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TabletopWelt

Ein Rückblick: Euer Hobbybereich im Wandel der Zeit


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Im Jahre 2001 machten es sich ein paar tapfere Recken um den sagen umwobenen Odysseus zur Aufgabe, all denjenigen im deutschsprachigen Raum, die es mit dem Zusammenbauen, Bemalen und Herumschubsen von Zinn- und Plastikminiaturen hielten, eine Plattform zu bieten, die es erlaubte, sich über das World Wide Web zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und das Hobby gemeinsam zu erleben - selbst, wenn man über die gesamte Bundesrepublik Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol verteilt war. Diese Idee mündete in der Tabletopwelt, die auch heute noch - nach zahlreichen Umbenennungen - eine Instituation darstellt und alle Hobbyisten einlädt, an ihrer weiteren Geschichte teilzuhaben...

 

Der dritte Monat des Jubiläumsjahres ist angebrochen - Zeit also für eine neue Aktivität: Nachdem wir im Februar den Fokus auf Eure ersten bemalten Miniaturen gelegt haben, kommen wir nun auf einen Ort zu sprechen, der für die meisten Hobbyisten unabdingbar ist: Der Hobbybereich. Für manche reicht der heimische Fernsehtisch, manch anderer nutzt einen Schreibtisch und die ganz Glücklichen unter uns können sogar auf einen eigenen Raum innerhalb des Hauses oder der Wohnung zurückgreifen.

 

Da in den hiesigen Threads jedoch nicht der Ist-Zustand in den Mittelpunkt gerückt wird, sondern der Blick in die Vergangenheit, möchten wir von Euch wissen, wie sich Euer Hobbybereich im Laufe der Jahre gewandelt hat. Möglicherweise hat sich die Gestaltung dieses Bereiches gar nicht allzu sehr verändert, lediglich der Standort wurde ausgetauscht. Auch in diesen Fällen möchten wir von Euch erfahren, wie es um Euren Hobbybereich bestellt war und ist.

 

Wie auch schon im Vormonat sind alte Bilder oder andere Zeugnisse des Ortes, an dem die Magie geschieht, sehr gerne gesehen. Ich vermute, dass bei dem Einen oder Anderen der zur Verfügung stehende Platz sich sogar verringert haben könnte, nachdem Kind und Kegel einen wichtigen Teil des Alltags eingenommen haben.

 

Erneut bin ich sehr gespannt darauf, welche Anekdoten Ihr erzählen könnt und welche Bilder Ihr möglicherweise in petto habt! :ok:

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Dann schreib ich hier mal ein bisschen was.

 

Angefangen hat es bei mir auch mit revel, vor allem Panzer. Damals alles noch chaotisch, die Farben größtenteils mit den halbfertigen Modellen in die Schachtel gepackt und das Werkzeug auch.

 

Irgendwann hab ich dann mit Herr der Ringe angefangen und mir auch die Farben von GW gekauft. Als ich dann noch im metall-Praktikum der FOS einen wunderschönen blechkoffer bauen durfte wurde der mein Farb und bastelwerkzeug Aufbewahrungsort. Das ging recht lange so. Vor 2 Jahren hab ich dann so ein tolles Mal-Tablett bekommen, das ich jetzt einfach aus dem Schrank hole, male und danach wieder zurück räumen kann. Das ist unglaublich gut! Vor allem weil morgens alles wieder verräumt sein muss, sonst spielt entweder mein 3 jähriger unsanft mit den Modellen, oder mein 1 jähriger isst sie einfach auf 😅

 

Beim spielen war es bei mir sehr unterschiedlich. Für Herr der Ringe habe ich damals Helms Klamm nach gebaut (existiert heute nicht ist aber in desolatem Zustand)

Außerdem hatte unser Esszimmertisch  110 cm breite, also fast groß genug.

 

Im Studium musste dann her halten, was da war. Wir haben auch mal einfach ein Spielfeld mit gaffertape auf den Boden geklebt. 😂

 

Später hatte ich meistens 1-2 pressspanplatten oder styrodurplatten zum auf den tisch legen. So auch derzeit, nur gibt es jetzt einen Ort, an dem ich tatsächlich mit Freunden in Ruhe spielen kann und wir niemanden stören. Mein eigener Hobbyraum im Nebengebäude (meine Frau nennt das komischerweise immer noch Gäste Apartment... vollkommen unverständlich...)

Die Matten, die es in allen farben und Formen zu kaufen gibt, haben das sehr stark vereinfacht, trotzdem träume ich noch von einer liebevoll gestalteten und trotzdem immer wieder neu zusammensetzbaren Platte.

 

So, ich hoffe das war ein Anstoß für den ein oder anderen und ich bin nicht am Thema vorbei gesegelt. 😅

bearbeitet von Smock
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Am 2.3.2021 um 23:16 schrieb Smock:

... und ich bin nicht am Thema vorbei gesegelt.

 

Tatsächlich hast Du einen interessanten Aspekt hinzugefügt, den ich gar nicht im Blick hatte, als ich den Thread aufsetzte: Die Spieleumgebung. Ich hatte in erster Linie an den Bereich gedacht, der für's Malen und Basteln genutzt wird. Aber darüber zu berichten, wie sich die zur Verfügung stehende Umgebung für das Austragen von Spielen verändert hat, dürfte mindestens genauso interessant sein. Von daher: Hab' Dank für die gute Idee! :ok:

 

Eine Frage habe ich allerdings doch:

 

Am 2.3.2021 um 23:16 schrieb Smock:

..., oder mein 1 jähriger isst sie einfach auf

 

Ist Dein Jüngster ein Nurgling? :eek:

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Ich bin schon seit ziemlich lange Mitglied dieses Forums, war aber in der meisten Zeit in read-only mode. Das kann man auch an der Anzahl meiner Beiträge ablesen. Es war aber immer eine gute Quelle für Inspiration für mich, zumindest in meinen hobby-aktiven Zeiten. 

 

Die Geschichte meines Hobbybereichs fing schon deutlich vor der Registrierung an. Ich habe mit WH40k angefangen, dann kam WH Fantasy und Mordheim dazu, später Confrontation und Ragnarok, Dystopian Wars, Infinity und Blood Bowl. Ich bin in 2001 nach Deutschland gekommen, ohne Deutschkenntnisse. Das war anfänglich in dem Hobbybereich auch schwierig für mich, Leute zu finden, die bereit waren auf Englisch zu kommunizieren. Als mein Deutsch besser wurde, habe ich dieses Forum gefunden und registriert, aber die Zeit, wo ich mich schriftlich auch sicher genug fühlte, kam erst deutlich später. 

 

In den Anfangsjahren habe ich hauptsächlich nur Figuren bemalt. Ich hatte keinen Tisch oder richtige Lampen, musste auch einige Male umziehen, also es waren eher nur Notlösungen. Den 2-Personen Tisch in der Küche oder zeitweise tatsächlich den Fernsehtisch entfremdet. Später zog ich mit meiner Frau in eine größere Wohnung, wo ich das erste Mal tatsächlich einen eigenen Maltisch aufstellen konnte. Das war deutlich schöner. 2-3 Jahre später haben wir uns ein eigenes Haus gekauft, hier hatte ich wirklich so viel Platz, dass ich ein paar Jahre lang, bis die Kinder sich unkontrolliert vermehrten und auch größer wurden, ein Hobbyzimmer gehabt, wo ich spielen, basteln, malen und dann alles stehen lassen konnte. 

 

Die Zeiten ändern sich, ich musste mich wieder verkleinern und momentan habe ich auch nur Platz für so ein Mal-Tablett, wie Smock. Aber dazu eine richtig gute Lampe, also das Malen macht so auch noch Spaß. 

 

Anbei ein Bild davon, mit dem Modell für die März-Malchallenge :) 

 

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vor 15 Stunden schrieb Zavor:
Am 2.3.2021 um 23:16 schrieb Smock:

..., oder mein 1 jähriger isst sie einfach auf

 

Ist Dein Jüngster ein Nurgling? :eek:

 

Soviel wie aus den Kleinen mal oben oder unten rauskommt passt der Vergleich eigentlich ziemlich gut. 

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Mein Hobbybereich erstreckte sich auf meinen Schreibtisch und einen ausklappbaren Gartentisch. Letzterer diente primär als Ablage zum Grundieren und diente nur zu Beginn meiner Hobbyzeit, als ich noch mit den Revell Email Farben gemalt habe, als Malplatz. Ansonsten wurde der Tisch ganz normal genutzt. Grundiert wurde natürlich nicht direkt auf dem Tisch, sondern dieser mit Zeitungspapier ausgelegt, darauf ein Karton von Lego Technic und auf diesem dann die Figuren gestellt. Reste des Kartons kann man auch heute noch unter ein paar Figuren und Geländestücken finden :D.

Als ich dann zu den Farben von GW gewechselt bin, habe ich an meinem Schreibtisch auch gemalt und nicht nur gebastelt. Ich hatte aber nie einen extra Bereich für die Hobbysachen. Alles war immer irgendwo anders verräumt. Die Farben waren irgendwann mal in einer Box, die eigentlich für Karteikarten gedacht war und später nach dem Umzug sind sie in eine der Schubladen gewandert, in der sie ein trauriges Dasein gefristet haben, bis sie sang- und klanglos eingetrocknet sind. Momentan ist auch keine große Änderung in Sicht und Hobby und Alltag dürfen sich den gleichen Tisch teilen. Allerdings brauche ich so langsam eine bessere und praktischere Idee um Farben, Pinsel und Werkzeug zu verstauen und griffbereit zu haben.

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Bei der ersten Mini musste ich noch passen, ich meine zwar, sie vor dem Entfärben fotografiert zu haben, aber finde die Bilder nicht mehr.

Egal, es geht hier ja um den Hobbybereich. Mit Tabletop angefangen hatte ich 2004, kurz nachdem wir in unsere erste gemeinsame 2-Zimmerwohnung gezogen sind. Anfangs hatte ich mit Malen gar nicht viel am Hut, aber irgendwann habe ich mir dann meinen Schreibtisch hergerichtet.

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Die Farben in Eisdosen, eine Antifoni, das war's. Die Arbeitsmatte sieht auch noch sehr jungfräulich aus, 2021 sieht die schon anders aus. Fun Facto, den Kaktus haben wir immer noch, nur ist der nun dreimal so groß.

 

Wie bei vielen Hobbyisten reicht der Platz irgendwann nicht mehr, also haben meine Frau und ich irgendwann die Schreibtische getauscht.

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Da hatte ich dann schon mehr Platz rechts. Bei vielen Dingen, die ich so auf dem Bild sehe, fällt mir auf, dass ich sie immer noch habe, ist schon blöd, wenn man sich von manchen Dingen nicht trennen kann. Fun Fact - die Dieffenbacchie ist ein wahres Monster von Pflanze, die ist nicht tot zu bekommen, ihre Ableger sind immer noch Teil unseres Zuhauses.

 

Ende 2011 habe ich eine neue Arbeit angetreten. Anfangs noch in einer Pension, da wir noch auf Wohnungssuche waren. Malzeug musste trotzdem mit.

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Wie man sieht, die Arbeitsmatte war ein treuer Begleiter. Improvisiert, aber es war eine Zeit des hohen Outputs.

 

Kurz darauf bin ich erstmal zu nem Arbeitskollegen gezogen, da hatte ich dann einen sehr kreativen Maltisch:

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Unbequem, aber ging nicht anders.

 

Nach einigem Hin und Her sind wir 2014 dann in unsere immer noch aktuelle Wohnung gezogen (die Arbeitsplätze zwischendrin habe ich leider nicht festgehalten). Jungfräulich sah das mein Hobbyzimmer mal so aus:

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Mittlerweile ist es nicht nur Hobbyzimmer, dank Nachwuchs auch Abstellkammer, dank Corona nun auch mein Arbeitszimmer.

 

Gespielt haben wir früher auf dem Küchentisch mit Spielplatte oder in der Unikneipe. Mittlerweile ist die Spielplatte aber einer Matte gewichen, die ist einfach flexibler.

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Mini-Zitate-Rumble! :boxer:

 

Am 4.3.2021 um 13:58 schrieb endrem:

Ich bin in 2001 nach Deutschland gekommen, ohne Deutschkenntnisse. Das war anfänglich in dem Hobbybereich auch schwierig für mich, Leute zu finden, die bereit waren auf Englisch zu kommunizieren. Als mein Deutsch besser wurde, habe ich dieses Forum gefunden und registriert, aber die Zeit, wo ich mich schriftlich auch sicher genug fühlte, kam erst deutlich später.

 

Ich wäre zu keinem Zeitpunkt zu der Annahme gelangt, dass Deutsch nicht Deine Muttersprache ist. Insofern kann ich vor Deinem Sprachtalent nur meinen Hut ziehen! Zudem freue ich mich, dass Du den Entschluss gefasst hast, vermehrt eigene Beiträge zu verfassen. Um so mehr aktive User - um so besser! :ok:

 

Falls Du mir die Frage gestattest - aus welchem anderen Teil der Welt hat es Dich nach Deutschland verschlagen? :)

 

Am 4.3.2021 um 13:58 schrieb endrem:

..., bis die Kinder sich unkontrolliert vermehrten ...

 

Moment! Sollten Du und Deine Frau nicht eine gewisse Kontrolle über die Vermehrung Eurer Kinder haben? :nachdenk:

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vor 12 Stunden schrieb Zavor:

Mini-Zitate-Rumble! :boxer:

 

 

Ich wäre zu keinem Zeitpunkt zu der Annahme gelangt, dass Deutsch nicht Deine Muttersprache ist. Insofern kann ich vor Deinem Sprachtalent nur meinen Hut ziehen! Zudem freue ich mich, dass Du den Entschluss gefasst hast, vermehrt eigene Beiträge zu verfassen. Um so mehr aktive User - um so besser! :ok:

 

Falls Du mir die Frage gestattest - aus welchem anderen Teil der Welt hat es Dich nach Deutschland verschlagen? :)

 

Danke 😊 Wenn du mich sprechen hören würdest, wäre es bestimmt eindeutiger.

Ich würde mich aber auch schämen, wenn ich nach so viel Zeit, die Sprache immer noch nicht beherrschen würde. 

Es klingt sicherlich komisch, aber ich habe inzwischen eher Probleme mit meiner eigenen Muttersprache, die ich leider nicht so viel benutzen kann. Ich spreche mit meinen Kindern natürlich meine Sprache, aber das ist ein geschlossener Kreis und langsam verringert sich der Durchmesser... Ich komme übrigens aus Ungarn. Wenn ich wieder hinfahre, darf ich die Bemerkungen meiner Freunde anhören, wie komisch ich meine Sätze betone, aber ich komme auch ins Stottern weil die Wörter erst auf Deutsch aufpoppen. Es dauert 1-2 Tage, bis ich wieder drin bin.

 

Das mit den Kindern war eher ein kleiner Scherz, wir haben bei 2 aufgehört, aber das reicht ja auch :)

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Ich gehöre ja zu der älteren Hobbygeneration mit 30+ Hobbyjahren und habe den Hobbywandel hautnah  miterlebt. Angefangen Ende der 80er war TT sowas wie ein Geheimtipp, ich bin selbst eher zufällig  ins Hobby gerutscht obwohl ich immer schon ein Faibal dafür hatte. 

Anfang  der 90er nahm es dann immer mehr Fahrt auf, sozusagen  die (deutsche) Pionierzeit des Tabletop und in den 2000ern war es (u.a. wegen LotR und DeAgostini) schon fast Mainstream.

Ursprünglich  war meine einzige  Quelle fürs Hobby Jürgens Comicshop in München. Gespielt hab ich anfangs nur Blood Bowl mit einem Freund. Später veranstaltete Jürgen ein Spielertreffen in einer Wirtschaft unweit seines Ladens. Da erweiterte sich mein Spielerumfeld und ich lernte hier auch einen meiner langjährigsten Freunde kennen.

In den 90ern hatte ich noch ein Auto und das war auch nötig um zu den weit über Bayern verteilten Hobbyläden, Tunieren und Spielertreffen zu gelangen. 

Hobbymaterial bekam man mittlerweile auch in einigen Spielwarengeschäften, zumindest das von GW. Zusätzlich gab es immer mehr Hobbyläden und GW-Stores.

Damals hat man sich auf Spielertreffen, in Hobbyläden oder auf Turnieren kennengelernt. Ich hab meistens auf Spielertreffen oder bei Freunden gespielt.

Für meine Eltern war TT immer Kinderkram, so konnte ich mich erst in der eigenen Wohnung so richtig austoben. Ab der zweiten Wohnung hatte ich dann einen Hobbyraum. :)

Ein Luxus den man schätzen  sollte, solange man ihn hat.

Mittlerweile lebe ich mit Freundin und Kind in einer Zweizimmerwohnung und ich hab lediglich einen Schreibtisch in der Ecke des Wohnzimmers.

 

Noch eine Anekdote zum Thema Bekanntheitsgrad des Hobbys:

Bei einem Small Talk mit einer Mademoissel in der Disco, versuchte ich zu erklären was mein Hobby ist, darauf sie: "Ach sowas wie Warhammer?" :D

 

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Am 6.3.2021 um 11:48 schrieb endrem:

Ich spreche mit meinen Kindern natürlich meine Sprache, ...

 

Ein Mitglied meines Bekanntenkreises ist vor rund 20 Jahren von Russland nach Deutschland gezogen, um sich hierzulande beruflich zu verwirklichen. Da dies im Anschluss an das von ihm absolvierte Studium geschah, spricht er auch heute noch mit deutlich hörbaren Akzent und muss sich manches Mal nach der Bedeutung von deutschen Worten erkundigen. Sehr bemerkenswert finde ich jedoch, dass er deswegen den Schluss gezogen hat, mit seinen beiden Söhnen von Beginn an nur auf Russisch zu kommunizieren, damit diese nicht seinen Akzent adaptieren. Die deutsche Sprache haben sie daher nur durch Muttersprachler erlernt.

 

vor 23 Stunden schrieb Kodiak71:

Ab der zweiten Wohnung hatte ich dann einen Hobbyraum.

Ein Luxus den man schätzen  sollte, solange man ihn hat.

Mittlerweile lebe ich mit Freundin und Kind in einer Zweizimmerwohnung und ich hab lediglich einen Schreibtisch in der Ecke des Wohnzimmers.

 

Ja, diese Entwicklung habe ich bewusst auch in der Einleitung angeschnitten, da ich mir gut vorstellen kann, dass dies vielen Hobbyvätern und -müttern so ergangen ist. Obgleich ich mir vorstellen kann, dass Hobbymütter sich noch etwas umfangreicher umstellen müssen. Vielleicht kann @Mizuka bei Gelegenheit mit uns teilen, wie sich Ihr Hobbybereich durch die Geburt ihrer Kinder verändert hat. :)

 

__________________________________________________

 

Ebenfalls interessieren würde mich die Entwicklung des Hobbybereiches von @blackbutcher. Unser geschätzter Eidgenosse hat mittlerweile einen bemerkenswert wirkenden Hobbyraum. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass dies nicht immer so war. ;)

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vor 4 Minuten schrieb Zavor:

 

 

Ja, diese Entwicklung habe ich bewusst auch in der Einleitung angeschnitten, da ich mir gut vorstellen kann, dass dies vielen Hobbyvätern und -müttern so ergangen ist. Obgleich ich mir vorstellen kann, dass Hobbymütter sich noch etwas umfangreicher umstellen müssen. Vielleicht kann @Mizuka bei Gelegenheit mit uns teilen, wie sich Ihr Hobbybereich durch die Geburt ihrer Kinder verändert hat. :)

Ja, gerne doch. ;)

Bei der Geburt vom großen habe ich mir tatsächlich noch mehr Zeit genommen als jetzt mit dem 2. Klar da war ja auch der große noch da. Jedenfalls habe ich den ersten mit noch viel ins Tragetuch gewickelt und dabei gemalt oder auch gebaut. Figuren bauen, kann man auch sehr gut beim laufen! Da habe ich auch viel die schlafohasen für mich genutzt um eben auch mal Modelle zu malen. Nur Airbrushen konnte ich da weniger, da ich ihn eben viel im Tragetuch hatte und zu faul war ihn ins Bett zu bringen und dann die Airbrush aufzubauen. 🤣 Als es dann als Krabbel und Laufalter vom großen ging, hatte ich häufig keine Zeit und auch Abends keine Lust mehr zu malen, da Christopher (der große) ein misserabler einschläfer war. Im Grunde hatte ich fast eine Hobbypause bis vor einem halben dreiviertel Jahr, da mein Mann udn ich zügig das nächste wollten um keinen großen Abstand zwischen der Kinder  zu haben. Daher kam als es langsam mit dem großen besser wurde direkt der nächste Hobbyabturner. Da er auch einige Tage länger im KH bleiben musste war der einfach mit eingewöhnung schwieriger zu gestalten aber nach nem halben Jahr gings langsam los. Abends konnten wir immer mal kurz malen und auch der große konnte fürs Ork malen begeistert werden. DAs war auch ca. zur Zeit wo der neue Ghazzkull (?) rauskam. Den hab ich ja im WEttbewerb gemalt und war die erste Phase wo ich mit beiden Kindern wirklich viel malen konnte. Dann war wieder flaute, wobei ich gar nicht weiß warum. Aber Kinder 🤷‍♀️

Erst jetzt kommt es wirklich regelmäßig Abends dazu das ich die Zeit zum malen hätte. Ich gestehe aber auch das die Kinder wieder anstrengender sind und ich auch einfach keine Lust mehr habe mich aufs malen zu konzentrieren. Ich bin zwar 'nur' Hausfrau und Mutter, aber meine güte, die schlauchen einen schon manchmal. Auch wenn ich sie sehr gern hab.

Alles in allem kann ich sagen: Mit kleinen Kindern hab ich deutlich weniger Hobbyzeut, war mir aber auch klar. Sind nur noch ein paar Jahre dann sind sie älter und ich weißer.

 

Da Kodiak das Hobbyzimmer erwähnt hat hiier auch noch was von meiner Seite dzau:

Als ich noch in Marburg wohnte (wo der erste auch zur Welt kam) hatten wir im Wohnzimmer auch gleichzeitig unser Hobbyzeug gelagert. Dies war kein Problem da wir wussten, das wir wegen der Arbeit meines Mannes eh bald umziehen mussten und vor allen Dingen auch wollte.
Bei einem Umzug war  aber klar das wir uns Zimmermäßig vergrößern müssen, um das Hobbyzeug außer greifweite von dem Kind haben zu können. Daher wollte ich klar ein eigenes Hobbyzimmer. Hat auch wunderbar geklappt. Mittlerweile gehen die beiden Jungs sehr gerne ins Zimmer, gucken sich die Figuren an und passen erstaunlich gut auf. Natürlihc geht noch etwas von den figuren mal kaputt. Aber der Große (3,5 Jahre) ergreift schon schuldbewusst die Flucht. (super witzig der Blick von ihm gewesen als an einer Figur was abgebrochen ist. Aber mein Herz hat ein wenig geblutet)

Da aber nun das 2. Kind auch bald 2 Jahre alt wird, überlegen wir Schlafzimmer und Hobbyzimmer zu kombinieren, um den kleinen auch ein eigenes Zimmer zu ermöglichen. Eigentlich wollten wir nochmal uns vergrößern. Aber wir überlegen das ganze noch.

 

So ein eigenes Hobbyzimmer ist aber schon eine tolle Sache. Wir haben einen großen Schreibtisch auf dem die ganzen Farben stehen und eine aufgebaute Airbrush sodass eben schnell mal gemalt werden kann. In der Mitte steht ein Tisch und an den Wänden haben wir insgesamt 6 Billys für unsere Armeen. Macht schon spaß. 😃

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vor 13 Stunden schrieb Zavor:

 

Ein Mitglied meines Bekanntenkreises ist vor rund 20 Jahren von Russland nach Deutschland gezogen, um sich hierzulande beruflich zu verwirklichen. Da dies im Anschluss an das von ihm absolvierte Studium geschah, spricht er auch heute noch mit deutlich hörbaren Akzent und muss sich manches Mal nach der Bedeutung von deutschen Worten erkundigen. Sehr bemerkenswert finde ich jedoch, dass er deswegen den Schluss gezogen hat, mit seinen beiden Söhnen von Beginn an nur auf Russisch zu kommunizieren, damit diese nicht seinen Akzent adaptieren. Die deutsche Sprache haben sie daher nur durch Muttersprachler erlernt.

 

Ich war auch 25, als ich nach Deutschland kam. Mein Sohn ist 3 Jahre später geboren, ich habe mit meiner Frau damals immer noch nur auf Englisch gesprochen. Mir war es jedoch nie eine Frage, welche Sprache ich mit meinen Kindern sprechen soll. Für mich ist es einfach nur natürlich, dass ich meine Muttersprache dafür verwende. Ich hätte es auch komisch gefunden eine Sprache zu verwenden, die ich nicht 100% beherrsche. Außerdem war es mir wichtig, dass sie sich mit den Ungarischen Teil der Familie auch verständigen können. Das klappt mit meinem Sohn sehr gut, meine Tochter spricht aber leider sehr wenig. Sie versteht schon sehr viel, aber da sie weiß, dass ich inzwischen auch Deutsch sehr gut kann, bemüht sie sich nicht mehr... Wir müssten öfter nach Ungarn :-) 

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Am 6.3.2021 um 11:48 schrieb endrem:

Es klingt sicherlich komisch, aber ich habe inzwischen eher Probleme mit meiner eigenen Muttersprache, die ich leider nicht so viel benutzen kann.

Das ist gar nicht mal so selten, passiert meiner Erfahrung nach sehr einfach wenn du mehr als nur eine Sprache sprichst. Ich bin recht Englisch-affin und hab' desöfteren festgestellt dass mir seit ich die Sprache auf hohem Niveau beherrsche im Deutschen öfter mal die Worte fehlen und mir auf die Schnelle nur die Englischen einfallen. Hauptsächlich dann, wenn ich gerade 'ne Weile nur auf Englisch kommuniziert habe (online, hauptsächlich) und mein Hirn daher im "Englisch modus" war. Nachdem ich dann 'ne Weile auf Deutsch gesprochen habe "klickt" es irgendwann und es funktioniert wieder, wie du das ja auch schriebst. Ist denke ich einfach weil das Hirn nach 'ner Weile eine Sprache in den "standby" Modus schaltet und nicht aktiv nutzt.

bearbeitet von Wylf
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In Richtung TT-Hobby gings schon mit RPG seit kurz vor 2000, bin aber erst so richtig mit WHFB in Hamburg gegen 2001 reingekommen. Davor eben mehr so die Verlegenheitsmini fürs RPG gegen Ende vom Studium.

 

Mein Malplatz war eigentlich immer schon mein (und nach dem Studium: kompletter) Schreibtisch ... einzig mein Schreibtisch hat sich geändert. ^^

Diesbezüglich glücklicherweise musste ich nie wirklich mit einem Tablett rumrennen und Sachen hin und herschleppen.

 

Bei mir ändert sich der Bedarf an Platz eher aufgrund der Hobby-Schübe. Das ist so ein bissl wie Malaria, denke ich mir. Ab und an brichts halt aus - das Hobby, nicht Malaria - und dann bricht zugleich auch das ultimative Chaos aus. Dann brauche ich zum aktuellen Interessensdunstkreis alle (alle ...) Kisten, Boxen, Bastelkram, Werkzeuge, Papier, Holz, Plastik, Stein, Blut, Tränen. Was so da ist, was so gekauft wird.

 

Das ist wie mal alles ausbreiten und gründlich aufräumen ... nur halt ohne aufräumen ...

 

Da liegt dann überall im Zimmer was rum, wo ich normalerweise wohne ... bzw normalerweise meine Füße hinstelle. ;D

Kennt ihr "sich in die Ecke malen"? 

Bei mir ist es eher ein "sich in die Ecke basteln". :lach:

 

Wenn diese Hobby-Schübe wieder vorbei sind, wird das fertige Zeugs (Minis, Gelände) in Kisten verpackt, der Fallout zusammengerecht und entsorgt. ^^

 

Inzwischen habe ich seit einigen Jahren einen Balkon ... überdacht, zurückgesetzt. Wenn mal ab und an non-Hobby-Besuch da ist (naja ... war, früher mal, damals ... weil ... ach, egal ... seufz) und mir mit "ohhh, da gibts ja kaum Sonne"-Mitleid kommt, antworte ich mit "geil, oder??"

Ich kann IMMER grundieren. Herrlich. Kein Regen. Kein Wind. Keine Sonne (naja, kaum Sonne). Ab Windstärke 8 verwirbelt es das Spray ein bissl. ^^

Falls ich umziehe ... Balkon muß sein.

 

Inzwischen habe ich mein Chaos zwischen den Schüben etwas besser im Griff. Soll heißen, mehr Schränke und Regale, um die aktuellen langsamen Fortschritte etwaiger Bemalungen (aka unfertige Minis) wegzustellen (und besser ignorieren) zu können. Und mehr ordentlich verpacktes Zeugs im Keller. :blush:

 

 

Ich denke mir immer so, dass es eine gewisse Aufenthaltswahrscheinlichkeit bestimmter Gegenstände auf meinem Schreibtisch gibt. Solange ich die Wellenfunktion halbwegs im Griff gabe ... klappts ganz gut.

Oder anders ... das Chaos nimmt mit dem Quadrat des Abstands zur Arbeitsfläche zu. Außerhalb des Schreibtisches sinkt es dann wieder drastisch.

Außer ... ich hab wieder einen Hobby-Anfall. ;D

 

Malplatz.jpg

 

 

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Interessant, das Thema. Ich bin in den 1970er Jahren geboren und meine erste Berührung mit dem Hobby hatte ich in den 1980er Jahren zuerst mit Heroquest und Starquest, später dann mit den ersten Editionen von Blood Bowl und Space Hulk. Da kamen auch meine ersten Bemalversuche zu Stande. Als 1994/95 der erste GW in Köln aufmachte,was bei mir um die Ecke war, war ich dort Dauergast. Aber zunächst eher als Blood Bowl Liga Spieler. Gleichzeitig hatte ich gerade der Hobbit und Herr der Ringe gelesen und fand die Massenschlachten faszinierend. So kam ich im Laden mit Warhammer Fantasy Battle in Kontakt. Das war so Ende der 4. Edition. Eingestiegen bin ich dann mit der Starterbox der 5. Edition und Bretonen waren meine erste Armee. Dazu das Starter Mal Set von GW. Zuhause am Schreibtisch im Kinderzimmer. Gespielt wurde beim Kumpel im Keller auf einer Tischtennisplatte mit den Papphäusern aus der Grundbox. Er hat damals Chaos angefangen. Oder halt im Kölner GW. Und seit dem bin ich dabei. Gab zwar immer mal Pausen, aber eigentlich kein Jahr wo ich nicht irgendwas gemalt habe. 

Bei Malplatz hat sich gar nicht soviel verändert. Ok, eigener Schreibtisch, der höhenverstellbar ist, mehr Farben, die Ikea Sortierboxen für Bitz und Kram, Wetpallete. Man bekommt halt mehr Kram über die Jahre. Manche Sachen bleiben, andere werden getestet und wieder verworfen. Aber das Chaos und Durcheinander hat sich nie verändert auf dem Tisch. :D 

 

 

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bearbeitet von vonCarstein
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Falls ich es nicht an anderer Stelle schon erwähnt haben sollte ... ich bin seit Ewigkeiten schon begeisterter Brettspieler. Über die erste Edition von Descent, bin ich vor einigen Jahren ... es muss so 2014/2015 gewesen sein ... auf Spiele gestoßen, die jede Menge ausmodelierte Spielfiguren und nicht nur Pöppel mitbrachten. Irgendwann bin ich im Netz auf eine Seite gestoßen, wo jemand seine Püppies bemalte. Zu diesem Zeitpunkt ... es muss etwa im April 2017 gewesen sein ... sah es auf meinem Schreibtisch/Arbeitsplatz ungefähr so aus...

 

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Wenig später ... ich hatte ich mich zwischenzeitlich mit ein paar einfachen Malutensilien versorgt ... nahm die Wandlung vom Schreib- zum Arbeitstisch ihren Lauf... 

 

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Das sollte dann  für die nächsten anderthalb Jahre in etwa so auf diesem Niveau bleiben.

 

Bis Ende 2018 Blood Bowl Einzug in meine Sammlung hielt ... von da an wurde alles anders. Zwischenzeitlich habe ich...

 

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...auch immer wieder mal den Wohnzimmertisch in Beschlag genommen, da hier einfach noch reichlich Platz zum Ausbreiten war ... aber dabei sollte es nicht bleiben...

 

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...denn es musst ein System her, das es mir ermöglichen sollte, ein gewisses Maß an Ordnung am Arbeitsplatz zu erhalten. Schnelle wurde ich im Netz auch fündig, und ein erster Schwung Module von Hobby Zone machte sich auf dem Schreibtisch breit.

 

Mai/Juni 2019 ... nachdem ich eine Etage tiefer umgezogen bin ... konnte ich mir ein kleines Fleckchen von ca. 4 m² in einem Zimmer separieren, in dem ich mir allsdann ein kleines Plätzchen für's Hobby einrichten konnte. Das war auch unbedingt nötig, denn inzwischen hatte mich das Mal- und Bastelfieber vollständig befallen...  :crazy:

 

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Was war ich glücklich, zufrieden und stolz, so viel Platz für das Hobby zu haben. Tja ... da war dann wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken, denn mitlerweile...

 

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...sieht es so aus und ich bin schwer am überlegen, wie oder wohin ich denn noch expandieren könnte...   🙈

 

Vielleicht...

 

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...sollte ich mir doch noch so einen 40-Fuß-Container in den Garten stellen...   :yeah:

 

 

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Naja, ich räume regelmäßig auf, wische Staub bzw nass über den Tsich um auch die letzten Gussgratreste weg zu bekommen und nach gefühlt einer Minute sieht es halt wieder so aus wie es aussieht :D Erinnert mich an die Simpsons Folfe wo Marge alle verdonnert das Haus zu putzen, da kommt dann eine Szene wo sie fertig sind und völlig erschöpft durch die Schwingtüre die Küche betreten um zu Essen/Trinken. Bei aufmachen der Türe ist die Küche sauber, beim Rauskommen völlig verdreckt  :)

 

Solche Hobbyzone-Farbtöpfchen-Halter-Kram-Dingens wollt ich auch immer mir kaufen, aber irgendwie investiert man dann ja das Geld lieber direkt in Figuren, Farben usw. Eigentlich komisch, dass man/ich für das drumherum weniger Geld ausgibt als für das eigentliche Hobby, wobei das genau so wichtig ist. Als Beispiel: früher habe ich, wie denke ich viele andere auch, mit einfachen Syntetikpinsel angefangen, später dann erfahren das es Echthaarpinsel gibt, aber da auch lange gebraucht wegen des deutlich höhren Preises mir nen vernüftigen Pinsel zu kaufen. Lieber übers Jahr verteilt 20 billige, da sie nicht lange halten als ein teureren  :D Mittlerweile möchte ich meinen W&N Pinsel nicht mehr missen, und der hält schon ewig.

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Wenn man nicht möchte, dass sich sein Berg der Schande vergrößert, aber trotzdem noch Geld für's Hobby ausgeben möchte, sind so "Drumherumdinge" doch optimal. Ich kauf dann auch gerne Regelbücher interessanter Systeme. Zu kaum gelesenen Büchern im Regal würde man wohl kaum "Regal der Schande" sagen sondern einfach nur Deko :ok: 

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Angefangen hat alles auf dem Küchentisch der elterlichen Wohnung, mit dieser Lampe hier:

 

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Man beachte die Flecken Black Ink auf der Basis ^^.

 

Dann hatte ich meinen Schreibtisch in meinem Zimmer adaptiert, wo ich mich schon etwas mehr ausbreiten konnte, davon habe ich aber keine Fotos.

 

Direkt nach dem Auszug kann ich mich nicht erinnern, dass ich einen dezidierten Malplatz eingerichtet hatte, aber da lagen die Prioritäten auch gerade ein wenig woanders.

 

Jedenfalls hatte mir mein Schwiegervater zum Bezug der gemeinsamen Wohnung mit meiner Freundin einen Basteltisch gezimmert, der fortan mein kleines Refugium des Bastelwahns sein sollte.

 

Beim Umzug ins Haus wurde der Schreibtisch erst einmal räumlich bedingt durch einen Arbeirsplatz am Esstisch im Wohnzimmer notdürftig ersetzt.

 

20200714_195829.thumb.jpg.456763e311b6bbf5e2a0dfc9afcac939.jpg

 

Aber da machte meine Halswirbelsäule nicht lange mit und so nahm ich meine dafür geschaffene Arbeitsstätte wieder in Besitz. Und so sieht es jetzt gerade bei mir aus:

 

20210318_193335.jpg.f5da81881a290fa3618b0a3e9fa481e0.jpg

bearbeitet von Deadly Dub
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