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TabletopWelt

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Im Jahre 2001 machten es sich ein paar tapfere Recken um den sagen umwobenen Odysseus zur Aufgabe, all denjenigen im deutschsprachigen Raum, die es mit dem Zusammenbauen, Bemalen und Herumschubsen von Zinn- und Plastikminiaturen hielten, eine Plattform zu bieten, die es erlaubte, sich über das World Wide Web zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und das Hobby gemeinsam zu erleben - selbst, wenn man über die gesamte Bundesrepublik Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol verteilt war. Diese Idee mündete in der Tabletopwelt, die auch heute noch - nach zahlreichen Umbenennungen - eine Instituation darstellt und alle Hobbyisten einlädt, an ihrer weiteren Geschichte teilzuhaben...

 

In den zurückliegenden Monaten haben wir gemeinsam zahlreiche Rückblicke gewagt: Eure ersten bemalten Miniaturen, Eure Lieblingsmomente innerhalb des Forums, Euren Hobbybereich oder aber die Bekanntschaften, die sich durch die gemeinsame Plattform ergeben haben. Doch in dieser Reihe fehlt noch eine durchaus relevante Komponente: Ihr selbst als Personen!

 

Welchen Weg habt Ihr während der Zeit, die Ihr dem Forum angehört, zurückgelegt? Wo standet Ihr, als Ihr Euch für die Plattform registriert hattet und an welcher Stelle im Leben befindet Ihr Euch nun? Ob Umzug, neue berufliche Laufbahn, Hochzeit, Nachwuchs - welche Veränderungen haben sich bei Euch ergeben? Die besonders Mutigen unter uns zeigen vielleicht sogar einen Bildervergleich von damals zu heute. :D

 

Natürlich soll sich an dieser Stelle niemand dazu genötigt fühlen, allzu persönliche Details preis zu geben. Berichtet also bitte nur über das, mit dem Ihr Euch wohl fühlt und das Euch nicht unangenehm erscheint. Auch dieser Thread soll einen Austausch für interessante und bestenfalls erfreuliche Anekdoten bieten. :)

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Das ist ein schöner Gedankenanstoß, da habe ich mich gleich mal auf die nostalgische Suche begeben.

 

Jänner 2006 habe ich mich angemeldet, das Jahr, in dem ich meine Matura (also meinen Schulabschluss) erreicht habe. Zu dieser Zeit war ich noch recht theoretisch im Wargaming, habe ein paar Minis gesammelt und bemalt, Schlachtberichte gelesen. So richtig wusste ich noch nicht, wo ich hin wollte. Also erstmal Dinge studieren, die mich interessieren. 

 

Angefangen hat dann meine intensive Hobby-Zeit mit dem Studium in Innsbruck, wo es eine Reihe Gleichgesinnter gab, mit denen ich sehr viele lustige Stunden verbringen durfte. Hervorzuheben ist in dieser Zeit neben dem Tabletophobby, dem ich frönen konnte, sicher mein Einstieg ins Rollenspiel.

Außerhalb der Forenthematik habe ich begonnen im Museum zu arbeiten und gesehen, dass ich gerne Inhalte an junge Leute vermittle. Deshalb dann der Weg ins Lehramt. 

 

Mittlerweile bin ich schon seit einiger Zeit wieder zurück in der Südtiroler Heimat und unterrichte dort nun im 7ten Jahr neben meiner 13jährigen Tätigkeit im Museum.

 

Hobbytechnisch habe ich, wie so viele, immer mehr Armeen gesammelt und ein paar Systeme ausprobiert, wobei ich immer bei den Fantasy-Ablegern von GW hängen geblieben bin. Von einem Vielspieler (fast wöchentlich) und häufigen Turnierbesucher (oft ganz hinten gelandet) bin ich nun eher der Sammler geworden. Immer schon war ich besonders auf den Hintergrund aus und genieße aktuell auch sowohl Total War und Vermintide als Möglichkeiten, mit meinen Innsbrucker Freunden immer noch gemeinsam Zeit im Setting zu verbringen. Theoretisch gäbe es da auch unregelmäßige Rollenspielrunden über Discord, aber das ist in letzter Zeit nicht mehr so zustande gekommen.  

 

Und damit ich als besonders mutig gelte:

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Super Thread Leute, ihr lasst euch echt gut was einfallen für das Jubiläumsjahr, danke dafür 😋

 

@obaobaboss

Sehr cool, Museum, Schule und Österreich klingt echt schön :ok:


 

...

 

 

Bei mir sind es jetzt insgesamt 14 Jahre, welche ich hier mit dabei bin. Angefangen hat alles im Auslandsjahr in Amerika, wo ich viel gereist bin und einiges erlebt habe. Irgendwie passt das mit dem Ausland und dem Forum auch ganz gut zusammen, denn seitdem ich zurück bin, hat sich in meinem Leben alles darauf eingependelt meinen eigenen Weg zu gehen. In mir schlagen da auch stets zwei Seelen, einmal die Deutsche und einmal die Polnische, im Grunde wie das Spiel zwischen Freiheit und Sicherheit ... und so ist das Leben seitdem zu einem recht unterhaltsamen Abenteuer geworden.

 

Die ersten Jahre habe ich den Großteil meiner Energie in einen Fussballverein gesteckt. Das war toll, da haben wir in den untersten Amateurligen mit einer witzigen Truppe und viel Einsatz ein richtiges Märchen wie mit einem kleinen gallischen Dorf geschaffen. Irgendwann mit Anfang 30 habe ich die Fussballschuhe dann an den Nagel gehängt und mich ganz dem Tabletop-Turnierleben hingegeben. In der Zeit bin ich meist mit einem Koffer voller Tiermenschen und einem Schlafsack durch Deutschland und Polen gereist. Ich denke gern an die Zeiten zurück, habe wirklich viele sehr geniale Menschen kennengelernt und viel gesehen. So gegen Mitte der letzten Dekade nahm dieses Kapitel dann auch langsam sein Ende. War schon witzig wie das fast synchron mit dem Ende von Warhammer Fantasy verlief. Als nächstes kam ich dann zum Internetradio, wo ich wieder eine tolle Gemeinschaft gefunden habe und mich frei ausleben konnte. Habe dort auch ein halbes Jahr lang eine Community-Sendereihe mitmoderieriert, in der es um Scifi-Themen im Reallife ging. Von daher finde ich das recht interessant seit letztem Jahr vieles von dem zu erleben, mit dem ich mich bereits tiefer beschäftigt habe.^^

 

Ja in jener Zeit trat dann auch meine jetzige Freundin in mein Leben und mit ihr geht es im nächsten Kapitel nun nach Österreich, wo wir unter anderem an freien Schulprojekten mitwirken wollen. Zusammenfassend kann ich vielleicht sagen, dass mich das Hobby und das Forum bei allem, was um einen rum geschieht, auch irgendwie jung halten. Persönlich habe ich mich in der Zeit weiter entwickelt und freue mich auf die kommenden Themen und Aufgaben, welche in der Mitte des Lebens auf einen warten. Als nächstes steht jetzt neben möglichen Familienplanspielen zum Beispiel auch die Entwicklung eines eigenen kleinen Tabletopspiels auf dem Programm ... äußerlich sehe ich eigtl ähnlich aus wie vor 14 Jahren ... Bart, lange Haare, ein bissl reifer vielleicht ;)

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vor 9 Stunden schrieb Drachenklinge:

hehe ... nice ... aber ich meinte eher, dass ihr euch ein wenig ähnlich seht. 

Ist das die RPC? Das muss 100 Jahre her sein ... und ich sah damals schon alt aus. :lach:

 

Genauer gesagt 10, das war von der 2011er RPC. :D

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Am 1.6.2021 um 21:51 schrieb obaobaboss:

Und damit ich als besonders mutig gelte:

 

...

 

oba hat sich des Mottos verschrieben: Weniger Haare auf dem Kopf, dafür mehr Haare um's Kinn herum. :ok:

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Dann folge ich einmal dem Vorbild von @obaobaboss. Meine Bilder kommen einfach in den Spoiler :D

Das Thema hier eignet sich eigentlich gut, um es parallel zu meinem Hobby-Werdegang zu betrachten.

 

Ich und die TTW

Angemeldet bin ich seit 2003. Da war ich seit gut 2-3 Jahren im Hobby, aber eher auf Schweizer Lokalforen unterwegs. Mag mich auch nicht mehr daran erinnern, hier wirklich aktiv gewesen zu sein damals. 🤷‍♂️

So habe ich beim Hobbyeinstieg ausgesehen zu Zeiten der Sek 1 mit etwa 15:

Spoiler

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Während der Sek 2 war ich hier nicht aktiv und nachher im Militärdienst / dem Studium / dem Berufseinstieg als Lehrer Sek 1 sowieso im Hobbytief.

Trotzdem Fotos zur Orientierung:

Spoiler

Sek 2 (18)

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Militär (20)

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Studium (23)

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Dann als ich im Job gefestigt war und der Lohn regelmässig kam, sodass ich meine Nebenjobs (Kino Operateur, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der pädagogischen Forschung) an den Nagel hängen konnte, wurde ich im Hobby dank mehr Freizeit auch wieder aktiver. Dazu gehörte auch, dass ich die Entstehung/Vergrösserung meiner Armeen sowie deren Geschichten dokumentieren wollte. Das hatte ich bisher in einem Schweizer Forum gemacht, aber das starb langsam aus und auch wenn ich die Dokumentation primär für mich mache, damit ich in meinen alten Tagen etwas zu lesen habe und in Erinnerungen schwelgen kann, ist etwas Resonanz auf das eigene Schaffen schon sehr nett. Daher dann der Schritt zu einem grösseren deutschsprachigen Forum, et voilà 2013 wurde ich hier langsam wieder aktiver.

Spoiler

Foren-Einstieg (28)

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Aktuell (34)

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Da musste ich mich zuerst etwas in diese Gemeinschaft «einarbeiten», aber bald profitierte ich enorm vom Austausch hier. Die kreativen Einflüsse, Ideen und Tipps brachten mich malerisch vorwärts und eröffneten mir auch im Hobby neue Impulse. Das ist auch das, was ich am Forum schätze: regelmässiger Austausch mit Gleichgesinnten, die nicht gesichtslos sind (man kennt sich ja doch irgendwie hier) und die auch mal ausführlich zu etwas Stellung nehmen. Gerade auch bei ernsthaften Fragen, erhält man hier differenzierte Antworten. Ich bleibe der Gemeinschaft hier also sicher auch weiterhin treu.

 

 

 

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Schöne Geschichte bei dir, danke fürs teilen.

 

Die Bilder kommen auch gut! :)

 

Armee klingt auch witzig, auch wenn ich nicht weiß wie entspannt das bei euch in der Schweiz ist. Die Bundeswehrzeit in Deutschland war jedenfalls witzig, bissl wie Police Academy. Neben sehr viel Blödsinn und lustigen Stories gabs eine Sanitätsausbildung und ich konnte dort sogar jemanden für 40k begeistern. Einziger Wehmutstropfen im Nachhinein, wenn man so will, ist, dass ich nach einem Biwak beim Optiker aufgrund von Übermüdung eingeschlafen bin und so den Führerschein für alle Klassen verpasst habe ... naja ich sollte halt kein Trucker werden^^ ... wenn ich so zurückschaue, hat man bei der Armee schon viel über Strukturen und Prozesse gelernt, die in der Arbeitswelt danach zu 90% ähnlich ablaufen. Auf jeden Fall wars ne gute Zeit und Erfahrung für mich als jungen Menschen, der eigtl zum Zivildienst wollte.

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Danke.

 

Militärdienst: Hm, als witzig würde ich meinen Dienst nicht bezeichnen. Gab sicher auch welche, die das so empfanden, aber ich bin eher pazifistisch eingestellt und konnte dem kriegerischen Aspekt mit dem entsprechenden Training nie gross was abgewinnen.

Positiv blieben mir die Menschen in Erinnerung und die "Lebensschule". Ich habe bspw. Erfahrungen gesammelt, wie ich eine Gruppe führe und auch wenn ich kein militärischer Lehrer bin, so sind mir Disziplin, Respekt und eine klare Linie auch heute noch sehr wichtig. Generell lernt man viel über sich selbst, seine Grenzen und Kapazitäten, ausserdem gewinnt man an Durchhaltewillen sowie Belastbarkeit. Auch im sozialen Bereich schien es mir gewinnbringend, weil man Kontakt zu anderen Menschen bekommt (wir hatten auch Frauen in der Einheit), die in ganz anderen Teilen des Landes leben, einen anderen Hintergrund haben und halt eben nicht Teil der Bubble sind, in der man sich sonst so bewegt. Mir hat es in vielen Bereichen den Horizont erweitert.

Klar muss man für das nicht extra ins Militär, aber eigentlich alle Menschen, die ich kenne, die im Dienst waren, berichten über diese gemachten Erfahrungen und Menschen, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben, waren auch nie im Militär.

Bei uns wird ja stark diskutiert, ob und wie die Schweizer Armee noch sinnvoll ist. Ich bin da auch sehr kritisch. Was mich aber halt nervt, sind die vielen Kritiker, die selbst nie Dienst geleistet haben und dann über alles und jeden herziehen, der etwas mit dem Militär am Hut hat/hatte. Aber das ist halt Politik... ;)

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Klasse zusammengefasst, was du beschreibst kann ich nur unterschreiben ... kann man quasi wie eine Art Mini-Zusatzausbildung mit möglichen Bonusskills fürs Leben sehen.

 

Auch wenn ich mich bei den Tabletops ja militärisch austobe, bin ich innerlich genauso Pazifist. Ja, der Militärdienst hat mich darin sogar weiter bestärkt. Wo du die politische Diskussion bei euch erwähnst ... was mich an der Abschaffug der Wehrpflicht damals am meisten geärgert hat, war die parallele Abschaffung des Zivildienstes wo ja auch zig Tausende junge Menschen das System im Gesundheits- und Pflegesektor entlastet haben. Selbst hab ich damals den Zivildienst verpasst, weil wir wie Gandalf zuviel mit Pfeifenkraut beschäftigt waren und ich keinen Antrag gestellt hatte.^^

 

Klar kann man das alles auch so aus liberaler bzw individualistischer Sicht betrachten, weil einige sicherlich einwenden mögen, dass einem ein Jahr des Lebens genommen wird. Aber für die Gemeinschaft und die persönliche Entwicklung empfand ich das alles als eine sehr sinnstiftende Situation.

 

Irgendwo hat es bestimmt auch einen Einfluß darauf gehabt ein erfahrener General auf den Schlachtfeldern der Warhammerwelten zu werden 😋

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blackbutcher bestätigt mittels der gezeigten Bilder den bereits bestehenden Eindruck: Ein grundsympathischer Kerl. :ok:

 

Obgleich das Bild des 28-Jährigen an den Frontsänger einer Metalband erinnert. Hehe.

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Am 1.6.2021 um 19:00 schrieb Zavor:

Wo standet Ihr, als Ihr Euch für die Plattform registriert hattet

Die Registrierung fand im Herbst 2003 statt. Da war ich in der 12. Klasse, das war damals hier noch standardmäßig das erste Semester der Oberstufe und ich war 17 Jahre alt.

 

Am 1.6.2021 um 19:00 schrieb Zavor:

Ob Umzug, neue berufliche Laufbahn, Hochzeit, Nachwuchs - welche Veränderungen haben sich bei Euch ergeben?

Umgezogen bin ich in den knapp 18 Jahren viermal (erscheint mir weniger als es sich anfühlt) und meine Sammlung an Maluntensilien und Figuren hat dabei jedes mal gelitten.

In die 18 Jahre seit Registrierung reihen sich für die berufliche Laufbahn ein: 2005 Abitur, 2006 Zivildienst im Krankenhaus (erster Horrorjob, den ich nicht noch einmal machen möchte), 2006/07 Praktikum in einer Redaktion für Videotext und Onlinenachrichten, 2007 Beginn eines Studiums auf Lehramt an Gymnasien, 2009 Studentische Hilfskraft im Einzelhandel (Sportbekleidung), 2011 Bachelor of Arts, 2014 Master of Education, 2014 Aushilfe in einer Krankenkasse (zweiter Horrorjob, den ich nicht noch einmal machen möchte), 2015 Beginn des Vorbereitungsdiensts (Referendariat), 2016 2. Staatsexamen, 2016 Vollzeitstelle, 2019 Verbeamtung auf Lebenszeit

Geheiratet wurde auch: 2014 wurde meine Freundin zu meiner Frau. Kennengelernt haben wir uns quasi durchs Studium.

Nachwuchs gab es insgesamt zweimal: 2016 (am Tag bevor ich meine Prüfungsthemen fürs 2. Staatsexamen erhalten sollte) kamen knapp 3 Monate zu früh meine ersten zwei Kinder, 2019 haben wir dann mit ("nur") einem weiteren Kind nachgelegt.

Am 1.6.2021 um 19:00 schrieb Zavor:

an welcher Stelle im Leben befindet Ihr Euch nun?

Ich bin jetzt das fünfte Jahr an meiner Schule und bald tritt der merkwürdige Moment ein, dass es Schüler*innen gibt, die sich nicht an eine Zeit erinnern, bevor es mich an der Schule gab. Meine beiden Großen starten demnächst in die Vorschule und werden langsam besser darin Gesellschaftsspiele (gerade gehen UNO und Skip Bo) zu spielen. Ich träume also von einer goldenen Ära, wo ich mit meinen Kindern spielen kann.

bearbeitet von OneManArmy
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Das klingt voll spannend bei dei dir, danke fürs teilen! :)

 

Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass hier die pädagogisch Orientierten etwas die Initiative übernommen haben ... wo sind all die anderen?^^ ... wird wohl Zeit für den VAR (so in Fuballersprache), um ins Spiel einzugreifen 😇

 

Glückwunsch zum Bestehen beider Staatsexamen und zur coolen Familengeschichte mit deiner Frau und deinen Kiddies, werden bestimmt gut geschult in Sachen Spiele und Lebensschule bei dir. Das mit den Horrorjobs kann ich mir auch gut vorstellen, ich hab bei sowas immer gern in den ich nenne ihn mal "Günter Wallraff Modus" (Link hier) geschaltet ... also emotional abgeschaltet und mich als eine Art soziologischer Agent gesehen, der mal Einblicke in gewisse Systemstrukturen erhält und sich das aus der Ferne anschaut ... aber natürlich geht das auf längere Zeit aufgrund der Belastung auch nicht für ewig ... jedenfalls spannend was du schreibst.

 

vor 29 Minuten schrieb OneManArmy:

Ich träume also von einer goldenen Ära, wo ich mit meinen Kindern spielen kann.

 

Das liest sich auch voll schön ... ich habe bei der goldenen Ära so das Ende der aktuellen Maßnahmen in den Schulen im Kopf, also dass die Kinder und Jugendlichen endlich wieder etwas normaler sein können. Bei dem, was ich im Verlauf des letzten Jahres aus den Schulen und Betreuungseinrichtungen mitbekomme, ist das schon eine extreme Belastung ... ja ich würde sogar sagen traumtisierend und Dauerstress für die junge Generation der Zukunft ... da fehlt mir irgendwo ein wenig der gesunde Menschenverstand, wenn man sich mal überlegt was wir in dem Bereich eigtl gerade veranstalten.

 

Soviel vielleicht zum Thema "Wort zum Sonntag"^^ ... ich will hier auch gar nicht gleich ein großes Thema aufmachen, sind so meine Gedanken dabei, die mal raus wollten. Freut mich auf jeden Fall wie du deinen Weg beschreibst und auch, dass es mit der Verbeamtung geklappt hat :)

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vor 9 Minuten schrieb skuzinho:

Bei dem, was ich im Verlauf des letzten Jahres aus den Schulen und Betreuungseinrichtungen mitbekomme, ist das schon eine extreme Belastung

Ist es auch für viele, am meisten kriege ich es halt von Lehrern und Pädagogen mit - das sind aber auch meine Peers in vielen Gesprächen. Ich hatte ja den vermeintlichen Vorteil, dass bei uns an der Schule viele gut situierte Elternhäuser hatten, es also meist nur eine Frage der Ansprache und Motivation war und nicht daran scheiterte, dass Technik fehlte. Aber das soziale Miteinander ist ganz schön draufgegangen. Die Schüler*innen sind weniger in der Lage sich adäquat zu benehmen und den Umgang miteinander und Lehrer*innen kriegen sie auch nicht so gut hin wie andere.

Insgesamt sind halt einige dabei, die viel Selbstkompetenz bekommen haben und einige, die leider abgehängt wurden. Und sehr selten ist es so, dass von den wirklich Schwachen jemand den Wechsel zu den Starken geschafft hat. Das wird eine Herausforderung.

(Genug Zweckentfremdung des Threads d^^b )

 

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vor 3 Minuten schrieb OneManArmy:

(Genug Zweckentfremdung des Threads d^^b )

 

So ist es, ja für ein bissl Offtopic und Geschichten aus dem Leben muss mmn auch mal etwas Raum sein :ok:

 

Danke für deine Einblicke. Ich kenne halt auch Vieles aus den sogenannten "sozial schwächeren" Bereichen, da ist halt richtig Action ... das noch so als kurzer Nachkommentar zu meiner Zweckentfremdung ... uns steht da aus meiner Sicht ein sehr intensives Jahrzehnt bevor und ich bin gespannt, wenn ich so an den Freiheitsdrang der Kinder denke.^^

 

Also die Kinder brauchen mehr Tapletopspiele und liebe Tabletopler, die ihnen die schönen Seiten des Hobbys zu zeigen !!! :herzen:

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vor 7 Stunden schrieb skuzinho:

Also die Kinder brauchen mehr Tapletopspiele und liebe Tabletopler, die ihnen die schönen Seiten des Hobbys zu zeigen !!! :herzen:

Fürs Lernen von Sozialem, Umgang mit Verlieren und Gewinnen und Organisation sowieso und das auch grundsätzlich ohne Pandemie.

 

(Ich habe tatsächlich schon mal einen meiner Schüler im GW getroffen :D )

bearbeitet von OneManArmy
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Ja geilo ... "Herr so und so, ich wusste gar nicht, dass sie sich für Elfen interessieren." 😅

 

Mit dem Hobby kann man wirklich viele Kinder begeistern und wie du sagst wirkt es in vielen Bereichen. Hab vor langer langer Zeit mal ein Jahr ehrenamtlich in einem Förderverein, mit dem etwas lustigen Namen "Bildungslücke", verbracht. Dort habe ich mich hauptsächlich um Kinder gekümmert, welche große soziale- wie psychologische Probleme hatten ... weiß noch wie ich einem Bub, der sich nicht wirklich konzentrieren konnte, mal Bruchrechnung beibringen sollte ... jo also kurz reingefühlt was ihm gut tun könnte, ein paar Minis, Würfel und Maßband mitgebracht, ein wenig mit ihm gedaddelt ... und dann war er so dabei, dass wir durchs Entfernung messen und Würfeln dazu kamen, dass er von sich aus die Bruchrechnung gecheckt hat ... das war wirklich eine schöne Erfahrung.

 

Ansonsten find ichs immer cool Schüler mit Minis in der Schule zu sehen, am häufigsten sind mir da HDR-Minis begegnet 😋

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Puh lang lang ist her, seit 2006 als ich die ersten Tasten hier drückte um mich anzumelden...

 

 

Damals noch sehr jung (21) und im Tabletop noch ein unerfahrener Frischling, zwar Modellbautechnisch schon bewandert aber Maltechnisch ein Wasserl...

Da waren mir Begriffe wie Farbverdünnen, Trockenbürsten, Washen etc. Unbekannt und ich stolperte über dieses Forum und die Begeisterung packte mich. So kam ich mal in den Genuß der viel zu oft verschmähten Tabletopgemeinschaft (damals vor allem in meiner Heimat Steiermark) und sog wie ein gieriger Schwamm alles auf...

 

Nach ein paar Jahren berufbedingter Abstinenz fand ich hier wieder rein und es ist unglaublich wie die Zeit vergeht und wie sich alles verändert...

 

Heute ist mittlerweile mit Familie und Hund das Zeitmanagment anders geworden als früher Single zuhause bei den Eltern aber nichtsdestotrotz blrib ich dem Hobby treu...

 

 

Ach ja ich trau mich auch das.man sieht die Jahre sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen

 

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Früher mit zarten 21

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heute mit 37

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Bin auch seit Herbst 2003 hier, also bald 20-jähriges. o_O

Ich glaube, ich suchte damals in Hamburg nach einer neuen Anstellung. Die Alte in SüdDeutschland war nix mehr für mich, also gekündigt und Wunschziel Hamburg.

Während ich nebenher suchte, habe ich mit dem Hobby richtig angefangen. Bemalt habe ich schon seit ... vielleicht '99? ... und hatte 'ne WHFB Zwergenarmee von 1000p, ohne es zu wissen.

 

2 Jahre Hamburg, nix gefunden - und/oder zu doof angestellt - und musste zudem aus anderen Gründen wieder gen SüdD zurück. Projekt Hamburg blieb also wie so viele andere unvollendet. ☠

 

In SüdD zurück einige Jobs ge- und versucht, aber irgendwie liefs nicht so. Privatleben und nicht zuletzt das Hobby waren da immer eine wichtige Energietanke.

 

Besser wurde das eigentlich erst vor ca 10 Jahren und jetzt bin ich seit knapp 8 im gleichen Job. Jetzt passt das ganze Geraffel besser zusammen.

 

Das Hobby und das Forum hat mich also eigentlich begleitet von "geht grad so" bis "passt jetzt so". ;D

bearbeitet von Drachenklinge
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Am 20.6.2021 um 18:24 schrieb Drachenklinge:

Wunschziel Hamburg.

Wo hast du dich denn damals für gewöhnlich aufgehalten? Im GW oder bei einem der freien Händler?

 

Am 20.6.2021 um 11:45 schrieb skuzinho:

Ja geilo ... "Herr so und so, ich wusste gar nicht, dass sie sich für Elfen interessieren." 😅

Wirkte irritiert. Vor allem, weil ich ihn fragte ob er 40k oder Fantasy spielt (das war 2019, der kannte nur AoS) und ich musste ihm dann schnell seine Träume zerstören, dass er mich in AoS besiegen könne, weil ich ja sammel und male und kaum spiele. War aber cool, weil mir so etwas immer hilft dran zu denken, dass die Schüler*innen auch andere Interessen haben und man da andocken kann. Und anders herum ist natürlich auch toll, dass die lernen, dass ihre Lehrer außerhalb der Schule existieren und nicht dort im Schrank auf den nächsten Unterricht warten.

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Ich bin seit Januar 2014 angemeldet. Da hatte ich quasi-fast mein Berufsschulzeugnis in den Händen (keine Sorge, ich habe 16 Jahre Schule genossen und ein Praktikumsjahr dazwischen geschoben ;) ). Zu der Zeit spielte @Lucky mit der Gang die "Blut in den Düsterlanden"-Kampagne, und ich bin dem Aufruf, ich könne mich ja auch mal anmelden und was kommentieren, gefolgt ;D

 

Dann war 3,5 Jahre Stille, weil ich eigentlich nicht so viel mit dem Hobby am Hut hatte, außer, dass ich für andere ein bisschen was bemalt habe. Dann kam Ende 2017 BloodBowl raus und meine Forumszeit ging los, und im April 2018 war ich dann das erste Mal im Zeichen des Hobbies unterwegs - auf der DizzCon!

 

Spoiler

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Ich wusste noch nicht ganz wohin mit mir (s. orangefarbene Haare...), aber das kam dann mit einem*r Schlag...sahne unter dem Spaghettieis, sozusagen.

Ja, da hatte ich längst den Shortcut zur TTW auf meinem Smartphone eingerichtet :D Und man "traf" doch dann immer dieselben Pappnasen um 7.00 Uhr im Forum an...

 

2019 - Tactica, so gerade eben, spätestens jetzt bekommt mich keiner mehr vom Hobby los.

 

Spoiler

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Neues Leben, neue Heimat, aber die Freundschaften hier im Forum sind geblieben und sogar teilweise stärker geworden.

Inzwischen sind die Haare etwas kürzer, aber immer noch Natur, und ich freu mich schon auf die nächste Mini-Me-Malchallenge! (Denn ratet, mit welcher Mini ich wieder teilnehmen werde! Man ändert nämlich nicht einfach so seinen Avatar, liebe Leute!!11elf) :lach:

bearbeitet von malkavienne
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Oh, Zeit fliegt ... 

 

@malkavienne

Ja, wie ... Haare nicht mehr Orange??? Buuuuuhh! Geld zurück!!! 

^^

Nettes Erinnerungsphoto. Freue mich drauf, wenn das mit etwas Gück und noch immer auch etwas Disziplin in 2022 wieder geht!

 

 

vor 11 Stunden schrieb OneManArmy:

Wo hast du dich denn damals für gewöhnlich aufgehalten? Im GW oder bei einem der freien Händler?

Im Spieleland.

Das soll es noch geben - keinen GoogleCheck gemacht - obs aber DEN Laden noch gibt, weiß ich nicht. Müsste nahe Hühneposten gewesen sein.

Die dürften inzwischenn fast ausschlieich LARP haben, was ich zuletzt gehört habe.

 

Im GW in den Arkaden (glaube so heißt das) war ich auch ab und an, aber selten. Bin nie sicher, ob ich das verwechsle, aber @Garthor müsste da auch viel gewesen sein. ^^

 

Das Spieleland war auch deshalb sehr cool, weil man nach Feierabend auch im Sommer noch draußen sitzen und malen konnte. Es gab da so einen Innenhof.

Zu meiner Zeit war die Legende Grimm noch angestellt. Ist aber niemand aus dem hiesigen Forum. 

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