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TabletopWelt

Roll for Initiative - Klatschi malt Puppen und baut 3D Gelände für Rollenspiele


Empfohlene Beiträge

Bin mal wieder da 😄

 

Irgendwie passt es gerade so gar nicht mehr zwischen mir und dem Tabletop Hobby. Rollenspiel gibt mir im Moment einfach etwas mehr und Tabletop wurde immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Was sehr schade ist, denn der fast wichtigere Aspekt vom Hobby war für mich war immer das Gelände bauen und das Malen.

Letztes Jahr habe ich dann mal Critical Role angeguckt und die Begeisterung am Tisch gesehen, wenn die Modelle platziert werden. Deswegen wusste ich gleich: Ich muss auch dringend 3d Gelände einsetzen. Ein erster Test mit einem Spieler aus meiner D&D-Gruppe hatte auch gezeigt, dass hier viel Interesse da ist. Er fand es mega und ich hoffe auch darauf, dass ich zukünftig immer mal wieder eine Runde spielen kann.

 

Das positive Feedback ist also schon mal ein guter Start, um ein neues Projekt (bzw. eine Vielzahl von Projekten) anzufangen. Das Bemalen der Modelle für Rollenspiel hat gerade viele Vorteile: Es entspannt, es sind nie so große Modelle pro Gruppe (man braucht halt nur eine Handvoll Zombies und Skelette, nicht ganze Armeen) und die Modelle kann man auch für Frostgrave, Mortheim und was weiß ich einsetzen.

 

Frage 1: Welcher Maßstab?

Leider sind die Modelle, die bereits bemalt und nicht verkauft sind, sehr speziell, so dass ein Einsatz in vielen Rollenspielen nur bedingt möglich ist: 40k Tyraniden gehen bei SciFi, Warmachine und Hordes sind so speziell vom Design, dass da eher Ausnahmen möglich sind (Elfen von Scyrah, Trollbloods sowie ein paar Skorne, wobei der fette Trollblood Gargantuan schon einfach ein wunderbarer Fight wird :-) ).

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Malifaux ist genauso speziell. Skaven kann man immer einsetzen, klar, ich hab beispielsweise vor, bei der bald anstehenden Kampagne "Tomb of Annihilation" die Goblins durch Rattenmenschen zu ersetzen. Ansonsten kommen dann noch ein paar Einzelsachen dazu (Guild Ball, Nightvault, etc.), ein bisschen Star Wars Legion und Infinity Haqqislam (das passt zumindest für Coriolis)… Alles in allem nicht zwingend sofort übertragbar, was bedeutet: Ich fange so ein bisschen bei 0 an. Entsprechend wären natürlich viele unterschiedliche Maßstäbe okay.

 

20mm Maßstab hätte natürlich den Vorteil, dass es weniger Platz braucht und sehr angenehm zu bemalen ist - nachdem ich gerade eine 15mm Armee bemalt habe, habe ich viel Gefallen am kleinen Maßstab gefunden. Dank 3d Drucker auch kein Stress, aber ein Nachteil bleibt: Ich habe noch kein Gelände dafür.

Und davon ist echt viel da:

 

Malieaux-Tisch oder Steampunky-angelehnte Fantasyelemente gefällig? Das Scatter Terrain kann man immer verwenden.

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Und dann kommt noch richtig satt Gelände für Fantasy Skirmisher.

XAxmVX.jpg

 

C3gvOh.jpg

 

zMNOfE.jpg

 

Und weil es geht auch noch für Sci Fi.

Y1AtOr.jpg

 

Okay, das Gelände sagt: Es werden 28-32 Millimeter (viele Firmen geben eh keinen Fick mehr und Scale Creep ist der neue Way to Go 😄 ).

 

Frage 2: Was bemalen?

Da ich gerade in einer der beiden Kampagnen Curse of Strahd spiele, wird diese Gruppe bemalt und ein bisschen allgemein einsetzbares Grobzeug. Skelette und Zombies braucht man eben immer und sind vielseitig einsetzbar.

 

3/5+1 Helden sind durch, die ich in HeroForge designed und gedruckt habe. Das Programm ist schon cool für den Rollenspielbereich :-) 

 

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4DnXPI.jpg

 

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Human Ranger; Human Rogue; Human Paladin; Human Sorcerer

 

und letzten beiden Modelle sind gerade in Arbeit: eine Halbelfen-Druidin, sowie der Drache der Drakewarden. Den Standard der Truppe plane ich natürlich nicht, bei den Standard-Gegnern aufrecht zu erhalten. Die werden ein wenig mehr quick and dirty.

 

und was steht nun als nächstes an?

die Helden sollen bis nächste Woche fertig werden und erste Tests für das 3d Gelände sollen laufen. Dazu kommt aber noch ein extra Post, da ist schon unglaublich viel Planung geschehen. Und an Gegnern für meine Gruppe liegt auch schon was bereit.

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vor 4 Minuten schrieb klatschi:

Irgendwie passt es gerade so gar nicht mehr zwischen mir und dem Tabletop Hobby.

 

Oh, das ging irgendwie an mir vorbei. Gibt's Gründe? 

 

Freut mich auf jeden Fall dass es wieder was neues von dir zu sehen gibt. Deine Minis und dein Gelände sind stets sehr schick :) 

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Bemalte Modelle 2022: 159 (10x EDEN, 27x Zombicide, 24x Infinity, 37x Gelände, 2x Bushido, 23x FF, 13x TDE, 4x Nemesis, 19x BB)

 

My Little Project

Mein Sommerprojekt

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vor 3 Minuten schrieb Basselope:

 

Oh, das ging irgendwie an mir vorbei. Gibt's Gründe? 

 

Freut mich auf jeden Fall dass es wieder was neues von dir zu sehen gibt. Deine Minis und dein Gelände sind stets sehr schick :) 

 

Vielen Dank, freut mich, dass es wieder gefällt :-)

 

Na ja, eigentlich sind es zwei Gründe aktuell:

1) Zeit ist durch Arbeit, Doktorarbeit und das Kind eingeschränkt und es gilt zu priorisieren, was ich machen will. Ich habe das Gefühl, dass die einzelnen Spiele dann aber immer relativ ähnlich verlaufen (das ist natürlich auch den Spielsystemen geschuldet die ich spiele). Die Unterschiede sind da zwischen den einzelnen Partien und zwischen den Spielen, aber irgendwie nicht so, dass ich danach nicht das Gefühl hätte, dass Runde x jetzt doch wieder sehr ähnlich zu Runde y gewesen wäre. Es macht sicherlich Spaß, wenn die einzelne innovative Idee in der Armeeliste dann zündet, aber am Ende stehen dann der zeitliche Invest (Modelle sammeln, basteln, bemalen, Armeeliste schreiben, sich Eindenken) und das Ergebnis nicht in einem Verhältnis, das für mich gerade stimmt.

2) Wenn ich Rollenspiele, kann ich gleich Zeit mit 5 Leuten verbringen, die mir lieb sind. Tabletop funktioniert für mich quasi immer nur 1:1, sobald es Mehrspielerpartien werden, leidet jemand durch die Bündnisse der anderen 😄 

 

Rollenspiel ist insofern um einiges dynamischer, als dass es kollaboratives Storytelling ist - egal, was ich mir als GM davor ausgedacht habe, meine Gruppe findet neue Wege, das komplett über den Haufen zu werfen und das ist ein wunderbares Ding, was ich liebe.

Als Beispiel aus meiner aktuellen D&D-Kampagne Curse of Strahd: Die Kampagne geht davon aus, dass sich die Gruppe gegen den oberbösen Vampir stellen, der das Land unterjocht. Es gibt verschiedene Orte, wo sie Hinweise finden können, wie sie ihn besiegen können und wo sie die Situation des Landes verbessern können. Meine Gruppe dagegen hat sich inzwischen aber zu seinem Werkzeug der Unterdrückung machen lassen, haben eine Stadtregierung gestürzt (und dabei leider auch Stadtbewohner über die Klinge springen lassen) und planen gerade, ihm das Objekt seiner Begierde (ein bisschen Lucy Westenra, wenn man Dracula kennt) auszuliefern. Dass sie irgendwann gegen den Vampir vorgehen müssen, um das Land zu verlassen, ahnen sie. Aber sie haben festgestellt, dass sie weniger Probleme haben, wenn sie mit ihm solange kooperieren, bis sie stärker sind als ihm ständig anzugehen. Diese Entscheidung hat quasi die gesamte Kampagne auf den Kopf gestellt, weil sie eben nicht als Helden handeln wollen sondern aus Sicht ihrer Charaktere den Weg des geringsten Widerstands gehen 😄 

 

Und mir ist natürlich klar, dass man bei dem Projekt hier auch sagen kann: Stehen da Zeit und Aufwand im Einklang, wenn ich Modelle bemale und Gelände baue, nur um das ein- oder zweimal im Quartal auf den Tisch zu stellen? Die Antwort ist: Nein, aber für mich ist das gerade einfach eher ein Grund an den Mal- und Basteltisch zu gehen, der sich einfach schön mit dem Rest verbindet :-)

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vor 2 Minuten schrieb klatschi:

Und mir ist natürlich klar, dass man bei dem Projekt hier auch sagen kann: Stehen da Zeit und Aufwand im Einklang, wenn ich Modelle bemale und Gelände baue, nur um das ein- oder zweimal im Quartal auf den Tisch zu stellen? Die Antwort ist: Nein


Anscheinend macht dir das Malen und Basteln ja auch viel Spaß?

Dann wäre es  ja nicht nur für die Zeit in der das Ergebnis dann "benutzt" wird, sondern auch die eigentliche Mal & Bastelzeit etwas das ein Gewinn für einen selbst ist.

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Bemalte Modelle 2022: 159 (10x EDEN, 27x Zombicide, 24x Infinity, 37x Gelände, 2x Bushido, 23x FF, 13x TDE, 4x Nemesis, 19x BB)

 

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vor 6 Minuten schrieb Basselope:


Anscheinend macht dir das Malen und Basteln ja auch viel Spaß?

Dann wäre es  ja nicht nur für die Zeit in der das Ergebnis dann "benutzt" wird, sondern auch die eigentliche Mal & Bastelzeit etwas das ein Gewinn für einen selbst ist.

 

So sehe ich das auch. Malen und Basteln ist unglaublich beruhigend und für mich ein wunderbarer Ausgleich, gerade vor dem Bettgehen nochmal ne Stunde Hörspiel zu hören und zu Malen, als dass ich noch was in der Glotze gucke oder so 🥰 Unser aller Hobby hier ist schon einfach ziemlich genial!

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Sooo, dann mal zum geplanten 3D-Dungeon-Gelände.

Ich will schon lange ein Dungeon, man kann das auch cool als Brettspiel verwenden (Dungeoncrawler, vielleicht sogar einfach auf Basis von DnD4?), aber weil ich natürlich eine special Snowflake bin, muss es GANZ BESTIMMT sein:

  • Ich habe ein Problem mit 3D-Gelände, das manche Rollenspieler verwenden: Grid. Ich mag Grids nur in Dungeons, wo es sich aufgrund der Bodenfliesen sinnigerweise ergibt, aber ansonsten finde ich es kacke. Also werde ich weite Teile meines Geländes ohne Grid bauen - meine Spieler bekommen ganz klassisch Maßstäbe in die Hand. Bzw. ich bewege den Großteil der Modelle, weil sie mit ihren wurstigen Chips-Fingern meine Puppen eh nicht betatschen sollen 😛 
  • Ich habe ein Problem mit fixen Dungeon-Tiles: Sie brauchen meist viel Stauraum, den ich nicht schaffen will, weil unser Keller mit allen anderem Quark überquillt und sie sind halt fix.  Fix ist meist nicht flexibel, was bedeutet, dass man eine größere Sammlung braucht, so cool es natürlich aussieht. Alternativ sind ja so Stecksysteme wie Openlock oder Dragonlock, aber da muss ich vor dem Spiel sehr viel zusammenlocken. Das ist dann schnell ein Zeit-Problem, so viel zu bauen und zu bemalen oder zuvor richtig viel zusammenzustellen.
  • Ich habe ein Problem mit dem Spielort: Da ich erst einmal seltener bei mir spiele (kleines Kind und Wohnort im absoluten Nirgendwo), möchte ich Sachen daheim vorbereiten und an den Spielort transportieren.

Lösungsansatz 1 wäre, neu zu bauen und diesmal mehr Keller für meine Dungeon-Tiles vorzusehen 😄 

Die Lösung für mich nennt sich daher: Magnetismus. Ein magnetisches Dungeon soll es sein.

 

Gott sei Dank gibt es eine Vielzahl von Youtubern, die über das Hobbycraften Videos machen. Also wirklich viele. VIELE. Unglaublich viele. Gibt es eigentlich überhaupt noch andere Youtube-Videos?

 

Man kommt ja selbst auf viele Ideen, aber Ehre, wem Ehre gebührt. Meine ersten Ideen habe ich mir durch diverse Videos rückversichert bzw. Inspiration dafür geholt.

Und im Allgemeinen diese beiden Channels, wo ich auch ganz viel rausgezogen habe:

RP Archive: https://www.youtube.com/channel/UC0l_deKneitQOvD9dNPktMg/videos

Den Kanal von Tabletop Workshop: https://www.youtube.com/c/TabletopWorkshop (also so allgemein was Styrodur-Shizzle betrifft)

 

Im Speziellen will ich für diese Idee folgende Videos hervorheben:

Baltin’ Barrow Gaming mit seinem System: https://www.youtube.com/watch?v=Mugv8CijYo0

Tabletop Witchcraft’s Wand-System: https://www.youtube.com/watch?v=G4DnMWKEqFw

Tabletop Witchcraft’s Cave Tiles: https://www.youtube.com/watch?v=md16ridn3iA

Marco Frisoni: https://www.youtube.com/watch?v=Nzae0AJEXbE

Table& Craft: https://www.youtube.com/watch?v=4wWYscvfRs4

Nat 1 Videos: https://www.youtube.com/watch?v=oRnq_yByBhE

 

 

Die Idee der Bodenplatten:

 

Die Bodenplatten sollen voll magnetisch sein; entsprechend ist die Idee, eine Stahlplatte mit 1mm Dicke zu nehmen, auf beiden Seiten zu „verzieren“ (so hat man mit einem Set zwei Themen) und dann ist mit Magneten unter dem Gelände eigentlich alles schicki. Ich hab mir mal einen Satz zugeschnittener Stahlplatten bestellt, um es zu testen. Die Idee: 4* 12x12 Zoll, 4* 12x6 Zoll und 8* 6x6 Zoll sollten wenn ich mich nicht verrechnet habe, insgesamt eine Fläche von 36x36 Zoll geben, es bietet viele Optionen für unterschiedliche Zusammenstellungen und ist alles gut verstaubar.

 

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Das Problem, bzw. was zu testen ist: Wie dick darf der „Aufbau“ sein, dass die Neodym-Magnete dann noch halten? Ich muss noch ein wenig rumtesten, weil ich keinen Bock hab, zu fette Neodymmagnete nehmen zu müssen, weil das dann einfach sehr sehr teuer wird und dann auch nicht mehr so easy peasy zu versenken ist. Erste Tests haben gezeigt: 1mm Dicke Styrodur ist super für Neodymmagnete von 6x3mm, bei 2mm Styrodur wird es schon schwach.


 

Spoiler

Nur so nebenbei: Ich hatte mir eine Ersatzlösung überlegt, falls es nix wird, mit versenkten Schrauben an gezielten Stellen.

Guf0Rl.png

 

Auf den gegenüberliegenden Seiten sollen jeweils Platten sein, die ich eher selten kombiniere:

 

Set 1: Dungeon-Tiles und Tempel-Tiles. Während „Dungeon“ eher klassisch Grau sein soll, wird „Tempel“ bräunlich und überwachsen.

Set 2: Kopfsteinpflaster und Höhlenboden. Beim Höhlenboden dachte ich erst einmal an sehr sehr dünne Korkplatten, mal gucken wie gut das dann klappt. Beim Kopfsteinpflaster will ich den klassischen Schuppenbogenverband nehmen (also diese „Halbkreisblumen“). In Kombination mit den Dungeon Tiles als „Bürgersteige“ kann man dann Straßenzüge darstellen. Wahrscheinlich brauch ich da auch gar nicht so viel, mal schauen, vielleicht kommen auf die anderen dann Raumschiffböden für SciFi. Da habe ich die Idee, einfach die Strukturierung der XPS-Platten zu nehmen (die haben eine „gewaffelte“ Struktur).

Set 3: Natur-Böden und weiß noch nicht. Also die Außenflächen, die man immer mal braucht. Wird aus einer Mischung aus Leim, Sand und Stuff aufgetragen und dann mit Flock verziert. Aber die Frage ist, was dann noch dazu kommt.

 

Die Tests werden es zeigen. Weil ich fleißig bin, habe ich gestern mit einem Test für klassischen Dungeon Tiles und einem Test für den Naturboden angefangen:

 

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Das ist nun noch nicht bemalt, sondern nur eine Schlotze aus Leim, Erde, statisches Gras und brauner Farbe. Darüber wird dann mit Spraydosen genebelt, Flock drum und Lack und fertig. 

 

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Da wird nochmal strukturiert, das ist nun nur die Struktur, die die Tiles nach einmal Schütteln in der Box mit Steinen hatten. Also kommt da nochmal mehr Detail drauf. Problem: Meine Platten sind nicht genau 6*6 Zoll, weil die Firma keine dummen Größen kannte, sondern nur 15*15 cm - deswegen (und wegen der kleinen Abstände zwischen den Tiles) schaut da nun was über:

 

99pjNS.jpg

 

Dafür macht man Tests, ich hatte den Abstand zwischen den Platten unterschätzt, das summiert sich in der Fläche. Lösung: Die kommenden Tiles werden nicht 2,54cm sondern eher 2,4-2,5 und dann passt das. Bei der Platte schneide ich nun außen einfach ab und die Platte wird die "böse" Platte, die nur im Notfall verwendet wird. 

 

Die Idee der Wände:

Die Wände sollen ähnlich zu den Böden funktionieren - Stahlplatte (diesmal 0,5 mm) mit XPS auf beiden Seiten. Die Idee: Ich kann dann Verzierungen einfach mit Magneten anbringen. Außerdem sind die Teile dann absolut flach und leicht zu verstauen.

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Auf den Böden halten sie dann durch „Poller“ (hier in rot). So nenne ich die jetzt mal, also Zierelemente, die sich einmal über die ganze Höhe ziehen und dann ein bisschen Abwechslung in die Fläche bringen. Diese haben einen Magneten im Fuß und einen an der Seite und dann halten sie die Wand. Hier mal zwei Skizzen, wie das dann aussehen könnte:

 

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Warum nicht gleich die Magnete in die Wand setzen? Wenn die Idee so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, dann kann ich eine einfache Steinwand nehmen und beispielsweise Poller im gotischen Look verwenden oder aber Poller in einem Zwergendesign oder aber Poller mit einem anderen Design - somit kann ich relativ leicht den Look des Dungeons ändern ohne dass ich wieder ALLES neu bauen muss. Ähnlich beim Thema Tempel: Ich habe Wände in Tempel-Look, mache die "Poller" aber einmal mit Fantasy-Mesoamerikanischen Symbolen, einmal mit Fantasy-Religiösen Symbolen und einmal mit bösen Schlangenmenschen-Kult-Symbolen und schon habe ich mit einer Wand drei Dungeons.

 

Auch eine Idee, die es zu testen gilt: Ich will Türen und Fenster magnetisieren, so dass ich aus einer geschlossenen Wand auch einfach eine Hauswand machen kann und nicht extra Wände dafür machen muss. Das wäre dann aber definitiv ein Zugeständnis in Sachen Optik, da Türen und Fenster dann nicht in die Wand eingelassen wären, sondern außen draufgesetzt sind. Auf der anderen Seite ist es halt (wenn es klappt) hochflexibel.

 

Versuch macht kluch.

 

Ich melde mich wieder mit fertig bemalten Tiles.

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vor 32 Minuten schrieb Delln:

Sieht sehr spannend aus. Allein die Skizzen kommen schon gut. Bin sehr gespannt!

 

Danke - ich auch 😄

Ne, aber ohne Schmarren; dieses Mal habe ich echt viel Zeit in die Planung gesteckt, weil es natürlich auch Materialien sind, die nicht günstig sind. Der erste Schwung an Metallplatten (ein Set) waren 40 Euro, dazu nen Proxxon für 80 und die Shifting Lands Auflagen für 50, dann noch Magnete - da ist man schnell bei 200-250 Euro Startinvest. Dafür wird es danach halt einfach günstiger und schneller als immer neue Sachen zu produzieren. Und es ist natürlich eine Sammlung, die sich über Jahre ausweiten darf und soll.

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So ein Proxxon ist schon ein krasses Ding - zwei Sessions a 1,5 Stunden bringen doch einen Riesen Schritt nach vorne. Und inzwischen hab ich das Gefühl, mich etwas besser einzugrooven mit dem Gerät.

 

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das sind viele einzelne Fliesen in unterschiedlichen Größe für die Böden. Die Würfel werden Treppen und Würfel, um Höhenunterschiede zu überbrücken.

 

linkerhand dünne Schichten Styrodur. Die klebe ich dann an das Metall für die Wände und dann werden sie strukturiert. Und daneben die gewabte Außenschicht, die ich mal aufhebe und evtl für SciFi Böden nutze.

bearbeitet von klatschi
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Schick soweit. 

An einem Dungeon bin ich ja nebenher auch zuweilen dran, wobei es bei mir nich a lot more theoretischer ist. 

 

Mir fiel allerdings hierzu etwas ein

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Sofern das eine von vielen Dungeonwänden ist, sollten die Stützpfeiler mMn nicht ganz an den Rand. Denn wenn Du die aneinanderstellst, hast Du ja doppelt so dicke und vermutlich nicht, was Du willst.

 

Die Stützen müssen also entweder etwas zur Mitte hin oder lediglich 1 an den Rand oder mittig. Denkbar wären auch lediglich halbe Stützen, aber das kommt aus meiner Sicht nicht so gut.

Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

 

Kann sein, dass Du es bedacht hast und es in der Skizze nicht rauskommt, aber die "Ecken" in Dungeons finde ich mit das Kniffligste, wenn man nicht permanent "Sonderteile" haben will, die die Massenproduktion uU doch wieder einbremsen.

 

soviel zum höchst unnützen Einwurf eines zutiefst unwürdigen Bastlers. :japan:

bearbeitet von Drachenklinge
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"Weg mit den Grollen, mehr Platz für Zwerge!"

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vor 4 Stunden schrieb Drachenklinge:

Schick soweit. 

An einem Dungeon bin ich ja nebenher auch zuweilen dran, wobei es bei mir nich a lot more theoretischer ist. 

 

Mir fiel allerdings hierzu etwas ein

20220303_062959.png.2528f8c2ca7c70662a62cd455571e1ad.png

 

Sofern das eine von vielen Dungeonwänden ist, sollten die Stützpfeiler mMn nicht ganz an den Rand. Denn wenn Du die aneinanderstellst, hast Du ja doppelt so dicke und vermutlich nicht, was Du willst.

 

Die Stützen müssen also entweder etwas zur Mitte hin oder lediglich 1 an den Rand oder mittig. Denkbar wären auch lediglich halbe Stützen, aber das kommt aus meiner Sicht nicht so gut.

Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

 

Kann sein, dass Du es bedacht hast und es in der Skizze nicht rauskommt, aber die "Ecken" in Dungeons finde ich mit das Kniffligste, wenn man nicht permanent "Sonderteile" haben will, die die Massenproduktion uU doch wieder einbremsen.

 

soviel zum höchst unnützen Einwurf eines zutiefst unwürdigen Bastlers. :japan:

 

Ja, die Ecken sind immer ein Thema - aber in der Darstellung ist das tatsächlich einfach nur eine schnelle Skizze für das Prinzip. Diese Poller bzw. Stützen sollen voll magnetisch sein und dadurch auch nach innen setzbar; dadurch kommt sich da nix in den Weg.

Inzwischen sind meine Überlegungen aber eh nochmal einen Schritt weiter: Ich mache quasi zwei Versionen von den Stützen: Eine Eckenversion, die dann auch die Hauptstützfunktion der Dungeonwände übernimmt und eine weitere Variante, die vor allem optischer Natur ist (die aber im Notfall auch dazu dienen kann, zwei Wände zu verbinden). Auf eine 6" breite Wand würde dann entsprechend zwei Eckenstützen kommen und noch ein bis zwei Zierstützen in der Mitte. Ich denke, dass ich im Laufe der kommenden Woche den ersten Wandtest machen kann und dann wird sich zeigen, ob meine Überlegungen sinnvoll waren oder ob es am Ende einfach viel Lärm um nix war :D  

 

Darüber hinaus werde ich auch versuchen, etwas an Neodymmagneten zu sparen. Nach ersten Berechnungen ist mir etwas schwindlig geworden: Ich nutze gerade 6x3mm Magnete, aber für die Verankerung am Boden ist das noch etwas zu wackelig, weswegen ich da gerne zwei machen würde. Das sind dann aber beim ersten Schwung, den ich plane, sehr schnell ein paar hundert Magnete - und das nur beim ersten Zwischenziel und bei einem vom mehreren geplanten Designs.

Entsprechend plane ich das gerade so, dass ich Versenkungen für die Magnete vorsehe und da dann einen Nagelkopf einklebe. Wenn ich dann ein magnetisches Ding brauche - beispielsweise eine Treppe oder eine Stütze, kann ich beim Aufbauen die Magnete einsetzen und nach dem Spiel wieder rausnehmen. Das wird nicht überall funktionieren, aber wo es klappt, möchte ich somit etwas Geld sparen.

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Trial and Error oder

Der Plan ist tot - lang lebe der Plan!

 

Okay, das war an diesem Wochenende alles etwas frustrierend, aber notwendig. Ich habe mir gestern viel Hobbyzeit herausgenommen und diese in den Versuch mit den Wänden gesteckt. Das Ergebnis: Ich habe den gesamten Plan über'n Haufen geworfen und einen neuen Plan. Der sogar besser weil billiger ist. Aber leider etwas mehr Platz benötigt am Ende. Also los.

 

Scheitern 1: Die grundlegende Idee sah vor, ein Blech links und rechts mit dünner Schicht Styrodur zu bekleben, diese zu verzieren und somit Magnete dran fixieren zu können. Mein Plan, das Blech zuzuschneiden (mit einer Stichsäge mit Aufsatz für Bleche) klappte nicht - das Blech hat so stark vibriert, dass es sich verbogen hat. Meine schlechte und billige Blechschere hat das auch kaputt gemacht, teureres Equipment ist mir den Plan nicht wert.

 

Planänderung.

Ich mache eine Wand komplett aus Styrodur und klebe an die entsprechenden Stellen Nagelköpfe. Diese sind sehr groß und vermeiden, dass ich bei Ungenauigkeiten im Messen und Setzen der Magnete Probleme bekomme. Damit der Nagen nicht aufträgt, muss ich ihn etwas versenken und leicht drüber modellieren. Passt.

 

it4Hxz.jpg

 

Dann den Poller bzw. den Pfeiler gebastelt - schön verziert, die Idee ist ja, die Arbeit in diese Pfeiler zu stecken, so dass die relativ "langweilige" Wand durch die Pfeiler einen spezifischen Typus bekommt. So kann man Zwergendesigns machen, gothic Horror designs, was weiß ich. Der erste Test klappt.

 

BOTyR1.jpg

 

3HrgqW.jpg

 

Aber ich bin unzufrieden, aufgrund von zwei Aspekten:

1) Aufgrund der Tatsache, dass ich die Wand verdicken musste (um die Nägelköpfe versenken zu können) ist das ganze nun zu fett, als dass ich es sinnvoll zwischen zwei Square platzieren kann. Ich müsste also ein System machen, wie viele andere 3D-Dungeions, bei denen die Wand einfach immer ein Square dick ist. Das ist okay, schränkt aber die Optik und das Spiel im Dungeon auf eine gewisse Weise ein, die nicht zwingend vertieft werden muss.

2) Es dauert ewig. Der Aufwand ist richtig hoch, gerade das Modellieren der Steine. Und ich brauche ja zwei Versionen der Pfeiler, einmal in die Ecke und einmal für die Wandfläche.

 

also Scheitern 2. Vielleicht war der ursprüngliche Plan auch einfach zu kompliziert.

 

Ich habe dann gestern Nacht gesagt: Scheiß drauf. Dann anders. Das mit der Dicke der Wände nehme ich nun einfach mal hin, mal schauen, was man tun kann. Der ursprüngliche Plan für die Wände ist verworfen, lang lebe der neue Plan. Schnell an ein 3D Programm, ein wenig rumgetestet und los gehts.

Die Wände sind nun einfach ganz aus Styrodur.

fLV0Td.jpg

 

Sie sind auch nicht magnetisiert, sondern: Mit Schrauben versehen. Eine der Schrauben ist etwas tiefer als die andere. Hier kann man Magnete versenken (und nach dem Spielen wieder rausnehmen, das spart Geld auf Dauer, wenn da irgendwann ein Zwergenset etc kommt). Es gibt auch eine Variante, die ich so gestaltet habe, dass kein Pfeiler ans Ende kommt. Diese können beispielsweise in den Raum reinstehen, da sind die Schrauben dann natürlich nur auf einer Seite.

 

4c4vPx.jpg

 

Stabilisiert wird das Ganze durch Eckpfeiler, die einfach nur mit Nagelköpfen versehen sind (diese werden dann noch verdeckt. Da kommt eine Mischung aus Leim und Metallpulver drauf). Jede Wand verbindet sich also mit einem Magneten mit dem Pfeiler und - wenn mal kein Pfeiler gesetzt wird - mit einer anderen Wand (links ist der Magnet oben und die Schreibe unten, rechts umgekehrt). 

SVGzTO.jpg

 

Ein Versuch mit drei Wänden am Stück, die mit einem Magneten (Neodym N52, 6*4mm) am Pfeiler verankert ist: Das hält Bombe!

 

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Und ein Pfeiler mit demselben Magneten unten drin mit den ganzen Wänden an der Bodenplatte ist auch richtig stabil.

 

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Und somit haben wir unser neues Wandsystem! Was ich noch überlegen muss: Da ich die auch mal stapeln können will, überlege ich, ob ich noch zusätzliche Magnete im Boden / oben in der Wand versenke. Auf der anderen Seite: wirklich brauchen tu ist es glaub ich nicht. Und das könnte man auch noch später machen (weswegen ich gerade dazu neige, es erst einmal zu ignorieren).

 

The Good

  • Durch die Schrauben ist das ganze sogar noch ein bisschen schwerer und nicht ganz so "flimsy". 
  • Durch das System mit den Schrauben spare ich mir die teuren Magnete. Ich habe gerade 300 6*4 N52 Magnete - das sollte für ein Dungeon reichen und ich kann sie einfach für alles verwenden was ich in Zukunft baue. Schrauben sind billiger als Magnete.
  • Es ist super stabil.
  • Es geht trotz der Tatsache, dass ich jedes Teil baue, schneller als Modellieren.

The Bad

  • Es braucht definitiv mehr Lagerplatz, weil ich für jede Wand nun auch x Varianten machen muss.

The Ugly fällt mir gerade nix ein. Ich glaub, das wird gut.

 

Wir haben also unseren Sieger:

 

eon5PK.jpg

 

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Sehr genial!

Und wieder ein schönes zartes Gewächs, bei dem man auf den späteren Baum gespannt ist.

 

Eine Rückfrage, ggf weil ich was nicht verstanden habe.

Das Verkleiden der Magnete.

 

Die Mauern sollen flexibel bleiben, damit man auch mal NICHTS dran steht, daher dürfen DANN die Magnete nicht sichtbar sein.

Korrekt?

 

Das Modellieren der Steine ist aber zu aufwendig.

 

Wenn Die Magnete in der Mauer "frei" liegen, könnte man Mauern dranstellen, dann sind sie weg, soweit ok.

Wenn keine Mauer dransteht, benötigst Du eine "Kaschade".

 

Ein schmales Stück Styrodur mit zB einer Unterlagsscheibe uf der Rückseite. Das wird dann als Blende draufgeklackt.

 

So musst Du weder modelieren, noch verlierst Du Magnete. In der Mauer benötigst Du sie sowieso und die Blenden sind recht klein und schmal, aber leichter als Mauerwerk umzusetzen, weil es überall Styrodur bleibt.

 

Hoffe, ich habe das verständlich erklärt.

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vor einer Stunde schrieb Der Bil:

Wow... äh...wow. Ganz schöner Aufwand, den du da investierst. :mellow:

 

Ich kann mich da nur selbst zitieren: "Man kann Freude nicht ohne Eskalation schreiben" 😛

Für mich ist das ein immer mal wieder aufgekommenes Projekt, das ich nie angepackt habe, und bei dem ich nun einfach mal eine grundlegende Ausstattung durchziehen will - danach ist es eh nur noch peu à peu ergänzen. 

 

vor 13 Minuten schrieb Drachenklinge:

Sehr genial!

Und wieder ein schönes zartes Gewächs, bei dem man auf den späteren Baum gespannt ist.

 

Hehe, danke :-) 

 

 

vor 13 Minuten schrieb Drachenklinge:

Eine Rückfrage, ggf weil ich was nicht verstanden habe.

Das Verkleiden der Magnete.

 

Die Mauern sollen flexibel bleiben, damit man auch mal NICHTS dran steht, daher dürfen DANN die Magnete nicht sichtbar sein.

Korrekt?

 

Das Modellieren der Steine ist aber zu aufwendig.

 

Wenn Die Magnete in der Mauer "frei" liegen, könnte man Mauern dranstellen, dann sind sie weg, soweit ok.

Wenn keine Mauer dransteht, benötigst Du eine "Kaschade".

 

Ein schmales Stück Styrodur mit zB einer Unterlagsscheibe uf der Rückseite. Das wird dann als Blende draufgeklackt.

 

So musst Du weder modelieren, noch verlierst Du Magnete. In der Mauer benötigst Du sie sowieso und die Blenden sind recht klein und schmal, aber leichter als Mauerwerk umzusetzen, weil es überall Styrodur bleibt.

 

Hoffe, ich habe das verständlich erklärt.

 

 

Hmm, ich bin mir nun selbst nicht ganz sicher, ob ich verstehe, was du genau meinst, aber ich schau mal, dass ich aushole - vielleicht hab ich es ja richtig interpretiert.

 

Bei meiner ursprünglichen Idee hätte ich in deiner Darstellung die Magnete in der Mauer versenken können und wenn man das Teil der Mauer sieht, wäre es mit Styrodur zu kaschieren gewesen. Das hätte den Vorteil gehabt, dass ich weniger Modellieraufwand gehabt hätte.

Das wäre möglich gewesen; ich hätte die Wand quasi so tief wie einen Magneten gestalten können und den hätte ich dann versenkt. Dann hätte ich auf der Rückseite des Pfeilers Metall machen können und alles hätte gepasst. Das wäre eine Option gewesen. Ehrlich gesagt hatte ich daran einfach gar nicht gedacht - ich war so in meiner Idee verhaftet, dass der Magnet im Pfeiler steckt, dass ich es einfach nicht kapiert hab 😄

 

---

 

Durch die neue Methode bin ich insofern aber eh zufriedener, weil sie die Magnete nie fix versenken muss, sondern flexibel bleibt. Wenn ich eine Wand nicht benötige, ist sie auch nicht mit Magnet ausgestattet (der mit seinen 15-20 Cent dann ja eh das teuerste überhaupt an der Mauer ist. Klar ist das im Einzelnen ned tragisch, es summiert sich aber sehr stark bei einem großen Projekt.)

Um nochmal den Aufbau der neuen Wände zu verdeutlichen:

 

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Das Blaue ist ne Schraube und Gelb sind Magnete. Diese können aber wieder rausgenommen werden, so dass man super flexibel bleibt. Es hat noch einen zweiten Vorteil: Weil nie Magnet auf Magnet trifft, sondern immer Magnet auf Schraube, muss ich nicht über Pole nachdenken ^^ Das ist frustrierend, wenn man es aus Versehen falsch einsetzt und dann rumfummeln muss, den wieder rauszubringen. Und die Wände sind eben schwerer.

 

---

Falls du die Eckpfeiler meinst, die ich zukleistern will, ist das auch recht leicht erklärt: Das Metallpulver habe ich da und von diesen Eckpfeilern plane ich erst einmal 50 Stück. Die werden sicherlich nie alle gleichzeitig im Einsatz sein und dann kann ich die Pfeiler, die nicht verwendet werden, als Säulen ins Dungeon stellen. 

 

Alles in allem ist meine erste Planungsliste:

50 Eckpfeiler

4 10-Feld-Wände

10 6-Feld-Wände

15 4-Feld-Wände

15 3-feld-Wände

10 3-Feld-Wände mit Tür

10 Treppenelemente und 

20 Podeste

 

Das alles soll bis Ende des Monats gebastelt und grundiert sein, damit ich es im April alles am Stück anmalen kann. Entsprechend will ich auch einen ersten Farbschematest in der kommenden Woche machen, damit ich das alles gut planen kann. 

 

Und wenn ich das richtig einschätzen kann, sind das für die Wände tatsächlich nicht mehr als drei fokussierte Bastelabende und so Wandverzierungen macht man easy mal nebenbei neben dem Filmgucken. So ne Wand ist mega schnell gemacht, das aufwändigste ist die Ziermauer, aber auch da habe ich die Geschwindigkeit schon gesteigert, indem ich es strukturierter angehe. 

Für die Pfeiler und die Podeste plane ich jeweils nochmal einen, entsprechend sollte das bis Ende des Monats tatsächlich schaffbar sein :-) Das, was mir gerade am meisten Kopfzerbrechen macht ist tatsächlich, dass ich für 50 Eckpfeiler 400 (!) Nagelköpfe bräuchte. Das wäre erst einmal nicht dramatisch, aber: Die Nägel sind zu lange, ich muss also den Nagel abzwicken und ich bin echt nicht schwach, aber igitt.

Aktuell habe ich zwei Lösungen im Kopf: die leichtere wären Reißnägel aus Metall, die magnetisch sind. Die dürften von der Größe her einigermaßen passen. Wenn ich aber keine bekomme, die magnetisch sind, kaufe ich Metallplättchen; die sind definitiv teurer, aber es hilft ja nix.

 

Ende April soll das erste Dungeon bespielt werden, den Termin kläre ich morgen mal mit meiner D&D Gruppe ab.

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vor 12 Minuten schrieb klatschi:

... viel Text ... 

Ok. ^^

 

#Schrauben/Nägel

Kürzere sind am Kopf zu klein? Haftung?

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"Weg mit den Grollen, mehr Platz für Zwerge!"

"Paint like You've got a DaVinci!"

Ohne Permafrost keine Berge! Zwerge für den Klimaschutz!

You can't tell a rat that it's like just a movie. by KJS

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vor 9 Minuten schrieb Drachenklinge:

Ok. ^^

 

#Schrauben/Nägel

Kürzere sind am Kopf zu klein? Haftung?

 

Zu kleiner Kopf - ich will lieber einen großen Kopf, so dass es nicht immer hundertprozentig passen muss, wie Magnete und Metall aufeinandertreffen ^^

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Am 6.3.2022 um 20:56 schrieb klatschi:

Zu kleiner Kopf - ich will lieber einen großen Kopf, so dass es nicht immer hundertprozentig passen muss, wie Magnete und Metall aufeinandertreffen ^^

Reiszwecken?

 

Sehr cooles Dungeonprojekt jedenfalls :) bin gespannt wie es weiter geht.

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vor 11 Stunden schrieb Landi:

Reiszwecken?

 

Sehr cooles Dungeonprojekt jedenfalls :) bin gespannt wie es weiter geht.


Jupp, das ist der Plan - muss nur welche finden die magnetisch sind ☺️
 

danke fürs dabei sein ❤️

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Am 8.3.2022 um 21:27 schrieb Landi:

Reiszwecken?

 

Sehr cooles Dungeonprojekt jedenfalls :) bin gespannt wie es weiter geht.

 

Das hat ziemlich gut funktioniert.

So 200 Reißzwecken für 1,10 Euro, gleich mal 3 Packen geholt. Man muss sie leicht abknipsen, weil die Schrauben im Inneren des Pfeilers zu viel Platz wegnehmen, das ist aber ned tragisch. Mal schauen, wie das dann bemalt aussieht.

 

6GtTQ0.jpg

 

Hält aber alles ganz gut.

 

gA1DCO.jpg

 

 

XbJ1X4.jpg

 

 

Einziges Problem: die Bois sind leicht gewölbt, dadurch ergibt sich dann ein leichtes Spaltmaß. Das fällt aber ned schlimm ins Gewicht.

 

wYLNKh.jpg

 

 

Richtig weit bin ich die Woche nicht gekommen; musste einiges (auch an Abendschichten) an der Diss gemacht und Rohlinge für die Mauern geschnitten (Zeitaufwand schätzungsweise 1,5 h):

 

WAddWk.jpg

 

 

Und da ist noch einiges mehr da: Rohlinge für Treppen und Rohlinge für einfache kleine Klötze (2,4*2,4*2,4 cm), um mehr 3D ins Spiel zu bringen - die waren schon fertig, Aufwand auch ca. 1,5h. Wenn man mal weiß, wie man sich am Proxxon verhalten muss, geht das fetzen schnell.

 

z3jhNp.jpg

 

Mal schauen, ob ich am Wochenende die Vorbereitungen abschließen kann, so dass es dann den Rest des Monats an "Mauern malen" gehen kann 😂 


 

 

 

Ansonsten habe ich noch einem Kumpel versprochen, einen kleinen D&D OneShot am Wochenende zu leiten bzw. bei seinem Junggessellenabschied (Brettspieltag) als Option in den Ring zu werfen. Ich habe mal schnell einen ersten Entwurf für einen sehr reduzierten "brettspieligen" Charakterbogen gemacht, der auf die Vorder- und Hinterseite einer Pokerkarte passt (der Druck ist noch vorläufig, das lass ich morgen im Copyshop drucken). Wird für das Dungeon dann sicher nochmal verbessert, ist am Samstag aber ein guter erster Testlauf, wenn jemand Lust hat, das zu spielen.

Gegenstände und Skills und Zauber laufen auch alle über Karten. Im Gegensatz zu D&D5e nehme ich aber keine Skills, sondern angelehnt an 13th Age einen Hintergrund, der dann Boni auf alles gibt, was mir die Spielenden begründen können: ein Gladiator aus der Arena kennt sich in der Stadt aus? Klar: Nimm den Bonus. Hat er Vorteile beim Überzeugen der Leute? Eh klar, nimm den Bonus. Kann er deswegen gut Schlösser knacken? Definitiv nicht. Sollte für OneShots reichen.

 

NEm0xH.jpg

 

Die Texte sind auch noch nicht geschliffen und sauber, sondern gestern zwischen 23 und 0 Uhr schnell runtergeballert 😂 Ich Depp komme auf solche Ideen ja immer so kurz vor knapp.

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Schön das es mit den Reiszwecken geklappt hat. Hab mal gegoogelt, die gibt es auch mit flachen Köpfen, aber dann so der zehnfache Preis. Wenn es mit gewölbt auch klappt, alles richtig gemacht würde ich sagen :)

 

Die Kartentexte sind doch super. Haben so ein bissel Heroquest Style...Du bist der Zwerg, du kannst nicht so gut kämpfen wie der Barbar aber du kannst Fallen entschärfen ;)

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vor 3 Minuten schrieb Landi:

Schön das es mit den Reiszwecken geklappt hat. Hab mal gegoogelt, die gibt es auch mit flachen Köpfen, aber dann so der zehnfache Preis. Wenn es mit gewölbt auch klappt, alles richtig gemacht würde ich sagen :)

 

Die Kartentexte sind doch super. Haben so ein bissel Heroquest Style...Du bist der Zwerg, du kannst nicht so gut kämpfen wie der Barbar aber du kannst Fallen entschärfen ;)


evtl mache ich mir eine kleine Lehre und drücke die einfach mit der Zange flach bevor ich sie einklebe. Ich bin eigentlich bei sowas dann sehr sehr perfektionistisch und es ärgert mich auf Dauer aber ich kann noch nicht abschätzen wie stark das bei den Reißzwecken reinkicken wird 😂😂

 

ja, die Texte sollen ein generelles kurzes Felling für den Charakter geben, mehr nicht. Es ist ja nur ein vier- bis sechsstündiger OneShot, da braucht es gar nicht mehr bzw mehr macht alles komplizierter :D 

bearbeitet von klatschi
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Serh cooles System. Da kann ich wenig zu beitragen. Nur:

 

Am 6.3.2022 um 17:21 schrieb klatschi:

Was ich noch überlegen muss: Da ich die auch mal stapeln können will, überlege ich, ob ich noch zusätzliche Magnete im Boden / oben in der Wand versenke. Auf der anderen Seite: wirklich brauchen tu ist es glaub ich nicht. Und das könnte man auch noch später machen (weswegen ich gerade dazu neige, es erst einmal zu ignorieren).

Du könntest für diesen Fall einfach (später dann) längere Pfeiler bauen. Üblicherweise reicht das für die Stabilität aus.

 

Und was Drachenklinge mit dem Verstecken der offenen Enden meinte, ist wohl eher, dass du so flache Mauerstücke basteln "sollst", die eine Unterlegscheibe in der Rückseite haben, sodass du offene Wandstücke einfach verstecken kannst (und einen da dann nicht Schrauben und Löcher ankucken).

Vom Prinzip her so (nur sehr viel billiger ^^):

IMG_20200824_173811_1.thumb.jpg.569ce0886c455cab96bcae2feadcd782.jpg

Oben: Wandstücke mit "blanken" Magneten.
Unten: liegend, die abenfalls magnetischen End-Stücke.

 

IMG_20200824_173854_9.thumb.jpg.6990fced6991d1e84ab336ee84e86cc1.jpg

Zusammengebaut dann so: An die eigentlich blanken Enden kommt einfach je so ein Endstück dran. Das du sogar beliebig gestalten kannst: Flache Wand, Mauerwerk, eine Säule, eingehauene Statue, Trümmeransatz, whatever.

 

Ansonsten: Weiter so. Sehr nice!

  • Like 6

Künstliche Intelligenz verliert immer gegen natürliche Dummheit.

Ordis has been counting stars, Operator. All accounted for.

 

Meine Projekte: Cheruba-Ls Dungeon Cyber Hero

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vor 18 Stunden schrieb Cheruba-L:

Serh cooles System. Da kann ich wenig zu beitragen. Nur:

 

Du könntest für diesen Fall einfach (später dann) längere Pfeiler bauen. Üblicherweise reicht das für die Stabilität aus.

 

Und was Drachenklinge mit dem Verstecken der offenen Enden meinte, ist wohl eher, dass du so flache Mauerstücke basteln "sollst", die eine Unterlegscheibe in der Rückseite haben, sodass du offene Wandstücke einfach verstecken kannst (und einen da dann nicht Schrauben und Löcher ankucken).

Vom Prinzip her so (nur sehr viel billiger ^^):

IMG_20200824_173811_1.thumb.jpg.569ce0886c455cab96bcae2feadcd782.jpg

Oben: Wandstücke mit "blanken" Magneten.
Unten: liegend, die abenfalls magnetischen End-Stücke.

 

IMG_20200824_173854_9.thumb.jpg.6990fced6991d1e84ab336ee84e86cc1.jpg

Zusammengebaut dann so: An die eigentlich blanken Enden kommt einfach je so ein Endstück dran. Das du sogar beliebig gestalten kannst: Flache Wand, Mauerwerk, eine Säule, eingehauene Statue, Trümmeransatz, whatever.

 

Ansonsten: Weiter so. Sehr nice!

 

 

Ah, danke für den Hinweis - das macht Sinn und das kann man schön langfristig erweitern. Ja, sowas in der Art wird kommen :-)

 

Ansonsten bin ich gerade bei wenig Zeit immer ein bisschen am Strukturieren - die Reißzwecken habe ich dann doch nochmal geplättet (war mir irgendwann klar, dass ich da zumindest ein bisschen was machen muss) und die Treppen und Pfeiler sind soweit vorbereitet - das geht in einer Box mit Steinen ganz fix:

 

cCCEHe.jpg

 

efMHcZ.jpg

 

So sieht dann das Ergebnis aus - manchmal noch etwas zu zaghaft, aber da arbeite ich nach, wenn die Treppen zusammengeklebt sind.

 

tLo2Fa.jpg

 

Die Pfeiler sind schon nachbearbeitet. 

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vor 11 Stunden schrieb klatschi:

und die Treppen und Pfeiler sind soweit vorbereitet - das geht in einer Box mit Steinen ganz fix:

 

Was genau machst du jetzt mit der Box voll Steinen? Kommen da Mauerstücke rein und dann schütteln?

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Bemalte Modelle 2022: 159 (10x EDEN, 27x Zombicide, 24x Infinity, 37x Gelände, 2x Bushido, 23x FF, 13x TDE, 4x Nemesis, 19x BB)

 

My Little Project

Mein Sommerprojekt

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