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TabletopWelt

Tabletop in COVID Zeiten, Schmelzen jetzt die Altlasten?


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Hallo liebe Mit-Tabletop-Verrückte,

 

ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Falls nicht bitte entsprechend verschieben. 

Ich denke den meisten hängt das Thema Covid ähnlich aus dem Hals wie mir und ich möchte an dieser Stelle explizit darum bitten hier weder Covid noch die Maßnahmen zu diskutieren. Das brauche ich hier nicht auch noch. Was mich aber brennend interessiert, wie händelt ihr das mit Covid und dem Tabletop? Spielt ihr derzeit? Sind Turniere ein unnötiges Risiko? Wie steht es um Private Spiele? 

bearbeitet von Daemon Slayer
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Im privaten Rahmen, wenn beide Spieler sich wohl damit fühlen, kein Problem. Turniere suche ich mir anhand der im Vorfeld von der Orga angekündigten Maßnahmen aus. Wenn das einen guten Eindruck vermittelt und im Rahmen der aktuellen Einschränkungen umsetzbar ist, habe ich kein Problem damit, eins zu besuchen. Gibt halt keinen Handschlag, man spielt mit Masken, Sicherheitsabstand wird durch den Tisch gewährt, man fasst nur den eigenen Kram an, Corona-App ist aktiv, etc. 

Ich rechne jedem Spieler bei einer solchen Hobby-Veranstaltung soviel Anstand und Menschenverstand zu, daheim zu bleiben, wenn etwaige Erkältungssymptome, die auf eine Infektion hinweisen könnten, bekannt sind. 

So oder so bleibt es aber natürlich gewissermaßen ein unnötiges Risiko, sich auf Turnieren, privat, im Club oder sonstwo zum Zocken zu treffen, denn lebenswichtig ist unser Hobby nun mal nicht (naja, zumindest nicht zu 100% ;) ). Ich gehe das Risiko persönlich bewusst ein, weil es mir einfach zu sehr aufs Gemüt schlägt, wenn ich nicht ab und zu mal ein paar Figuren schieben und Würfel werfen kann. Ich suche mir aber schon wie gesagt sehr genau aus, wie und unter welchen Bedingungen ich das mache. Muss aber letztlich jeder für sich selbst entscheiden. 

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Ich kann verstehen, dass dir das Thema aus dem Hals hängt und es ist ja in der Tat so, dass Gespräche und Diskussionen darüber sehr schnell sehr hitzig werden.

 

Ich fasse mich demnach kurz: Ich konzentriere mich derzeit ausschließlich aufs Bemalen (sofern ich überhaupt dazu komme). Das ist zum Glück ein Aspekt, der mir auch großen Spaß macht und mich derzeit voll ausfüllt was Freude, Hobbyliebe und Entspannung angeht.

bearbeitet von Veilchenhaua
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vor 1 Stunde schrieb Veilchenhaua:

Ich konzentriere mich derzeit ausschließlich aufs Bemalen (sofern ich überhaupt dazu komme).

 

Genau so sieht das aus. Mache ich seit April im Grunde nicht anders. Alles andere, mit Freunden spielen oder gar Turniere verkneife ich mir, weil das absolut nicht sein muss.

 

 

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vor 10 Stunden schrieb Daemon Slayer:

Ich denke den meisten hängt das Thema Covid ähnlich aus dem Hals wie mir und ich möchte an dieser Stelle explizit darum bitten hier weder Covid noch die Maßnahmen zu diskutieren.

 

Das würde sich mit der Maßgabe der Forenleitung, explizit politische Debatten zu vermeiden, auch nicht gut vertragen. Daher unterstütze ich Deine eigene Vorgabe für diesen Thread, davon abzusehen. Dennoch möchte ich allen Teilnehmern an diesem Thread in Erinnerung rufen, eine offensichtlich politische Betrachtungsweise der Thematik zurückzuhalten.

 

Da sich dieser Thread nicht explizit um konkrete Veranstaltungen oder der Suche nach Mitspielern dreht, werde ich meinen zuständigen Kollegen bitten, diesen Thread in das Unterforum der Foren Community zu verschieben. Dort ist er inhaltlich besser aufgehoben und bietet den richtigen Ort für einen Austausch wie diesen. :)

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Ich glaube, ich kann die Anzahl gespielter Partien in den letzten paar Jahren - vor dieser... *handwedel* Sache - an einer Hand abzählen. Für mich hat sich ehrlich gesagt auf dem Gebiet nicht wirklich viel geändert, außer dass mein "regelmäßiger" Spielkumpan in die Hochrisikogruppe fällt. Da sind eben auch Treffen zum Schwatzen und dergleichen ausgefallen, was mich viel mehr schmerzt.

 

Ich erwarte vor kommendem Sommer keine Entspannung an dieser Front, und konzentriere mich entsprechend auf Basteln und Malen. Ehrlich gesagt male ich aktuell viel mehr als vorher, was ich durchaus positiv sehe. :ok:

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Ich lasse mal die Information zum Teillockdown von n-tv hier:

https://www.n-tv.de/politik/So-sieht-der-neue-Teil-Lockdown-aus-article22131127.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Vom Inhalt her vermute ich mal das zumindest im November alle Turniere abgesagt werden müssten, weil da ja mehr als 2 Haushalte beteiligt sind.

 

Private Spiele solange sich nur eine Person mit einer anderen trifft sollten möglich sein (wegen 2 Haushalte). Lediglich das thema "unnötige Reisen vermeiden" könnte noch ein Problem sein.

 

bearbeitet von EMMachine
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Ich treffe mich wenn, nur mit Leuten die auch im Homeoffice sind und bei denen ich weiß, dass sie die Sache ernst nehmen und jetzt bspw. nicht auf private Partys o.ä. gehen. Da sich mein bisher am Meisten gespieltes System (40k) aber gefühlt immer noch in der Beta befindet, ist meine Motivation ohnehin nicht sonderlich groß. Also bastel ich eben an meiner 30k-Armee weiter, für die ich im Moment eh noch keine Mitspieler habe 😂

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Wir haben seit Jahresbeginn eine WHFB-Aufbau-Kampagne mit 4 Spielern angefangen. 

 

Ab Anfang Juli haben wir dann auch sehr regelmäßig mind. alle 14 Tage gespielt. Da war das Infektionsgeschehen in unserer Gegend auch komplett im Griff.

 

Inzwischen ist aus unserer kleinen Gruppe eine größere mit ca. 8-10 Spielern geworden. Seit 16.10. haben wir jetzt den Spielbetrieb ausgesetzt.

 

Bis es wieder los geht wollen wir uns jetzt im Discord treffen und schauen, dass unsere Armeen bunter werden.

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Ich finds irgendwie ganz schön, dass das Hobby jetzt boomt.

Alle besinnen sich darauf, ihre Herzensprojekte anzugehen, die viel zu lang im Schrank standen, und freuen sich darauf, die im nächsten Jahr einsetzen zu können.
(auch wenn das vielleicht zu hoffnungsvoll ist, wir werden sehen)

Die Foren, Blogs, Facebook, Twitter und andere Plattformen sind jedenfalls voll mit coolen Sachen und es gibt täglich Neues.

Man macht das Beste aus der Situation... und für unser Hobby ist das definitiv das Beste. 
Der Mal- und Bastelaspekt kam in den letzten zehn Jahren echt zu kurz. Klar, es gab da jede Menge Entwicklungen und immer mehr Leute, die das zur Kunst erhoben haben, aber wieviel Prozent der Leute im Hobby waren das denn? Wahrscheinlich unter 2... vermutlich sogar unter 1%.
Während der Rest der Leute immer öfter mit grauem Plastik spielte. War jedenfalls meine Erfahrung. 
Das war mal richtig verpönt und wurde dann irgendwie akzeptabel.
Ich schieb es auf GWs irrsinnige Release-Spirale und die vulgären Amis, die keinen Sinn fürs Feine haben und das Hobby online dominieren :D

Jetzt isses jedenfalls back to the roots. Selbermachen. Ausdenken. Erschaffen. 
Und genau das haucht dem Hobby grad neues Leben ein.

Ich finds cool.

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Ich habe zumindest mal mit Rangers of Shadow Deep ein Solo-Spiel getestet. Ist nett, aber nicht so mein Ding. Habe seit dem Lockdown zwei Spiele mit einem Kumpel gemacht, eins davon im Sommer im Garten. War also eher ein überschaubares Risiko.

Riskanter war vielleicht, dass ich bei Stronghold Terrain auf der Niederrhein-Con am Stand Demos gegeben habe. Da war aber so wenig los, dass es auch nicht der Rede wert war, vermute ich.

Mehr bemalt habe ich nicht unbedingt, eher mehr bekloppte Ideen entwickelt und zu viel Zeugs online gekauft. Bei mir hat sich der Berg also nicht abgebaut. Denke aber nicht, dass er wirklich größer geworden ist. Das, was ich gekauft habe, waren immerhin keine Sachen für neue Projekte, sondern zum Füllen von Lücken in alten Themen, die hier noch offen sind. Turnierspieler war ich nie, was mir aber schon fehlt sind unsere großen Spiele. Wir haben ja recht oft historische Szenarios mit 2-3 Leuten pro Seite gespielt und das ging die meiste Zeit des Jahres ja nun wirklich nicht. Ist ja auch richtig so. Mir fehlt es aber halt. Das waren halt die Aktionen, wofür ich den ganzen Quatsch überhaupt bemale. Nur zum Angucken brauche ich die nicht. Ich bin mir auch nicht so sicher, ob das nächstes Jahr erlaubt sein wird, bis Mitte 2023 sollten wir die Sache aber im Griff haben, weil wie da zur 160. Jährung über drei Tage die Schlacht von Gettysburg nachspielen wollten. ;D

Zumindest dafür sollte ich dann auch noch einiges bemalen. 

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Ich kann mich mit Krisen arrangieren und zähle mich zu jenen Bürgern, die in Eigeninitiative und ohne Zwangsmaßnahmen vernünftig handeln und Verzicht üben können.

 

Also suche ich die positiven Aspekte - hier monatelang Homeoffice und nicht viel zu tun. So ist in meinem Hobbyzimmer dieses Jahr ein großes, beleuchtetes Modell eines Sternzerstörers entstanden, was ohne diese Situation nicht möglich gewesen wäre. Insofern schätze ich mich einfach glücklich, nicht unter der Krise zu leiden wie andere Menschen in anderen Ländern die ich kenne, die zum Beispiel ihren Lebenstraum dadurch verloren haben, und jammere sicher keinen läppischen Hobbyevents nach, die jetzt ein paar Monate lang ausfallen. Charakter und Wertschätzung von Freiheiten offenbaren sich meiner Meinung nach durch die Befähigung zu Verzicht, nicht durch verwöhnt-verzogenes Anspruchsdenken, wie wir es dieser Tage immer mehr von verunsicherten und selbstverliebten Nörglern hören, die diese Freiheiten einfach nicht verdienen.

 

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vor 4 Stunden schrieb Zweiundvierzig:

...

 



Das geht mir ähnlich und ich seh es wie du.

Allerdings weiß ich nicht, ob dein Post nicht schon zu "politisch" ist. Irgendwie soll das hier ja aus dem Thread bleiben.

Sonst hätte ich noch ein paar Worte dazu gesagt.

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Bin ich eigentlich der einzige, dessen Einkaufsverhalten zwischenzeitlich ein klein wenig (*hüstel*) abgehoben ist? Dieses teilweise doch eher subjektive "ich habe ja jetzt so viel Zeit" plus "irgendwie will ich mir was gutes tun" hat mir jedenfalls die Bestände durchaus substanziell vergrößert.

 

Jetzt reicht es nicht mehr nur bis 2050, sondern sicher bis 2150. Oder so. :megalol:

 

bearbeitet von Darnok
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vor 2 Stunden schrieb Barbarus:

Allerdings weiß ich nicht, ob dein Post nicht schon zu "politisch" ist. Irgendwie soll das hier ja aus dem Thread bleiben.

 

Ich meine es nicht politisch, deshalb äußere ich mich auch nicht zu spezifischen Maßnahmen, Personen, Ansichten etc... Es ging mir lediglich darum, meine grundsätzliche Haltung gegenüber so einer Krise und dem allgemeinen Spektrum der Reaktionen darauf darzulegen, und was es für mein Hobby bedeutet und unsere Hobbywelt. Wenn das zu politisch ist möchte ich mich entschuldigen - ist nur ein Statement, keine Aufforderung zur Debatte.

 

Peace

 

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vor 8 Minuten schrieb Darnok:

Bin ich eigentlich der einzige, dessen Einkaufsverhalten zwischenzeitlich ein klein wenig (*hüstel*) abgehoben ist? Dieses teilweise doch eher subjektive "ich habe ja jetzt so viel Zeit" plus "irgendwie will ich mir was gutes tun" hat mir jedenfalls die Bestände durchaus substanziell vergrößert. Jetzt reicht es nciht mehr nur bis 2050, sondern sicher bis 2150. Oder so. :megalol:

 

Da ich mich im Moment an zeitaufwändige Großprojekte wage, die ich sonst nie in Angriff genommen hätte, wird bei mir auch mehr Geld ausgegeben als ich es im Schnitt in den vergangenen Jahren tat. Alleine in den 4 Monaten, in denen ich am Sternzerstörer gearbeitet habe, habe ich mehr als 600 Euro für Material und Werkzeuge ausgegeben, und jetzt hat das nächste Großprojekt begonnen... Ich kaufe allerdings wie vor der Krise auch jetzt nicht auf Vorrat, sondern nur das, was ich unmittelbar verbrauchen werde. Habe ich mir seit meinem Wiedereinstieg ins Hobby so angewöhnt.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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vor 1 Stunde schrieb Darnok:

Bin ich eigentlich der einzige, dessen Einkaufsverhalten zwischenzeitlich ein klein wenig (*hüstel*) abgehoben ist? Dieses teilweise doch eher subjektive "ich habe ja jetzt so viel Zeit" plus "irgendwie will ich mir was gutes tun" hat mir jedenfalls die Bestände durchaus substanziell vergrößert.

 

Ähm.. ja.. einfach mal ein Hobbyprojekt Saga gestartet, her mit allen Iren die der Laden so im Shop hat. Schnell noch Death may Die und Villen des Wahnsinns gekauft und Warcaster Starterbox Marcher Worlds bestelllt.. Ah ja Wolf Clan Bushido, der sieht ja auch gut aus... Her damit... 

 

Man könnte sagen mein Einkaufsverhalten könnte eine Bremse gebrauche.. Immerhin der Umsatz für Brettspiele ist um 20+ X % gestiegen dieses Jahr, wenn es bei Tabletop das gleiche ist, dann habe ich meinen Teil zu Rettung der Branche beigetragen 😉

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vor 2 Stunden schrieb Darnok:

Bin ich eigentlich der einzige, dessen Einkaufsverhalten zwischenzeitlich ein klein wenig (*hüstel*) abgehoben ist? Dieses teilweise doch eher subjektive "ich habe ja jetzt so viel Zeit" plus "irgendwie will ich mir was gutes tun" hat mir jedenfalls die Bestände durchaus substanziell vergrößert.

 

Jetzt reicht es nicht mehr nur bis 2050, sondern sicher bis 2150. Oder so. :megalol:

 



Hab vorn paar Tagen für mehrere hundert Euro bei Wayland bestellt. Also nein, du bist da nicht allein :D

Schlimm is aber auch, dass einfach der Verbrauch von Kleber, Farbe und all dem so nach oben schießt, wenn man mal wirklich einige Wochen konstant an nem Projekt arbeitet.

Da ich keinen Laden für sowas in der Nähe habe (nur nen GW, und die Ladenpreise GWs will man nicht zahlen... und Kleber etc. kauft man eh nich bei GW) bestell ich das Zeug online... und wenn man dann schon mal grad was bestellt, warum nicht auch direkt die Minis fürs Projekt nach dem aktuellen Projekt mitnehmen?!?!? 

Ein Teufelskreis!

bearbeitet von Barbarus
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vor 1 Minute schrieb Barbarus:

Schlimm is aber auch, dass einfach der Verbrauch von Kleber, Farbe und all dem so nach oben schießt, wenn man mal wirklich einige Wochen konstant an nem Projekt arbeitet.

 

Kann ich nur bestätigen, zumal mir auch oft eine "Eingebung" kommt im Sinne von "ach, die und die Farbe wäre jetzt echt praktisch... schaun mer mal...".

 

vor 1 Minute schrieb Barbarus:

Da ich keinen Laden für sowas in der Nähe habe (nur nen GW, und die Ladenpreise GWs will man nicht zahlen... und Kleber etc. kauft man eh nich bei GW) bestell ich das Zeug online... und wenn man dann schon mal grad was bestellt, warum nicht auch direkt die Minis fürs Projekt nach dem aktuellen Projekt mitnehmen?!?!?

 

Da ist meine Erfahrung durchaus widersprüchlich. Online habe ich auch einiges gejagt, entweder weil auf 'bay mal wieder was "zu günstig zum Liegenlassen" war, oder weil es irgendwo dick Prozente gab und "portofrei ab...".

 

Andererseits wohne ich in Laufweite zum Battlefield Berlin. Da bin ich dann leicht mal in Versuchung. Siehe auch den Kommentar zu Farben oben: da will ich "nur" ganz unschuldig ein oder zwei Farben holen, plötzlich habe ich für viel Geld ein neues Projekt im Rucksack.

 

Keine Ahnung, wieso mir sowas immer wieder passiert... :skrank:

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Ich sammle und tausche und bemale weiterhin wie gehabt, aber ich spiele noch seltener. Wenn ich spiele, dann derzeit meist alleine oder im Hausstand, nur hab ich halt leider keinen Tisch lol

 

Vor kurzem hab ich eine Heroquestgruppe ins Leben gerufen und wir haben die ersten beiden Missionen gespielt, aber jetzt greifen halt wieder die Beschränkungen, so dass wir die erstmal wieder auf Eis legen müssen.

 

Beim Kaufen würd ich gerne den lokalen Laden (mehr) unterstützen, nur haben die selten das, was ich gerne hätte. Milliput haben die seit Monaten nicht nachbestellt, Azul Real haben die nicht - was ich aber auch gut nachvollziehen kann. Das Sortiment von Vallejo ist einfach zu groß und die haben schon mindestens 5 Blautöne da :lach: 

Naja und damit bestell ich halt meist online, wenn ich auf einen Blick sehe dass alle Farben/Kleber/Sprühlacke da sind, die ich brauche. Hier im Laden fehlt halt meist mindestens eines.

Die Figuren krieg ich eh besser von Sammlern oder von irgendwelchen Miniherstellern, die sich im Laden niemals rentieren würden. Wobei unser Laden hier eine supergeniale Gebrauchtfigurenecke hat, die ich sehr liebe. Nur: Daran verdient der Laden halt auch nicht wirklich was.  Der GW in der Stadt ist für mich hingegen in den allermeisten Fällen komplett uninteressant. Ich bin de facto sogar öfter im GW in der Nachbarstadt als hier bei uns.

 

Was mich jetzt (wieder) interessiert sind auch so Brettspielvarianten wie z.B. Doom of the Eldar oder Warmaster (1993) oder auch meine Starquestidee.

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vor 11 Stunden schrieb Zweiundvierzig:

Ich kann mich mit Krisen arrangieren und zähle mich zu jenen Bürgern, die in Eigeninitiative und ohne Zwangsmaßnahmen vernünftig handeln und Verzicht üben können.

 

Also suche ich die positiven Aspekte - hier monatelang Homeoffice und nicht viel zu tun. So ist in meinem Hobbyzimmer dieses Jahr ein großes, beleuchtetes Modell eines Sternzerstörers entstanden, was ohne diese Situation nicht möglich gewesen wäre. Insofern schätze ich mich einfach glücklich, nicht unter der Krise zu leiden wie andere Menschen in anderen Ländern die ich kenne, die zum Beispiel ihren Lebenstraum dadurch verloren haben, und jammere sicher keinen läppischen Hobbyevents nach, die jetzt ein paar Monate lang ausfallen. Charakter und Wertschätzung von Freiheiten offenbaren sich meiner Meinung nach durch die Befähigung zu Verzicht, nicht durch verwöhnt-verzogenes Anspruchsdenken, wie wir es dieser Tage immer mehr von verunsicherten und selbstverliebten Nörglern hören, die diese Freiheiten einfach nicht verdienen.

 

Ich wünschte mir mehr Leute könnten so denken und handeln.

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