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KINO-KRITIKER - Treff 3


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Ne, das Original habe ich nicht gesehen, aber in meiner Übersetzung steht:

"Mit sinkendem Tage kam er im äußersten Westen in das Reich des riesigen Himmelsträgers Atlas, und da er während der Nacht sich der Willkür der Winde nicht anvertrauen wollte, so senkte er sich zur Erde."

Und als er dann dem Atlas den Kopf der Gorgone zeigte, verwandelte er sich in das Atlasgebirge (tada).

Vielleicht habe ich aber auch irgendwas nicht dabei bedacht.

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Sooooo,

in letzter Zeit war ich mal wieder öfter im Kino. Zu Inception ist alles gesagt worden. Wichtig bleibt nur nochmal zu unterstreichen, dass Typen, die sich geniale Filme nicht anschauen wollen,weil der verdammt gute Hauptdarsteller vor langer Zeit in dem (seinerzeit) erfolgreichsten Film der Welt mitgespielt hat, schon zu fast zu bemitleiden sind.

Mich verwundert, dass noch niemand etwas zum A-Team geschrieben hat (oder hab ichs übersehen?). Hier fass ich mich kurz. Die Geschichte ist arg wirr. Es geht irgendwie um Gelddruckplatten die irgendwie verschwinden und irgendwie sind da ALLE bösen Jungs dieser Welt verwickelt (Banken, Söldner, Militärs, die CIA, Die Ex von Face...obwohl die gar nicht böse ist....schon verwirrt?!). Ist eigentlich auch nicht so wichtig, denn es macht irgendwie ehh alles nicht so viel Sinn.

Man hat jeden Aspekt der Serie bis ins lächerliche Überspitzt. Der Pilot spinnt nicht, er ist total bescheuert. B.A. hat keine Flugangst, er ist DIE Angst. Face ist kein Frauenheld, er ist der männliche Zwilling von Aphrodite. Achso und die Pläne von dem Chef, naja,....sagen wir sie sind sehr komplex und voller unkalkulierbarer Risiken.

Genervt hat dieses Pseudokameradschaftspalaver.

Klingt alles sehr negativ. Lohnt der Film trotzdem? Ja! Die Action ist einfach total übertrieben. Die Dialoge sind sehr komisch (natürlich nix für Feingeister) und es kracht ständig.Und ehrlich: Mit nem verdammten Panzer aus nem Flugzeug zu fallen und dann mit dem Bord-MG auf Drohnen zu schießen ist schon derbe geil. Diesen Panzer dann aber noch über die Bordkanone zu steuern und Zielsicher in nem See zu laden ist einfach nur der Shit! ;) Dafür hat sich die Kinokarte schon gelohnt. 6,5 von 10 Punkten

Der zweite Film in der selben Kategorie ist ja bekanntlich The Expandables. Tjoar, zur Story. Es geht um ne Karibik(?)-Insel auf der ein böser General das Sagen hat. The Expandables, eine Söldnertruppe, bekommen nun den Auftrag.....es endet jedenfalls im Gemetzel. Die CIA ist übrigens auch wieder involviert!

Der Charme des Films liegt natürlich darin, dass sich ne Menge alter Hasen die Klinke in die Hand drücken. Sehr schön war die Szene in der Bruce Willis, Arnie und Stallone in einer Kirche miteinander reden. Das Ganze endet mit einer netten Anspielung auf Arnies (reale?) Ambitionen. Ansonsten versucht der Film etwas ernster zu sein. Inklusive sentimentaler Szene mit Rourke. Bei Rambo 4 hab ich das noch abgenommen. Hier wirkt es einfach nur aufgesetzt. Spätestens im Endgemetzel ist das dann aber auch egal. Übrigens ist es wirklich ein Gemetzel. Der Film ist sehr brutal und zeigt fast alles. Wer Knochenbrüche nicht ansehen mag, sollte nicht reingehen. Messer in und aus Bauch sollte man auch vertragen können.

Der Vergleich mit dem A-Team ist schwer. Ich würde dem Stallone-Werk 6 Punkte geben. Er hat schon seine Längen und die Pseudoernsthaftigekt ist aufgesetzt. Beim A-Team war dagegen immer was los und da hat das Pseudogelaber etwas weniger genervt.

Fast vergessen! Die Legende von Aang hab ich ja auch gesehen. Bei uns gabs nur ne 3D Vorstellung. Wenn ihr es auch ohne bekommen könnt, dann spart ruhig das Geld. Der 3D-Effekt war net besonders.

Zur Story: Der kleine Aang ist der Avatar. Dieser hat die Aufgabe in einer fiktiven, asiatisch angehauchten Mittelalterwelt die Elemente im Gleichgewicht zu halten. Die Feuernation (angeführt von denen die das Feuer bändigen können) hat den Rest der Welt mit Krieg überzogen . Aang muss nun versuchen alle Elemente zu meistern um die Welt wieder ins Lot zu bringen. Der Film (als Buch 1) handelt davon, wie er lernt, dass Wasser zu bändigen.

Es ist nett gemachter Film und ein Indiz dafür, dass Shyamalan mit seinem früheren Erfolgen schlicht Glücksgriffe gelandet hat. Ein Meisterwerk ist die Legende von Aang mit Sicherheit nicht. Es entstehen tolle Bilder, aber die Handlung rennt viel zu sehr. Die Serie hat ja etliche Folgen und mit scheint als wollte man so viel wie möglich reinpacken. Hier wäre weniger mehr gewesen. Auch auf das Risiko hin, vom Orginal abzuweichen.

Negativ anzumerken ist noch, dass die Schauspieler mMn nicht wirklich überzeugten. Gerade Aang wirkte irgendwie künstlich und zu jung. Mag dem orginal geschuldet sein, aber ich konnte ihm den Weltenretter einfach nicht abkaufen. Manche Sätze der Schauspieler wirkten wirklich aufgesagt...und das stellt man sich jetzt mit der rennenden Story vor.

Da ich keine Kungfu-Filme mag, empfand ich die Chereografie als ziemlich nervig. Die Jungs müssen quasi erst nen Tanz aufführen, bis mal die Funken fliegen.Aber wer will nem 11 Jährigen mit nacktem Oberkörper dabei zusehen, wie mit seinem Schatten boxt? Ich jedenfalls nicht.

Auch hier geben ich 6 Punkte. Er ist unterhaltsam und ich würde gerne mehr geben. Aber er hat aus meiner Sicht auch große Schwächen. Ähnlich wie die Anderen beiden.

Sorry, wenn da sprachlich ein paar Schnitzer drin sind. Ist schon spät!

beste Grüße

Christian

bearbeitet von SirCartman
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Scott Pilgrim vs the world

Michael Cera ist der lustigste Mensch im Kino! Super Film, garde wenn man ein gewisses Nerd-Grundwissen aht (natuerlich besonders was Computerspoiele angeht). Seit langem endlich mal wieder ein Film, der mich von Anfang bis Ende unterhalten hat und bei dem kein bisschen schaler Beigeschmack zurueckblieb.

10/10, besser kann ein Film kaum sein.

Salt

Ich hatte ja mal wieder auf einen brauchbaren Angelina Jolie-Film gehofft, doch das wurde leider nichts. 08/15-Action mit Rumgerenne und Schiesserei, Story voellig uninspiriert, Plot-Twist hervorsehbar, Ende Muell (siehe Spoiler).

Kann ich so gar nicht empfehlen.

3/10, hat man alles schon gesehen und macht keinen Sinn. Gruetze.

Es macht kaum Sinn fuer Salt Winter umzubringen. Okay, dass ist nicht der eigentliche Fauxpas. ABER: Nachdem Winter den ganzen Kontrollraum zusammengeschossen hat und der US-Praesi sich qweigert, die Abschusscodes zu authorisieren, schlaegt Winter ihn nieder. Spaeter tut der Film aber so, als koennte niemand nachweisen, dass Winter der Verraeter ist. Bullshit. Denn der Praesident der USA hat gesehen, dass Winter mehrere Menschen erschossen hat. Wie will er dass denn Salt anhaengen???

Der eigentlich Plan war immerhin, die Raketen abzufeuern waehrend Salt noch auf dem Weg ist, den Praesident zu toeten, Winter erledigt Salt, hat immer noch seine Tarnung (als einziger Ueberlebender) und Salt ist der perfekte Suendenbock.

Es waere also eigentlich fuer Salt einfacher gewesen, Winter am Leben zu lassen um ihn als den eigentlichen Boesewicht darzustellen. Da haette sie sich sogar ihre eigenen Story als Counter-Insurgence-Heldin basteln koennen, die heldenhaft ihr Leben opfert um ihre NAtion zu retten.

Werden Drehbuecher heutzutage nicht mehr von irgendwem gegengelesen, der den Autor auf derartige Unsinnigkeiten aufmerksam macht?

Auch die ganze "ich bewaeltige meine fruehkindliche Schlaefer-Indoktrination nur weil du meinen Ehemann umlegst"-Logik ist in meinen Augen ziemlich... naiv... konstruiert.

Ach ja, und der Neuro-Scanner, der aus einem benachbarten Raum funktioniert? Was hab ich gelacht...

Nun ja, aber was will man von einem Film erwarten, der nicht mal auf die Reihe kriegt, dass Chenkov die maennliche Form eines russischen Nachnamens ist und die Russen Salt deshalb mit Chenkova ansprechen muessten. Gruetze.

bearbeitet von Desaster
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@Desaster: Hingegen deiner Empfehlung den Film nicht zu Ende zu schauen habe ich es doch getan.

Und es hat das Ganze schon abgerundet. Wenn ich ehrlich bin habe ich den Großteil des Films darauf gewartet endlich nen Lacher zu haben.

Ganz zum Schluss kam er dann auch, die böse, böse Farmaindustrie. Und noch das letzte Bild, erinnert mich an 300, die Chefin (?) des Unternehmens als Xerxes. :ok:

Bisschen Vergewaltigung musste natürlich auch rein. Sehr gut.

Hauptsächlich dachte ich mir den ganzen Film über: "Nein. Das ist falsch. Hört auf.".

War mir oft sicher dass man es nicht mehr schlimmer machen konnte - und Sie schafften es immer wieder das Vorhergehende zu toppen... Eigentlich doch eine kontinuirliche Steigerung, will man sowas nicht? Man lässt das Vieh leben. Man zieht ihm ein Kleidchen an. Man spielt mit ihm. Man toleriert dass es den Bruder fast umbringen wollte. Man schminkt es. Man hat Sex mit ihm. Holy Grind...

Allen in allem hat mir der Film aber schon gefallen, eben auch seiner Makel wegen.

Wünsche mir einen zweiten Teil, der dann mit einer 10 minütigen Szene der Geburt anfängt. :yeah:

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@ Inception

Hmm...vorhersehbar und für mich nicht wirklich packend. Auch von der Story her kam's mir irgendwie sehr bekannt vor.

@ A-Team

Ich fand die Story an keinem Moment verwirrend, konnte allem folgen und das trotz einiger Ablenkung nebenbei. Unterhaltungsfaktor: hoch, auch wenn es keine großen Überraschungen gab. Ich hatte zwar im Vornherein einige Bedenken, dass die Serie arg verschandelt werden würde, wurde aber eines besseren belehrt. Ja, es waren Momente drin, die ich deplatziert weil zu übertrieben und dabei arg unpassend fand, ansonsten fand ich aber beispielsweise die Erklärung für BAs Flugangst gut...

@ Salt

Winter mußte umgebracht werden, weil er die gleiche Ausbildung wie Salt genossen hat und wohl auch der Truppe spielend entkommen wär (er war im Jahrgang vor ihr der Beste)...sie wollte schließlich möglichst viele der russischen Attentäter umbringen. Die Begründung dafür lag wiederum nicht nur in ihrem toten Mann.

Ja, sie hätte auf die Aussage des Präsidenten hoffen können, aber bis dahin wär sie ein leichtes Ziel, weil gefangen, gewesen. Außerdem mußte sie sich ja schon das eine oder andere anlasten lassen. Anschlag auf den russischen Präsidenten, allerlei Schäden an Personen und Material, ... bis das verhandelt ist, könnten ihr 'ne Menge Russen durch die Lappen gehen oder aktiv werden.

Dennoch fand ich den Film vom Gleichgewicht eher unschön. Zu viele Szenen, in denen sie Wonderwoman oder Ms. Unbesiegbar ist im Gegensatz zu Szenen, in denen sie fast schon wie ein hilfloser Welpe wirkt...

MfG, Poc

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@ A-Team

Ich fand die Story an keinem Moment verwirrend, konnte allem folgen und das trotz einiger Ablenkung nebenbei.

Ich konnte ihm auch folgen. Es ging um die Druckplatten und die müssen wieder her. Kein Ding. Nur die ganze Akteurskonstelation auf Seiten der "Bösen" ist eben wirr.

Gutes Beispiel ist dieser Söldner (Pike?). Erst ist er Mitglied eines Blackwater-Verschnitts. Dann arbeitet er für den "Araber" (und wir wissen ja wer das ist...), erzählt in der nächsten Szene, dass er nur für sich arbeitet. Daraufhin wird er vom CIA Menschen gefangen und soll umgebracht werden. Jetzt springt er aber mit dem ins Bett. Dafür das die Figur nur eine Nebenrolle hat, sind das ziemlich viele Verwandlungen.

Ja, es waren Momente drin, die ich deplatziert weil zu übertrieben und dabei arg unpassend fand, ansonsten fand ich aber beispielsweise die Erklärung für BAs Flugangst gut...

Die Erklärungen waren ja auch okay und im Falle von B.A. auch absolut nachvollziehbar!:ok: Nur hatte ich eben das Gefühl, dass jedes Charaktermerkmal der Serienhelden bis ins unendliche übertrieben wurde.

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@Pike:

Der hat doch von Anfang an sein Ding gemacht: offiziell für's Militär engagiert und als sich die Möglichkeit geboten hat, für den arbeiten, der am meisten bietet - den Araber. Dabei hat er versucht, den CIA Mann Finch auf's Kreuz zu legen, der wiederum im Bunde mit Militärlager Chef Morrison war und diesen verschaukeln wollte. Als der Deal mit dem Araber daneben ging und er in den Fingern des gehörnten CIA Mannes landete, versuchte er eben seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und mit ihm einen Deal zu machen. Verhandelt hatte man ja schon mal, mußte man nur nochmal neu aufwickeln. Alles mMn besser als einfach nur was plattes als Handlungsmuster hinzulegen.

Nur hatte ich eben das Gefühl, dass jedes Charaktermerkmal der Serienhelden bis ins unendliche übertrieben wurde.
Fand ich aber gut, statt zu versuchen, charakterliche Tiefsinnigkeit einzubauen, die zum einen nicht wirklich zum Bild aus der Serie gepaßt hätte oder eben ausgelutschtes aufzuwärmen. Wobei ich BA nicht übertrieben fand, Hannibal eigentlich auch noch ganz okay war, bei Face haben sie's wirklich arg gut gemeint...aber Murdock...der hat doch gepaßt. ^^ Klar, das Grillen kam so nirgends vorher vor, aber was denn sonst? Paßte doch schon ziemlich zur Serie. :)

MfG, Poc

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Hab gestern das A-Team geguckt. War in Ordnung. Hat mir nicht die Erinnerung an die Helden meiner Kindheit versaut wie befuerchtet.

Nette over-the-top -Action.

Nur den neuen Murdoch fand ich nicht passend. Der war ir ein bisschen zu bekloppt, im Sinne von gemeingefaehrlich.

Ansonsten schade, dass die Charaktere sehr eindimensional blieben, aber in einem Kino-Action-Spektakel ist halt nicht viel Platz fuer Charakterentwicklung.

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Fand A-Team nich soo doll... sicher die Action kam nicht zu kurz.. aber irgendwie wirkte der Film... naja... so aufgesetzt...

Mit den neuen Schauspielern konnt eich mich nicht so recht anfreunden.. Face und Murdock haben mir so gar nicht zugesagt!

naja...

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Ich weiß wirklich nicht, warum hier reihenweise 10 Punkte für Inception vergeben werden. Ich jedenfalls bin dabei eingeschlafen.

Mich würde bei diesem Kommentar interessieren warum du eingeschlafen bist. War es eine Metapher das er langweilig war, oder bist du wirklich eingeschlafen ? Beides ?

Was ist deine Kritik am Film genau ?

Nur interesse halber.

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"Langweilig" kann man nicht sagen. Laut genug war es auch; aber ich bin tatsächlich eingeschlafen. Mehrfach. Mein Nachbar ebenfalls. Da war doch wirklich plotmäßig absolut nichts Neues drin. Haben wir alles schonmal gehabt. Da war 'Matrix' hundertmal besser!

Und DiCaprio... muss der jetzt immer so Charaktere spielen, die selbst nicht wissen, ob sie kuckuck sind? Erst Shutter Island, dann Inception - hätt's das gebraucht?

bearbeitet von Pandora
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Klar war der film Matrix nicht ganz unähnlich, doch ich fand die Unterschiede groß und gut genug um den Film spannend zu finden.

Dazu kamen die Unterschiedlichen Ebenen (das damit verbundene Spiel mit Zeit und Gravitation) die Hintergrundgeschichte von Cobb sowie das Ende über das ich stundenlang mit Freunden Diskutieren und drüber reden kann.

Zum Einschlafen hat es bei mir nicht gereicht und ich bleibe bei meiner Meinung das es einer der besten Filme ist die ich seit langer Zeit gesehen habe.

Aber das ist natürlich auch geschmackssache.

EDIT: Was DiCaprio angeht, ja, die Rolle war in manchen beziehungen ähnlich zu Shutter Island, aber wenn er es gut spielt hab ich da kein Problem mit. Und man kann sagen was man will, DiCaprio hat ein paar echt gute Filme gemacht und trotz meiner anfänglichen Skepsis halte ich ihn für einen äußerst kompetenten Schauspieler dem es auch nicht schlecht steht zwei mal nen ähnlichen Character zu verkörpern.

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Ich finde den Vergleich mit Matrix etwas schwierig. Bei der Matrix geht es darum, dass die Menschen in einer Illusion gefangen sind, aus der sie entkommen müssen. Bei Inception dringen Menschen aus der Realität in Träume ein, begeben sich also bewusst in "illusionäre" Welten. Schauspielerisch ist Inception klar besser, ich denke da braucht man nicht drüber zu diskutieren. Ob einem der Plot besser oder schlechter gefällt ist wohl Geschmackssache.

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Also ich muss sagen, dass ich während Inception nicht ein einziges Mal an Matrix gedacht habe... Vielleicht fehlte mir für diese Analogie einfach die große Nadel im Kopf...

@Pandora: Du sagst, dass in Inception plotmäßig nichts Neues drin war, dass man das alles schon mal hatte. Mal abgesehen von Matrix, auf welche Filme beziehst du das?

Würde mich wirklich interessieren!

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Also ich muss sagen, dass ich während Inception nicht ein einziges Mal an Matrix gedacht habe... Vielleicht fehlte mir für diese Analogie einfach die große Nadel im Kopf...

@Pandora: Du sagst, dass in Inception plotmäßig nichts Neues drin war, dass man das alles schon mal hatte. Mal abgesehen von Matrix, auf welche Filme beziehst du das?

Würde mich wirklich interessieren!

Spontan fallen mir Parallelen zu The Cell, Paycheck oder eXistenZ ein, allein von der Thematik her. Hab Inception jetzt aber auch noch nicht gesehen. :ka:

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Jacobs ladder und Fletchers Visonen. Vielleicht auch The sixth sense. Filmehandlungen, wo Realität und Einbildung individuell von innen heraus oder durch Eingriff von außen vermengt werden. Bei Jacobs ladder zumindest weiß man am Ende nicht mehr, was real und was Halluzinationen sind.

Gruß NogegoN

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Bei Inception dringen Menschen aus der Realität in Träume ein
Oder aus der ersten Traumebene in tiefere... Das war für mich, wenn überhaupt, die Aussage des Films: das, was wir für "Realität" halten, ist in Wahrheit nur der Traum einer höheren Wesenheit und wir alle sind Gefangene in einem Puppentheater, ohne eigenen Willen, gelenkt von einer anderen Macht.
Mal abgesehen von Matrix, auf welche Filme beziehst du das?
Nicht nur Filme, auch Bücher.

The Cell, Fletchers Visionen und Paycheck wurden schon genannt. Nightmare(!), Angel Heart, Hide and Seek, Dark City, Stadt der verlorenen Kinder, Sailor Moon, Knowing, Einer flog über das Kuckucksnest, Alice im Wunderland. Als Bücher M. Endes "Spiegel im Spiegel" und T.Brooks "Das Zauberlabyrinth". Eine Twilight Zone Folge gab's auch, in der es um den Diebstahl von Träumen ging. Bei StarTrek Voyager gab es eine Folge mit verschiedenen Realitätsebenen auf dem Holo-Deck. Nicht zuletzt die Traumzeit-Genesis der Aboriginees.

Okay - besser gut geklaut als schlecht ausgedacht. Aber 10 Punkte dafür? Nie und nimmer.

bearbeitet von Pandora
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