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Sir Leon

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Alle erstellten Inhalte von Sir Leon

  1. Sorry, das ging mir durch. Macht mir ja selbst Spaß, mich da so reinzufuchsen. Btw, zu Tilton sei noch gesagt, dass der durchaus auch nochmal als Brigadeführer eingesetzt wurde, um Ausfälle zu vertreten. Er wurde am Ende des Krieges auch noch General. Er war ja nicht schlecht, er hatte in Gettysburg nur einen schlechten Tag. Auch Barnes war eigentlich für seine Kaltschnäuzigkeit und Übersicht bekannt, in Gettysburg hatte er sich aber anscheinend verlaufen, war nicht auffindbar und so hingen seine Brigadiere ziemlich in der Luft. Kein Vergleich zu Leuten wie Crawford. Der war einfach ne Pfeife, die gelegentlich mal einen guten Tag hatte. In Summe muss man aber sagen, dass die Mehrheit der Brigadiere gute Leute waren. Bei den Divisionen überstrahlt Ayres natürlich alle. Und das Korps... Nun, gut geführt wurde es zurzeit der Schlacht nicht. Der eigentliche Kommandant Meade war ja befördert worden, Sykes war nicht der geeignete Mann, ihn zu ersetzen.
  2. Ja, aber auch zu deren Lebzeiten gab es durchaus Diskussionen, ob die Leistung des 20th Maine wirklich so entscheidend war. Selbst Mitglieder des Regiments waren sich da nicht so sicher. Grundsätzlich halte ich ja die beiden ersten Brigaden in Ayres' Division für die Leistungsträger des V. Corps.
  3. Man geht ja heute eigentlich davon aus, dass der Angriff des 20th Maine deutlich weniger wichtig war. Vor dem Angriff hatte ja bereits das erste Regiment der 3rd Brigade, 2nd Division, V. Corps, die "Rochester Racehorses" des 140th New York den Hügelgipfel erreicht, drei weitere folgten. Außerdem machte sich auch die 3rd Brigade der 3rd Division gerade an den Aufstieg. Mit den Pennsylvania Reserves hätte die Union den Trümmern von Law's Brigade 9 frische Regimenter entgegenstellen können. Unterstrichen wird die Annahme auch dadurch, dass die gesamte Pennsylvania Reserve, 9 Regimenter in Summe, noch genug Kraft hatte, das Tal vor den Round Tops von Feindverbänden zu säubern und Hood's Division in ihre Ausgangsstellung zu verweisen.
  4. So, heute ging es. Hab nen ganzen Schwung Miniaturen grundiert. Die würden alle in verschiedenen Farben grundiert. Der nächste Lockdown kommt bestimmt... Ich hoffe aber, dass ich dann trotzdem arbeiten darf. Nur fällt dann ja der private Kontakt wieder weg und wir malen alle bei Discord, anstatt zu spielen. Und wer weiß, ob das Wetter vorher nochmal grundiergut wird.
  5. Bei den Häusern stelle ich eine eher mäßige Passgenauigkeit an den Dächern fest. Lösbar, aber ärgerlich.
  6. Danke. Leider haben wir keine Garage. Werde also stur Zeug basteln und sobald es geht, einfach einen großen Schwung grundieren...
  7. Das hat wieder das Potenzial zur Eskalation... Aber erst einmal die 6 Modelle. Ich komme wegen Dauerregen nur nicht zum Grundieren...
  8. Okay, doof... Ich wollte ja nur zwei Vasallen für den Grafen von der Mark haben, jetzt habe ich 29 weitere Familienwappen, die im Kontext der Schlacht von Worringen und meiner Sammlung stehen.
  9. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vollenspit Okay, war nicht so schwer. Hat noch wer was? Edit: von Galen ist auch klar, ab dann wird es schwierig...
  10. So, noch einmal ans Reißbrett. Wer Wappen zu folgenden Rittern und Herren findet, bitte melden! Gerwinus de Rinkenrode Engelbert de Herborne Richardus de Heisen Ruthgerus de Galen Alexander Volenspied Godefridus Volenspied Conradus de Herborne Johannes Smelinch Gerwin von Bönen Lambert von Bönenmbert Ludwig Riscebere Johann von Dinker Godefridus de Huvele Wichelus de Galen Wetzel von Galen Theoderich und Johann Volenspit Anton von Schedinge
  11. Guter Hinweis. Danke. Schnappschuss vom Basteln gestern. Ein Armbrustschütze stand eh schon grundiert auf der Malstation. Die Herren müssen dann grundiert werden, wenn es mal nicht regnet...
  12. Erschreckend nah am Original. An der linken Flanke Brabant (Berg, Mark und Köln gegen Kurköln) rieben die Bischöflichen die Grafen und ihre Ritter auf, donnerten dann in das Fußvolk, das sie so lange aufhielt, bis die Ritter sich wieder zum Gegenangriff sammelten und der Bischof gefangen genommen wurde. Im Zentrum gab es lange ein blutiges Patt, bis Heinrich von Luxemburg erschlagen wurde, was die Initiative den Brabantern verschaffte. Binnen Augenblicken fiel dann der Bruder Heinrichs, die Brabanter rieben darauf die Luxemburger auf und zerschlagen das nachstehende Fußvolk. An der rechten Flanke musste Rainald von Geldern schwer verwundet vom Feld gebracht werden, was selbiges Walram von Jülich und dem Heer von Loon überließ. Die Würfel wollten eine Wiederholung der Geschichte. Mehr oder weniger buchstabengetreu... Im Grunde ja, bekam die Stadtrechte aber erst etwa 100 Jahre nach Worringen, mein ich. Grundsätzlich ist mir das aber nicht so wichtig, denn irgendwas muss Bochum ja vorher schon gewesen sein. Würde das Buch dann aber weglassen.
  13. Ich sonne mich auch gerade etwas im Anblick des letzten Bildes. Es kommen jetzt erst einmal 6 Modelle für Worringen und dann mache ich hier weiter.
  14. Bei den Wappen für von Ihnen gegründeten Städten waren die Märkischen ja - wie gesagt - nicht besonders kreativ...
  15. Kurz vor dem Lockdown und der generellen Pandemie-Thematik hatten meine Jungs und ich noch Deus Vult! von Fireforge Games getestet. Obwohl wir wegen den komplexen Regeln noch einiges falsch gemacht haben, fand ich das System sehr überzeugend. Es muss nicht immer sein, Hail Caesar hat wegen seiner einfacheren Struktur durchaus etwas für sich, wenn man ein großes Spiel aufziehen will, bei dem auch mal jemand eine halbe Stunde später kommen kann oder man generell eher schnacken und abhängen will, aber so oder so gibt es an meiner Sammlung noch ein paar Punkte zu verändern, damit es am Ende für beide Systeme gut funktioniert. Effektiv kann ich nämlich aktuell nicht alle Modelle optimal einsetzen, was zwei Möglichkeiten offen lässt: ich könnte deutlich weniger Modelle einsetzen und den Rest als Optionen zum Umbauen der Armeeliste verstehen ODER ich erweitere die Sammlung um eine handvoll Miniaturen, um sie optimal verwenden zu können. Habe mich natürlich für letzteres entschieden. Das kurzfristig Nahziel sind 6 weitere Modelle, die es zu bauen und bemalen gilt. Sowohl für HC als auch für DV habe ich nämlich zu wenig Kommandanten - nämlich einen. Der kann nur nicht allein 7 Einheiten anführen. Bei beiden Systemen läuft es auf 2-4 Einheiten pro Kommandanten hinaus. Da der Oberbefehl des linken Flügels zu gleichen Teilen bei Adolf V. von Berg und Eberhard von der Mark lag, ist es nur logisch, Eberhard aus der Rittereinheit zu ziehen, sein Gefolge um zwei weitere Modelle zu vergrößern und ihn auf die gleiche angemessen stattliche Base zu setzen, auf der Adolf schon thront. Dann fehlen mir aber zwei Reiter in einer Rittereinheit. Ist aber kein Problem, denn damit kann ich Graf Otto von Waldeck mit ins Boot holen und ihm einen Knappen mit Fahne zur Seite stellen. Problem gelöst. Außerdem brauche ich noch zwei weitere Armbrustschützen. Alles nichts weltbewegendes. Mittelfristig möchte ich evtl. noch einmal an die Schilde der bergischen und märkischen Infanterie gehen und sie um Symbole aus der Region ergänzen. Gerade die Märker haben in der Zeit viele Städte und Freiheiten errichtet, die man da unterbringen könnte. Mir würde zugute kommen, dass die Märker dabei wenig kreativ waren und die Mehrheit der Wappen abgewandelte Formen ihres Familienewappens sind. Die Stadt Hamm hat sogar 1:1 das Familienwappen verpasst bekommen. Langfristig gilt ja noch der Plan, die Armee auch auf einen Kreuzzug zu schicken. Das liegt zum Teil daran, dass Deus Vult förmlich danach schreit und es auf Dauer auch etwas öde ist, zwei recht gleiche Armeen aufeinanderzujagen. Da ich ja eh immer den Schalk im Nacken habe, was die Eskalation solcher Projekte angeht, möchte ich die Armee noch um ein kleines Kontingent Ordensritter erweitern. 12 Ritter, 24 Mann schwere Infanterie, 18 Bogenschützen, ein Kommandant, sowas in der Art. Und natürlich braucht es dann auch irgendwann Gegner...
  16. 02.07.1863 - Die 1st Brigade, 1st Division, V. Corps, Army of the Potomac marschiert über die Taneytown Road heran zu einer kleinen Stadt in Pennsylvania namens Gettysburg. Tags zuvor sollen hier zwei Korps der Union Army aufgerieben worden sein, doch genaues wissen die Männer nicht. Die ersten beiden Brigaden werden eilig in die Schlacht geworfen, um das in Bedrängnis geratene III. Corps zu unterstützen. Beim Vorrücken passieren die Brigaden eine versprengte Batterie aus Massachusetts, die wohl zum III. Corps gehört. Derweil fragt sich Brigadier General James Barnes, wo wohl seine dritte Brigade abgeblieben ist. Diese wurde von Brigadier General Gouverneur Krempel Waren, Chief of Engineers, kurzfristig umgeleitet, um die linke Flanke der Union Army zu retten. Dort kämpft Colonel Strong Vincent den Kampf seines Lebens. Mit dem Ruf: "Don't give an inch!" sammelt er noch einmal das 16th Michigan, kurz darauf wird er tödlich verwundet. Da die Munition knapp wird, die B-Kompanie vermisst, alle anderen Kompanien schwer angeschlagen sind und die Rebellen immer noch den Hügel herauf schwärmen, ergreift ein Rhetorik-Professor die Initiative. Das 20th Freiwilligenregiment aus Maine greift den Hügel herab, den es eigentlich zu halten galt, die Rebellen mit blanken Bajonett an. Die Männer aus Alabama, durch die Hitze und einem mehrstündigen Gewaltmarsch vollkommen ausgelaugt, werden trotz numerische Überlegenheit aufgerieben und verjagt. Die Flanke der Union hält! Die komplette erste Division mit Unterstützung des 2nd United States Sharpshooters Regiment und einer Batterie aus Ohio, sowie der West Point Battery des 5th United States Artillery Regiments aus der Artilleriebrigade des V. Corps. Die ganze Union Army in meiner Sammlung bisher. Nur ohne mein Kavallerie-Regiment. Das war zum Zeitpunkt der Aufnahme auf Erkundung.
  17. Ich habe da ja eh noch was rumstehen...
  18. So, Freunde, was mache ich denn als nächstes? Also, klar, Fotos von der ersten Division auf jeden Fall, aber dann? Mache ich mit Day's Brigade weiter? Oder erst einmal wieder was Gelände? Ich bin da noch unschlüssig. Kavallerie wäre ja auch noch nett.
  19. Naja, die Schlacht von Chickamauga ging ja unter anderem wegen so einem Patzer verloren. Als das XX. Corps zur Verstärkung heranrückte, übersah ein Stabsoffizier eine Division in einem Wald. Darauf hin wurde eine andere Division in den Wald geschickt, die dann aber an einer anderen Stelle eine tatsächliche Lücke in der Front aufriss. Durch diese stolperte dann mehr zufällig eine Division Longstreets. Der konnte sein Glück kaum fassen, rieb den ganzen rechten Flügel der Union - inklusive den kommandierenden General und 6 weitere Generale - und jagte den Fliehenden mit seiner gesamten Reserve hinterher. Allerdings hatte der linke Flügel der Union inzwischen eine neue Front aufgezogen und konnte aus der totalen Niederlage immerhin einen geordneten Rückzug für die Reste der Armee und einen sicheren Abzug der fliehenden Elemente gewährleisten. Die hohen Verlusten auf beiden Seiten - in Summe ca. 35.000 Mann bei etwa 110.000 eingesetzten Soldaten - verhinderten dann ja, dass der Süden den Sieg nutzen konnte und am Ende waren es die Rebellen, die aus dem Gebiet vertrieben wurden.
  20. Ja, irgendwie war dann alles recht simpel... Die Fahnen gehen auf Dan Butterfield zurück. Als klar wurde, dass der Krieg länger als 90 Tage und die Armeen deutlich größer sein würden, als einzelne Divisionen oder Korps, entwarf Butterfield ein Farb- und Symbolsystem, das es ermöglichen sollte, jede Formation auf dem Schlachtfeld, dem Marsch und auch im Lager zügig identifizieren zu können. Für die Übermittlung von nachrichten war das ungeheuer wichtig. Grundsätzlich funktionierte das so: - Jedes Korps bekam ein Symbol zugewiesen. Das war zunächst noch recht einfach, wurde aber im Laufe der Zeit (die Zahl der Korps stieg nach und nach auf 25 an) immer schwieriger und so kam es zu teilweise recht abenteuerlichen Symbolen. Das XV. Corps verwendete z. B. eine Munitionstasche als Symbol, das XX. Corps (Army of the Cumberland) den gleichen Stern, wie das XII. Corps (Army of the Potomac). Das Symbol des Corps wurde auf einem Schwalbenschwanz als Fahne getragen und zwar immer in unmittelbarer Nähe des kommandierenden Generals. Der Fahnenträger schlief quasi neben dem Zelt des Chefs und war immer an seiner Seite. In der Army of the Potomac war im Symbol auch die Nummer des Korps in arabischer Zahl angegeben, andere Armeen verzichteten wegen der komplexeren Symbole oft darauf. - Die Divisionen bekamen eine Hissflagge mit dem Symbol des Korps, dem sie angehörten und zwar in folgender Reihenfolge: --- 1. Division: weiße Fahne mit roten Symbol --- 2. Division: blaue Fahne mit weißen Symbol --- 3. Division: weiße Fahne mit blauen Symbol --- 4. Division: weiße Fahne mit grünen Symbol (das VI., IX. und XX. Korps hatten zweitweise vier Divisionen, davon abweichend trug die 4. Division des XV. Corps eine gelbe Fahne, das Symbol blieb bei allen Divisionen gleich) - Die Brigaden bekamen als Grundform die Divisionsfahne als Wimpel. Zur Unterscheidung wurde den Wimpeln dann ein farbiges Element hinzugefügt und zwar mit folgender Regelung: --- 1. Division: 1. Brigade ohne Veränderung, 2. Brigade blauer Balken am Hiss, 3. Brigade blauer Rahmen --- 2. Division: wie oben, Ergänzungen in Rot --- 3. Division: wie 2. Division --- 4. Division: wie 2. Division - Die Artilleriebrigade trug das Corps-Symbol in weißer Farbe auf einem einfarbigen, roten Wimpel.
  21. Ein bisschen tragisch. Für beide Männer bedeutete Gettysburg den Wendepunkt ihrer Karriere. Tilton wurde bald nach der Schlacht zurück in den Regimentsdienst versetzt, Barnes wurde "Gefängnisaufseher" in Point Lookout, Maryland.
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