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TabletopWelt

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vor 49 Minuten schrieb melcher:

Sehr stark (wie ganz vieles hier :) ).

Magst du verraten, wie du den Bengel bemalt hast? Gefällt mir sehr!

Danke ;)

Ich hab zunächst mit Corax white grundiert. Die Knochen wurden mit Skeleton horde, Ushabti Bone und Pallid wych flesh bemalt. Der Harnisch ist matt black von army painter und mit trash metal von scale75 gebürstet. Das Kettenhemd und Verzierungen sind ebenfalls trash metal. Der Stoff ist Arphen jade von scale75 bzw. dark sea gray von vallejo. Die Rüstung ist burnt iron von vallejo. Fast alles hat dann etwas nuln oil abbekommen, wurde anschließend wieder mit der Grundfarbe aufgehellt und abschließend gehighlighted.  

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Am 28.2.2021 um 17:38 schrieb Mascharius:

Hab auch noch was mit Farbe zu zeigen.

Da wäre das Pferd des Standartenträgers. 

PXL_20210227_140220626.jpg.3c25efe13a72ff0da277a1007bf1aebb.jpg

 

Und dann noch die Standarte selbst. 

Gelb ist halt schon anstrengend. 

Screenshot_20171205-123918.png.a2430252f5e4e723958ccf03ad3345b5.png

 

Hab leider null Plan von der Bedeutung des Sterns und der drei Blumen. Aber ich werde die Sachen auf den generischen Rittern und Bauern definitiv verwenden.

 

 

 

Jetzt grundsätzlich oder in diesem speziellen Wappen? 

Der sechszackige Stern weist zunächst mal darauf hin, dass der Träger wohl aus dem deutschsprachigen Raum kam. Allgemein ist es ein Schutzsymbol vor Dämonen. 

Die Rose galt als Zeichen für die Marienverehrung und für Verschwiegenheit. 

In drei Reihen rot und silbern geschachte Balken sind vor allem im oberbergischen und Märkischen Raum in Nordrhein-Westfalen weit verbreitet. Dort gehen sie auf das mächtige Grafengeschlecht von der Mark aus Hamm zurück. 

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vor 10 Stunden schrieb Sir Leon:

Jetzt grundsätzlich oder in diesem speziellen Wappen? 

Der sechszackige Stern weist zunächst mal darauf hin, dass der Träger wohl aus dem deutschsprachigen Raum kam. Allgemein ist es ein Schutzsymbol vor Dämonen. 

Die Rose galt als Zeichen für die Marienverehrung und für Verschwiegenheit. 

In drei Reihen rot und silbern geschachte Balken sind vor allem im oberbergischen und Märkischen Raum in Nordrhein-Westfalen weit verbreitet. Dort gehen sie auf das mächtige Grafengeschlecht von der Mark aus Hamm zurück. 

 

Also mich würde das generell interessieren und speziell bei diesem Wappen.

 

 

vor 10 Stunden schrieb Sir Leon:

von der Mark

 

Den das ist mein Nachname. 😉🤣

Außer dem coolen Wappen, ner Münze, einem Sigelring und das es eine lange Geschichte hat, ist davon leider nicht mehr viel für uns übrig geblieben.

Ich weiß nur aus Erzählung das mein Opa immer freien Eintritt haben wollte wenn er die noch existierenden Burgen besucht hat. 🤣

 

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Ok, der Bogenschütze ist schon echt lang geraten. ;)

 

Den Fluchritter finde ich cool. :ok:  Kann auch gerne so bleiben, ist mal was anderes als immer mit Rost. Auch wenn das natürlich mit nem Wash schnell gemacht ist.

 

@Gorgoff Wann kommen die Halblinge? :P

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vor 10 Minuten schrieb Helle:

Ok, der Bogenschütze ist schon echt lang geraten.

 

Naja er steht auch im Gegensatz zu den meißten GW Modellen halt auch komplett aufrecht.

Orks rennen ja sowieso gebückt rum. Neben nem Imperialen Soldaten für 40k sieht der passend aus.

Da ich in der Armee ja nicht mischen werde wird es sowieso nicht auffallen, dass die ggf. nen Kopf größer sind.

🤣🤣

 

vor 23 Minuten schrieb Helle:

@Gorgoff Wann kommen die Halblinge?

 

Echt mal @Gorgoff wo ist die Bestellbestätigung?

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vor 48 Minuten schrieb Helle:

Ok, der Bogenschütze ist schon echt lang geraten. ;)

 

Den Fluchritter finde ich cool. :ok:  Kann auch gerne so bleiben, ist mal was anderes als immer mit Rost. Auch wenn das natürlich mit nem Wash schnell gemacht ist.

 

@Gorgoff Wann kommen die Halblinge? :P

 

vor 23 Minuten schrieb Mascharius:

 

Naja er steht auch im Gegensatz zu den meißten GW Modellen halt auch komplett aufrecht.

Orks rennen ja sowieso gebückt rum. Neben nem Imperialen Soldaten für 40k sieht der passend aus.

Da ich in der Armee ja nicht mischen werde wird es sowieso nicht auffallen, dass die ggf. nen Kopf größer sind.

🤣🤣

 

 

Echt mal @Gorgoff wo ist die Bestellbestätigung?

indian.gif.a8b8be96950256d590c2a0dc8afafb4b.gif

 

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vor 2 Stunden schrieb Landi:

Haha ich hatte noch überlegt dich her zu rufen @Sir Leon und dachte, naja er kann ja nicht alle Wappen wissen^^ schön das du trotzdem erklärt hast.

 

Ach, ich hatte mir fest vorgenommen, hier wegen des Themas mitzulesen und dann ergab es sich ja so. Klar, ich kenne nicht alle Wappen, aber in Deutschland ist sonst dieses Muster nicht sooft vertreten.

 

vor 57 Minuten schrieb Mascharius:

 

Also mich würde das generell interessieren und speziell bei diesem Wappen.

 

 

 

 

vor 57 Minuten schrieb Mascharius:

Den das ist mein Nachname. 😉🤣

Außer dem coolen Wappen, ner Münze, einem Sigelring und das es eine lange Geschichte hat, ist davon leider nicht mehr viel für uns übrig geblieben.

Ich weiß nur aus Erzählung das mein Opa immer freien Eintritt haben wollte wenn er die noch existierenden Burgen besucht hat. 🤣

 

 

Also, ist dein Nachname Mark oder von der Mark? Das ist ja schon krass... :eek:

 

Die märkischen Grafen waren eine ziemliche Macht während des Interregnums und der Zeit der "Grafenkönige" (nach Scheidemüller). Zwei Ideen trieben die Grafen dabei an: Ausweitung und Sicherung des eigenen Machtgebietes und dess Konsolidierung, indem es zu einem durchgehenden Gebiet ausgebaut werden sollte. Meist hatten Adelige ja verschiedene Terrirorien, die nicht miteinander verbunden waren. Im Falle von Kriegen war das ein Problem, galt aber den Königen oft als eine Art "friedenssichernde Maßnahme", hat nur nix genützt. Gekloppt haben die sich trotzdem ständig. ;D

Worin die Märker sich besonders hervortaten, war die Grünung von Städten. Dadurch ist in Westfalen das Wappen auch extrem weit verbreitet. Es taucht in diversen Stadtwappen auf. Zu deiner Familie selbst kann ich leider wenig beitragen, nur vielleicht soviel: Oft sind von Grafenfamilien nur die Familienwappen selbst überliefert, nicht die individuellen Wappen einzelner Familienmitglieder. Das stellen wir daher im Tabletop oft auch nicht richtig dar, da ein Graf sein eigenens Wappen trug und nicht das Familienwappen, wobei die sich natürlich oft sehr ähnlich waren. Mal ein Beispiel:

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Links ist das Wappen des Hauses von Berg, rechts das Wappen von Adolf V. von Berg. Sein Bruder Heinrich trug z. B. wieder ein anderes.

 

Zu deinem Fall vielleicht noch der Hinweis, dass die Rose in Westfalen auch sehr verbreitet ist. Prominenteste Nutzer sind die Herren zu Lippe und die Grafen von Isenberg. Ausdrücklich drei Rosen kamen bei den Häusern Dincklage und Kerssenbrock aus der Grafschaft Ravensberg und dem Haus Kerckerinck aus dem Bistum Münster vor.

 

Wer dir da vielleicht weiterhelfen könnte, wäre das Stadtarchiv von Hamm.

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vor 8 Minuten schrieb Sir Leon:

Also, ist dein Nachname Mark oder von der Mark? Das ist ja schon krass...

 

Der Nachname ist "von der Mark" also das ganze Programm.

 

vor 26 Minuten schrieb Sir Leon:

Hauses von Berg

Ja und in dessem Sitzt auf Schloßburg haben wir geheiratet.

Da in der Ahnentafel kommt dann tatsächlich der Name vor, dass ist dann schon nen bischen seltsam.

 

Hat klar seine Vorteile, aber auch nervige Nachteile.

Es gibt quasi kein Computersystem bzw. Datenbank die es richtig erfassen kann, sei es Uni, Finanzamt, Krankenkasse überall ist es anders.

 

Danke für dein Wissen. Ich werde mich dann glaube dieses Jahr tatsächlich etwas mehr damit beschäftigen und im Archiv anfragen.

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vor 2 Stunden schrieb Mascharius:

 

Der Nachname ist "von der Mark" also das ganze Programm.

 

Cool. :ok:

 

 

vor 2 Stunden schrieb Mascharius:

Ja und in dessem Sitzt auf Schloßburg haben wir geheiratet.

Da in der Ahnentafel kommt dann tatsächlich der Name vor, dass ist dann schon nen bischen seltsam.

 

Naja, das macht schon Sinn. Die waren ja Nachbarn und entsprechend häufig gab es da eheliche Verbindungen.

Im Grunde geht das Haus Mark aus einer Linie des Hauses Berg hervor. Es war ja durchaus üblich, dass man Erbland unter seinen Kindern aufteilte und so hat Graf Engelbert I. von Berg schon zu Lebzeiten den westfälischen Teil seines Landes an seinen älteren Sohn Eberhard vermacht, der daraufhin Eberhard I. von Berg-Altena wurde und dort als Graf von Altena herrschte. Eberhard starb aber bereits 1180 und so wurde die Grafschaft Altena wiederum unter seinen Söhnen Arnold und Friedrich aufgeteilt. Friedrichs Sohn Adolf (also der Ur-Enkel von Engelbert, Enkel von Eberhard und Neffe von Arnold) wiederum begründet dann als Adolf I. von der Mark ein neues Grafengeschlecht, das er schlicht nach seiner Burg benannte, die sein Vater Friedrich für ihn um 1198 hatte bauen lassen. Arnold I. von der Mark vereint dann auch die Grafschaft Altena und sein eigenes Erbteil und nennt diese Grafschaft nun Grafschaft Mark, seine Familie "von der Mark".

Im 16. Jahrhundert - die Grafschaft Berg ist inzwischen Herzogtum - wird dann durch seine Ehe mit Maria von Jülich-Berg Graf Johann von der Mark Herzog von Berg. Da taucht also wieder ein Märkischer im Stammbaum von Haus Berg auf. Aber auch vorher gibt es da immer wieder Verbindungen. Heinrich von Berg, Herr zu Windeck, der jüngste Bruder von Graf Adolf V. von Berg, war zum Beispiel mit Agnes von der Mark verheiratet. Der gemeinsame Sohn Adolf wurde dann Adolf VI. von Berg.

Das hinderte beide Grafschaften übrigens nicht, regelmäßig Kriege gegeneinander auszutragen. In den Isenberger Wirren kommt das auf sehr interessante Weise zum Tragen. Graf Friedrich von Isenberg ließ Erzbischof Engelbert I. von Berg überfallen, wobei der Bischof getötet wird. Dessen Nachfolger Heinrich I. lässt nun Friedrich verfolgen und hinrichten, daraufhin dessen Burg durch Adolf I. von der Mark niederbrennen. Adolf I. reißt sich dann auch gleich die ganze Grafschaft unter den Nagel, während Friedrichs Sohn Dietrich zu seinem Onkel flieht, Herzog Heinrich IV. von Limburg. Der wiederum ist sozusagen im Nebenberuf noch Graf von Berg, da er mit Irmgard von Berg und so Schwiegersohn von Adolf III. von Berg ist. Adolf III. ist der ältere Bruder von Engelbert I. von Köln. Nur ist der ja nunmal jetzt tot und der Grafschaft Mark möchte man nicht nochmehr Macht zukommen lassen, also schlagen sich die Bergischen mehrheitlich auf die Seite von Dietrich und ziehen gegen Adolf I. von der Mark ins Feld. Zu ihren engsten Verbündeten gehört auch die Grafschaft Tecklenburg. Mark wiederum kann sich auf die Unterstützung Kölns verlassen, außerdem zogen mit ihnen die Grafen von Ravensberg und Geldern in den Kampf. Die Isenberger Wirren heißen halt nicht zum Spaß so. ;D

 

 

vor 2 Stunden schrieb Mascharius:

 

Hat klar seine Vorteile, aber auch nervige Nachteile.

Es gibt quasi kein Computersystem bzw. Datenbank die es richtig erfassen kann, sei es Uni, Finanzamt, Krankenkasse überall ist es anders.

 

Das hatte ich noch gar nicht bedacht. Ja, das ist wirklich nicht so toll. :eek:

 

 

vor 2 Stunden schrieb Mascharius:

Danke für dein Wissen. Ich werde mich dann glaube dieses Jahr tatsächlich etwas mehr damit beschäftigen und im Archiv anfragen.

 

Oh, äh, ja, wenn ich hier zu sehr abschweife, bitte halte mich auf! ;D

Nebenbei, ich habe Teile deiner Vorfahren in Miniaturen verewigt. :)

 

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Wie strange das sein muss, dass man seine Familiengeschichte tausend Jahre in die Vergangenheit zurückverfolgen kann mit Namen und allem.

Ich weiß, wie meine Urgroßeltern hießen und das war es. 

Als Historiker finde ich das natürlich hochspannend. :naughty:

vor 3 Stunden schrieb Mascharius:

 

 

Hat klar seine Vorteile, aber auch nervige Nachteile.

Es gibt quasi kein Computersystem bzw. Datenbank die es richtig erfassen kann, sei es Uni, Finanzamt, Krankenkasse überall ist es anders.

Kann ich nachfühlen, auch wenn ich anders gelitten habe bis ich den Namen meiner Frau angenommen habe.

Ich hieß Szeike.

Gesprochen: Scheike.

"WIE DER VEREIN?!?

-Nein, nicht wie der Verein.... :rolleyes:"

Durfte ich 30 Jahre lang ertragen und das als jemand, der nie Fußball guckt.

vor 32 Minuten schrieb Sir Leon:

Die Isenberger Wirren heißen halt nicht zum Spaß so. ;D

 

Das Reichsgebiet war zu der Zeit voll von solchen Schosen, was mir das gesamte Thema ziemlich verleidet im Studium, obwohl das ja auch irgendwie witzig ist.

Zum Beispiel die Anekdote, dass die Vorläufer der Burgen aus Holz waren und manchmal so nahe aneinander standen, dass die sich die gegenseitig in Brand geschossen haben... :lol2:

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vor 47 Minuten schrieb Sir Leon:

 

Oh, äh, ja, wenn ich hier zu sehr abschweife, bitte halte mich auf!

 

Auf gar keinen Fall mega interessant. :ok:

 

vor 47 Minuten schrieb Sir Leon:

Naja, das macht schon Sinn. Die waren ja Nachbarn und entsprechend häufig gab es da eheliche Verbindungen.

Im Grunde geht das Haus Mark aus einer Linie des Hauses Berg hervor. Es war ja durchaus üblich, dass man Erbland unter seinen Kindern aufteilte und so hat Graf Engelbert I. von Berg schon zu Lebzeiten den westfälischen Teil seines Landes an seinen älteren Sohn Eberhard vermacht, der daraufhin Eberhard I. von Berg-Altena wurde und dort als Graf von Altena herrschte. Eberhard starb aber bereits 1180 und so wurde die Grafschaft Altena wiederum unter seinen Söhnen Arnold und Friedrich aufgeteilt. Friedrichs Sohn Adolf (also der Ur-Enkel von Engelbert, Enkel von Eberhard und Neffe von Arnold) wiederum begründet dann als Adolf I. von der Mark ein neues Grafengeschlecht, das er schlicht nach seiner Burg benannte, die sein Vater Friedrich für ihn um 1198 hatte bauen lassen. Arnold I. von der Mark vereint dann auch die Grafschaft Altena und sein eigenes Erbteil und nennt diese Grafschaft nun Grafschaft Mark, seine Familie "von der Mark".

Im 16. Jahrhundert - die Grafschaft Berg ist inzwischen Herzogtum - wird dann durch seine Ehe mit Maria von Jülich-Berg Graf Johann von der Mark Herzog von Berg. Da taucht also wieder ein Märkischer im Stammbaum von Haus Berg auf. Aber auch vorher gibt es da immer wieder Verbindungen. Heinrich von Berg, Herr zu Windeck, der jüngste Bruder von Graf Adolf V. von Berg, war zum Beispiel mit Agnes von der Mark verheiratet. Der gemeinsame Sohn Adolf wurde dann Adolf VI. von Berg.

Das hinderte beide Grafschaften übrigens nicht, regelmäßig Kriege gegeneinander auszutragen. In den Isenberger Wirren kommt das auf sehr interessante Weise zum Tragen. Graf Friedrich von Isenberg ließ Erzbischof Engelbert I. von Berg überfallen, wobei der Bischof getötet wird. Dessen Nachfolger Heinrich I. lässt nun Friedrich verfolgen und hinrichten, daraufhin dessen Burg durch Adolf I. von der Mark niederbrennen. Adolf I. reißt sich dann auch gleich die ganze Grafschaft unter den Nagel, während Friedrichs Sohn Dietrich zu seinem Onkel flieht, Herzog Heinrich IV. von Limburg. Der wiederum ist sozusagen im Nebenberuf noch Graf von Berg, da er mit Irmgard von Berg und so Schwiegersohn von Adolf III. von Berg ist. Adolf III. ist der ältere Bruder von Engelbert I. von Köln. Nur ist der ja nunmal jetzt tot und der Grafschaft Mark möchte man nicht nochmehr Macht zukommen lassen, also schlagen sich die Bergischen mehrheitlich auf die Seite von Dietrich und ziehen gegen Adolf I. von der Mark ins Feld. Zu ihren engsten Verbündeten gehört auch die Grafschaft Tecklenburg. Mark wiederum kann sich auf die Unterstützung Kölns verlassen, außerdem zogen mit ihnen die Grafen von Ravensberg und Geldern in den Kampf. Die Isenberger Wirren heißen halt nicht zum Spaß so.

 

Das verwirrt mich schon beim lesen, aber krass dass du das so auf der Platte hast.

Hast du da empfehlungen für Literatur?

Was ich ebenfalls höchst amüsant finde ist, dass mein Vater u. meine Onkel als zweit Namen einen Namen aus der Linie bekommen haben.

Meinen Kindern könnte das gleiche Schicksal ereilen. 🤣

 

vor 9 Minuten schrieb Gorgoff:

Wie strange das sein muss, dass man seine Familiengeschichte tausend Jahre in die Vergangenheit zurückverfolgen kann mit Namen und allem.

Ich weiß, wie meine Urgroßeltern hießen und das war es. 

Als Historiker finde ich das natürlich hochspannend.

 

Bischen seltsam ist das. Vor allem wenn man darüber nach denkt, dass der Familien Name einfach mal locker 600-700 Jahre älter ist als ganze Nationen, wie die Amis z.B.

 

vor 52 Minuten schrieb Sir Leon:

Nebenbei, ich habe Teile deiner Vorfahren in Miniaturen verewigt.

Muss ich sofort mal gucken.

 

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vor 5 Minuten schrieb Mascharius:

 

 

Bischen seltsam ist das. Vor allem wenn man darüber nach denkt, dass der Familien Name einfach mal locker 600-700 Jahre älter ist als ganze Nationen, wie die Amis z.B.

 

Ich hab dazu mal ein Zitat gelesen:

 

Für einen Amerikaner sind 200 Jahre eine lange Zeit.

Für einen Europäer sind 200 km eine lange Strecke.

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Ach ja, gut, ich bin halt nur Lehrer, kein echter Historiker, aber wenn ich was gefunden habe, dass mich interessiert, fuchse ich mich da ganz gerne rein. Mittelalter ist nicht ganz so meine Baustelle, aber hier in der Ecke finde ich das ganz spannend, weil es doch auch irgendwie dabei hilft, seine Umgebung besser zu verstehen.

Meine Vorfahren haben es übrigens nicht so weit gebracht. Vor rund 200 Jahren gehörte wohl ein erheblicher Teil von denen einer hier ansässigen Räuberbande an... :skepsis:

 

Ich glaube, wenn man sich da einen Überblick über die Grafschaft Mark verschaffen will, dann ist das ganz gut:

https://www.amazon.de/Spuren-Grafen-Mark-Wissenswertes-Veröffentlichungen/dp/3922885144

 

Zu solchen Dingen bringen leider oft nur Stadtarchive, Heimatvereine und schonmal Kirchengemeinden etwas heraus. Und dann ist auch einfach echt nicht viel überliefert. Selbst in einem so dicht besiedelten Raum wie Westfalen und mit mehreren Bistümern findest du oft nur wenig mehr als ein paar Zeilen über einige Familien. Bei der Suche nach bestimmten Wappen kam ich oft in Sackgassen, weil z. B. das Wappen zwar bekannt war, nicht aber die Farben oder weil mehrere Familien sich ein Wappen teilten und man sich nicht sicher ist, ob es sich dabei um verschiedene Linien einer Sippe handelte, um puren Zufall oder ein und die selbe Familie nur unter anderen Namen. :klatsch:

 

Grundsätzlich ist da aber auch Wikipedia besser als sein Ruf. Allerdings könnten dich die Verlinkungen irgendwann in den Wahnsinn treiben, wenn du dann den 3278. neuen Tab aufmachst. ;D

 

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vor einer Stunde schrieb Sir Leon:

Ach ja, gut, ich bin halt nur Lehrer, kein echter Historiker,

Ich hab das auch nur studiert, praktiziere aber leider nicht. ;)

 

vor einer Stunde schrieb Sir Leon:

 

Meine Vorfahren haben es übrigens nicht so weit gebracht. Vor rund 200 Jahren gehörte wohl ein erheblicher Teil von denen einer hier ansässigen Räuberbande an... :skepsis:

 

Hehe, der Unterschied zwischen einem Adligen und einer Räuberbande ist aber auch im besten Falle fließend und mehr Ausdruck inwiefern man sich nieder lässt. :naughty:

 

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So zurück zu Püppchen. 

Ich hab die Kommandoabteilung der Questritter bis auf Pigmente und Grünzeug durch. 

 

Man darf echt nicht unterschätzen wie lange man für einen Reiter braucht. Ich hätte gedacht das ich schneller durch komme. 

 

Es geht aufjedenfall weiter mit der Einheit. Da sie komplett grundiert ist und mir danach die Grundierung ausgegangen ist. Vor dem Umzug werde ich da auch nix neues mehr ordern. Es muss schon genug durch die Gegend getragen werden. 

 

PXL_20210307_140723016.jpg.e760a328d0ab4b3e4e2c13cd3e4b44ad.jpgPXL_20210307_140746222.jpg.b0170d10e294e15b94278b2c41883be4.jpgPXL_20210307_140741016.jpg.34aa64c0b41342ba8b5648ab845c7ddf.jpgPXL_20210307_140803349.jpg.4ba1fb0c452ac759fbcc37bdc08067c8.jpg

 

Bin schon ziemlich zufrieden wie die gemeinsam aussehen. 

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Hui, also so in der Gruppe muss ich sagen, sehen die noch ne Ecke besser aus, als allein (und da waren sie schon geil).

Die Modelle sind wirklich richtig schön und du wirst denen mit deiner Bemalung auch gerecht. Seeehr schöne Arbeit, finde ich. 

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Schön geworden! Mein Favorit ist ja der Leierkastenmann. Hoffentlich halten sich alle beteiligten etwas mit dem Waffengeklirr, Schlachtrufen und dem Sterbensgeschrei zurück, dass man das feine Geklimper auch noch genießen kann 😜😂! Bestimmt hat er auch verschiedene Walzenrollen dabei. Da kann er die Musik je nach Stimmung wechseln👍

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Ich danke euch.

 

vor 18 Stunden schrieb chris blackwood:

Mein Favorit ist ja der Leierkastenmann. Hoffentlich halten sich alle beteiligten etwas mit dem Waffengeklirr, Schlachtrufen und dem Sterbensgeschrei zurück, dass man das feine Geklimper auch noch genießen kann 😜😂! Bestimmt hat er auch verschiedene Walzenrollen dabei. Da kann er die Musik je nach Stimmung wechseln👍

 

Der hat noch ne Klampfe hinten auf dem Pferd dabei. Der kann je nach Lage das instrument wechseln. 🤣

 

vor 51 Minuten schrieb Helle:

Das der Musiker keine Zügel hat ist gewollt?

 

Erstaunlicherweise ja. Der Musiker der Gralsritter hat wiederum welche. Vor allem da ja wirklich alle Reiter die auch tatsächlich in den Händen halten.

 

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Bei mir ist es ein bisschen weiter gegangen. Ich hab ein bisschen weiter an den Fluchrittern gemalt und das erste Geisterbase fertiggestellt. 

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Außerdem sind heute die gedruckten Modelle von @Mascharius angekommen.

4 Vampirfledermäuse und die ersten 20 Zombies:

IMG_20210309_160835.jpg.8b99fc8e79543706784c3de3f5cc2d01.jpgIMG_20210309_160826.jpg.be204b79f1b3435b6a0552d4b43cf357.jpg

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vor einer Stunde schrieb Dhar:

Vampirfledermäuse und die ersten 20 Zombies

Die Fledermäuse sehen super aus, musst nur aufpassen das die niemand für Vahrgheists hält. Und das sind nur 10 Zombies, du würdest beschissen :P

 

Geisterbase gefällt mir, weg vom Einheitsgrün aus HdR.

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Die wären für Vargheists ja schon ein bisschen klein. Denke aber, dass meine Mitspieler bescheid wissen :D

 

Die anderen 10 Zombies müssen noch aufs Base. Weitere sind auch quasi schon in Auftrag gegeben. 

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