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SisterMaryNapalm

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  1. Beides ist möglich, allerdings halte ich die Einzelteilmethode - auch aufgrund eigener Erfahrung - für der anderen Methode unterlegen. Und das aus zweierlei Gründen: 1. Durch das digitale Zusammenbauen hat man einen starken, kompletten Körper, den man vorher in Position schieben und vorbereiten kann. Das spätere Testfitting etc. entfällt, man braucht den Kleber nicht und muss nicht auf gut Glück drucken, nur um festzustellen, dass irgendwas nicht passt. 2. Auch wenn es 28mm-Figuren sind - die Teile sind schon ziemlich filigran, und manchmal reißt man so ein Bajonett oder ein Haarteil einfach mit ab. Das passiert einfach nicht, wenn man eben nicht nur den einzelnen Arm, das einzelne Gewehr oder so hat, sondern alles zusammen - daher baue ich die Figuren komplett zusammen und drucke sie im Anschluss.
  2. Gedanke des Tages: +++Es gibt keinen Ersatz für Eifer+++ Lassen wir uns von diesem Gedanken inspirieren und machen weiter. Inzwischen sind bereits der erste Trupp und der erste Spezialwaffentrupp erstellt und fertig für's Druckbett. Aber da leider mein guter alter Laptop nun seine Seele ausgehaucht und somit meinem neuen Laptop selbige eingehaucht hat - das Image lädt derzeit noch auf die Platte - gibt es davon noch keine Bilder. Aber das macht nichts, denn hier habe ich mal ein Bild davon, wie so eine Figur im Meshmixer zusammengebaut wird: Die Einzelteile werden zusammen in den Meshmixer geladen - die Vanquisher sind so dankbar aufgebaut, dass man im Grunde jeden Körper und jedes andere Teil kombinieren kann. Nun muss man alle diese Modellteile noch in Form schieben und dann alles miteinander verheiraten. Das sieht dann so aus: Und so sieht es aus, wenn die Teile alle von komplett unterschiedlichen Modellen kommen: Da muss ich wohl etwas länger zurechtschieben. Hihi. Jetzt aber mache ich ein wenig Pause. Erstens habe ich noch 4 Stunden Gods and Generals Hörbuch vor mir und zweitens wird das Überspielen des Images noch einige Stunden dauern. Soweit von mir - Gute Nacht
  3. Du sollst mir helfen! Nicht alles noch schlimmer machen! Ich sehe schon, wo das enden wird. So wie die Deutsche Post diesen Sommer über 6.5000 Beschwerden wegen verloren gegangener Briefe immer noch auf letztes Jahr Corona schiebt ... Das Schlimmste daran ist: Ich kann es nicht mehr korrigieren. Ich kann die Ruine in nicht rausreißen, und ich weiß, dass selbst wenn es gehen würde, würde ich den Schwung im Dach nicht mehr so hinkriegen. Von daher ... tja. Muss es jetzt so bleiben. Aber so habe ich zumindest wieder eine Lektion gelernt. Es ist halt Schade um das Diorama. Und die Einsicht weiß ich zu schätzen. Vielen Dank. Auch ich meine das ehrlich. // Machen wir also mit Aloy weiter: Tja ... Alles wunderbar, gestern wollte ich drucken und stelle fest, dass es in der STL irgendeinen Fehler gibt. Vermutlich ist irgendein Mesh nicht geschlossen oder zu klein oder was weiß ich. Auf jeden Fall kommt es zu einem Druckfehler, durch den beim Ausdrucken einfach die Beine in einem soliden Block stecken. Versucht man den zu entfernen, bricht alles andere ab - der Block bleibt aber stehen. Also Aloy zurück ins Programm, 3 Stunden den Investigator drüberlaufen lassen - was kommt raus? Fehler in der STL Datei. Wollen Sie die Datei reparieren? Ja? Halbe Stunde Reparatur später kommt die neue Aloy raus - sie besteht aus: Bogen und Kopf - mit Glatze. der Rest wird vom Meshmixer - und auch von Blender - wegen nicht reparierbarer Fehler im Mesh gekillt. Um die Meshs aufzufüllen, müsste ich also Arbeit reinstecken - Arbeit, die ich nicht ins Modell stecken kann, weil das Programm beim Versuch des Editierens SOFORT abstürzt. Was machen wir? Wir gehen zu Etsy, gucken etwas, finden eine Aloy für 2 Euro, kaufen die, packen sie aufs Druckbett und drucken. Problem gelöst. Wenn alles im Leben so einfach wäre ...
  4. Nach aktuellem Stand alle gleichzeitig. Aber abgesehen davon: beschreit es doch nicht. Gucken wir, wie es jetzt diese Woche aussieht und freuen wir uns alle auf eine schöne Tactica
  5. Wir werden sehen, was ich da noch so auftun kann - gerade habe ich noch ein paar andere Fahrzeuge gefunden - aber da bin ich noch nicht so sicher, denn die sehen eher aus wie diese hässlichen britischen Matilda-Panzer ... aber haben wir genügend Material. Jetzt, denn heute zieht die Seele meines Laptops um. Der war seit 2015 im Dauerbetrieb. Jetzt hat er sich sein Gnadenbrot verdient. Lobet den Omnissiah! Ja, gerne. Allerdings bin ich für den 1. Zug bereits komplett aufgestellt. Macht aber nichts - stelle ich eben noch einen 2. Zug auf. Auf jeden Fall gute Gesundung!
  6. Vermutlich habe ich es schon mal gehört. Da aktuell der Ukrainekrieg herrscht, bin ich natürlich eher dort zu finden. Zudem gebe ich auf alles, wo der Name Trump drin vorkommt, nicht allzuviel 😄 Aber Du kannst es mir gern mal schicken, wenn Du es findest.
  7. Ihr dürft. Ich bin auch gespannt, ob daraus was wird. Wir gucken mal, wo wir am Ende ankommen. Danke. Ich finde die Idee auch super 😄 Ja, klar, Victoria ist da Vorreiter, aber das ist so superteuer, dass ich da nach einem Versuch von vor ein paar Jahren lieber nichts mehr in der Richtung mache. Ansonsten gibt es tatsächlich aber erstaunlich wenige Anbieter für Damen. Vor kurzem hat bspw. ein PinUp-IG-Starter bei MyMiniFactory begonnen, aber die sehen einfach ... scheiße aus. Die hier finde ich hübsch und elegant, Da passt aber das Gesicht nicht. Da muss man noch mal nacharbeiten ;-D Ja, richtig. Bis jetzt ist die Planung, die so aufzuteilen. Geht das nicht, dann machen wir halt noch eine Unterstützungseinheit aus Azadi. Da sind die Möglichkeiten weit gefächert. Tatsächlich ist es bei mir anders herum: Ich mag die Vanquisher deutlich mehr. Die finde ich tatsächlich überhaupt nicht hübsch. Die Formen erinnern mich zu sehr an Egg-Planes. Für mein Projekt habe ich jetzt ein paar Fahrzeuge aufgetan, die eher meiner Vorstellung entsprechen: Chimäre-Proxy in Form eines VK 16.02 aus dem 2. WK: https://cults3d.com/en/3d-model/game/leopard-apc BTR-4 der ukrainischen Armee als Proxy für den Taurox: https://www.thingiverse.com/thing:4893465 Radpanzer als Proxy entweder für die Chimäre oder den Taurox: https://www.cgtrader.com/3d-print-models/miniatures/sci-fi/spmv-234-lothar-apc-afv-spm Proxy für den Sentinel: https://cults3d.com/en/3d-model/game/btr-40-m-k-z-for-dust-1947 https://www.cgtrader.com/3d-print-models/miniatures/vehicles/spmv222-siegfried-rcv Panzer IV Derivat als Proxy für den Leman Russ - wobei ich auch einige andere gute Modelle gefunden habe, die ich vielleicht sogar noch eher bevorzuge: https://www.cgtrader.com/3d-print-models/miniatures/sci-fi/spmv-161-volker-mbt Panzerhaubitze als Proxy für den Basilisken: Damit sollte sich doch auch was anfangen lassen, oder? // Da muss ich Dich korrigieren. Das heißt IDF - IDS ist der hier: Das ist der Tornado IDS, was für Interdiction/Strike steht, also ein Jagdbomber zur Bodennahunterstützung (spricht sich leichter als es sich schreibt). Aber ja, Du hast Recht. Ich hätte dazu schreiben sollen, dass es sich um die Israeli Defense Forces handelt. Ich trage das gleich mal nach. Beim Einsatz von Frauen in der IDF liegt aber nicht unbedingt die Vorstellung zugrunde, dass es Kulturen gibt, in denen es verpönt ist, sich von einer Frau töten zu lassen. Ich beziehe mich mal auf das hier: Und starte mal gleich durch: Wir müssen mal kurz zurück in der Zeit. Bereits vor dem 2. Weltkrieg gab es im Britischen Mandatsgebiet Palästina eine jüdische Untergrundorganisation - diese wurde als Reaktion auf Pogrome der arabischen an der jüdischen Bevölkerung gegründet. Wir steigen hier nicht in tiefer in die jüdische Siedlungsgeschichte im Nahen Osten ein - das geht auch über mein Hintergrundwissen und meine Kompetenzen hinaus, denn das ist eine ziemlich lange und etwas verworrene Geschichte (halt wie der gesamte Nahost-Konflikt). Auf jeden Fall gab es ab 1917 herum ein Versprechen der britischen Regierung, die sogenannte Balfour-Deklaration, einen Teil des palästinensischen Gebiets als Heimstätte für das jüdische Volk anzuerkennen und dieses auch zu schützen. Die Briten kamen dem aber eher halbherzig nach, sodass es, wie oben beschrieben, zu Übergriffen in den gegründeten Siedlungen kam. Eigentlich gab es dafür eine militärische Organisation, die sich HaSchomer nannte, aber die sah nicht wirklich Land gegen die steten Übergriffe, und so entschied man 1920, diese HaSchomer aufzulösen und eine Organisation namens Hagana zu gründen. Diese "erfasste" als Miliz bald einen großen Teil der jüdischen Bevölkerung und begann sich zu entwickeln. Zuerst geschah das noch verdeckt, Waffen wurden über Syrien eingeschmuggelt und die Ausbildung fand nur im kleinen Rahmen statt. Das Problem, dem sich die späteren Israelis hier gegenüber sahen, war die Tatsache, dass ihnen einfach die Manpower fehlte. Und da, wie Eowyn in Herr der Ringe feststellt, auch die ohne ein Schwert durch ein Schwert sterben können, wurden dann eben Frauen und Jugendliche ausgebildet. Ab 1923, wo in einem regelrechten Massaker über 100 Juden getötet wurden, nahm die Hagana plötzlich eine deutlich stärkere Rolle ein und es kam zur ersten regionalen Waffenkonstruktion - Handgranaten, leichtere Waffen, was man auch als Gründungsstunde des IMI, Israeli Military Industries, sehen kann. Die Hagana wurde zu einem wichtigen Element der Verteidigung der jüdischen Siedlungen, und in ihrer größten Zeit umfasste sie so ca. 10.000 aktive und 40.000-50.000 inaktive Kämpfer. Sie nahm in Teilen am 2. Weltkrieg teil und wurde beispielsweise auch darauf eingeschworen, die jüdischen Siedlungen bis zum Tod gegen ein durchbrechendes deutsches Afrika-Korps zu verteidigen. Mit dem Ende des Krieges wandte sich die Hagana allerdings auch gegen Großbritannien, das immer wieder versuchte, jüdische Einwanderer an der Einwanderung zu hindern, auch um ein entstehendes Ungleichgewicht zwischen Arabern und Juden in der Palästinenserregion zu unterbinden. Im Grunde war die Hagana zu einer Guerilla-Organisation geworden. 1947 begann nach dem UN-Teilungsplan für Palästina ein großer Bürgerkrieg in der Region, in den die Hagana sehr verstrickt war. Dieser Krieg weitete sich 1948 mit der Proklamation des Staates Israels sogar noch aus, denn die arabischen Staaten griffen noch in der Nacht, in der die britische Mandatszone aufgelöst wurde, Israel an. Die Geburtsstunde der Israeli Defense Forces. In diesem ersten Palästinakrieg waren die Frauen als Teil der Hagana und später der IDF noch sehr frequentiert vertreten, und der stete Personalmangel zwang die Gründer des israelischen Staates direkt, auch eine allgemeine Wehrpflicht für Frauen einzuführen, doch kurz nach Friedensschluss wurde die Rolle der Frau in den Streitkräften komplett zurückgeschraubt und das weibliche Personal, obwohl auf dem Papier gleichgestellt, in Unterstützungsposition verbannt. Das änderte sich erst 1994, als eine Offizierin gegen diese Ungleichbehandlung im Bezug auf die Pilotenausbildung klagte und gewann. Seitdem haben sich die jüdischen Frauen ihre Rolle in der IDF zurückerobert, sodass es dort seitdem Frauen freisteht, sich in allen Teilbereichen der IDF zu betätigen (ich glaube bis auf Dienst auf U-Booten und Spezialeinheiten). So gibt es bspw. gemischte Einheiten und auch reine Fraueneinheiten, der aktuelle Frauenanteil der IDF liegt bei ... 40% oder 45% - das müsste ich jetzt nachlesen. Natürlich gibt es auch in der IDF sexuelle Belästigung und alte weiße Männer, die halt mal den rethorischen Willi raushängenlassen müssen, grundsätzlich gilt die IDF aber als eine der Armeen, in denen Frauen bis dato am Besten integriert sind. Soweit schon mal von mir. Da kann Dir Abhilfe schaffen: Sobald sich die Aufregung hier ein wenig gelegt hat, wollte ich mir die Russinnen auch mal wieder vornehmen. Da hängen ja noch so um die 60 Figuren in der Pipe - außerdem Panzer und co ... Ich bitte darum! Den ersten hast Du bereits bekommen - auch wenn das jetzt schon ein wenig mehr als nur ein Snack war.
  8. Gedanke des Tages: +++Wer folgt, braucht Glauben Wer führt, braucht Stärke+++ Beginnen wir mit dem Kommandotrupp. Neben einem Company Commander, der in diesem Fall erst einmal als Platoon Commander dient, haben wir einen Funker, einen Medic, sowie ein schweres Waffenteam mit Raketenwerfer. Alle Figuren bestehen aus dem Körper, zwei Waffenarmen, dem Kopf und den Waffen als Einzelteile. Da mir eine ganze Reihe an verschiedenen Varianten zur Verfügung stehen, sind die Damen wunderbar zu personalisieren: Die kommen schon mal auf's Druckbett. Aber da wir da trotzdem noch reichlich Platz haben, machen wir heute noch eine 2. Einheit fertig, die dann direkt mit auf's Bett geschmissen wird. Mehr dazu später ... oder Morgen. Je nachdem, wie weit ich komme 😄
  9. Herzlichen Glückwunsch, ihr Zwei - und @Gambjt für den 2. Platz!
  10. Hintergrund und TO&E Gedanke des Tages: +++Verehre den Omnissiah, denn er ist die Quelle aller Macht+++ Ich habe mich bisher noch nicht auf einen Hintergrund festgelegt, daher wird man hier erst einmal keine Informationen zur Heimatwelt finden. Allerdings - wer mich kennt weiß das schon – heißt das trotzdem nicht, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe. Und darüber kann ich im Grunde ewig reden. Von daher: sprechen wir an dieser Stelle einmal darüber, in welche Richtung wir gehen wollen und was am Ende idealerweise dabei herauskommt. Designentscheidungen Die Imperiale Armee – für mich immer noch DER Name, anstatt dieser komischen Geldmaschine, die sich heute Astra Militarum nennt (denn seien wir mal ehrlich: Diesen pseudolateinischen Namen gibt es nur, weil sie den Begriff Imperiale Armee nicht schützen lassen konnten) – war die erste Fraktion aus Warhammer, von der ich mich wirklich angesprochen fühlte. Vermutlich liegt das an der Tatsache, dass wir es hier mit einer Armee zu tun haben, die am ehesten an eine glaubwürdige militärische Organisation erinnert und nicht an eine Muckibude für steroidsüchtige Mutanten … Der Imperator beschützt *würg*. Zur Zeit der 5. Edition – die Blütezeit meiner Warhammerzeit – war die Imperiale Armee ein Koloss: Infanteriezüge mit bis zu 5 Trupps, Spezialwaffentrupps, Schweren Waffenteams und angeschlossenen Charakteren stellte eine Standardauswahl der Armee. Hinzu kamen riesige Belagerungspanzer und Geschütze, Flieger und Läufer. Ehemaliges militärisches Personal wie ich wird da natürlich schwach! Beeilt Euch, Mädels – die Armee ist da! (Quelle) Daher soll es jetzt auch wieder Imperiale Armee werden. Dieses Mal allerdings eine komplett weibliche – sozusagen eine Fortführung meines Russinnen-Projekts für Bolt Action. Die Modelle dafür sind zum einen von KNIGHT SOUL Studios Vanquisher Shock Troops: Vanquisher Shock Troops Zum anderen von 40Emperor Azadi Death Front: Azadi Death Front Da die Azadi deutlich leichter ausgerüstet sind, werden sie vermutlich meine Rekruten werden, denn die Figuren müssen nicht erst zusammengesetzt werden. Das heißt, ich kann sehr schnell eine große Gruppe an Lasergewehren zusammendrucken, und diese einfachen, an kurdische Kleidung angelehnten Uniformen machen es relativ mühelos, eine große Anzahl von ihnen zu bemalen. Die Vanquisher sind hingegen eine komplett andere Hausnummer – ich habe bis dato lediglich die Hauptsets – Kompanieführer, Kommandotrupp, Standardtrupp, Veteranen und Schwere Waffen – aber selbst das sind 70 einzelne Bauteile für Figuren und ca. 1 GB an Daten. Für mich heißt das: Yay! Da kann man richtig basteln. Meinem Ziel, die imperiale Armee zu personalisieren, kann ich somit nach Herzenslust folgen. Wie sieht es mit den Fahrzeugen aus? Die Fahrzeuge und Ausrüstung möchte ich etwas moderner haben, irgendwo angesiedelt im Bereich zwischen Fahrzeugen des 2. Weltkriegs und den modernen, bulligen russischen und ukrainischen Panzern. So habe ich beispielsweise ein Modell des ukrainischen BTR-4 gefunden, sowie Modelle, die an die Panzerhaubitze 2000 erinnern oder an Radpanzer der Modellreihe 234, wie sie von der Wehrmacht verwendet wurden, allerdings angelehnt an die Imperiale Armee. Daraus lässt sich natürlich etwas machen. Irgendwo fliegt auch der Turm eines T-14-Armata in meiner kleinen Sammelbox herum, und an den ein Plasmageschütz anzuflanschen, dürfte nicht so aufwendig sein. Und die Farben? Als ich damals mit der Imperialen Armee anfing, hatte ich zwar keine Ahnung von dem, was ich mir da antat, doch ich wollte All-In gehen. Das heißt: Mein Malstil war damals genauso scheußlich wie heute, aber zumindest versuchte ich, die ganze Truppe in Tarnfarben zu bemalen: Erst meine eigene Version des Bundeswehrflecktarns (sah aus wie … ja … es sah einfach aus wie …), als dann später Elysianer hinzukamen, kriegten die Multicam aufgetragen. Ziemlich aufwendig. Im Anschluss beschäftigte ich mich mit Bolt Action, wo die Deutsche Armee von mir mit Splittertarn und Sumpftarn ausgerüstet wurde – nicht minder aufwendig. Das sieht zwar cool aus, aber kostet Zeit und Nerven. An einem Infanterietrupp der Wehrmacht sitze ich beispielsweise drei bis vier Tage, wovon anderthalb allein für den Tarn draufgehen. Das möchte ich nicht. Leider ist es so, dass die meisten militärischen Organisationen heutzutage eine Tarnuniform tragen, damit man sie nicht sieht. Immerhin ist das der Sinn von Tarnuniformen. Allerdings bringt mich das beim Aufbau einer großen Armee nicht wirklich weiter. Es wird daher also auf eine eher simple Uniform hinauslaufen, die ich auch gut in verschiedenen Schichten mit der Airbrush auftragen und bearbeiten kann, sodass ich nicht 100 Stunden pro Figur vergeude, weil ich das Zen-Malen für mich wiederentdeckt habe – haha. Natürlich könnte ich mich jetzt an das Design der Cadianer halten – aber das ist irrsinnig hässlich. Ebenso finde ich bspw. das Oliv der Bundeswehr oder des österreichischen Bundesheeres unpassend – zumal da selbst die Koppel die Farbe der Uniform hat – und mit der Zeit wird das einfach langweilig. Aber welche Armee eignet sich dann? Richtig: Die IDF - also die Israeli Defense Forces. Nicht nur, weil sie eine ganze Reihe Frauen in ihren Reihen hat, sondern auch weil die Uniformen, die aus verschiedenen Farben von Grün und abgetragenem Oliv bestehen, einen wirklich guten Kontrast bspw. zum Gesicht und der Ausrüstung bieten: (Quelle) (Quelle) Für die Fahrzeuge bedeutet das, dass auch hier die IDF farblich als Pate herangezogen wird. In ihrer Zeit hatten die Fahrzeuge der IDF einige Farbvariationen, doch für dieses kleine Projekt wollen wir uns an der modernen Variante orientieren. Decals und dergleichen inklusive. (Quelle) (Quelle) TO&E TO&E bedeutet Table of Organisation and Equipment (im Deutschen STAN – Stärke- und Ausrüstungsnachweise) – ist das Soll einer Einheit an Personal und Ausrüstung. Das heißt also, die Truppe, ihre Aufstellung und ihre Waffen werden entsprechend einer vorgegebenen Gliederung aufgestellt. Inzwischen gibt es das bei der Bundeswehr nicht mehr, da mit der Einführung von SASPF die SollOrg eingeführt wurde – aber glücklicherweise sind wir ja bei der Imperialen Armee. Wie ich feststellen musste, hat die 9. Edition viele der Features der alten Edition nicht mehr. Das ist sehr schade, denn besonders der Aufbau eines eigenen Zugs nach Codex wäre natürlich interessant gewesen. Macht aber nichts, denn glücklicherweise können wir das ja selbst auch. Was heißt das genau? Nun – ich bin kein Meta-Gamer. Ich kann das nicht und ich will es nicht. Während meiner aktiven Zeit in der 5. Edition haben wir in unserer Gruppe Meta … öhm … gegamed, und ich habe es gehasst! Vor jedem Spiel habe ich Stunden um Stunden gesessen, Truppen herumgeschubst, gerechnet und vorbereitet – und ICH BIN SCHLECHT IN MATHE! ICH WILL DAS NICHT MEHR! Deswegen bauen wir uns einen standardisierten Stärkenachweis für unsere Kampfgruppe, teilen alles nach Zügen auf, und dann ziehen wir fertige Züge und Trupps mit vorgefertigten Punktelisten für Spiele heran. Das Ziel dabei ist, eine mechanisierte Kompanie aufzustellen – zumindest im weitesten Sinne. Ich habe leider keine TO&E für die IDF gefunden – zumindest keine verlässliche, also habe ich mich an der Stärke einer Bundeswehr-Panzergrenadierkompanie orientiert und das mit dem gemischt, was ich aus IDF-Informationen ziehen konnte und dem, was spieltechnisch Sinn ergibt. Wie könnte so etwas aussehen? Guckst Du hier: Aufbau eines Panzergrenadierbataillons der 5. Heeresreform Für ein Spiel ist das natürlich zu groß und hat für uns auch eine Menge unsinnigen Kram mit dabei. Ich brauche keinen Verpflegungstrupp für meine Armee – die kommen meistens eh nicht vom Schlachtfeld zurück. Daher wollen wir uns an den Basics orientieren Das heißt: Vermutlich wird es eine Kompanie mit insgesamt drei Zügen plus einer schweren Abteilung. Jeder Zug wird drei Trupps, einen Spezialwaffentrupp und eine Einheit mit schweren Waffen erhalten, die schwere Abteilung wird aus einem Panzerzug mit Leman Russ, einen Artilleriezug mit Basilisk und einer Werkstattabteilung mit Trojan-Zugmaschine und Atlas-Bergerpanzer bestehen. Zumindest ist das das Ziel. Hinzu kommt eine Aufklärungsabteilung mit drei Sentinels, bzw. Spähpanzern und eine Flakabteilung mit bis zu drei Flakpanzern. Ob es jemals so weit kommt, weiß ich nicht – aber ich bin ja jung und ich habe Zeit. Von daher … packen wir es an - man kann es gar nicht oft genug sagen: FÜR DEN IMPERATOR!
  11. Gedanke des Tages: +++Der Versuchung mangelt es an Stärke, wenn der Verstand die Oberhand behält+++ Willkommen, ehrenwerte Lords und Ladies, Offiziere und Kommissare, Adepten und Präfekten, und natürlich ist auch das gemeine Fußvolk herzlich eingeladen. Ich weiß, was Sie denken und Sie haben Recht! Sie sind so weit gekommen und fragen sich, was wir in diesem Thread vorhaben, richtig? GANZ EINFACH! Wir begehen HÄRSIE! UND ZWAR DOPPELT! WIR DRUCKEN UNS NICHT NUR EINE IMPERIALE ARMEE! NEIN! SIE IST AUCH NOCH KOMPLETT WEIBLICH! Warum, beim Thron, machen wir das? Ebenso einfach: Weil wir es können! Na, wenn das mal keine Häresie ist! Alles klar, Frau Kommissar? (Quelle) Aber keine Sorge, denn ich kann das erklären. Seit 2008 oder so bin ich im Tabletop-Hobby. Wie bei vielen anderen war der Einstieg für mich Warhammer 40.000. Meine Einstiegsarmee war damals die Imperial Guard, das heutige Astra Militarum, damals noch gespielt nach der 5. Edition und Imperial Armour. Los ging’s mit Cadianern, dann folgten Elysianer, eine selbstgeschriebene Geschichte und dann … begann mich die Warhammer Community in meiner Gegend so anzukotzen, wie auch die fortgesetzten Änderungen am Lore und das allgemeine Verhalten der Firma, dass ich mich anderen Projekten zuwandte und 40k in der Gesamtheit den Rücken kehrte – wobei ich mit dem Spiel selbst 2012 rum aufhörte, mit der Geschichte 2015. Ich begann Infinity zu spielen, irgendwann kam Bolt Action dazu. Erst Fallschirmjäger und British Airborne, dann nach einer Pause stieg ich mit Russen wieder ein. Da mir aber die ständigen Diskussionen um Armeen und derlei voll auf die Nerven gingen und aufgrund meiner überaus weiblichen Seite (und so einiger anderer Sachen) entschied ich mich, auch aus so ein bissl Trotz, ein Frauenbataillon zu kneten. Was ein Aufschrei in denen historischen Foren, wo ich damals war. Neben der Authentizität wurde vor allem die Tatsache angekreidet, dass ich meinen Figuren eine Brust knetete – auch wenn die Mäntel geschlossen waren, man also nur eine leichte … also in den meisten Fällen leichte … Erhebung sah. Zum Schluss wurde mir noch vorgeworfen, dass ja Strike – Strike Witches war der Projektname – für Atomschlag steht und das sei dann doch eine Grenze, die man nicht überschreiten sollte. (Einmal abgesehen davon, dass das TOTALER SCHWACHSINN ist, zeugt das von absolutem Laienwissen – oder vielmehr –glauben). @Drachenklingehat mir damals etwas Wunderschönes dazu gesagt: „Kenne ich vom Bowling – wenn ich mit einem Wurf alles abräume, rufe ich in der Regel auch ‚Atomschlag‘!“ … Da freue ich mich selbst so viele Jahre später noch drüber. Offensichtlich war ich irgendeiner Sache auf der Spur: Meine sonst um keinen dummen Spruch verlegenen "Spielkumpanen", die Wehrmachtsahrzeuge mit Low-Rider-Tarnfarben-Flammenmuster sowie graue Panther spielten und sich mit den Worten verteidigten, auf einem Schwarzweiß-Foto könnte man die Originalfarbe ohnehin nicht erkennen, wollten mich über die mir sehr bekannte Geschichte des 1. und 2. WK und meine Körbchengröße belehren. Faszinierend. Allein schon deswegen blieb es bei den Mädels, auch wenn ich aufgrund meiner nachlassenden Ketkünste und der geringeren Ausdauer irgendwann keine wirkliche Lust mehr hatte, noch mehr Russinnen zu kneten. So kam ich dann zu Figurenbüsten und Kingdom Death. Dort sind die Minis eher an Animestile angelehnt und deutlich anzüglicher, was mir auch mal gefällt. Da sie aber deutlich schwerer für ein grobmotorisches Individuum wie mich zu bemalen sind, ging mir auch dort irgendwann die Puste aus. Wenn ich mal wieder richtig Zeit und Lust habe, dann setze ich mich wieder dran. Als nächstes kamen Amazonen für ein pseudo-historisches Setting – bis meine Mitspieler ihre Armeen aufgaben … ARRRRRRGH! Ich glaube aber, man erkennt ein Muster, oder? Nun hat mich das Thema Warhammer nie so wirklich losgelassen – ich bin eben ein Kind des großen Imperators - und schon seit 2019 liebäugle ich mal wieder mit Imperialer Armee. Vor allem, da ich seit 2018 verschiedene Einheiten des Death Korps für einen Freund restauriere. Aber ganz meinem Strategem folgend, sollen es Mädels sein. Nur … die gab’s nicht. Zumindest nicht so, wie ich sie wollte. Dagegen gab es Leute, die mir gesagt haben: Oiii, Sister – nimm Cadianer und mach irgendwelche Frauenköpfe drauf. Mit Plattenpanzer sehen die alle gleich aus. Damit möchte ich gleich mal aufräumen: Das ist Bullshit. Nach über einer Dekade in verschiedensten mit Sicherheit betrauten Organisationen kann ich so viel feststellen – zusammen mit der für mich erfreulichen Tatsache, dass ich mich auch heute noch ohne Google Maps in einer Stadt zurechtfinde: Natürlich erkennt man den Unterschied! Eine Frau ist schlanker und zumeist auch kleiner und/oder zierlicher, sie bewegt sich meistens anders als ein Mann und auch, wenn sie einen Plattenträger anhat, erkennt man in der Bewegung und in der Haltung, dass sie eine andere Körperform hat. Und das wollte ich so haben. Ich will keinen bulligen Hero-Scale Cadianer oder Catachaner, sondern leicht schlankere Figuren mit eleganten Posen, die aber militärisch wirken. Wenn sogar das amerikanische Militär extra geformte Plattenträger für ihr weibliches Personal rausbringt, damit diese im Gefecht nicht die übergroßen und viel zu sperrigen Plattenträger der Männer tragen müssen, dann denke ich … nein, WILL ICH DAS AUCH! Und dann traf ich auf zwei Modellreihen: Zum einen die Azadi Death Front von 40emperor. Sie sind an die YPJ angelehnt. Zum anderen die Vanquisher Shock Troops von KNIGHT SOUL Studio. Die erinnern eher an die typische Infanterie aus Warhammer 40.000. Ich war sofort verliebt. Na ja, also fast. Sie sehen schon gut aus – ein wenig überzeichnet wie jede Warhammer-Armee – ich meine: Die Haare dergestalt tragen? Aber egal, egal. Ich hatte meine schlanken, eleganten Mädels, so wie ich sie wollte. Man hätte natürlich jetzt nicht unbedingt so ausgiebig Beulen in die Ausrüstung klopfen müssen, um zu beweisen, dass es sich um Frauen handelt. Besonders mit diesem etwas seltsamen Rillen in der Armaplastrüstung. Die erfüllen keinen sinnigen Zweck und erinnern eher an Fantasy-Spartiaten. Aber egal! Die Entscheidung war getroffen: Und als ich in Marburg dann auch noch auf eine aktive Warhammer-Community traf, die mich belaberte ... ja, @Vermillion. @Jager, IHR SEID GEMEINT … war die Entscheidung getroffen: Wir drucken uns also unsere imperiale Armee – und wo wir schon dabei sind: Panzer und Läufer und all den Kram suchen wir uns auch zusammen und drucken die gleich mit. Wir machen uns also unsere eigene, ganz persönliche, supercoole Armee. Und vielleicht macht das sogar Spaß … Ne … ganz ehrlich: Ich habe wirklich keine Ahnung mehr von den aktuellen Anforderungen von 40k – macht aber nichts. Ich habe Bock drauf. PACKEN WIR ES ALSO! FÜR DEN IMPERATOR! ... Achso - fast vergessen: Kekse und Getränke stehen da drüben, und diese wunderschönen, mit hartem Leder bespannten Sitzbänke habe ich aus einer abgeschossenen Chimäre ... geborgt. Nehmen Sie Platz, genießen Sie die Reise.
  12. Kinder- UND familienfreundlich? Warte mal - da zitiere ich gerne den größten Experten im Kollegium: // Dabei fällt mir ein: Das wollte ich eigentlich schon eine Weile mal anbringen und habe das dann immer wieder vergessen: Erinnert sich noch jemand an meine Back to Hell-Teilnahme von letztem Jahr? Der Panzer IVJ und die Infanterie im Schnee vor dieser Ruine? Damals gab es einiges an Beschwerden bezüglich der Größe der von mir geritzten Steine in der Mauer. Es gab da mehrere Leute, die was gesagt haben, aber ich erinnere mich besonders an diesen Kommentar hier: Das hat mich damals schon geärgert, denn die Änderungen, die ich aufgrund der Anmerkungen an der Ruine gemacht habe, haben sie im Grunde ruiniert - hahahahaha (Dieses Wortspiel war tatsächlich ungewollt). Die Steine sehen jetzt einfach schief, krumm und tatsächlich wie geschnitzt aus ... also scheiße. Und jedes Mal, wenn ich das Modell ansehe, denke ich mir: Hättest Du das mal lieber nicht gemacht. Warum sage ich das? Ganz einfach: Weil ich seitdem an mehreren Kirchen und Stadthäusern vorbeigegangen bin, die tatsächlich Steine groß wie Oberkörper oder noch größer ihr Mauerwerk nennen (erst heute wieder in der Marburger Innenstadt) - also genau die Größe, die ich damals ursprünglich gesculptet hatte. Das beste Beispiel dafür ist die Heiliggeistkirche in meiner geliebten Stadt Heidelberg. Warum? Die hat nicht nur Quader groß wie ein menschlicher Rumpf, sondern diese auch noch in Ziegelsteinfarbe. Und je länger ich diese mit dem ursprünglichen Modell vergleiche, umso mehr denke ich mir: Das wäre die bessere Entscheidung gewesen. Und darüber ärgere ich mich noch heute zu einem nicht unerheblichen Grad. Natürlich kann man jetzt sagen: Na ja, ist ja nur ein Modell - aber auch da erinnere ich mich ... das war glaube ich der liebe @Zweiundvierzig, der sagte: Nur so lange, bis man selbst Arbeit hineingesteckt hat. Und da das verwendete Modell auch aus erinnerungstechnischen Gründen auch einen gewissen Wert für mich besitzt, ärgert mich das umso mehr. Also - und da nehme ich jetzt den lieben @Drachenklingein die Pflicht: Falls mal wieder jemand rumheult, dass das alles nicht passt und "es sei anders üblich" - erinnere mich bitte daran, ihm/ihr ... ein Taschentuch zu reichen. Zumindest so lange, bis ich den Gegenbeweis gefunden habe.
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