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Der Friedenskaiser


Vor mehreren Tausend Jahren, vor der Geburtsstunde des Cathayanischen Kaiserreichs, stritten die einzelnen Königreiche um das Land und Blutvergießen war überall.
Einer dieser Könige war Zhi Xinan, der Friedenskönig. Das Wappentier seiner Dynastie war die Spinne, der unerwartete Besucher, der Glück bringt. Und er wollte Glück bringen dieser Welt. Und er wollte Frieden in der ganzen Welt. Und für den Frieden kämpfte er. Und führte Kriege, endlose Kriege. Kein Tag verging ohne Krieg unter dem Friedenskönig, so groß war sein Bestreben. Alles unter der Sonne sollte einer beherrschen, nur so den ewigen Frieden bieten. Aber die Zeit verging, die unbarmherzige Zeit, die die Dreistigkeit besaß, nicht nur für die Welt, sondern auch für den König in gleichem Maße zu fließen. Und auch der Zeit erklärte er den Krieg; ja dem Tod selbst. Er schwor, diese Welt nicht eher zu verlassen, als Frieden in der ganzen Welt herrschte, und sollte es fünf mal zwölf Zyklen dauern! Lange beriet er mit den weisesten Gelehrten und Schamanen seines Landes, bis es schien, als sei eine Lösung gefunden.
So schritt er geradewegs zum heiligen Berg Ho Huan, um den sogar der Fluss Chang ehrfürchtig einen Bogen schwenkte und an dessen Spitze die Seelen der Toten die Pforte zur Anderswelt durchschritten. Die tote Seele musste zum Berg kommen und ihn erklimmen und diese Welt verlassen. Was aber tat eine Seele, wenn sie bereits im Berg war, sodass sie nicht zum Berg kommen konnte? Wenn sie ihn nicht erklimmen konnte, weil sie ihn dafür erst hinabsteigen müsste, um ihn von außen wieder hinauf steigen zu können?
Dieser Weg sollte einer Seele verschlossen bleiben, die ihr Werk in dieser Welt noch nicht vollendet hatte.


Das Innere des Bergs wurde ausgehoben. Viele Etagen hoch hinauf in sein Herz wurde das Gestein heraus gerissen und abgetragen, bis im Inneren ein Tempel errichtet werden konnte. Die besten Künstler und Handwerker erschufen unter den Weisungen der Schamenen Wächterstatuen, um den Tempel vor dem Zorn betrogener Götter zu verteidigen.
Und ein Thronsaal sollte dieser Tempel werden, der dienen sollte bis in alle Ewigkeit einem einzigen Herrscher, wenn es nötig sein sollte, bis in Frieden vereint wären alle unter der Sonne.


Und Zhi Xinan stritt Schlacht um Schlacht und eroberte Land, bis nur noch zwei Königreiche übrig waren: Sein Spinnen-Königreich vom Fluss Chang und das Affen-Königreich vom Jade-Fuss. Beide waren sich ebenbürtig. Zhi Xinans Männer hatten geschworen, bis in alle Ewigkeit unter keinem anderen Banner als dem der Spinne zu dienen. Und das Banner des Affen wehte auf der nördlichen Seite des Tals nicht minder stolz als das der Spinne. An diesem Tag würde Cathay endlich befriedet werden werden können. Doch waren die Menschen von Cathay nicht allein auf der Welt. Das Reich der streitenden Königreiche wurde bedroht: Oger tobten im Land, aus ihren Höhlen durch eine Hungernot vertrieben, und verschlangen Menschen und Vieh gleichermaßen. Es wurden erwartet Einmärsche der Echsen aus dem Süden. Hobgoblins bereiteten einen Angriff aus dem Westen. Horden von Barbaren sammelten sich im Norden. Und am östlichen Horizont brachen sich die Wellen an den unbarmherzigen Klippen einer einsamen aber gigantischen Schwarze Arche.


Als sich die Armee unter dem Spinnenwappen und die unter dem Affenwappen gegenüber standen, war jedem beteiligten klar, dass wer auch immer der Sieger dieser unausweichlich verlustreichen Schlacht sein sollte, derjenige das nächste Jahr, und mit ihm das neu zu errichtende Reich, nicht überlebte, der Drachenthron nur wenige Monde bestehen könnte. Zhi Xinan war klar, dass mit einem Sieg sein Traum vom Frieden untergehen, sein Eid gebrochen würde. Das war unzulässig. Und so trafen sich die Pretendenten auf den Drachenthron ein letztes Mal zum Gespräch. Der Affenkönig bot dem Spinnenkönig den Frieden. Der Spinnenkönig bot dem Affenkönig den ehrenvollen Tod. Welche Option wäre auch ein Waffenstillstand für den Friedenskönig gewesen, wenn es doch bedeutet hätte, dass das Land weiterhin auf mehrere Hände verteilt blieb, auf nicht absehbare Zeit ein dauerhafter Frieden verhindert würde? Einen Tag und eine Nacht wurde verhandelt während sich die Armeen in Sichtweite regungslos gegenüber standen. Erst zum Morgengrauen stand das Ergebnis fest: Ehrenvoller Tod für den Spinnenkönig. Und, gebunden durch den Eid an ihn, alle seine Untertanen. Als Gegenleistung musste der Affenkönig den Drachenthron besteigen, das Reich vereinen, und der Welt dauerhaften Frieden bringen, und wenn nicht er, dann seine Nachkommen.
So wurde es umgesetzt. Tümpel und Bäche färbten sich rot beim Vollzug, doch Widerworte gab es keine. Der Tempel um Berg Ho Huan wurde nicht zum Thronsaal, sondern zum Mausoleum, in dem die Toten über die Einhaltung des Vertrags wachen konnten.


Fünf mal zwölf Mal kehrte der Drache der Erde auf die Welt zurück und die Welt war noch nicht eins. Und Zhi Xinan erwachte. Seine Offiziere, Gelehrten und Schamanen ruhten luftdicht eingebettet in ihren Gräbern aus Glas und Jade um ihn herum und in der Welt herrschte kein Frieden, sondern noch mehr Krieg als zuvor. Voller Zorn war Zhi Xinan, und so hisste er ein weiteres Mal das Spinnenbanner, um es diesmal nicht aus der Hand zu legen, bis Friede die Welt beherrsche. Und als er das tat, öffneten sich die Gräber und seine Offiziere erwachten. Und er trat hinaus aus dem Berg und diesmal hob er das Banner der Künstler und Gelehrten, und die Statuen um ihn herum brachen sich vom Stein los, der sie umschlungen hielt. Er schritt hinunter in die Ebene und hob das Banner des gemeinen Untertan. Und Soldaten stiegen in rostigen Rüstungen aus der Erde; Soldaten, die dem Spinnenwappen ewige Treue geschworen hatten. Er wusste: Im ganzen Reich, unter den Schlachtfeldern der alten Tage, lagen Soldaten des Spinnenbanners vom Staub bedeckt. Sie würden sich unter seinem Schein regen, seinem Ruf folgen, den Eid von eigener Hand in Erfüllung zu bringen. Die Grenzen der Endlichkeit, die Zahlen und die Zeiten, waren in der Vergangenheit geblieben. Denn den Krieg gegen die Zeit hatte er bereits gewonnen.
Geblieben war die Welt.


Alle unter der Sonne.

bearbeitet von Kuanor
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Vorwort

 

Das hier ist also mein Untotenprojekt.


Die Urspünge liegen in der Zeit der 7. Edition Warhammer Fantasy, als ich eine (damals konkurrenzfähige) halbbemalte Khemri-Armee erwarb, aber noch ohne einmal damit zu spielen statt untoter Ägypter etwas Ungewöhnlicheres im gleichen Stil machen wollte.
Es gab ein paar Experimente zur Machbarkeitsüberprüfung, eines hat es als Tutorial zur Aufwertung alter Skelettgussrahmen ins Forum geschafft:

 


In den Zusammenhang fällt wohl auch dieser neuerliche Skelettpferd-Vergleich:

 


Das Tutorial war 2011, die erste Erwähnung des Vorhabens war 2007, und irgendwann dazwischen entstand der im Eröffnungspost gezeigte Text (in einer früheren Fassung) und wurde bei Forenplanet (ruhe er in Frieden) im Kurzgeschichten-Board gezeigt.


Neben dem offensichtlichen Thema soll auch eine evtl. Erweiterung zu einer Mehrverwendung der Truppen als Vampir-erweckte Untote für später vorbehalten werden.


In diesem Projektthread möchte ich also meinen Kellerskeletten etwas Sonnenlicht gönnen. Ich habe in letzter Zeit etwas weiter an denen gebastelt und sie hatten bisher keinen Ort, um im Internet ausgestellt zu werden. Erwartet aber nicht so bald bemalte Resultate; es handelt sich unter den Fantasyarmeen um ein Zweitprojekt und schon für meine Dunkelelfen finde ich nicht die Zeit (oder Stringenz), die sie verdienen.
Es ist insbesondere kein Projekt, das begonnen, durchgezogen und beendet wird – vielleicht wird es das auch nie, aber etwas Farbe und Gelände sehen wird es.


Diesmal werde ich den Projektthread zusätzlich bei GWFW spiegeln, weil dort der Warhammer-Fantasy-Bereich erst jetzt wieder am Erwachen ist und etwas mehr Aktivität sicherlich den Start glättet. :)

bearbeitet von Kuanor
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Und ab jetzt ist der Thread auch freigegeben.


Momentan in Arbeit ist ein großer Skelettblock, bei Ebay geschossen in bereits gebaut und grundiert,
wurden sie z.T. entfärbt, damit weniger lösbare Substanz zwischen der Mini und den GS-Teilen ist.


Nachfolgend ist das Ankleiden der Skelette schrittweise zu sehen:

 

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Es war für mich zu beobachten, dass selbst im einzelnen nicht komplizierte Schritte doch größere Arbeit sind, wenn jeder einzelne davon 25 Mal multipliziert werden muss. ^^"
Dabei habe ich mich noch nicht mal was für das Kommando überlegt.


Die Formen sehen übrigens so aus:

 

IMG_5850.JPG.48043f5fa489f62434c36f734746cf0b.JPG

 

 

Es sind noch andere Teile am Start, z.B. bekommt das bereits begonnene Speerträger-Regiment vermutlich andere Schilde (oder sollte man sie sich für Elite-Infanterie, sprich Gruftwache aufsparen?), und es wird Armbrustschützen geben, aber dazu ein anderes Mal mehr, wenn es mehr zu zeigen und zu fragen gibt.
Die sprunghafte Arbeitsweise im Projekt ist zu dessen Nachverfolgen als Leser sonst reichlich ungeeignet.

 

bearbeitet von Kuanor
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Joa, das is doch mal eine schöne Idee!

Spielst du dann auch damit die 7. oder eine andere Edition?

Und kann es sein, dass die neuen Skelette von GW für dieses Neo-Mordheim (ich weiß den Namen nimmer) ein Segen für dein Projekt sein werden?
Die scheinen mir ne richtig gute Grundlage für den Stil, den du hier anpeilst...

Edit: Warhammer Quest Cursed City mein ich!
Die Jungs hier:
Games-Workshop_Your-first-look-at-Warham

bearbeitet von Barbarus
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Danke. ^^

 

vor 6 Minuten schrieb Barbarus:

Spielst du dann auch damit die 7. oder eine andere Edition?

 

WCE, also nah genug dran. KoW mag ich auch, aber Teile meiner Spielgruppe wollten lieber „echtes“ WHF, wo alles noch seinen Originalnamen trägt.

 

vor 8 Minuten schrieb Barbarus:

Und kann es sein, dass die neuen Skelette von GW für dieses Neo-Mordheim (ich weiß den Namen nimmer) ein Segen für dein Projekt sein werden?
Die scheinen mir ne richtig gute Grundlage für den Stil, den du hier anpeilst...

 

Also abgesehen davon, dass sie zu europäisch gerüstet sind, gibt es noch zwei weitere Probleme.

Es gibt für so Untote ja zwei Ansätze:

1) Klonkrieger-mäßig im Gleichschritt magisch animiert von der selben Hand marschierend, und

2) klapprig daher wankend.

GWs Skelette aus der 7. hatten Ansatz 1, wie es auch die Truppen aus diesem Projekt tun sollen. Viele Hersteller halten sich hingegen an Ansatz 2, und GWs neuen Brettspiel-Skelette nun offenbar auch.

Nun ja, und das andere Problem wäre, dass sich mit W6 Brettspiel-Dödeln kein Regiment füllen lässt.

Schon die sich modellweise wiederholenden Bloodbowl-Teams werden ab einer Regimentsgröße problematisch.

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vor 12 Stunden schrieb Kuanor:

Momentan in Arbeit ist ein großer Skelettblock, bei Ebay geschossen in bereits gebaut und grundiert,

Sehr schön deine Umbauten und echt tolle Hintergrundgeschichte, die werrd ich mal im Auge behalten

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Danke schön euch allen. ^^

 

vor 10 Stunden schrieb Mocho:

Da musst du ja einiges an Staub von den Minis blasen.😉

 

Das Foto im Eröffnungspost ist von damals ausgebuddelt, als da noch kein Staub lag. :p

 

Die Skelette bekommen häppchenweise mehr Kleidung:

 

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Und es gibt Fotos vom erwähnten Schild.

Wo ich sagte, er sollte zu den Speerträgern oder alternativ für eine Art von Grabwache aufsparen.

Die erste Variation davon sieht so aus, einzeln und am Modell (lose angelehnt):

 

IMG_5854.JPG.7f91866ec5d902a125eabb00fb70645c.JPG

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Stellt euch dazu Speere vor.

Für die Gruftwache gibt es verschiedene Konzepte aber ich habe noch KA, was es am Ende werden soll.

Eines der Konzepte sieht die Lumineth-Speerträger als Basis vor, ein anderes mehr eingekleidete Skelette, ein drittes Kitbashing mit GW-HE-Sets, die damals überall in Läden standen und inzwischen OOP sind. Und dann gibt es noch die Konzepte 4, 5 und 6. Und wenn man das hat, muss man sich immer noch zwischen Fluchklinge+Schild oder Hellebarde entscheiden und dabei ihre Zweitverwendung unter Vampiren (HW+S vs. ZHW) berücksichtigen.

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Zwischenstand:

Torsorüstungen sind fertig, Hüftschütze begonnen.

 

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Außerdem kam bei GWFW noch der Helm zur Sprache, daher hier zur Vollständigkeit noch der Prototyp (der gestempelt wurde) und eine der Vorlagen:

 

Spoiler

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CHIEFTAN+2.jpg

 

Eine mögliche Frage wäre nun, ob die billigen Skelettsoldaten auch Schulterpanzer (wie im Eröffnungspost) bekommen sollten, oder man dort nach Elitegrad zu differenzieren versucht. Schulterpanzer machen sie natürlich wuchtiger, bedrohlicher, wehrhafter.

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Tolles Projekt und geniale Hintergrundgeschichte. Ich hoffe deine Motivation hält noch etwas an. 

 

Ich finde die Schulterpanzer schick und würde sie auch den einfachen Kriegern spendieren, oder brauchst du sie zur Abgrenzung der Elite von den Bauern? 

 

Ansonsten wäre es wohl "historisch" korrekt keine zu verbauen, jedenfalls haben die Terrakottakrieger keine. 

bearbeitet von Khalli
Rechtschreibung
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vor 8 Stunden schrieb Khalli:

Ich hoffe deine Motivation hält noch etwas an.

Wenn nicht, kommt sie in ein paar Jahren wieder, der Thread war überfällig. ^^

Seit so 3 Jahren kann ich ja noch nicht mal auf die Geschichte bei Forenplanet linken, wenn mal wer fragt.

 

vor 8 Stunden schrieb Khalli:

Ich finde die Schulterpanzer schick und würde sie auch den einfachen Kriegern spendieren, oder brauchst du sie zur Abgrenzung der Elite von den Bauern? 

 

Ansonsten wäre es wohl "historisch" korrekt keine zu verbauen, jedenfalls haben die Terrakottakrieger keine.

Doch, historisch schon. Die meisten Terrakotta-Krieger hatten sogar Schulterpanzer, einige nicht. Aber der Rüstungsstoff ist auch ein anderer bei ihnen.

Hier sind noch ein paar Bilder von Han-Rüsungen, wenn du schon Terrakotta ansprichst:

http://dragonsarmory.blogspot.com/2016/08/han-armor.html

Die in der Mitte entspricht eher dem, was die Skelette tragen, der Rest ist oft irgendein Lederzeug.

Wobei ich bei meinen (auf anderen Modellen) auch viel Tang dazwischen mische, was schon eher Mittelalter als Antike ist (das ist in China fließender gewesen).

 

Ob ich die Schultern zur Abgrenzung brauche, ist gar nicht so einfach. Es steht ja noch nicht endgültig fest, wie die Gruftwache sein wird. Wenn sie auch aus verkleideten Skeletten bestehen soll, dann ja. Wenn sie aus verkleideten Gamzone-Mumien bestehen soll, vielleicht auch noch. Wenn sie aus umgebauten Lumineth-Speerträgern bestehen soll, sehen die eh schon so viel edler aus, dass die Soldaten-Skelette locker ein paar Schuppen auf die Schulter bekommen könnten und dennoch im Vergleich ihren geringeren Status behalten.

So gesehen ist die Frage vielleicht zu früh gestellt und ich sollte die Schultern erstmal frei lassen (wollte ja eh noch nicht mit Bemalung beginnen) bis das entschieden ist.

 

Bei GWFW und in meiner Spielgruppe sprechen sich Leute bisher überwiegend gegen Schultern aus, btw. Ich hatte eigentlich dafür tendiert. Also KA, mal schauen, vielleicht braucht es Testmodelle. Der Champion bekommt auf jeden Fall Schultern, dann könnte man schon mal vergleichen. Andererseits, wenn der Rest potentiell auch Schultern bekommt, möchte man den Champ evtl. mehr abheben durch nen anderen Rüstungstyp. argh. ^^"

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Update:

Hüftschutz ist jetzt bei allen* angebracht.

 

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*) Nach den vielfachen Hinweisen, die Rüstung unvollständig und nicht zu elitär zu halten, wurden bei den Hüftpanzern eine gute Portion, wo es vom Stofffall der Rüstung gepasst hat, als defekt weggelassen.

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Ich würde noch gern die Option evaluieren, die leichte Kav ohne Schultern und die Skelett-Infanterie mit Schultern zu haben, unter der Voraussetzung, dass die Gruftwache nochmal ganz anders aussieht.

Ich würde ja am liebsten mir ne Box Lumineth Wardens kaufen und das Design ausprobieren, aber dafür sind sie mir noch zu teuer. ^^ Vielleicht ändert sich der effektive Preis, wenn die Lumineth eine SC! bekommen oder irgendeine andere große Box mit vielen Speerträgern drin aus den halbjährlichen Großbox-Angeboten.

 

An den Skeletten kann ich morgen vielleicht wieder was tun, hatte nun einige Tage keinen Zugriff drauf.

Das Regiment braucht ja noch Kommando. Bin da aber noch nicht sehr weit mit der Planung.
So richtig spannende Posen für den Champion fallen mir noch nicht ein. Es gibt da noch ein zweites Skelett mit erhobenem Schwert, ähnlich dem, das ich hier für die Fotos in der Mitte des ersten Glieds stehen hatte. Etwas generisch, aber könnte gehen, muss dann das Besondere über die Rüstung abbilden.
Die Skelette, bei denen mir beim Bearbeiten eh der Schwerarm abgebrochen ist, kommen vermutlich ins Speerträger-Regiment, damit es am Ende 25+25 sind statt 30+20.
Chinesischen Musikinstrumenten habe ich nachzugoogeln versucht und so richtig viel über Regimentsmusiker nicht gefunden. Als Signalhorn mit etwas ungewöhnlicher Form kam ich auf so ein mehr oder weniger gerades, das ab der Mitte etwas nach unten knickt und sich wieder nach oben krümmt. Kennt sich da wer aus?
Zu Standarten gab es hier ein paar Bilder:
https://www.pennant-flags.com/custom-medieval-flags.html

(runterscrollen)

 

Bei GWFW hat noch ein User davon geschrieben, andere Kommandomodelle wie Stratege, Signalgeber und weißichnicht zu verwenden. Ich habe davon so gar keine Ahnung und insb. nicht, wie man den Vorschlag ins von Warhammer vorausgesetzte C-S-M-Schema presst. Eigentlich ist nur der Musiker zu Disposition frei und könnte durch ein Modell, auf das die Simulation durch die Regeln auch passen würde ersetzt werden. Fragt sich nur, durch wen.

 

Ansonsten gab es noch ein Gespräch über weitere Alternativhersteller für chinesische Figuren und ich war auf die hier aufmerksam geworden:

Dweghom Dragonslayers.

Recherche sagt, dass Conquest 27mm-Rundbases in 66mm-Vierereckbases hat. Mit anderen Köpfen als Ersatz für Ushabti (40er-Bases, IIRC) sind sie zu klein, oder könnten doch gehen, was denkt ihr?

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Als Ablenkung zwischendurch hier der gegenwärtige Zustand des anderen Regiments (Speerträger), das im Skelett-Rekombinations-Tut zu sehen war:

 

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Der Champion hat hier offensichtlich das Gegenteil einer besseren Ausrüstung und bildet viel mehr über Pose und Geste ab.

Ja, ich mag die Mantic-Skelette nicht, aber sie eignen sich zur Abgrenzung, wenn man die unpassenden Elemente alle ersetzt und verdeckt.

Die Schilde sollen dem Plan nach durch die nicht runden Turmschilde ersetzt werden; die runden wandern zu den Schwertkämpfern.

Die Rüstungen hatten hier offensichtlich noch die ältere Stempelform mit gröberen Schuppen und ohne allzu einheitliches Design. Meint ihr, man kann die zweite Regimentshälfte hiervon einfach mit der neuen Form + Design wie die Schwert-Skelette einkleiden und mischen, ohne dass es komisch aussieht?

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vor 59 Minuten schrieb Kuanor:

Meint ihr, man kann die zweite Regimentshälfte hiervon einfach mit der neuen Form + Design wie die Schwert-Skelette einkleiden und mischen, ohne dass es komisch aussieht?

Weiß nicht ob dass gut klappt, da das Design bei den Schwertträgern schon deutlich filigraner ist. Aber mir gefallen diese gröberen Schuppen, ich glaube die würden sich dadurch auch gut von den anderen Einheiten absetzen. Aber wenn ich dich richtig verstehe hast du die ältere Form nicht mehr. Ich würde trotzdem dafür plädieren sie so weiter zu machen. Und vielleicht köntest du für interessierte wie mich nochmal genau erklären, wie du das mit den Stempeln genau machst.

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