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TabletopWelt

"Eine Armee für Männer!"


Empfohlene Beiträge

Einleitende Worte:

 

Hallo Zusammen... nach laaanger Zeit und reiflicher Überlegung kommt auch mal wieder was von mir. In den vergangenen Jahren hatte ich zu viele Ideen. Ein paar Projekte wurden begonnen, Zeit und Kohle in die Beschaffung der Minis investiert... und am Ende wieder unterbrochen/abgebrochen, weil die Idee in der Umsetzung teils zu aufwändig und teils zu schwierig war. Am schlimmsten ist aber, dass eine Idee die nächste jagt... bei jeder Wiederauflage eines Volkes könnte ich ein neues Projekt starten und am Ende kommt man, neben Beruf und Familie, zu nichts - grausam!!!

 

EINE Idee für ein Armeeprojekt verfolgt mich aber seit Jahren und läßt mich - im Gegensatz zu den anderen Projekten - nicht mehr los.

Schuld sind zwei Ü30/40er hier im Forum! [Ja, ich oute Euch. ;)]

- Peter ("Isegrimm"), der am Titel des Projekts Schuld ist

- Ralf ("Berock"), der vor einem Jahr schon das einzig Wahre begonnen und leider nicht vollendet hat. ;)

 

Nämlich...

 

:ork::fanatic::ork:"EINE ARMEE FÜR MÄNNER!" :ork::fanatic::ork:

 

bauen, wenn man nach knapp 20 Jahren Warhammer angesichts der neuen Armeebücher noch Spaß am Spiel haben will. Also weg von der Idee auf Turnieren verkrampft etwas reissen zu wollen. Bei fehlender Spielpraxis aus Zeitmangel geht nur noch "back to the roots..." mit Spielspaß im Vordergrund. Und den hat man in meinen Augen mit keiner anderen Truppe so sehr, wie mit den Grünhäuten, deren Aktionen einfach unberechenbar bleiben.

 

Ich erhoffe mir von Euch beiden genug "Tritte", um das Projekt zu einem vernünftigen Ende zu führen.

 

Kurze Erläuterung zum Aufbau des Themas hier im Forum:

:fanatic: Für Flufftextmit Story hab ich mir die ersten 3 Postings reserviert. Ich will mal versuchen die Minis aus Sicht meines "Protagonisten" vorzustellen und so nach und nach Einheit für Einheit entsprechend zu würdigen.

 

:fanatic: Ähnlich FireWok will ich auf der ersten Seite eine Bildersammlung fertiger Einheiten präsentieren. Wer das Projekt erst später entdeckt, bekommt so einen zügigen Überblick über bereits Erarbeitetes.

 

:fanatic: In meiner Zeit als Moderator bin ich vor lauter Moderiererei nicht dazu gekommen ein paar vernünftige banale Tutorials zu machen. Meine persönliche Zielgruppe sind da zunächst die Warhammer-Neueinsteiger. Ich muss meine eingerosteten Fertigkeiten selbst erst wieder aufpäppeln, bevor ich Tutorials für Charaktermodelle/Sondermodelle hier auffahre...

 

Genug gelabert... erste Fragen sollten für Interessierte erst mal geklärt sein... los geht's! Ich hoffe auf Euer Feedback!

 

Gruß,

Thomas

 

bearbeitet von Zavor
Korrektur der Formatierung
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Platz da... wir sind auf der Flucht!!!

stinky_and_pain.jpg

Das da links oben ist Stinky, mein missratener Stiefbruder. Rechts bin ich - Pain ist mein Name. Unten in der Mitte seht ihr meine kleine Werkzeugkiste, in Ihr stecken alle Utensilien um Träume wahr werden zu lassen. Wäre da nicht immer wieder Stinky, der dämlich genug ist, seine Suppe mit einer Gabel auszulöffeln.

Ich selbst bin Supervising Chief Engenieer des größten Waaagh's, den die Welt je gesehen hat! Oder war ich es... ? Das hängt ganz davon ab, ob der Trottel neben mir erneut stolpert, wieder eine Granate fallen läßt und wir damit in diesem dämlichen dunklen Stollen verschüttet werden. Denn bis vor einer Stunde lief alles nach Plan! Gemeinsam standen wir kurz davor die Weltherrschaft an uns zu reißen!

Vor einem halben Jahr habe ich mit einer Gruppe von mir ausgebildeter Grotz-Techniker den ersten Stampfa aus unserem Hanga laufen lassen und in einer kleinen Demonstration vor den Augen der versammelten Orkwaaaghbosse einen SpaceMarine Außenposten in Schutt und Asche gelegt. Der Beginn des großen Plans funktionierte besser als gedacht. Wenige Minuten später konnten wir uns vor Aufträgen für weitere und individuell modifizierte Stampfa kaum noch retten. Die Kohle floss in Strömen und ein eilig zusammengezimmerter Schrotthaufen nach dem anderen konnte vom Stapel laufen. Schrotthaufen! Ja! Ihr habt richtig gehört, denn mehr sind die Dinger nicht. ... schaut Euch so eine große Blechdose doch an.

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Foto und Copyright by GW

Gib dem Ding einen einleuchtenden banalen Namen, zimmer ein paar Stahlplatten zusammen, hol ein paar alte Wummen und Kettensägen von der Müllhalde, entroste sie grob, pepp sie etwas auf, schweiss sie dran, sprüh etwas Farbe drüber, lass sie etwas theatralisch aussehen und fertig. Hauptsache sie machen genug Krach, blasen beim Anlassen hinten eine große Ruswolke raus und hinter den Wummen steckt soviel effektiver Booommmms, dass auch das Hirn eines zurückgebliebenen Orks ein gewisses ordentliches Ausmaß an Zerstörung wahrnimmt. Obendrauf noch eine halbwegs idiotensichere Bedienung der Blechhalde und ab die Post. (Stinky war als Testperson beim Space Marine Außenposten geradezu prädestiniert!)

Einem Ork reicht das, um sich mit dem Ding zu identifizieren. Nachdem die Waaaghbosse mit ihrem überschwändlichen Gegrunze Ihrer Begeisterung genug Ausdruck verliehen hatten, füllten wir sie sicherheitshalber noch mit ausreichend Grog ab. Anschließend ließen wir die großen grünhäutigen Spatzenhirne Knebelverträge unterschreiben, in denen jeder gegen Vorauskasse 10 und mehr Stampfa zu einem vielfachen des eigentlichen Wertes bestellte.

Die Auftragslage stimmte und die Kohle floß. Und ich kann Euch versichern: Sie floss in Strömen!

Meine naiven Techniker waren schnell allein in der Lage die Bedürfnisse der Cretins zu erfüllen. Immer kuriosere Konstruktionen der Stampfa liefen vom Stapel, teils mit dornengespickter Walze, teils mit gigantischem Morgenstern aus den überbleibseln zweier Kuppeldächer alter Sternwarten.

Es wurde Zeit sich aus dem Staub zu machen... natürlich mit der Kohle! Wir hatten genug zusammen um zu Teil 2 meines unübertroffenen Plans überzugehen:

Stinky und ich hatten uns unseren eigenen Hanga bauen lassen und zogen uns hierhin zurück. Denn vor etwas mehr als einem halben Jahr sind wir nach ausführlicher Recherche auf die Überreste eines Hammerhai-Gefechtspanzers-Friedhofs der Tauarmee gestoßen. Das Hauptwaffensystem mehrerer Massebeschleuniger war noch völlig intakt. Allein die Brennstoffzellen der Energiegeneratoren waren defekt. Tragisch... denn neue Brennstoffzellen auf dem Schwarzmarkt kosten eine Stange! Aber Geld spielte ja nun keine Rolle mehr! Bevor der große Waaaghhh der Bosse losging und die Preise auf dem Schwarzmarkt ins unermessliche schossen, schickte ich Stinky los die Brennstoffzellen auf dem Schwarzmarkt zu besorgen, während ich meine Zeit damit verbrachte, die einzelnen in Serie geschalteten Massebeschleuniger zu synchronisieren und die ultimative Waffe zu konstruieren, die uns die Weltherrschaft sichern sollte - den DEFUSILIERER! Ein Traum von einer Waffe, selbst die Eldar wären neidisch auf meiner einer gewesen!

Als Stinky nach Wochen vom Schwarzmarkt mit den Wagenladungen zurückkam war schnell klar, dass er völlig übers Ohr gehauen wurde. Mit 2 Armen voller Gratis-Mörsergranaten präsentierte er unsere leere Börse und gleichzeitig zu wenig Brennstoffzellen für die Energieversorgung des DEFUSILIERERS. Wir waren wieder blank. Ein zweites Mal würden sich die Waaaghhhbosse nicht so leicht übers Ohr hauen lassen. Denn wenn es stimmt, dann läuft der ausgerufene "größte Waaaghhh aller Zeiten" nicht nach Plan. Die ein oder andere Fehlfunktion der schnell zusammengeschweissten Wummen machte den Stampfas ziemlich effektiv den Garaus... zumindest ersparte uns das die ein oder andere Reklamation.

Die 2 Wagenladungen vorhandener Brennstoffzellen mußten also langen. Während ich den Testlauf meines Wunderwerks kaum noch erwarten konnte und die Brennstoffzellen einbaute, durfte ich mir die ganze Zeit Stinkys geschwafel über das Schnäppchen mit den Mörsergranaten anhören, die er verträumt in Händen hielt. Aber auch das endete, als ich den Testlauf des Wunderwerks des größten Engineers aller Zeiten startete! Der gesamte Hangar wurde von den arbeitenden Brennstoffzellen illuminiert! Die Luft um uns herum begann zu vibrieren, eine Brise Ozon säuselte um meine Nase, ich schloß die Augen... ein erhebendes Gefühl und das mit 69% der eigentlich nötigen Brennstoffzellen... ich bin genial!!!

Dachte ich... denn einen Moment darauf setzte ein asynchrones Vibrieren ein, das die ultimative Erfahrung energetischer Harmonie jäh zum Abbruch brachte, gefolgt von einem Aufheulen der Sirene. Eine der Brennstoffzellen, die Stinky besorgt hatte, war defekt und drohte den 7. Energiegenerator in die Luft fliegen zu lassen. Der Lärm wurde immens! Ich schrie Stinky an, den "Stecker" vom 7. Generator zu ziehen und das Teil vom Netz zu nehmen - schließlich stand er dort in der Nähe. Gesagt getan... er spurtete vielversprechend hinüber und hoch auf des Gerüst zum Reaktor... und dabei geschah es: Der Trottel ließ eine seiner heißgeliebten Mörsergranaten vom Gerüst fallen!

Was folgte läßt sich nicht mit einem Wort beschreiben.... oder doch? "BOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOM!!!"

Eine Welt brach vor meinen Augen zusammen - MEINE Welt! Infernalische Hitze kam auf! Gleißendes Licht flutete den Raum und ließ uns fast erblinden und eine gigantische Druckwelle riss uns von den Beinen. Und plötzlich... Stille... Dunkelheit... Kälte... Leere...

Nach einer Minute flammte neben mir die Flamme eines kleinen Zippo's auf. Stinky's Zippo! Unschuldig lag er neben mir, vom Defusilierer keine Spur. Ich wollte mich gerade auf ihn stürzen, um ihn zu erwürgen, als ich das dämlichste sah, was mir je in meinem Leben vor die Augen gekommen ist...

verfolgungsjagd_2.jpg

Ein vollkommener Spinner mit fanatischem Gesichtsausdruck rannte mit heraushängender, sabbernder Zunge hinter einem verzweifelt davonhoppelnden Squigling her. Verzweifelnd versuchend das kleine Haustier mit weit ausgebreiteten Armen zu fangen und vor Harlequinschellen an Knöcheln, Armbändern und Zipfelmütze nur so schellend und scheppernd!

Hier rannte er vor mir... der personifizierte Wahnwitz eines Grots. Neben ihm verblaßte selbst Stinky. Meine Kinnlade klappte runter wie eine aus den Angeln gerissene Zugbrücke. Sprachlosigkeit... nicht-wissen, ob Lachen oder Weinen. Sämtliche Mordgelüste Stinky gegenüber erloschen beim ersten Anblick. Geistige Leere, ein völliges cerebrales Vakuum angesichts des Szenarios.

Erst als der skurile Jester, sein schepperndes "Jingle Bells" mit sich nehmend, aus den Augen um die Ecke und ausser Sicht bog kam ein Gedanke auf: 'Was zum Henker hat dieser IRRE in meinem Hanger verloren!!!' Vermutlich hätten nun noch stärkere Mordgelüstige als zuvor auftreten müssen. Dem Dasein dieser Kreatur ein Ende zu setzen würde an weit mehr als blanker Gnade grenzen. Womöglich hätte man dadurch einen gehörigen Beitrag zur allgemeinen Völkerverständigung beigetragen...

Doch bewegen konnte ich mich nicht. Der Eindruck des geplatzten Lebenswerks, all die zunichte gemachten Perspektiven... und warum? Alles nur wegen des ebenfalls schwachsinnigen Artgenossens neben mir mit seinem flackernden Zippo! Als er mir dann auf die Schulter tippte, war ich bereit zum Mörder zu werden. Die Faust erhoben und die Zähne fletschend stierte ich auf.... ähhmm.... über ihn hinweg und sah aus der Richtung, aus der der schellenbehängte Schwachmat kam, das fieseste Grinsen, das mir je untergekommen ist.

squighunter.jpg

Über dem Grinsen fluoreszierend funkelnde Augen. Augen, die sich von der Richtung des scheppernden Artgenossen in der Ferne abwanden ... und uns fixierten! Nein... kein Squigling, kein Squighund, kein Squig, sondern ein offensichtlich überaus hungriger, wild lebender Riesensquig. Intelligent genug, seiner Speisekarte des heutigen Abends 2 weitere Menüpunkte anzufügen.

Ich liess meine Faust fallen... die Kinnlade klappte wieder runter. Vom Erreichen der Weltherrschaft zum Entrͨe der Menüliste eine Riesensquigs in weniger als 5 Minuten. Nein! So sollte es nicht enden... soll er Stinky doch kriegen! Ich rannte los! Wohin... ? Und jetzt dämmerte es mir. Wir waren nicht mehr im Hangar!!! Wir waren in einem besch... Höhlensystem gelandet... vielleicht der Kanalisation? Also wohin... ohne länger zu überlegen rannte ich dem Jester hinterher. Wenn ich ihn und den Squigling einhole, stehen dem gefrässigen Maul hinter mir mit Stinky noch 3 Menüpunkte vor mir auf der Speisekarte.

Stinky kapierte leider ebenfalls sehr schnell, was da auf ihn zustampfte, nahm die Beine in die Hand und hetzte hinter mir her. Noch bevor ich den durch die Höhlensysteme schellenden Jester erreichen konnte wurde ich von Stinky überholt. Verdammt... der Fehler in meinem Plan war schnell offensichtlich. Wenn Stinky sonst schon nicht viel konnte... rennen konnte er. "Lauf Pain, lauf!" dröhnte es durch meinen Kopf. Ein neuer Plan mußte her. Der Jester vor uns kam an eine Gabelung und jagte, den Riesensquig gar nicht bemerkend, nach links dem Squigling hinterher. Ja! Der wird eine leichte Beute. Also schrie ich Stinky vor mir an "Rechts!" das Heil in der Flucht zu suchen und rannte ihm hinterher. Schnell begriff ich den nächsten Fehler meines Ausweichmanövers, als die Bestie weiterhin uns verfolgte...

verfolgungsjagd.jpg

Die Bestie war weit intelligenter als Stinky und der Jester zusammen. Den Clown findet sie in 3 Tagen noch hier unten rumscheppern... wir hingegen könnten entkommen. Verdammtes Biest!

Es blieb uns nichts weiteres als noch schneller zu rennen. Zumindest konnten wir einige Meter gegenüber dem Grot-fressenden etwas mit den rasiermesserscharfen Zähnen gut machen, als dieses überlegte, wem es nun folgen sollte.

Eine Gelegenheit, die ich nicht ungenutzt lassen wollte! Ausweichplan Nr. 2: Hinter der nächsten Biegung riss ich Stinky mit mir zusammen in eine kleine sich auftuende Seitengrotte! Mit einem Hauch Glück rennt das Vieh an ihr vorbei und verschafft uns etwas Zeit. Zeit, um einen ausgeklügelten Plan zu fassen, um aus dem verrückten Schlamassel der letzten 15min herauszukommen. Denn länger konnte ich nicht in diesem Tempo weiterrennen. Stinky wurde von mir also in die kleine Grotte gerissen. Schnell erkannte er, dass es eine Sackgasse war und wollte loskreischen! Jeder weitere Laut seinerseits hätte uns verraten. Also griff ich kurzerhand zum ersten Gegenstand, den ich fassen konnte, um ihn ihm ins Maul zu stopfen! Es war ein Pilz... eine dieser unscheinbareren eukaryoten Lebensformen, die hier in den kalten dunklen Höhlen wohl den idealen Nährboden gefunden haben, um sich mit ihren kleinen Sporen zu vermehren. Ein lächerlicher Pilz, der gerade groß genug war, um Stinky zum Schweigen zu bringen...

Flufftext: Kapitel 2

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Pilzliebhaber bin? Pilzsüppchen mit Oregano, Rosmarin und einem Hauch kleiner Trüffel sind wirklich ein Gedicht... denjenigen, die sie kosten gehen im wahrsten Sinne des Wortes die Augen über!

Welche Pilzsorte? Nun... ich hab die Sorte "Painlinge" genannt. Weisser Stengel, schwarzer Hut mit gelben papulösen Tupfen und auf den ersten Blick unscheinbaren Lamellen, die jedoch - faltet man sie vorsichtig auseinander - dazwischen fein grünlich fluoreszierend Leuchten.

Ob ich sie selbst gekostet habe? Haltet Ihr mich für wahnsinnig!?! Ich hab doch Stnky und all die anderen "Probanden" hier unten...

Wer diese anderen geselligen Probanden sind und wie wir zu ihnen kamen, ist schnell erklärt.

Wie man angesichts des bisherigen Verlaufs erahnen kann, kam meine Pilzliebhaberei nicht von ungefähr. Oh, nein! Denn was nahezu unmittelbar nach Stinky's "Fütterung" geschah, versetzte mich in ungläubiges Staunen: Stinky verharrte plötzlich in der Pose in der ich ihm die "Painlinge" verabreicht hatte - wohlgemerkt auf einem Bein stehend und mit beiden Händen nach meinen Armen fassend, um mich daran zu hindern weitere "Painlinge" in seinen Mund zu stopfen. Zu spät... die Pilze entfalteten bereits ihre Wirkung. 'Glücklicherweise hab ich ihn zum Schweigen bringen können!' dachte ich zuerst... dann fingen Stinkys Augen an glasig zu werden, grünfluoreszierender Schaum quoll erst aus seinem linken, dann aus dem rechten Mundwinkel, hierauf aus der Nase. 'Holla, der Kerl verträgt doch sonst alles, was er frißt!' Für einen Moment war ich verdutzter als Stinky - sofern er überhaupt noch etwas empfinden konnte. Denn es folgte ein imposanter epileptischer Grand-mal-Anfall. Stinky stürzte, zuckte mit allen Gliedmaßen, kugelte durch die kleine Grotte und machten einen höllischen Lärm. Und wer kam in just diesem Moment vor unserer Sackgasse vorbei? Richtig... das vielzahnige Scheusal. Freudig grinsend über die Aussicht eines sich nicht wehren könnenden zuckenden Opfers am Boden und eines immer blasser werdenden zurückweichenden Grots in der Ecke schoß das Vieh auf mich los.

'Ok... das war's. Vom Bau der ultimativen Waffe zur Ergreifung der Weltherrschaft zu Menüpunkt 1 eines sabbernden Riesensquigs in weniger als 5 Minuten... wie konnte ich nur so weit sinken'... dachte ich zumindest. Schon unglaublich, was mir in Bruchteilen einer Sekunde noch für Gedanken durch mein brilliantes Hirn schießen können.

Aber weit gefehlt! Am Boden verharrte der bis eben noch zuckende Stinky mit fluoreszierend grün leuchtenden Augen. Den Blick auf das erste Lebewesen gerichtet, das durch sein Sichtfeld kam... und das war glücklicherweise NICHT ich, sondern der Squig.

Denn Stinky hatte plötzlich die hirnverbrannte Idee, den Squig am einen Bein zu packen und festzuhalten. Doch so hirnverbrannt, wie es zunächst erschien, war der Gedanke nicht. Ich war völlig überrascht, dass Stinky nun den gepackten Riesensquig mit einer ungeheuerlichen Leichtigkeit gegen die nächste Wand pfefferte. Überraschter als meiner einer war nur noch der Squig. Kurz vor Erreichen der Beute von den Füßen geholt und mit dem Schädel gegen die Höhlenwand geklatscht. Den Kopfschmerz konnte man dem Vieh ansehen... weitere Kopfschmerzen folgten. Stinky hielt die Bestie problemlos am Knöchel fest und donnerte sie, sich um die eigene Achse drehend - einem Hammerwerfer gleich - von einer Wand zur nächsten. In seinem Wirbel sauste er aus der Grotte raus... das anfängliche Jaulen des Riesensquigs verschall bald... die dumpfe Schläge auf Höhlenfels dauerten weiter an....

Mit offener Kinnladen blieb ich in der Höhle zurück, bestaunte und untersuchte die Pilze. Nach 10min kam Stinky zurück. In der einen Hand hielt er noch den blutig tropfenden Unterschenkel der Bestie... das Fluoreszieren seiner Augen war verschwunden und er kippte vornüber. Komatös lag er da. Ich hatte immer gewußt, dass er der perfekte Proband ist. Dass er aber einmal ein so effektives Outcome haben würde, hätte ich in meinen künsten Träumen nicht erwartet.

Als ich mich so über ihn beugte, um ihn näher zu inspizieren, stach mir ein spitzer Gegenstand in die Seite.

"Ia da habbd gemoscht Liblingssquig von da Gaaarghboosz! Ia mitkomma!"...

Mein Blick über die Schulter verhieß nichts Gutes!

squighoppazherde.jpg

Eine Horde komplette Horde Wahnsinniger, auf- und abhopsend und auf Höhlensquigs, gekleidet in vergleichbaren Karnevalskostümen, wie der zweibeinige Aberwitz, der vor einer viertel Stunde noch an uns vorbei und mit fanatischem, alles weitere ignorierenden Blick hinter seinem Squigling herjagte.

Wo zum Henker waren wir? Für eine vermaledeite Karnevalsveranstaltung waren auch diese Gesellen viel zu skuril gekleidet! Ich meine... schaut Euch doch mal diese albernen und unpraktischen Kutten an! Dann diese zähnefletschenden "Reittiere". Man stellt sich eher die Frage, wer hier mit wem ausritt. Gerade diejenigen, die sich mit ihren nackten Ärschen gerade noch auf den Biestern flasch herum sitzend halten konnten. Der eine schwang ein dämliches Holzschwert, das viel zu modrig aussah, als dass es aus einer Spielwarenabteilung stammen konnte. Dann auch noch dieser dämliche Akzent, vergesellschaftet mit der Intonation und Didaktik debiler Cretins. Lange Rede kurzer Sinn: Die in meinem Rücken plötzlich aufgetauchten Herrschaften wirkten einfach zu "echt", um ein Alptraum zu sein. Spätestens der Stich des einen mit seiner rostigen Klinge in meine Seite bestätige meine Befürchtung in keinem grotesken Albtraum zu stecken.

Allmählich dämmerte mir zudem, dass ich hier nicht nur das "Wo?", sondern auch das "Wann?" in Frage zu stellen hatte.

Weitere Gedanken über diese überaus interessante Überlegung konnte ich nicht anstellen. Denn der vermeindliche Anführer dieser geistigen Tiefflieger verlieh mit einem erneuten Schwung seines rostigen Hackebeils seiner Aufforderung erneut Nachdruck. Ich wich kurz zurück und überlegt mir den in meiner linken Hand verbliebenen 'Painling' selbst zu schlucken, lies es aber dann aber dabei bewenden.

Wenn ich ehrlich bin, war meine wissenschaftliche Neugierde geweckt, ob es sich bei diesen 10 Prachtexemplaren, um prähistorische Neandergrots handelte...

Ich wollte zunächst mal ihren angeblichen Boss abwarten, um das weitere Vorgehen zu planen. So fügte ich mich, liess mich fesseln und mitschleppen. Stinky wurde angeleint und hinterhergeschleift. Unterwegs legte ich mir bereits ein paar Ausreden parat, die das Dahinscheiden des Lieblingssquigs als "tragischen Unfall" rechtfertigen sollten.

Meine Gedanken schweiften rasch ab. Wer weiss wie groß ihre Sippschaft ist... Offensichtlich debil sollten sie leicht zu manipulieren sein. Ein Funke Hoffnung keimte auf... eine neue Perspektive, ein neuer Plan!

Flufftext Kapitel 3:

Eine ganze Weile wurden wir von den hoppsenden Neandergrots in Karnevalskostümen durch die gewundenen Gänge eines beachtlichen Höhlensystems geführt. Allmählich dämmerte mir, dass es - sieht man mal von den Umständen ab, dass Stinky gerade das Lieblingsschosstier eines debilen Karnevalistenhäuptlings zermatscht hat - sich durchaus um einen Glücksfall handelte auf unsere Eskorte getroffen zu sein. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätten wir uns hoffnungslos in diesem Gewölbe verlaufen. Wer weiss, worauf wir sonst noch gestoßen wären...

Wo wir gerade bei "Dämmern" sind... Stinky kam so nach und nach wieder zu sich. Wie sich herausstellte konnte er sich an seine "Heldentaten" nicht erinnern... faselte aber etwas von einem 'echt krassen Traum'. Mit wenigen Sätzen konnte ich ihn davon überzeugen, dass es sich bei seiner Rangelei um alles andere als einen Traum gehandelt hatte. Zuvor fing er sich allerdings noch ein paar Tritte unserer Freunde ein... sein Gejammer über seinen Muskelkater verstummte ziemlich schnell. Was mich ärgerte war, dass die 10 Gesellen auf ihren hüpfenden Squigs Stinky mit gehörigem Respekt misstrauisch beäugten und mit weit weniger Tritten, Remplern und Piesackereien bedachten, als mich! Außerdem blieb Stinky im Gegensatz zu mir angeleint. Wer weiss wofür das gut war...

Immer weiter ging es durch die Höhlen zwischen den Stalagmiten hindurch. In der Distanz konnte ich weitere Kapuzenträger auf einer Felsformation ausmachen, die lauthals miteinander zofften. Allesamt ausgerüstet mit Bögen. Anscheinend hätten sie von ihrer Warte die größere Höhle in die wir nun kamen von ihrem Posten aus überwachen sollen. Beim späten Anblick der Squigpatroullie bezogen sie auffallend rasch ihre Posten. Immer mehr schwarzgekuttete Grotze kamen mit ihren Bögen nun hinter anderen Felsen hervor. Von mindestens 3 Dutzend wurden wir neugierig umringt und begafft, als wir oben ankamen... und ihr "Boss" liess entsprechend nicht lange auf sich warten.

umzingelt.jpg

Mit einem Satz landete vor uns plötzlich ein fetter riesiger Höhlensquig! Der Stein unter seinen scharfen Klauen knirschte, sabbernd leffzte er sein überdimensioniertes Maul und präsentierte sein rasiermesserscharfes Beisswerkzeug. Ja.... der war nochmal eine Nummer größer, als das von Stinky an die Wand geklatschte Exemplar. Meine Hand glitt unwillkürlich in meine Jackentasche... aber es der Gedanke daran, Stinky eine doppelte Portion der Painlinge ins Maul zu stopfen, um es mit dem Prachtexemplar vor uns aufzunehmen war albern. Denn erstens wollte ich eine Überdosis vermeiden und zum zweiten bereitete mir der Geselle auf dem Riesensquig ernsthafte Sorgen... von Intelligenz schien er nicht gesegnet zu sein. 'Muskelprotz mit Spatzenhirn' traf am ehesten auf ihn zu. Aber wo kein/kaum Hirn, da neigt man auch zu Kurzschlußhandlungen... v.a. wenn man auf einem Riesensquig sitzt, diesen anscheinend auch noch zu reiten weiss und vor einer Schar Kuttenträger den großen Macker raushängen lassen muss. Der Kerl senkte seinen Spieß und deutete in unsere Richtung:

"Ia da habbd gemurkst Squig von da Waaaaaaghhboss! Gnorf sich froid üba Findaloohn füa Euch! Ia toth said!"

"Nun mal langsam main Besta! Äs musz sich hia um ain Miszfahständnisz handäln!" (Ich hasse es noch heute mich auf dieses Niveau herabgelassen zu haben)...

"Wia sint auf da Duachraisä! Wia sint... ähhh... wia sint..."

"Schamanän!" Platzte es aus Stinky raus...

Mir fiel die Kinnlade runter... jetzt dreht er völlig ab... er spinnt!!! Eine Nachwirkung der Pilze!!! Stille kehrte um uns herum ein... die ganzen Grotse um uns herum kuckten verdaddert vom einen zum anderen. Betretenes Schweigen! Wer hätte das gedacht... sie glauben an okkulten Schwachsinn...

"Ia mitkomma to da Waaaghbosss un bewaisän! Sonst Ia toth und Gnorf bekomma Belonung" durchbrach die Grünhaut auf seinem Squig...

[to be continued]

bearbeitet von Drukhi
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Bildersammlung fertiger Kerneinheiten

20 Nachtgoblinbogenschützen (inklusive Netzgits) - Einheit 1: 105 Punkte

nachtgoblinbogensch_tzen_2.jpg

20 Nachtgoblinbogenschützen (inklusive Netzgits) - Einheit 2: 105 Punkte

nachtgoblinbogensch_tzen_1.jpg

4 Fanatics: 100 Punkte

4_fanatics_-_hintergrund_2.jpg

Gesamt: 310 Punkte fertig

bearbeitet von Drukhi
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Tutorial: Wie baue ich ein halbwegs präsentables Armeedisplay ohne großen Aufwand?

Zutaten:

- Presspanplatte (10x600x800mm): Nehmt keine dünnere, sonst bricht die Platte bei höherem Gewicht beim Transport. Nehmt keine schwerere, sonst hebt Ihr Euch auf Dauer einen Bruch.

- Korkmatte: 5mm Dicke. Findet man in Malerfachgeschäften und hat etwa die Dicke von unmodellierten GW-Bases

- Holzleim und Wasser zum verdünnen

- Grundierspray

- Wahlweise Styrodur/Styropor (bevorzugt Styrodur, da es nach dem Zurechtschneiden klarere Konturen gibt, währen Styropur zu grobkörnig ist)

- Wahlweise vorgegossene / vorgefertigte Tabletopgeländestücke

- Wahlweise Vogelsand aus der Tierhandlung: Wer sich lieber teueren Sand aus dem Modellbaugeschäft holt oder den von GW... es hindert Euch niemand.

- Wahlweise Streugras

- Wahlweise Moos, Holzästchen oder auch Birkensamen (sehen Herbstlaub sehr ähnlich)

Vorgehen:

1. Schritt: Ganz banal! Überlegen

Legt Euch zunächst einmal die wichtigsten Elemente hin, die Ihr auf dem Display unterbringen wollt.

bau_einer_spielplatte_-_wip_1.jpg

In meinem Fall sind das hier 2 modulare GW-Hügel und eine Ruine, die ich im Display integriert haben möchte. Zum einen sieht das besser aus, zum anderen sehe ich nicht ein, meine größeren Geländestücke in irgendwelchen Kisten, Schubladen oder sonstwo unterbringen zu müssen, wenn es auch anders geht.

Probiert verschiedene Positionen solcher Geländestücke aus und überlegt auch gleich wo welche Einheiten stehen sollen, um möglichst gut repräsentiert zu werden. Es soll ja was hermachen...

2. Schritt: (wahlweise Styrodur) und Korkmatte aufkleben

Bei dieser Platte habe ich banal die Korkmatte mit Holzleim auf die Spanplatte geklebt.

bau_einer_spielplatte_-_wip_2.jpg

Im Anschluß überstehende Ränder des Korks noch wegschneiden.

Wollt Ihr Eure Armee auf einem Felsen oder verschiedenen Etagen präsentieren (Zwerge zum Beispiel), dann solltet ihr zunächst Styrodur auf die Platte kleben (Holzleim) und anschließend die Korkmatte auf das Styrodur. Wer sich mehr Aufwand machen möchte, kann auch mehrere Etagen anlegen. Hier ein Beispielbild, das ich von einem früheren Armeedisplays von mir gefunden habe.

Diorama-PlatteWIP1.JPG

3. Schritt: Geländeteile bündig in die Korkmatte einfügen

Dazu habe ich einfach einen Edding genommen und bsw. die Konturen des modularen Hügels angezeichnet, den überschüssigen Kork weggeschnitten und kann den Hügel so entsprechend einfügen.

bau_einer_spielplatte_-_wip_3.jpg

4. Schritt: Positionen der Einheiten

Zeichnet nun die Positionen der Einheiten auf dem Kork an und schneidet den Kork analog zu Schritt 3 entsprechend aus. Solltet Ihr die Minis mitsamt Regimentsbase im Diorama eingefügt haben wollen, müsst Ihr das natürlich beim Anzeichnen mit berücksichtigen.

Hier nochmal das Bild der alten Platte, da ich mit der aktuellen noch nicht weiter bin (ich warte noch auf eine Lieferung bestimmter Einzelteile, bevor ich den Kork dort zurechtschneide)

Diorama-PlatteWIP1.JPG

Hinweis:

Schneidet die ausgeschnittenen Korkstücke sauber raus und hebt sie Euch auf!!! Solltet Ihr auf einem Turnier nicht alle Minis mitnehmen können/wollen, dann könnt Ihr die im folgenden Schritt bearbeiteten Korkstücke als Lückenfüller nahtlos einfügen ohne das Display zu verbauen.

5. Schritt: Gestaltung des Displays

Hier sind Euren Phantasien keine grenzen gesetzt. Ob Vogelsand, Steine, Äste, Bits&Pieces... leimt drauf was Ihr wollt, aber überladet es nicht! Die Minis sollen am Ende im Mittelpunkt stehen - zumindest meistens... ;)

[bild folgt]

6. Schritt: Grundierung

Schwarzes Grundierspray und drauf damit...

WICHTIG: Styrodur zerfliesst/schmilzt unter dem Lösungsmittel, das in der Spraydose enthalten ist. Styrodur daher lieber mit Hand bepinseln. Sofern Holzleim und Sand auf dem Styrodur sind, passiert nichts. Aber beschwert Euch nicht, wenn sich schöne Felsschnitzereien in halbgeschmolzene Lavafelsen auflösen - ich hab Euch gewarnt!

7. Schritt: Bemalung

Lebt Euch aus... jeder nach eigenem Anspruch.

Viel Spaß bei der Umsetzung. Im Verlauf werde ich hier Bilder von meinem aktuellen Display reineditieren.

Gruß,

Thomas

bearbeitet von Drukhi
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Tutorial: Nachtgoblins bemalen

Benötigte Farben:

Farben für die Haut:

- Orkhide Shade (Foundation Colours) (komplette Haut damit bemalen) (Foundation Colours tendenziell grundsätzlich mit etwas Wasser verdünnen)

- Knarloc Green (Foundation Colours) (bemalen und Tiefen aussparen)

- Thraka Green Tusche (komplett unverdünnt über die ersten beiden Schichten drüber)

- Goblin Green (vorsichtig akzentuieren; Farbe vorher mit einem Hauch Wasser etwas verdünnen und die erhabenen Stellen akzentuieren)

- (evtl. Goblin Green mit Bleached Bone verdünnen und dann 3:1; 1:1; 1:3 Mischungen "blenden" - wirklich nur was für Chars für fließende Verläufe)

- Rotting Flesh (hauchdünn; Farbe 1:4 mit Wasser verdünnt, um den Pigmentanteil im Pinsel zu verdünnen und trocken auftragen)

nachtgoblin-bogensch_tzen_-_wip_3.jpg

Farben für die Kutte:

- Chaos Black (Spraygrundierung)

- 3:1 Chaos Black : Kommando Khaki (beide Farben mit etwas Wasser verdünnt, Pinsel 2x über Zewa abstreifen und vorstichtig akzentuieren)

- 1:1 Chaos Black : Kommando Khaki (beide Farben mit etwas Wasser verdünnt, Pinsel 2x über Zewa abstreifen und vorstichtig akzentuieren)

- 1:3 Chaos Black : Kommando Khaki (beide Farben mit etwas Wasser verdünnt, Pinsel 2x über Zewa abstreifen und vorstichtig akzentuieren)

- Kommando Khaki (hauchdünn; Farbe 1:4 mit Wasser verdünnt, um den Pigmentanteil im Pinsel zu verdünnen und trocken auftragen)

nachtgoblin-bogensch_tzen_-_wip_4.jpg

Farben für die Schuhe, Gürtel, Netze, Kücher, Schwertgriff (Leder im Allgmeinen):

- 1:1 Scorched Brown : Khemri Brown (beide Farben mit etwas Wasser verdünnt, Pinsel 2x über Zewa abstreifen und vorstichtig akzentuieren)

- 1:1:1 Scorched Brown : Khemri Brown : Kommando Khaki (beide Farben mit etwas Wasser verdünnt, Pinsel 2x über Zewa abstreifen und vorstichtig akzentuieren)

---> (wahlweise kann man ein 2:2:1 und dann 2:2:2 Mischungsverhältnis verarbeiten, was hier auch geschehen ist. Ich werd's künftig nur bei Chars machen, um mir einen Arbeitsschritt zu sparen, da kein wesentlicher Effekt erzielt wird)

- Reines Kommando Khaki (hauchdünn!!!; Farbe 1:4 mit Wasser verdünnt, um den Pigmentanteil im Pinsel zu verdünnen und trocken auftragen)

nachtgoblin-bogensch_tzen_-_wip_5.jpg

Farben für's Holz: (hab mir überlegt, dass "Baumholz aus/in unterirdischen Höhlen einfach anders aussehen müssen)

- Hormagaunt Purple (einen feinen Tropfen Wasser zur Farbe und dann drauf auf's Holz - nicht lang überlegen ;))

- Leviathan Purple (eine der neuen Tuschen von GW - ebenfalls schnell drüber)

- 1:1 Hormagaunt Purple : Kommando Khaki (beide Farben mit etwas Wasser verdünnt, Pinsel 2x über Zewa abstreifen und vorstichtig akzentuieren)

- Reines Kommando Khaki (hauchdünn!!!; Farbe 1:4 mit Wasser verdünnt, um den Pigmentanteil im Pinsel zu verdünnen und trocken auftragen)

Farben für Pfeilfedern:

- 1:1 Hawk Turquoise : Regal Blue

- Spacewulf Grey trocken akzentuieren (bürsten)

nachtgoblin-bogensch_tzen_-_wip_6.jpg

Farben für Metall:

- Boltgun Metal Grundierung

- 1:1 Chaos Black : Bhabab Black drüber

- Scorched Brown mit Wasser 1:6 verdünnt und als Rost in die Tiefen laufen lassen (leider gibt es hier bei den Gobbos nicht viel passendes Metall um zu zeigen, wie gut das aussehen kann. Bei den Blackorks zeig ich mehr davon)

- ggf. Vermin Brown ebenfall mit Wasser 1:6 in die tiefsten Stellen des verdünnten Scorched Brown platzieren

- Metallränder mit Chainmail Silver akzentuieren

- Highlights mit Mithril Silver

Farben für den "Bad Moon":

- Tausept Ocher grundieren

- 1:1 Iyanden Darksun : Golden Yellow akzentuieren

- 1:8 Darkflesh : Wasser (ziemlich flüssig drüberlegen und versuchen, dieses v.a. in den tiefen Schichten und basal liegen zu lassen - siehe Schilder)

- 1:1:1 Iyanden Darksun : Golden Yellow : Skull White akzentuieren

- 1:1:2 Iyanden Darksun : Golden Yellow : Skull White akzentuieren

nachtgoblin-bogensch_tzen_-_wip_7.jpg

Farben für die Zähne:

- Scorched Brown

- Graveyard Earth

- Bleached Bone

Farben für die Augen:

- Red Gore

- Blood Red

nachtgoblin-tutorial-final.jpg

Mehr will ich für Minis zum Spielen auf TTS-Niveau nicht mehr machen. Für Charaktermodelle könnte man es jetzt noch richtig "krachen lassen". Beispiele:

- Saubereres Grundieren (siehe mein Grundiertutorial)

- Oben genannte Zwischenlayer, die ich bei den Kutten weggelassen habe

- Die Lippen mit einer Mischung aus Scab Red und Goblin Green bearbeiten und dann noch akzentuieren

- Den unteren Augenlidern noch Tiefe verleihen mit einer Mischung aus Hawk Turquoise

- rostige Kratzer und Schrammen auf den Schilder platzieren (kommt dann bei den Blackorks)

... usw...

Hoffe das kleine Tutorial ist dem ein oderen anderen eine kleine Hilfe.

Gruß,

Thomas

bearbeitet von Drukhi
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Treten sollen wir Dich also?! :teufel:

Das kannst Du gerne haben. Aber mal sehen, ob es mir nicht gelingt, ab der KW 38 nicht auch ein Projekt aufzumachen. Irgendwas mit "Baumschulabsolventen". :baum::crazy:

Man kann sich ja dann gegenseitig anfeuern, wenn man sieht wie unsere Kerls miteinander umgehen. :hammer:

@ grünunddumm:

Bzgl. des Titels gilt folgendes:

"In der vorliegenden Arbeit wurde auf die Nennung beider Geschlechter (z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) oder die Verbindung in einem Wort (MitarbeiterInnen bzw. Mitarbeiter/innen) zugunsten einer möglichst einfachen Leseart verzichtet. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle aber betont werden, dass allgemeine Personenbezeichnungen immer beide Geschlechter gemeint sind und Frauen nicht benachteiligt sind."

:D :D

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Freut mich, dass in den ersten 12 Stunden gleich einige Leute dieses Projekt hier entdeckt haben. Ist schön zu sehen, dass das Armeeprojekteboard wohl wirklich intensiv durchgekuckt wird...

Zurück zum Projekt:

Aller Anfang ist etwas lästig. Und damit meine ich bei den Grünlingen das fröhliche Kleben. Viel Variationsspielraum bieten die Gußrahmen der Nachtgoblins leider nicht. Auf die Schädelpassgobbos möchte ich aber weitestgehend verzichten, damit der wilde Haufen nicht unisono ausschaut. Außerdem will ich in größeren Blöcken auch immer wieder zwischendrin Musiker, Standarten, Netter etc... dazwischenstehen haben. Ich muß immer über Nachtgoblinarmeen schmunzeln, die wie Terrakottakrieger aufgereiht sind. Paßt einfach nicht... :nono2:

Gerade eben habe ich einen Teil der bereits zusammengebauten Nachtgoblins grundiert.

nachtgoblin-bogensch_tzen_-_wip_1.jpg

Und ja... ihr seht richtig. Auch wenn's keiner sonst spielt. Es sind die Nachtgoblin-Bogenschützen. :fanatic:

Als Regimentsbases habe ich die modularen GW-Bases genommen. Die hier bereits präparierten sind für zwei 25er Orkblöcke und einen 15er Blackorkblock vorgesehen. Bei den Bases ist schon zu erkennen, dass ich bei den Bases auf Sand und Grasstreu verzichte. Ich hab mich für Pflastersteine entschieden. Entsprechend habe ich die Ränder der Regimentsbases angepaßt. Aber dazu in späteren Postings mehr...

Die Farbe auf den Minis müßte inzwischen getrocknet sein... meine Mädels sind noch beim Einkaufen. Ich versuch noch etwas zu werkeln. Vielleicht gibt's heute Abend schon mehr (ich muß meinen Urlaub noch etwas auskosten) ;D

Gruß,

Thomas

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Da sagste was. Ich nehme immer 21 Nachtgobbobogner mit, die Kerle sind immer wieder nütlich :)

Auf das Projekt freue ich mich auch, wünsch Dir schon man viel Glück und Ausdauer, denn wie Aufwändig es ist, die kleinen Racker zusammenzubauen und zu bemalen weiß ich aus eigener Erfahrung.

Gruß,

Jakub

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