielbare Armeen, aber mehr geht bekanntlich ja immer ;)

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Und weil dem laut BWL so ist, dass Haben immer besser ist als Solltest du haben habe ich heute ein paar Schotten aus dem Loaker gefischt ;D

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Und wo Schotten sind, sind Briten nicht weit weg ;)

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An meinem Gutshof ging es auch gut weiter. Ich denke, ich werde ihn vorerst so lassen und die fehlenden Details nach und nach abarbeiten. Denn wenn ich jetzt nicht langsam die Kommandostruktur der Alliierten fertig bemale, wird das diesen Monat nix mehr dem Solospiel ;)

Sicher, der vordere Weg sieht an der rechten Ecke noch nicht so pralle aus und die Strasse (aus den Resten einer Tapetenbordüre geklebt) ist auch noch recht W.i.p.

Aber für erste Spiele dürfte es allmählich reichen.

Die Bäume und die Häuser sind modular, da werde ich auch dran festhalten.

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Und da ruhen sie zunächst in ihren "Kasernen", die Briten und die Franzosen, während die Strasse trocknet und ich an einem Bach plane :)

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bearbeitet von D.J.
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Heute war full house ;)

Erst ein Solospiel Kugelhagel, dann kam mein Sohn zu Besuch ... morgen gibt es mehr zu erzählen und zu schauen.

Das hier nur als Teaser

 

Ein Hinterhalt der nicht hielt was er versprach und ein Aufmarsch der in einem dezenten Abmarsch endete ;)

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Der hinterhältige Hinterhalt - ein Solsopiel nach Kugelhagel

 

Gestern habe ich eine erste Solopartie Kugelhagel nach langer Pause gespielt 😊 Es sollte eine einfache, offene Feldschalcht werden, bei der aber die Briten und ihre Alliierten einen leichten Vorteil haben sollten. Der lag darin, dass sie zwei kleine Plänklereinheiten als Vorhut in einem Hinterhalt aufstellen durften und ihre Rifles ebenfalls weiter vorne platzieren. Für die Franzosen und die regulären Linieneinheiten der Briten galt eine Aufstellungszone von 20cm.

Meinen Tisch von 135*90cm habe ich diesmal noch von den Schmalseiten aus bespielt (war gestern einfach bequemer 😉 ) und die Reichweite je 5cm-Schritt auf 4cm eingekürzt.

 

General Stiernack befehligte die Fremdenregimenter Kleve-Berg, Westphalie und die Wildgänse der Iren. Sie marschierten auf der linken Seite in Marschformation auf

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General Jean-Paul Belmondo hatte das Kommando über einen Teil der 8emé Linieninfanterie und einem Sonderregiment aus Voltigeuren. Sein Auftrag lautete,  den Hügel auf der rechten Flank, zu erobern und die kleine Kapelle St.Drakenfels als Zwischenlager einzurichten.

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Dort lag aber bereits eine Abteilung der Highlander auf der Lauer ...

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... während gegenüber auf der linken Flanke Braunschweiger Jäger die Falle für die Franzosen komplettierten. Es blib nur eine hohle Gasse zwischen den beiden Gebäuden und einem schmalen Waldstück, welche die Franzosen aus ihrem Weg zum Kloster Drakenfels duchqueren mussten.

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Die Briten und die Preußen kamen langsam am Kloster vorbei auf dem Weg den Franzosen entgegen, um den Flaschenhals endgültig zu verkorken und die Franzmänner zu vertreiben

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Die erste Runde war dann auch nur ein zaghaftes Heranstasten, da die Franzosen den Flaschenhals erkannten. Kleve-Berg und Westphalie vereintein sich, die Voltigeure schwärmten nach rechts in Richtung Wald und in einem Moment geistiger Unklarheit ließ ich die 8emé ebenfalls in diese Richtung marschieren.

Die Briten überquerten die Straße auf ihrer Seite, die Rifles suchten sich eine gute Position und die Preußen marschierten stoisch geradeaus

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In der zweiten Runde ging es Schlag auf Schlag, als die französischen Voltigeure den Hügel Drakenfels samt Kapellchen erreichten. Es folgten zwei harte Schusswechsel, welche den Highlandern arg zusetzen

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Die 8emé schwenkte allmählich in den Wald ein. Erst hier wurde mir bewusst, dass ich für den Wald die Geschwindigkeit auf 1/2 reduzieren musste.

Merde!

Da hatte ich mich als Franzose selbst ausgetrickst, während der Brite in mir a little bit amused war.

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Die Iren und das kombinierte deutsche Regiment marschierten vor, dicht gefolgt von General Stiernack, der seinen Soldaten aufmunternd zurief, dass er hinter ihren Linien in Sicherheit sei

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Ein erster Schusswechsel zwischen den Iren und den Briten schug fehl, weil die Entfernung doch zu groß war. Die Iren ahnten nichts von den versteckten Braunschweiger Jägern ... und ich nichts davon, dass ich mit dieser Einheit für den Hinterhalt einen Fehler begangen hatte.

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Die restlichen Briten, die Rifles und die Preußen rückten indessen unerbittlich vor

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In der nächsten Runde ging es dann rund! Die Voltigeure schossen die Highlander in die Flucht (der Würfel ist für die Fluchtbewegung gedacht, ich hatte vor dem Foto und auch später aber vergessen, die Schotten abzuräumen. Da wurde es nämlich plötzlich richtig spannend im Spiel :))

Aber Sharpe's Rifles rächten ihre Kameraden und schossen die Voltigeure ihrerseits zumindest an

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Meinem veritablen Hirnfurz weiter folgend, ließ ich die 8emé tiefer in den Wald latschen.

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Die Iren und die Briten beschossen sich auf mittlere Distanz und die Iren ahnten immer noch nichts von dem Hinterhalt der Braunschweiger Jäger

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Jetzt wurde es lustig :)

Die Deutschen Regimenter erklommen den Berg mit der Kirche zum heiligen St.Draken. Die Braunschweiger Jäger ahnten nichts von den Feinden in ihrem Rücken.

Briten und Preußen marschierten weiter vor und gingen in Schlachtformation.

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Schließlich ging den Iren ihr Temperament mit ihnen durch, als die genug von der sinnlosen Knallerei hatten und mitten in die verhassten Briten rannten. Hier hätte ich eigentlich ein schönes Feuerwerk mit den Braunschweiger Jägern zünden könen. "Querbewegung vor dem Feind!".

Tja ... die Jäger sind aber Plänkler.

Da gibt es das nicht!

Also rannten die Iren ohne Probleme in die Briten ...

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... rieben sie mit einem verheerendem Ergebnis von 6:0 auf (der anschließende Moraltest der Briten war auch eine natürlich geworfene 12 😮) ...

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... schwenkten im Nachzug den Rifles in die Flanke ...

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... und verputzten auch diese mit mehr Glück als Verstand (erneut eine 12 auf dem MW-Test für die Rifles) Die Iren waren jetzt natürlich erschöpft und isoliert hinter den feindlichen Linien.

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Das nutzten die nachrückenden Briten aus. Gingen in Position ...

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... und schossen die Iren zuerst weich, bevor sie ihrerseits die Einheit vollkommen vernichteten. (gestern habe ich für die MW-Test gewürfelt,als wäre ein Doppel-Eins NICHT das beste Ergebnis für so einen Test.)

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Das Spiel endete, als es den beiden zusammengeschlossenen, deutschen Regimentern gelang, die heranmarschierenden Preußen in Unordnung zu schießen.

Hier beendete ich das Spiel, da die Franzosen ca. 50% der Alliierten in die Flucht geschlagen, in Unordnung gebracht oder vernichtet hatten.

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Fazit:

Ich muss mir noch einige Regeln wieder verinnerlichen. Der missglückte Hinterhalt der Braunschweiger Jäger ärgert mich, weil das ein dummer Fehler war.

Die Highlander benötigen mehr Minis. Das sah mager aus ;)  Überhaupt muss ich mich an den Nachschub für meine Armeen machen. Mehr geht immer.

Die Reichweitenanpassung war okay - ich denke mit der funktioniert dann auch Artillerie super - aber bei einem Spiel von Schmalseite zu Schmalseite sind die Wege doch etwas lang und Flankenmanöver teilweise nur beengt machbar. Das nächste Spiel werde ich also von langer Seite zu langer Seite spielen und dann auch Kavallerie einsetzen. Die war nämlich in Reserve und sollte eigentlich ab Runde drei kommen.

Aber da waren die Hinterhalte der Briten schon Geschichte.

 

bearbeitet von D.J.
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Danke dir :)

Das mit den Jägern war so ein Moment, da habe ich selbst als Solospieler über meine eigene Dummheit derartig abgelacht ... ;D

Und ja, das Würfelglück bei den Moralwerttests war schon unheimlich 😮 Eine Doppel-Eins ist immer ein bestandener Test, eine Doppel-sechs ist immer fatal. Dass ich da solche Würfe hingelegt habe, war für mich auch mehr als überraschend.

 

Püppies! Ich brauche viel mehr Püppies! Da wird schon fleissig dran geplant :) 

Da habe ich eine kleine Einheit (drei Bases werden es wohl) Italeri-Scots, die etwas größer sind als die von Airfix. Das sind dann zwei Einheiten, die ich als reine Plänkler einsetzen werde, ähnlich den Voltigeuren bei den Franzosen, während die Rifles auch mal als leichte Linieninfanterie durchgehen könnten ;) Die beiden Kommandanten der Briten bzw. der Preußen waren "Testpiloten" für Maltechniken mit Contrast, Washes und Inks. Erstmal ist die Artillerie der Briten an der Reihe, damit ich Donnerbüchsen aufstellen kann :D Danach kommen ordentliche Kommandanten mit vernünftigen Bases

 

Eine kleine Kampagne ist auch angedacht :)

So mit Ereignissen wie Wetter, Moral & Desertation vor allem auch im Bezug auf das jeweils vorangengangene Spiel.

Mal schauen wie ich das in Worte gießen kann, damit es systemübergreifend nutzbar wäre.

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Ah, stimmt! Sorry, hatte ich vergessen.

 

Grundierung

Da hat sich auch bei Weichplastik für mich persönlich die GW-Corax White durchgesetzt. Ich habe eine ganze Weile die günstigere Army Painter genutzt, aber bei dem Weichplastik von Zvezda zum Beispiel sie die immer abgeperlt wie Wasser an einem Regenmantel.

Eine gute Gundierung ersetzt natürlich nicht das Bad in Spülwasser!

 

Contrast von GW und AIR von Vallejo

Die Contrast von GW hat sehr gut funktioniert! Ich habe sie jetzt mit etwas destilliertem Wasser verdünnt, werde aber demnächst etwas Ochsengalle ausprobieren, die als Netzmittel besser funktioniert (die Pigmente also nicht zu stark verteilt und ausdünnt). Mit einem feinem Pinsel kann man das Fließverhalten der Contrast gut leiten.

Die AIR-Farben von Vallejo habe ich bisher nur auf sehr kleinen Flächen genutzt, aber die hat bei einigen 28mm Testpiloten sehr gut und fast wie Contrast funktioniert. Da werde ich mal weitere Tests wagen und berichten

 

Base Farben von GW

Da habe ich nur Grey Seer (für die Hosen) und Corax White für Bänder genutzt. Das Grey Seer ist sehr hell und "reagiert" sehr stark auf Nuln Oil was die Hosen schnell verschmutzt aussehen lässt. Da muss ich nochmal schauen, wie ich das besser hinbekomme.

Corax White für die Bänder und weißen Parts ist ganz okay, aber sehr "trocken", was ein Nachziehen dieser Parts doch recht schwer macht. Daher werde ich da bei dem Weiß von Vallejo bleiben

 

Washes und Inks und Haut

Da habe ich bisher nur erverybodys Darling "Nuln Oil" genutzt. Das muss man etwas verdünnen und eventuell 2 Lagen nutzen um ein black Lining ohne Krampf im Sehnerv zu erreichen.

Für die Haut greife ich schon länger grundsätzlich auf die Hautfarbe von Revell zurück

 

Fazit und mein Ablauf

In lauwarmen Spülwasser abwaschen, trocknen und recht zeitnah mit Corax White Spray grundieren.

Die Contrast Farben von GW leicht verdünnt nutzen, eventuell mit einem Netzmittel wie Ochsengalle oder Medium Thinner (?)

Base Farben sind teilweise gut einsetzbar, aber bei manchen Arbeiten doch zu trocken.

Nach dem Washen mit Nuln Oil sollte man noch einmal mit der normalen Grundfarbe über die Hauptteile der Uniform bürsten, weil die Contrast durch Nuln Oil doch recht dunkel werden. Aber dafür erhalten sie die Details, was bei Base Farben und dem Maßstab (für mich) nicht immer so leicht zu erreichen ist.

 

bearbeitet von D.J.
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Sehr interessant. Vielen Dank für deine Ausführungen.

 

Ich hatte wirklich noch nie Probleme bei der Army Painter Grundierung aber ich habe sie auch noch nie auf Weichplastik benutzt. Aber egal. Hauptsache du hast eine gefunden, die für dich funktioniert.

 

Habe auch gelesen das man die Contrast Farben am besten wirklich mit dem eigenen Medium verdünnen sollte. Ich habe nicht soviele Farben davon und die, die ich benutzt habe, klappen bei mir schon recht gut wenn man ein wenig aufpasst das man nicht zuviel davon nimmt.

 

Bei den Base Farben von GW verstehe ich nicht so ganz was du mit "zu trocken" meinst. Ich verdünne Grundsätzlich alle "Base"-Farben mit Airbrush Thinner von Vallejo. Teilweise mache ich die so dünn, das die weiße Grundierung (ich grundiere stets alles weiß) noch durchscheint. Bei meinem 6mm Projekt kannst du das sehr gut in der Nahaufnahme vor allem bei den Rucksäcken und den Gewehren sehen. Wenn du die Farben nicht verdünnen willst, dann empfehle ich den Flow Improver von Vallejo. Der verdünnt nicht sondern verbessert gewaltig die Fließeigenschaften der Farben.

 

Ich habe generell ein Problem mit den Acryl Washes, denn alle dunkeln die original Farbe teilweise heftig ab. Hinterher dann wieder mit der Grundfarbe nachmalen ist mir viel zuviel Aufwand, den es nicht unbedingt braucht. Ich benutze Acryl Wash eigentlich nur noch zum sogenannten pin-washing. Gezielt an bestimmte Stellen anbringen. Ich werde mehr und mehr ein Fan von Enamel Washes. Die dunkeln zwar auch ab, aber bei weitem nicht so heftig. Dazu ist es wirklich leicht mit White Spirit (Terpentinersatz) wieder Wash wegzunehmen von der Mini damit die original Farbe halt auch noch genauso aussieht. Nachteil ich ganz klar der Geruch. Auch wenn es mittlerweile geruchsfreien Terpentinersatz gibt. Ich mag einfach den look den Enamel Washes erzeugen. Wie auch immer.

Fun fact: ich benutze auch seit Ewigkeiten die Hautfarbe von Revell. Meiner Meinung nach gibt es keinen schöneren Hautton :)

 

Das nur so ein paar Gedanken von mir. Wenn dir was helfen sollte, umso besser. Wenn nicht, dann ist es auch egal ;) Finde es nur immer wieder spannend wie unterschiedlich die herangehensweise teilweise ist.

 

 

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vor 15 Minuten schrieb Garbosch:

Sehr interessant. Vielen Dank für deine Ausführungen.

 

Kein Problem, hatte ich so ja auch versprochen :) 

 

Zitat

Ich hatte wirklich noch nie Probleme bei der Army Painter Grundierung aber ich habe sie auch noch nie auf Weichplastik benutzt. Aber egal. Hauptsache du hast eine gefunden, die für dich funktioniert.

 

Bei Army Painter hatte ich bisher oft das Problem, dass sie entweder als Tröpfchen aus der Düse kam, oder gar nicht, oder nicht haftete ... Ich weiß nicht, woran es lag. Eine bis zwei Minuten schütteln, gute Temperaturen, kein Wind (Keller) und trotzdem so unterschiedliche Egebnisse.

 

Zitat

Habe auch gelesen das man die Contrast Farben am besten wirklich mit dem eigenen Medium verdünnen sollte. Ich habe nicht soviele Farben davon und die, die ich benutzt habe, klappen bei mir schon recht gut wenn man ein wenig aufpasst das man nicht zuviel davon nimmt.

 

Ja, das habe ich auch so gelesen. Aus dem Modellbau vor Urzeiten (und aus Gesprächen mit anderen Modellbauern und auch Malern) weiß ich aber, dass Ochsengalle bei Arbeiten mit dem Pinsel ein Universalmittel ist. Es verdünnt die Farbe leicht, ohne die Pigmente auszudünnen und macht sie wohl "geschmeidiger" (?)

Ein wenig Trocknungsverzögerung kann auch nie schaden ;)

 

Zitat

Bei den Base Farben von GW verstehe ich nicht so ganz was du mit "zu trocken" meinst. Ich verdünne Grundsätzlich alle "Base"-Farben mit Airbrush Thinner von Vallejo. Teilweise mache ich die so dünn, das die weiße Grundierung (ich grundiere stets alles weiß) noch durchscheint. Bei meinem 6mm Projekt kannst du das sehr gut in der Nahaufnahme vor allem bei den Rucksäcken und den Gewehren sehen. Wenn du die Farben nicht verdünnen willst, dann empfehle ich den Flow Improver von Vallejo. Der verdünnt nicht sondern verbessert gewaltig die Fließeigenschaften der Farben.

 

Ich habe die auch verdünnt, kam aber irgendwie nicht auf das Ergebnis, dass ich mir wünschte. Erst war sie eben "zu trocken" und dann, nach minimaler Erhöhung des Anteils an destilliertem Wasser schon wieder zu dünn. Ich denke, das ist reine Übungssache, oder eben auch eine Frage des Verdünner-Mediums.

Den Flow Improver von Vallejo will ich ausprobieren, vergesse aber jedesmal den zu bestellen :doh:

 

Zitat

Ich habe generell ein Problem mit den Acryl Washes, denn alle dunkeln die original Farbe teilweise heftig ab. Hinterher dann wieder mit der Grundfarbe nachmalen ist mir viel zuviel Aufwand, den es nicht unbedingt braucht. Ich benutze Acryl Wash eigentlich nur noch zum sogenannten pin-washing. Gezielt an bestimmte Stellen anbringen. Ich werde mehr und mehr ein Fan von Enamel Washes. Die dunkeln zwar auch ab, aber bei weitem nicht so heftig. Dazu ist es wirklich leicht mit White Spirit (Terpentinersatz) wieder Wash wegzunehmen von der Mini damit die original Farbe halt auch noch genauso aussieht. Nachteil ich ganz klar der Geruch. Auch wenn es mittlerweile geruchsfreien Terpentinersatz gibt. Ich mag einfach den look den Enamel Washes erzeugen. Wie auch immer.

 

Ah, das ist mal zu überlegen, ob ich da in die Richtung nich auf mal experimentiere.

Danke dir für den Tipp :) 

 

Zitat

Fun fact: ich benutze auch seit Ewigkeiten die Hautfarbe von Revell. Meiner Meinung nach gibt es keinen schöneren Hautton :)

 

;D Manchmal sind es eben wirklich die Klassiker wie Revell oder Enamle, die das beste Ergebnis bringen :) 

 

Zitat

Das nur so ein paar Gedanken von mir. Wenn dir was helfen sollte, umso besser. Wenn nicht, dann ist es auch egal ;) Finde es nur immer wieder spannend wie unterschiedlich die herangehensweise teilweise ist.

 

Selbst wenn ich etwas von deinen Gedanken nicht verwenden sollte, lesen hier vielleicht jetzt oder später andere Interessenten rein, denen das eine große Hilfe sein kann.

Von daher ... immer weg von der Leber und hier rein damit :D 

bearbeitet von D.J.
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Weiter geht es - Schotten, Generäle und ein Gasthof irgendwo im Nirgendwo

 

Meine ersten Schotten. Die Röcke sind etwas grüner und das gelbe Tartan ist auf dem Bild (den Bildern, ich habe zig versucht) leider nicht so gut zu erkennen.

Die vierte Base wird die Kommandobase.

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Die Auberge le dernier repos (Der Gasthof zur letzten Ruhe ;D )

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Ein Offizier und Gentleman

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Noch mehr Kommandandanten und Gentlemen

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Die Woche geht gut los :)

 

bearbeitet von D.J.
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vor 19 Minuten schrieb Utgaard:

Was man so erkennen kann, sehen die Schotten recht schick aus - müßtest Du vllt mal näher ranzoomen ;)

 

Danke dir :)

Das Ranzoomen habe ich versucht, aber da sieht man auch nicht mehr. Mit dem bloßen Auge und live sind die angedeuteten Tartans gut zu erkennen. Ich sollte mit hellerem gelb drüber gehen ;)

 

vor 19 Minuten schrieb Utgaard:

Bei der Herberge würde ich zumindest den oberen Dachbereich überarbeiten - die Trägerpappe ist zu dominant finde ich.

 

Ja, die "Dachpappe" ist etwas heftig geraten. Aber finde mal gute, weil recht schmal gedruckte Wellpappe 😕 Das war mal einfacher. Daher ist das Dach auch abnehmbar ;D

Kommt feine Wellpappe, kommt neues Dach ;)

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Heute auf einem Umweg von einem Termin, ein klein wenig eingekauft.

 

Ochsengalle (meine alte war alle), Acrylfarbe für Baseränder und zwei Felder, die auf Form getrimmt und dann eingefärbt werden. Sieht für 1:72 besser aus, als die Fußmatten vom Ikea.

Sind auch von der Größe her passender ;)

 

 

Einkauf.jpg

bearbeitet von D.J.
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vor 23 Minuten schrieb D.J.:

Ochsengalle (meine alte war alle)

 

Für was braucht man die?

 

Ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht mal eine andere Epoche in 1:72 zu sehen. Gefühlt sieht man in den Läden von Revell und Co nur 1. und 2. Weltkrieg und Moderne.

bearbeitet von TouchGoalDown
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Ochsengalle ist ein sogenanntes "Netzmittel", welches die Oberflächenspannung des Farbfilms löst bzw. lockert. Also im Grunde wie Spüli im Malwasser, aber in der Wirkung um Längen besser (finde ich zumindest).

Sie wirkt zudem leicht entfettend, was gerade bei den 1:72 Weichplastik Miniaturen sehr hilfreich ist. Ich wasche die zwar immer vor dem Grundieren mit warmen Spülwasser ab, aber je nach Hersteller / Kunststoff "schwitzen" die Trennmittel und Weichmacher aus, was die Grundierung auch gerne mal abperlen lässt. Beim Malen selber lassen sich die Farben meiner Meinung nach noch etwas besser verteilen, als bei normalem Spüliwasser. Ich nutze die Ochsengalle aber auch fast ausschließlich bei den 1:72 Miniaturen.

 

Ja, Revell hat sich mehr und mehr auf den WWII in 1:72 spezialisiert. Napoleon oder den Siebenjährigen Krieg, aber auch die Kreuzzüge, den Rosenkrieg etc. bekommt man aber auch in 1:72. Bei uns in Köln gibt es den Mdellbahnen Lindenberg der ein recht gutes Sortiment führt. Ansonsten greife ich aber auch gerne auf Onlineshops zurück. Modellbau König etc.

Irgendwann werde ich die Kreuzzüge auch in 1:72 beginnen.

Ist nur eine Frage der Zeit und dem Beginn des Rentnerdaseins  😉

 

bearbeitet von D.J.
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Das mit der Ochsengalle wusste ich bislang noch gar nicht. Gut zu wissen, welche Alternativen es noch gibt.

 

Ich habe mir jetzt das Angebot von Modellbahnen Lindenberg angesehen und ja, da ist einiges an mir vorbei gegangen. Irgendwie habe ich das Interesse an 1:72 seit Jahren verloren. Ich habe zwar noch die Figuren von damals, aber es reizt mich so gar nicht neue zu kaufen. Hat sich im Laufe der Zeit einfach alles in Richtung 28mm entwickelt. Vielleicht probiere ich mal 6mm aus, mal schauen. Na ja, ist eh noch alles Zukunftsmusik.

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