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2ygar - Waldelfen: Die Elfen des Valée de Lot [The 9th Age] (P250)


Empfohlene Beiträge

Danke danke^^

 

Wird hier denke ich bald weitergehen. Das P250 selbst steht ein bisschen auf der Kippe, da diesen Montag doch einiges an Arbeit auf mich drauf gefallen ist.... Wäre aber schade durchzufallen, werde also schauen das ich mich zusammenreißen kann :D

 

Beste Grüße 

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Danke für eure anspornenden Posts :D Ich werde mich nächste Woche mal wieder dran setzen....vielleicht geht ja was^^ 

 

Die Fortsetzung der Geschichte folgt am Samstag, da habe ich wieder Zeit zum schreiben : ) 

 

@Vomperbacher Das können wir gerne mal machen, wenn du keine Kreuzschmerzen von meiner Malecke bekommst^^

 

Beste Grüße

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vor 16 Minuten schrieb 2ygar:

 

Die Fortsetzung der Geschichte folgt am Samstag, da habe ich wieder Zeit zum schreiben : ) 

 

 

Wäre das nicht Zeit die gut mit 🤔 malen? gefüllt werden könnte?

 

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Da sitze ich auf Arbeit..... Also ne leider nicht^^ kann schlecht vorne am Empfang sitzen und malen. Wobei es mich sjcon reizen würde das Zeug mitzunehmen und zu sagen: Ne sorry grad keine Zeit muss Akzente machen :D

 

Beste Grüße 

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Aruna holte tief Luft und ging in sich. Sollte sie wirklich Marie vertrauen und die Treppe nehmen? Nach einer kurzen Periode des Nachdenkens atmete sie hörbar aus und nickte. Ja, sie würde ihr Vertrauen in die Beschreibungen der Vampirin setzen. Hätte sie ihr angekündigtes Vorhaben wirklich in die Tat umsetzen und sie ins Verderben führen wollen, so hätte sie das sicherlich vorher schon getan. Die junge Elfin nahm all ihren Mut zusammen und stieg die steinernen Stufen in die Dunkelheit hinab. Sie tastete sich langsam vor. Obwohl ihre Augen das Dunkel normalerweise gewohnt waren, schlich sich in diesen Gängen eine undurchdringliche Schwärze ein, die ihre Sicht trübte. Am Fuße der Treppe angekommen, begab sie sich, wie Marie es aufgetragen hatte, nach rechts. Fluchend stolperte Aruna weiter voran, den Weg mehr erahnend als wirklich sehend. Doch mit einem Male tat sich der Lichtschein einer Fackel hervor, der eine Tür aus Obsidian in helles Licht tauchte. Erleichtert seufzte Aruna und jeder Zweifel, den sie insgeheim noch gegen Marie gehegt hatte, verschwand auf einen Schlag. Vorsichtig näherte die Elfin sich dem Eingang zur Schatzkammer, da eventuell Fallen diesen Teil der Burg schützten. Doch sie konnte weder etwas hören noch ertasten. Sie nahm allen Mut zusammen und drückte die Klinke der Tür nach unten. Diese gab nach und der Weg wurde frei. Was sie dann sah, erstaunte die Elfin zutiefst. Große Kisten voller Goldstücke, deren Deckel weit offen standen, füllten den Raum. Edelsteine und fremde Gemälde schmückten die Wände oder standen auf dem Boden. An der gegenüberliegenden Wand starrte ein menschlicher Schädel die Elfin an, dessen Augenhölen mit Edelsteinen besetzt waren. In der Mitte des Raums befand sich ein Podest, auf dem sich ein langer, hölzerner Gegenstand befand. Aruna sah diesen und ging langsam darauf zu. Als sie näher gekommen war, konnte sie die uralte Magie der Asrai spüren und sie war sich sicher, dass dies der Schatz war, den die alte Vettel ihrem Volk entwendet hatte. 

 

Auf dem Podest lag ein handwerklich wundervoll geschnitzter Stab, der mit Abbildungen von Hirschen und Bäumen verziert war. Magisch durchtränkte Farbe, dieselbe wie auch im Grab, durchzog das Holz und schimmerte Blau. Ein weißer Kristall war auf der Spitze des Stabes platziert worden und leuchtete kraftvoll auf. Voller Bewunderung betrachtete Aruna dieses Erbstück ihres Volkes. Ihre Augen strahlten förmlich, als sie die Details des Gegenstands betrachtete und sich jede Kontur einprägte. Nach einer kurzen Zeitspanne der Bewunderung zog sie ein Tuch aus ihren Habseligkeiten hervor, nahm den Stab vom Podest und wickelte ihn darin ein: "Es wird Zeit, dass du wieder an deinen rechtmäßigen Platz zurückkehrst.", sagte sie froh und auch mit ein wenig Stolz vor sich hin, als sie den Stab an ihrem Gürtel verstaute. Ein breites Grinsen zierte ihr Gesicht, sichtlich zufrieden mit sich selbst. Doch dieses Gefühl der Überlegenheit sollte nicht lange vorhalten. Denn ein paar Sekunden, nachdem der Stab vom Podest entfernt worden war, knarrte es. Das unverwechselbare Geräusch von einer auf Gestein schabenden Platte erklang, als sich die oberste Schicht des Podests langsam nach unten schob. Als sich diese ganz nach unten geneigt hatte und anhielt, erwachte mit einem Male der Schädel an der Wand zum Leben und ließ ein grausames Kreischen ertönen. Aruna hielt sich entsetzt die Ohren zu und schrie aufgrund der Schmerzen auf. Sie musste sich schnell fangen, denn was immer auch dieses unnatürliche Geräusch war, es würde andere auf sie aufmerksam machen. Schwankend stolperte sie wieder zur Tür hinaus und tastete sich vorwärts. Die nebelige Dunkelheit, die ihr noch kurz zuvor die Sicht geraubt hatte, war zurückgewichen und war durch blinkendes violettes Licht ersetzt worden, dass den Gang erhellte. Endlich ließ die Intensität des Kreischens zumindest in solchem Ausmaß nach, dass Aruna sich an den Wänden abstützen konnte. Sie dachte über ihre Optionen nach und folgte schlussendlich dem Gang, der auf direktem Wege von der Treppe weg führte. Je weiter sie kam, desto mulmiger wurde ihr im Bauch und sie beschleunigte ihre Schritte. Sie legte eine große Entfernung zurück, die sie eigentlich schon längst vom Gelände der Burg hatte bringen müssen. Vielleicht sollte sie doch….. Halt! Da! Sie konnte endlich einen Luftzug spüren! Zögerlich drangen auch schon erste Sonnenstrahlen in den Gang hinein. Die Elfin wurde ein wenig langsamer. Ihr Herzschlag beruhigte sich. Plötzlich jedoch konnte Aruna hinter sich ein wütendes Brüllen hören. Es war zwecklos, sie konnte sich noch nicht den Luxus des Verschnaufens erlauben. Sie sprintete erneut los und hoffte, dass sich langsam der Ausgang abzeichnen würde. Das Brüllen hinter ihr schien sie zu verfolgen. Was auch immer es war, es kam näher. Die Lichtstrahlen, die immer stärker wurden, gaben ihr jedoch Hoffnung. Mit letzter Anstrengung durchbrach sie eine morsche Holzabdeckung und fiel nach vorne. Dank ihrer Reflexe vermochte sie sich abzurollen, doch sie konnte das Landen im Matsch nicht verhindern. Aruna strampelte und kam erschöpft wieder auf die Beine, die Kleidung nass und dreckig. Ihr weißes Haar klebte braun verfärbt in ihrem Gesicht, als sie schnaufend weg von diesem verfluchten Ort wollte. Sie war in einen toten Wald gestolpert. Verdrehte und verdorrrte Äste streckte sich von den Bäumen gen Himmel. Kein Lied und kein Laut drang von Diesen an Arunas Ohr. Sie waren alle verstummt und verwerten sich der inneliegenden Verbundenheit der Asrai mit der Natur. Schnell sah die junge Elfin nach oben. Der Stand der Sonne verriet ihr Zeit und Richtung. Sie machte sich auf nach Westen, wo sich ihre Heimat befinden musste. Als sie einige Meter Vorsprung hatte, sah sie kurz über ihre Schulter. Was sie da sah, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.

 

Abscheuliche Ghule brachen aus dem, wie sie nun erkennen konnte, abgedeckten Abflussrohr hervor und stürmten schmatzend in Erwartung der nächsten Mahlzeit vorwärts. Nach dieser Masse an Leibern trat Gretel hervor, die zornig nach vorne gestikulierte. Magische Flammen bündelten sich um ihren Stab und schossen in Richtung der Elfin. Aruna konnte jedoch gerade noch ausweichen. Mit einem lauten Knall schlug das Projektil in einen großen Ast vor ihr ein und schleuderte diesen brennend davon. Sie wich weiterhin jedwedem Zauber aus, dies verlangte allerdings langsam einen hohen Tribut von ihr. Sie wurde spürbar langsamer. Die elenden Kreaturen machten Boden gut, als würde etwas ihnen Schnelligkeit verleihen und seinen Willen gegen Aruna richten. Obwohl sie langsam aber sicher an ihre Grenzen kam, richtete sich ihr Blick wieder nach vorne zum immer näher kommenden Waldrand hin. Doch halt, was war das? Ihre Augen machten einige kleine Punkte in der Ferne aus. Das waren Reiter, die sich in der Ferne befanden. Scheinbar patrouillierten sie die Region. Vielleicht konnte Aruna sie erreichen oder zumindest auf sich aufmerksam machen? Jetzt musste sie sich schnell entscheiden. Es ging um ihr Leben. Sollte sie…. 

 

1) sich umdrehen und bis zum letzten Atemzug kämpfen? Sie konnte so vielleicht noch mit einem gezielten Schuss die alte Vettel mitnehmen, bevor sie den Klauen der Ghule zum Opfer fiel. 

 

2) sich durch laute Schreie und Rufe den Reitern bemerkbar machen und danach auf einen Baum klettern, um sich Zeit zu verschaffen? 

 

3) das Artefakt zerstören, damit es nicht Gretel in die Hand fiel und sie somit ihres Preises berauben? 

 

4) in ihrer verzweifelten Lage das Artefakt nehmen und seine Macht anrufen? Auch wenn sie nicht wusste, was es genau tat, war es doch ein Erbstück ihres Volkes und würde ihr sicherlich in der Stunde der Not beistehen? 

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