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Warum sollte es in einem SciFi Setting Transsexuelle geben? ;)

Transsexualität ist im wesentlichen eine Entwicklungsstörung. Falscher Hormonschub zur falschen Zeit während der Embryonalentwicklung. Wird man in Zukunft (also in absehbarer Zeit,nicht in einem SciFi setting) in der Schwangerschaft diagnositizieren und pränatal behandeln können. 

 

Zum Thema: Battle Brothers.

 

Richtig schön schwer und endlich aus dem Early access aus 

 

Was ist es?

Auf einer prozedual generierten Weltkarte (Burgen, Städte, Häfen etc.) mit ~3 verschiedenen Fraktionen/Adelshäusern in einer Fantasy Welt mit Menschen, Orks und Untoten übernimmt man die Leitung einer maximal 20 köpfigen Söldnertruppe. 

Diese führt man in sehr anspruchsvolle und schwere Hexfeld-schlachten. Man handelt Verträge aus oder zieht einfach plündernd durch die Welt, kauft neue Rüstungen und Waffen und levelt auf - immer mit Permadeath im Hintergrund, die Söldner können und werden abnippeln.

 

Schwierigkeitsgrad ist bockschwer und dann beständig steigend. :D In den Schlachten kann man nicht speichern, nur davor und danach. Auf wunsch natürlich auch mit Ironman Modus.  

Besonder hervorzuheben ist, das die Waffen wirklich verschieden funktionieren und sich nicht nur im Schadenswert unterscheiden und verschiedene Gegner verschiedene Vorgehensweisen erfordern. 

Zombies z.B. stehen immer wieder auf, außer man enthauptet sie - blöd wenn man da nur Speere mit hat :D, aber wohl dem der noch nen nettes Hackmesser im Handgepäck hat. Schwergepanzerte Ritter oder Orkkrieger ohne "Dosenöffner", sprich Streithammer&Co angehen grenzt an Selbstmord usw. 

Aber gerade dieser "Lernfeffekt", was gegen wen nun hilft ist motivierend.

Echte Story gibt es, außer einer "Endkrise" (Orkinvasion, Untote fluten das Land oder Krieg der Adelshäuser) nicht, aber unzählige kleine Storys die aus ner Kombination aus Aufrag, Hintergrund der individuellen Battle Brothers und Zufallsevents entstehen. 

So hab ich z.B. nen Kultisten irgend eines alten Gottes rekrutiert, der zwar recht kampfstark ist, aber mittlerweile anfängt andere Brüder zu konvertieren, mal gucken wo das endet ;D 

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Ok, kurz: (1) google dir nen ordentlichen Map-Seed. Gibt einfach Karten die sind langfristig nicht wirklich spielbar, weil es z.B. keine Bogner oder andere essenzielle "Fachgeschäfte" gibt. Es nervt

Auf dem PC ist ja immer noch "Steam game Festival" https://store.steampowered.com/sale/gamefestival also hab ich die Tage mal genutzt diverse Demos auszuprobieren.   Drone Swarm: h

Ich finde die Steuerung von BG deutlich aufwändiger. Und naja, Fallout 1 und 2 liegen lassen ist eigentlich ein Sakrileg, rein von der Story her ist 3 Dreck dagegen.

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vor 47 Minuten schrieb Eldanesh:

Warum sollte es in einem SciFi Setting Transsexuelle geben? ;)

Transsexualität ist im wesentlichen eine Entwicklungsstörung. Falscher Hormonschub zur falschen Zeit während der Embryonalentwicklung. Wird man in Zukunft (also in absehbarer Zeit,nicht in einem SciFi setting) in der Schwangerschaft diagnositizieren und pränatal behandeln können. 

 

Mit der gleichen Technik wird man aber auch obsolete Determinanten wie Geschlecht überwinden können - d.h. wo die Fortpflanzungsfunktion von Sex in den Hintergrund tritt und dessen andere Aspekte die einzig relevante Funktion aus machen...

Hier wäre "Geschlecht" und spezifische sexuelle Präferenzen dann einfach nur störend, da es die individuellen Optionen einschränkt  und die Überwindung folglich wünschenswert (genauso wie es wünschenswert ist den Umstand das man durch Kalorien dick wird zu überwinden wenn Nahrung jederzeit im Überfluss vorhanden ist - die Funktion ist unseren derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnissen einfach obsolet)...  

bearbeitet von Darius Dunkelmond
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Eigentlich wollte ich dir nur nen Vorwand liefern die Diskussion abzuhaken ;)

Aber dann halt anders: Menschen wollen das Geschlecht nicht überwinden.  99,9% sind ziemlich glücklich damit Mann oder Frau zu sein. Die, die das nicht sind, haben wie gesagt Entwicklungsstörungen - und meistens auch vertiabel einen an der Waffel. Denn gestörte Geschlechtsidentität sorgt oft dafür, das man mit dem Leben nicht klar kommt. 

Das hat nichts mit Fortpflanzung zu tun aber jede Menge mit Biologie, insbesondere Hormonen. Vergiss einfach den ganzen Müll den die dir an der Uni in den "gender studies" erzählen. Das ist Bullshit für den uns unsere Kinder und Enkel mal derbe auslachen werden, wie wir die Altvorderen für Schädelvermessung und vier-Säfte-Lehre. Geschlecht ist Biologie, kein soziales Konstrukt. Geschlecht ist Realität, gender studies ideologischer bullshit.

 

Ansonsten kannst du es auch anders begreifen:es gibt keine transsexuellen Charaktäre, weil sich die Kunden schlicht nicht für so nen Kram interessieren. 

 

Fortsetzung wenn erwünscht  bitte woanders.

 

 

 

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vor 1 Minute schrieb Eldanesh:

Aber dann halt anders: Menschen wollen das Geschlecht nicht überwinden.  99,9% sind ziemlich glücklich damit Mann oder Frau zu sein.

 

"Lieber ein unglücklicher Mensch, als ein Glückliches Schwein und lieber ein unglücklicher Sokrates als ein glücklicher Narr und wenn erstere mit ihrem Schicksal ganz zufrieden sind, so ist dies, weil sie nur ihre Seite kennen, die Anderen aber kennen beide." aus John Stuart Mills "Utilitarismus".

 

Was ich mit dem Zitat verdeutlichen will: Das "Glück" der 99,9% Menschen hat mAn seinen Ursprung lediglich in ihrer Cis-Gender Normativen Weltsicht, aber stell dir vor du wärst Sexuell lediglich auf eine Konstellation von Haar, Augen und Hautfarbe fixiert, dann wärst da von daher vielleicht auch erst mal nicht unglücklich dass du nur z.B. weiße, blauäugige Blondinen sexy findest, weil "was willst du  auch mit dem ganzen unattraktiven Rest?!?"; aber wir schätzt du eine derartige Fixierung aus deiner (vermutlich) nicht derartig eingeschränkten Sexualpräferenz ein? Ist wirklich eine Bereicherung oder lediglich eine Beschränkung? 

 

Das ganze lässt sich an fast beliebigen anderen Beispielen fortsetzen -> würden z.B. meine Geschmacksnerven nicht richtig funktionieren würde ich vermutlich sogar einiges an Geld und Kilo sparen können; dennoch käme ich nie auf die Idee meinen funktionierden Geschmackssinn zu verteufeln und wären Drogen nicht derart schädlich für Gesundheit und/oder Psyche wären sie nicht Blöd sondern cool. Einschränkungen machen vielleicht das Leben leichter, aber nicht besser!           

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vor 14 Stunden schrieb gruehnaLing:

 Aber gab auch gut XP. Bin mittlerweile Level 28 und Rang 4 in der Klasse Adept. Ich werde wohl mal anfangen meine Skillung in der Kampagne der der Asiari Adeptin anzupassen.

 

Ich denke der Frontkämpfer dürfte sogar einer der stärksten klassen im spiel sein, einfach weil die Dhan "Schrot"-Flinte im Grunde Cheating ist.

 Mit Charge kommst du schnell ran und mit Dhan und dem Autoloaderskill machst du dann alles tot und mit der Artefaktrüstung (oder Hyperguardien-Rüstung wenn du wie ich die Optik ersterer nicht erträgst) überlebst du dass sogar und hast noch nen heftig Nahkampfrumms mit dem Asarieschwert...    

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vor 15 Stunden schrieb Faenwulf:

Also ich habe in ME 1-3 auch nen Frontkämpfer gespielt. Selbst da hat der alles Problemlos umgemäht.

 

Wobei hier nicht mal der Frontkämpfer der Entscheidente Punkt ist, sondern die Dhan - diese Schrotflinte zählt zu der Waffengruppe mit dem höchsten Grundschaden pro Einzelschuss und hat von diesen Waffen zudem das größte Magazin mit 3 Schuss (die entsprechende Pistole hat 2 und das Scharfschützengewehr nur 1) und als ob das nicht bereits gut wäre, verschießt sie keine Schrotladung sondern eine Plasmakugel - die hat zwar nur eine unterdurchschnittliche Reichweite, aber keine Streuung ist also auf 30m immer noch genauso tödlich wie auf 3m (hat also die Hauptschwäche der meisten Schrotflinten im Spiel nicht)...

 

...mit Turboloader lässt sich das ganze dann maximieren, da der nicht nur solange er aktiv ist die magazinkapazität verdoppelt (wenn man den entsprechenden Trait des skills wählt), sondern beim aktivieren die Waffe gleich noch nachlädt (ohne Munition zu verbrauchen) und natürlich Kadenz und Schaden steigert - damit sind dann auch Bosse recht einfach.  

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Am 3.4.2017 um 10:40 schrieb gruehnaLing:

Solche Overkillskillungen lassen sich aber mit fast jeder Klasse machen. Je nachdem welche Skillung und welche Waffen man ausrüstet.

Eine Revenant Assault Rifle mit Penetration Mod und Stability Mod macht auch aus jedem Gegner in Nullzeit ein Sieb.

 

 

 

 

Naja, der schaden resultiert ja aus Damag*Feuergeschwindigkeit (bei kleinen Magazinen spielt hier noch Magazingröße und Nachladezeit mit rein) - weshalb das Piranha (mit Zielsuchmunition) vermutlich sogar noch besser sein könnte als das Dhan (kommt drauf an wie gut man mit letzterem zielen kann - mit der Schrotgarbe - egal ob zielsuchend oder nicht - bekommt man nicht so viele Kopfschüsse hin)...

 

...das Revenant war zumindest von den werten her nur Mittelfeld - von den werten her, dürfte das Valkyrie das beste Sturmgewehr sein.

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Der "DPS" ist aber in dem Moment irrelevant in dem du ein Ziel entweder mit einem Schuss wegmachst, oder deine Waffe so ungenau ist, dass der tatsächliche DPS darunter leidet, weil zu wenige Projektile das Ziel treffen. Zusätzlich kommt noch der Faktor Mensch dazu. Ich schaffe es nicht das Fadenkreuz immer auf meinem Gegnern zuhalten, viele Schüsse gehen daneben weil ich verziehe, zu nah am Gegnewr bin und nicht schnell genug Ziele oder einfach dumm ziele.

Fakt ist jedoch, dass bei ME die Klassen die mit ihren Fähigkeiten Schaden machen, immer besser da stehen als die die es durch ihre Waffe tun. 

 

Dass ich mit einem Adepten zu 90% die meisten Punkte im Mehrspieler mache spricht da eigentlich für sich.

Natürlich spielt auch da die Waffe mit rein, die ich mit mir führe, da ich diese meist, wenn nötig, dafür benutze um Gegnern die nicht durch meine Skills schon das zeitliche segnen den Rest zu geben. Aber gerade wenn es an Gegner mit mehr HP/Panzerung geht, an denen man sich mit Detonationen richtig auslassen kann, potenziert sich der angerichtete Schaden extremst.

 

@Valkyrie: Wenn man denn auf Granatwerfer steht.. Ich persönlich bevorzuge Waffen die auch da treffen wo ich hinziele ;)

 

Und im gold Schwierigkeitsgrad wird der Abgrund zwischen denen mit "gutem Equip" und denen "mit Skill" noch größer. Da nützt dir auch die beste Waffe auf Level X nichts, wenn dus nicht bringst. 

Schon auf Silber hab ich einige gesehen, die volles Equip auf Level X hatten (muss teuer gewesen sein...) und trotzdem nicht sonderlich gut waren.

 

 

Genug gelabert. Ich spiel mal wieder ne Runde nu :) 

 

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Multiplayer habe ich wiederum noch nicht aktiv gespielt (schicke nur Teams hin), im Singelplayer habe ich dafür halt die Waffenmods zur Verfügung die das treffen mit z.B. eine Schrotflinte per Zielsuchsystem erträglich gestalten...

 

...gerade als Frontkämpfer steht man eh sehr nah am Gegner, was das ganze ok macht und beim Schaden erwarte ich halt, dass man einen Architekten relativ flüssig demontieren kann, was mit der Piranha gut klappt...

 

...insgesamt ist es halt wichtig Bossgegner (Mechs, Architekten, Kett-Blasen-Typen, Kettkroganer usw.) schnell unter Kontrolle zu bekommen - also die Gegner bei denen man nicht "ROOM!" rufen kann (meint: Ihnen mit CC Effekten jeglichen schrecken zu nehmen, bzw. sofort auszuschalten).    

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Ich bin zur Zeit 'n wenig im Fallout Fieber. Hab mir Fallout 3 und New Vegas nochmal gekauft, wo sie nun auf gog erhältlich waren (die Steam versionen zicken gewaltig herum bei mir) und die letzten... drei Wochen oder so erstmal New Vegas durchgespielt (wobei ich auf drei der vier DLC verzichtet habe). Nun gerade dabei Fallout 3 zu spielen. Bin mir noch nicht sicher was mir besser gefällt, New Vegas ist klar das bessere Spiel, aber das Setting von Fallout 3 sagt mir mehr zu. Verbuggt bis zum geht nicht mehr sind aber beide, hatte furchtbar merkwürdige bugs mit New Vegas - unter anderem musste ich beim starten des Spiels erstmal ein neues Spiel beginnen, bevor ich einen alten Spielstand laden konnte, weil das Spiel beim normalen laden aus dem Hauptmenü raus einen endlosen Ladebildschirm darstellt und nie fertig läd. Ist wohl ein bekanntes Problem with Bethesda spielen (und die Engine ist ja von Bethesda), das auch in Skyrim und Fallout 3 auftreten kann. Bisher nicht passiert in letzterem, ich poche auf Holz.

 

Hab dann auch noch Fallout 1&2 rumliegen, die ich vor Ewigkeiten kostenlos auf gog abgegriffen habe... ob ich mir die antu' weiß ich aber noch nicht, dass system was die so nutzen fühlt sich mittlerweile so veraltet an... Ist wesentlich weniger gut gealtert als, beispielsweise, das Baldurs Gate system, mit dem ich durchaus gut klarkam. Fallout dagegen... alleine schon das dauernde switchen zwischen "look at" und "move" ist nervig.

bearbeitet von Wylf
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Am ‎2017‎-‎03‎-‎31 um 15:13 schrieb Eldanesh:

 

Zum Thema: Battle Brothers.

 

Richtig schön schwer und endlich aus dem Early access aus 

 

Was ist es?

Auf einer prozedual generierten Weltkarte (Burgen, Städte, Häfen etc.) mit ~3 verschiedenen Fraktionen/Adelshäusern in einer Fantasy Welt mit Menschen, Orks und Untoten übernimmt man die Leitung einer maximal 20 köpfigen Söldnertruppe. 

Diese führt man in sehr anspruchsvolle und schwere Hexfeld-schlachten. Man handelt Verträge aus oder zieht einfach plündernd durch die Welt, kauft neue Rüstungen und Waffen und levelt auf - immer mit Permadeath im Hintergrund, die Söldner können und werden abnippeln.

 

Schwierigkeitsgrad ist bockschwer und dann beständig steigend. :D In den Schlachten kann man nicht speichern, nur davor und danach. Auf wunsch natürlich auch mit Ironman Modus.  

Besonder hervorzuheben ist, das die Waffen wirklich verschieden funktionieren und sich nicht nur im Schadenswert unterscheiden und verschiedene Gegner verschiedene Vorgehensweisen erfordern. 

Zombies z.B. stehen immer wieder auf, außer man enthauptet sie - blöd wenn man da nur Speere mit hat :D, aber wohl dem der noch nen nettes Hackmesser im Handgepäck hat. Schwergepanzerte Ritter oder Orkkrieger ohne "Dosenöffner", sprich Streithammer&Co angehen grenzt an Selbstmord usw. 

Aber gerade dieser "Lernfeffekt", was gegen wen nun hilft ist motivierend.

Echte Story gibt es, außer einer "Endkrise" (Orkinvasion, Untote fluten das Land oder Krieg der Adelshäuser) nicht, aber unzählige kleine Storys die aus ner Kombination aus Aufrag, Hintergrund der individuellen Battle Brothers und Zufallsevents entstehen. 

So hab ich z.B. nen Kultisten irgend eines alten Gottes rekrutiert, der zwar recht kampfstark ist, aber mittlerweile anfängt andere Brüder zu konvertieren, mal gucken wo das endet ;D 

 

DAS.

 

Ich beweg mich jetzt auf die 200 Stunden Marke zu, und es wird einfach nicht langweilig.

Zum Einstieg auf jeden Fall 'Beginner' wählen, bevor es zum Veteran Ironman geht, und nicht entmutigen lassen wenn zu Beginn die eigene Truppe verhackstückt wird. Its the tactics, stupid. Hier aber wirklich.

 

Zur Technik kann ich sagen die Grafik ist zwar spritelastig, aber sehr liebevoll und zweckmässig.

Musik ist mE. erstklassig.

 

Und dann wird's wirklich gut - Welche Waffe kombinieren mit welcher Aufstellung und Taktik, wie kann ich das Gelände Nutzen, wie krieg ich diese Sorte Gegner klein? Sollte ich besser Nachts angreifen? Bringt der Auftrag genug Kröten, um die ramponierten Rüstungen zu reparieren? Umzingel ich den Räuberhauptmann und mach ihn mit Dolchen klein, damit ich seine teure Schuppenrüssi intakt abstauben kann? Und der Typ mit dem Kettenhemd und der Hellebarde da hinten hat keinen Helm auf? Da kriegt er von meinen Jungs mit dem Kriegsflegel auf die nicht vorhandene Mütze, das Zeugs staub ich ab! Freilich kann man auf der Karte auch umherreisen und Waren handeln, Karawanen schützen oder überfallen, in der Wildnis alte Friedhöfe & Orkstädte ausheben, legendäre Gegenstände jagen und vieles mehr.

Und so geht's dann weiter, da man Vorgehen, Truppe und Ausrüstung im Spiel immer wieder anpassen muss, während die eigenen Jungs leveln und Skills dazubekommen; nur eben ohne dass dir das jemand sagt oder vorgibt. Später gibt's eine end game Crisis von der Grünhauptinvasion bis zum Krieg der Adelshäuser.

Die grob zusammengeschusterte Menagerie aus Stallknechten, Bettlern und Holzarbeitern mit gefundenen Waffen von der Mistgabel bis zum Holzprügel hat sich bis dahin aber hoffentlich zur lootgestärkten, kettenhemdgerüsteten, zweihandhammerschwingenden Killertruppe aus ausgebufften Duelisten & Heckenrittern entwickelt.

 

Überhaupt muss man der KI ein echtes Kompliment machen: es gehen nicht nur die Gegner ganz unterschiedlich vor (Orks kämpfen ganz anders als Goblins, Banditen anders als Werwölfe usw...) sondern sie leistet sich auch nur selten Totalausfälle.

 

 

Und das Spiel macht einem nix vor: Im Söldnergeschäft geht's rauh zu. Der lang gehegte Lieblingskrieger kann sehr wohl mal für immer am Boden liegen, und das ist auch gewollt so. Manchmal kann man auch Kämpfe einfach nicht gewinnen und muss (oder sollte) sich zurückziehen, falls mans noch packt.

 

Und die Stories die man mitmacht sind für meinen Geschmack eben so romanwürdig wies fast jedes groß produzierte Rsp oder Taktikshooter heute kann.

 

Der gute Wenzel kam vorn paar Tagen zu meiner aktuellen Truppe, weil wir ihn vor der Dorfmeute gerettet haben die ihn lynchen wollte, da er sich etwas zu arg mit einem (toten!) Pferd vergnügen wollte. Ne jämmerliche Wurst ohne Hemd und Hose, aber offenbar eisernem Willen. Über viele Kämpfe hat er sich in der zweiten und dann in der ersten Reihe bewährt, hat nun leider keine Nase mehr, ein zermanschtes Knie und eine von nem Orkkrieger gespaltene Hand, aber trägt heute die Komaniestandarte und hält den Kampfeswillen der manchmal fluchtwilligen Brüder hoch.

Oder der stets miesgelaunte Sir Dankwart, der es einfach nicht verschmerzen kann, dass ich nur nach Fähigkeiten bezahlen und ihn ob seines blauen Blutes einfach nicht bevorzugen will..

Oder aber Gundelfried, seines Zeichens mir in die Arme gelaufener Mörder auf der Flucht, ein Ass mit dem Messer aber immer auch irgendwie ne Gefahr für seine Mitbrüder.

Oder...

 

Naja - wer knifflige Takikspiele im Mitttelalter-Fantasy-Setting mag, der is hier mE. bestens bedient.

 

 

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Zitat

Hab dann auch noch Fallout 1&2 rumliegen, die ich vor Ewigkeiten kostenlos auf gog abgegriffen habe... ob ich mir die antu' weiß ich aber noch nicht, dass system was die so nutzen fühlt sich mittlerweile so veraltet an... Ist wesentlich weniger gut gealtert als, beispielsweise, das Baldurs Gate system, mit dem ich durchaus gut klarkam.

Ich finde die Steuerung von BG deutlich aufwändiger. Und naja, Fallout 1 und 2 liegen lassen ist eigentlich ein Sakrileg, rein von der Story her ist 3 Dreck dagegen.

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Imo hat F3 die bessere Story, NV dafür das marginal verbesserte gameplay, die bessere open world und wohl auch weil keine GFWL drangsalierung den besseren mod support ;)

F4 ist natürlich auch relativ fein hat aber imo ein größeres Problem

 

------Red Dox

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vor 9 Stunden schrieb Bloodknight:

Ich finde die Steuerung von BG deutlich aufwändiger. Und naja, Fallout 1 und 2 liegen lassen ist eigentlich ein Sakrileg, rein von der Story her ist 3 Dreck dagegen.

Der Unterschied mag sein dass ich die Steuerung von Baldurs Gate gewohnt bin. Hab' Fallout 2 zwar vor Urzeiten mal gespielt, aber nie derart lange wie Baldurs Gate 1/2. 'n weiteres Problem dass ich mit den ersten beiden Fallouts habe ist eben das Zeitlimit in der ersten Hälfte der Spiele. Konnte Zeitlimits in RPGs (oder Spielen generell - ich lasse mir gerne Zeit, da einen Timer im Nacken zu haben ist nervig) noch nie leiden, was damals dann auch der Grund war weshalb ich es nicht weiter gespielt habe. Ich schließe aber nicht aus dass ich es nochmal ausprobieren werde, sobald ich mit drei durch bin, so ich dann noch Lust auf Fallout habe.

 

vor 5 Stunden schrieb Faenwulf:

Aber naja, NV ist allgemein Dreck.

Ketzer.

 

vor 3 Stunden schrieb Red Dox:

Imo hat F3 die bessere Story, NV dafür das marginal verbesserte gameplay, die bessere open world und wohl auch weil keine GFWL drangsalierung den besseren mod support

GFWL ist bei Fallout 3 nun auch rausgepatched worden. Die gog version funktioniert komplett ohne, die steam version erfordert einen community patch, wenn ich mich recht erinnere. War einer der Gründe weshalb ich mit der Steam version nicht so warm geworden bin. Storytechnisch finde ich New Vegas eigentlich besser, wobei meines Erachtens beide Spiele nicht unbedingt einen Preis für ihre Story gewinnen werden. Die Stärke liegt klar in der offenen Welt, wie bei den meisten Bethesda RPGs. Aber New Vegas erlaubt es einem eben zumindest viele Quests auf friedlichem Wege zu lösen, was bei Fallout 3 deutlich weniger der Fall ist.
Und was die offene Welt angeht gefällt mir 3 eigentlich mehr. Die Mojave ist eben doch recht... braun und relativ gleich. Das Capital Wasteland ist sich zwar auch sehr ähnlich, aber verfallene Ruinen sind mehr mein Ding wenns um Postapocalypse geht als braune Wüsten.

 

Was mir bisher so aufgefallen ist: Bottlecaps und Munition sind in Fallout 3 deutlich seltener als in New Vegas, was mir durchaus gefällt. In New Vegas hatte ich schnell 500+ Schuss für meine Hauptwaffe und muste mir dann eigentlich wenig Sorgen machen die je leer zu schießen. In 3 wechsele ich öfters zwischen Waffen um Munition zu sparen... und haue schwache Gegner aus dem selben Grund schonmal im Nahkampf um.

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New Vegas hat schwebende Hirne im Glas, das trumpft alles :D

 

Was die Zeitlimits angeht: ja, bei F1 muss man den Wasserchip früh holen, F2 hat nur ein allgemeines Limit von 13 Jahren (liegt IIRC an der Engine). Ich hab noch nie 13 Jahre gebraucht, um das Spiel gemütlich zu schaffen, dafür muss man jede Zufallsbegegnung annehmen und alles zu Fuß machen (was ich alleine wegen des Platzes im Auto nicht machen würde, aber ich sammle auch jeden Scheiß ein).

 

Zitat

Die Stärke liegt klar in der offenen Welt, wie bei den meisten Bethesda RPGs.

Ich würde mir ehrlich gesagt mal wieder ein klassisches Fallout wünschen. Mit den Bethesda-RPGs werd ich nie so richtig warm, ich hab die Elder-Scrolls-Teile alle angefangen und mich irgendwann gelangweilt, weil es zu viele sinnlose Miniquests gab, die Lauferei lange dauert und die Zufallsbegegnungen immer gleich sind (ich mag auch keine mitlevelnden Gegner). Oblivion fand ich besonders öde, das hab ich nach 3 Anläufen immer noch nicht durch.

bearbeitet von Bloodknight
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vor 9 Minuten schrieb Bloodknight:

Was die Zeitlimits angeht: ja, bei F1 muss man den Wasserchip früh holen, F2 hat nur ein allgemeines Limit von 13 Jahren. Ich hab noch nie 13 Jahre gebraucht, um das Spiel gemütlich zu schaffen, dafür muss man jede Zufallsbegegnung annehmen und alles zu Fuß machen (was ich alleine wegen des Platzes im Auto nicht machen würde, aber ich sammle auch jeden Scheiß ein).

Ah, mag sein dass ich damals die "omg, im Dorf sterben sie alle, beeil dich mal" Nachrichten falsch als Zeitlimit interpretiert habe. Gut zu wissen.

 

vor 9 Minuten schrieb Bloodknight:

Ich würde mir ehrlich gesagt mal wieder ein klassisches Fallout wünschen. Mit den Bethesda-RPGs werd ich nie so richtig warm, ich hab die Elder-Scrolls-Teile alle angefangen und mich irgendwann gelangweilt, weil es zu viele sinnlose Miniquests gab, die Lauferei lange dauert und die Zufallsbegegnungen immer gleich sind (ich mag auch keine mitlevelnden Gegner). Oblivion fand ich besonders öde, das hab ich nach 3 Anläufen immer noch nicht durch.

Ich bin bekennender Bethesda RPG fan, spiele die Spiele aber mehr als "Exploration-Simulator" als tatsächlich groß Quests zu machen. Sprich, ich nehm mir eine Windrichtung und laufe los um mir alles was ich so finde mal anzuschauen.

Ein isometrisches Fallout würde ich aber trotzdem ganz gut finden. Und selbst wenns nur eine HD Version der ersten beiden Teile ist, um die spielbarer zu machen. Wenns eine Sache gibt, die ich bei Bethesda bemängele (neben den bugs :P) dann eben dass ihre RPGS immer mehr den "RP" Aspekt missen lassen. So ein isometrisches Fallout das voll und ganz in die Kerbe schlägt hätte was. Aber irgendwie bezweifele ich dass da in der Richtung noch was kommen wird.

bearbeitet von Wylf
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