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[Kugelhagel - 20mm] Sharpe's Rifles und Wellingtons Triumph


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Vive la grande Nation - Die ersten Basearbeiten sind erledigt   Die ersten Basearbeiten für einen Teil meiner Franzosen sind erledigt. Ich habe nur die Miniaturen und Einheiten umgebased, d

Einkäufe, Nachschub und Basteleien                               

Der hinterhältige Hinterhalt - ein Solsopiel nach Kugelhagel   Gestern habe ich eine erste Solopartie Kugelhagel nach langer Pause gespielt 😊 Es sollte eine einfache, offene Feldschalcht wer

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Ah, danke dir, du bist meine Rettung!

Ich suche seit Tagen händeringend so eine Seite!  Ich hatte mal eine Website (diese vielleicht sogar, bin mir nicht sicher) auf meinem alten Rechner als Favorit gespeichert, aber beim Rechnerwechsel vergessen, die Links mit zu sichern :doh:

Geil 😁

Danke dir für deine Hilfe 😀 👍

 

 

 

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Mühsam malt sich der Nerd durch seinen Berg :)

 

Diese Woche ist wegen Terminen nicht viel drin, aber immerhin, es gibt immer was zu tun ;)

Aktuell habe ich, aus Zeitmangel, meine Lifeguard zur Seite gelegt und mich mal schnell um etwas Gelände gekümmert.

 

Zuerst einmal habe ich ein neues Schlachtfeld aufgestellt, dass ich diesmal von den langen Seiten aus bespielen werde. Es wird vermutlich ein "La Haye Saint light" Szenario, mit Briten in der Unterzahl und allmählich eintreffender Verstärkung auf der einen Seite, und Franzosen die sich durch schlammigen Boden und Regenwetter vorwärts kämpfen müssen auf der anderen Seite :)

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Hierfür habe ich, an den Seiten noch in Grün zu sehen, kleine Grasmatten vom Tedi (2€ für 2 Stück) zu Feldern gemacht. Die beiden anderen werden auch noch eingefärbt und als Felder eingesetzt. Aus Bastelwellpappe (ebenfalls Tedi) gabe ich mir ein Stück Acker geschnitten. Die Feldwege werden an den Rändern noch verziert, die Straße / der Weg in Weiß wird noch eingesandet und eingefärbt. Das Lager für Triumph! und DBA, dass ich in 1:72 auch als kleinen Gast- / Gutshof nutze, hat ebenfalls einen Auftritt.

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Alle Wege führen nach Brüssel / Rom / wohin auch immer ;) Der Weg im Wald wird auch noch ausgearbeitet.

Ich denke, damit habe ich auf 135 * 90cm ausreichend Gelände für eine gute (Solo)Schlacht, die ich vermutlich über einige Tage hinweg ausspielen werde. Geplant ist das "Event" ab dem Wochenende, oder ab nächste Woche :) 

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Die Briten haben immerhin schon ihre Artillerie bemannt, fehlen nur noch ein paar Reiter auf beiden Seiten (da habe ich schon Franszosen bemalt, muss die aber neu basieren) und die Basierung der französischen Donnerbüchsen ;)

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bearbeitet von D.J.
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Gestern kam das Päckchen eines Sammlerkollegen aus Bielefeld, in dem er mir eigentlich nur einen berittenen schottischen Offizier schicken wolte, der mir für eine meiner Einheiten meines 1:72-Napoprojekts fehlte. Tjaaaa ... als ich das Päckchen dann öffnete, hatte ich plötzlich einen ganzen Rutsch Miniaturen in den Händen, und dabei direkt mal zwei komplette Einheiten für meine Briten :D

Damit steht der großen Schlacht nicht mehr viel im Weg. Ich muss nur sortieren, was ich für die Franzosen aufstellen kann, dann kurze Planung wann, wer, wo auf's Feld kommen darf (da möchte ich noch ein wenig zum Ablauf der echten Schlacht von La Hye Saint und Quatre Brass recherchieren) dann kann es losgehen 😀

 

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British Steel - ein Wochenrückblick in Rückblicken, beginnend mit einem Klassiker :D

 

 

 

Wie der Titel schon vermuten lässt, ging es diese Woche ausschließlich um meine Briten, british Steel eben ;)

Zuerst wurden die Besatzungen für die Artillerie bemalt

 

 

 

Danach habe ich begonnen, die Lifeguard zu bemalen und dabei ein kurzes Tutorial (oder besser ein „how D.J. Paint all the wild horses“) zu machen

 

 

Die Planung für ein neues Spiel lag in der Luft … und weil für anderes eher wenig Zeit war, wurde dann zwischendurch auch Nägel mit Köpfe gemacht und eine erste Idee für ein Schlachtfeld aufgebaut.

Im Zuge dieser Idee wurden dann auch Felder und ein brach liegender Acker gebastelt

 

 

Dann kam das Päckchen eines Sammlerkollegen aus Bielefeld bei mir an. Eigentlich ging es nur um einen dringend benötigten, schottischen Offizier.

Doch es kam eine Wundertüte, die meine Pläne für das nächste Spiel enorm pushte :D

 

 

Und wenn alles klappt, werde ich morgen oder übermorgen mit meiner nächsten Schlacht beginnen, die mich dann eventuell über einige Tage hinweg, immer ein bis anderthalb Stunden pro Tag, beschäftigen wird :)

 

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Euch allen ein tolles Wochenende :)

 

 

bearbeitet von D.J.
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Wie geil ist das denn? 😁 🤣 😂

Ich habe meiner Frau schon angedroht, dass das läuft während ich spiele 😊

Ihre Antwort war ein dezenter Griff zum Staubsauger.

Ich lass' dass dann mal mit der Mucke 😉

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Die Schlacht um den Gutshof "Rue du marché"

(Anmerkung vorab: Da ich gerne Romane um alternative Historie lese - Robert Harris' Vaterland zum Beispiel-  hat sich diese Vorliebe auch immer ein wenig in meine Spielgewohnheiten eingeschlichen. Das folgende Spiel basiert also auf so einem alternativen und bewusst fiktiven und auf Drama aufgebautem Geschichtsverlauf, der in erster Linie einen Hintergrund für diese und weitere Spiele einer lockeren Kampagne bieten soll.

Ich weiß, echte Historiker werden werden jetzt blass und Wargamer, die lieber reale Schlachten nachstellen, werden sich kopfschüttelnd abwenden. Aber damit werde ich leben müssen ;) )

 

Alternativer Hintergrund / Fluff
Als König Ludwig XVIII. die Restauration ausruft, dabei aber auf eine eher konstitutionelle Monarchie setzt, ist das den übrigen Königshäusern und dem Adel im restlichen Europa zu wenig. Sie befürchten durch diesen milden Abbau der Rechte des Adelsstandes, dass sich der Einfluss Napoelons und der französischen Revolution erneut über sie ergießt. Mehrere Teilstreitmächte werden ausgehoben und gen Frankreich in Marsch gesetzt, um notfalls eine weitere Revolution sofort im Keim zu ersticken.

König Ludwig XVIII. lässt daraufhin Napoleon vorsorglich aus seinem Exil holen, denn er befürchtet, dass es zu einem weiteren Krieg kommen wird. Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und die Truppen der Briten und Allierten setzen sich in Bewegung. König Ludwig XVIII. kann nun nicht mehr auf das Eintreffen Napoleons warten und hebt in aller Eile seinerseits eine Armee aus jungen Rekruten, alten Veteranen und ehemaligen Verbündeten aus, um die Feinde Frankreichs aufzuhalten.

In der Nähe von Laon, etwa 20 Kilomter südlich, führt eine breit Handelsstraße, die Rue du marchè in Richtung Frankreich. Sie ist nur eine kleine Seitenstrasse in Richtung Hauptstadt und König Ludwig und seine Berater vermuten einen Angriff eher einige Kilometer weiter nordwestlich, wo eine wesentlich breitere Hauptstrasse in Richtung Paris verläuft. Doch die Briten und ihre Verbündeten planen einen Durchbruch genau dort und der Großteil der französischen Truppen steht im freien Feld, hat aber keinen Gegner vor sich. Nun muss die im Gutshof an der Rue du marché stationierte leichte Brigade unter General Coumenbert die Stellung halten, bis die Hauptarmee eingetroffen ist 

 

Aufstellung und Sonderregeln

 

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Frankreich, Startaufstellung unter General Coumenbert

1, 2 , 3 = Startpunkte Frankreich

1 x leichte Linieninfanterie (Iren, Veteranen)

1 x leichte Linieninfanterie (Voltigeure, Scharfschützen)

1 x Husaren

1 x mittlere Fußartillerie

 

Frankreich Reserve, ab Runde 8 ...

Startpunkte 7 & 8 unter General Belmondo

1 x Linieninfanterie (8emé, Veteranen)

1 x Linieninfanterie (Kleve-Berg, -1W, kleines Bataillon)

1 x Linieninfanterie (Westphalié, -1W, kleines Bataillon)

1 x schwere Fußartillerie

 

Frankreich Reserve, ab Runde 14 ...

Startpunkte 7 & 8 unter Marechal Dejon

1 x mittlere Garde

1 x alte Garde

1 x berittene Gardegrenadiere

1 x berittene Gardegrenadiere

 

Briten & Alliierte, Startaufstellung unter General Kensington

4, 5 , 6 = Startpunkte Briten und Alliierte

1 x Linieninfanterie

1 x Linieninfanterie

1 x Linieninfanterie

1 x mittlere Fußartillerie

 

Briten & Alliierte, Reserve ab Runde 5

Startpunkte 4, 5 oder 6 unter General Southbourne

1 x Highlander (Plänkler)

1 x Highlander (leichte Linieninfanterie)

1 x 95th Rifles (Scharfschützenbataillon, Gewehre)

1 x mittlere Fußartiillerie

 

Briten & Alliierte, Reserve ab Runde 7

… … Startpunkte 4, 5 oder 6 unter Feldmarschall von Hagen

1 x Linieninfanterie

1 x Braunschweiger Jäger (gelernte Jäger, Gewehre)

1 x Braunschweiger Uhlanen

 

Briten & Alliierte, Reserve ab Runde 14

… … Startpunkte 4, 5 oder 6 unter Generalmajor Paddington

1 x Garde Dragoner

1 x schwere Dragoner

1 x leichte Dragoner

 

 

Sonderregeln:

- Je 5cm in 28mm wurde die Reichweite für 1:72 auf 4cm angepasst.

- Der Aktivierungsstapel besteht nur aus einem Kartenspiel, es werden nur die Farben Herz (Briten & Alliierte) und Pik (Franzosen) genutzt.

- Jedes Regiment erhält einen einzelnen Joker für 2 Aktivierungen

- Jede Brigade erhält einen Kommandanten-Joker für 3 Aktivierungen

- Es nieselt seit Tagen ununterbrochen. Jede Einheit kann sich bis zum Beginn von Runde 10 pro Aktiverung maximal das 1,5fache ihrer maximalen Reichweite bewegen

- Durch den Regen ist das Pulver der Musketen, Gewehre unzuverlässig, die Kugeln der Kanonen können nicht wie gewohnt mehrfach vom Boden abprallen. Jede Einheit erhält daher bis Runde 12 einen Malus von -1 auf ihre Fernkampfwürfe.

 

Missionsziele

Die Briten und ihre Alliierten müssen den Gutshof und die Kirche einnehmen, da man von diesen beiden Punkten aus die Handelsstraße kontrollieren kann. Ein einfacher Durchbruch der Truppen reicht nicht, da auf diese Weise die gesamte Streitmacht auseinandergerissen würde und ein erneutes Sammeln und koordinieren den Franzosen die Möglichkeit einer Gegenoffensive geben könnte.

 

Die Franzosen müssen die Kirche und das Gehöft um jeden Preis halten.

Wenn sie es schaffen, die Briten und ihre Alliierten am Ende einer beliebigen Runde auf den Armeebruchpunkt laut Regelwerk zu bringen, gewinnen sie diese Schlacht, da sich die Briten und ihre Verbündeten vorerst zurückziehen.

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Na ich bin mal gespannt. Da müssen die Briten aber mal richtig fix voran gehen wenn sie das gewinnen wollen. Den General Coumenbert kenne ich noch aus Bouillabaisse, oder war das Rouille? Egal. Auf jeden Fall war das damals, als der junge Marechal Bisque ... aber ich schweife ab. Auf jeden Fall ist der General recht zäh, nicht so weich wie man vermuten könnte. Wird Interessant.

 

 

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Oh ja! Auch wenn die Übermacht eindeutig bei den Briten liegt, haben die Franzosen den Vorteil der befestigten Stellung (Gutshof) und der erhöhten Position (Kirche).

Die ersten 5 Runden habe ich gespielt, der erste Teilbericht kommt gleich 😀

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Die Schlacht um den Gutshof "Rue du marché" - Teil 1 - 8:30 Uhr bis 9:30 Uhr

 

Die Husaren der Franzosen machen sich an der kleinen Kapelle bereit für ihren morgendlichen Erkundungsritt

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General Coumenbert lässt die Iren antreten und tut sich erst einmal an einem Baquette und etwas verdünntem Rotwein gütlich.

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Auch die Voltigeure und die Fußartilerie bereiten sich auf einen weiteren, langweiligen Tag Garnisonsdienst vor ...

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... als plötzlich hinter den Feldern die ersten Briten auftauchen

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Die Husaren reiten nichts ahnend los ...

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... während die Voltigeure einen Melder zum Gutshof entsenden und sich zusammen mit der Artillerie auf einen Belagerungskampf vorbereiten

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Die Briten kommen in dem schweren Boden nur langsam voran

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Die Husaren lassen es wie die Iren im Gutshof eher leger angehen

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Plötzlich zerreißt Kanonendonner die rgnerische Morgenluft.

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Aber die Kugeln bleiben in dem matschigen Boden stecken. Hat man im Gutshof die Salve gehört? Ist der Melder bereits angekommen? Major Frederic du Bojoulaise, Kommandant über die Voltigeure, wird nervös.

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Die Briten rücken auf der linken Flanke der Franzosen vor, ihre Artillerie entdeckt die Husaren, die ihrerseits zunächst verblüfft auf den fernen Kanonendonner lauschen und schließlich die Briten entdecken. Die britische Artillerie schießt auf die Husaren, aber die Kugeln beleiben im schweren Boden stecken, ohne Schaden anzurichten.

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An der Kirche gelingt es den Franzosen, trotz des schlechten Wetters, die erste Einheit Briten zu treffen

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Die Husaren reiten voller Inbrunst eine Attacke gegen die Briten (Sonderregel "ungestüm", daher ist der Angriff erzwungen) ...

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... und werden vollständig vernichtet! (5:0 Ergebnis mit einer 10 auf dem MW-Test ... Merde! La grande merde!)

Die Briten richten sich neu aus

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Doch der französischen Artillerie gelingt es die Briten auf ihrer Flanke empfindlich zu treffen! Die Einheit muss isch schwer getroffen zurückziehen, ist erschöpft und gerät intotale Unordnung

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Es benötigt alle Autorität der Offiziere (und zwei Aktivierungen) wieder Ordnung in die Reihen zu bringen und die Soldaten kurz ausruhen zu lassen

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Doch die Franzosen lassen nicht locker! erneut nehmen sie die getroffene EInheit der Briten unter Beschuss ...

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... und treffen sie erneut mit voller Härte. Die Moral der Briten, die sich einem Hagel aus Kanonenkugeln ausgesetzt sehen, ist dahin und die Einheit zerstreut sich flüchtend in alle Winde. Sie gilt als vernichtet

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Die Briten auf der andern Flanke schießen auf die Mauern des Gehöfts, aber der Boden ist immer noch zu schwer. Die Kugeln prallen wirkungslos auf den matschigen Boden und richten keinen Schaden an (Spielwerte Mauer W10, Rettungswurf 3+)

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Unbeeindruckt von der Flucht ihrer Kameraden, richtet sich das Regiment Glouchestershire aus und beginnt mit der Belagerung der Kirche. Ein Sturmangriff wäre denkbar, erscheint aber noch zu früh.

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In diesem Moment erscheinen die ersten Verstärkungen der Briten! Eine weiter BAtterie Fußartillerie wird mühselig über den nassen Boden gerollt und die 95th Rifles erscheinen auf dem Schlachtfeld

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Auf der anderen Flanke betreten zwei leichte Infanterieregimenter der Highlander das Schlachtfeld

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Die Franzosen an der Kirche nehmen das Regiment Glouchester unter Beschuss und es gelingt ihnen das Regiment so hart zu treffen, dass es sich kopflos in alle Widne zerstreut (Einheit vernichtet, durch einen glücklichen Moralwerttest, bei dem ich eine 10 hinlegte. Mit allen Mali durch Artillerie etc. war es dass dann für die Einheit. Ich habe Artillerie noch nie so effektiv gespielt!)

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Den Briten gelang es auf der anderen Flanke erneut nicht, die Mauern des Gutshofs zu beschädigen

 

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Die Schotten und die Voltigeure rückten langsam aufeinander zu. Die Voltigeure wollten den Schotten nicht die Deckung durch die Hecken überlassen und verließen dafür ihre erhöhte Position

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Die Briten nutzen einen ihrer Regimentsjoker, um sich neu auszurichten und in Richtung Kriche zu marschieren. Die Querbewegung vor dem Feind blieb aufgrund der Distanz unbestraft.

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Und auch die plänkelnden Schotten der Highlander nutzten ihren Regeimentsjoker, um sich durch die Felder in Richtung zu schleichen.

Das Ziel war klar:

Die Artillierie ausschalten und eventuell selber übernehmen, die Voltigeure vernichten und die Kriche auf dem Hügel als Ausgangspunkt für eine erweiterte Belagerung des Gutshofes ausnutzen. Noch waren keine verstärkenden Truppen der Franzosen in Sicht, die Truppen innerhalb des Gutshofs hatten sich bisher nicht gerührt und die Voltigeure mit der Artillerie auf dem Hügel stand auf verlorenem Posten.

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So endete die 5te Runde und damit der erste Teil des großen Spiels :)

Morgen geht es eventuell weiter.

 

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Die Schlacht um den Gutshof "Rue du marché" - Teil 2 - 9:30 Uhr bis 10:40 Uhr

 

Hintergrund

Es war ungefähr 9:31 Uhr, als sich der Himmel schlagartig verdunkelte und aus dem feinen Nieselregeln mehr und mehr dicke Tropfen wurden. Die verfeindeten Soldaten hielten inne, starrten gebannt auf das Schauspiel am Himmel. Plötzlich zuckten zwei, drei Blitze über den Himmel, Donner rollte über das Schlachtfeld und der Regen wurde so stark, dass man die Hand nicht mehr vor Augen sah.

Dann brach der Regen schlagartig ab. Die Wolken öffneten sich und die Sonne erschien am Himmel. Die Offiziere schüttelten ihre eigene Verwirrung ab und riefen Befehle. Die vollkommen durchnässten Soldaten beider Seiten setzten sich wieder in Bewegung.

Es war 9:38 Uhr und die Schlacht an der Rue du marchè ging weiter (Beginn 6te Runde)

 

 

Der Regen hing den Soldaten noch im wahrsten Sinne des Wortes in den Uniformen. Allen Befehlen und Anspornversuchen der Offiziere zum Trotz, wurde die Schlacht für einige Zeit ruhiger. Die britische Artillerie feuerte mehr oder weniger lustlos auf den Gutshof ... 

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... und auch auf der anderen Flanke geschah außer einigen Positionswechseln nicht viel

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Die Iren und die Briten beschossen sich vor dem Gutshof und die Iren, die ihre sichere Deckung verlassen hatten, mussten einige Verlust hinnehmen.

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Auf der anderen Flanke wurden ein paar Schüsse abgefeuert

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In diesem Moment trafen die ersten Verstärkungen der Franzosen ein. Die Linieninfanteristen der 8emé und eine Batterie Fußartillerie zwischen der kleinen Kapelle und dem Gutshof.

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Auf der Straße schleppten sich die angeschlagenen Regimenter Kleve-Berg und Westphalie voran (-1 Widerstand), die ausschließlich aus Bonapartisten bestanden.

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Der britischen Artillerie gelang es mit einem fürchterlichen Hagel aus Kartätschen-Munition und herkömmlichen Kanonenkugeln, die Iren in die Flucht zu schießen. Das Regiment löste sich in Panik auf

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Die französischen Verstärkungen kämpften noch mit dem schlammigen Boden und eine Salve der schweren Artillerie richtete keinen Schaden an

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An der anderen Flanke kam es erneut zu ergebnislosen Schusswechseln

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Das Regiment Westphalie versuchte um die Ecke des Gutshofs zu gelangen, und diesen wieder zu sichern

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Nach einem kurzen Schusswechsel stürmten die Deutschen vor und attackierten mit aller Macht die Briten, die sich vor diesem Angriff zurückzogen und in Unordnung gerieten.

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Die Deutschen setzten nach ...

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... und schlugen den Feind in die Flucht. (Regiment vernichtet)

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Preußen und Braunschweiger trafen in diesem Augenblick auf dieser Flanke des Schlachtfelds ein, die Braunshweiger Uhlanen ritten wie die Teufel hinter den britischen Linien im Zentrum hervor

(An diesem Punkt fiel mir auf, dass ich die britische Verstärkung vergessen hatte!  Sie hätte laut Szenario schon früher eintreffen müssen, daher gab ich ihr zwei freie Aktivierungen umgehend nach ihrer Aufstellung auf dem Feld)

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Die Rifles rückten vor und nahmen mit ihren Baker Rifles die Deutschen vor dem Gutshof ins Visier

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Doch es gelang dem Fremdenregiment den Gutshof erneut für die Franzosen zu sichern

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Vor der Kirche auf der rechten Flanke der Franzosen konnten die Voltiguere und die Artillerie die Preußen mit konzentriertem Feuer empflindlich treffen ...

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... und das unglaubliche geschah! Die Preußn suchten ihr Heil in der kopflosen Flucht! (Regiment vernichtet)

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Der französischen schweren Artillerie gelang es ihr britisches Pendant empflindlich zu treffen

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Gleichzeitig preschten die Braunschweiger Uhlanen durch den lichten Wald ...

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... griffen die 8emé an, die keien Chance hatte ins Karee zu gehen ...

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... und den Angriff nur mit Mühe übeerstand. Sie zog sich zurück und geriet in Unordnung. Die Uhlanen setzen nach ...

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... mussten sich jetzt aber den tapferen Soldaten des großen Kaisers geschlagen geben und sich zurückziehen

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Displiniert ordnete sich das Regiment wieder und erholte sich (2 erzwungene Aktionen)

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Und auch die Uhlanen sammelten sich wieder in dem lichten Wäldchen

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Sie erholten sich kurz und formierten sich erneut zum Angriff

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Doch diesmal waren die Männer der 8emé auf einen Angriff aus dem Wald gefasst! Sie gingen ins Karree ...

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Und mit Abwehrfeuer aus ihren Musketen und dem harten Stahl ihrer Bajonette konnten sie die schwarzen Teufel erneut in die Flucht schlagen! Kaum hatten die Uhlanen ihrem Feind den Rücken zugewandt, als die Artillerie ihr noch einige Grüße hinterhersandte ... und die Uhlanen vollständig vernichtet wurden!

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Auch auf der anderen Seite des Schlachtfelds nahm der Kampf an Intensität zu. Die Schotten und die Braunschweiger Jäger entfalteten sich. Das regiment Kleve-Berg nahm Stellung ein und es kam zu heftigen Schusswechseln.

Es war etwa 10:40Uhr und die Schacht steuerte ihrem Höhepunkt entgegen

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Ende Teil 2

 

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Die Schlacht um den Gutshof "Rue du marché" - Teil 3 - 10:41 Uhr bis 11:36 Uhr

Ein überraschendes Finale

 

Jetzt kam der Zeitpunkt, wo die Generäle ihre Joker ausspielten. Sie setzten alles auf eine Karte

Die 8emé ging in Angriffsormation und setzte sich in Marsch

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Die britische Artilliere rückte vor und feuerte eine Salve gegen den Gutshof

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Dort landete sie einen Volltreffer (spieltechnisch zwei 6er). Sie schoß eine Bresche in die Mauer, knapp neben dem Wohnhaus. Umherfliegende Trümmer (und vermutlich auch eine Kanonenkugel) trafen die Deutschen, die sich dort eingeigelt hatten schwer. (Erschöpfung auf 5 durch drei Treffer, ausgespielt mit 1W6 wieviele Treffer gegen die Einheit durchkommen wegen den beiden 6en gegen die Mauer. Den Rettungswurf dann genialst mit 3 Einsen versemmelt.)

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Auf der anderen Flanke spornte der Feldmarschall die Braunschweiger Jäger und die Schotten an. Das zweite Regiment der deutchen Bonapartisten musste schwere Verluste hinnehmen, ebenso die Voltigeure, denen die Deckung nicht viel half

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Schließlich griffen die Jäger an, und zwangen die Franzosen in den Nahkampf.

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Die Jäger wurden zwar aufgerieben, aber der Preis für diesen Sieg war hoch. Die Franzosen waren total erschöpft.

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Jetzt hatten die Highlander leichtes Spiel. Salve um Salve feuerten sie in die erschöpften Franzosen ...

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... die schließlich ihr Heil in der kopflosen Flucht suchten. Das leichte Linieninfanterieregeiment wurde aufgerieben

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Die schwer angeschlagene britische Artilleriebatterie auf der anderen Flanke, ordnete sich neu ...

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... wurde von der tapferen 8emé angegriffen ...

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... und in die Flucht geschlagen!

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Doch hier habe ich dummerweise übersehen, dass die Rifles noch eine Aktivierung frei hatten! Die Rifles gingen in den Nahkampf und schlugen die 8emé in die Flucht!

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An diesem Punkt haben die Franzosen aufgegeben. Die schwere und die mittlere Fußartillerie zog sich zurück. Die Regimenter Kleve-Berg und Westphalie überließen den Gutshof kampflos den Briten. Welche Einheiten sich nach der Schlacht wieder sammeln konnten, werde ich noch ermitteln, denn jetzt haben die Franzosen ein Problem.

Die Alliierten stehen kurz vor Paris.

Werden die Franzosen sie aufhalten können?

Werden Napoleon und der französische König einen Weg der Zusammenarbeit finden und die Feinde der grande Nation aufhalten können?

Mehr dazu im nächsten großen Spiel :)

bearbeitet von D.J.
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Fazit zum Solo-Spiel

Kugelhagel macht Laune, erst recht mit den Soloregeln, die ich sehr gut ausbalanciert finde.

Das Szenario, dass ich hier entworfen habe hat mir Spaß gemacht, aber ich werde als nächstes eine offene Feldschlacht spielen.

Die Handhabung zweier Armeen ist etwas zeitintensiver als gedacht, aber dafür hat man eben alles Zeit der Welt, sich seine nächsten Züge zu überlegen.

:)

 

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Danke dir 😀

Ja, Würfel sind Bitches 😉 Wo es angebracht gewesen wäre, möglichst hoch zu würfeln, habe ich teilweise grottoide Dinger hingelegt (für beide Seiten). Aber bei den Moralwerttests, wo eine Doppel-Eins sehr gut wäre ... 10, 11 oder 12 plus all die Mali für Erschöpfung und ähnlichem. 😮

Egal, ich hebe gerade eine neue französische Division aus (zwei neue Regimenter kommen hinzu) und ordne die neu. Dann kommen die Briten dran, wo ich auch etwas umorganisere und hinzufpge, dnn wende ich mich dem Marsch der Briten und Preußen auf Paris zu. Und dann kläre ich die Frage, wie König Louis XVIII. und Napoleon miteinander klar kommen und was der große General ad hoc erreichen kann, um Paris zu schützen

Wird eine große Feldschlacht :steckenpf

bearbeitet von D.J.
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Neue Truppenaushebungen

 

Im Moment hebe ich neue Divisonen (nach den Regeln von Kugelhagel) aus. Ziel ist es, eine Division aus drei oder vier Brigaden aufzustellen, von denen eine als Fremden-Brigade dienen soll (Irlandaise, Kleve-Berg, Westphlaie evtl. polnische Lanzenreiter)

Mit zwei Packungen Italeri #6066 konnte ich gestern bereits provisorisch ein Regiment Linieninfanterie zusammenstellen bzw. planen, dass aus einer Kommando-Base, einer Base Grenadiere, einer Base Voltigeure (magnetisiert und einzeln abnehmbar) und einer Base Füsiliere besteht.

Ich weiß, eigentlich müssten es 4 Bases Füsiliere sein, um historisch korrekt zu bleiben. Aber ich habe für mich beschlossen, meine Einheiten auf 4 Bases zu beschränken, da sie sonst auf meinem Spielfeld von 135 * 90cm zu sperrig sind. Daher könnte ich nach meinen Planungen aus den beiden Packungen Franzosen noch mindestens zwei weitere Einheiten stellen, die dann aber nur aus Füsilier-Miniaturen bestehen würden.
Damit kann ich dann nach Fertigstellung meine Franzosen wie folgt organisieren:
- Fremden-Brigade (Linininfanterie Iren, Kleve Berg, Westphalie, eine Batterie mittlere Fußartillerie und eventuell eine Schwadron polnische Lanzenreiter)
- Französische Brigade (Linieninfanterie 8emé, Linieninfanterie 9emé, Linieninfanterie 4emé, Leichte Linieninfaterie Voltigeure, eine Batterie mittlere Fußartillerie)
- Garde-Brigade (Mittlere Garde, Alte Garde, 2 x berittene Gardegrenadiere, Husaren als Generals-Leibwache)
Die finale Organisation nach Kugelhagel steht aber noch nicht fest. Es kann auch sein, dass ich diese Organisationsform verwerfe, und mich nach einer historisch belegten orientiere. Wichtig ist für mich aber zunächst, dass ich mehr Masse auf das Spielfeld bringen kann

 

Ähnlich werde ich mit den zwei Sets Italerie #6095  verfahren, wo ich zunächst versuche meinen bestehenden Regimentern abnehmbare Standarten zu geben, und dann meine Briten auf Masse aufzupumpen. Derzeit überlege ich noch, ob ich dazu auch weitere Preußen, Niederländer, Nassuer etc. kaufe, oder ob ich diesen Aspekts des Projekt auf später verschiebe, da ich auch gerne Spanier, Österreicher und Russen dabei hätte, um auch andere Schauplätzer zu bespielen.

Mal schauen, was sich mit der Zeit ergibt 😊

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Scalecreep, historisch korrekter Aufbau und ein genialer Buchtipp :)

oder

Was sich heute, an einem ruhigen Tag so alles an Erkenntnissen aufgetan hat ;)

 

Auf die Größe kommt es (doch) an :P

Wie mir schon vor Jahren im süßwasser-Forum gesagt wurde, gibt es auch beim Maßstab 1:72 gewisse Änderungen in der Größe und den Proportionen der Miniaturen (scalecreep?). Besonders gut sieht man das an den Italeri Packungen zur französischen Infanterie Nr. 6002 und Nr. 6066.

Die älteren Minis (6002) sind sehr schmalbrüstig und auch die Fehler in Sachen Uniform und Ausrüstung sind für Eingeweihte deutlich erkennbar. Die neueren Miniaturen aus der 6066er Schachtel wirken hingegen wie Riesen und sind historisch um einigers korrekter. Den Unterschied sieht man deutlich, wenn man die Miniaturen beider Packungen auf Bases nebeneinander stellt. Die alten Miniaturen wirken zierlich, fast wie Kinder, während die neuen Infanteristen dagen wie Space Marines daherkommen, mit breiten Schultern und mindestens einem Kopf größer, als ihre Vettern. Aber dafür bekomme ich aus den beiden neuen Packungen (6066er) ohne Verluste (!) drei bis vier Einheiten nach Kugelhagel aufgestellt!

 

Das Gesamtbild wäre ja dadurch aufgelockert, dass die Iren, Kleve-Berg, Westphalie und eine französische Einheit aus den alten 6002-Italeri bestehen. Innerhalb einer Einheit wäre dann ja eine Größe gegeben. Andererseits hätte ich so einen Grund, die Iren und die Deutschen nochmal neu aufzubauen ;)  Mir ist nur beim allgemeinen Aufstellen für die Optik aufgefallen, dass die speziell die knienden Schützen der alten Packung Winzlinge sind. Auf Armlänge Abstand fällt das nicht mehr so auf, denke ich.

Aber mich wurmt es dennoch.

Es kann also sein, dass ich die alte 8emé bei der Neustrukturierung meiner französciehn Division in Rente schicken werde. Auf lange Sicht folgen dann vermutlich die Regimenter Irlandaise, Kleve-Berg und Westphalie, die ebenfalls durch die (historisch besser dargestellten) 6066er aus Italien ausgetauscht werden

 

Sach ma ... spinnen die alten Feldherren? Die neue Organisation meiner Divsionen und wie ich es aufgab meine Minis historisch korrekt aufzustellen
Ich habe nebenher auch mal ein bis anderthalb Augen in die historisch korrekte Aufstellung der Divisionen geworfen.
Meine Herren! Da hat ja jeder Staat / Feldherr sein eigenes Süppchen gekocht?  😮 😨  Was dem Einen ein Regiment, war dem Anderen sein Bataillon, dann gab es wohl Halb-Bataillone und Divisionen bestanden aus Kanonen, reitern und Infanterie, manchmal nur aus Kanonen, manchmal nur aus Fußvolk oder aus ... was auch immer 🥴
Ne, Spaß beiseite:
Das ist beinahe eine (militärische) Wissenschaft für sich. Spannend ja, gar keine Frage! Aber für die leicht zugänglichen Regeln für Kugelhagel von Martin Feller nicht überlebensnotwendig. Da ist es so, dass mindestens drei Bataillone / Regimenter eine Brigade bilden, mindestens drei Brigaden eine Division, gleiches gilt dann für das Korps. Ich denke, dass ich bei diesem System auch bleiben werde, ABER ich werde mich zumindest bemühen (bzw. bin dabei) mich bezüglich der Namen dann doch historisch zu orientieren.
Was bedeutet das?
Ich habe eben damit begonnen nach Einheiten zu suchen die sowohl in Waterloo, als auch in Peninsular gekämpft haben. Damit kann ich entsprechende Bezeichnungen und (bisher versuchsweise) Standarten ausgeben. Sollte ich weiterhin bei alternativen "what if ... "-Spielen bleiben - was ziemlich sicher ist - aber dennoch die Lust verspüren, auch mal historisch korrektere Missionen / Szenarien zu spielen, fällt es aufmerksamen Lesern (m / w / d) bestimmt leichter mir zu folgen, ohne die Gesichtsfarbe zu wechseln 😉

Ich bin wie gesagt nicht der 100%-ige historische Wargamer. Der flüssige Spielspaß steht bei mir an der erster Stelle. Und da ich eh solo spiele, betrifft diese bewusste Abweichung nur meine Spielberichte. So werde ich wohl ab nächstem Jahr spätestens auch Russen, Österreicher und Nassauer zu den Festivitäten auf meiner Spielplatte einladen  ;D
Trotzdem freue ich mich über jeden Kommentar, Hilfe und jede Bemerkung, egal wie lang oder kurz sie auch sein mag. Ich liebe das, frage auch gerne nach und lerne sehr gerne dazu, auch wenn ich nicht immer alles umsetze ;)

 

Ein Buchtipp ...
... der nicht unerwähnt bleiben soll, erreichte mich ebenfalls über das Süßwasserforum.

Der längste Nachmittag über die 400 deutschen Schützen der KGL, die La Haye Saint verteidigten.

Normalerweise lese ich gerne Totbaum, um im schlimmstenFall das Werk wieder zu veräußern. Aber nach der Leseprobe war ich so hin und weg, dass ich da nicht auf Lieferung warte (und mir im Bett oder auf dem Klo, everybodys Lieblingsort für gewisse Lektüren :D einen steifen ... Nacken hole.) und werde es gleich per bösem, digitalem Anbieter, der arme spanische Lehrerinnen im Lager zu Fuß unglaubliche Strecken zurücklegen lässt, digital auf mein Lesegerät senden lassen :)

 

Soweit war mein Tag ein sehr guter in Sachen Hobby.

Und das, so finde ich, ist ein Grund das zu teilen :)

Euch allen ein angenehmens "Bergfest" (Mittwoch = die erste Hälfte ist geschafft, der Rest der Woche ist ein Klacks :P)

 

 

 

 

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Scalecreep ist ätzend.

 

Zu historischer Korrektheit:

Da geb ichs langsam auf...

Ich will basteln, malen, spielen und nicht studieren.

Allein die Sache mit den Fahnen. Hatte Hannover welche? Angeblich ja, aber im Feld wurden die nicht mitgeführt.

Also tüddel ich die Einheit ohne Flaggenträger.

Um am nächsten Tag ein Bild von Hannoveranern im Kampf MIT Fahne zu sehen...

 

Ich mach jetzt im Zweifelsfall einfach wie ich will :D

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