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Adepta Sororitas - Order of the Sacred Rose


Buffybot

Empfohlene Beiträge

Dann hat sich das Review ja bereits gelohnt. :)

 

Das Umbauen von dem Flamer auf gewundene Flamme die nach oben weggeht scheint ganz gut zu klappen. Zusammen mit der Einpeitscherin (die von Hause aus bereits zweimal Flammen im Backpack mitbringt) der Repentias hätte ich dann gleich zwei Minis mit Feuer zu bemalen. Da freue ich mich bereits auf Bemalwochenende. Das wird 🔥

 

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vor 16 Stunden schrieb Botticelli:

Welches Teil hast du für die Flamme verwendet?

  

Das können wir schnell auflösen. Leicht angepasst bzw. zurechtgeschnitten aus dem Bausatz Blackstone Fortress Cultists of the Abyss. 

 

 

Battle Sister mit Flamer fertig zusammen bzw. umgebaut. Und dazu noch eine Repentia Superior.

 

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Wenigstens sieht deine Dominatrix besser aus als die von GW bemalte...  ^^

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Reinigen den Schmutz noch besser als Cillit Bang: Inquisitoriale Putzkolonne des Adeptus Sororitas

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Hässliche mutierte Scheissviecher suchen ein Zuhause: Robigos Tierpension für Kreaturen aller Art!

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Gestern Abend sind noch zwei Kumpels zum basteln vorbeigeschaut. Sprich nach Vormittag/Nachmittag Pinseln, dann noch Bastelseason bis in die Nacht hinein. Ja, da konnte gut was geschafft werden. 🥳

 

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Wichtig für mich war mal eins meiner Umbauprojekte so ins Auge fassen zu können. Das kostet ja immer Zeit die man eigentlich gar nicht hat.
Eine Sister vom Ordo Famulus. Da es die wohl nicht in den Regeln (Codex) zu geben scheint, kurzer Fluff Überblick. Agieren zivil um z.B. im Namen der Soroitas Adelsfamilien zu beraten und nebenbei deren Erblinien zu kontrollieren. Quasi wie die Bene Gesserit in Dune, nur ohne "die Stimme".

Reizen tut mich an so einem Modell die Adels Dekadenz, denn in dem Zwirn sieht man eine Sororitas so sonst ja eher nicht.
Ergo war mein Ansatz bei dem Umbau.
Langes Adelskleid, was noch möglichst dekadent ein Servoschädel hinterherträgt. Für den Notfall trägt er auch noch eine Pistole, die sie dann ziehen könnte, aber so nicht selber tragen muss.
Dazu noch eine vornehme Kippe am rauchen, Rose in den Pelzkragen gesteckt, Reinheitssiegel und ein Buch mit Kette am Handgelenk.
Kommt dann auch auf eine Base mit einer imperialen Struktur(platte) anstatt wie die anderen Modelle durch den Dreck zu kriechen. Das schöne Kleid ;)

 

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bearbeitet von Buffybot
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Hat etwas länger gedauert, aber praktischer Weise habe ich heute eh einen Tag Urlaub, da passt das dann ja noch ;)

 

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Die Repentias haben so jetzt auch ihre Motivationstrainerin ;)

 

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Und nochmal alle zusammen, so langsam wird es echt voll...

 

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Ich finde, dass der Flammenwerfer so schon ganz gut passt. Richtig gut gefällt mir auch der Energieeffekt der Peitsche :) Am meisten sagen mir deine schwarzen Mäntel zu. Ich mag deinen Stil, mit den harten Kontrasten. Ich selbst hasse es Schwarz zu malen und krieg das dementsprechend auch nie gut hin😅 

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Ist unnatürliches Chaos Feuer, das brennt wie es will ;)

Cultists of the Abyss | Games Workshop Webstore (games-workshop.com)

bearbeitet von Buffybot
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Die Peitsche finde ich auch stark, super Idee!

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Wann und wo war nochmal welche TT-Con? Hast du auch den Überblick verloren? Dann ist dieser Thread genau das Richtige für dich!

Kjelthor's Kleckerecke                       Was hast DU heute ausgepackt? 

Ich sehe Elfen, und ich sehe nichts, was ich leiden kann...!

"Trag deine Waffe mit Stolz, hasse die Grünhäute, misstraue den Elfen, und du kannst nichts falsch machen" -Sigmar Heldenhammer

 

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Bomben Feedback, die Energie-Peitsche war mir praktischer Weise besonders wichtig gewesen vom Effekt her. Dann passt das ja :)

 

vor 7 Stunden schrieb chiu:

Was kommt als nächstes? 😀

 

Das greife ich gleichmal kurz auf. Mittelfristig bis Mitte April sollen in jedem Fall noch Sprungtruppen von jetzt 1 auf 5 aufgefüllt werden. Und mein Sister vom Ordo Famulus Umbau ebenfalls noch in dem Zuge mitbemalen.

 

Widerstehen konnte ich jetzt allerdings nicht mehr bei den Läufern, siehe aktueller Basteltisch:

 

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Keine Liebe auf den ersten Blick. Noch vor meiner Soroitas Zeit fand ich die Modelle eher befremdlich, mit den Typen oder Mädels die da so festgekettet drin hängen. Also bei Kampfläufern wo die Piloten so vorne drinhängen (z.B. Grey Knights) das ist eigentlich nicht so mein Ding. Obendrauf wollte ich bei den Sororitas eh den Fokus auf die weißen Rüstungen legen, da passt das dann auch wieder nicht so recht.

Doch bzgl. Liebe auf den zweiten Blick. Bei den Repentias war ich auch zuerst abwartend und unentschlossen. Keine weißen Rüstungen...hmmm. Vom Fluff habe ich mich dann aber hinreißen lassen, denn in einer Geschichte hat mich das Drama um eine Sister die zur Repentia wird voll überzeugt.

Das Bemalen war dann auch super spaßig und tada, yay Repentias!

Bedingt durch diesen Prozess des Umdenkens gefielen mir die Kampfläufer schließlich auch von Tag zu Tag immer besser. Und jetzt, naja der Basteltisch lügt nicht 😜

 

Für mich immer wieder überraschend, wo einen die Füße so auf der Hobbyreise noch hintragen. Angenehm überraschend versteht sich ;)

bearbeitet von Buffybot
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Die Arbeit und Mühe hat sich gelohnt. Sehen toll aus. :)

Bin super gespannt auf den Läufer. Keine Liebe auf den ersten Blick? Huch, da geht aber Grimdark Potenzial verloren, aber Ok. Muss man nicht mögen, gehört aber für mich zu 40k absolut dazu und ich mag die Modelle die einfach nicht aalglatt sind, sondern dieses düstere des Universums zeigen sehr.

 

Bezüglich der Farbwahl und der Bemalung bin ich sehr gespannt wie du den in deine Weißen Soros einflechten wirst. :)

 

 

grüße

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A dagger at night is worth a thousand swords at dawn.

Eldar Exoditen Die Enklave von Ter'quxan

Dark Mechanicus

Hrud Cult Ratten im Weltraum

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Top 👍

 

Nächstes Update für die Flufffront. Die Kurzgeschichte wollte ich bereits die ganze Zeit in Wortform gießen. Immer wieder ein Vergnügen sich auf diese Weise mit dem Fluff zu beschäftigen. 🥰

Kurzgeschichte im Spoiler:

Frei-allein-sein

 

Spoiler

Allein. Eingeschlossen in einem dunklen Raum. Nackt, verängstigt und beschämt. Um einen herum sind Dinge in der Dunkelheit. Ein Kratzen und Scharren. Wenn du nur ausbrechen könntest, doch du kannst nicht. Zunehmend macht dich die Dunkelheit und die Geräusche darin verrückt. Wie toxische Tentakel die sich langsam, aber stetig in deinen Verstand winden. Daran zerren und fressen. Zurück bleibt blankes Entsetzen. Mit der Gewissheit das es kein Entkommen geben kann. Allein bleibst du zurück in der Dunkelheit, während die kratzenden Geräusche immer lauter werden. Für immer allein.

 

Sira wird sich erst jetzt bewusst das sie nicht mehr träumt, sondern stattdessen ihre schrecklichen Visionen ihrer Schwester, wie auch besten Freundin Bella schildert. Zusammen in ihrem kleinen, provisorischen Zelt, auf einem trostlosen Schlachtfeld, verloren in der Vielzahl von Kriegen die sich über das Imperium der Menschheit ziehen.

 

Ein hektischer Blick fällt auf ihre weißen Servorüstung in der Ecke des Zeltes. Ein für sie leider nur noch schwacher Trost des Glaubens, in einem Meer aus Zweifeln. Doch Zweifel sind der Weg des Abtrünnigen…

 

Bella legt beruhigend eine Hand auf ihre Schulter, redet ihr mit warmen Worten zu. Spricht ein Gebet an den Imperator der Menschheit mit ihr zusammen, so wie sie es schon oft in der Vergangenheit getan hatten, in noch besseren Zeiten. Die Worte kommen dabei aus ihrem Mund, doch sie hört sie nicht. Der Einfluss des Chaos, auf dieser verdammten Welt, jetzt ganz stark auf ihren schmalen Schultern lastend. Bella sieht es auch, will es erst nicht wahrhaben. Seit der Grundausbildung, über die Verleihung der heiligen Rüstung, bis zu den folgenden Schlachtfeldern standen sie stets Seite an Seite. Niemals zurückweichend, zögernd oder gar zweifelnd. Gefestigt im Glauben, für ihren Orden der Sacred Rose und den Imperator der Menschheit.

 

Doch jetzt ist alles anders. Bella nimmt Sira in den Arm, spendet ihr Trost, Hoffnung, doch dies sind nur einzelne Tropfen, wie Tränen verloren in einem Sturm aus Regen. Auch wenn sie es nicht wahrhaben möchte, nicht wahrhaben will, ihre Schwester ist verloren. Abgekommen vom Weg. „Imperator, was soll ich bloß tun? Gib mir Kraft.“ Redet sie sich selbst zu. Sie streicht Sire zärtlich durchs aschfarbene Haar, fast schon wie zwei Liebende. Ein Knoten in ihrer Brust zieht sich immer mehr krampfhaft zusammen, das Luft holen fällt ihre schwer, währenden ihre Gedanken Amok laufen. Eine einzelne Träne des Bedauerns läuft über ihre Wange, dann gleitet sie in einen unruhigen Schlaf der Ungewissheit, wie eine düstere Vorahnung, während Sira in ihren Armen zittert, wie von einem unsichtbaren Fieber geplagt.

 

Der nächste Tag. Ihre Schwester Superior hat ihren Trupp aus 10 Schwestern zusammengerufen. Benedetta steht voll Entschlossenheit vor ihren handverlesenen Schwestern. Gefestigt im Glauben, ihre weiße Rüstung schimmert unwirklich in dem Licht der grünen Sonne dieses verfluchten Planeten. In der Ferne ist der konstante Schlachtenlärm zu hören, wo imperiale Truppen einen Abnutzungskampf nach Lehrbuch, gegen die Mächte der Verdammnis führen. Imperator steh uns bei.

Benedettas Gesicht ist angespannt. Eine unschöne Narbe die sich über ihre rechte Gesichtshälfte zieht, kräuselt sich, wie sie es immer tut, wenn schwere Entscheidungen getroffen werden müssen. Doch dafür ist sie die Schwester Superior. In seinem Namen. „Imperator gib mir deine Kraft und Weisheit.“

 

Dann spricht sie mit ruhiger, aber klarer, wie zu allem entschlossener Stimme. Die Stimmung innerhalb des Trupps wird in dem Bruchteil einer Sekunde todernst, jede Schwester weiß instinktiv das das hier kein Spaß ist. „Eine von uns ist vom Wege abgekommen. Hat sich vom Licht unseres geliebten Imperators entfernt. Hat ihren Glauben und alles wofür wir stehen und kämpfen verraten.“ Die Luft ist angefüllt mit Anspannung, Augen werden zusammengekniffen, Kiefermuskel knacken. „Tritt hervor Schwester Sira.“

 

Mit bleiernen Gliedern tritt Sira in die Mitte. Sie ist dermaßen erschöpft, fast schon erleichtert das es alsbald vorbei sein wird. Vorbei sein muss. Vor ihrer Schwester Superior geht sie auf die Knie, dabei einen letzten flüchtigen Blick ihrer stets treuen Gefährtin Bella zuwerfend. Bellas Mine ist wie versteinert, Gefühle hinter der Maske unmöglich auszumachen. Bella muss all ihre Kraft aufbringen, um den Blick zu ihrer geliebten Schwester zu halten. Möchte eigentlich gar nicht erst hinsehen, muss aber fast schon zwanghaft. Gefühlschaos.

 

Benedetta zeiht zwischenzeitlich ihr Energieschwert und legt es mit dem Finger über der Aktivierungsrune ruhend an Siras Hals. „Gestehe, Ungläubige.“ Befiehlt sie gleichzeitig ruhig, aber bestimmt. Ihre Narbe jetzt nicht nur gekräuselt, sondern leicht unterbewusst zuckend. Volle Körperspannung.

 

„Ich habe keine Entschuldigung oder Erklärung für meine Taten. Ich bitte nicht um Verzeihung oder Gnade. Ich habe euch alle enttäuscht und verraten, wie den Imperator der Menschheit.“ Mit einer eigenartigen Form der Gefasstheit kommen die Worte seltsam entrückt aus ihrem Mund. Sira ist dabei ganz ruhig.

„Weder Gnade noch Vergebung sollst du durch meine Hand erfahren. Auch werden wir dich von jetzt an nicht mehr als Schwester kennen. Bete zu ihm, dass er dir trotz deiner Taten vergeben mag, Imperator der Menschheit, in seiner unergründlichen Weisheit.“ Darauf aktiviert Benedetta die Rune ihres Energieschwertes und Siras Kopf rollt, Rauch hinter sich herziehend, über den staubigen Boden.

 

Keine der anderen Schwestern sagt etwas, oder verzieht eine Mine. Selbst Bella bleibt wie versteinert stehen. Doch ihr Herz. Herzschmerz für Sira. Aber es ist noch nicht vorüber. „Dies ist nicht der einzige Verrat, Imperator steh uns bei. Bella, tritt auch du hervor.“ Im ersten Moment verdutzt, dann aber ihre Situation wie einstudiert annehmend, tritt Bella in die Mitte, neben den enthaupteten Leichnam ihrer früheren Freundin. „Schwester…?“ stammelt sie ungläubig, in dem Gesicht von Benedetta nach einer Antwort suchend die nicht dort ist. „Schweig!“ Blafft diese sie ruppig, aber immer noch irgendwie kontrolliert an. „Du redest nur wenn du dazu aufgefordert wirst. Und so gestehe auch du uns deine Vergehen…Schwester!“ Das letzte Wort kommt dabei mit einem Ekel und Abscheu hervor, dass es Bella eiskalt den Rücken runter läuft.

 

„Ich habe meine Schwester verraten, als sie euch gemeldet habe. Das tut mir…“ Ihr wird das Wort einfach so abgeschnitten. „Nein, damit du tatest nur deine Pflicht. Also höre auf dich hier selbst zu beschmutzen und gestehe endlich, im Angesicht deiner dir noch verbliebenen Schwestern.“ Schnappt Benedetta jetzt sichtlich kurz angebunden. Sie will selber nur noch das dieses Debakel vorbei ist. Zwei Schwestern ihres Trupps, so unglaublich wie ungeheuerlich! Bella fällt auf ihre Knie, fängt an zu weinen und fleht ihre Schwester Superior an. „Es tut mir leid, alles, doch bitte sagt mir was ich falsch gemacht habe.“ Ungewissheit an den Grundfesten ihrer für selbstverständlich gehaltenen Werte unaufhörlich nagend. Sie muss dabei an den dunklen Raum, weit entfernt von allem denken, den Sira ihr geschildert hatte. „Oh Gottimperator, erbarme dich mir…“ denkt sie zitternd.

 

„Du hast deine Schwester verraten, ja, aber nicht dadurch das du sie mir gemeldet hast, sondern dadurch das DU! es nicht verhindert hast. DU! hast es zugelassen, das Zweifel in unseren Reihen erst überhaupt wuchern konnte. Hast DEINE! Pflicht vernachlässigt und uns alle damit gefährdet. Unseren Glauben verraten.“ Benedettas Augen funkeln jetzt mit unerschütterlicher Entschlossenheit. Alle anderen Schwestern verfolgen die Szene mit angehaltenem Atem. Die Anspannung kann man förmlich aus der Luft greifen.

 

„Ich nehme meine Schuld an und akzeptiere jede Strafe.“ Tränen laufen weiterhin über ihre Wangen, jetzt will auch Bella, wie zuvor ihre Sira, nur noch das es vorbei ist. Ihre Schwester Superior legt die weiterhin aktivierte, knisternde Energieklinge an Bellas linken Schulterpanzer. Bella kann die davon ausgehende Hitze auf ihrer linken Wange spüren. Wabernd, danach gierend verzehren zu dürfen. Der Tod jetzt nur noch Zentimeter entfernt. Bella begrüßt er förmlich und Benedetta führt die Klinge mit einer gezielten Bewegung.

 

Doch Bella ist nicht tot, stattdessen rutschen ihre sauber abgeschnittenen Schulterpanzer von ihren nackten Schultern zu beiden Seiten weg. Hervorgetretene andere Schwestern reißen darauf die anderen Reste ihrer Servorüstung von ihr herab. Sie lässt es wie in Trance über sich ergehen. Dabei verkündet ihre Schwester Superior. „Von heute an sollen wir dich nicht mehr als Schwester kennen. Du wirst dich unverzüglich bei der Einheit der Repentias melden und bereits morgen in erster Reihe bei dem bevorstehenden Sturmangriff stehen. Möge der Imperator dir beistehen, auf deinem Weg deinen Glauben zurückzuerlangen und dich in unseren Augen wieder als würdig zu erweisen. Mit deinem Glauben und deinem Leben.“ Ihre anderen Schwestern wenden sich darauf von ihr ab, auch Benedetta wendet sich ohne weitere Emotionen von ihr ab. Alle stehen mit dem Rücken ihr zugewandt. Sie ist alleine, - der dunkle Raum- nur noch in Fetzen ihrer alten Robe gehüllt - nackt, verängstigt und beschämt-, knieend auf den Trümmern ihres früheren Lebens -allein-.

 

Ein neuer Tag, in einem ebenso neuen Leben. Die Peitsche knallt und ihre Schwester Repentias Superior brüllt. „Nachvorne ihr Unseligen. Dort liegt eure Freiheit im festen Glauben. Holt sie euch!“ Darauf stürmt Bella nach vorne. An ihrer Seite andere in Ungnade gefallene ehemalige Schwestern. In einige wenige Lumpen aus Büßergewand gehüllt, mit Reinheitssiegeln bedeckt und einem schweren Eviscerator Kettenschwert bewaffnet. Ihr Herz weiterhin schwer in Trauer um Sira, aber ebenso aufgewühlt durch ihr eigenes Versagen. Schande, Schande und nochmals Schande. Doch jetzt hat sie ihre einmalige Chance alles wieder gut zu machen.

 

Vorbeilaufend an verstümmelten Körpern imperialer Soldaten. Das Schlachtfeld eine zerklüftete Landschaft, aus verbrannten Feldern, blutig zerfetzen Leichenteilen und ausgebrannten imperialen Fahrzeugen. Dann ist da auch bereits der Feind. Verdrehte Abscheulichkeiten des Chaos. Der Feind der ihre geliebte Schwester ins Unheil geführt hatte, der sie hat versagen lassen. Bella beißt sich voller Anspannung auf die eigene Zunge, kann ihr eigens Blut schmecken. Am liebsten würde sie sich gleich die eigene Zunge abbeißen, sprechen ist ihnen in Ungnade gefallenen sowieso nicht mehr gestattet. Spannt ihren Oberkörper an, jeden Muskel darin. Eine schwere Büßernadel die sie sich in die linke Brust über dem Herzen zuvor gesteckt hatte, verursacht dabei einen wohligen Schmerz, der sie an Sira in ihrem Herzen zurückerinnert.

 

Ihre Knöchel werden weiß vor all der Anspannung, so fest hält sie das Kettenschwert umklammert, dann bricht es aus ihre hervor. Auch die anderen verstoßenen Schwestern an ihrer Seite schreien im Kampfrausch. Jede hat dabei ihre ganz eigenen Gründe, die Peitsche hinter ihnen unerbittlich am knallen. Links und rechts werden die Monster des Chaos niedergemacht. Wo imperiale Soldaten die noch am Leben sind sich vor Grauen abwenden, hacken sich die Repentias im heiligen Eifer durch die gegnerischen Reihen. Eigene Wunden und Verluste vermögen ihren Ansturm kaum zu bremsen.

 

Bellas Kettenschwert bellt knatternd und schneidet unnachgiebig. Verschlingt gierig fleischige Fetzen, hinterlässt Ruinen aus zerstörten Körpern. Noch nie zuvor hat sie sich jemals so gehen lassen in einer Schlacht. Dabei heilige Ferse an den Imperator der Menschheit entrichtend. Auch ihre anderen Schwestern stimmen in den blutigen Gesang mit ein. Kein Anspornen mit der Peitsche weiterhin nötig, beobachtet die Schwester Repentias Superior wohlwollend, wie das Werk des Imperators auf diese Weise verrichtet wird.

 

Einen fulminanten Blutrausch später ist es vorbei, alle anderen Repentias sind von den Monstern final niedergerungen worden. Keine gab sich jedoch leichtfertig geschlagen. Bella steht noch, auf zitternden Beinen, ihr Kettenschwert festgefressen in einer aufgeblähten Monstrosität, welche sie fast schon dämlich angrinst, während ihr blutiger Eiter entgegenspritzt aus der Wunde die sie erst zuvor in dessen fetten Bauch geschlagen hat. Der Eiter frisst sich währenddessen toxisch durch ihr dünnes Büßergewand, welches ohne jeden Widerstand darauf abfällt. Die Einheitssiegel sich dabei auflösend. Ohne den Schutz ihrer sowieso nicht vorhandenen Servorüstung fängt ihre Haut darunter an Blasen zu werfen, dann sich die ersten Haut- und später Muskelschichten aufzulösen. Der Schmerz ist unglaublich, doch Bella lässt nicht ab. Reißt und zerrt weiter an ihrem Kettenschwert, tiefere Wunden so in das Monster treibend. „Du wirst mit mir gehen, Ausgeburt des Chaos!“ faucht sie das Wesen an. Alles andere ist unwichtig, spielt keine Rolle mehr. Das hier ist ihr Glaube, ihre Religion, ihre Freiheit.

 

Als dieser Tag in dieser Schlacht zu Ende geht, patrouillieren andere Truppen der Sororitas das Schlachtfeld. Der Feind wurde geschlagen, fürs erste, aber die eigenen Verluste waren hoch. Es ist und bleibt ein Abnutzungskrieg. Bella liegt schwer verwundet neben einer aufgedunsenen Dämonenleiche des Nurgel. Ihr rechter Arm an der Schulter abgerissen durch die Säure des Monsters, hält weiterhin das in der Dämonenleiche feststeckende Kettenschwert fest umklammert.

 

Auf Bellas Gesicht hat sich statt verzerrtem, intensivem Schwerz, so etwas wie Zufriedenheit eingestellt. Sie blinzelt mit blutunterlaufenen Augen, als ihre ehemalige Schwester Superior neben ihr niederkniet. Benedetta legt eine gepanzerte Hand auf ihre schwitzige Stirn. „Schwester…“ lässt sie das Wort so gütig stehen. „Schwester…“ presst Bella erleichtert hervor. So endlos erleichtert. Benedettas Blick huscht zu einer nahen Sister Hospitaller, doch diese schüttelt nur betroffen den Kopf. Mehr muss Benedetta nicht wissen. Sie streicht Bella noch einmal durch das schwitzig-blutige Haar. „Du wirst ihn jetzt gleich gegenüberstehen. Frohlocke Schwester.“ „Unsere Schwester!“ stimmen andere ihrer herangenahten Schwestern gebetsartig mit ein. Welch wundervoller Gesang, in seinem Namen. Dann aktiviert Benedetta noch einmal die Rune ihres Energieschwertes und Bella ist frei. Frei in ihrem Glauben. Frei in ihrer Pflicht. Frei als eine Schwester. Frei. Und dies nicht allein.

 

 

 

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1 x Penitent Engine zusammengebaut. Das entgraten war sehr knifflig, z.B. jeden Zahn bei den Sägeblättern einzeln entgraten und solche Scherze. Nach dem grundieren werde ich bestimmt noch ein paar versteckte weitere Gussgrate entdecken... ;)
Anyway, coole Mini, deutlich kleiner und filigraner als man zu Anfang denkt. Und hat echt eine Menge Details, da wird das Bemalen bestimmt ein großer Spaß 🥳

 

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Nächstes Fluff Update:

 

Kurzreview:

 

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Titel: The Book of Martyrs

 

Format: Audiobook

 

Autoren: Danie Ware, Alec Worley and Phil Kelly

 

Gesprochen von: Harry Myers

 

 

Wie der Titel schon sagt geht es um Märtyrer der Adepta Sororitas. Drei unterschiedliche Geschichten mit der Thematik, jeweils von einem anderen Autor verfasst. Die Geschichten selber sind ganz lose zusammengehalten, aber eigentlich steht jede Geschichte für sich selber, wenn man ehrlich ist. Die lose Klammer einer Battle Sister Randfigur welche die Geschichten studiert, welche sie zuvor in einem Buch gefunden hat, hätte man auch genauso gut weglassen können.

 

Die Qualität der eigentlichen Geschichten ist recht durchwachsen, mit der ersten Geschichte noch am interessantesten. Leicht über dem Niveau von Auftragsarbeit, mit der zweiten Geschichte fällt dieses Niveau aber dann bereits ab und die letzte Geschichte ist so ziemlich das belangloseste was ich jemals im 40K Bereich lesen bzw. hier hören dürfte.

 

Die Chance den unterschiedlichen Hauptfiguren mehr Charakter zu geben durch die unterschiedlich verkommenden Sororitas Orden über die drei Geschichten hinweg hat man kaum bis gar nicht genutzt. Einzig in der ersten Geschichte werden wenigstens noch einige vielversprechende Nuancen herausgearbeitet, in der zweiten Geschichte ist es quasi egal welchem Orden die Hauptfigur angehört, Sororitas halt und in der letzten Geschichte war man tatsächlich so dreist, dass das einzige Merkmal der Bloody Rose tatsächlich die roten Rüstungen sind, welche sie tragen. Wer hätte das nur gedacht. Unglaublich, aber passt zu der allgemein unterirdischen Qualität der letzten Geschichte über die wir besser den Mantel des Schweigens an dieser Stelle hüllen.

 

Positiv hängen bleibt unter dem Strich eine solide gelungene erste Geschichte, mit tatsächlich einigen leicht ambivalenten Charakteren und deren (kleiner) Entwicklung über die Handlung hiweg. Auch die Actionszenen wissen dort zu überzeugen. Die zweite Geschichte bietet wenigstens noch den teils ambivalenten Kampf zwischen Sororitas und Tau, wo sich die Tau z.B. über die für sie völlig befremdlichen Konzepte wie die Büßer Kampfläufer wundern. Solche isolierten Szenen wissen durchaus 40K mäßig zu unterhalten und begeistern, mit Liebe fürs Detail. Auch der Höhepunkt der zweiten Geschichte mag über den eher schwachen Start und teils durchwachsenen Mittelteil dann nochmal hinwegtrösten. Die dritte Geschichte ist leider einfach nur Murks, von vorne bis hinten.

 

In Summe 3/10 Punkte für dieses Gesamtwerk. Viel Schatten und ein wenig Licht. Wegen der ersten Geschichte und einem Teil der zweiten Geschichte würde ich dennoch so weit gehen und eine kleine Leseempfehlung auf eigene Gefahr aussprechen, wenn man einfach was aus der 40K Ecke haben möchte, trotz arg durchwachsener Qualität bzw. man lässt einfach die letzte Geschichte weg.

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kurzer Zwischenstand:
Bei der Bemalung gibt es noch eine Menge zu tun, aber ich bleibe dran...

 

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Bin zudem noch über weitere Sororitas Hörbücher gestolpert. "Hammer & Anvil" ist der nächste Teil zu "Faith & Fire", welches mir besonders durch die tollen Charaktere sehr gut gefallen hatte. Ein Vergnügen die Charaktere jetzt auf dem nächsten Abenteuer weiter begleiten zu können (gibt sogar noch einen dritten Band, perfekt!)

Kurzfristig bin ich jetzt auch zu einem Spiel mit ein paar Kumpels eingeladen worden, was für mich superkurzfristig bereits am 19. März stattfinden soll. Bis dahin will ich mich natürlich nicht lumpen lassen und werde jetzt noch fix 4 weitere Sprungtruppen zusammenschrauben und dann bis dahin bemalen. Das wird zwar eine intensive Malseason, aber für die gute Sache ;)

 

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Dann ist es wohl schon bald soweit mit meinem ersten bebilderten Spielbericht...

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vor 21 Stunden schrieb Lichtfeind:

Moin, nach längerem des "nur" mitlesens muss ich mal schreiben. Finde dein Projekt richtig hammer, macht echt laune das alles zu verfolgen!

 

 

Perfekt :) Dann will ich gleich mal nachlegen...

 

Hat deutlich länger gedauert hat als zuerst gedacht. Knifflig zu bemalen, aber da mir die Läufer jetzt sehr ans Herz gewachsen sind, werde ich mittel- bis langfristig noch zwei weitere hinzufügen.
Bemaltechnisch macht die Infanterie aber deutlich mehr Spaß, bzw. ist entspannter zu bemalen.

 

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Einmal alle zusammen:

 

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bearbeitet von Buffybot
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