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TabletopWelt

In den Gossen von Frankfurt - die Ratten kommen


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Mit der Liste bin ich immer noch am Überlegen. Um einen Warpflammenwerfer mit rein zu nehmen, müßte ich die Speere (was nicht so schlimm ist und eigentlich nur WYSIWYG betrifft) und (was mich weitaus mehr stört) ein Base Rattenschwärme raus schmeißen. Mal sehen.

Ein anderes Problem hat sich allerdings gelöst: Sowohl die fehlenden Schattenläufer als auch der Warpflammenwerfer sind fertig! Wozu eine Grippe doch alles gut sein kann...

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Hi Huebi! Schön, dass Du Dich für die Gossen von Frankfurt interessierst!

Ich grundiere (fast) alle Metallteile mit Tin Bitz über schwarzer Sprühgrundierung. Danach bürste ich mit einem dunklen Metallton von Vallejo (sorry, weiß gerade den Namen nicht - ist aus der Model Color Reihe und etwas dunkler als Boltgun Metal, was fast genauso gut geht). Danach Highlights mit Chainmail und letzte Highlights mit Mithril Silver. Danach inke ich mit einer Mischung aus Smoke (aus der Vallejo Model Color Reihe), Schwarz und Wasser. Manchmal setzte ich danach nochmal kleine Highlights, wo mir zu viel Ink drauf gekommen ist.

Sowohl der Untergrund aus Tin Bitz als auch das Inken mit dem Smoke-Mix machen für mich einen großen Unterschied im Aussehen. Das Tin Bitz wirkt auch dann, wenn man stark mit silbrigen Metallfarben drüber geht und kaum noch etwas davon zu sehen bleibt, und der Smoke-Mix gibt eine viel "natürlichere" Wirkung als Black Ink.

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Gestern hatte meine Freundin ab dem späten Nachmittag Besuch, also die optimale Gelegenheit, um mal wieder etwas zu malen. Also ein paar frische Waffeln gebacken und mir anschließend überlegt, dass Puderzucker an den Fingern sich nicht so gut zum Malen eignet. Also nochmal kurz die Hände waschen und malen wir los...

A propos Hände Waschen: Nichts ist ärgerlicher, als fettige, klebrige oder sonst schmutzige Finger beim Malen und Basteln. Vielleicht bin ich da ein wenig paranoid, aber auch Farbreste werden bei mir während des Malens regelmäßig von den Fingern entfernt. Das Risiko ist mir einfach zu groß, dass irgenwann schwarze Fingerabdrücke an einer Stelle sind, wo ich sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Und wenn mal alles nichts hilft, greife ich sogar zu Baumwollhandschuhen. Und nein, das ist kein Fetisch, sondern schont die Figur vor Farbabrieb vom Anfassen.

Aber ich schweife ab. Mit frisch gewaschenen Händen habe ich mich also an meinen Schreibtisch gesetzt. Im Nachhinein war hilfreich, dass sich die Mädels meinen Laptop zum DVD-Gucken ausgeliehen hatten. Dadurch wurde ich davor bewahrt, zu viel Zeit im Internet auf irgendwelchen merkwürdigen Foren zu verbringen - das geht schließlich alles von der Malzeit ab.

Mein selbstgestecktes Ziel war, mein drittes Regiment Klanratten fertig zu bekommen. Der eine oder andere weiß vielleicht, dass es hauptsächlich aus den Verstoßenen meiner anderen beiden Regimentern besteht. Die waren ursprünglich jeweils 40 stark und standen zum Teil auf großen Multibases (25 x 100 mm). Das sah zwar klasse aus, war aber zu groß, zu teuer und mit den Bases auch nicht ganz Regelkonform. Nach einer kleinen Strukturreform sind sie nur noch 30 groß, und um das Aufstellen zu beschleunigen, steht ein Teil jetzt auf kleinen Monsterbases (40 x 40 mm). Angenehmer Nebeneffekt: auf die 40mm Bases passten teilweise nur 3 Modelle drauf. Das sieht deutlich unordentlicher aus (sehr passend für Skaven), und ich hatte am Ende genug Modelle für ein drittes Regiment Klanratten zusammen. Es fehlte nur noch die Kommandoeinheit.

Was war also zu tun? Ich hatte die Modelle schon vor längerer Zeit auf neue Bases gesetzt und bei einem Teil die Speere durch Handwaffen ersetzt. Irgendwann habe ich dann auch mal die Bases mit Streu versehen und mich daran gemacht, die Bases, die Kommandoeinheit und die neuen Arme mit dem Pinsel zu grundieren. Das war ungefähr der Stand von gestern Abend, abgehen von ein wenig Fell- und Haut-Pinselei, die ich irgendwann mal zwischendurch gemacht hatte.

Am Ende hatte ich alles fertig bemalt, inklusive einer kleinen Aufwertung der alten Bemalung durch stärkere Highlights. Bei genauerem Hinsehen ist mir zwar ganz anders geworden, aber für's Tabletop reicht's. Das sind die Momente, in denen man merkt, dass man sich beim Malen doch irgendwie in den letzten Jahren weiter entwickelt haben muss. Und wenn es nur ist, dass man genauer hinguckt.

Größere Probleme hat mir das Banner bereitet. Um etwas Abwechslung rein zu bringen, habe ich ein Banner von den neuen Plastikseuchenmönchen genommen. Die Bannerstange ist zwar ein kleines bißchen größer als die aus dem Kommandogußrahmen, aber das verschwindet zum Glück hinter der Standarte. Schick-schick. Zu dumm nur, dass ich irgendetwas machen muss, damit man die beiden Regimenter mit grüner Standarte voneinander unterscheiden kann. Es ist natürlich immer schick, wenn man da etwas nettes drauf kritzeln kann, aber darin bin ich nicht besonders gut. Übung habe ich auch keine - die letzten Standarten waren die von meinen Imperialen, und das ist schon zwei, drei Jahre her. Bismarck kritzelt zwar manchmal auf dem UFO-Turnier anderen Leuten hübsche Dinge auf ihre Modelle, aber ich bin nicht auf dem UFO-Turnier, und Bismarck ist genau wie ich aus Freiburg weggezogen. Also selber machen.

Das in der Grundfarbe fertig bemalte Banner in die Hand nehmen, tief luftholen, und los. Als erstes habe ich die Grundform eines gehörnten Skavenkopfes mit schwarz aufgetragen. Leider habe ich zu spät gemerkt, dass dafür das Schildemblem eine deutlich bessere Vorlage als das gezeichnete Banner im Armeebuch ist. Immerhin sollte ich so halbwegs sinnvolle Schattierungen hinbekommen können. Außerdem habe ich an der Grundvorm noch etwas nachbessern können. Außerdem kam ich auf die irrwitzige Idee, eine 13 in die rechte untere Ecke zu kritzeln - sah am Ende sogar nach skavischer Keilschrift aus. Nächster Schritt: Mit heller werdenden Graustufen die Form ausfüllen und dem ganzen so etwas ähnliches wie Tiefe verleihen. Zum Schluss noch ganz helle Striche hinzugefügt, in die dann mit Schwarz die Augen kamen, ein paar kleine Ausbesserungen, fertig. Kann zwar nicht mit Bismarck's Standarten mithalten, aber für meinen Hausgebrauch reicht's.

Letzter Schritt: Bases bemalen. Bei einem 30er Regiment sollten eigentlich die ersten wieder trocken sein, nachdem man alle Bases bemalt hat. Stimmt leider nicht ganz. Bin ich zu schnell, oder nehme ich zu viel Farbe? Egal - Zeit für eine weitere Waffel und nochmal Hände waschen. Außerdem habe ich doch noch einen Nachteil an den 40mm Bases festgestellt: Man kommt einfach schlecht dran, um das Base in der Mitte zu bemalen, läßt sich aber alles machen.

Irgendwann so gegen 23 Uhr war ich dann fertig, inklusive Regimentsbase (war schon fertig und brauchte nur einen neuen Anstrich). Jetzt muss ich nur noch einmal mit Mattlack drüber gehen und anschließend die Bases noch mit ein paar Tupfern aus statischem Gras versehen. Macht man das vor dem Klarlack, gibt's leicht "Tautropfen". Mal gucken, ob ich das in der Mittagspause einschieben kann.

Bilder gibt's leider (noch) keine, weil meine Digitalkamera heute morgen mal wieder in den Streik getreten ist. Irgendwie meinen meine Akkus immer, sie müßten sich auch beim Herumliegen entladen.

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So, jetzt hat das Regiment auch eine Schicht Klarlack bekommen, und die Bases sind mit Grasstreu versehen. Damit bin ich für ABT 2005 gerüstet und kann komplett WYSIWYG spielen. Aber irgendetwas stimmt mit der Camera nicht - ich fürchte, ich brauche neue Akkus. Wenigstens hat es für einen Schnappschuss gereicht...

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Du weisst, ein Regiment aus 20er Bases 4 breit, kann von 5 Reiterbases berührt werden und ein 5 breites Regiment von 6 Reiterbases (oder 25mm Frontbases).

Ich weiß. Aber ich habe auch nie behauptet, dass ich optimiert aufstellen würde ;) 5 breit sieht in meinen Augen einfach besser aus, und ich habe mit 30er Regimentern (inklusive Charaktermodel) gute Erfahrungen gemacht. Mit 4er Breite wären die deutlich schwieriger zu manövrieren. Aber keine Sorge: Zum einen kann ich meine Regimenter auch jederzeit schmaler aufstellen (auch wenn mir dafür derzeit noch keine Regimentsbases habe), und zum anderen werden sicher eines schönen Tages noch zwei weitere Regimenter zur Armee dazukommen, die dann 4x6 aufgestellt sind.

Es ist amtlich: Rückenschmerzen fördern weder das Mal- noch das Bastelverhalten. Dafür gehen einem beim auf-der-Couch-Liegen allerhand Gedanken durch den Kopf:

Ursprünglich hatte ich mal überlegt, meinen Seuchenmönchen einen Asiatischen touch zu geben. Ich hatte dabei an Samurais gedacht. Leider habe ich bisher keinen zufrieden stellenden Weg gefunden, um Samurai artige Banner auf den Rücken meiner Mönche zu befestigen. Außerdem ließe sich soetwas extrem schwer als rank-and-file aufstellen. Der Plan wurde also von mir (vorerst?) ad acta gelegt. Vom Hintergrund her werden es trotzdem Kriegsmönche sein und keine Angehörigen von Klan Pestilenz.

Bauchschmerzen bereiten mir auch die Seuchenschleuderer. Weder die alten noch die neuen Modelle gefallen mir so richtig, und eigentlich sollte man sie auch sehr gut aus den neuen Plastikmodellen zusammenbauen können. Kann man auch (Bilder kommen noch). Leider reichen die Teile nur für ein Verhältnis von 1:4 von Schleuderern zu normalen Mönchen (soweit diese Verrückten überhaupt nur normal sein können). Ich habe mit dem Gedanken gespielt, auch das Glockenbündel vom Musiker der Seuchenmönche zu Seuchenschleudern zu verarbeiten, aber bisher bin ich von der Optik nicht überzeugt.

Und dann wären da noch die wirren Gedanken zur Höllenglocke. Wie macht man so ein Ding individuell? Ich mag das Model sehr, was die Sache nur noch schwieriger macht. Ich kann mich bisher noch nicht einmal entscheiden, einen anderen Propheten oben drauf zu setzen (wird im bemalten Zustand getestet). Und ein paar kleine Banner mit Schriftzeichen aus dem Gußrahmen der Seuchenmönche ist jetzt auch nicht wirklich individuel oder kreativ. Fragen über Fragen...

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Ein schönes Modell für 'nen Seuchenschleuderer ist mMn der Glöckner der neuen Glocke. Den Hammer könnte man wunderbar zu 'ner Schleuder umbauen, sollte nicht so schwer sein. Ich benutze ihn einfach mit dem Hammer als Schleuderer.

Stattdessen könnte man beispielsweise einen Oger die Glocke leuten lassen...nur so ne Idee :)...

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Hey Hey, da tut sich ja was in deinem Rattennest, die vermehren sich ja schon fast wie die Karnickel;)

wird wohl mal wieder zeit, die Klingen zu kreuzen:D

Respekt, gefallen mir sehr gut, hübsches Banner.

Wenn ich mir die Burschen so anschaue, wird es glaub ich höchste Zeit bei meinen Ratten die Bases umzugestalten-oh jeh-mucho trabacho...:cry:

greets

H.

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@ huebi: Der Glöckner ist bei mir schon als Seuchenpriester verplant. Das Problem mit den Schleuderern sind weder die Körper noch die Arme, sondern die Schleuder selbst. Da ist zwar in jedem Seuchenmönche-Gußrahmen eine einarmige Schleuder / Morgenstern drin, wovon ich die Kugel und die Kette nehme. Aber ich habe nicht genug Kugeln - ich komme mit einer Box auf 4 Seuchenschleuderer und 16 Seuchenmönche (potentiell 19 plus Priester, wenn ich die neuen Plastiktreiber und den umgebauten Glöckner mit dazu nehme). Unten hänge ich ein kleines Bild vom Umbau an (wobei ich das Model vielleicht noch etwas mit Modelliermasse "tunen" werde).

@ Harrskritt: Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich gerade festgestellt habe, dass ich die ganze Zeit verpennt habe, auf Deine letzte Mail zu antworten. Vielleicht schaffen wir es ja mal wieder, uns auf ein Spielchen zu treffen.

Ansonsten liegt ein Turnierwochenende hinter mir. Und nachdem Wiesel bereits direkt danach "live" schon einen Bericht gefordert habe, werde ich versuchen, dem im Laufe des Tages nachzukommen, obwohl ich dieses Mal keine Bilder habe...

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Kannst Du nicht die Kugeln der Chaos-Barbaren-Flegel verwenden? Wenn ich mir den kleinen Knecht so betrachte, dann sollten die Dimensionen hinhauen!

Vielen Dank! An die Jungs hatte ich noch nicht gedacht, dass könnte tatsächlich hinhauen. Ich habe mir den Gussrahmen gerade mal im Onlineshop angeguckt - besonders der zweischweifige Flegel lacht mich an. Jetzt muss ich nur noch einen Chaosspieler finden, der auch Chaosbarbaren einsetzt und noch die entsprechenden Bitz übrig hat...

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Ars Belli Turnier – ABT 2005

Nach dem Clubturnier im Sommer fand nun also das erste „offene“ Turnier in Mainz statt (in Ginsheim-Gustavsburg um genau zu sein). Die ganze Woche über hatte ich mit starken Rückenschmerzen gekämpft, und so habe ich auch in der Nacht vor dem Turnier nicht wirklich viel geschlafen. Morgens musste ich dann feststellen, dass Duschen, Anziehen und Frühstücken nur in Zeitlupe möglich waren, und so fiel das Rasieren am Samstag aus. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, weil ich eine halbe Stunde zu spät zum Aufbauen kam, aber der Herr mit dem Schlüssel kam noch später – Glück gehabt :)

Irgendwann trudelten dann auch die auswärtigen Spieler ein, und als auch die Düsseldorfer da waren, konnte es endlich losgehen. Insgesamt waren 22 Leute am start, darunter relativ viele Waldelfen und Vampire. Ich stellte mich also schon mal seelisch darauf ein, gegen jede dieser Armeen mindestens einmal zu spielen. Auf Vampire war ich nicht sonderlich erpicht: Mit Psychologie hat meine Armee (beziehungsweise ich) so ihre Probleme (hatte ich schon mal erwähnt, dass ich sogar mit meiner Zwergenarmee Spiele allein wegen verhunzten Panik- und Entsetzenstests auf Moralwert 10 verloren habe?). In meinen Spielen gegen Oliver hatte ich schon unterschiedlichen Vampirarmeen gegenüber gestanden, aber jedes Mal kein richtiges Konzept gefunden.

Auf Waldelfen war ich dagegen neugierig. Ich hatte in Göttingen vor eineinhalb beziehungsweise zweieinhalb Jahren jeweils gegen die alten Waldelfen gespielt. In das neue Armeebuch hatte ich vor zwei Wochen mal kurz rein geguckt, hatte aber keine genaue Vorstellung von der Armee. Bei vielen Plänklern könnte ich allerdings ein Problem bekommen, weil ich bekanntlich nicht besonders viele Ratlings ins Feld führe.

Aber bevor ich zum ersten Spiel komme, schnell noch mal ein Blick auf meine Armeeliste. Ich hatte hier ja schon ein paar Änderungen angedacht, und am Ende auch sowohl die Warpblitzkanone als auch den Warpflammenwerfer in die Liste eingebaut. Gespielt wurden fünf offene Feldschlachten mit 2000 Punkten nach Schweizer System. Dabei trat man maximal zwei Mal gegen die gleiche Armee an, und mit Ausnahme vom letzten Spiel waren Gegner aus der gleichen Stadt und dem gleichen Team als Gegner ausgeschlossen.

Am Ende trat ich mit dieser Liste an:

Klan Ratsnik

Kriegsherr Ratsnik mit schwerer Rüstung, Verzweiflungsklinge, verzaubertem Schild und Räucherschädel [176]

Armeestandartenträger Feenken mit schwerer Rüstung und Warpsteintalisman [99]

Warlock Britzelik mit allem außer Pistole, Sturm Dämon, Bannrolle [135]

Warlock Ritsrats mit allem außer Pistole, Bannrolle [110]

29 Klanratten mit leichter Rüstung, Handwaffe, Schild, Musiker, Standarte und Ratling [220]

29 Klanratten mit leichter Rüstung, Handwaffe, Schild, Musiker, Standarte und Ratling [220]

23 Sturmratten mit Schilden, kompletter Kommandoeinheit, Kriegsbanner und Warpflammenwerfer [332]

5 Schattenläufer mit zweiter Handwaffe [35]

5 Schattenläufer mit zweiter Handwaffe [35]

2 Meuten Riesenratten [60]

2 Meuten Riesenratten [60]

2 Rattenschwärme [90]

5 Gossenläufer mit vergifteten Handwaffen, Tunnelteam [85]

2 Rattenoger [100]

7 Jezzails [140]

Warpblitzkanone [100]

Gesamt:

1997 Punkte

145 Modelle

6 Energiewürfel + Sturmdämon

4 Bannwürfel + 2 Rollen

Bemalt: alle :)

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@ Warboss Nick: Hey das macht wirklich Lust auf weitere Berichte. Eine mini kleine Änderung an deiner Liste muss ich doch anmerken. Warum schließt sich das explosions-gefährdete Warpflammenwerferteam ausgerechnet deinen teuren Sturmratten an, wo doch die Gefahr einer tödlichen Fehlfkt hier am Höchsten ist.

Also nimm für die Sturmratten lieber ne Ratling und schließ den Flamer bei einer Einheit Klanratten an.

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@ Isegrimm: Kann man genug Seuchenschleuderer haben? :) Im Moment wäre mir schon mit vier oder fünf Flegeln geholfen. Ich kann aber auch mehr gebrauchen, weil ich mir noch eine zweite Einheit zusammenbauen will, wenn ich eine zweite Box Seuchenmönche habe (oder eine zweite Bataillonsbox, je nach dem).

@ Ragnar: Danke für den Tip - soweit hatte ich gar nicht gedacht. Das ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Primär habe ich den Warpflamer einfach der Einheit gegeben, die noch kein Waffenteam hatte. Die Aufstellung hat aber im Spiel durchaus auch einen Sinn: Meistens stehen die Sturmratten zentral, während die Klanratten flankierend stehen - eine auf der Flanke, die andere zur Mitte eingerückt. Damit habe ich auf jeder Flanke eine Ratling und kann zur Not auch Kreuzfeuer vor das Zentrum legen.

Der Warpflammenwerfer ist dagegen mehr als Spaßelement gedacht. Bei der Armeeaufstellung bin ich erstmal davon ausgegangen, dass er gar nichts macht (außer vielleicht sich selbst zu sprengen), so dass alle von ihm verursachten Verluste ein netter Bonus sein würden. Nicht wirklich logisch für eine Turnierliste, ich weiß...

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Da ich keine Skaven spiele, muß ich auf Deine Frage "Kann man zuviele Seuchenschleuderer haben?" passen. Ich habe sie, glaube ich zumindest, bislang erst einmal in Aktion erlebt. Nicht wirklich nett. :)

Ich werde heute abend in meiner Chaosbox nachschauen. Mal schauen was ich erübrigen kann. Du brauchst nur die Kettenenden, oder auch die kompletten Armpaare?

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Seuchenschleuderer sind die einzige wirkliche haarige ;) Nahkampfeinheit der Skaven. Schade ist nur, dass sie praktisch eine Elite und eine Seltene Auswahl kosten. Ich habe in meiner Turnierarmee auch eine Einheit von ihnen und ehrlich gesagt werden sie viel zu oft unterschätzt und sind in 50% der Fälle auch besser als die etwas anspruchslose 2te WBK.

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@ Isegrimm und Stormgarde: Vielen Dank für das Angebot, das nehme ich gerne an. Ich brauche eigentlich nur die Kettenenden. Die Arme dürften zu massiv sein, um sie mit Fell aus Modelliermasse noch als Skavenarme ausgeben zu können.

@ Ragnar: Ich rätsele schon darüber wie ich sie vielleicht noch in meine Armee reinpressen kann (aber dazu mehr). Dass ich dafür auch Seuchenmönche mitnehmen muss, stört mich übrigens nicht. Bisher habe ich mit den Jungs durchaus gute Erfahrungen gemacht. Mal gucken, was weitere Tests ergeben werden.

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ABT 2005, 1. Spiel gegen Thorsten mit Hochelfen

Thorsten spielte eine hochbewegliche Liste, die ich einfach nicht zu fassen kriegte †“ sowohl im wahrsten Sinne des Wortes als auch im übertragenden Sinne. Das fing schon mit der Aufstellung an: Eine Fitzeleinheit nach der anderen, ohne ein für mich erkennbares System über die Aufstellungszone verstreut. Und eine wirkliche Stärke konnte ich auch nicht erkennen. Und ja, ich war etwas schwer von Begriff. Die Armee sah ungefähr so aus:

Level 4 Magierin mit zwei oder drei Bannrollen und einem gebundenen Zauberspruch

3 Helden auf Riesenadler, zweimal mit Zweihänder, einmal mit Lanze und Ring des Corin

3x5 Silberhelme ohne alles (oder hatte eine Einheit eine Standarte?)

19 Speerträger mit Kommandoeinheit

2 Streitwägen

5 oder 6 Schattenkrieger

1 Riesenadler

2 Repetierspeerschleudern

Aufstellung

Auf meine linken Flanke war direkt vor Thorstens Aufstellungszone ein Hügel, bei mir relativ zentral ein Wald und ganz Rechts ein Turm mit schwierigem aber flachem Gelände davor (eine Art Sandwüste). In der Mitte der rechten Tischhälfte stand noch ein großer Fels.

Thorsten verteilte nach und nach seine Silberhelme und seine Streitwagen über seine ganze Aufstellungszone, wobei ein Streitwagen hinter dem Hügel stand. Hinter dem Hügel versteckten sich später noch die Speerträger, der Riesenadler, ein oder zwei Prinzen und die Schattenkrieger mit der Magierin. Der dritte Prinz stand leicht rechts von der Mitte neben einer der Einheiten Silberhelme und dem zweiten Streitwagen. Die eine Speerschleuder stand mittig, die andere von mir aus gesehen rechts außen.

Mein Einheiten verteilten sich wie folgt von links nach rechts: Ganz links außen eine Einheit Riesenratten für die Flanke, dann eine Einheit Klanratten mit Ratlings. Damit wollte ich die linke Flanke halten. Hinter dem Wald stand meine Warpblitzkanone, bewacht von fünf Schattenläufern. Auf der anderen Seite vom Wald und damit zentral standen die Rattenoger, die Sturmratten und das zweite Regiment Klanratten. Hinter der Sandwüste stellte ich meine Jezzails auf, zusammen mit den Schwärmen und der zweiten Einheit Schattenläufer. Ganz außen machte sich die zweite Einheit Riesenratten bereit, die Passage zwischen Sandwüste und Tischkante zu blockieren. Ratsnik und Feenken gesellten sich zu den Sturmratten, während Ritsrats und Britzelik sich jeweils einer Einheit Klanratten anschlossen.

1. Spielzug

Thorsten gewann den Wurf um den ersten Spielzug und zog mit allem vor. Ich musste schnell erkennen, dass die Passage auf der rechten Flanke anders als erwartet wohl doch für fünf Silberhelme breit genug war. Der Streitwagen begann vorsichtig, den Hügel zu umrunden, während der Rest der Hochelfenarmee ein Stück vorzog. In der Magiephase begann Thorsten, meinen Beschuss zu dezimieren, und die Jezzails wurden von einer Repetierspeerschleuder vom Tisch geschickt.

Im Gegenzug stellten sich die Schwärme den Silberhelmen auf der rechten Flanke entgegen, so dass die Riesenratten einen Gegenangriff unternehmen konnten. Meine Magie war unspektakulär, und die Warpblitzkanone traf zwar den einsamen Riesenadler, nahm ihm aber nur einen einzigen Lebenspunkt ab.

2. Spielzug

Thorsten griff auf der rechten Flanke meine Schwärme an und rückte auf der linken Flanke weiter vor. Im Zentrum hielt er sich zurück. Spätestens jetzt schaltete er die Ratling auf der linken Flanke aus. Außerdem dezimierte er meine Regimenter ein wenig.

Auf der linken Flanke versperrte ich mit den Schattenläufern der Riesenadlerschwadron die Sicht auf die Warpblitzkanon. Auf der rechten Seite hatten beide Schwärme die erste Nahkampfrunde überlebt, so dass leider kein Platz für einen Gegenangriff der Riesenratten war. Stattdessen legte die Ratling auf die Silberhelme an †“ und sprengte sich selbst in die Luft. Der Warlock auf der linken Flanke nahm sich selbst einen Lebenspunkt ab, und die Warpblitzkanone hat auch nicht wirklich etwas gemacht. Es hatte ganz den Anschein, als wollte Klan Skryre mich sabotieren…

Dafür erfreute mich Klan Eshin mit einer (fast) Punktlandung und einem Angriff auf die mittige Speerschleuder. Nach einem kurzen aber blutigen Kampf war die Besatzung vernichtet, und das Tunnelteam blickte schon hoffnungsvoll zur zweiten Speerschleuder.

3. Spielzug

Eine Einheit Silberhelme sagte einen Angriff auf die Schattenläufer auf der linken Flanke, während der Streitwagen in die Riesenratten schmetterte. Mit beiden wählte ich Flucht als Angriffsreaktion. Das Riesenadlergeschwader war inzwischen in meiner Aufstellungszone angelangt, und die Speerträger brachten sich vor den Klanratten auf der linken Flanke in Stellung. Auf der rechten Flanke jagte der dritte Prinz die andere Einheit Schattenläufer zum Teufel, und die Silberhelme nahmen den Schwärmen den letzten Lebenspunkt ab.

In der Magiephase vernichtete Thorsten das Tunnelteam. Außerdem erschoss er Britzelik, der vergeblich versucht hatte, sich vor dem Angriff der Speerträger und den Riesenadlern in Sicherheit zu bringen.

In meinem Zug griffen die Riesenratten auf der rechten Flanke die Silberhelme vor ihnen an, während ihre Freunde auf der linken Flanke vom Tisch liefen. Im Zentrum stellte ich meine Rattenoger einer Einheit Silberhelme in den Weg. Magie und Beschuss waren praktisch nicht mehr vorhanden, dafür jagten die Riesenratten dank Rängen und Überzahl die Silberhelme vom Tisch und eroberten, glaube ich, eine Standarte.

4. Spielzug

Spätestens jetzt jagte Thorsten meine Warpblitzkanone vom Tisch. Außerdem griffen seine Speerträger die Klanratten auf der linken Flanke an, und schickten sie ebenfalls zur Gehörnten Ratte. Ein Prinz mit magischem Bogen erschoss den Warpflammenwerfer, der zuvor vergeblich versucht hatte, wenigstens den normalen Riesenadler in ein Brathähnchen zu verwandeln.

Weniger Glück hatte Thorsten im Zentrum: Hier griffen seine Silberhelme siegesgewiss die Rattenoger an, zumal einer von beiden durch Beschuss schon auf einen Lebenspunkt runter war. Den Angsttest schafften sie auch noch, waren aber unfähig, den Rattenogern auch nur einen Lebenspunkt zu nehmen. Im Gegenzug veranstalteten die Rattenoger ein wahres Gemetzel, schickten die Silberhelme dank Überzahl automatisch in die Flucht, holten sie ein und stürzten sich dabei noch auf die Schattenkrieger mit der Magierin, die sich direkt hinter den Silberhelmen gerade noch sehr sicher gefühlt hatte.

In meinem Spielzug kamen die Riesenratten auf der Rechten zurück und brachten sich so gut es ging vor der Speerschleuder in Sicherheit. Meine Magie scheiterte erneut, und Beschuss war nicht mehr vorhanden. Dafür zerfetzten die Rattenoger die Schattenkrieger förmlich in der Nahkampfphase, und gönnten sich die Magierin als Nachtisch.

5. Spielzug

Die Zeit war praktisch um, und so konnte Thorsten nur noch Stellungskriege führen. Im Gegenzug brachte Ritsrats tatsächlich doch noch einen Warpblitz durch und zerstörte den Streitwagen. Am Ende stand es 1035 : 1040 (sogar zu meinen Gunsten :) ), also ein glattes 10:10. Kein guter Start ins Turnier, aber angesichts des Spielverlaufs war ich damit noch gut bedient.

Fazit

Leider hatte ich direkt nach der Aufstellung einen dringenden Anruf bekommen, so dass wir keine Zeit mehr für einen sechsten Spielzug hatten. Thorsten war darüber etwas enttäuscht, aber ich glaube nicht, dass das an dem Ergebnis groß etwas geändert hätte. Unsere Chancen, dem Gegner noch etwas wegzunehmen, waren ziemlich ausgeglichen.

Thorsten hat in den ersten beiden Runden meinen Beschuss praktisch eliminiert, wodurch ich kein Mittel mehr gegen sein Riesenadlergeschwader hatte. Hätten die Rattenoger nicht so glücklich gegen die Silberhelme gewonnen und dadurch die Magierin bekommen, hätte das Ergebnis ganz anders ausgesehen. Ich war die meiste Zeit über in der Defensive, habe einfallslos gespielt und die Silberhelme definitiv überschätzt. Vielleicht hätte ich sie von Anfang an offensiver angehen sollen. So hatte ich viel zu großen Respekt vor ihnen, als dass ich einen kombinierten Angriff von Silberhelmen und Streitwagen auf eines meiner Regimenter im Zentrum riskiert hätte.

Tops und Flops

:ok: Rattenoger †“ Silberhelme zum Frühstück und Erzmagierin zum Nachtisch.

:ok: Riesenratten †“ Silberhelme zum Frühstück.

:ok: eigentlich bemühe ich mich immer, drei Tops zu finden †“ in diesem Spiel leider Fehlanzeige.

:notok: Silberhelme überschätzt und dadurch zu zaghaft agiert.

:notok: Beschuss und Magie kaum existent, weil sie durch Thorsten sehr früh ausgeschaltet wurde. Dies Spiel gehörte leider in die Kategorie „warum Skaven auf Turnieren 3 Warlocks, 4 Ratlings und zwei Einheiten Jezzails brauchen, um effektiv und verlässlich zu sein†œ.

:notok: irgendwie unkreatives und vielleicht auch unkonzentriertes Spiel meinerseits.

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Leider kam ich gestern nicht dazu nach den Flegeln zu schauen (hier im Geschäft die Hölle los und zuhause waren Frau und Kind auch nicht gerade pflegeleicht), aber das wird versprochenermaßen heute nachgeholt.

Wie immer ein schöner Bericht, etwas vermisse ich die Fotos, aber da hast Du uns einfach zu sehr verwöhnt! :D

Es freut mich, daß eine etwas unkonventionelle Hochelfenarmee ganz gut aussieht, denn das macht mich hoffen, daß meine gerade im Entstehen begriffene neue Armee nicht mit dem immergleichen Drachenprinzen-Kontingent herum laufen muß.

@ Ragnar, gilt aber auch für den Warboss:

Sieht man Dich (/Euch) auch auf dem Neujahrscup in Nürnberg?

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Hi dafür das du so schnell Jezzails, Ratlings und den ersten Zauberer verloren hattest ist das ja wirklich ein vorzügliches Ergebnis.

Bei den Ratlings bin ich mittlerweile dazu übergegangen die Vernichtungsfehlfunktion nur noch dann zu riskieren wenn es um die Überlebenschancen der Ratlinggun ohnehin bescheiden aussieht, bzw. wenn die Zieleinheit um jeden Preis gestopt werden MUSS. Ansonsten ist es eigentlich immer günstiger im Zweifelsfall auf eine 2te Schussgelegenheit zu setzen.

Ansonsten finde ich deine Platzierung für die doch noch recht sanfte Liste garnicht so schlimm.

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