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TabletopWelt

Guёten Muorn aus dem Münsterland


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Hallo zusammen,

 

Mit Anfang 40 blicke ich auf über 30 Jahre Modellbau mit langen Pausen zurück und hatte zu Beginn auch mal eine Packung w40k Space Marines fertig bemalt. Dazu gesellte sich noch eine Packung Tyraniden, die aber nur halb bemalt wurden.

 

Da ich damals noch mit Email Farben von Revell unterwegs war und nur per Pinsel mit unverdünnten Farben gemalt hatte, kam da nicht wirklich Freude auf.

 

Da ich dazu mit meiner Spielerunde auch RPG wie Shadowrun und Earthdawn gespielt hatte, geriet das Tabletop in Vergessenheit. 

 

Während des Studiums kam ich in Kontakt mit Advanced Squad Leader, was auf Hexboards mit Pappmarkern gespielt wird. Die Regeln füllen Aktenordner und es gibt eine Vielzahl von Markern für jede historische Einheit. Nach Studienende und Umzug stehen die Kisten seitdem im Keller.

 

Nach diversen Umzügen und Familiengründung geriet auch das Modellbau-Hobby in Vergessenheit, bis ich mir vor 5 Jahren endlich eine Airbrush zugelegt habe. Jedoch stand ich immer noch vor dem Problem der Revell Farben, so dass es erneut zur Pause kam.

 

Durch die langen Lockdown Phasen reifte der Entschluss, den Hobbykeller aufzuräumen, wo mir diverse ungebaute Flugzeugmodelle in 1:144 und 1:72 sowie Figuren und Fahrzeuge in 1:35 in die Hände fielen. Diesmal besorgte ich mir aber vorher passend verdünnte Acrylfarben von Vallejo Air, was dem Neustart mit Airbrush einen ungeahnten Höhenflug bescherte.

 

Auf der Suche nach weiteren Farben für meine 1:35 Figuren für ein Diorama entdecke ich eine Packung von Vallejo samt Minifigur von Infinity. Da ich eigentlich nur die Farben wollte, war mir die Figur zunächst egal.

 

Als ich die Figur dann in Händen hielt, war ich von der Detailgenaugkeit sofort angetan und erinnerte mich an meine halb bemalten Tyraniden, die zunächst vom zu dicken Emaillack befreit werden mussten.

 

Anschließend versuchte ich mich an mehreren Farbschemen und Washes sowie Highlights, die ich bisher nur zum Weathering an Flugzeugen eingesetzt hatte. Das ergab für mich eine schöne Bemalung, aber sicher noch ausbaufähig in der Farbvariation und dem Licht- und Schattenspiel.

 

Von daher kaufte ich mir zur Fortsetzung ein paar gebrauchte Minis von Infinity, weil diese sich als Zinnfiguren leichter entlacken lassen und mir die Figuren einfach gefallen.

 

Erst nach und nach kam ich mit dem Tabletop an sich wieder in Berührung und vertiefte mich in die neuen N4 Regeln, die ich für viel aufgeräumter als die damaligen w40k Regeln vor Jahrzehnten als auch viel leichter zugänglich als die ASL Regeln halte.

 

Aktuell bin ich dabei, mehrere Armeen für Infinity aufzubauen und hoffe darauf, nach den ganzen Lockdowns in Münster bei der Spielkultur vorbeischauen zu können.

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bearbeitet von hydrou
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