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TabletopWelt

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Dann will ich mich an dieser Stelle auch mal mit einem kleinen Beitrag einbringen...  :yeah:

 

Eines sei allerdings gleich vorweggenommen ... Tiefen habe ich in meinem recht kurzen Hobbyleben bislang nicht wirklich erlebt. Vielleicht ist mir daher das Entfärben von Minis bislang auch erspart geblieben. Jede Figur, die den Maltisch verlassen hat, war für mich ein persönlicher Erfolg und ein weiterer Schritt meine Fähig- und Fertigkeiten zu verbessern.

 

Ich zäume das Pferd mal von hinten auf und zeige euch anhand eines Vergleichs...

 

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...was ich meine. Beide Figuren sind in etwa gleich groß. Die linke ist ein Org aus der Grundbox von "Descent: Die Reise ins Dunkle 1. Ed.", bemalt im Sommer 2017. Die rechte ein Formoroid Crusher aus der aktuellen Warcry-Range die ich vor ein paar Tagen in der letzten Mal-Challenge fertig gestellt habe ... dazwischen liegen ungefähr 4 Jahren Entwicklung...   :rolleyes:

 

Der Org ist meine allererste bemalte Mini. Zum Üben habe ich mir extra eine große Figur ausgesucht, weil ich einfach mal davon ausgegangen bin, das wäre einfacher. Aus damaliger Sicht wohl auch richtig ... heute weiß ich, dass das nicht so ganz stimmt. Wie auch immer, der Ork bekam ein paar Grundfarben ... einen Wash mit Nuln Oil ... ja und das war's auch schon...   😉

 

Gebürstet habe ich damals nur die Base ... und was habe ich gestaunt, wie sich schon nach ein paar wenigen Strichen mit dem groben Pinsel, Konturen aus der schwarz grundierten Resin-Base herauskristallisierten. Ich war jedenfalls total begeistert und die Jungs aus der Spielerunde erst recht und so begann eine neue Epsisode in meinem Hobbyleben...   ;D

 

Schnell folgten nun auch kleine Figuren...

 

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...allerdings immer noch mit recht einfachen Mitteln. Die Priorität für mich was es erst mal, sauber zu Malen.

 

Ein kleiner Höhepunkt zu dieser Zeit...

 

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...waren diese 3 Höhlenspinnen ... auch aus der Descent Grundbox (wie übrigens auch die anderen gezeigten Figuren). Weniger wegen der Bemalung ... ich meine, dass ich hier auch zum ersten Mal eine Figur trocken gebürstet habe ... sondern wegen der für meine damaligen Fähigkeiten, recht aufwendigen Basegestaltung.

 

Das ging ungefähr bis 2019 so, bis ich die ersten GW-Minis...

 

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...in die Finger bekam. Schichten, Layern etc. um Konturen auszuarbeiten, hatten in mein Mal-Repertoire immer noch nicht Einzug gehalten, aber zumindest habe ich durch partielles Bürsten versucht die Konturen ein wenig zu betonen. Das Flammenmuster auf dem Schulterpanzer ist übrigens kein Freehand ... habe an dieser Stelle einfach ein weißes Decail übermalt...   😉

 

Ende 2019 habe ich ja den Weg hier ins Forum gefunden ... und von da an entwickelte sich die Lehrnkurve ein wenig steiler...

 

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...Layer, Schichten, das gezielte Setzen von Akzenten wurden inzwischen ... wenn auch noch sehr zaghaft ... ebenfalls eingesetzt. Die 3 Landsleute auf dem rechten Bild waren in dem Zusammenhang auch meine ersten Zinn-Minis, die ich zu bemalen das Vergnügen hatte.

 

Neue Techniken...

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...wurden ausprobiert. Bei diesen Ferrox aus der 2. Ed. von Descent kam auf die helle Grundierung eine Schicht 1:1 verdünnter Wash um die tiefen Stellen zu verstärken und anschließden habe ich mich das erste Mal mit Nass-in-Nass-Malen versucht.

 

Der nächste Entwicklungsschritt...

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...kam mit dem Einsatz von Contrast-Farben. Bei den Iron Golem noch recht zaghaft akzentuiert...

 

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...folgten mit den Sylvaneth 2020 meine bis dato aufwendigste Truppe, die auch zu meinem persönlichen Highlight 2020 wurde...   :wub:

 

Es folgten noch einige andere Figuren, aber nichts, was an dieser Stelle wirklich erwähnenstwert wäre. Im Laufe des letzten Jahres habe ich es ja auch tatsächlich geschafft, eine komplette Grundbox (HdR - Reise durch Mittelerde) an Miniaturen zu bemalen. Dabei habe ich mich...

 

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...auch mal an einem einfachen OSL-Effekt versucht. Das geht sicherlich besser, aber ich war mit meinem ersten Versuch trotzdem sehr zufrieden und die Mini gehört in der HdR-Box mittlerweile zu meinen Lieblingsfiguren.

 

Ende 2020 folgte mit der erstmaligenTeilnahme beim P250 die nächste Herausforderung und ich kann jetzt im Nachgang festhalten, dass ich mich tatsächlich von Monat zu Monat gesteigert habe und mit den "New Ammerland Runner Beans"...

 

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...meine bis dato beste Arbeit erzielt habe. Selbst Glanzpunkte in den Augen habe ich halbwegs hinbekommen...   :happy:

 

Womit sich der Kreis schließt, und wir wieder...

 

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...bei diesem Gesellen hier angekommen sind. Warum? Nun ... grundsätzlich bin ich mit der Arbeit sehr zufrieden ... allerdings denke ich, dass der Aufwand eine Figur ansehnlich zu bemalen proportional mit ihrer Größe wächst. Wenn ich mir z. B. die Hautpartien anschaue, bin ich mir sicher, dass hier noch mehr möglich wäre. Ich bin mir aber auch im Klaren, dass ich da bei meinem Durchhaltevermögen, meiner Geduld, an Grenzen stoße. Mein primäres Ziel beim Malen ist halt nach wie vor, hübsche Püppies für den Spieltisch zum bemalen ... und da sehe ich mich persönlich auf einem sehr guten Weg...  ;D

 

Tja, das war mein Beitrag zu diesem Thema. Sollte ich gnadenlos an selbigem vorbegeschrieben haben ... was ich noch sehr gut aus meiner Schulzeit kenne ... so darf dieser Beitrag gerne gelöscht werden ...  :aufsmaul: ... ansonsten hoffe ich, ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen...

 

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So, da @Drachenklingemehr Content haben wollte, bin ich auch mal meine Bilder durchgegangen, musste einiges suchen, habe aber nun mal ein kleines Portfolio zusammen gestellt.

 

Ich war tatsächlich nie der große Bemalheld, anfangs nur Mittel zum Zweck hatte ich überhaupt keinen Spaß dran. Angefangen hat das alles 2004, als ich mit Confrontation angefangen habe. Mein Kumpel war selbst nicht der größte Maler (seine Sammlung ist immer noch weitestgehend blank ^^), deshalb haben wir meist mit unbemalten Figuren gespielt.

 

Spoiler

Persönliches Lowlight - der Brückenkopf war "damals" noch ein Format, was regelmäßig in pdf-Form erschien. Den Chefredakteur kannte ich und habe angeboten, einen Spielbericht zu Confrontation zu erstellen, um mal den berühmten Blick über den Tellerrand zu bieten (das Format war halt sehr GW-fokussiert). Also voller Enthusiasmus geplant, gespielt, Fotos gemacht, Artikel geschrieben, gefreut, als er veröffentlicht wurde und dann bitterlich enttäuscht, da sich niemand mit dem Inhalt auseinander gesetzt hatte, sondern nur kritisiert wurde, wie es denn sein könnte, einen Artikel mit unbemalten Figuren zu veröffentlichen. Aber egal, Schwamm drüber.

 

Irgendwie hat es sich dann aber ergeben, dass unsere Freundinnen und ein Kumpel Interesse daran hatten, Figuren zu bemalen. So hatten wir dann zeitweise eine Malrunde zu fünft. Die Farben stammten aus dem Obi (Marabou Acrylfarben), Plan hatte ich keinen, so sahen die Minis damals auch aus:

 

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Das waren dann lange lange Zeit auch meine einzigen bemalten Figuren. 2006(?) habe ich dann mit dem damaligen Trend Army Painter Quick Shade eine Wolfenarmee für ein größeres Turnier in München bemalt gehabt. Davon habe ich leider keine Bilder mehr. Zur Confrontation DM habe ich dann Devourer gespielt. Von meinen Modellen habe ich leider keine Bilder mehr, aber die, die meine Frau beigesteuert hatte, habe ich immer noch:

 

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Die Haut von dem rechten Wolf finde ich immer noch großartig, wüsste aber nicht, wie ich das hinbekommen sollte...

 

Danach gab es erstmal Stillstand. 2007 habe ich mich "notgedrungen" von Confrontation abgewendet und mich dem damaligen Hot Shit Warmachine/Hordes zugewandt. Auch da habe ich anfangs viel mit unbemalten Modellen gespielt. Von meinen Mitspielern angestachelt, habe ich gezwungenermaßen ab und an mal was bemalt. Einen Klassiker, der sich durch mein gesamtes Hobbyleben zieht, ist, mit der Bemalung anzufangen und dann nicht weiterzumachen, da es mir nicht mehr gefiel. Zwei Beispiele:

 

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2009 begab es sich dann, dass ich anfing, Turniere zu veranstalten. Privateer Press hatte zum damaligen Zeitpunkt ein Volunteers-Programm, bei der man sich durch Turniere Punkte erarbeiten konnte. Um dort aber aufgenommen zu werden, brauchte man 2(!!!) bemalte Starterboxen. Ich hatte ja nicht mal eine... Eine habe ich mir durch nen Kumpel ermogelt (er hatte seine Truppe zur Verfügung gestellt), eine musste ich bemalen:

 

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Einfach nur Grundfarben, das wars... Trockengebürstetes Metall, einfach Schwarz für die Rüstung, Rot als Akzent. Hihi...

 

2010 war es dann soweit, dass mich ein User hier auf der Tabletopwelt dazu inspiriert hatte, mit Washes zu arbeiten. Dieser User ist niemand geringeres als @Grathkar, der zum damaligen Zeitpunkt Necrons(?) mit Washes bemalt hatte, was ich absolut faszinierend fand. Rückblickend betrachtet, war das wirklich der Startpunkt einer produktiven Phase. Die ersten Modelle waren dann die "normalen" Mercs von PiP:

 

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Das ist übrigens das Abschlussfoto meines allerersten beendeten P500.

 

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Beim nächsten P500 habe ich dann die obigen Zwerge in ihr neues Farbschema überführt:

 

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Lowlights gab es da natürlich auch, hier mal zwei Exemplare:

 

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Den linken hatte ich in irgendeiner Liste damals gebraucht, deshalb wurde der "schnell" bemalt. Mittlerweile ist der aber wieder entfärbt.

 

Persönliches Highlight waren dann immer größere, fertig gestellte Einheiten, die hier folgende hat über ein Jahr vom Beginn bis zur Fertigstellung gebraucht:

 

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2012 begann dann meine große Leidenschaft - Minions (die Söldner bei Hordes). Da habe ich damals viel und gern bemalt. Augenmerk war nie das Einzelmodell, sondern immer der Gesamteindruck. Dies führte zu 2x Best Painted auf größeren Turnieren, auf die ich immer noch sehr stolz bin. Hier mal ein paar random Eindrücke:

 

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Zwischendrin gab es immer mal wieder Versuche, was für Warmachine zu bemalen. Aber über Einzelmodelle bin ich nie heraus gekommen:

 

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Den rechten habe ich 2011/12 irgendwann bemalt. Das Farbschema gefiel mir aber nicht sonderlich. Der linke ist dann 2014 entstanden. Darauf aufbauend wollte ich dann auch ein Projekt mit Piraten starten, der kümmerliche Start findet sich immer noch in meiner Signatur...

 

2014 wollte ich dann mal wieder was anderes versuchen zu bemalen, bin aber kläglich an der Umsetzung gescheitert:

 

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Ich wollte weiße Rüstungen... Naja, der Klassiker, mittendrin beim ersten Modell aufgehört, letzten Endes alles verkauft.

 

Irgendwann wurde es dann immer weniger mit Bemalung, bis 2016 der große Bruch kam. 2016 kam die dritte Edition von WM/Ho raus. Zur Einführung gab es eine große Con in, öhm, ich habe keine Ahnung mehr... Ich habe dort mein allerletztes Spiel in MK2 gegen einen sympathischen Russen gemacht und seitdem nie wieder WM/Ho gespielt. Dementsprechend auch nix mehr davon bemalt.

 

Das war dann auch die Zeit (okay, begann schon vorher, 2015), wo ich mich viel mit Alternativen beschäftigt habe. Im Club wurde damals viel Blood Bowl gespielt, Malifaux, ich glaube auch die erste Hochphase von Guild Ball ging dann los. Ich konnte mich für nichts richtig begeistern, außer Blood Bowl. Dafür habe ich es letzten Endes sogar geschafft, ein Team zu bemalen, wenig überraschend ein Echsen-Team:

 

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Mit der Abwendung von WM/Ho kam es auch zu einer neuerlichen Hinwendung zu Confrontation. Dies führte 2017 zu einer ersten Figur:

 

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Den finde ich auch immer noch großartig. Das Basekonzept hat sich zwar als falsch herausgestellt, aber das Modell mag ich. Das Farbschema soll an weiteren Orks weitergeführt werden (Thema WIP's und so...).

 

Im Herbst 2017 war ich dann auch so optimistisch und habe mich nach langer Abstinenz mal wieder für ein P500 angemeldet. Zwei Blöcke habe ich geschafft, danach war die Luft raus:

 

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Die Gargoyle war auch mein allererster Beitrag zur monatlichen Malchallenge:

 

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2018 erfolgte dann ein neuerlicher Bruch. Im Juni kam unsere Tochter zur Welt, die dann viel, sehr viel Zeit gefressen hat. Das war dann so die Phase, in der ich viele alte Projekte abgestoßen habe, viel gebastelt habe, bissl Gelände gemacht habe, aber nichts bemalt, rein gar nichts. Bis, tja, im Januar die Bemalchallenge "Piraten" ausgerufen wurde. Das war der Startschuss, um wieder mit dem Bemalen zu beginnen:

 

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Den Februar und März habe ich auch noch erfolgreich abschließen können, im April gab es dann Verzögerungen, weshalb ich diese Challenge-Mini nicht fertigstellen konnte.

 

Über die Jahre hinweg kann ich sagen, mein Bemalstil hat sich langsam geändert, bei den ersten Mercs gab es nur Wash, bei den Minions dann erste Akzente und mittlerweile versuche ich mich an Nasspalette, blenden, Farbtheorie usw. Worauf ich schon immer viel Wert gelegt habe, war die Basegestaltung, da die mMn zum Gesamteindruck dazugehört. Mein Ziel sollte es nur endlich mal sein, zeiteffizienter zu arbeiten, um meine Bemalquote zu steigern. Der Shelf of Possibilities ist reichhaltig gefüllt, Motivation auch, nur Zeit ist kritisch.


 

Spoiler

 

Und wer bis hierhin durchgehalten hat, bekommt als Bonus noch den Werdegang beim Gelände:

 

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Meine ersten Geländestücke. Ich habe keine Ahnung, was mich bei den braunen Dingern geritten hat, welchen Spitznamen dieses Geländestück hatte, dürfte nicht schwer zu erraten sein...

 

Meine zuletzt fertig gestellten Geländestücke, zwar nicht selbst gebaut, aber bemalt:

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Auch beim Gelände gibt es noch viel zu tun, aber wäre sonst ja auch langweilig....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Kalfan
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Bei Höhen und Tiefen fühlte ich mich erst gar nicht angesprochen. Tatsächlich habe ich keine Tiefschläge im Hobby. Mir ist zwar immer mal wieder etwas missglückt, aber ich habe das dann irgendwie retten können, oder lebe damit. Hätte ich viele Tiefen, könnte das auch gar kein Hobby mehr für mich sein. Es soll mich ja schließlich entspannen. Selbst mit der Airbrush hatte sehr viele Rückschläge und Fehlkäufe, aber so richtig als Tiefen kann ich das nicht bezeichnen. Ich habe mein Hobby aber auch immer wieder angepasst. Als ich gemerkt habe, dass Armeebemalung ncihts für mich ist, bin ich trotz anfänglichen Desinteresses zur Vitrinenmalerei umgeschwenkt.

 

Für mich besteht das Hobby also hauptsächlich aus Höhepunnkten. die ich jetzt nicht ganz chronologisch vorstellen möchte.

 

 

Angefangen habe ich ja ca. 1982 mit der Bemalung von RPG Minis (Zinnfiguren nannten wir das damals). Gegen 1990 fand ich mich richtig gut - mir fehlte auch komplett der Vergleich. Bevor ich sehr lange Pause gemacht habe, war dieser Minotaur mein ganzer Stolz. Base habe ich nicht mehr. Daran, dass man die schwarzen Plättchen auch gestelten kann, habe ich nie gedacht:

 

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2010 habe ich ein Hobby für mich und meinen Sohn gesucht. Da mich der Gedanke an die vielen schönen Stunden mit der Miniaturenmalerei nie ganz losgelassen hat, haben wir mit 40K angefangen. Jetzt konnte man es sich endlich leisten auch mal eine Armee zu sammeln. Der Spacwe Wolve dürfte tatsächlich meine erste Mini nach dem Wiedereinstieg gewesen sein. Jetzt mit Acrylfarben. Das pastellene Pink würde aber nimeanden als Farbe für die erste Armee empfehlen.

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Fable für Freehands hatte ich von anfang an:

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Sehr schnell kam mein erster Umbau. Den Runnenstab des runis wollte ich lieber groß haben, und habe Hammer und Axt zusammengeklebt. Hui, ging das leicht: da haben sich neue Welten für mich eröffnet!

 

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Mit Orks (dazu später) habe ich dann basteln und scratchbuilt ausgelebt. Mit mehr Erfahrung habe ich dann den Flieger der SW als solchen erkennbar umgebaut. Das war dann auch der Wendepunkt. 3 Monate Umbau, und 3 Monate Bemalung - das passt nicht für eine Armee die wachsen will. Es kam noch ein bisschen, aber so im Großen und Ganzen ist der Flieger der Abschluss meiner 40K Zeit.

 

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Zwischendrin wollte ich Orks spielen. Und in der Bemalung etwas leichteres haben. Grundfarben Wash und Trockenbürsten sollten reichen. Freehands und Karos haben dann doch ziemlich aufgehalten. Mir hat es aber richtig viel Spaß gemacht, auch wenn die Orks nie einen Einsatz hatten. Mit der Zeit wird mir jede Bemalung fad wenn es repetetiv wird.

 

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Auch dieser Flieger war ein sehr großer Höhepunkt. Bau und Bemalung haben richtig viel Spaß gemacht (zwei Bausätze für ein Teil - GW ist so stolz auf mich!). Da Roman Lappat die bayerischen Orks so witzig fand, dass er sie auf seinem Blog gezeigt hat, wurde ich auch von meinem jetzt wichtigsten Hobbyfreund wiedererkannt, nachdem wir uns nach dem Workshop aus den Augen verloren hatten.

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2014 habe ich einen Workshop bei Roman Lappat besucht. Hat mir natürlich die Augen in eine ganz neue Welt geöffnet. Es hat zwar noch ein bisschen gedauert, bis ich mehr von den fortgeschrittenen Maltechniken angewandt habe, aber ab da ging eine neue Bemalzeitrechnung los. Hier die obligatorische Dämonette.

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2015 waren sehr schwere Zeiten. Hier habe ich das erste Mal so richtig was für die (noch nicht vorhandene) Vitrine gebastelt und gemalt. Und das später auch auf dem Herzog von Bayern ausgestellt. Wow! Erstens sehr toll, seine Gefühle und Stimungen mit Minaituren ausdrücken zu können. Und zweitens, ist die Miniaturenmaler Community einfach großartig. Bei der Vignette habe ich mir das erste Mal ernsthaft Gedanken über Licht und Schatten gemacht. Ebenso über Kontraste, Farben etc. Das Gefühl das erste Mal die bemalte Mini in die Base zu setzen, und es passt vom Licht wie ein Puzzleteil war richtig, richtig toll!

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Dann folgten verschiednee kleinere und größere Sachen. Besonders wichtig war für mich die "Reise nach Lemurien". Da wollte ich psychedelische Kunst in die Miniaturenmalerei übertragen. Die Mischung aus 28mm und H0 kommt richtig gut. Sehr viele Baseelemente sind entfremdete Bits. Orkarme sind verarbeitet, genauso wie fast ein ganzer Wolf an verschiedenen Stellen. Die Kügelchen sind aus einem Wasserfilter. Ich wieß nicht, wie viele Stunden ich die in mühevoller Kleinarbeit von den Kohlestückchen getrennt habe. Die Bögen hinten und vorne an der Base sind Tile eines Kleiderbügels auf dem ein Slip geliefert wurde.

Neben dem Spaß mal etwas ganz anderes zu machen, war es mir auch eine ganz besodnere Freude, dass diese Vignette damals auf dem HvB für manche eines der persönlichen Highlights war.

 

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Ebenfalls ein richtiges Highlight war mein aufwändigstes Diorama. Ich wollte schon lange das Cover von DOOM als Miniatur umsetzen. Und auch mal so etwas in der Art wie Romans 'Last Light'. Wie immer ist es dann ausgeufert. Mehr als die Hälfte der Dämonen ist umgebaut. In die Gestaltung der Base, Gewischtung der 3-dimensionalen Elemente und Blickführung habe ich sehr viel Zeit aufgewandt. Der aufwand hat sich gelohnt. Auf dme HvB habe ich in der offenen Diorama Kategorie Silber bekommen (hinter zwei großen Meistern mit Gold), auf der SMC Bronze. Dort ebenfalls in der offenen Diorama Kategorie. D.h. dort gibt jeder ab, auch Leute die sonst in Master Medaillen bekommen, während ich in Standard auf der SMC noch auf mein erstes Bronze warte. D.h. der ganze aufwand in die Gestaltung hat sich richtig gelohnt und wurde auch gewürdigt. und tatsächlich ist dieses Diorama ein Teil, das ich mir immer noch regelmäßig längere Zeit anschaue, wenn ich vor der Vitrine stehe.

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Zu guter Letzt mein letztes großes Projekt. Einige haben meinen P500 ja live verfolgt. Zwar ein "Quickpaint", aber für mich richtig gut gelungen. Ich wollte das Artwork von Night Of The Living Dead möglichst gut wiedergeben. Das ist mir in unheimlich kurzer Bemalzeit richtig gut gelungen. Auch vor diesen Figuren, stehe ich noch regelmäßig und kann kaum glauben, was für einen Weg ich in der Bemalung zurückgelegt habe, dass diese Minis mit 1,5 bis 2 Stunden Malzeit (die Zombies 30 Minuten, Bilder im Projektthread) so gut hinbekommen habe.

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Klasse Rück- und Überblick.

 

Ich meine, dass ich den rosa Flieger beim Stöbern nach Umbauideen im Netz gesehen hatte. Die Idee mit den Gondeln habe ich in ähnlicher Form geklaut.

 

Kann es sein, dass Du aus jener Zeit Deinen @Pink Wotanhast? Pink istbklar und das Wotan lehnt sich doch an den Fluffein der Wolfs-SM an, die wiederum Richtung Wikinger gehen.

 

Die zuletzt gezeigten Dioramen sind erste Sahne. Das Dunkle mit dem weisen SM ist der Knaller. Ich meine, dass Du Anfänge und Planunen dazu gezeigt hast, das Finalwerk ist mir aber entgangen.

Dasmwirkt sehr sehr gut. Der offentsichtliche hell/dunkel Kontrast ist super gelungen.

 

 

Auch an @Kalfan vielen Dank für die tollen Bilder. Ihr habt Hammerentwicklungen durch, finde ich.

Ich denke, ihr mal viel bewusster, als das ich zB tu'. Ich male halt einfach und denk mir nur selten wirklich was dabei ... oder danach.

 

:japan:

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vor 8 Stunden schrieb Drachenklinge:

Kann es sein, dass Du aus jener Zeit Deinen @Pink Wotanhast? Pink istbklar und das Wotan lehnt sich doch an den Fluffein der Wolfs-SM an, die wiederum Richtung Wikinger gehen.

 

Die zuletzt gezeigten Dioramen sind erste Sahne. Das Dunkle mit dem weisen SM ist der Knaller. Ich meine, dass Du Anfänge und Planunen dazu gezeigt hast, das Finalwerk ist mir aber entgangen.

Dasmwirkt sehr sehr gut. Der offentsichtliche hell/dunkel Kontrast ist super gelungen.

 

Ursprünglich war ich immer als "Butch" in irgendwelchen Foren unterwegs. Als ich mir hier angemeldet hatte, war das schon belegt. Da ich auf Butch_23 keine Lust hatte, bin ich dann auf Pink Wotan umgestiegen. Kommt schon so aus dieser Ecke. Wobei Rosa mag ich schon länger. Mittlerweile gefällt mir das aber besser, und wenn ich mich neu anmelde, bin ich jetzt als Pink Wotan unterwegs. Dürfte es wahrscheinlich auch weltweit keine Dopplungen geben. Wobei ich jetzt mal gar nicht soo der Wikinger Fan bin. Wotan kommt für mich vielleicht noch mehr aus der Wagner Ecke.

 

Dass dir die Dioramen gefallen, freut mich sehr. Tatsächlich habe ich da wirklich sehr viel Zeit und Gedanken in die Gestaltung gelegt. Sehr viel Theorie und sehr viel rumprobieren. In der Vitrinenmalerszene bin ich ja bestenfalls durchschnittlich unterwegs, was meine Malkünste angeht. Aber es gibt eben auch sehr viel Theorie drumrum, was man auch umsetzen kann, bevor man in der Master Klasse abgibt. Und man kann sich mit dem Hobby beschäftigen, wenn man gerade nicht am Hobbytisch sitzt.

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Am 11.5.2021 um 11:26 schrieb Kalfan:
  Inhalt unsichtbar machen

Persönliches Lowlight - der Brückenkopf war "damals" noch ein Format, was regelmäßig in pdf-Form erschien. Den Chefredakteur kannte ich und habe angeboten, einen Spielbericht zu Confrontation zu erstellen, um mal den berühmten Blick über den Tellerrand zu bieten (das Format war halt sehr GW-fokussiert). Also voller Enthusiasmus geplant, gespielt, Fotos gemacht, Artikel geschrieben, gefreut, als er veröffentlicht wurde und dann bitterlich enttäuscht, da sich niemand mit dem Inhalt auseinander gesetzt hatte, sondern nur kritisiert wurde, wie es denn sein könnte, einen Artikel mit unbemalten Figuren zu veröffentlichen. Aber egal, Schwamm drüber.

 

 

 

Ja so ist das leider manchmal. Man darf da einfach keine Erwartungen haben. Dafür sind wir Fluffbunnies als Ausgleich mal mit unbemalten Figuren in den White Dwarf gekommen & mein Pumba + Donkey Kong haben es ebenso unbemalt mal ins Herforder Tagesblatt geschafft 😆 Auf jeden Fall sehr geile Minis, vor allem die schweinischen Tiere und Crokos gefallen mir sehr gut. Danke für den sehr ausführlichen Post :zwerg:

 

@Pink Wotan

Kann ich nur das gleiche wiederholen. Vielen Dank, sieht klasse aus. Das Alien-Diorama und der Spacewolf gegen die Bloodletter gefallen mir am meisten :ok:

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Im Gegensatz zu Pink Wotan oder tanzbaer60, hatte ich auch Tiefen in diesem Hobby. Es war teilweise sogar Zuflucht für mich, was nicht unbedingt was mit dem Hobby zu tun hatte, aber es für mich da in den Zeiten.

Ich war leidenschaftlicher Rollenspieler für eine lange Zeit und somit habe ich auch mit RPG Miniaturen angefangen, hauptsächlich für AD&D und etwas später auch für Rifts. Das müsste so gegen Anfang bis Mitte der 90er gewesen sein. Hier sind einige Rifts Minis und noch ein Ritter Typ, den ich noch gefunden habe:

 

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Vergleich hatte ich auch nicht. Es gab damals ein einziger Laden in der Stadt wo man RPG und Tabletop Sachen kaufen konnte. Ich habe mein ganzes Taschengeld in RPG Regelwerke, Bücher und dann später auch in Figuren, Pinsel und Farben gesteckt. 

 

Nach der RPG Figuren Zeit bin ich obligatorisch auf Warhammer 40k umgestiegen. Am Anfang hatte ich Orks, eine kleine Armee aufgebaut, die ich aber später verkaufen musste. Ich habe nach einiger Zeit auch in Warhammer Fantasy mit Zwergen eingestiegen, die ich auch ziemlich lange gesammelt habe. Nebenbei habe ich nochmal 40k wieder aufgenommen, erstmal mit Chaos und viel später mit Tau, die ich aber überwiegend auch wieder verkauft habe. 

 

Während dieser Zeit habe ich auch viele Fortschritte gemacht, das Hobby bekam breiter erreichbar, es kam das Internet auch noch dazu, also die Einflüsse waren auch größer geworden. Trotzdem konnte ich mich auch nie mit Massenbemalung von Armeen befreunden, ich war immer viel zu der Perfektionist, viel zu viel Zeit mit Details ausarbeiten verbracht. Daher hatte ich nie wirklich große (bemalte) Armeen aufbauen können. Auf der anderen Seite habe ich nie Dioramen gemacht. Ich wollte eher tolle Armeen auf dem Tisch sehen und mit denen auch spielen. Das ist mir aber durch meine langsame Malgeschwindigkeit nicht immer gelungen.

 

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Ich habe auch mit Rackham Confrontation angefangen, wo ich die Figuren einfach so toll fand, dass es einfach nicht anders ging. Da war ich aber richtig langsam mit der Bemalung, da ich diese Figuren nicht antun konnte, sie nicht so gut wie ich kann zu bemalen :)  Dabei sind auch die Figuren entstanden, auf den ich am meisten stolz bin, würde ich sagen. Ein paar Beispiele:

 

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Ich habe dann auch Zeiten gehabt, wo ich das Hobby ganz aufgegeben habe und jahrelang nicht gemalt habe. Mein Equipment konnte ich aber nicht loswerden und damit mein Wiedereinstieg später viel leichter gemacht. Vor ca 7-8 Jahren ging es dann wieder los. Als Wendepunkt betrachte ich die Tactica in 2013 in Hamburg, wo ich mit einem Freund war und das Dystopian Wars Gelände gesehen habe. Das hat uns beide sehr beeindruckt und ich glaube, wir haben vor Ort schon jeweils eine Starterbox gekauft und dann langsam in das Spiel eingestiegen. 

 

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Ich habe es diesmal aber wirklich versucht als Entspannung zu sehen, und das ist es auch geworden. Ich arbeite immer noch Richtung toll bemalte Armeen, bin aber in der Zwischenzeit ziemlich aus den GW Spielen ausgestiegen, dafür aber andere angefangen. Erstmal Dystopian Wars, dann später auch Infinity und ein wenig Blood Bowl. Und unabhängig davon, dass das System schon lange tot ist, Confrontation ging nebenbei auch noch ein wenig weiter. 

 

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Momentan versuche ich einen Plan zu folgen um in den Spielsystemen, in denen ich am meisten spiele, mit meinen Armeen und Flotten weiter zu kommen. Ganz easy, so wie es mir Spaß macht :) 

 

bearbeitet von endrem
Rechtschreibung
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vor 2 Stunden schrieb endrem:

Ich habe auch mit Rackham Confrontation angefangen, wo ich die Figuren einfach so toll fand, dass es einfach nicht anders ging. Da war ich aber richtig langsam mit der Bemalung, da ich diese Figuren nicht antun konnte, sie nicht so gut wie ich kann zu bemalen :)  Dabei sind auch die Figuren entstanden, auf den ich am meisten stolz bin, würde ich sagen.

Die finde ich auch wirklich sehr gelungen!

 

 

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Ich freu mich, dass nun doch mehr und mehr zusammenkommt!

Das ist super spannend zu lesen und vor allem auch die Schritte zu sehen und zu vergleichen!

 

Die chinesische Flugstadt konnten wir ja schon in der Challenge bewunderm. Herrlich bemalt. Das Knallige passt hier super.

Wer bemalte noch die SAGA-ChinesoJapaner? @Delln?

 

 

#Tactica

Ich meine, in dem Jahr wo es diese Platte gab, war ich auch dort. Mitte letztes Jahrzehnt war aber auch 'ne Phase, wo ich öfter NICHT auf der Tactica war. ^^

 

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vor 6 Stunden schrieb Drachenklinge:

Die chinesische Flugstadt konnten wir ja schon in der Challenge bewunderm. Herrlich bemalt. Das Knallige passt hier super.

Wer bemalte noch die SAGA-ChinesoJapaner? @Delln?

 

 

Fast, mein Bruder @Mr. V ist das. 

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Cooler Thread, aber vielleicht hält einige zurück, dass es um "Minis geht, auf die man nicht so stolz ist/war"?

 

Ich selbst könnte das so auch gar nicht sagen, man hat sich halt meist irgendwie weiter entwickelt und die alten Sachen habe ich damals nach besten Wissen und Können versicht zu bemalen :haha:

 

Aber da meine ersten vollständigen Armeen auch recht zeitgleich mit meinen ersten Schritten in diesem Forum verknüpft sind, dachte ich, ich werf auch einfach mal was auf den Markt.

 

Aber vorweg:
Ich habe immer "fürs Spielen" bemalt, nach einer Auszeit von 2012-2018 (in der Zeit habe ich nichts bemalt, nicht gespielt, nix...halt RL) habe ich allerdings eher wiedre begonnen mit einem "einfach mal so malen als Entspannung", letztlich bin ich aber auch wieder beim "Armee anmalen" gelandet. Von 2004-2012 habe ich immer Warhammer Fantasy gespielt, seit 2019 ist es halt The9thAge, also beides R´n´F Systeme, in denen im Zweifel die einzelne Mini nicht so bedeutend ist wie der Gesamteindruck, auch wenn ich bei Helden ggf. doch nochmal n Moment länger male.

 

Aber ohne weiteres Gelaber, hier mal Bildergruppen meiner Armeen (alten, aktuellen, nicht-mehr-vorhandenen und im-Aufbau-begriffenen:

 

1. Die Anfänge - Imperium:

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Obwohl ich erst Skaven anfangen wollte, war der Grundbox-Deal der 6ten zu gut, um nicht damit anzufangen. So haben ein Kumpel und ich uns je ne Box gekauft und aufgeteilt: er die Orks, ich Empire. Und die oben abgelichteten rot-weißen Männchen waren dann meine erste spielbare Warhammer-Armee. Wie man sieht: Grundfarben drauf und gut, evt mal ein Ink benutzt...aber alles extrem simpel gehalten und vermutlich auch nur mit 1-2 Pinseln bemalt, direkt aus dem Topf^^

 

Der gelbe Bengel oben rechts ist ein erstes Test-Modell für meine mittelfristig neu aufzubauende Empire-Armee ;)

 

 

2. Honorable Mention:

Bevor ich gleich mit meinen "Haupt-Armeen" loslege, hier ein paar Sachen, die ich in einer Phase großer Spielaktivität aber noch sehr ausbaufähigen Mal-Skillz begonnen habe:

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Ich hatte mal eine Chaos-Armee zur Zeit, wo man noch alle (damals drei) Bücher mischen konnte, das war ne ziemliche Restrampe wie man oben links sieht und obwohl da langsam Washes kamen und man etwas mehr als "nur Gras" auf die Bases machte, ist das so am ehesten das, was ich als Schandfleck bezeichnen würde: Das waren an sich nette Ideen, die aber aufgrund von Geldmangel alle sehr mau umgesetzt wurden. Man sieht aber an dem Burschen oben rechts, dass ich auch mal begonnen habe in jüngster Zeit, wieder eine Chaos-Armee zu planen (überbelichtet, aber ich habe hier begonnen mit Kimera-Farben zu arbeiten, alleine das ist schon eine ganz andere Liga als die GW Farben^^).

 

Drunter mein wohl größtes Umbau-Projekt insgesamt: Eine voll spielbare Chaoszwergen-Armee (damals nach kriegerische Horden). Alles aus der 7ten Edi Grundbox gebaut und insgesamt sehr unschön bemalt, aber da waren z.T. auch ein paar sehr nette Sachen dabei, vor allem habe ich da in sehr großen Maße mit GS gearbeitet. Habe ich irgendwann mal verkauft :(

 

 

3. Skaven - Meine Hauptarmee - am längsten im Besitz, am meisten Malstile drin^^

Im Grunde seit eh und je meine Hauptarmee nachdem die Imperiums-Armee zwar zu Beginn bei Freundschaftsspielen wichtig war, aber meine "Turnierphase" von 2005-2012 habe ich im Wesentlichen mit den Ratten bestritten und euch heute noch ist das meine größte Armee:

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Hier mal 4 verschiedene Armee-Übersichten, die aktuelle Armee unten rechts, fast inzwischen 3 Billy-Regal-Reihen, ich habe hier mal nur eine Liste eines Turnies abgelichtet. Das ist auch die Armee wo ich inzwischen so gut wie alles was das Armeebich hergibt, bemalt habe...viele Modelle, die oben links zu sehen sind, sind immer noch Teil der Armee :) Nur halt mehrfach umgebased und farblich angepasst...aber man sollte nie zu genau auf die Klanratten-Einheiten schauen ;) Wobei...modelltechnisch sind das immer noch die coolsten Ratten.

 

 

4. Khemri - quasi lange meine zweite Hauptarmee - bestes Revival^^

Oh man...was ich über das Chaos oben gesagt habe, gilt für meine erste Khemri-Armee umso mehr...was für ein Schrotthaufen, sieht man im Bild hier oben links.

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Das war nochmal Resterampe deluxe...einzig die Schneebases waren mal ein neuer Versuch. Aber die wurden als Grundstock dann nach und nach in meine aktuelle Khemri-Armee überführt, die ich zum Ende meiner "aktiven" Zeit dann fast fertig hatte und mit denen ich in Haltern 2012 auch bester Khemri-Spieler wurde^^

 

Diese Burschen waren meine letzte Einzel-Turnier-Armee damals und waren meine erste Einzel-Turnier-Armee nachdem ich in 2019 wieder angefangen habe (siehe unten rechts eine Liste). Obwohl die Techniken hier auch recht basal war/ist (Grundfarbe, wash, Akzente), habe ich diese versucht recht einheitlich durchzuziehen und habe auch begonnen, die Armee über eine einheitliche Farbe stärker zusammengehörig wirken zu lassen.

 

5+6. meine bemalten Armeen seit meinem Wiedereinstieg

Tabletop ist ja im Grunde Plastik-Crack..anstatt also bei meinen Skaven und Khemri zu bleiben, die meine Warhammer-Auszeit überlebt hatten, habe ich begonnen seit meinem Wiedereinstieg weitere Armee aufzubauen...aber gar nicht so geplant, manchmal stößt man aber auf Deals, die einem das Schicksal so in die Hände spielt:

 

- bei den Dunkelelfen waren es die Hobby-Reste eines Kumpels, die ich für ihn verkaufen sollte, aber nachdem ich die Armee (zwecks besserer Verkaufschancen) erstmal aufgebaut hatte, dachte ich...warum malste die nicht selbst an. Auf den Bildern sieht man dann die Reste auf dem Tisch, ein altes Bild eines ganz alten DE-Projektes, dass ich auch in meiner Hochphase mal begonnen hatte sowie das Gros der fertigen Armee im unteren Teil:

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Die habe ich zu ca. 85% mit Contrast bemalt, sollte mal ein Test sein und seitdem bin ich von dem Zeug doch etwas angetan.

 

 

Und aktuell male ich Echsenmenschen an: Ich hätte nie gedacht, dass ich die mal beginne, aber weil ich alte Spiele mit den Echsen von Freunden in guter Erinnerung hatte und dann auch noch bei Kleinanzeigen ein toller Deal stand...habe ich mal zugeschlagen und was soll ich sagen: Spielerisch machen sie mir erstaunlich viel Freude^^

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Das mal als kurzer historischer Abriß...die Dinge, die ich vor allem "entwickelt" habe in all der Zeit sind wohl vor allem: Die Wichtigkeit eines einheitlichen Farb- und Basing-Schemas, um auch wirklich eine Armee auf dem Tisch zu haben. Aktuell sind es fast vier...bald wohl sechs....verdammtes Crack :crazy:

 

bearbeitet von melcher
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Obwohl ich jetzt seit über 20 Jahren dabei bin, gibt es wenig Bilder von meiner frühen Schaffensphase. Damals waren Handykameras noch eine Zukunftsfantasie und Digitalkameras noch unverschämt teuer. Da ich auch selten alte Sachen noch einmal hinstelle um sie abzulichten kann ich da kaum Bildmaterial anbieten.

Das früheste, was ich jetzt nicht raussuchen muss sind ein paar meiner Skaven (mit denen ich um 2000 angefangen habe - mehr im Projektthread). Die sollten auch aus den frühen 2000ern sein, da ich die Kardinalssünden erkenne: Dicker Farbauftrag, ungenaue und schnelle Bemalung ohne Grundierung.

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Einige Jahre später (um das Herauskommen der neuen Chaoskrieger) habe ich diese Minis bemalt:

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Ich nutze noch True Metal Farben.

Dann die ersten AUsflüge in andere Systeme.

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Bei diesen Bildern habe ich schon entdeckt, dass NMM ganz geil ist. Da ich es damals noch weniger verstand als heute in meinem Comic Stil, den ich inzwischen kaum mehr loswerde (wie sagt Jimmy Pop?: "You just can't teach an old god new tricks").

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Das war schon ganz gut. Zu einer ähnlichen Zeit müssten die hier entstanden sein:

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Das muss aber noch vor 2011 gewesen sein, da ich nach meinem Umzug in dem Jahr bis 2018 nur noch sehr sporadisch ab und zu mal was gemalt habe. 2018 wurde dann ein GW bei uns um die Ecke geöffnet und da bin ich dann auch wieder in GW Systeme und das Malen allgemein eingestiegen. Aus dieser Schaffensphase noch mehr Skaven.

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Mehr Bilder im Projekt, wo aber dieses Jahr noch nicht so viel passiert ist, da andere Dinge meine Aufmerksamkeit forden, die ich dann in meinem Matischprojekt zeige.

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Und dort auch viel Kram, der nicht zu GW gehört.

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Es ist eine Entwicklung zu erkennen, aber das spannende bleibt ja - wie so oft im Leben -: jetzt wo ich besser weiß was ich tue und mir auch Ausrüstung leisten kann fehlt mir die Zeit zum Malen.

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Am 21.5.2021 um 15:52 schrieb melcher:

Cooler Thread, aber vielleicht hält einige zurück, dass es um "Minis geht, auf die man nicht so stolz ist/war"?

 

Obgleich niemand dazu gezwungen wird, die Modelle, die einem nicht (mehr) zusagen, zu zeigen. Dennoch kann es ganz interessant sein, auch diesen Aspekt zu erforschen.

 

Nichtsdestoweniger kann ich Deinen Gedankengang nachvollziehen. Bei mir gibt es beispielsweise keine Höhen, sondern nur unterschiedliche Tiefen. Daher überlasse ich es lieber Anderen, hier ihre Modelle vorzuzeigen. :)

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Oh, mir ist noch etwas aufgefallen, was ich als absolute höhe der Bemalung betrachte. (Man muss ja auch mal Abseits der eigentlichen Intention des Threads denken. 😅)

 

Mindestens ein Jahrzehnt lang habe ich nur sehr wenig bemalt und sehr vieles unbemalt gespielt. Dann habe ich einen Rappel bekommen und angefangen meine Imperiale Armee Stück für Stück zu bemalen. Das ganze hat dann ungefähr 1,5 Jahre gedauert und ist in meinem ersten P250 (2019/20) gegipfel. Und plötzlich stand da alles, was ich an Imperialer Armee aufbieten konnte (~7500 Punkte) bemalt vor mir. Geiles Gefühl und ein absoluter Höhepunkt. 
 

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vor 2 Stunden schrieb Zavor:

Nichtsdestoweniger kann ich Deinen Gedankengang nachvollziehen. Bei mir gibt es beispielsweise keine Höhen, sondern nur unterschiedliche Tiefen.

 

Ach komm ... das mag ich so gar nicht glauben ... außerdem: am Anfang all Deiner Tiefen steht doch auch etwas ... das ist per Definition dein persönlicher Höhepunkt...   ;D

 

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vor 3 Stunden schrieb Zavor:

Bei mir gibt es beispielsweise keine Höhen, sondern nur unterschiedliche Tiefen.

Bei unterschiedlichen Tiefen existieren quasi per Definition auch unterschiedliche Höhen.

Und zudem muss es zwar eine maximale Tiefe, aber auch eine maximal Höhe geben. ;D

 

 

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vor 20 Stunden schrieb Zavor:

Bei mir gibt es beispielsweise keine Höhen, sondern nur unterschiedliche Tiefen. Daher überlasse ich es lieber Anderen, hier ihre Modelle vorzuzeigen. :)

Ich fühl mich auch oft mies, ob meiner Bemalskills, wenn ich auf instagram oder bei einigen Leuten hier im Forum reinschaue. Aber es gibt auch echt viele Leute, wo ich denke, das kann ich auch (oder manchmal sogar "Das kann ich (noch) besser").

Das tolle an diesem, unserem Forum: Die meisten Leute sind positiv und konstruktiv. Das ist woanders schlimmer.

Und denk dran ACAB (All Color-on mininatures Are Beautiful)*

 

 

 

 

 

*irgendwie muss das passen, zur Aufmunterung ;)

bearbeitet von OneManArmy
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Ich weiss, ich bin spät dran, aber besser spät als nie - höhö...

 

Mein Werdegang in der Bemalung als Übersicht

 

Vorweg

Ich bin kein besonders guter Maler. Ich male exakt und möglichst «perfektionistisch», aber es gibt etliche höhere Techniken, die ich bis jetzt nicht gemeistert habe. Manche, weil ich damit für mich keine überzeugenden Resultate erzielte und andere, weil ich mich im Hobby nicht zwanghaft weiterentwickeln muss. Oft bin ich einfach mit dem zufrieden, was ich so produziere und mit bekannten/erprobten Techniken zu malen, ist für mich entspannender, als wenn ich Neues lernen/anwenden will. Man kann es Faulheit nennen oder Mal-Stagnation, aber schlussendlich ist es mein Hobby und das mache ich so, wie ich will.

Ich würde daher auch nicht von Tiefen der Bemalung reden, bei mir war das eher ein Hobby-Tief aufgrund mangelnder Zeit...

 

 

Phase 1 - Anfänge in der Schulzeit, Sekundarstufe 1

Nicht ganz meine erste Mini, aber zu meinen ersten Figuren in der Schule gehörten die Orks hier:

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Die stehen heute sogar in einer Vitrine an meiner Schule, um für Tabletop-Spiele etwas Werbung zu machen – und ich wollte nicht meine gut bemalten Minis reinstellen. Dafür hab ich ein paar von @Gamma310 genommen, die er mir dafür vermacht hat. ;)

 

Schon damals vor beinahe 20 Jahren war es mir wichtig, Bereiche klar anzumalen und eben exakt zu sein. Haut und Waffen wurden gebürstet, ansonsten hatten die Minis wenig Tiefe. Und die Bases sprechen wohl Bände darüber, aus welcher Zeit sie stammen. :D

Detailbilder von Orks nachdem ich 5 Jahre Erfahrung hatte:

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Damalige Armee:

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Ähnliches Beispiel wären meine Chaos Space Marines der Black Legion aus der damaligen Zeit.

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Phase 2 - Sekundarstufe 2

Im Gymnasium zwischen 16 und 20 Jahren habe ich als Auftrag meine erste Oger-Armee bemalt. Die sahen so aus:

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Da habe ich für den Kunden schon auch nochmals versucht, etwas besser zu werden. Es half, dass ich damals Inks und nachher Washes für mich entdeckt hatte.

 

Zur selben Zeit habe ich begonnen, meine Space Marines und Soros zu sammeln, hauptsächlich weil ich mit den Orks immer gegen Marines verloren habe und dachte, die seien viel besser.

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Phase 3 - Studium und Hobby-Tief

Im Studium habe ich für mich selbst angefangen eine Oger-Armee auszuheben. Da habe ich mich an Umbauten, bzw. Greenstuff-Arbeiten versucht und vermehrt mit Washen/Layern gearbeitet. War aber auch eine Zeit in meinem Leben, in der ich nicht ganz so viel Hobby gemacht habe (Militärdienst, dann Studium mit diversen Nebenjobs und anschliessend Berufseinstieg).

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Die findet ihr auch hier im Forum, da ich diese nachher so weitergezogen habe. Linkliste folgt unten.

 

 

Phase 4 - Hobby bis heute

Einen Sprung gemacht, habe ich dann, als ich ab 2014/15 langsam wieder mehr Hobbyzeit hatte und auch meine ersten P500 hier bestritt. Das gab natürlich Übung und Routine mit Standard-Bemaltechniken und der eine oder andere Tipp von guten Malern hier im Forum halfen mir, noch einmal etwas mehr aus meinen Minis rauszuholen.

Zuerst mit Marines / Assassinen. Hier meine ersten Energieeffekte:

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Einerseits ging ich danach mit den 30k Death Guard (ab Frühjahr 2018) gezielt in eine «unexakte» Richtung, um wegzukommen von meinem «Perfektionismus» und auch mal etwas abgewetzter zu arbeiten. Andererseits waren es wohl die Trek Minis (ab Herbst 2018), die durch Grösse und Form von mir nochmals mehr Realismus in der Bemalung abverlangten.

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Generell lernt man hier auch, etwas über den Tellerrand zu schauen und auch mal ganz andere Minis zu bemalen. Hier bspw. Predators:

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Auf dem Stand meiner Fähigkeiten dümple ich aktuell rum. Experimentiere eher damit, meinen «Perfektionismus» zugunsten von ordentlichen Spielminiaturen auch mal zurückzuschrauben (vgl. SWL Separatisten oder Saga-Wikinger).

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Was mir über all diese Jahre wichtig war, sind Geschichten zu meinen Armeen - einige dokumentiert, andere in meinem Kopf. Daher habe ich mich auch nie komplett von einer früheren Armee getrennt und überarbeite lieber die alten Minis, um sie etwas auf meinen aktuellen Standard anzupassen. Über kurz oder lang will ich das bei allen Armeen machen, bisher geschafft, habe ich es bei den Chaos Marines und den Soros sowie bei einem Teil der Orks. Beweise findet ihr in meinen diversen Threads hier im Forum, die mir als persönliche Hobby-Dokumentation dienen.

 

Ihr findet alle Links zu den Projekten in meiner Signatur, bzw. für Smartphone-User hier:

Star Trek Wars

WHFB: Ogerstamm der Löwengreifer

30k-40k: From Battlegroup Brogar to Black Legion

40k: Verteidiger des Imperiums

AvP

Saga - let me tell you the saga of these two warriors

bearbeitet von blackbutcher
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Am 4.6.2021 um 08:22 schrieb blackbutcher:

Ich weiss, ich bin spät dran, aber besser spät als nie - höhö...

 

"Spät dran" wärest Du höchstens am 1. Januar 2022. Die hiesigen Threads sollen im besten Fall das ganze Jahr über Aktivitäten generieren und spannende Anekdoten und Geschichten sammeln. :ok:

 

Am 4.6.2021 um 08:22 schrieb blackbutcher:

Ich bin kein besonders guter Maler.

 

Ja, so sind sie, die zurückhaltenden und diplomatischen Eidgenossen. Du - kein besonders guter Maler? Jetzt hör' aber auf! :nono2:

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Am 4.6.2021 um 08:22 schrieb blackbutcher:

Ich bin kein besonders guter Maler. Ich male exakt und möglichst «perfektionistisch», aber es gibt etliche höhere Techniken, die ich bis jetzt nicht gemeistert habe. Manche, weil ich damit für mich keine überzeugenden Resultate erzielte und andere, weil ich mich im Hobby nicht zwanghaft weiterentwickeln muss. Oft bin ich einfach mit dem zufrieden, was ich so produziere und mit bekannten/erprobten Techniken zu malen, ist für mich entspannender, als wenn ich Neues lernen/anwenden will. Man kann es Faulheit nennen oder Mal-Stagnation, aber schlussendlich ist es mein Hobby und das mache ich so, wie ich will.

Lets agree to disagree! Ich bin da anderer Meinung.

Erstmal: deine Minis sind gut genug bemalt, dass ich mir die in die Vitrine stellen würde (falls das ein Maßstab ist).

 

Ich finde, schon an Anfang hast du ein sehr gutes Auge für klare Strukturen gahebt. Die hellen Strähnen bei deinen ersten Soros sind super gesetzt um die Minis auf Entfernung sehr gut "lesbar" zu machen. Dazu generell die klar abgegrenzten Bereiche. Ich finde für Tabeltop Qualität ist das um so viel wichtiger als sauberes Blending.

Und du hast ein gutes Auge für Farbzusammenstellung. Auch das finde ich sehr viel wichtiger als sauberes Blending (man erkennt, wo auch bei mir die PRioritäten liegen, offensichtlich nicht bei sauberen ....). Auch das macht die Minis auf dem Tisch gut "lesbar". Und wie gut das ausieht, kann man ja bei deinen Spielberichten sehen.

 

Und mit seinen Fähigkeiten zufrieden zu sein, ohne sich selbst stressen zu müssen, finde ich auch eine wirklich super Einstellung.

 

 

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Sehe ich auch so.

Es gibt welche unter uns, die immer wieder was Neues ausprobieren, andere perfektionieren ihren Stil, wieder andere räumen Preise ab und andere malen halt einfach mal so drauflos, damit es bemalt ist oder was Hübsches auf dem Tisch steht.

 

In den letzten Jahren hat sich durch andere Techniken enorm viel getan. Was heute von Einsteigern produziert wird, ist oft besser, als was man früher auf manchen Verkaufsboxen sah und für den Tabletopstandard - if such a thing exists - von früher würde man von manchem Newbie heute wohl ausgelacht werden.

 

Wenn wir mal von unbemalten Spiel-Püppies absehen, ist es also schon eine ganze Menge, wenn man mit seinem Stil wirklich zufrieden ist.

Dass wir alle irgendwo gerne auch noch besser werden wollen tut gar nicht zur Sache.

bearbeitet von Drachenklinge
rs
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Am 5.6.2021 um 18:07 schrieb Pink Wotan:

Auch das macht die Minis auf dem Tisch gut "lesbar".

 

Magst Du einmal ausführen, was damit gemeint ist? Mir ist nicht so ganz klar, was ich mir unter dieser Begrifflichkeit vorzustellen habe. :nachdenk:

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vor 52 Minuten schrieb Zavor:

Magst Du einmal ausführen, was damit gemeint ist? Mir ist nicht so ganz klar, was ich mir unter dieser Begrifflichkeit vorzustellen habe. :nachdenk:

"Plakativ erkennbar" ist hier vielleicht eine passende Übersetzung.

 

Slayer? => feuerrote oder eben orange Haare. Sororitas in 40k? Dann sind es diese (meistens? Immer?) weißen Haare. Oben sind die Haare schwarz, weil aber gerade der Bogen vorne in Weiß bemalt wurde sieht es aus wie genaundiese typische Frisur. Von weitem erkennbar und "lesbar".

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