-
Gesamte Inhalte
2969 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Inhaltstyp
Profile
Forum
Blogs
Galerie
Kalender
Alle erstellten Inhalte von SisterMaryNapalm
-
Maltreff 2025
SisterMaryNapalm antwortete auf Grinsemann's Thema in Conventions, Stammtische & regelmäßige Termine
Ich würde mich auch schon mal für die nächsten zwei Jahre melden. -
Dellns Hobbybuch, aktuell: Guards of Traitor's Toll
SisterMaryNapalm antwortete auf Delln's Thema in Sammel- und sonstige Projekte
Aber dann der Plot-Twist: Er sitzt und weiß nicht, was er bemalen soll ... -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Meine Lieben, ich grüße euch. Heute beginnt der Maltreff der Tabletopwelt. Dementsprechend war ich die letzten Tage mit Vorbereitungen sowie einigen anderen Sachen beschäftigt und hier lag der Thread brach. Aber das macht nichts. Da es - hoffentlich - während des Maltreffens keine Störungen gibt, plane ich, die Figuren dort nun voranzupuschen. Doch ganz untätig war ich nicht. Neben dem nächsten Abschnitt der Geschichte, der derzeit bei mir auf dem Tisch liegt, musste ich mir noch Namens- und Tischschilder für das das Maltreffen basteln. Beim letzten Mal beschwerte sich ein gewisser @Drachenklinge, dass man gar nicht genau wisse, von wem welche Modelle seien. Passend also zum Horizon-Thema habe ich mir also ein größeres Tischschild gebaut - mit meinem Namen drauf - und, davon abgeleitet, ein kleines Namensschild zum Tragen. Nun warte ich auf meine Mitfahrgelegenheit - und dann kann es auch direkt losgehen. Ab heute Mittag wird dann gemalt, bis der Läufer wiehert! Soweit von mir für jetzt. Möge euch das blaue Licht gewogen bleiben! -
Maltreff 2025
SisterMaryNapalm antwortete auf Grinsemann's Thema in Conventions, Stammtische & regelmäßige Termine
Das wird dann kein Maltreffen, das wird Tetris! -
Maltreff 2025
SisterMaryNapalm antwortete auf Grinsemann's Thema in Conventions, Stammtische & regelmäßige Termine
Ja, ich würde wieder irgendwo hinten in die Ecke gehen - da hab ich euch zumindest alle im Blick! @Delln, ich nehme dich gerne mit, dann kann sich @Tepoknicht beschweren, dass er immer neben mir sitzen muss 😛 -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Und wir machen weiter. Ich bin am Wochenende leider nicht ganz so weit gekommen wie ich wollte, denn wie sich herausgestellt hat, sind die Hautpartien der Figuren doch deutlich hautlastiger als ich es in Erinnerung hatte - zumindest aber ist ein gutes Drittel nun mit Hautgrundfarben sowie den ersten Washes versehen. Mal gucken, wie weit ich bis zum Maltreffen komme ... Der derzeitige Stand: Dervahl und die männlichen Oseram: Die weiblichen Oseram: Die nächsten 6 Banditen: Und Banditen-Anführer: Da machen wir beim nächsten Mal weiter! Soweit von mir für jetzt! Möge das blaue Licht euch bis dahin gewogen bleiben! -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Auftragen und verschmieren! Auftragen und verschmieren! Das hoffe ich - wäre auch ein echtes Desaster, wenn mir jetzt noch die Lampe kaputtgehen würde. Bleibt nur zu hoffen, dass Urmutter mir weiterhin ihren Segen erteilt und nicht merkt, dass ich hier eigentlich Aloys Feinde bemale, haha. Na ja, die Reise ist ja bereits zu zwei Dritteln abgeschlossen. Es muss nur noch die letzte große Steigung überwunden werden. -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Ich grüße euch, Wir machen weiter. Gestern Abend fand noch ein kleines Basteltreffen im IKJG statt, sodass ich meine ersten Figuren beginnen konnte. Leider standen noch einige andere Angelegenheiten an, sodass bis jetzt nur sechs Modelle gestartet wurden. Derzeit sieht es so aus: Wie bereits geschrieben, ist der Plan, für sämtliche Figuren nun erst einmal die Grundfarbe des Hauttons aufzutragen. Das hat eigentlich keine besondere Bewandtnis, aber da ich genau weiß, wie sehr ich bei den Hauttönen am Ende wieder würgen werde, ist es vielleicht eine gute Idee, diese zuerst umzusetzen. Modulieren, in welche Richtung die Haut geht, können wir im Anschluss immer noch. Allerdings kann ich dann direkt mit den nächsten Grundfarben auf den verschiedenen Modellen weitermachen und zwischenzeitlich entscheiden, welche dann später mein erster Block werden ... man darf also gespannt sein! Das war's von mir für jetzt! Möge das blaue Licht euch gewogen bleiben! -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Wie @Tepokbezeugen kann, war das noch nie ein Problem! -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Willkommen und schön, dass Du dabei bist! Tatsächlich ... ja ... können die Minis wirklich schön sein, aber einige ... tja ... einige haben wirklich sehr schwammig Details, sind in ihren Formen verschoben oder haben die Gießäste der Hölle ... //\\ Und damit herzlich willkommen zu den ersten Figuren. Ich wollte eigentlich früher posten, hatte aber, passend zum kleinen, sisterlichen Fluch - hatte ich erst einmal einen Ärztemarathon wegen es Zufallsbefunds - am Ende stellte sich (vorerst) heraus, dass gar nichts war ... zumindest nichts, was man aus dem Schnellschuss heraus diagnostizieren könnte, deswegen geht es irgendwann in zwei Wochen weiter. Zeit für mich, die Figuren loszuprügeln. Wie bereits geschrieben, wollte ich ja die Gusslinien reduzieren und noch ein wenig aufgetauchten Flash bekämpfen. Das klappte auch relativ gut, wenn auch nicht so gut wie eigentlich gewünscht. Eigentlich waren ja zwei Tage dafür angesetzt - gedauert hat es jetzt tatsächlich vier - und als ich die Figuren dann noch einmal übergrundiert hatte, waren die gerade abgeschnittenen Gusslinien auch gleich wieder sichtbar. Ich gebe es auf. Das scheint bei diesen Brettspielminis so irgendwie der Konsens zu sein: "Nein, meine Gusslinien geb ich nicht." Also vier Tage (weitestgehend) in den Wind geschossen. Tja, macht nichts. Der große Aufzug von Meridian wurde auch nicht an einem Tag erbaut - und brauchte viele, ziemlich bekloppte Oseram, um so eine wilde Konstruktion in die Tat umzusetzen. Also bring mir Plünderersaft, Wirt! Los geht es! Als erstes galt es, die Figuren noch einmal zu grundieren. Mithilfe meiner vertrauenswürdigen Farbspritzpistoie wurde dies in die Tat umgesetzt. Ein Video über den Untergang der Edmund Fitzgerald leistete mir gute Gesellschaft dabei: Weiter ging es mit der neuen Netflix-Serie über den Untergang der Fähre Jan Heweliusz, auch sehr gut gemacht, wobei ich aber bisher nur eine Folge geguckt habe, denn für jemanden, der sich selbst lange in dem Metier herumgetrieben hat, war es einfach zu spannend, um nicht die volle Aufmerksamkeit auf die Serie zu lenken. Daher also nur die eine Folge, während der ich in mehreren Schichten weiß über die Figuren nebelte. Zum Abschluss dann also ein Video von Hamburg Hafen Live zur Entspannung und ohne Hast und Eile die Bases grundiert: Heute Abend und Morgen ist wieder Mal- und Basteltreffen im IKJG, für mich also genügend Zeit, um die Figuren fortzusetzen. Nächstes Ziel ist, so viele Hautpartien wie möglich durchzukloppen, sodass ich nächste Woche auf dem Foren-Maltreff richtig schön in Farbtöpfen versinken kann. Mehr dazu aber später ... Bis dahin! Möge Euch das blaue Licht gewogen bleiben! -
Maltreff 2025
SisterMaryNapalm antwortete auf Grinsemann's Thema in Conventions, Stammtische & regelmäßige Termine
Technisch kannst Du sogar eine höhere Geschwindigkeit annehmen. Wenn ein schwarzer Kaiman beispielsweise in einer 30ger-Zone unterwegs wäre, drohten ihm 70 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg -
Maltreff 2025
SisterMaryNapalm antwortete auf Grinsemann's Thema in Conventions, Stammtische & regelmäßige Termine
Ausgehend von der Tatsache, dass Krokodile an Land eine Geschwindigkeit von durchschnittlich 25 km/h erreichen, solltest Du eigentlich keine Probleme haben -
Maltreff 2025
SisterMaryNapalm antwortete auf Grinsemann's Thema in Conventions, Stammtische & regelmäßige Termine
Da ist er wieder, der glühende Pinsel des Cäsaren ... -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Und ich erst! Danke! Schön, dass Du dabei bist! Sicher bin ich wieder da! Willkommen! Ja, das habe ich tatsächlich danach auch bemerkt. Vielen Dank dafür! //\\ Eigentlich wollte ich gestern mit den ersten Figuren beginnen, musste aber feststellen, dass einige von ihnen so hässliche Gussgrate haben, dass man sie nicht mehr entschuldigen kann. Daher muss(te) ich gestern und heute noch einmal einige Nacharbeiten leisten und starte mit der Bemalung etwas verzögert. Sofern es klappt, geht es Morgen nach der Arbeit los. -
Tepok - Rangers of the five Graves from Home, oder so... [Diverse] (P500)
SisterMaryNapalm antwortete auf Garthor's Thema in Projekt 500/250
Egal ... Hauptsache: MINIs!- 37 Antworten
-
- 2
-
-
- frostgrave
- five parsecs
-
(und 2 weitere)
Markiert mit:
-
Erinnert mich zum einen an eine großartige Stilblüte im Hohlspiegel: "...zum berühmten Lied von Joe Cocker: You can leave your head on..." Und natürlich diese großartige Szene aus "Die Nackte Pistole", wo sie im Stripclub ermitteln, der Manager kommt rein und sagt: "Ihr müsst auf die Bühne" - "Das ist ein Missverständnis, wir sind Polizisten" - "Polizisten?" Der Manager hängt eine Polizeiuniform raus: "Fünf Minuten!" Herrlich.
-
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Ihr Lieben, ich freue mich, dass ihr hier seid! Vielen Dank! Ich freue mich auch sehr, dass es weitergeht. Schön, dass Du wieder dabei bist^^ Wie immer freue ich mich sehr, dass Du den Weg hierher beschritten hast! Wie bereits geschrieben, besteht kein Zwang, die Texte zu lesen. Wer sich nur an den Bildern erfreut, ist genauso gern gesehen. Willkommen! Da war ich gerade ins Bett gegangen, haha. Ich habe es gestern Nacht beim Durchforsten des Hauptthreads noch einmal gelesen und hatte direkt gute Laune. "Aber man soll nicht von sich auf andere schließen", ist mir immer noch im Gedächtnis. Schön, dass Du wieder dabei bist! Vielen Dank, dass Du erneut dabei bist! Dann wollen wir direkt starten! Ich muss gerade noch ein paar Sachen im Haushalt machen, denke aber, dass wir heute Abend direkt mit den Figuren loslegen können! Möge euch das Blaue Licht bis dahin gewogen bleiben! -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
//\\ Und so beginnt es! Ich kann gar nicht sagen, warum, aber es ist schön wieder hier zu sein. Tatsächlich habe ich mich während des Sommerprojekts bereits sehr gefreut, wieder in die Welt von Horizon Zero Dawn eintauchen zu können - und vielleicht endlich die restlichen Figuren anmalen zu können. In den letzten zwei Jahren sind gut 72 Modelle unterschiedlichster Größe fertiggeworden - fast noch einmal dieselbe Anzahl wartet noch auf ihre Bemalung und Fertigstellung. Wie bereits zuvor geschrieben, wird es dieses Jahr hauptsächlich um die menschlichen Gegner von Aloy gehen, die sich ihr aus verschiedenen Beweggründen in den Weg stellen und versuchen, ihre Reise zu vereiteln, doch auch einige weitere Unterstützer von Aloys Sache werden ihre Farbe erhalten und natürlich die letzten vier großen Maschinen, die Aloy das Leben schwer machen wollen, warten noch auf Farbe: Der Donnerkiefer ist immer noch schlecht gelaunt, weil er beim letzten Mal doch nicht bemalt wurde! Neben dem Oseram Dervahl, der seine Freibeuter in den Kampf führt, werden wir es mit verschiedenen Modellen der Schatten Carja zu tun bekommen ... Doch auch käufliche Oseram-Söldner, die im Auftrag des Sonnenkönigs Avad unterwegs sind, werden ihre Farbe erhalten ... Und schließlich gibt es noch ein paar Charaktere, die wir zu Ruhm und Farbe bringen müssen! Es gibt also viel zu tun! Packen wir es an. Außerdem möchte ich noch einmal die Zeit nutzen, meine treuen und geehrten Stammesmitglieder der letzten beiden Staffeln und aus dem Hauptthread einzuladen, auch an diesem Abenteuer teilzunehmen: , @Delln, @Desaster, @Divinus-Dante, @Dreistein, @Gironimo, @Hellcat, @Helle, @Herr Sobek, @Khain, @Kjelthor, @LeeroyTheSonic, @MadcatM69, @Mr. V, @Pink Wotan, @Regulus, @T0rch, @TodesJoker13, @Zaknitsch@Zitronenhai, @Zweiundvierzig, @Kalfan, @a.c.f, @Sir_Hanselot, @Der Bil, @Chaoself, @Cypress0102, @Ghur, @Carl, @Irontau, @blackbutcher, @Squall_F, @Kodiak71, @Botticelli, @Tepok, @Cheruba-L, @Marc-Andy, @Basselope, @Beleriand, @Bodok, @Daniel1993, @dape56, @hansgdl, @Johann Sen, @M.Dracon, @Marc-Andy, @Grubenkumpel, @Drachenklinge, @Denyo, @klatschi, @Nefelenwen Die Rahmenbedingungen für den ersten Monat stehen also - mal gucken, was sich daraus machen lässt. Der Thread ist ERÖFFNET!- 54 Antworten
-
- 27
-
-
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Der Tag hatte noch nicht zu dämmern begonnen, als Aloy aus ihrem Schlaf erwachte. Das blaue Licht einer nicht weit entfernt befindlichen Maschine deutete darauf hin, dass der von ihr überbrückte Läufer noch immer auf sie wartete. Sie erhob sich, packte ihr Nachtlager zusammen und bestieg ihr quadrupedales Transportmittel. Der Läufer brachte sie in Windeseile sicher an das schwere, hölzerne Tor, das den Hauptzugang zu Urmutters Becken sperrte. Große, ebenso hölzerne Wachtürme flankierten die meterhohe Konstruktion, doch erstaunlicherweise waren nur wenige Wachen zu sehen. Das Haupttor schien einen Spalt weit geöffnet zu sein, nein, eher eingedrückt, wie Aloy beim Näherkommen feststellte - fast so, als habe etwas schweres die Wehr immer wieder gerammt, bis sie schließlich nachgegeben hatte. Weiter vorne, jenseits der Barriere, erklangen Kampfgeräusche, doch als Aloy den Läufer antrieb und kampfbereit durch das Tor stürmte, sah sie nur noch, wie ein Krieger seinen Speer aus einem gefällten Sägezahn zog. Seine Kameraden schwärmten bereits aus, um den Verwundeten zu helfen oder bereits gefallene Maschinen zu untersuchen. Das musste Varl sein. Der junge Mann drehte sich um und blickte sie überrascht an. Hatte er es sich eingebildet, oder war sie tatsächlich auf dem Läufer durch das Tor gekommen? Aloy überlegte kurz, ihm die Angelegenheit zu erklären, entschied sich jedoch anders und ließ es dabei bewenden. Dann berichtete sie ihm von den Geschehnissen und dass sie als Sucherin beauftragt war, nach Meridian zu gehen und den Verräter Olin zu suchen. Varl kannte den Weg nicht genau, doch er riet ihr, in die Siedlung Mutterkrone zu gehen und die Kriegerin Marea zu suchen, die sich bestens mit dem Areal und den Carja auskannte. Doch er riet auch zur Vorsicht: Seit dem Massaker am Kriegstrupp waren die Lande verwaist, und verdorbene Maschinen streift durch das Gebiet, jeden angreifend, der dumm genug war, sich aus dem Schutz der Nora-Siedlungen zu wagen. Und ohne einen Kriegsherrn würden sich die Nora auch nicht wirklich organisieren können. Resh sei beileibe kein Ersatz für Sona - und solange sie nicht zurückkehrte, würden auch die Lande ungeschützt sein. Aloy erfuhr nicht nur, dass Sona Varls Mutter war, sondern auch, dass Vala seine Schwester gewesen war. Wieder wurde ihr Herz schwer, als sie an die lebenslustige Jugendliche zurückdachte, die in den eisigen Höhen von Urmutters bergiger Flanke den Tod gefunden hatte. Varl berichtete ihr weiterhin von den Gefahren, die nun außerhalb des Beckens lauerten: verdorbene Maschinen, Banditen, die sich im Schutze des Chaos in die Heiligen Lande geschlichen hatten und nun auf unvorsichtige Reisende und versprengte Krieger lauerten und natürlich die Mörder, die nach dem Massaker während der Erprobung nun in Richtung Carja-Lande unterwegs waren. Aloy würde äußerst vorsichtig vorgehen müssen, wollte sie den Weg nach Meridian überleben. Doch zuvor, so bat er sie, solle sie nach Sona suchen. Die Nora benötigten ihre Führung und ihre Kraft, sofern sie die kommenden Wochen überleben wollten. „Ich würde sie selbst suchen“, erklärte er, „aber sie befahl mir, dieses Tor um jeden Preis zu schützen.“ Zuletzt war die Kriegsherrin am Ort des Kriegstruppmassakers gesehen worden, einer bewaldeten Niederung in der Nähe jener Alten-Stätte, die man Teufelsdurst nannte, doch danach verlor sich ihre Spur. Aloy versprach, sich auf dem Weg nach der Kriegsherrin umzusehen, bevor sie den Läufer erneut bestieg und sich aufmachte. Sie hatte ihr ganzes Leben im Becken verbracht, nun öffnete sich eine neue Welt vor ihr. Sie erschien ungemein groß – und ungemein gefährlich. Bald schon traf sie den Ausgestoßenen Cren, der ihr von „Jagdgebieten“ erzählte, von Prüfungen, die es einem Maschinenjäger ermöglichten, seine Fähigkeiten zu testen. Da das Gebiet direkt auf ihrem Weg lag, machte Aloy auch dort Halt, um weitere Informationen über Maschinen und die Geschehnisse außerhalb der schützenden Nora-Lande einzuholen. Sie erfuhr, dass das Jagdgebiet und sein Hüter, ein Nora, zu einer Organisation namens „Jägerloge“ gehörte, einem stammesübergreifenden Verbund von Maschinenjägern, die sich der Jagd auf große und gefährliche Maschinen verschrieben hatten und die miteinander wetteiferten, wem es gelang, die größte und gefährlichste Maschine zu erlegen. Er selbst hatte das Heilige Land der Nora zu eben diesem Zweck verlassen – anders als sie ohne Erlaubnis – doch sich in der Carja-Heimat nie wirklich wohl gefühlt. So war er zurückgekehrt, doch lebte stetig in Angst, seine Reise könnte bemerkt und er in der Folge verstoßen werden. Der Hüter bot ihr an, ihr Können zu testen und Medaillen für den Zugang zur Jägerloge zu gewinnen. Aloy, die vermutete, dass dies ihr vielleicht sogar den Zugang nach Meridian erleichtern, wenn nicht gar ermöglichen würde, stimmte zu und stellte sich den ersten Prüfungen. Es gelang ihr, drei sogenannte Halbsonnen zu erlangen, der Mindestvoraussetzung, um überhaupt Zugang zum Logengebäude zu erhalten. Nachdem ihr der Hüter die Medaillen übergeben hatte, setzte sie die Reise fort. Am frühen Abend – es hatte wieder einmal zu regnen begonnen – traf sie auf ihre ersten verdorbenen Maschinen. Es handelte sich um eine Horde Plünderer, die den Weg gen Norden blockierten. Sie zu umgehen, hätte Aloy einige zusätzliche Stunden gekostet und sie hatte bereits zu viel Zeit verloren. Also näherte sie sich den Maschinen verdeckt an – zumindest glaubte sie das. Sie wurde sofort geortet. Ohne Umschweife stürzten sich alle vier Plünderer auf sie, beharkten sie mit Schneidlasern und attackierten sie im Nahkampf. Aloy lief, sprang, sprintete und schoss mit dem Bogen, was das Zeug hielt. Sie erledigte eine Maschine, indem sie mit einem Schockpfeil ihr Nervenzentrum traf. Doch da waren die anderen drei Plünderer bereits heran. Eine klauenbewerte Metallpfote streifte ihr Haar, als es ihr gerade noch gelang, unter einem heranrauschenden Plündererleib durchzutauchen, bevor ihr die Maschine eine Verletzung zufügen konnte. Der Plünderer wandte sich um, suchte sie, sprang zurück. Das war sein Untergang. Ihr Speer fand sein Energieherz und durchbohrte es. Die beiden anderen Maschinen machten es ihr nicht minder schwer. Nachdem sie sich neu geordnet hatten, griffen sie wieder an. Wieder musste Aloy ihren Angriffen ausweichen, doch dieses Mal gelang es ihr, eine der Maschine mit einer provisorisch errichteten Sprengfalle so schwer zu beschädigen, dass sie sie mit ihrem Speer zerstören konnte, die andere fiel kurz darauf ihrem Bogen zu Opfer. Müde und erschöpft ließ sie sich zu Boden sinken und atmete tief durch. Am fernen Firmament lugte der Mond durch eine Wolkenlücke über den dichten Nadelwäldern und tauchte die Szenerie in ein blässliches, unheimliches Licht. Doch die kurze Atempause währte nur kurz. Bald schon setzte der neblige Regen wieder ein, benetzte ihre Haut und durchnässte ihre Kleidung. Es dauerte nicht lange, bis sie völlig klamm war. Dennoch musste sie scheinbar eine halbe Ewigkeit reiten, bis ihr der Fokus schließlich die Umrisse einer alten Ruine zeigte. Dort fand die junge Nora schließlich Schutz. Während sie ihr Nachlager ausbreitete und ein kleines, gut verstecktes Feuer anzündete, wurde ihr bewusst, was sie den ganzen Tag über verdrängt hatte: Sie war nun außerhalb des Beckens, außerhalb der gewohnten Gefilde. An nur einem Tag hatte sie mehr erlebt als in vielen Tagen oder Wochen während ihrer Zeit als Ausgestoßene. Was nun auf sie wartete, ließ sich noch nicht erahnen, doch Aloy spürte, dass eine ganze Reihe Abenteuer vor ihr lagen, Abenteuer, die alle ihre bisherigen Erlebnisse in den Schatten stellen würden. Während ihr langsam die Augen zufielen, galten ihre letzten Gedanken der Frage, was ihr der nächste Tag wohl bringen würde. Bald schon waren die einzigen Geräusche ihr ruhiger, regelmäßiger Atem, das leise Trommeln des Regens auf dem löchrigen Dach der Ruine und das leise Summen der Läufer-Maschine, die reglos und geduldig in einer Ecke stand und ihren Schlaf bewachte … //\\ Und damit Willkommen. Willkommen, Freund, zur dritten und vorerst letzten Staffel von Horizon Zero Dawn: The Boardgame. Vor nun genau zwei Jahren begannen wir unsere Reise in diese so fremde, postapokalyptische Welt einer uns fernen, von Maschinen beherrschten Zukunft. Eigentlich aus der launigen Idee für ein beherrschbares Projekt während des P250/500 im Winter 2023/2024 entstanden, wurde HZD:TBG zu einer, meiner, winterlichen Questreihe, die nun, im bevorstehenden Jahreswechsel 2025/2026 ihren vorläufigen Abschluss finden soll – sofern Urmutter und das Blaue Licht mir diese Ehre gewähren. In der ersten Staffel im Winter 2023/2024 widmeten wir uns den Grundzügen des Brettspiels, bemalten die Grundbox sowie die ersten Figuren der Erweiterungen, lernten die vier großen Stämme, die Nora, die Carja, die Oseram und die Banuk, kennen und erfuhren mehr über ihre Lebensweise, ihre Kultur und ihre Geschichte. Begleitet wurde diese Erkundung mit der Bemalung je einer Figur, die die jeweilige Gemeinschaft innerhalb des Brettspiels präsentiert. Wir durchstreiften die üppige Landschaft einer weitestgehend entmenschten Erde, wandelten in der farbenfrohen Pracht von Urmutters Becken, spürten den Sand der sonnenverbrannten Ebenen rund um Meridan unter unseren Füßen, schwitzten im Angesicht der Schmieden, deren rauchspeiende Schlote den Himmel des Anrechts verdunkeln und erklommen mit zitternden Fingern die eisigen Höhen des Schnitts. Allderweil konnten wir den Blick auf erste Maschinen erhaschen, die in der Ferne durch wogendes Grasland, dichte Wälder und aride Steppen ziehen, stets von ihren eigenen, uns unverständlichen Vorhaben getrieben. Schließlich erlebten wir die Geschichte von Elisabet Sobeck und Ted Faro und erfuhren vom großen Sterben, vom Ende aller Zeit und der Geburt eines Morgens in einer uns völlig unbekannten Welt. In der letzten Staffel im Winter 2024/2025 war Aloy unsere Protagonistin, jene Ausgestoßene, die als Hauptcharakter der Videospielreihe Horizon auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrem Platz in der Welt auf jene dunklen Geheimnisse der Erde stößt, die einst zum Untergang der Zivilisation und zur Entstehung ihrer Welt geführt haben. Wir erlebten ihre ersten Jahre unter der Fürsorge des ehemaligen Kriegers Rost mit, der sie abseits der schützenden Umarmung des Nora-Stammes großzog, begleiteten sie bei ihren ersten Entdeckungen und Streifzügen durch die Ruinen der Alten und bei ihrer Vorbereitung auf die Erprobung, jenes großen Ereignisses, das es ihr ermöglichen konnte, wieder in die Gemeinschaft des Stammes aufgenommen zu werden. Schließlich erlebten wir die schreckliche Katastrophe, als Fremde die Erprobung überfielen und viele junge Nora töteten. In der Folge wurde Aloy von den Erzmüttern in die Welt außerhalb von Urmutters Becken entsandt, um die Gründe für diese schrecklichen, unverständlichen Ereignisse herauszufinden. Eigentlich hätte die Geschichte an dieser Stelle weitergehen sollen, doch leider wurde ich durch eine Reihe von Ereignissen im Realleben gezwungen, die Fortschreibung der Geschichte zu pausieren, auch wenn ich es irgendwie trotzdem noch schaffte, die Figuren fortzusetzen und das P250 zu Ende zu bringen. Daher wollen wir in dieser Staffel dort ansetzen, wo wir zuletzt aufgehört hatten. Aloys Reise geht weiter, während sie versucht, in Meridian, dem Zentrum der Zivilisation, Antworten auf ihre vielen Fragen zu finden. Dabei trifft sie immer wieder auf ihr unbekannte Feinde, die versuchen, sie von ihrem Vorhaben abzubringen, doch macht auch die Bekanntschaft neuer Verbündeter, mit deren Hilfe sie langsam, aber stetig, ihrem Ziel näherkommt. An Figuren erwarten uns dieses Mal in erster Linie menschliche Gegner, sprich also Banditen, Oseram-Freibeuter und fremde, noch unbekannte Feinde, doch auch einige weitere Charaktere, die es leider nicht mehr in die zweite Staffel geschafft haben, sowie vier große Maschinen, die Aloy das Leben schwermachen. Um nicht wieder in den Stress und die Enttäuschung zu fallen, die die ständigen Einmischungen des Reallebens in die letzte Staffel bei mir ausgelöst haben, werden wir die Geschichte daher nicht eng getaktet vorantreiben, sondern ganz allmählich, schrittweise und gemächlich – und sollte dieses Jahr die Geschichte nicht bis zum Ende erzählt sein, finde ich sicherlich Gründe, dies im Hauptthread nach Abschluss des P250 zu tun. Wie auch zuvor trennen sich die Parts der Geschichte und der Zusatzinfos mit einem Trennzeichen (//\\) von meinen eigenen Kommentierungen – wem also die ganzen Informationen zu viel sind, der sei auf die in Kursiv vom Rest der Geschichte abgetrennten Teile verwiesen, denn die erzählen ein wenig von meinen Abenteuern hinter den Kulissen. Springt dann einfach über den Geschichtentext hinweg. Immerhin sollte es jedem freistehen, was man lesen möchte oder auch nicht. Nun denn: Wenn ihr interessiert sein, dann lasst euch am Lagerfeuer nieder und lauscht den Geschichten der Erzmütter, den Legenden und Mythen, von denen euch die Sänger der Banuk künden oder den einschläfernden Stimmen der Carja-Gelehrten, die aus jenen Glyphen-Texten zitieren, in denen ein Abenteuer erzählt wird, wie es in diesem Universum kein zweites gibt. Seid willkommen - willkommen im Zenit der Eclipse -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Wohin die Reise Aloy verschlägt, erfahrt ihr hier //\\ Inhaltsverzeichnis Einleitung und Vorwort Erster Monat Die Reise nach Meridian | Monatsbeginn und Vorstellung der Modelle Zwischenstand Grundierung und Bemalung Zwischenstand - Bemalung Oseram Zwischenstand - Bemalung der Oseram und Banditen Zwischenstand - Vorbereitung auf das TTW-Maltreffen Zwischenstand - TTW-Maltreffen und Fortschritt der Figuren Abschluss Figurenbemalung Erster Monat und Ausblick -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Die Monate ziehen ins Land, doch die Bilder bleiben ... //\\ Erster Monat - Banditenkämpfer Zweiter Monat Dritter Monat Vierter Monat Fünfter Monat Sechster Monat -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Zenit der Eclipse [Brettspiel] (P250)
SisterMaryNapalm antwortete auf Magna's Thema in Projekt 500/250
Ich danke Dir, @Magna Und Euch heiße ich Willkommen, Freund. Seid willkommen in einem Land nach unserer Zeit, in dem riesige Maschinen auf dem Antlitz der Erde wandeln und die Menschheit einer fernen Zukunft in kleinen Stammesgemeinschaften am Rande riesiger Ruinenstädte existiert ... In diesem Projekt setzen wir das Abenteuer fort, das vor zwei Jahren mit "Im Schatten des Sonnenhabichts" begann ... Also spannt Eure Bögen! Schärft Eure Speere! Sattelt Eure Läufer! Willkommen zu ... -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Schatten des Sonnenhabichts
SisterMaryNapalm antwortete auf MadcatM69's Thema in Genre: SciFi
Als wären die allgegenwärtigen Sägezähne, jene Maschinen, die immer wieder in Dörfer und gegen Karawanen vordringen und diese mit brutaler Effizienz vernichten, nicht schon schlimm genug, sind in den letzten Jahren immer wieder neue Varianten dieser als reine Kampfmaschinen identifizierter Maschinengattung aufgetaucht. Eine neue Variante ist der Verwüster, seines Zeichens ein Sägezahn, doch schwerer gepanzert und bewaffnet. Neben seiner dem Sägezahn gleichen Ausrichtung auf den Nahkampf, wobei der Verwüster sich auf seine kräftigen Kiefer, seine Körpermasse und seine mächtigen Vorderklauen verlassen kann, verfügt diese Kampfmaschine über eine große Verwüster-Kanone auf Doppellafette, die es ihm ermöglicht, den Kampf gegen einen Gegner bereits auf größere Entfernung aufzunehmen. Die hohe Schussfolge dieser Kanone stellt eine ernste Gefahr für Menschen, insbesondere Maschinenjäger, dar, da sie ihre Projektile selbst in der Bewegung gegen bewegte Objekte treffsicher ins Ziel bringt. Sich mit einem Verwüster frontal anzulegen, heißt demnach, dem Tod ins Auge zu blicken. Maschinenjäger sollten sich in diesem Fall auch hier auf Fallen und Angriffe aus dem Hinterhalt stützen, um die Kampfmaschine zu überlisten und ihre Verteidigungsmechanismen zu überwinden. Dabei sollte es das vordringlichste Ziel sein, die Verwüster-Kanone zu beschädigen oder zu vernichten, im besten Fall sogar, sie abzusprengen. Es gibt Maschinenjäger, die behaupten, die Kanone sei in der Folge sogar gegen die Maschine selbst verwendbar, während andere aufgrund ihrer Masse und Unhandlichkeit davor abraten. Fakt ist nämlich, dass der Verwüster ohne seine Fernwaffe dann eher wie ein Sägezahn reagiert und agiert, was bedeutet, dass er sich auf kraftvolle Nahkampfattacken besinnt. Diesen auszuweichen und die Kühlmittelbehälter und Energiezellen des Verwüsters zu zerstören, damit die Maschine träge, behäbig und beherrschbar wird, ist das einzige Mittel des Maschinenjägers, um den Kampf schlussendlich siegreich zu bestehen. Doch Achtung ist geboten: Sobald ein Verwüster in den Kampf geht, dauert es zumeist nicht lange, bis sich seine Kumpane ebenfalls einfinden … //\\ Und damit sind die letzten beiden Maschinen aus der 2. Staffel abgeschlossen. Die Bemalung verlief ähnlich wie bei den Sägezähnen aus der 1. Staffel, also recht gradlinig. Auch hier habe ich versucht, die Balance zwischen der eher sterilen Optik oder GAIA-Maschinen mit dem Schmutz und Dreck der lebenden Umwelt aufzulockern, sodass die Verwüster am Ende auch wirklich wie Kampfmaschinen aussehen. Die Arbeit an den Modellen ging relativ schnell vonstatten und auch die Bases waren recht schnell und problemlos erstellt. Wie bei einigen anderen Maschinen aus der zweiten Staffel hatte ich jedoch auch hier das Problem, dass sich zwischenzeitlich der Boden aufwellte und von der eigentlichen Plastikbase abhob. Diesem Problem konnte jedoch mit viel verdünntem Leim und Reinigungsalkohol nachgeholfen werden, sodass die Bases schlussendlich auch wieder größtenteils bündig mit dem Boden abschlossen. Der Rest ließ sich unter Blumen und Gras kaschieren. Hier das Original: (Quelle) Und meine Version: Soweit von mir für jetzt! Wir sehen und bei Horizon Zero Dawn: The Board Game – Staffel 3: „Im Zenit der Eclipse“ -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Schatten des Sonnenhabichts
SisterMaryNapalm antwortete auf MadcatM69's Thema in Genre: SciFi
Während die Maschinenjäger an Land allerhand gefährlichen Maschinen gegenüberstehen, erscheinen die spiegelnden Wasserflächen von Seen, Flüssen und Meeren als friedliche Flecken der Welt, die zum Ausruhen, zum Erholen und Fischen einladen, weitab vom strapaziösen Chaos der Jagd. Doch dieser Schein trügt, denn wer an oder in ein Gewässer gelangt, wird zwangläufig irgendwann auf Schnappmäuler stoßen, große, längliche Maschinen, deren tägliche Beschäftigung es ist, knapp unter der Wasseroberfläche träge dahinzugleiten und dann und wann Kühlmittelbehälter auszustoßen, welche beizeiten von Transportmaschinen aufgenommen werden können. Gelehrte rätseln bislang darüber, weshalb sich die Schnappmäuler so verhalten, für die Maschinenjäger jedoch spielt das Warum eine eher untergeordnete Rolle. Sobald sich dem Schnappmaul nämlich ein Mensch nähert und dadurch seine natürliche Verhaltensweise stört, geht die Maschine ohne weitere Umschweife zum Angriff über. Neben einem Eisbomben-Angriff, der Feinde bereits auf größere Reichweite zu treffen vermag, nutzt das Schnappmaul im Kampf vor allem sein langes, riesiges Maul, das mit spitzen Zähnen bewehrt ist und wahrscheinlich zum Zerkleinern von Mineralien genutzt wird und daher enorme Beißkraft besitzt. Weiterhin verfügt es über einen mächtigen Schwanz, der ihm eigentlich zur Fortbewegung im Wasser dient, im Kampf jedoch als schwere und tödliche Schlagwaffe genutzt werden kann. Dadurch wird das Schnappmaul zu einem formidablen Gegner, denn anders als seine Form und sein Bewegungsapparat vermuten lassen, ist es sowohl im Wasser als auch an Land erstaunlich schnell und in der Lage, neben Ramm- und Sturmattacken auch Sprungangriffe durchzuführen, um mit seinem Maul oder seinem Schwanz zuzulangen. Jäger, die mit einem Schnappmaul konfrontiert werden, stehen einem furchteinflößenden Gegner gegenüber, der sowohl im Fern- als auch im Nahkampf erhebliche Schwierigkeiten bereiten kann. Es ist gegen viele Distanzwaffen immun und kann sich durch eine Rollbewegung sogar aus einer Fesselung mit Seilwerfern befreien, agiert überraschend schnell und verfügt seinerseits über tödliche Waffen, die es ohne Zögern einsetzt. Erfahrungen im Kampf gegen Schnappmäuler haben jedoch gezeigt, dass sein Kühlsafttank direkt hinter dem Maul eine besondere Schwäche gegen Pfeile und andere Distanzwaffen besitzt. Wie bei anderen Maschinen können gut gesetzte Treffer zu einem plötzlichen Bersten des Behältnisses führen, was der Maschine Schaden zufügt und ihr Nervensystem für eine Weile lähmt oder nachhaltig schädigt. Eine andere Schwäche des Schnappmauls sind Feuerwaffen, da sie besonders für die unter der Panzerung befindlichen Lohetanks und die Motorik eine Gefahr darstellen. Daher bieten zuvor vorbereitete Sprengfallen, in Verbindung mit Feuerpfeilen bei zielgenauem Einsatz eine recht sichere Möglichkeit, es mit dieser Maschine aufzunehmen. Man sollte sich dennoch nicht zu sicher sein, denn Schnappmäuler schaffen es immer wieder, mit ihrer Resilienz selbst erfahrene Jäger immer wieder zu überraschen. //\\ Und damit sind auch @Herr Sobek's Seelentier-Maschinen, die beiden Schnappmäuler, die noch zu bemalen waren, fertiggestellt. Tatsächlich haben mir diese Maschinen wieder etwas mehr Mühe bereitet, da sie recht viele "innen" liegende und schwer zu erreichende Teile besitzen, und auch über die Bemalung der Solarpanele musste ich erst eine Weile nachdenken. Diese haben nämlich so gut wie keine Details und sind hauptsächlich Flächen. Glücklicherweise hatte ich eine blaue Metallfarbe, die sich perfekt für die Bemalung der Solarpanele eignete. Die Beflockung der Bases habe ich am Gelände der Erweiterungsbox gehalten, die eher die üppige Natur von Urmutters Becken darstellte als die eher ariden Flächen des Sonnenkönigreichs. Im Nachgang denke ich mir, dass ich eigentlich eher noch mit Resin-Wasser und einer marschigen Landschaft, wie sie etwa in Florida auftritt, hätte spielen können, aber das wäre mir am Ende dann doch zu viel Aufwand gewesen. Hier das Original: (Quelle) Hier meine Version: Soweit von mir für jetzt! Möge das blaue Licht euch gewogen bleiben! -
SisterMaryNapalm - Horizon Zero Dawn: Im Schatten des Sonnenhabichts
SisterMaryNapalm antwortete auf MadcatM69's Thema in Genre: SciFi
Das sind alles die Maschinen aus der zweiten Staffel, die ich damals nicht textlich einarbeiten konnte - und daher möchte ich die erst einmal glatt ziehen, bevor ich mit der dritten Staffel anfange. Heute und Morgen kommen noch Maschinen, danach geht es dann direkt in Staffel 3. Vielen Dank. Mir gefallen sie tatsächlich auch sehr gut! Als hätte ich es geahnt!