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blackbutcher - Star Trek vs. Star Wars: Der Q-Vorfall [Spezial] (P500)


Empfohlene Beiträge

Mini-Zitate-Rumble! :boxer:

 

Am 19.11.2020 um 06:37 schrieb Barbarus:

Außerdem hast du Unrecht, wenn du sagst, dass diese "Agenda" die Entwicklung der Charaktere in den alten Serien nicht beeinflusse bzw. nicht der hauptsächliche Motor hinter der Entwicklung sei:

Erst mal wurde jeder von den Charakteren, die du da siehst, in diese Welt geboren und entsprechend geprägt und erzogen. Der Charakter ist zum Zeitpunkt, wo du ihn das erste Mal kennenlernst, bereits ein Produkt der "politisch-korrekten Agenda" (...)

...

 

Beide diese Folgen zeigen das typische Schema der alten Serien: Die Charaktere, die in der neuen Menschheit aufgewachsen sind, werden mit Problemen konfrontiert, die wir aus unserer Zeit kennen.
Und ihre Art damit umzugehen, ist für uns das glühende Beispiel, wie man es idealerweise tun sollte.

 

Barbarus, ich sehe keinen Konflinkt zwischen den von uns beiden verfassten Beiträgen und den darin grundlegend dargelegten Positionen - aus meiner Wahrnehmung heraus stehen wir auf der gleichen Seite und haben ähnliche Urteile, was uns an den früheren Star Trek-Serien zusagt und was in den jüngeren Werken nicht mehr im gleichen Maße zu finden ist.

 

Wir stehen uns hier also keineswegs diametral gegenüber.

 

Am 19.11.2020 um 10:08 schrieb blackbutcher:

Ihr "P500" beinhaltet das Basteln von Weihnachtskarten, den oben gezeigten Masken-Hüllen und Adventsüberraschungen für unsere Freunde:

 

...

 

Ob ich wohl auch so ein Präsent bekommen könnte? :nachdenk:

 

Immerhin unterstütze ich Dich bei vielen Deiner ganz besonderen Ideen. :ok: (;))

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In Anbetracht, dass meine eigenen Beiträge erheblich dazu beigetragen haben, diese doch in manchen Abschnitten kontrovers geführte Debatte am Laufen zu halten, möchte ich einen neuen Gesprächsstrang anstoßen, der vielleicht mehr Lesern Spaß machen könnte.

 

Im Nachfolgenden führe ich meine fünf Lieblingscharaktere aus den Reihen der Förderation auf, verbunden mit einer Erläuterung, was mir an den Charaktern so zugesagt hat:

 

Platz 5:

Spoiler

Der Doktor

 

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(gespielt von Robert Picardo; Bildquelle)

 

Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, hat mich Raumschiff Voyager nie in Gänze überzeugt, bzw. konnte mich nicht in den gleichen Bann ziehen wie TNG oder DS9. Dennoch hielt die Serie die eine oder andere Figur bereit, die mir sehr viel Spaß gemacht hat - das Hologramm, das einfach nur als "der Doktor" bekannt war, hatte den höchsten Unterhaltungsfaktor. Zugegeben: Eine beachtenswerte Charakterentwicklung konnte diese Figur logischerweise nicht durchmachen - ein Hologramm bleibt nun einmal eben genau das.

 

Die Figur wusste mich in erster Linie deswegen zu überzeugen, weil sie sehr humorvoll geschrieben worden ist und Robert Picardo mit seiner zumeist trockenen Art genau den richtigen Ton traf, um diesen Humor auch umzusetzen. Die Grundprämisse von Voyager ist bekanntlich düsterer konzipiert als die meisten anderen Star Trek-Serien - unter diesen Voraussetzungen brachte der Doktor eine willkommende Abwechslung mit sich, zehrte aber niemals an den Nerven (im Gegensatz zu Neelix).

 

Platz 4:

Spoiler

Worf

 

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(gespielt von Michael Dorn; Bildquelle)

 

Nicht nur optisch hat die Figur im Laufe der Zeit einen deutlichen Wandel durchgemacht, sondern auch charakterlich. Sicherlich hatte Worf nicht das breiteste Repertoire an Charaktereigenschaften zu bieten und Klingonen im Allgemeinen gehören nicht unbedingt zu den tiefgründigsten Rassen im Star Trek-Universum. Dennoch bin ich der Ansicht, dass die Entwicklung von Worf über all die Jahre und zwei verschiedenen Serien sichtbar und nachvollziehbar war. Immer zwischen den beiden Welten seiner klingonischen Herkunft und seiner Zugehörigkeit zur Föderation befindlich, war es Michael Dorn in sehr überzeugendem Maße möglich, diesen ewiglichen Konflikt herauszuarbeiten und darzustellen.

 

Worf konnte mich in vielerlei Hinsicht unterhalten - seien es beispielsweise die knorrigen Wesenszüge, die insbesondere im Zusammenspiel mit anderen Charakteren ihren ganz besonderen Humor verbreiteten. Sehr bemerkenswert war aus meiner Sicht das Mienenspiel, das Michael Dorn in seinem schauspielerischen Repertoire hatte, um dieser Figur so viel Leben einzuhauchen. Worf war jemand für die eher grobe Kelle, hat dies aber auch immer wieder authentisch 'rübergebracht - obgleich mich die Kampfstile, die es in älteren Star Trek-Serien zu sehen gab, immer wieder schmunzeln ließen, weil sie mitunter so ungefährlich aussehen.

 

Platz 3:

Spoiler

Benjamin Sisko

 

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(gespiel von Avery Brooks; Bildquelle)

 

Für mich war Benjamin Sisko nach Jean-Luc Picard ein kleiner "Schock", weil sich beide sehr von einander unterscheiden. Ersterer ist aber gerade deswegen so ein überzeugender Charakter, der glücklicherweise anders ersonnen wurde als sein Gegenstück auf der Enterprise. Während Picard immer der weise Anführer und Diplomat war, würde ich Sisko mehr als Taktgeber bezeichnen, der auf Augenhöhe agiert und sich nicht zu schade ist, auch 'mal selbst Hand anzulegen. Avery Brooks war in der Lage, genau diese Mischung überzeugend auf die Bildschirme zu bringen und hat sich daher als perfekte Besetzung für die Rolle erwiesen.

 

Von dem Abschluss der Serie abgesehen, den ich als höchst fragwürdig empfinde, konnte Benjamin Sisko stets die Entwicklung, die selbst die höchsten Offiziere der Sternenflotte durchmachen müssen, überzeugend vermitteln - nicht nur im Anschluss an seine Beförderung, sondern auch in den darauffolgenden Jahren sowie als Familienvater. Der Charakter hatte auch wegen seiner "lockereren" Art einen hohen Unterhaltungsfaktor, der sich insbesondere im Zusammenspiel mit den anderen Charakteren (beispielsweise Jadzia Dax, Elim Garak oder Quark) entfaltete. Davon abgesehen war Sisko stets ein überzeugender Anführer, dem man diese Rolle ebenfalls abnahm.

 

Platz 2:

Spoiler

Jean-Luc Picard

 

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(gespielt von Patrick Stewart; Bildquelle)

 

Eine der Nerdfragen ist bekanntlich: Kirk oder Picard? Für mich ist und bleibt die Antwort klar - gegen den Mann mit dem schütteren Haar kommt James Tiberus Kirk nicht heran (auch vor dem Hintergrund, dass Patrick Stewart ein ohne Frage excellenter Schauspieler ist).

 

Das Auftreten, die Führungsqualitäten, der stets faire, aber bestimmte Umgang mit Freund, Feind und Anderen, der Wunsch, stets nach einer diplomatischen Lösung zu suchen, aber auch Konflikte nicht zu scheuen - dieses Gesamtpaket macht den britischen Franzosen für mich zum besten Capitan, der die Förderation je in einer Serie repräsentiert hat. Allerdings hatte der Gentleman Picard eben auch seine Schattenseiten, die sich insbesondere im Umgang mit künstlich geschaffenen Kreaturen sowie den Borg offenbarte. Es war der Figur somit ebenfalls möglich, Entwicklungen zu durchlaufen und der Zuschauer war dadurch in der Lage, einen Einblick in die Makel dieses scheinbar makellosen Charakters zu erhaschen (obgleich eine der diesbezüglich prägensten Szenen in einem Kinofilm zu sehen waren).

 

Es fällt mir schwer, vorzustellen, dass jemand anderes in der Lage gewesen wäre, diese Figur so zu spielen wie Patrick Stewart - er war es, der die Figur zur Ikone und in gewisser Weise auch zu einem Sinnbild der Tugenden der Föderation machte.

 

Platz 1:

Spoiler

Data

 

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(gespielt von Brent Spiner; Bildquelle)

 

Vielleicht kann Euch eine kleine Anekdote verdeutlichen, wie sehr ich diese Figur mag: Bereits in der Grundschulzeit war ich Data, wenn ich mit ein paar Mitschülern während der Pause Star Trek nachgespielt habe - und zwar nicht, weil ich es musste, sondern weil ich es wollte. Der Androide Data übte schon zu frühester Zeit eine ganz besondere Faszination aus - vielleicht gerade deswegen, weil die Charakterentwicklung dieser Figur ganz anders verlief (und auch verlaufen musste), wie bei "richtigen" Personen.

 

Auch bei Data gilt, dass Brent Spider die perfekte Besetzung war - ähnlich wie Michael Dorn war das Mienenspiel von Spiner außergewöhnlich und verlieh Data eine ganz besondere Note. Selbst in Szene ohne viele Sprechzeilen konnte er so einen bleiben Eindruck hinterlassen.

 

Das Ziel von Data, besser zu verstehen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, ließ mich immer wieder mit dem Charakter mitfiebern (obgleich ich der Ansicht bin, dass man die Versuche, ihm Emotionen zu verleihen, teilweise besser hätte umsetzen können). In gewisser Weise war dies für mich die spannenste "character arc" der Serie, auch wenn sie in letzter Instanz nicht abgeschlossen wurde und in dem immer noch betrüblichen Ende des Charakters während des Nemesis-Films mündete.

 

Bemerkenswert war auch stets der Humor, der mit der Figur einherging und sich aus ihrer Sicht unintendiert im Zusammenspiel mit anderen Charakteren ergeben hat. Mir war es immer wieder möglich, über die verdutzten Gesichter der anderen Crewmitglieder oder Data selbst zu lachen, wenn ihre Interaktion zu etwas Überraschenden führte. Leider wurde die Beziehung zu seinem "Vater" und "Bruder" eher oberflächlich ausgearbeitet und weiterentwickelt - auch hier hätte man wohl noch mehr herausholen können. Diese Einschränkung lässt mich allerdings nicht an meiner Wahl zweifeln: Für mich ist und bleibt Data die Nummer 1.

 

Ich habe diese Liste bewusst auf Mitglieder der Föderation begrenzt - ansonsten hätte ich diese Liste mit mehr Vorbereitung ausarbeiten müssen. Selbst in diesem begrenzten Kreise gibt es noch weitere Figuren, die mich nachhaltig überzeugt haben und mir Spaß machten - beispielsweise Jadzia Dax, Seven of Nine oder B'Elanna Torres. Wenn man dann noch Antagonisten (Dukat, Q) oder "Neutrale" (Elim Garak, Quark) hinzuziehen würde, wäre es mir nicht möglich, nur eine Top Five aufstellen. :D

 

bearbeitet von Zavor
Sprachliche Anpassung
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vor 11 Stunden schrieb Zavor:

doch in manchen Abschnitten kontrovers geführte Debatte am Laufen zu halten

Fand die Diskussion jetzt gar nicht mal so kontrovers, mir schien eher, dass es alle etwa ähnlich sehen mit den neuen Serien.

 

Ich hab Picard jetzt jedenfalls durch.

Weiss irgendwie nicht, was ich dazu sagen soll... ausser dass ich besagten Eimer nicht gebraucht habe, weder für Tränen noch Kotze. Viel eher war ich zum Ende hin einfach nur noch irritiert und teilnahmslos. Was eigentlich fast schlimmer ist, wenn man bedenkt, dass ich sonst ja so für Trek "brenne"...

Irgendwie mag ich nicht mal gross ein Fazit schreiben. Falls ihr darüber diskutieren mögt, macht das aber gerne, vielleicht klinke ich mich dann doch noch ein.

Hab nur mal noch das Fazit von @Barbarus gelesen, dem ich zustimme und das ich vorerst glaub nicht ergänzen mag. 😅

 

 

vor 12 Stunden schrieb Zavor:

Lieblingscharaktere

Da bin ich dann gerne dabei. Werde ich demnächst was dazu schreiben. Ein paar Parallelen werden wir wohl haben 😉

 

 

Am 20.11.2020 um 20:05 schrieb Zavor:

Ob ich wohl auch so ein Präsent bekommen könnte? :nachdenk:

Ich rede mal mit ihr. 😉

 

 

Was komplett anderes: Star Wars X-wing und Legion!

So coole Spiele!

 

Habe mich gestern nach langer Zeit mal wieder zu @Dragon_King getraut. Extra mit Auto zum ihm gefahren, damit ich nicht den überfüllten Zug nehmen muss, mir auf der Heimfahrt wohl noch nen Strafzettel geholt, aber es wars trotzdem wert 😅 (also der Ausflug, nicht das zu schnell fahren)

 

Ein paar Impressionen vom Legion-Spiel:

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500pkt Imperium vs. Separatisten / Durchbruch-Mission

 

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Während auf der linken Flanke die Droidekas und ein Trupp Clanker den mächtigen Vader persönlich sowie ein Dewback aufhalten...

 

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...das Dewback sogar noch erlegen können...

 

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20201121_162251.thumb.jpg.b17488e9abb19b32c73ad32461cd14ed.jpg

...stossen auf der rechten Flanke 3 Clanker-Trupps mit Grievous vor, entledigen sich dort der Scouts sowie der Snowtroopers und sichern mir so den Sieg.

 

 

 

Danach gabs ein X-wing Republic vs. Empire, bei dem ich Fotos vergessen habe. Habe da jedenfalls das neue Laat/i erfolgreich getestet.

 

Und dann nochmals ein X-wing mit Separatisten gegen Empire, bei dem ich die neuen HMP Droidenschiffe ausprobieren wollte:

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Verlinkte Dröhnchen räumen links ab, HMPs stören rechts den armen Redline.

 

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Der Inquisitor wird das Spiel zwar überleben, aber der Sieg wird auch im 3. Spiel meiner sein. 😇

 

 

Unabhängig davon, dass ich gestern 3mal gewonnen und bei den Würfeln Glück hatte, waren die Spiele aus meiner Sicht keineswegs einseitig. Das Tolle an X-wing und Legion ist mMn, dass die Systeme sehr gut gebalanced sind. Selbst wenn man sich eine Liste macht, die nicht maximiert ist, kann man mit der gut mitspielen und hat nie (oder seltenst) das Gefühl, dass man auch einfach aufgeben könnte.

Zudem sind die Spiele so gestaltet, dass immer beide Spieler was zu tun haben, mitdenken und vorausplanen müssen.

Das sind Gesichtspunkte, die ich seit längerer Zeit bei 40k nicht mehr sehe. 40k Spiele sind so oft in Runde 2 oder 3 von 5 entschieden und die Hälfte der Zeit sitze ich rum abwartend, bis mein Gegner seinen Zug gemacht hat. Paar Rüstungswürfe ablegen, ist in der Zeit ja keine Challenge...

Der Reiz von 40k besteht bei mir eigentlich primär noch aus dem Hintergrund des Universums, der Minis und meinen Mitspielern @Goldark und @Adun mit denen ich Kampagnenspiele machen kann. Die Spiele an sich empfinde ich inzwischen aber sogar eher als demotivierend und abschreckend...

Ganz anders eben bei den beiden - nun leider ehemaligen - FFG Spielen! Die sind enorm motivierend, weil sie mir spielerisch so viel mehr Spass machen. Den Star Wars Hintergrund mag ich ja auch. Das einzige Limit da für mich ist die schlechte Verfügbarkeit der Produkte und dass in meinem engen Umfeld eigentlich nur @Dragon_King die Systeme spielt. Dafür bietet er mir als Nummer 1 beider Systeme auf T3 Schweiz, aber auch genug Challenge und Vielfalt, dass es mir nicht langweilig wird 😉

 

Danke an ihn jedenfalls für den coolen Spieltag und an FFG für den Aufbau zweier toller Systeme.

Probiert sie aus!

Und drückt uns die Daumen, dass Atomic Mass Games sie nicht versaut! 

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Am 20.11.2020 um 20:05 schrieb Zavor:

Wir stehen uns hier also keineswegs diametral gegenüber.


Dann war das wohl einfach ein Fall von aneinander vorbeireden...

Meine Lieblingscharaktere in Star Trek wären wohl:

Q, Der Doc, Seven, Data, Picard, Garak, Dukat, Weyoun und natürlich die zwei süßesten Liebspärchen im ganzen Franchise:

Dax + Worf
O'Brien + Bashir

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Okay...

ich mag Picard, Q und den Doctor, weil ich Eigenschaften mit ihnen gemeinsam habe. Oder mir das zumindest einbilde.

Ich kann Picards Führungsstil sehr gut nachvollziehen, weil ich das ganz ähnlich handhaben würde.
Und wenn mein Leben anders verlaufen wäre, hätte ich vielleicht - wie er - alles für meine Karriere aufgegeben.
Ich teile mit ihm außerdem die Transformation von jugendlich-risikofreudig-egozentrisch zu erwachsen-bedacht-diplomatisch.
Außerdem liebe ich Archäologie.

Ich teile Q's Humor und hab immer das Gefühl, dass ich ganz ähnlich handeln würde, wenn ich seine Fähigkeiten hätte.

Ich kann mich mit dem Doctor indentifzieren, weil ich in sozialen Situationen oft genau so ahnungslos bin wie er. 
Ich hab einen sehr guten Freund, der mich sehr gut versteht, wie ich ticke, und gleichzeitig aber sozial extrem versiert ist. Wenn ich mit ihm irgendwo hingehe, fühl ich mich direkt wohler, weil er die Menschen für mich "übersetzt" und mich stoppt, wenn ich anfange, endlose Monologe zu halten, die Keinen außer mir interessieren.
Da wären wir dann auch bei Data, dessen Situation ich entsprechend auch gut verstehen kann. Man muss ihm die Menschen in seiner Umgebung auch erst oft "erklären".

Seven, Garak, Dax, Worf, O'Brien und Bashir find ich als Charaktere interessant. Das sind Leute, mit denen ich mir vorstellen könnte, befreundet zu sein.

Dukat fasziniert mich, weil er mir sympathisch ist, ich ihn teilweise auch verstehen kann, aber er ganz offensichtlich so ein bösartiger Arsch ist.

Weyoun find ich witzig, wie er sich immer durchwieselt und mit Bedacht spricht, und man nie so 100% weiß, ob er das meint, was er sagt.





 

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Auf Platz 1 steht bei mir das 3-Gespann Kirk, McCoy und Spock

kann man schwer als eine Person sehen da eigentlich die ganze Serie darauf aufgebaut wie die 3 zusammen spielen

 

danach kommt Picard, aus den so oft genannten Gründen, und Stewart ist klar der bessere Schauspieler

 

danach ist alles in etwas gleich, da alle ihre Momente haben und bei manchen einfach die Zeit am Schirm zur kurz ist, aber wer dann noch heraus sticht ist Garak

Spoiler

 

 

 

bearbeitet von Kodos der Henker
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Lieblingscharaktere in Star Trek

 

Um auf die von @Zavor aufgeworfene Frage mal noch zu antworten, hier meine Gedanken dazu:

 

Platz 1 ganz klar:

Spoiler

Jar jar Binks! Beste!

Nein?

Stimmt. Genauso schlimm wie Neelix...

 

Ich verzichte bewusst auf eine Rangliste und ich finde es tatsächlich auch schwierig mich zu beschränken, daher meine Auswahl:

 

Der Doctor

Die Gründe hat @Zavor eigentlich schon gut aufgeführt, bspw. der trockene Humor, wobei ich allerdings sein Urteil über mangelnde Entwicklung der Figur widersprechen muss. Ich finde nämlich, dass er sich eben sehr wohl weiterentwickelt hat von einem etwas nervigen Hologramm mit schlechten Manieren zu einem integralen Bestandteil der Voyager-Crew, der dank des mobilen Emitters später auch Leitungsfunktion übernehmen kann und enge Beziehungen pflegt. Zudem ist sein Zusammenspiel mit Seven in späteren Staffeln herrlich, wenn ausgerechnet er ihr Menschlichkeit beibringen will.

Das führt mich zu...

 

Seven of Nine

Voyager war ja die Serie meiner Jugend, vermutlich habe ich deshalb auch deren Charaktere besser im Kopf, aber Seven ist mir - nicht nur aufgrund der kontroversen, engen Bekleidung - in guter Erinnerung geblieben, sondern auch aufgrund der Entwicklung des Charakters. Das teilt sie sich wohl mit dem Doctor und ist sicher auch Sinnbild dafür, wie ich mich damals gesehen habe (und es teilweise heute noch tue): Aussenseiter der Gesellschaft, der aneckt, aber es eigentlich gut meint. 😅

Auch ihre Gespräche mit Janeway sind mir in guter Erinnerung geblieben, die beiden haben ja zwischendurch auch sehr tiefgründige Streitigkeiten ausgetragen und sich herausgefordert.

Und ja, sicher, meinem pubertierenden Ich hat Jeri wohl auch einfach gefallen ;)

 

Picard

Muss ich eigentlich nichts dazu sagen. Habt ihr schon für mich erledigt. Er ist die Personifikation der Föderations-Ideale, die ich am (damaligen) Franchise so mag.

 

Kirk-Spock-Mccoy

Hat @Kodos der Henker ja schon gut aufgezeigt, dass die drei einfach zusammen gehören.

Sicherlich sehe ich mich eher auf der Spock Seite. Analytisch, logisch, Emotionen beiseite. Aber die Menschlichkeit Kirks und McCoys zusammen mit dessen Humor möchte ich nicht missen. Dadurch und durch deren Freundschaft wird Spock überhaupt erst zum Sympathieträger. Das haben sie sogar in den neuen Filmen ganz gut hinbekommen.

 

 

Und nun zum wichtigen Disclaimer: die neuen Serien machen mir alle meine Lieblingscharaktere kaputt!

Dazu der Spoiler, weils dann doch nen Nerd-Rant wird:

Spoiler

Spoiler über Picard / Discovery!!

 

 

Picard und Seven agieren in der Picard Serie überhaupt nicht so, wie man sie aus den Serien kennt.

Picard habt ihr ja schon aufgezeigt, wieso ich finde, dass es nicht mit der Vorgeschichte passt. Sie versuchen ihn zu diesem Quell der Weisheit zu machen, was aber seinem Handeln gegenübersteht. Hohe Werte in der Rede und dann in der Tat einfach mal alle in seinem Umfeld gefährden. Von seinem Ende als Android will ich erst gar nicht anfangen. Hätten sie ihn doch einfach sterben lassen...

Und was sie mit Seven gemacht haben... Mal eben schnell in 5min minimster Background für ihren Rachefeldzug geben, damit man sie als Actionfigur in die Serie bringen kann? Und dann noch dieses unsägliche Ende mit dem Händchenhalten mit Raffi. Hat sich 0 abgezeichnet, wurde einfach noch reingenommen, weils irgendwie progressiv sein soll? Mit dem Hammer ins Gesicht für diejenigen, die nicht von selber drauf kommen, dass das in der Zukunft okay ist... dieser Moralkeulen-BS ist mir so zuwider und dabei mag ich ja genau die subtile Moralität aus den früheren Serien so gerne.

Wieso macht mir Picard den Doctor kaputt? Nicht so direkt eigentlich, aber wofür ist bitte das EMH in der Serie gut? Hätten sie aus dem Doctor nicht gelernt, dass man Hologramme in einem Notfall nicht einfach deaktivieren können sollte? Oder dass er sich in einem Notfall einfach wieder reaktiviert, zumal er so ja überhaupt erst immer aufploppt?

 

Spock bei Discovery... ganz gut gespielt eigentlich und der Zwist mit den Emotionen ist so halbwegs nachvollziehbar, wobei er diesen inneren Konflikt in seiner Jugend hätte austragen müssen und nicht im jungen Erwachsenenalter. In der Jugend entwickelt sich nämlich die Emotionalität, nennt sich Pubertät und nicht erst später - wissen aber die Writer offenbar nicht.

Aber plötzlich hat er eine Halbschwester... hat jo schon in Star Trek 5 super funktioniert, wenn man ihm mal eben Geschwister andichtet. Und dann wird er auch noch zu eine Art Prophet? War ja eh wieder so Zeitreise-Dreck, den ich generell nicht mag, weils mehr nervt als unterhält.

 

So ich muss stoppen.

 

Ich liebe Star Trek.

Ich schaue mir die neuen Serien an. Ist nicht Star Trek trotz des Namens. Und übe mich in Emotionslosigkeit.

 

 

 

 

Und nun eure Lieblingscharaktere im Star Wars Universum? :D

bearbeitet von blackbutcher
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vor 3 Stunden schrieb blackbutcher:

Und nun eure Lieblingscharaktere im Star Wars Universum? :D


Ich mag am ehesten noch den piepsenden, fahrenden Mülleimer und die ulkige Kugel aus den neueren Filmen.

Warum? Weil die nicht reden können und mir daher nich so auf den Zeiger gehen wie der Rest ^^

Ich weiß, ich weiß. Ich bin fies. Ihr mögt die Leute. Aber ich versteh wirklich nicht wieso. Meine Frau liebt Star Wars und hat mich in die neueren Filme geschleppt. Ich bin wirklich JEDES MAL in meinem Kinosessel eingepennt. :skepsis:

Aber erzählt ruhig mal, denn das interessiert mich ja wirklich, wieso jemand diese Charaktere interessant finden könnte...


Edit:
Ich weiß nich mehr, welcher der Filme das war, aber in irgendeinem kämpft Joda gegen irgendeinen der pösen, pösen Sith-Typen mitm Laserschwert und hüpft dabei rum wien Flummi.
Da hab ich köstlich gelacht. Das hab ich immer noch in guter Erinnerung.
Also vielleicht mag ich Joda.









 

bearbeitet von Barbarus
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Tja, ich kann sehr gut verstehen, warum Leute Star Trek lieben. Und ich kann sehr gut verstehen, warum Leute Star Wars lieben. Was ich nicht verstehen kann ist, warum man bei jeder Gelegenheit damit kokettiert, dass man etwas NICHT verstehen kann, und was das zu irgendeiner Unterhaltung beitragen soll...

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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Meine Lieblingsfiguren (nach den ersten 3 in keiner allzu spezifische Reihenfolge und keineswegs vollständig...) aus jenen Star Wars-Geschichten, die für mich erzählerisch und als Storyline der Kern und das Beste aus Star Wars sind (Originaltrilogie, Clone Wars, REBELS, Mando lasse ich erstmal außen vor):

 

Spoiler


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Außerdem bin ich ein großer Fan des Designs in Star Wars:

 

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Da habt ihr's!

 

Das Mikrofon hebe ich nicht auf...

 

:D

 

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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vor 38 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Was ich nicht verstehen kann ist, warum man bei jeder Gelegenheit damit kokettiert, dass man etwas NICHT verstehen kann


Weil man ein kleiner Schelm ist, der sich denkt "Ich könnt ja den Zweiundvierzig mal wieder ein bißchen mit Star Wars-Kritik ärgern" 😄

Ich hab da halt nix Positives zu sagen. Darf ich deshalb nicht mitreden?
Soweit ich weiß, sind das nicht die Regeln einer Unterhaltung, dass alle nur Positives oder garnix sagen dürfen :D

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vor 1 Minute schrieb Barbarus:


Weil man ein kleiner Schelm ist, der sich denkt "Ich könnt ja den Zweiundvierzig mal wieder ein bißchen mit Star Wars-Kritik ärgern" 😄

Ich hab da halt nix Positives zu sagen. Darf ich deshalb nicht mitreden?
Soweit ich weiß, sind das nicht die Regeln einer Unterhaltung, dass alle nur Positives oder garnix sagen dürfen :D
(Hast du bei Star Trek denn nix gelernt???? :D)


Uargh. Die neuen Funktionen des Forums nerven ^^ jetzt wollt ich meinen Beitrag bearbeiten und hab ihn stattdessen zitiert ^^

bearbeitet von Barbarus
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Viel wichtiger ist im Moment: Wir müssen blackbutcher durch sozialen Druck dazu nötigen, ein beleuchtetes Enterprise-Modell zu bauen!

 

"Ich verstehe nicht, wie man etwas mögen (oder nicht mögen) kann..." ist für mich keine Kritik, sondern eine Meinungsäußerung, und solche halte ich für sich alleine für völlig belanglos und uninteressant. Ist wie mit den Lieblingsfiguren: Nicht WER ist interessant, sondern WARUM. Es sei denn, man nutzt es als Vorwand, um mit Bildern von seinen eigenen Werken anzugeben... :D

 

Ich finde, dass heutzutage viel zu viel Wert auf Meinungen oder die 'richtige' oder die 'falsche' Meinung gelegt wird, und Meinungsäußerungen als Identifikator für alles mögliche genutzt werden, um vermeintliche Zugehörigkeit zu signalisieren oder zu erkennen. Wenn ich einen Menschen verstehen will, sollten mich aber die Gründe und Argumente interessieren, auf denen eine Meinung steht. So habe ich die Chance - selbst wenn mich persönlich die Gründe oder Argumente nicht zu einen Meinungswechsel überzeugen - den anderen zu verstehen oder zu erkennen, wo er herkommt, und vor allem: mit ihm oder ihr einen Dialog zu führen.

 

Es gibt beispielsweise viele Filme und Serien, die ich nicht mag oder leiden kann, aber ich kann dennoch die Gründe verstehen und respektieren, warum andere sie lieben, auch wenn ich einer anderen Meinung bin, und habe so eine Grundlage, mit ihnen darüber zu reden, und vielleicht neue Erkenntnisse zu gewinnen. Durch solche Dialoge habe ich schon Filme und Serien mehr zu schätzen gelernt, die ich ursprünglich komplett ablehnte.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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vor 1 Stunde schrieb Barbarus:


Uargh. Die neuen Funktionen des Forums nerven ^^ jetzt wollt ich meinen Beitrag bearbeiten und hab ihn stattdessen zitiert ^^

 

Ihr wisst, dass ihr das posting abbrechen könnt wenn ihr euch verklickert habt und dann den alten post editieren ?

 

Ich hab das jetzt schon mehrfach gesehen - um drauf hinzuweisen wie blöd Veränderungen sind, okay. Aber vielleicht muss es nicht immer ein „Mist, schon wieder mich selbst zitiert“-post sein.

 

Ich muss mich an die Anordnung der Funktionen aber auch erst gewöhnen.

bearbeitet von Herr Sobek
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vor 57 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

 

Es gibt beispielsweise viele Filme und Serien, die ich nicht mag oder leiden kann, aber ich kann dennoch die Gründe verstehen und respektieren, warum andere sie lieben, auch wenn ich einer anderen Meinung bin, und habe so eine Grundlage, mit ihnen darüber zu reden, und vielleicht neue Erkenntnisse zu gewinnen. Durch solche Dialoge habe ich schon Filme und Serien mehr zu schätzen gelernt, die ich ursprünglich komplett ablehnte.


Siehste, deswegen sag ich ja, dass ich mir gern anhöre, weshalb ihr irgendwelche SW-Charaktere interessant findet.
Vielleicht kommt da ja noch irgendein Blickwinkel auf SW, den ich doch interessant find.
Apropos interessant finden, dass man (in diesem Fall ich) etwas nicht interessant findet, ist streng genommen natürlich eine Tatsache und keine Meinung :D

Also wenn ich zusammenfassen soll, weshalb ich SW langweilig find:

Es geht immer nur hin und her. Gutes Beispiel sind die Kämpfe. Nehmen wir die Joda-Kämpfe, die ich mir nach meinem letzten Post noch mal angeguckt habe:

Akteur 1 schleudert etwas, Akteur 2 stoppt es und schleudert es zurück, Akteur 1 stoppt es.
Danach wird das noch zwei, drei mal wiederholt. Eventuell mit anderen Sachen... statt nem großen Stück Metall ist es dann ein Haufen Felsen und danach schleudern sie vllt. irgendwelche Blitze und danach sich gegenseitig... und dann machen sie WUSCH-WUSCH mit ihren Laserschwertern und da passiert auch nicht wirklich irgendwas.
Während sie all diesen Kram ohne echtes Ergebnis vollführen, hüpfen sie auf irgendwelchen Plattformen rum oder schweben auf irgendwas oder sind auf irgendeinem Steg über irgendeiner Art Abgrund.

Und dieses Prinzip von Hin und Her ohne, dass es wirklich mal nen klaren Sieger gibt, zieht sich nicht nur durch alle Kämpfe, sondern auch durch die ganze Story.

Wenn das jetzt Absicht ist, ein Versuch irgendwas in Richtung Ying-Yang zu zeigen, Gut vs Böse, der ewige Kampf, das Gleichgewicht zwischen den zwei Kräften... seis drum. Aber ultimativ, is doch dann alles egal, oder?
Weil kein Erfolg von Dauer ist. Und es nie wirklich ein Ende gibt...

Und genau in dem Zusammenhang seh ich die Charaktere, die sind alle irgendwie nur Spielbälle von diesem Hin und Her.
Obwohl ich die meisten der SW-Filme (neu und alt) gesehen habe, habe ich nicht das Gefühl irgendeinen der Charaktere richtig kennengelernt zu haben und auch nicht, dass irgendeiner der Charaktere als Individuum wichtig ist, sondern immer nur in seiner Rolle in dem "Großen Ganzen" - welches, wie ich schon sagt, die pure Langeweile ist.

Also... hab ich irgendwas übersehen, oder wie?

 

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vor einer Stunde schrieb Barbarus:

Also... hab ich irgendwas übersehen, oder wie?

 

Eine Menge.

 

Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob Du das oben Geschriebene ernst meinst, denn es ist ganz offen gesagt schon ziemlich reduktionistisch und oberflächlich, und dann auch noch mit den erzählerisch und bildsprachlich miesesten Duellen aus den Prequels als Beispiele, obwohl es in der Originaltrilogie wie auch in den Animationsserien jene gibt, die dramatische Zuspitzungen echter Konflikte zwischen Figuren sind, und in denen die sparsame und prägnante Action Bedeutung erhält, indem sie den Rahmen für den tatsächlichen Konflikt bildet - so vor allem die beiden Duelle zwischen Vader und Luke in Empire und Jedi, sowie die Konfrontation zwischen Vader und seiner ehemaligen Schülerin Ahsoka in REBELS und das letzte Aufeinandertreffen von Obi-Wan und Maul in REBELS. Da zu behaupten es passiere nichts ist schlichtweg bizarr - und damit meine ich noch nicht mal die Action, sondern was mit und zwischen den Figuren passiert.

 

Bevor ich jetzt ein ganzes Traktat schreibe (dazu habe ich keine Lust) würde ich lieber mal wissen, worüber Du von einem Fan und jemanden, der sich tiefer mit der Materie (also nicht den Nerd-Fakten, sondern mit dem Substantiellen der Geschichte und Figuren) beschäftigt hat etwas hören möchtest?

 

Okay, gehen wir mal auf dieses Spielball-Ding ein: In der Originaltrilogie wird durch die miteinander verwobenen Entwicklungen von Vader und Luke mehr als deutlich gemacht, dass die Figuren eben NICHT Spielball der Macht oder anderer Mächte sind, und dass es ihre Entscheidungen und Handlungen sind, die über den Fortgang bestimmen. Das ist auch das Scheitern des Imperators, der ja immer derjenige ist, der von Bestimmung und Schicksal spricht, ebenso wie die Jedi des zuvor gescheiterten Jedi-Ordens. Die Konsequenz eigener Entscheidungen ist ein zentraler Bestandteil aller guten Geschichten von Star Wars - sei es Vaders Fall oder später seine Erlösung. Sei es Lukes verständliche aber überstürzte Bereitschaft in Empire, Vader zum Kampf zu stellen, oder seine Entscheidung in Jedi, eben NICHT gegen seinen Vater zu kämpfen. Sei es Ahsokas ursprüngliche Motivation, einmal zu einer großen Jedi und dadurch zu Anakins Schülerin zu werden, oder ihre spätere Entscheidung, den Jedi Orden und sein Dogma hinter sich zu lassen und ihren eigenen Weg zu gehen.

 

Oberflächlich geht es in Star Wars um Gut und Böse, doch in der erzählerischen Substanz geht es immer um Entscheidungen und Konsequenzen, und wenige Figuren in Star Wars sind das pure Böse oder Gute. Ich würde einzig Palpatine als so eine Figur bezeichnen - das pure Böse, komplett mit teuflischem Intellekt und einer Riesenportion Hybris (die in Form von Palpatine wie auch dem Jedi Orden ebenso ein großes Thema ist).

 

Noch etwas: Ich betreibe nebenbei in meiner Freizeit auch ein aktives, aufwändiges Projekt hier, ich werde also nicht immer willens sein, hier ausführlich die existenten tieferen Ebenen eines coolen Weltraummärchens zu erörtern, denn das kostet Zeit. Es gibt zu dem Thema übrigens eine Menge wirklich guter Artikel und Literatur, wer sich dafür wirklich interessiert.

 

bearbeitet von Zweiundvierzig
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